WAS IST WAS - Der Podcast

Was tun unsere putzigen Stubentiger eigentlich den ganzen Tag, wenn wir nicht zu Hause sind? Das WAS IST WAS Team hat sich eine besondere Gedankereise einfallen lassen, um das herauszufinden. Klein und unsichtbar folgen sie Kater Oskar und machen dabei manche überraschende Beobachtung.

Show Notes

Katzen leben schon seit Tausenden von Jahren mit dem Menschen zusammen. Und trotzdem wissen wir oft immer noch nicht, was die fluffigen Stubentiger so treiben, wenn wir einmal nicht zu Hause sind. Als das WAS IST WAS Team sich Hals über Kopf in Pauls mitgebrachte Hauskatze verliebt, macht es sich darum spontan auf Gedankenreise, um dem geheimen Tagesablauf dieser flinken samtpfotigen Jäger auf die Spur zu kommen.

Produktion: HEAROOZ
Copyright: 2022 Tessloff Verlag
Impressum

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WAS IST WAS findest du auf: www.tessloff.com oder überall, wo es Bücher gibt.

What is WAS IST WAS - Der Podcast?

Die große Wissenswelt von WAS IST WAS jetzt auch als unterhaltsamen Podcast erleben. Tauche ein in die spannenden Geschichten der beliebten WAS IST WAS Bücher. Für Kinder und Eltern.

1. KATJA: / NINA: / TOM: / DIRK: / PAUL:
2. NINA:
Huch? Was war das denn?
3. PAUL:
Wie? Was?
4. NINA:
Na dieses Geräusch!
5. KATJA:
Ja, ich hab’s auch gehört!
6. DIRK:
Ich auch! Du Paul … das kommt doch aus deiner Tasche!
7. PAUL:
Aus meiner…? Achsoooooo!
8. KATJA:
Wie jetzt »Achsooooo«?! Wieso macht deine Tasche bitte Geräusche?!
9. PAUL:
Das ist doch nicht meine Tasche. Das ist Uschi!
10. DIRK: / TOM: / KATJA: / NINA:
Uschi?!?
11. PAUL:
Ja, meine Katze Uschi! Wartet, ich lasse sie mal raus …
12. DIRK:
Aaawww … die ist ja niedlich! Du hast heute also heute zu unserer Was ist Was Redaktionssitzung mal deine Katze mitgebracht!?
13. TOM:
Ich wusste gar nicht, dass wir unsere Haustiere mitbringen dürfen.
14. PAUL:
Na, ich habe mir gedacht: Warum denn nicht? Ich war heute Vormittag mit ihr bei der Tierärztin zur Vorsorge – es ist übrigens alles in bester Ordnung bei ihr, sie wurde nur gechipt – und da hab ich sie einfach mitgebracht. Und damit sie sich an die Geräusche hier gewöhnt – und auch an euch – habe ich Uschi erstmal in der Transporttasche gelassen. Da fühlt sie sich eigentlich immer ganz wohl.
15. NINA:
Katzen bei unseren Treffen, das ist voll die schöne Idee! Aber sag mal: Du hast eben gesagt, die Tierärztin hätte deine Katze Uschi gechipt? Was heißt das denn genau?
16. PAUL:
Hihi, da hab ich was für dich. Pass auf:
Schon gewusst?
Wie findet man eine Katze wieder, die sich verlaufen hat? Durch einen Chip, der ihr beim Tierarzt unter die Haut gespritzt wird. Er ist gerade mal so groß wie ein Reiskorn und auf ihm ist eine zehnstellige Zahl gespeichert. Kommt eine Fundkatze ins Tierheim, kann die Zahl mit einem Gerät ausgelesen und der Katzenbesitzer ermittelt werden.
17. NINA: / DIRK: / KATJA:
18. DIRK:
Ich sehe schon, Paul ist direkt in seinem Element und übernimmt direkt die »Schon gewusst«-Teile, hahaha! Aber ganz ehrlich: So eine Katze um sich herum zu haben ist richtig entspannend!
19. TOM:
Totaaal! Seht nur, wie niedlich sie ist! Woah! Sie ist direkt auf meinen Schoß gesprungen!
20. PAUL:
Dann möchte sie sich ein paar Streicheleinheiten abholen. Würdest du?
21. TOM:
Haha! Es ist mir eine Ehre!
22. KATJA:
Leute? Das bringt mich auch auf eine Idee! Wollen wir uns heute vielleicht mal mit dem Thema »Katzen« beschäftigen? Ich meine, wo wir doch gerade ein lebendiges Beispiel direkt vor Augen haben?
23. NINA:
Katja, coole Idee! Da haben wir doch hier drüben ein »Was ist Was Buch« liegen, das GENAU dazu passt! Wo hab ich es denn hingelegt? Hier? Neee … Da im Regal? Ja! Jaaa! Ich habe es gefunden!
24. DIRK:
Super, dann haben wir wohl ein tierisch gutes Thema gefunden, hehehe!
25. TOM: / PAUL: / NINA: / KATJA:

26. NINA:
Der Titel des Buches lautet: »Katzen – Flinke Jäger auf Samtpfoten«. Uuuuh, und ich weiß auch schon genau, zu welcher Stelle wir mit unserer Gedankenreise springen werden! Das wird spannend!
27. PAUL:
Na ganz sicher wird es das! Ich bin bereit!
28. KATJA:
Ich auch!
29. NINA:
Na und ich erst!
30. DIRK:
Ich sowieso!
31. TOM:
Ich leider nicht, sorry Leute.
32. NINA: / DIRK: / KATJA: / PAUL:
Hääääää?
33. TOM:
Na ich hab doch eine Katze auf dem Schoß! Ich steh ganz bestimmt nicht auf, das könnt ihr vergessen!
34. NINA: / DIRK: / KATJA: / PAUL:
35. DIRK:
Aber du brauchst doch gar nicht aufzustehen, Tom. Wir reisen doch wieder in Gedanken! Dabei kannst du gerne Uschi weiterstreicheln! Also, wollen wir?
36. NINA: / DIRK: / KATJA: / PAUL: / TOM:
37. TOM:
Huch?! Was ist denn jetzt los?! Wir … wir sind ja… unsichtbar?
38. KATJA:
Durchsichtig! Und … und wir schweben in der Luft!
39. DIRK:
Aber das ist noch nicht alles, ohhhh, alles um uns herum ist riiiiiieeeeesiiiiig! Woah! Ein riesiger Tisch! Eine gewaltige Couch! Und ein supergroßer Kater liegt darauf!
40. TOM: / KATJA:
Ja! Stimmt! Boah! Fast unheimlich …
41. NINA: / PAUL:
Hahahahahaha!
42. PAUL:
Zwei von drei Punkten, sehr gut!
43. TOM:
Wie meint ihr das?! Zwei von drei?
44. NINA:
Erster Punkt: Ja! Wir sind durchsichtig. Das hab ich für diese Gedankenreise extra so eingerichtet.
45. PAUL:
Zweiter Punkt für euch: Ja! Wir schweben in der Luft. Gut erkannt!
46. DIRK:
Und … was ist mit dem dritten Punkt?!
47. NINA:
Tja Dirk, was soll ich sagen: Den dritten Punkt hättet ihr bekommen, wenn ihr bemerkt hättet, dass um uns herum nicht alles riesig ist. Der Tisch, die Couch und auch der Kater in diesem Wohnzimmer sind nämlich normal groß!
48. DIRK:
Aber … wie meinst du da – Achsooo! Wenn die Gegenstände nicht riesengroß sind, dann bedeutet das: Wir sind klein! Du hast uns geschrumpft!
49. NINA:
Ding! Ding! Ding! Der Kandidat bekommt nun auch den dritten Punkt, wenn auch erst im zweiten Anlauf und mit ein bisschen Starthilfe.
50. PAUL:
Wir sind sozusagen zu kleinen Geisterwesen geschrumpft, damit wir diesen Kater hier beobachten können. Er heißt Oskar und wir wollen ihn heute durch den Tag begleiten. Seid ihr denn nicht neugierig, wie eine Katze ihren Tag so verbringt? Vor allem, wenn es ein freilaufender Kater ist, wie unser süßer Oskar hier?
51. TOM:
Doch, und wie! Ich hab mich auch schon oft gefragt: Was machen Katzen eigentlich den ganzen Tag?! Wo gehen sie hin?
52. DIRK:
Na, unser Oskar scheint jedenfalls vom Frühstück gleich mal wieder ins Bett gegangen zu sein. Sein Napf dahinten ist fast leer und sein
Mäulchen ist voller Krümel.
53. KATJA:
Leute! Oskar wacht auf! Seht nur! Er streckt sich ein bisschen … man muss ja erstmal die Müdigkeit abschütteln …
54. NINA:
Okay … Ich schreibe mal mit: Das ist also Punkt 1 auf unserer heutigen Oskar-Tour: Nach dem Frühstück schläft er noch ein bisschen.
Das ist ja ein sehr gemütlicher Tag in den Start!
55. PAUL:
Essen und direkt wieder schlafen! Das wünsche ich mir auch!
56. KATJA:
Jetzt springt Kater Oskar von der Couch hinunter! Das Schläfchen hat ihn ordentlich aufgemuntert! Man sieht direkt, dass er Lust auf ein Abenteuer hat!
57. DIRK:
Dann würde ich mal sagen: Schweben wir als kleine Mini-Geister-Spione hinterher! Durch die Katzenklappe und hinein ins Abenteuer!
58. KATJA: / TOM: / NINA: / PAUL:
Durch die Katzenklappe und hinein ins Abenteuer!
59. INSERT – PAUL:
Schon gewusst?
Reine Wohnungskatzen, die mit ihrer Familie in ein Haus mit Garten umziehen, haben Angst vor der unbekannten Welt vor der Tür. Sie gehen anfangs nur sehr vorsichtig nach draußen und können in Panik geraten, wenn die Tür hinter ihnen nicht weit offenbleibt. Eine Wohnungskatze braucht lange, ehe sie die neue Freiheit auch genießen kann.
60. DIRK:
Oh, das ist interessant. Danke für die Infos, Paul, aber ich glaube, wir müssen uns ein wenig beeilen! Kater Oskar ist gerade um die Hausecke gerannt!
61. TOM:
Schweben wir schneller!
62. TOM:
Da ist er, ich sehe Oskar! Er sitzt unter dem Fenster vom Nachbarhaus und miaut laut!
63. NINA:
Ich schreibe wieder mit: »Nach dem Frühstück gefolgt von einem Morgenschläfchen, sind wir jetzt bei Station 2 angekommen: Das Nachbarhaus, wo Oskar sich vor das Fenster setzt und miaut.«
64. PAUL:
Aaaah, ich verstehe! Wir sind hier bei Oskars Kater-Kumpel Benni! Der wohnt direkt im Nachbarhaus. Manchmal spielen sie zusammen, das hab ich hin und wieder gesehen!
65. KATJA:
Das ist ja cool! Dann geht Oskar also manchmal seinen Freund Benni besuchen? So wie Menschen es auch machen? Finde ich toll!
66. DIRK:
Aber ich sehe diesen Benni nicht. Wo ist der denn?
67. PAUL:
Hm, Benni scheint heute keine Lust auf ein Spielchen zu haben. Oder er ist selbst auf Wandertour in der Nachbarschaft. Das kann ja mal vorkommen.
68. KATJA:
Auch das ist genau wie bei Menschen. Wirklich spannend!
69. DIRK:
Jetzt hat Oskar aufgegeben und läuft weiter! In Richtung Acker! Huh? Was macht er denn jetzt? Er kriecht ja durch das Gras! Ganz langsam und vorsichtig … Jetzt bleibt er auf dem Boden liegen, direkt vor dem kleinen Loch da in der Erde …Was hat er denn vor?
70. TOM:
Das kann ich dir erzählen, ich weiß nämlich auch ein bisschen was über Katzen, jawohl!
71. DIRK:
Echt? Wer hätte das gedacht.
72. TOM:
Also … Oskar jagt gerade! Ganz eindeutig! Das sieht man an seiner Körperhaltung. Uuuund er hockt vor einem Mauseloch!
73. KATJA:
Achso, das ist ein Mauseloch?
74. TOM:
Ja ganz klar! Passt mal auf: Geht eine Katze auf die Jagd, schleicht sie sich vorsichtig so nahe wie möglich an die Beute heran und wartet geduldig, bis sie mit einem Sprung angreifen kann.
75. DIRK:
Ach!
76. TOM:
Katzen lauern jedoch nicht stundenlang vor einem Mauseloch. Meistens bleiben sie nicht länger als eine halbe Stunde. Dann gehen sie zu einem anderen Platz, an dem ihre Jagd schon einmal erfolgreich war. Hat eine Katze schließlich eine Maus erwischt, hält sie sie mit den Krallen der Vorderpfoten fest und tötet sie mit einem gezielten Biss in den Nacken.
77. NINA:
Uh…die arme Maus! Wenn sich eine Katze allerdings mit einer Ratte anlegt, dann geht das nicht so einfach für den Stubentiger. Eine Ratte ist ein gefährlicher Gegner. Sie beißt mit scharfen Zähnen um sich und kann eine Katze ernsthaft verletzen. Katzen schützen sich davor, indem sie so eine Beute mehrmals in die Luft schleudern und dann kurz laufen lassen, bis das Opfer schwach wird. Erst dann folgt der tödliche Biss. Manchmal, wenn eine Jagd sehr spannend und aufregend für die Katze war, spielt sie hinterher wild mit der toten Beute, um sich abzureagieren.
78. KATJA:
Puuuh, ganz schön brutal, was?

79. TOM:
Naja, Hauskatzen sind nun mal auch kleine Raubtiere. Wildraubkatzen wie Tiger, Jaguare oder Pumas und Luchse sind zwar größer als sie, aber ihr Körperbau ist ziemlich ähnlich.
80. DIRK:
Ja! Und dann gibt es noch die Fischkatzen, Geparde oder Leoparden!
81. KATJA:
Ich habe im »Was ist Was Buch« gelesen, dass die Wildkatzen in mindestens 37 Arten eingeteilt werden können.
82. INSERT – PAUL:
Schon gewusst?
Jede Katze, egal ob Löwe oder Hauskatze, packt ihr Baby im Notfall vorsichtig mit den Zähnen im Nacken und hebt es hoch. Das Junge zieht die Hinterpfoten an und hält seinen Körper bewegungslos still, bis Mama es wieder absetzt. Das nennt man Tragstarre.

83. DIRK:
Oh, gut zu wissen! Aber jetzt frage ich mich, wann das mit den Hauskatzen eigentlich losging? Wissen wir da etwas drüber? Paul? Hast du dazu auch noch einen Fakt?
84. INSERT – PAUL:
Schon gewusst?
Die »Egyptian Mau« ist die älteste Katzenrasse der Welt. Ihr Fell hat keine dunklen Tigerstreifen, sondern Tupfenreihen. So wie sie heute aussieht, wurde sie schon zur Zeit der Pharaonen in Ägypten gezüchtet. Also leben Katzen schon seit den Zeiten der alten Ägypter – also ab ca. 4000 v.Chr. – Seite an Seite mit Menschen.
85. DIRK:
Das ist wirklich spannend! Zumindest für uns. Oskar hingegen scheint sich zu langweilen und hat Wohl die Jagd aufgegeben. Keine Maus heute. Und zum Glück auch keine gefährliche Ratte. Jetzt streckt er sich – und läuft wieder weiter!
86. KATJA:
Hinterher! Ich bin schon ganz neugierig, wo es jetzt hingeht!
87. KATJA: / DIRK: / TOM:
88. NINA:
Das ist ja verrückt! Also! Ich notiere wieder: »Nach Station 3, der Jagd, geht es weiter mit Station 4: Oskar geht zur Schule …«
89. KATJA:
Moment Moment Momentchen mal! Katzen gehen doch nicht zu Schule! Die sind doch keine Schüler!
90. NINA:
(versteht, was vor sich geht und lacht)
Nein, das nicht, Katja! Aber unser Kater Oskar weiß ganz genau, wie süß er ist. Und er weiß, wo die vielen Kinder sind, bei denen er sich eine ordentliche Portion Streicheleinheiten abholen kann. Seht doch selbst!
91. KATJA:
Ja, stimmt! Oskar läuft auf die spielenden Kinder zu … da, jetzt miaut er einmal laut … schon hat er die Aufmerksamkeit der ersten spielenden Kinder uuuund … woah, hahahaha! Sie stehen quasi Schlange, um ihn alle einmal streicheln zu dürfen.
92. TOM:
Das ging ja schnell! Allerdings bin ich immer vorsichtig mit dem Streicheln, wenn ein Tier vorbeikommt, dass ich nicht kenne. Katzen und auch Hunde, können unberechenbar sein. Schließlich können sie leider nicht sagen, wenn ihnen etwas nicht passt.
Schaut, jedes Kind will ihn unbedingt mit der Hand über das weiche Fell fahren! Ich verstehe das total! Katzen streicheln ist einfach super … vor allem wenn sie so süß miauen.
93. PAUL:
Sagtest du gerade »Süß miauen«?
94. DIRK:
Paul, du guckst schon so wissend. Sag schon! Welchen »Schon gewusst«-Fakt hast du gerade in petto?
95. INSERT – PAUL:
Schon gewusst?
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Katzen uns Menschen gezielt reinlegen: Wenn sie etwas unbedingt haben wollen, schreien sie ein Miau, dass für Menschenohren wie ein hungriges Menschenbaby klingt. Und schon kümmert sich jeder um sie!
96. DIRK: / KATJA: / NINA: / TOM:

97. KATJA:
Hahaha, ja, das stimmt wirklich. Das können wir gut an Oskar sehen. Jedes Kind will ihm etwas Gutes tun. Ganz schön ausgebufft von den Katzen. Ein echt guter Trick. Bei mir klappt es auf jeden Fall.
98. DIRK: / PAUL: / NINA: / TOM:
99. PAUL:
Oh, jetzt hat Oskar genug. Dann geht es jetzt wohl zu Station 5 seiner heutigen Tagestour, was?
100. TOM:
Sieht so aus. Er tigert zu dem Haus mit dem großen Fenster da drüben. Na, dann schweben wir doch hinterher!
101. NINA:
Ich halte das wieder im Protokoll fest. Also …
»Die fünfte Station: Kater Oskar hockt vor einem Fenster, hinter dem ein großer Vogelkäfig zu sehen ist. Er benimmt sich dabei wie ein Mensch, der sich einen eeeeecht spannenden Film ansieht!«
102. DIRK:
Wie niedlich. Da hockt unser Kater auf dem Boden und starrt den Vogel unentwegt an. Da! Seht ihr das? Wenn der Vogel sich bewegt, folgt Oskar ihm mit seinem Blick! Man erkennt es am Zucken des Kopfes! Wie putzig! Oh, Apropos putzig! Kennt ihr das Wort »Katzenwäsche«?
103. NINA:
Aber klar doch! »Katzenwäsche« nennt man es, wenn sich jemand nur ganz schnell und mit wenig Wasser wäscht.
104. DIRK:
Richtig! Und das kommt daher, dass auch Katzen kein Wasser für ihre Körperpflege verwenden – sie sind sogar wasserscheu. Trotzdem sind sie sehr reinliche Tiere.
105. TOM:
Sagt mal, wenn ich jetzt auch gern eine Katze als Haustier hätte, was müsste ich denn dafür eigentlich alles vorbereiten?
106. NINA:
Oh, ein paar Sachen solltest du auf jeden Fall im Vorfeld besorgen. Deine normale Wohnung hat ja nicht automatisch alles parat, was du benötigst, um einer Katze gerecht zu werden.
107. TOM:
Lass mich raten: Ich brauche natürlich gutes Katzenfutter, einen Napf dafür … und einen Wassernapf auch noch!
108. NINA:
Klar! Deine neue Katze wird garantiert ziemlich schnell Hunger kriegen. Da sollte etwas Leckeres für sie in Reichweite sein. Gut wäre es auch, wenn sie sich irgendwo die Krallen abwetzen kann. Entweder nimmt sie dafür deine Möbel–
109. TOM:
– Neee, bloß nicht!
110. NINA:
–ooooder du besorgst ihr einen Kratzbaum oder ein Kratzbrett. Die werden extra für Katzen gebaut und dort können die Stubentiger ordentlich mit ihren Krallen durch. So bleiben deine Stühle und Sessel heil.
111. TOM:
Haha, das wäre auch besser.
112. KATJA:
Eine Bürste wäre doch auch sinnvoll, oder? Das ist für die Tierchen wie Streicheln, nur etwas mehr wie eine Massage. Und so kann man auch ihr Fell etwas glätten.
113. DIRK:
Ich würde außerdem mindestens eine Katzentoilette empfehlen. Sonst lässt du dem armen Tier ja gar keine andere Wahl, als sich irgendeine Ecke deiner Wohnung auszusuchen, um seine Notdurft zu verrichten.
114. TOM:
Das ist ja klar, wird auf die Einkaufsliste gesetzt!
115. PAUL:
Und natürlich braucht ihr genau so ein Teil, mit dem heute alles anfing.
116. TOM:
Mit dem alles anfi– ah! Ach sooo! Du meinst deine Transporttasche! Da, wo deine Katze Uschi drin war!
117. PAUL:
Diese Taschen sind großartig geeignet, um die Katze zu transportieren. Gerade Wohnungskatzen erschrecken sich draußen auf der Straße, wenn zum Beispiel ein Auto laut hupt oder ein großer Hund entgegenkommt. Bevor die Katze Reißaus nimmt, ist es besser, sie in der Box sicher zu transportieren.
118. KATJA:
Das ist schlau, stimmt!
119. DIRK:
Oha, die Sonne geht schon unter. Es dämmert! Und was macht unser Oskar, nachdem er sich jetzt den Vogel im Käfig so lange angesehen hat?
120. NINA:
Na was schon, Dirk? Das kann ich dir sagen, auch ohne ihn groß zu beobachten. Oskar hat wieder Hunger! Für ihn geht es zur sechsten und damit letzten Station seines Ausflugs: Schnell nach Hause, denn seine Menschenfamilie kommt gleich! Und dann gibt es Abendessen!
121. DIRK:
Abendessen … ja … mein kleiner Geistermagen ist zwar winzig und auch durchsichtig, aber so langsam bedrückt auch mich ein gewisses Hüngerchen. Wie wär’s? Wir lassen Oskar nach Hause gehen und denken und auch wieder zurück in unsere »Was ist Was Zentrale«?
122. TOM: / NINA: / KATJA: / PAUL:
123. NINA:
Soooo! Jetzt sind wir endlich keine kleinen katzenverfolgenden Geister mehr, sondern wieder ganz in unserer großen Menschengestalt. Das tut gut!
124. DIRK:
Schon, schon – aber auch als Mensch plagt mich dieses Hüngerchen. Dagegen muss ich dringend etwas tun.
125. PAUL:
Uschi? Na du? Was ist denn los? Brauchst du Aufmerksamkeit? So lange war unserer Gedankenreise doch gar nicht.
126. PAUL:
Aber … was hast du denn? Tut dir etwas weh?
127. KATJA:
Ich glaube, ich weiß es.
128. NINA:
Ich weiß es auch. Uschi geht es wie Dirk!
129. DIRK:
Wie mir? Wie meinst du das denn?
130. NINA:
Na, ganz einfach. Nicht nur du hast ein gewisses »Hüngerchen«, sondern auch Uschi! Sie möchte gern gefüttert werden!
131. PAUL:
Ach sooooo! Hahahaha, ja, darauf hätte ich auch selbst kommen können, hahahaha!
132. NINA: / DIRK: / TOM: / KATJA: / PAUL: