Schluss mit Gratis-Training auf fremden Inhalten – das fordert jetzt das EU-Parlament. Die Abgeordneten wollen, dass KI-Firmen transparent machen, welche urheberrechtlich geschützten Werke sie zum Training nutzen, und dafür auch fair bezahlen. Das betrifft alle großen generativen KI-Modelle wie ChatGPT oder Claude. Besonders interessant: Die EU will sogar eine Kompensation für vergangene Nutzungen durchsetzen. Das könnte teuer werden für OpenAI und Co. Hintergrund ist, dass der kreative Sektor – Musik, Texte, Bilder – immerhin fast 7 Prozent des EU-Wirtschaftsvolumens ausmacht. Die Botschaft ist klar: Wer mit den Werken anderer Geld verdient, soll auch zahlen. Globale Pauschallizenzen lehnt das Parlament übrigens ab.