In dieser 56. Folge des Podcasts "der stoische Pirat" spreche ich über die erste Energiekrise der Welt, von der kaum mehr jemand Bescheid weiss. Sie ereignete sich vor fast 150 Jahren. Die Konsequenzen waren enorm. Schuld daran: Ein unbekannter Virus. Diese Episode in der Geschichte der Menschheit ist ein Lehrstück über die fatalen Folgen absoluter Abhängigkeit und dem naiven für selbstverständlich Halten von gewissen Dingen.
Show Notes
Stellen Sie sich vor, Sie wachen eines Morgens auf und stellen fest, dass kein einziges Transportmittel mehr funktioniert - keine Busse, kein Tram, keine Autos, keine Lastwagen, keine Schiffe.
Stellen Sie sich vor, was das bedeuten würde. Die Menschen könnten nicht mehr zur Arbeit oder zur Schule gehen. Es gäbe keine Lieferungen von Lebensmitteln und Waren an die Geschäfte. Das Gemüse und das Obst würden bei den Bauern verrotten. Die Fabriken kämen wegen fehlender Ersatzteile und abwesender Arbeiter zum Stillstand. In der Zwischenzeit wären Polizei, Feuerwehr und andere Notfallhelfer nicht in der Lage, auf Hilferufe zu reagieren. Kurz gesagt, es wäre ein Albtraum.
Genau das ist im Oktober 1872 in Nordamerika passiert. Der Virus kam von einem Tag auf den anderen und alles stand still. Das ist die Geschichte der grossen Pferde-Influenza von 1872.
Das Transkript und die weiterführenden Quellenangaben finden Sie auf
www.muellermathias.chWenn Ihnen dieser Podcast gefällt, dann spenden Sie mir doch ein oder mehrere Kaffees unter
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What is Der stoische Pirat?
Der stoische Pirat ist auf der Suche nach dem Schatz des guten Lebens. Er trifft auf seiner Reise auf philosophische, psychologische und politische Fragen. Die Absicht der stoischen Piraten ist es zum kritischen Nachdenken anzuregen und zu mehr Menschlichkeit, Grossmütigkeit und Zivilcourage zu motivieren. Die Piraten gaben sich nicht mit den herrschenden gesellschaftlichen Normen zufrieden, sie stellten in Frage und versuchten neue Wege zu gehen. Der Podcast richtet sich an offene Menschen, an Querdenker, an solche, denen die heutige Streit- und Diskussionskultur zu einfältig, rechthaberisch und politisch korrekt geworden ist.