Wir Menschen haben den Drang Dinge anzuhäufen und Status zu erlangen. Unser Handeln ist durch dieses Streben massgeblich beeinflusst, doch ist es tatsächlich so, dass uns Besitztum und Status zu besseren und glücklicheren Menschen machen? Eine Antwort auf diese Frage liefert der griechische Philosoph Diogenes.
Show Notes
Diogenes glaubte an Selbstbeherrschung, an die Bedeutung der persönlichen Tugendhaftigkeit im Verhalten und an die Ablehnung von allem, was für ein Leben nicht notwendig ist, wie persönlicher Besitz und sozialer Status. Er besass lediglich sein Fass, einige Lumpen als Kleidung und eine Schüssel. Als er jedoch eines Tages einen Jungen sah, der mit seinen Händen Wasser zu seinem Mund führte, rief Diogenes erschreckt aus: "Ich war ein Narr, der all die Jahre mit dem Gewicht einer Schüssel belastet war, während sich ein perfektes Gefäss am Ende meines Handgelenks befindet." Daraufhin zerschlug er die Schüssel auf dem Boden.
Diogenes glaubte nicht, dass der Besitz von Dingen einen zu einem besseren Menschen machen würde, im Gegenteil. Er sagte bekanntlich:
"Es ist das Privileg der Götter, nichts zu wollen, und der gottgleichen Menschen, wenig zu wollen."
Was können wir von Diogenes Philosophie in die heutige Zeit übertragen?
Wenn Sie das Transkript dieser Folge nachlesen wollen, dann gehen Sie auf meine Webseite:
www.muellermathias.ch
What is Der stoische Pirat?
Der stoische Pirat ist auf der Suche nach dem Schatz des guten Lebens. Er trifft auf seiner Reise auf philosophische, psychologische und politische Fragen. Die Absicht der stoischen Piraten ist es zum kritischen Nachdenken anzuregen und zu mehr Menschlichkeit, Grossmütigkeit und Zivilcourage zu motivieren. Die Piraten gaben sich nicht mit den herrschenden gesellschaftlichen Normen zufrieden, sie stellten in Frage und versuchten neue Wege zu gehen. Der Podcast richtet sich an offene Menschen, an Querdenker, an solche, denen die heutige Streit- und Diskussionskultur zu einfältig, rechthaberisch und politisch korrekt geworden ist.