SmartHütte

Diese Woche im Fokus:
Die Open Home Foundation hat Andrej an ihren IFA-Stand geholt, und er erzählt, was man dort über Home Assistant und die Leute auf der Messe lernt. Danach geht es weiter mit Open-Source-Hardware am Handgelenk, Optimierung des Macs als Arbeitsumgebung und der Frage, wie man Embedded-Hardware testet, ohne ins Büro zu fahren.

Viel Spaß beim Hören!

Linksammlung:

Macher und Gäste

Gastgeber
Andrej Friesen
Gastgeber
Thomas Wiebe

Was ist SmartHütte?

Zwei Freunde, ihr Smart Home, Self-Hosting, Technik und das ein oder andere Interview mit Makern

Thomas: So, hallo und herzlich willkommen zusammen beim SmartHütte-Podcast, der Podcast über Smart-Home, Self-Hosting und anderen Technik-Kram.

Thomas: Heute wieder mit dabei

Andrej: Der Andrej, moin moin.

Thomas: und der Thomas.

Thomas: Jo, hi.

Andrej: Moin.

Thomas: So, wir haben heute die 38. Episode

Thomas: und schreiben den 22. September 26.

Thomas: Und wie immer, das bunte Potpourri.

Thomas: Aber du warst mal wieder fleißig unterwegs und kannst berichten

Thomas: von der IFA.

Thomas: vielleicht starten wir damit einfach mal.

Andrej: Jo, machen wir das mal.

Andrej: Die IFA

Andrej: war, was war das, letzte Woche?

Andrej: Egal, es war September, Anfang September.

Andrej: Und die Open Home Foundation hat mich und neun andere Freiwillige

Andrej: aus der Community eingeladen,

Andrej: beim IFA-Stand auszuhelfen.

Andrej: Und das habe ich gleich schon mal erwähnt.

Andrej: Ich habe direkt ein Ja gesagt, Urlaub genommen, zack, zack.

Andrej: Und ja, könnt ihr jetzt mal berichten, was so passiert ist.

Andrej: Genau, wir waren im Endeffekt,

Thomas: Erstmal, wie hoch war dein Energielevel

Thomas: danach?

Andrej: also ich war so,

Andrej: durch.

Andrej: Es gab ja da so,

Thomas: Das war lang, ne?

Andrej: ja, wir waren,

Andrej: ich muss jetzt doch mal den Kalender aufmachen, sonst

Andrej: quatsche ich mich hier blöd und dusselig.

Andrej: Und zwar

Andrej: bin ich

Andrej: angereist am 3. September,

Andrej: genau, das ist der Donnerstag gewesen

Andrej: und abgereist am 9.

Andrej: September, das ist der Mittwoch, also

Andrej: quasi eine ganze Woche.

Thomas: Eine ganze Woche Messe.

Andrej: Ja, gut, die Messe

Andrej: war freitags bis dienstags

Andrej: einschließlich. Ich habe aber

Andrej: keinen Bock gehabt, da noch sechs Stunden Zug zur Fahrt zu machen

Andrej: an dem gleichen Tag, wo wir halt

Andrej: anfangen und aufhören. Das ist mir zu viel

Andrej: gewesen. Genau, die Open Home Foundation war so

Andrej: lieb und hat Kost und Logis

Andrej: übernommen, also die Zugfahrt und das Hotel und so

Andrej: weiter. Ich habe allerdings kein Geld dafür

Andrej: bekommen, also quasi mein Urlaub dafür schon

Andrej: aufgebraucht oder ein Teil dessen.

Andrej: Aber ich dachte, das könnte eine coole

Andrej: Erfahrung sein und war es auch, ja.

Andrej: Ich würde mal, also aus der Konsumer

Andrej: Perspektive würde ich die IFA

Andrej: ich persönlich würde sie nicht besuchen.

Thomas: Damit

Andrej: Also es ist schon

Andrej: unfassbar, wie viel Müll da

Andrej: einfach aus Asien

Andrej: gezeigt wird.

Andrej: Eins davon, was mich sehr schockiert und überrascht hat, war auch

Andrej: riesige Booths, also Stände, nur voll mit Cases für Handys,

Andrej: Bumpers, Telefonhüllen, wie auch immer du die benennen möchtest.

Andrej: Riesige, riesige Stände, die nichts anderes machen, außer diese Dinger.

Andrej: Und dann habe ich

Thomas: hätte ich gar nicht gerechnet.

Andrej: mich auch komplett umgehauen.

Andrej: Also, ja, haben wir ein bisschen gesprochen mit den Jungs von

Andrej: der Open Home Foundation und die da alle da waren. Die meinten,

Andrej: ja, es ist halt ein Produkt, was verdammt viel Marge hat. Das kostet einen halben Cent in der Produktion und dann machst du da eine tolle Marke drum, eine tolle Geschichte, verkaufst die Dinger für 40 Euro und hast natürlich fette Marge.

Thomas: Ja, stimmt.

Andrej: Das war ein Argument von denen.

Andrej: Hat mich trotzdem irgendwie nicht ganz überzeugt, weil das ja so viele Firmen waren.

Andrej: Eins fand ich ganz interessant, einfach nur aus Interesse, nicht weil es

Andrej: cool war, aber nicht wirklich sinnvoll. Es gab eine Vending-Maschine, wo du einfach

Andrej: dein Telefon aussuchst, welches Modell du hast, suchst dir ein Bild aus und dann wird das live geprintet und du kriegst das unten wie so eine Cola raus. Das

Andrej: fand ich irgendwie sehr weird.

Thomas: 3D-Druck mäßig oder was?

Andrej: Nee, nee, das Case war das, wo du dann bedruckt, ich wusste nicht, ich weiß nicht wie, also kriegst du

Thomas: Ach so.

Andrej: Farbe, kannst du aussuchen, welches Modell, iPhone, Samsung, was auch immer und dann konntest du noch so ein paar KI-generierte oder nicht generierte Bilder aussuchen, zack und zwei Minuten später hast du das dann

Thomas: Ach,

Andrej: dir klicken können. Klicken ist es ja gar nicht, hast ja keine Maus gehabt, drücken mit dem Finger.

Thomas: lustig.

Andrej: Ja, war ganz lustig.

Andrej: Genau. Aber was cool war halt für die Open Home Foundation, OHF,

Andrej: da

Andrej: hatten wir so einen Schedule, jeder hatte eine bestimmte Schicht, wie man am Stand sein musste

Andrej: und das war ganz cool. Die Leute sind vorbeigegangen, viele davon sind einfach nur gekommen und gesagt, danke, dass dieses Produkt und dieses Projekt existiert

Andrej: und das war es dann gegangen, weil die einfach nur happy damit waren.

Thomas: Gell.

Andrej: Ja,

Andrej: war auch von Business, waren Leute, die das länger benutzen als wir beide.

Andrej: Ich habe mir das aufgefallen, ich nutze Home Assistant genauso lange, wie ich in der IT arbeite,

Andrej: das ist jetzt ein bisschen mehr als neun Jahre.

Andrej: 2017 habe ich angefangen, da hast du mich angesteckt.

Thomas: Aber

Andrej: Genau.

Andrej: Und das war ganz witzig, weil

Thomas: seit wann gibt es

Thomas: das?

Andrej: 13, das hat es jetzt vor kurzem,

Thomas: Ah.

Andrej: hier, vor, warte, letzten Donnerstag hat es Geburtstag gefeiert, zehn Jahre.

Thomas: Oh.

Thomas: Nice.

Andrej: Stopp, ist das zehn?

Thomas: Ne. 13 dann.

Andrej: Nee, das stimmt ja gar nicht.

Andrej: Was für ein Geburtstag war das denn dann?

Thomas: Was ist echt so alt?

Andrej: Momentchen mal.

Andrej: Haben die doch auf ihrem Blog auch gepostet, glaube ich.

Andrej: Richtig gut vorbereitet mal wieder.

Thomas: Ja, aber tatsächlich.

Thomas: Also steht hier 17. September

Thomas: 13 wird das erste Release.

Andrej: Das ist der erste Commit gewesen oder Release von Paulus.

Andrej: Gut, dann ist es halt ein bisschen länger älter als 13 Jahre alt.

Thomas: Wahnsinn, wie viel Arbeit da drin steckt.

Thomas: Also wie viele Jahre, wie viel Zeit

Thomas: an Arbeit da drin steckt.

Andrej: Krass, ne?

Andrej: Und es hat angefangen, ich will meine Hue-App nicht benutzen,

Andrej: ich will mein eigenes Python-Skript benutzen.

Andrej: So ist es halt angefangen bei von Paulus aus.

Andrej: Ja,

Andrej: genau, war auf jeden Fall sehr cool.

Andrej: Wir standen dann auf dem Stand, hatten jeder so unsere Schicht.

Andrej: Es kamen diverse Leute vorbei, die dann Fragen hatten

Andrej: oder auch einfach nur Danke sagen wollten.

Andrej: War super cool, mit der Community da zu interagieren.

Andrej: Hat total Spaß gemacht.

Andrej: Darren von der Open Home Foundation hatte super viele Sachen aufgebaut.

Andrej: Wir hatten da ein Shelly-Wall-Display aufgebaut,

Andrej: wo man das Home Assistant mitsteuern konnte,

Andrej: womit der Booth natürlich ausgestattet war.

Andrej: Der Flair war so, keine Technik, kein Nerd-Kram,

Andrej: sondern wirklich so ein schönes Wohnzimmer.

Andrej: Da kann man vielleicht mal einen Post von den verlinken,

Andrej: der bald rauskommen sollte,

Andrej: wie das dann so aussah.

Andrej: Genau, dann in der Mitte hatten wir so ein paar Geräte,

Andrej: die Home Assistant Green, die Antennen,

Andrej: die beiden für Z-Wave und für Zigbee-Matter

Andrej: und jede Menge Open Display, ganz viel Open Display.

Andrej: Genau, die Jungs von Apollo waren auch dabei,

Andrej: weil die sind ja auch ein Home Assistant Partner mittlerweile.

Andrej: Genauso wie Nabu Casa, die Nabu-Casa-Leute machen ja die Hardware.

Andrej: Genau, dann haben wir denen erklärt, haben so einen Flyer vorher bekommen,

Andrej: wobei ich das eher alles wusste, wie dann diese finanzielle Struktur ist.

Andrej: Das 60% des Gewinns, ich glaube, des Unternehmens geht dann an die Open Home Foundation.

Andrej: Dementsprechend dürfen die dann halt Partner sein und kriegen

Andrej: halt verschiedene Sachen.

Andrej: testen von Projekten, können

Andrej: die zertifizieren, dies, das, jenes.

Andrej: Und so finanziert sich dann die Open Home Foundation.

Thomas: 60%

Thomas: des Gewinns geht an die Open Home Foundation.

Andrej: So habe ich es im Kopf. Kann auch

Andrej: sein, dass, genau.

Andrej: Das war sehr cool

Andrej: und da sieht man auch,

Andrej: das kann funktionieren. Ich meine, das funktioniert.

Andrej: Das kann ja nicht funktionieren. Das funktioniert

Andrej: de facto jetzt gerade.

Andrej: Ich glaube, mit Nabu Casa sind das mittlerweile

Andrej: über 100 Leute, die da angestellt sind, was ich

Andrej: echt krass finde.

Andrej: Das ist schon echt

Andrej: eine Nummer.

Andrej: Genau. Und

Andrej: Und

Andrej: ja, dann hatten wir noch ein Meetup am Sonntag, war super nett, waren wir in so einer Bar irgendwo, typisch deutsch natürlich wieder, Cash Only,

Andrej: so einen Hals gekriegt, gehst da hin, jeder von uns hat zwei Wertmarken bekommen, im Sinne von kannst du dir ein Getränk dir gönnen

Thomas: Das

Andrej: und dann sehe ich jemanden, der eine Cola bestellt und er hat aber keine Wertmarken mehr und wollte mir Kreditkarte zahlen und das ging nicht, ich meine die Cash Only

Andrej: und dann hat er die Cola einfach stehen lassen und sagt, ja habe ich nicht.

Andrej: Und das war halt ein Principal Engineer von Google, der bei den Meta-Sachen mitmacht, der Jonathan.

Andrej: Und da habe ich gesagt, Jonathan, komm mal her, die zwei Euro, die habe ich hier noch Cash, die kannst du haben.

Andrej: Aber danach haben die dann ein lustiges Sum-Up-Gerät geholt, dann konntest du auch Cash bezahlen, äh, per Karte.

Andrej: erwartet, so eine internationale Crowd, dass die

Andrej: mit Karte bezahlen wollen, während der Messezeit

Andrej: in Berlin.

Thomas: ist irgendein kleines

Thomas: Lokal, oder?

Andrej: Nee, überhaupt nicht. Nee, nee, gar nicht.

Thomas: Geil.

Andrej: Alles andere lief auch super gut mit Catering und so,

Andrej: aber nee, war schon, da waren über 100 Leute

Andrej: in dem Raum, also war nicht klein.

Andrej: War so eine Dachterrasse auch, naja.

Andrej: Hatte da Spaß gemacht. Da ist auch jemand,

Andrej: was ich faszinierend fand von der Messe,

Andrej: ne, die Zielgruppe oder

Andrej: die, der, nicht die Zielgruppe,

Andrej: ist es ja nicht, aber der Kreis

Andrej: der Personen, die das anspricht mit Home Assistant,

Andrej: ist ja eher so männlich, ab Mitte 30,

Andrej: Plus und so weiter.

Andrej: Da war ein 10-jähriger Junge,

Andrej: der zu mir kam, oder der war da

Andrej: und ich hab den dann gesehen und als ich die Sachen

Andrej: anguckte, hab ich ihm gesagt, hey, soll ich dir was erklären?

Andrej: Das Open Display ist ja relativ neu, das kannte jetzt auch noch nicht jeder.

Andrej: Ja, es stellt sich raus, dass der

Andrej: komplett alleine, ohne Mutter, ohne Vater,

Andrej: bei sich zu Hause den ganzen Home-Assistant-Kram

Andrej: einführt und macht.

Andrej: Fand ich geil.

Andrej: Also, es ist eine neue

Andrej: Einstiegsdroge für die IT.

Andrej: Dieses Smart Home-Thema. Wenn du es gescheit machst.

Thomas: Ja, kann ich auch gut verstehen,

Thomas: weil es verbindet wieder

Thomas: das Digitale mit dem

Andrej: Hardware.

Thomas: Greifbaren, ne? Also

Andrej: Ja.

Thomas: schaltet es irgendwas und es

Thomas: passiert was im Raum.

Thomas: Und das halt auf jegliche Art und Weise.

Thomas: Ob das jetzt Licht ist oder ob das irgendwie

Thomas: Musiksteuerung im Music Assistant

Thomas: oder sowas ist.

Andrej: Ich mein, das ist mir auf der Maker Faire auch passiert.

Thomas: Das ist cool.

Andrej: da habe ich gesagt, ich glaube, er war 13, 14, der Junge.

Andrej: Aber ein Zehnjähriger.

Andrej: Fand ich so geil. Ich habe dem erstmal

Thomas: Ja.

Andrej: alles erklärt, was er wissen wollte.

Andrej: Jonas war, das war an dem Sonntag,

Andrej: Jonas und Gabriel waren auch da, vom Open Display.

Andrej: Die waren ja auch vor ein paar Wochen mal zum Podcast.

Andrej: Und dann bin ich direkt zu Jonas.

Andrej: Jonas, gib mir so ein Ding.

Andrej: Dann habe ich ihm erstmal so ein E-Paper-Tag gegeben,

Andrej: damit er mit mir spielen kann.

Andrej: Weil ich finde, sowas muss man total unterstützen.

Andrej: Also

Andrej: die Möglichkeit zu haben,

Andrej: auch wenn man das nachher nicht beruflich machen möchte,

Andrej: aber das ist total das coole Hobby.

Andrej: es ist nicht Saufen, es ist nicht nur reines

Andrej: Zocken, wobei Zocken auch toll sein kann,

Andrej: aber du baust dir auch total Wissen

Andrej: auf und das ist einfach cool.

Andrej: Eine ganz andere Nummer.

Thomas: Und es ist auch beeindruckend, wenn du bedenkst,

Thomas: was du schon an Basiswissen brauchst.

Thomas: Du musst halt irgendein Betriebssystem bedienen können.

Thomas: Du musst dann da

Thomas: Ja,

Andrej: USB-Stickflash,

Andrej: da scheitern natürlich schon viele Leute dran, also

Andrej: von daher, geil, dass ein 10-Jähriger das

Thomas: genau.

Andrej: kann, ne?

Thomas: Mega.

Andrej: Ja. Das war

Andrej: mega cool, das zu sehen, viele jüngere

Andrej: Leute, die das angefangen haben, viele, die sich

Andrej: bedankt haben

Andrej: und was auch witzig

Andrej: war, bin natürlich dann auch in den

Andrej: Zwischenschichten auch mal durch die IFA-Hallen

Andrej: gelaufen

Andrej: und da stand

Andrej: ich da mal irgendwie komplett verloren

Andrej: Dann wusste ich nicht mehr, die App hat irgendwie rumgesponnen und dann musste ich gucken, wie ich da

Andrej: von der Karte wieder zurück in die Smart-Home-Halle komme.

Andrej: Ganz schön viel laufen, du, die ist gar nicht so klein, die IFA.

Thomas: Ja.

Andrej: Und dann stand ich da, gucke auf mein Handy und dann quatscht mich wer an auf Englisch und sagt, sag mal, was ist denn Home Assistant?

Andrej: Ich hatte halt das T-Shirt an, das offizielle von denen für den Booth, fürs Booth.

Andrej: Und dann war ich so, wer bist du, wer fragt mich, was willst du wissen?

Andrej: Und er so, hier kommt jeder Fünfte, kommt hier an und sagt, funktioniert das Ding auch mit Home Assistant?

Andrej: Und ich weiß noch nicht mal, was das ist.

Andrej: Total geil.

Andrej: Und was war es?

Andrej: Es war so ein

Andrej: Brutkasten für Pflanzen,

Andrej: so ein Pflanzkasten für Kräuter und sowas.

Andrej: Aber ursprünglich, oder das Hauptziel,

Thomas: Ah ja.

Andrej: sein Hauptsegment ist so Kreuzfahrtschiffe,

Andrej: damit du halt da Kräuter frisch hast über Monate lang hinweg.

Andrej: Mit Wasserzufuhr, mit Mineralien, dies, das, jenes,

Thomas: Das

Andrej: für Rosmarin und was weiß ich nicht alles.

Andrej: Und die haben jetzt aber eine kleine Appliance rausgebracht,

Andrej: Weil die für das Kreuzfahrtschiff war schon so 1,50 Meter lang oder so.

Andrej: Oder keine Ahnung, Meter kann es auch gewesen sein.

Andrej: War schon ein großes Teil.

Andrej: Und jetzt haben die eine kleine Version rausgebracht.

Andrej: Und da haben dann Leute gefragt,

Andrej: ob das irgendwie mit Home Assistant in sich integrieren lässt.

Andrej: Und dann habe ich dem erstmal die 4, 5 Wege erklärt,

Andrej: wie er das machen könnte.

Andrej: Und das war ganz witzig.

Thomas: ist doch cool.

Thomas: Seedboxen, oder? Nennt man die so?

Andrej: Ja, kann sein.

Thomas: Oder anders, es gibt ja,

Thomas: als Cannabis legalisiert wurde, gab es glaube ich einen gewissen Hype in dem Bereich

Andrej: So ein Ankeimen.

Thomas: und

Andrej: Ja.

Thomas: die Produkte gab es dann sogar in den Discountern teilweise als Aktionsware und wie dann immer so

Thomas: dargestellt wird, wo, ja damit können sie ihre Kräuter anziehen.

Andrej: Rosmarin, ja, ja.

Thomas: Alles klar.

Thomas: Okay, cool.

Andrej: Ja, das war ganz cool.

Andrej: Wir haben echt viel, also bis zu

Andrej: ich glaube, das war auch ein guter Move

Andrej: von der Open Home Foundation, dass wir alle T-Shirts

Andrej: bekommen haben, wo richtig groß

Andrej: auch drauf stand, Home Assistant

Andrej: Open to Chat und so und die ganzen Logos

Andrej: extra groß, weil die wollten die erst klein machen.

Andrej: Und das war ein guter Move, denn dadurch wurden

Andrej: wir immer angesprochen, was echt, ja gut,

Andrej: es war anstrengend, klar, aber dafür ist man

Thomas: Und

Andrej: ja auch dann da. Und dann konnte man den Leuten

Andrej: das halt total erklären, wie das so funktioniert.

Andrej: Egal, ob es jetzt eine Integration ist oder

Andrej: wie das finanziert oder

Andrej: whatever, was sie halt so wissen wollten.

Andrej: Ist

Thomas: gerade das ist doch für Hersteller dann auch interessant, wenn die eh noch keinen

Thomas: Kontakt hatten zu so einer Smart Home Steuerung, gerade wie jetzt bei so einer

Thomas: Seatbox oder ich weiß gar nicht, ob das der richtige Begriff ist, aber irgendwie so.

Andrej: doch egal, Pflanzenbox.

Thomas: Genau. Und

Thomas: für die ist natürlich dann relevant, ja, was bedeutet das denn für mich als Hersteller von so einem Stück Hardware, wenn ich mich

Thomas: dem öffne? Also, und für die Zukunft und genau die Themen, die wir immer wieder hatten, so von wegen, ja,

Thomas: momentan betreibe ich vielleicht meinen eigenen Cloud-Dienst, um das Ganze zu steuern. Das kostet mich auch Geld und frisst mir ja am Ende des Tages auch so ein bisschen

Andrej: Der Typ, der hat es richtig verstanden.

Thomas: mein Revenue.

Andrej: Im Endeffekt hat er,

Andrej: diese Dinge waren auch per App kontrollierbar,

Andrej: diese Boxen, also Licht.

Andrej: Du musst die Pflanzen einstellen,

Andrej: wie viel Licht braucht, welches Spektrum,

Andrej: wie viel Mineralien, blablabla,

Andrej: und wie viel Wasser und wie wenig Wasser.

Andrej: Das heißt, du konntest es per Zone einstellen.

Andrej: Das heißt, du brauchst eine App.

Andrej: Da habe ich ihn gefragt, wie funktioniert denn deine App,

Andrej: um ihm zu erklären zu können,

Andrej: wie er es am einfachsten integriert.

Andrej: Und er hat einfach hart keinen Bock auf Cloud gehabt,

Andrej: weil er keinen Bock auf die Kosten hat

Andrej: und hat einfach nur eine direkte Bluetooth-Verbindung gemacht mit dem Gerät.

Andrej: Das heißt, der hatte da ein ESP oder was auch immer drin.

Andrej: Da dachte ich mir, ja, du, dann kannst du das entweder per ESPHome machen,

Andrej: dann müsstest du eine separate Firmware schreiben,

Andrej: die dann deinen ganzen Kram übersetzt,

Andrej: oder du haust da einfach nur eine BTHome-Stack drauf

Andrej: und advertize einfach nur per Bluetooth deine, weiß ich nicht,

Andrej: deine drei, vier Zonen oder deine Mineralen.

Andrej: Das sind ja nur Sensoren, ne?

Andrej: Und einstellen kann man es dann meinetwegen per App

Andrej: oder dann nochmal ein separater Custom-Code auf dem ESP

Andrej: und dann eine Home-Assistant-Integration schreiben,

Andrej: die dann damit interagieren kann, um das zu setzen.

Thomas: Ja,

Andrej: Und ich habe dann auch gesagt, dass in der Theorie brauchst du,

Andrej: also ich meine, ich habe noch nie nach sowas gesucht.

Andrej: Vielleicht gibt es ja Leute, die suchen sowas

Andrej: und wollen das mit Home Assistant integriert haben.

Andrej: Und plötzlich taucht das dann in einem Blogpost auf,

Andrej: hey, folgender Hersteller, der macht Pflanzen-Seedboxen,

Andrej: ist jetzt kompatibel mit Home Assistant.

Andrej: Und du denkst so, what the fuck?

Andrej: Und irgendwie 50 Leute sagen, geil, will ich kaufen.

Andrej: Kann ja sein, dass du auf einmal einen Markt für dich aufmachst,

Andrej: an den du noch nie gedacht hast.

Thomas: total.

Andrej: Weil ich glaube nicht,

Andrej: dass auf Kreuzfahrtschiffen so viel Home Assistant läuft.

Andrej: Aber ich lasse mich gerne überzeugen.

Andrej: Das würde ich gerne sehen.

Thomas: Das wäre cool.

Andrej: Ja,

Andrej: der hat das total kapiert.

Andrej: Und dann habe ich dem das erklärt

Andrej: und wollte ihn noch anschreiben per E-Mail,

Andrej: wie ich das an seiner Stelle machen würde.

Thomas: Growbox, so nennt sich das anscheinend. Ja, genau. Ich habe sowas mal bedient

Andrej: Growboxen.

Andrej: Ja, genau.

Thomas: für Rosmarin anzusetzen und erinnere mich da auch an die Challenges, weil du das Ganze ja per

Thomas: Handy-App irgendwie gesteuert hast und ja, Bluetooth, das heißt, du musst in der Nähe sein.

Thomas: Du kannst also, und das Verhalten von den Dingern ist halt auch nicht immer

Thomas: ganz so, wie du es vorstellst. Was passiert, wenn du mal, wenn der Strom mal weg war? Recovert das den originellen State oder nicht? Oder bleibt das Licht dann, geht das Licht dann an? Bleibt es

Thomas: aus? Oder eben recovert er den State?

Andrej: Hat es eine State Machine.

Andrej: Ja.

Thomas: Und solche Sachen, das willst du natürlich auch im Nachhinein wissen, ob das alles

Thomas: so geschaltet hat, wie du das gerne hättest und nicht irgendwie Überraschungseffekt.

Thomas: Von daher total gut, das anzubinden.

Andrej: Genau, Jörn hat da

Andrej: jeden Tag von,

Andrej: ich glaube, 9.30 Uhr waren schon die ersten Leute da

Andrej: bis 18 Uhr.

Andrej: Ich glaube, da war sie dann geschlossen, die IFA.

Andrej: War so echt anstrengend viel auf den Füßen.

Andrej: Ich hätte ja nicht gedacht, dass Stehen so wehtun kann an den Füßen.

Andrej: Also die ersten zwei, drei Tage war okay, aber danach, ui, das hat schon geschlaucht.

Thomas: Ich

Thomas: war einmal auf einer Messe auf einem Stand, das war beruflich, vor einigen Jahren

Thomas: und gerade als ich bei gridscale angefangen hatte und ich finde das ja auch immer super spannend, wenn du dann

Thomas: mal

Thomas: die potenziellen Kunden kennenlernst.

Thomas: Also als Softwareentwickler ist das ja nicht unbedingt immer der Fall.

Thomas: Manchmal ist es ja dann irgendwo ein bisschen abgekapselt von dem operativen Geschäft.

Thomas: Und es ist aber super spannend, eben mal Kunden oder potenzielle Kunden kennenzulernen.

Thomas: Und das kann man eben auf solchen Messen auch sehr gut machen.

Thomas: Und Junge, das waren nur zwei Tage.

Thomas: Ich war fertig.

Thomas: Total.

Thomas: Und das war keine IFA.

Thomas: Das war nicht so, als wäre man da

Thomas: alle ein, zwei Minuten angesprochen worden oder so.

Thomas: Sondern da gab es auch mal ein bisschen Leerlauf.

Thomas: Nichtsdestotrotz super anstrengend.

Andrej: Nee, wir hatten keine Minute Leerlauf.

Andrej: Der Stand war immer voll.

Thomas: Ja, das glaube ich.

Andrej: Ich glaube, die haben das aus Versehen, aber strategisch komplett richtig gemacht.

Andrej: Wir hatten alle diese schönen blauen T-Shirts an, schöne Farbe,

Andrej: alle große Schrift.

Andrej: Wir waren so viele, dass wir teilweise gar nicht alle auf dem Booth selber stehen wollten, konnten,

Andrej: weil wir wollten auch Platz für die Besucher haben,

Andrej: dass sie sich die Geräte anschauen konnten

Andrej: oder die Automatisierung

Andrej: oder wir hatten so einen NFC-Album-Tag-Scanner,

Andrej: der dann die Musik in dem Wohnzimmer da geschaltet hat.

Andrej: Ganz wie so Gimmicks halt.

Andrej: Und dadurch haben wir auch den Flur ein bisschen occupied.

Andrej: Wir hatten einen guten Stand im Sinne von,

Andrej: man musste bei uns durchgehen,

Andrej: um zu einer anderen Halle zu kommen.

Andrej: Das heißt, da kam schon mal viel Fluss durch.

Andrej: Und allein dadurch, dass hier viele Leute standen,

Andrej: wurden die Leute neugierig und haben geschaut.

Andrej: Und das war echt cool,

Andrej: Weil dann hast du die so, hast du gesehen, wie sie so kurz innerlich hadert und so, hm, will ich hier gucken, interessiert mich das, zack, hast du die angesprochen.

Andrej: Natürlich nicht genervt, ne, weil das Geile war ja, wir haben ja nichts verkauft.

Andrej: Jeder von diesen Ständen verkauft da einfach was und du gehst einfach nur hin und erklärst, was das ist und wenn du Bock hast, kannst du mitmachen oder nicht, ne, gut ist.

Andrej: Klar, die verkaufen auch Hardware, aber

Thomas: Ich sehe gerade Fotos von den Ständen.

Thomas: Ich packe es schon mal hier in die Shownotes rein.

Thomas: Oder von den Ständen, von dem Stand.

Thomas: Und das ist ja wirklich echt schön geworden.

Andrej: Cozy Wohnzimmer,

Thomas: Ja, super gemütlich aussehende Sitzgarnituren.

Thomas: Und ich nehme mal an, auch da so die Beleuchtung, die da montiert wurde,

Thomas: mit, keine Ahnung, Tischlampen und allem möglichen,

Thomas: die war wahrscheinlich ja auch in irgendeiner Form steuerbar.

Andrej: alles, naja, klar.

Andrej: Ja, das war echt cool, also das hat Spaß gemacht, mache ich, ich habe direkt Dips gesagt, nächstes Jahr mache ich wieder mit.

Andrej: Ja, und was auch cool war,

Andrej: auf der IFA laufen ja doch viele YouTuber rum und das ist genauso das gleiche Phänomen, wenn du remote arbeitest und die in echt siehst, ne,

Andrej: weil remote siehst du die Leute halt von der Schulter und den Kopf, ne,

Andrej: das heißt, ja, dann sah man die Leute mal in echt und so, oh, der ist aber klein, oh, der ist aber groß, meine Güte, ist der groß,

Andrej: das war echt sehr lustig.

Andrej: Ja, einige sind echt weit geflogen, teilweise aus den USA oder Australien.

Andrej: Der Reed von Smart Home Solver heißt der, glaube ich, der war da, war super cool drauf.

Andrej: Und mit wem ich mich sehr nett und lange unterhalten habe, war der Dylan von StockPot, der machte richtig ästhetische Cinematic Videos in meinen Augen.

Thomas: Ja, der ist ja total crazy.

Andrej: Ja, ja, aber weißt du warum?

Thomas: Nope.

Andrej: Der hat eine Production Company schon vorher gehabt.

Thomas: Ah,

Andrej: Ja, und ich dachte mir so,

Andrej: ich habe ihm nämlich gedacht,

Andrej: dass eins seiner Videos mein Dashboard Assistant

Andrej: ein bisschen halt inspiriert hat,

Andrej: weil er auch so ein tolles Touch-Geo-Ding gemacht hat damals.

Thomas: mhm,

Andrej: Und sein Style ist einfach, finde ich, total genial.

Andrej: Ich sage, megacooler Style, gefällt mir, was du machst.

Andrej: Hat er sich bedankt und haben ein bisschen weiter gequatscht.

Andrej: Und dann waren wir zufällig noch abends zu warm was essen

Andrej: mit den Leuten von der Open Home Foundation.

Andrej: War schon eine coole Zeit, hat Spaß gemacht.

Thomas: nice.

Thomas: Ich sehe, er hat auch ein Video gemacht zur IFA.

Thomas: Direkt mal auf die Watchlist packen.

Thomas: Echt?

Andrej: Ja, zum Inhalt, also was

Andrej: da so war, das ist jetzt mein persönlicher

Andrej: Eindruck, also in der Smart-Home-Welt

Andrej: gab es noch ein paar andere Firmen,

Andrej: ein paar, das ist eine ganze Halle

Andrej: im Endeffekt, war auch interessant,

Andrej: aber auch viel Cloud und

Andrej: das hat mir da nicht gefallen. Die paar

Andrej: Großen, die halt sowieso lokal

Andrej: sind, die sind eh dafür bekannt. Shelly

Andrej: hatte einen Riesenstand und die waren alle top drauf,

Andrej: die Leute. Hat richtig Bock gemacht mit

Andrej: denen, da sich das zu erklären zu lassen, weil

Andrej: ganz ehrlich, ich wollte mal

Andrej: irgendein Shelly-Gerät kaufen und ich

Andrej: Ich bin komplett überfordert von deren Portfolio.

Andrej: Und genau so sah der Stand auch aus.

Andrej: Und allein die Relais, das waren bestimmt 40 verschiedene Stück,

Andrej: welchen du für was brauchst in verschiedenen Generationen

Andrej: mit unnötigen Protokollen, mit dem, ohne dem.

Thomas: Ja, ich bin auch selten auf der Shelly-Webseite.

Andrej: Erst mal erklären lassen.

Thomas: Ja, die haben wirklich, klar, die haben die Endkundengeräte,

Thomas: alles schön verpackt und die Integrationsdinger.

Thomas: Okay,

Andrej: Dann war ich noch auf dem Ubisys-Stand.

Andrej: Die haben auch eine coole, da habe ich was.

Thomas: was ist entstanden?

Andrej: Ubisys ist auch eine deutsche Firma.

Thomas: Sag mir nichts.

Andrej: Heißen die Ubisys? Warte.

Thomas: Okay.

Andrej: Die sind jetzt auch Works with Home Assistant.

Andrej: Schon ein bisschen länger.

Andrej: Ja,

Thomas: Ah, okay.

Andrej: aus Wuppertal.

Andrej: Und da habe ich was Neues kennengelernt,

Andrej: was gar nicht neu ist, aber für mich war das neu

Andrej: und zwar hieß es durch ZigBee

Andrej: Direct. Ja,

Andrej: genau, das ist

Andrej: ZigBee quasi ohne Hub, was ich

Andrej: ganz cool fand. Also das heißt,

Andrej: wenn du so ein einfaches Setup noch haben

Andrej: möchtest und gar keine Zentrale, so ein Homeserver

Andrej: oder sowas,

Thomas: Ist das nicht das, was Ikea schon länger genutzt hat?

Andrej: das

Andrej: kann

Thomas: wenn die dir eine Glühbirne mit einem Schalter verkauft haben im Set.

Andrej: sein. Mir war das einfach komplett

Andrej: neu.

Thomas: Und dann kannst du dir mit dem Schalter direkt die Glühbirne steuern.

Andrej: Ja,

Andrej: aber nicht nur das,

Andrej: sondern noch viel mehr Geräte. Du kannst auch was

Andrej: nachträglich hinzufügen mit deren SDK.

Thomas: Ja, okay.

Andrej: Die haben das SDK dafür

Andrej: entwickelt und deswegen können dann andere

Andrej: Hersteller, ich weiß jetzt nicht mehr, welche es waren,

Andrej: die dann ganz viele Features hinzugefügt haben.

Andrej: Deren eigene App hatte gar nicht so viel,

Andrej: obwohl die das SDK schreiben.

Andrej: Aber hey, du kennst sie ja, ne?

Andrej: Nur weil man etwas entwickelt,

Andrej: heißt das nicht, dass man es nutzt, ne?

Andrej: Kann ja auch sein, dass es nicht deren Geschäftsmodell war.

Andrej: Ich glaube, deren Geschäftsmodell ist eher der Verkauf

Andrej: und die Lizenzierung von so Funkchips.

Andrej: Also von den ZigBee-Chips selbst und so weiter.

Andrej: Genau.

Andrej: Genau, das Smart Home Halle.

Andrej: Dann ansonsten, ganz ehrlich,

Andrej: ich bin mal durchgelaufen.

Andrej: Ja, irgendwie Rasenmäheroboter scheinen wohl

Andrej: irgendwie gerade im Trend zu sein.

Andrej: Und ja, gut, Fernseher gab es auch jede Menge.

Andrej: Toll,

Andrej: aber mein Fernseher ist ja noch nicht mal smart und hat noch Scart.

Thomas: Wie wir jetzt wissen, kannst du damit glücklich sein.

Thomas: Also Scart ist hart, aber...

Andrej: Das hat sich alles gereimt.

Thomas: Ja, stimmt.

Thomas: Aber, ähm...

Thomas: Ja, das kam mir jetzt gerade so...

Andrej: Wegen dem Ablauschen, meinst du?

Thomas: Ja, ja, genau.

Andrej: Aber mich

Thomas: Fast zeitlich gerade gut.

Andrej: hat die IFA in dem Sinne nicht gereizt,

Andrej: weil die Produkte, die man dort bekommen kann,

Andrej: sind eh entweder auf dem Markt oder kommen nie.

Andrej: Und ich bin nicht so der Typ, der sagt, geil, ich gehe auf eine Messe,

Andrej: um so eine Vorab-Version zu sehen oder sowas.

Andrej: Weil entweder kann ich es kaufen oder ich kann es nicht kaufen.

Andrej: Wenn ich nichts kaufen kann, dann interessiert es mich auch nicht.

Thomas: Mhm.

Andrej: Ich

Andrej: glaube, es gab ganz viel, sagen wir es mal klassischerweise, Chinamüll.

Andrej: Das ist unfassbar, was da nicht alle gab.

Andrej: Und was ich sehr faszinierend fand, und ich weiß nicht, ob das stimmt, aber mal gucken.

Andrej: Du gehst dann zu so einem Hersteller, dessen Marke du noch nie gesehen hast,

Andrej: guckst es erstmal an und dann wirst du angesprochen von den jeweiligen Leuten da auf dem Stand.

Andrej: Und was die, hoffe ich, aus Asien dann gesagt haben, ist dann immer,

Andrej: und das steht auch auf den Plakaten teilweise drauf, ist,

Andrej: We are number one, number one, first, world first.

Andrej: Und dann ist da immer so ein kleines Sternchen dran gewesen.

Andrej: Und dann wurde das Sternchen so weird, komisch, konzipiert, dieser Satz.

Thomas: Ah,

Andrej: Das ist, na klar, es gibt nur die, daher sind die Number One.

Andrej: Und ich weiß nicht, das ist irgendwie so ein lustiges Argument gewesen.

Andrej: Das war nachher so ein Running Gag.

Andrej: Ja, warst du schon bei dem Stand? Ja, die sind Number One dafür.

Andrej: Ja,

Thomas: schön.

Andrej: und irgendjemand meinte, dass die asiatischen Hersteller, die aus China kommen,

Andrej: ich weiß nicht, ob das stimmt, dass die, wenn die zurückkommen,

Andrej: dass die super viel Zurückerstattung bekommen von der chinesischen

Andrej: Regierung

Andrej: und deswegen so stark vertreten sind.

Andrej: Ob das jetzt stimmt, keine Ahnung.

Andrej: Aber das könnte einiges erklären, dass da so viel Präsenz davon war.

Andrej: Ja, ansonsten, ich glaube, für wen das noch was ist,

Andrej: ist es natürlich noch die Beutelratten.

Andrej: Ich habe den Begriff kennengelernt am letzten Tag.

Andrej: Eigentlich

Thomas: Lass mich raten.

Thomas: Der Endkonsument, der einfach überall alles einsammeln geht.

Andrej: darfst du auf der Messe nichts verkaufen.

Andrej: Und am letzten Tag fingen sie alle an,

Andrej: so Sales-Schilder mit Edding zu schreiben,

Andrej: weil die keinen Bock hatten, das wieder zurückzubringen.

Thomas: Ha?

Thomas: Ja.

Andrej: Weil ich glaube,

Andrej: da musste irgendwie Doppelzoll

Andrej: keine Ahnung, oder einfach

Andrej: die Transportkosten scheuen.

Andrej: Und dann haben die wie bescheuert Sachen

Andrej: verkauft und auch teilweise für gute Preise

Andrej: viele Sachen auch verschenkt.

Andrej: Und da war dann so

Andrej: ein 17-Jähriger oder so, der lief bei uns vorbei,

Andrej: der hatte beide Hände voll.

Andrej: Ich glaube, der hatte zwölf

Andrej: Webcams, also

Andrej: Außenkameras da, IP-Kameras.

Thomas: Ja.

Andrej: Ja, natürlich der ganze China-Cloud-Überwachungskram da, ne.

Andrej: Gegenüber von Open Home Foundation stand, war auch ein, genau so ein

Andrej: Hersteller, der so KI-Überwachungskameras angeboten hat, da war auch immer so ein Text darunter und manchmal stand da auch so was völlig random drin, ein Mann mit der Waffe, Danger,

Andrej: der hatte einfach einen Gimbal in der Hand oder sowas, weil das ein YouTuber war.

Andrej: Genau, war auf jeden Fall eine coole Erfahrung. Als Konsument persönlich würde ich nicht hinfahren, vor allem nicht, wenn ich so weit weg wohne wie ich. Wenn du in Berlin bist und dann am Mittag hin willst, kann man sich mal geben.

Andrej: Samstag, Sonntag war es am vollsten, wo die ganzen Konsumenten kamen, die Families.

Andrej: Für Kids gibt es da auch jede Menge zum Ausprobieren. Gerade im Gaming-Bereich habe ich gesehen, die haben super viele Spiele, so Racing-Simulatoren und solche Sachen.

Andrej: Ja, aber das reizt mich leider nicht so.

Andrej: Vielleicht bin ich da zu alt für oder zu langweilig.

Andrej: Wofür es nicht gut war, war es trotzdem für einen Geldbeutel, weil der Paulus

Andrej: und andere Leute sehr gut Sachen verkaufen können, obwohl die gar nicht denen gehören.

Thomas: Okay.

Andrej: Wir saßen abends rum beim Essen und dann sehe ich, wie Paulus so einen

Andrej: Ring am Finger hat und der Shea hatte, also noch jemand anderes, hatte den auch.

Andrej: Und zwischendurch, mitten in der Konversation oder mittendrin,

Andrej: nehmen die diesen Ring und sprechen da rein.

Andrej: Und dann habe ich mich daran erinnert, dass Pebble diesen Ring

Andrej: auf den Markt gebracht hat oder vor einem Jahr das announced hat und jetzt mittlerweile

Andrej: die Sachen shippt. Das ist das Pebble Index 01. Das ist ein kleiner Ring.

Andrej: Der Ring hat nur einen Knopf und ein Mikrofon und eine Batterie.

Andrej: Und wenn du diesen Knopf drückst, aktiviert das Mikrofon. Du sprichst dann da rein, Notiz, und die Pebble App

Andrej: transkribiert das lokal als Notiz in die Pebble App rein. Kannst auch mit Cloud machen.

Thomas: Okay.

Andrej: Und das Ding fand ich schon so interessant letztes Jahr, als das Announcement kam.

Andrej: Allerdings der große Nachteil, den ich finde, ist, das Ding hat

Andrej: eine Batterie eingebaut,

Andrej: die ist aber nicht aufladbar.

Andrej: Und ich glaube, es war irgendwie so, wenn du jeden Tag so und so viele Notizen nimmst,

Andrej: dann hält das ungefähr zwei Jahre.

Andrej: Also insgesamt sind das zwölf, 13 Stunden Aufnahmezeit.

Andrej: Und das hat mich dann so gedauert, dass ich gesagt habe, boah, nee, was ein Kackprodukt.

Andrej: Ja, ich habe es fast geklickt, noch nicht.

Andrej: Aber anstelle dessen, nee,

Thomas: Achso.

Thomas: Ich hab grad was an deinem Finger gesehen

Thomas: und ich dachte, das wär's schon.

Andrej: das ist der 3D-Druck, um herauszufinden, welche Größe ich brauche.

Thomas: Okay. Ja, ich hatte

Andrej: Nee, fand ich super praktisch.

Thomas: davon auch schon gehört, gerade mit diesem

Thomas: Batteriethema und irgendwie die Argumentation,

Thomas: ja, damit du das Ding auch den ganzen Tag

Thomas: tragen kannst, aber dann gibt's doch

Thomas: irgendwie Einschränkungen wie,

Thomas: naja, solltest du jetzt aber nicht mit Schwimmen gehen

Thomas: oder duschen, ist halt auch schon schwierig,

Thomas: da musst du den auch ausziehen.

Andrej: Oder spülen oder Sport machen.

Thomas: Ja, genau. Genau.

Andrej: Also Paulus, seine Argumentation war, wenn du nicht ins Ökosystem jetzt reinkaufst, dann kann es ja sein, dass es nie ein Produkt wird.

Andrej: Hat er teilweise recht, aber sollte es dann auch ein Produkt werden? Weiß ich nicht, sehe ich noch nicht so.

Andrej: Aber

Thomas: Weiß ich auch nicht. Also...

Andrej: ich habe es dann anders gemacht.

Andrej: Ich überlege mir das noch mit dem Ring.

Thomas: Ja,

Andrej: Und ich habe mir dann aber die Pebble Time 2 gekauft.

Andrej: Die kam heute an.

Andrej: Also wirklich heute um 12 mittags.

Thomas: ja.

Andrej: Und das ist halt die neue Pebble Uhr, die mit dem ePaper.

Andrej: Genau, das ist kein e-Ink, sondern ein ePaper.

Andrej: Und ich hatte die Hoffnung, dass die die gleiche Funktion hat,

Andrej: weil die hat auch ein Mikrofon, die hat einen kleinen Lautsprecher.

Thomas: Moment, da gibt es einen Unterschied. Ich dachte, das sei synonym.

Thomas: E-Paper, E-Ink.

Andrej: Was?

Andrej: Nee, kommen wir gleich noch drauf.

Thomas: Okay.

Andrej: Genau, und ich hatte gehofft, dass die,

Andrej: weil die Uhr kann auch Notizen machen,

Andrej: aber die haben die Funktion nur für den Ring eingebaut.

Andrej: Und daher muss ich jetzt,

Andrej: das, was ich dir vorhin im Vorgespräch gesagt habe,

Andrej: muss ich bei Pebble nochmal ein Pull-Request stellen,

Andrej: zu sagen, hey, mach mal bitte,

Andrej: ich will auch mit der Uhr aufnehmen können.

Andrej: Weil die Uhr ist halt aufladbar,

Thomas: Wird

Andrej: die habe ich auch am Handgelenk dabei.

Andrej: Ist nicht ganz so bequem zu drücken wie so ein Ring.

Andrej: Es war schon cool zu sehen,

Andrej: wie die Jungs so zwischendurch schnell eine Idee

Andrej: einfach aufgenommen haben.

Andrej: Und ich muss sagen, die deutsche Spracherkennung,

Andrej: durfte ich ein paar Mal ausprobieren bei Shea oder Paulus,

Andrej: das hat echt gut funktioniert.

Andrej: Englisch sowieso, aber Deutsch

Andrej: wollte ich dann nochmal separat testen. War echt

Andrej: okay.

Thomas: denn auch das Audio zusätzlich noch aufgenommen? Für den Fall, dass das Transkript versagt?

Andrej: Ja,

Andrej: ich glaube

Andrej: schon. Der Ring hat glaube ich

Thomas: Okay.

Andrej: einen ganz kleinen Speicher,

Andrej: der eine bestimmte Minutenanzahl

Andrej: das Vorortsprecher, falls

Andrej: sein Handy nicht in der Nähe ist, also auf dem Gerät

Andrej: selbst und dann synchronisiert er irgendwann mit

Andrej: der Pebble App und in der Pebble App

Andrej: kannst du dann Sachen einstellen, wie ist das

Andrej: Transcription lokal, ist das Transcription

Andrej: mit Cloud, was

Andrej: als Fallback, wie rum du das haben

Andrej: möchtest und dann kannst du es dir, ich glaube der

Andrej: Shea hat das in Obsidian reingepackt

Andrej: als Textdateien, also das Markdown.

Thomas: Okay,

Thomas: du hast ja die Pebble Time 2 gekauft.

Thomas: Was, also eine

Thomas: Watch oder ein Wearable mit E, was war es jetzt? Paper? Display?

Andrej: Genau.

Thomas: Kann ich mich jetzt auch nicht entsinnen, überhaupt schon mal wahrgenommen zu haben, was

Thomas: kann die Uhr am Ende des Tages denn?

Andrej: Smartwatch

Andrej: gibt es ja im Endeffekt

Andrej: mehrere Kategorien. Einmal die typischen Sportuhren.

Andrej: Da habe ich ja auch eine von, eine Garmin.

Andrej: Eine alte Fenix 5X oder sowas.

Thomas: Mhm.

Andrej: Die sind super

Andrej: für GPS, für

Andrej: wochenlang oder tagelang Tracking

Andrej: und so weiter. Für Marathon-Training

Andrej: oder was weiß ich nicht alles. Wir haben da mit unserer

Andrej: fünf oder sieben Tage Fahrradtour gemacht.

Andrej: Dafür sind die unschlagbar, weil ich brauchte

Andrej: die auch währenddessen nicht laden.

Andrej: Dafür kann die halt überhaupt nichts an Smart Features.

Andrej: Die Notifications sind sehr bare Minimum.

Andrej: Und es ist eine Katastrophe, die zu verwalten.

Andrej: Weil bei Garmin ist es so, du kriegst entweder alle,

Andrej: nee, genau, es ist immer per Default dürfen die Apps,

Andrej: wenn du die nachinstallierst, dürfen die senden.

Andrej: Das geht mir so auf den Keks.

Andrej: Jedes Mal muss ich dann in die App reingehen,

Andrej: die ist eine Katastrophe,

Thomas: Mhm.

Andrej: brauchst du einen Account.

Andrej: Also hier den Garmin-Account.

Andrej: Genau, und dann gibt es die andere Seite,

Andrej: das ist dann Apple Watch.

Andrej: Hast du eine?

Andrej: naja, dann weißt du ja besser, wie die

Andrej: funktionieren, weil ich habe mir noch nie eine Android oder Apple Watch

Andrej: gegönnt, weil ich brauche diese ganze

Andrej: Funktionalität da drin nicht. Die können ja echt viel.

Andrej: Teilweise kannst du ja damit auch telefonieren.

Thomas: Ja.

Andrej: Die ersetzen teilweise auch dein gesamtes

Andrej: Handy und das war nie mein Ziel.

Andrej: Und die Pebble, würde ich

Andrej: sagen, sitzt genau dazwischen.

Andrej: Du brauchst keinen Account dafür, also

Thomas: Mhm.

Andrej: kein Cloud, kein nix. Das ist einfach nur eine App,

Andrej: die du nutzt zum Einrichten mit

Andrej: Firmware-Updates und Einstellungen.

Andrej: Du hast sehr coole Notifications, du hast

Andrej: einen App-Store, du hast einen Watch-Faces

Andrej: Und das ist so eine Nerd-Uhr, würde ich sagen. Und

Andrej: ja, die hat mich schon immer gereizt und die waren ja vor 15 Jahren, gab es ja, war Pebble die erste und die erfolgreichste,

Andrej: oder es war die erste Smartwatch und es war damals die erfolgreichste Kickstarter-Kampagne

Andrej: zu dem Zeitpunkt.

Andrej: Dann sind die ja pleite gegangen über die Zeit, wurden von Fitbit gekauft.

Thomas: Mhm.

Andrej: Fitbit hat damit nichts gemacht. Google hat dann Fitbit gekauft und dementsprechend dann das Trademark, die Rechte etc.

Thomas: Ja.

Andrej: Über die Jahre haben Google Engineers

Andrej: Google dazu gezwungen, das Pebble OS open source zu machen.

Andrej: Das wurde dann geopen sourced.

Andrej: Dann ist der Gründer von Pebble, jetzt vor ein, zwei Jahren hat er sich die Markenrechte zurückgekauft von Google

Andrej: und startet noch einmal Pebble Hardware. Und das ist halt diese Time2 und der Ring und die Round, also es gibt noch eine runde Version.

Thomas: Ist jetzt die erste Generation quasi dieser neuen, äh, die erste,

Thomas: doch, neue Generation.

Andrej: Ja, der wollte damals auch schon eine zweite Generation machen, dann wurden die aber gekauft

Andrej: und im Endeffekt hat er diese Modelle genommen, neue Chips, ein bisschen auf die heutige Hardwareentwicklung angepasst und hat die jetzt im Endeffekt damit rausgebracht.

Andrej: Plus den Ring, der ein neues Produkt ist, als solches.

Thomas: Ach, nett.

Andrej: Genau, und in der Zwischenzeit hat der Typ wohl sein Geld gemacht

Andrej: mit einer App, die Beeper heißt.

Andrej: Ich habe keine Ahnung, was das ist.

Andrej: Da gab es wohl irgendwie Drama mit, keine Ahnung.

Andrej: Das heißt, der Typ hat in der Theorie genug.

Andrej: Und das Coole ist, es ist jetzt jetzt Open Source.

Thomas: Ist ja cool.

Andrej: Genau, jetzt möchte ich zwei Features einbauen,

Andrej: und zwar genau die, die dieser Indexring auch hat.

Andrej: Und zwar dieses kurz drücken, irgendeinen Shortcut,

Andrej: und dann soll er was aufnehmen und dann die Pebble-App schicken.

Andrej: Müsste ja gehen, weil im Endeffekt ist der Ring ja auch nichts anderes

Andrej: als ein Bluetooth-Mikrofon.

Andrej: Mal gucken, was Claude so sagt.

Thomas: Mhm.

Andrej: Wahrscheinlich muss man die App und auch das OS von Pebble selber anpassen,

Andrej: damit das geht.

Andrej: Und das Zweite, was ich einbauen wollte, ist ein,

Andrej: mal gucken, ob die es mir erlauben,

Andrej: zur Not mache ich einen Fork für mich,

Andrej: wollte ich BTHome da einbauen.

Andrej: Und zwar, dass du per Pebble-App einfach Sensordaten schicken kannst

Andrej: an die Bluetooth-Proxys von Home Assistant.

Andrej: Die Pebble hat ja auch deinen Schrittsensor

Andrej: oder du kannst ja auch Apps dafür entwickeln

Thomas: Ja.

Andrej: und damit könntest du ja theoretisch auch bestimmte Aktionen triggern.

Andrej: Und das kann einfach nur ein Bluetooth-Proxy aufnehmen,

Andrej: der bei dir irgendwo rumliegt.

Andrej: Und das nutzt du dann als Sensor in Home Assistant,

Andrej: um Automationen oder was auch immer zu machen.

Thomas: Also quasi eine direkte Kopplung, ohne über die Handy-App zu gehen, ne?

Thomas: Weil das wäre ja die Alternative, die Handy-App dann über die Companion-App vielleicht

Thomas: irgendwie diese Metriken exposen zu lassen, wenn das überhaupt

Thomas: vorgesehen ist.

Andrej: Ja, wenn diese Apps

Andrej: ein bisschen komplexer werden,

Andrej: dann haben die eigentlich immer so eine Art Companion-App

Andrej: auf dem Gerät laufen, auf dem Android oder iOS.

Andrej: Und die macht dann die komplexe Logik.

Andrej: Und die App auf der Uhr macht eher so einen Push-Pull.

Thomas: Interessant.

Andrej: Aber das ist ganz cool, weil das halt als Open Source ist,

Andrej: kannst du halt ganz viel für machen.

Andrej: Und die Community hat die Pebble seit 15

Andrej: Jahren aktiv gehalten.

Andrej: Es gab dieses, gab es da so einen

Andrej: Store, der immer noch aktiv ist und jetzt

Andrej: die ganzen Watch Faces von

Andrej: damals, die ganzen Apps, die funktionieren noch mit den alten

Andrej: Uhren, als auch mit den neuen jetzt.

Andrej: Das ist echt crazy.

Thomas: Komplett an mir vorbeigegangen. Ich habe damals mitbekommen, dass sie eben

Thomas: in Fitbit aufgegangen sind und dass Fitbit damit nichts gemacht hat.

Thomas: Da hat es dann bei mir aufgehört. Und jetzt kam der Begriff halt immer mal wieder auf, aber ich habe es nicht weiter verfolgt.

Andrej: Ja,

Thomas: Haben die denn, liefen die Geräte denn tatsächlich so lange?

Thomas: Haben die integrierte Batterien oder kannst du die tauschen?

Andrej: wir haben integrierte Batterien, aber

Andrej: die, ich meine,

Andrej: vier Schrauben kannst du aufmachen, tauschen.

Thomas: Okay.

Andrej: Du kannst heute noch bei, es gibt

Andrej: voll viele Leute, die jetzt auf jeden Fall ihre alte Pebble

Andrej: wieder rausgesucht haben und die läuft halt noch.

Andrej: Weil das ist ja der Riesenvorteil,

Andrej: wenn du keinen Cloud-Boomster dazwischen hast.

Thomas: Yes.

Andrej: Und ja, jetzt ist halt

Andrej: ein bisschen mehr Drive dahinter. Jetzt verkaufen

Andrej: die die Uhren. Es gibt auch eine runde Variante,

Andrej: die ein bisschen abgespeckter ist, zwecks Funktionalitäten.

Andrej: Also kein Heart-Sensor. Hier ist das

Andrej: Heart-Rate, also hier Puls-Sensor

Andrej: und sowas. Falls du mehr eine

Thomas: Wo

Andrej: klassische, ästhetischere, in Klammern,

Andrej: Uhr haben möchtest. Ich finde

Andrej: das Eckige Design ganz geil. Von daher

Andrej: mal schauen.

Thomas: ist denn jetzt der Unterschied zwischen E-Ink und E-Paper?

Andrej: Okay, das passt

Andrej: auch mit dem zusammen, was ich eher als Thema

Andrej: mit habe. Das E-Ink Monopoly.

Andrej: machen wir das mal direkt dran.

Thomas: Okay.

Andrej: Auf der

Andrej: IFA war jemand

Andrej: dabei, der Guy, der für die

Andrej: Open-Home-Foundation arbeitet, der ist

Andrej: so ein richtiger E-Paper-Fanatiker.

Andrej: Der ist auch ganz aktiv im Discord von OpenDisplay

Andrej: und alles, was mit E-Paper zu tun

Andrej: hat, ist eigentlich von ihm bei

Andrej: der Open-Home-Foundation.

Andrej: Und er hat mir das erklärt und dann habe ich dazu

Andrej: tatsächlich zufälligerweise vor zwei Tagen noch ein

Andrej: YouTube-Video zugesehen.

Andrej: Es gibt eine Firma

Andrej: oder diese E-Ink-Technologie

Andrej: ist ein Patent.

Andrej: Das ist

Andrej: patentierte Technologie, wie die genau

Andrej: funktioniert mit diesen Partikeln da drin

Andrej: und wie die mit magnetischen Geschichten da angesteuert

Andrej: werden. Und

Andrej: E-Ink hat, es gibt,

Andrej: es gab mal ganz viele Firmen

Andrej: vor einigen Jahren oder vor vielen Jahren,

Andrej: die diese Technologien bauen

Andrej: wollten. Also das Display, den

Andrej: Controller und die

Andrej: Touch-Einheit davor und so ganz viele Dinge.

Thomas: Ach

Andrej: Und was hat, und da waren ganz viele

Andrej: konkurrierende Leute dabei. Und

Andrej: was hat diese E-Ink Firma gemacht?

Andrej: Die Firma E-Ink, das ist ein bisschen wie Zewa und Küchenrolle.

Thomas: so.

Andrej: E-Ink ist eigentlich Zewa in dem Sinne.

Thomas: Ja.

Andrej: Das ist ein Markenname, das ist eine Firma.

Andrej: Die Firma ist das Produkt.

Andrej: Und was die gemacht haben vor ewigen Jahren ist,

Andrej: die haben einfach jeden aufgekauft,

Andrej: der in irgendeiner Weise in dieser Kette für E-Paper Displays irgendwas anbietet.

Andrej: Sei es das Display selber, sei es Touch, sei es den Controller, sei es was auch immer.

Andrej: Also die haben alle Firmen regelrecht aufgekauft.

Andrej: Das führte dann zu einem kleinen Monopol und im Endeffekt, jedes Gerät, was du hast, sei es der Amazon Kindle, der Kobo

Andrej: von Rakuten, glaube ich, Tolino, Sony hatte auch mal ganz vor einigen Jahren ihre

Andrej: eigenen E-Reader, die nutzen alle E-Ink.

Andrej: Das heißt, die kaufen alle bei denen ein.

Andrej: Das war's.

Andrej: Es gibt nur diesen einen Hersteller.

Andrej: Ich glaube, im Endkonsumentenbereich haben die einen Marktanteil von fast 90% oder mehr,

Andrej: was echt krass ist. Und das hat Gimio auch erzählt, dass sie da echt heftig sind, weil auch wenn du dir

Andrej: mittlerweile das Patent ausgelaufen für E-Ink, bringt dir aber gar nichts, denn alle anderen Komponenten sind nur kaufbar bei der Firma.

Andrej: Das

Andrej: heißt, wenn du dir selber ein Projekt bauen möchtest mit einem E-Paper-Display, mit einem E-Ink-Display in dem Sinne,

Andrej: kannst du nur ein fertiges Produkt von der Firma E-Ink kaufen.

Andrej: Du kannst nicht einfach ein Panel kaufen, so wie es bei LCD oder

Andrej: bei diesen ganzen Monitorherstellern ist.

Andrej: Bei Monitorherstellern kannst du ja die einzelnen Komponenten kaufen, du kannst theoretisch einen eigenen Monitor bauen oder

Andrej: diese Komponenten in dein Projekt einbauen. Das geht bei E-Ink nicht. Der Controller ist immer dabei,

Andrej: die Treibersoftware, das ist alles immer inkludiert und deswegen bestimmen die den Preis.

Thomas: Okay.

Thomas: Weil die eben die ganze Kette quasi abbilden.

Andrej: Die haben die ganze Kette.

Thomas: Nicht nur abbilden, sondern nur sie die abbilden.

Thomas: Aber

Thomas: es gibt ja nun andere E-Paper-Displays.

Thomas: Was ist denn, also da gibt es dann technologische Unterschiede tatsächlich?

Andrej: E-Ink hat ja den Nachteil, dass du, der Vorteil ist ja, du brauchst keinen Strom, du brauchst nur Strom, solange du die Teilchen veränderst, also deren Position veränderst, ob das jetzt mit Farbe oder ohne Farbe ist und es ist dementsprechend auch recht langsam.

Andrej: Was Pebble verbaut hat, nennt sich ePaper. Das ist im Endeffekt, ich glaube, irgendwie so eine LCD-Variante,

Andrej: wo du halt keinen Strom brauchst, wo Lichteinfall dafür sorgt, dass du das trotzdem noch sehen kannst, das Display. Dadurch hast du

Andrej: den Vorteil, den E-Ink ja auch hat. Dann haben die einen anderen Vorteil gegenüber E-Ink, dass du

Andrej: echt knackige Animationen machen kannst.

Andrej: Das sieht man dann auch gut, das hat ganz gute FPS. Du brauchst nicht so wie bei E-Ink, wie bei so einem Kindle, wo du dann so einen Refresh brauchst.

Andrej: Gerade, gerade weil das, die neue Pebble Time 2, die hat ein Farbdisplay

Andrej: und bei Farben und E-Ink dauert das ja immer bis zu 30 Sekunden, bis man alles mal refreshed hat. Das dauert wirklich lange.

Thomas: Wir kennen das Thema doch auch gerade von der Open-Display-Folge, wo wir mal ein paar Displays durchgegangen sind und

Andrej: Ja,

Thomas: je mehr Farben, desto schwieriger. Aber die Open-Display-Leute nennen das ganze Thema ja auch E-Paper.

Andrej: genau.

Andrej: Es ist aber E, also E-Paper ist halt quasi Küchenrolle.

Thomas: Ja, okay.

Andrej: Und die nutzen, die meisten Shelf Labels nutzen aber E-Ink.

Andrej: So, ich glaube, daraus wird jetzt ein Reihen draus.

Andrej: Ich verlinke mal das E-Ink-Monopoly-Video.

Andrej: Das ist ein kurzes Video,

Andrej: eine Viertelstunde, glaube ich, auf Englisch.

Andrej: Weil da wollte ein Typ halt auch ein Gerät bauen mit einem

Andrej: E-Paper. Er konnte das Display nicht kaufen, weil er

Andrej: dachte, ging halt nicht. Und dann kam das Rabbit Hole,

Andrej: ja, geht halt nicht, weil die bestimmen die Preise.

Andrej: Und der große Nachteil

Andrej: auch noch bei E-Ink in dem Fall

Andrej: ist

Andrej: die

Andrej: Fehlerquote bei der Produktion.

Andrej: Die Produktion dieser Panels.

Andrej: Für gewöhnlich denkt man immer, ja, je

Andrej: größer ein Panel wird, desto

Andrej: höhere Skaleneffekte habe ich auch. Und dann

Andrej: kann das halt auch günstiger

Andrej: werden als so kleine Nischen-Dinger.

Thomas: Ja,

Andrej: Ist bei E-Ink halt gar nicht der Fall,

Andrej: weil du so sehr, sehr viel Ausschuss hast

Andrej: oder Ausschuss haben kannst mit Deadpixels

Andrej: und so weiter. Deswegen ist der Prozess

Andrej: da ein bisschen

Andrej: nachteilig für große Displays.

Andrej: Daher sind diese großen Displays halt schnell

Andrej: 2000 Euro oder so. Nur das

Andrej: E-Ink-Display als solches.

Thomas: okay, verstehe.

Andrej: Und dann machst du noch ein Produkt drumherum

Andrej: mit Rahmen und allem und Batterie und so,

Andrej: zack, bist du bei 6000 Euro.

Andrej: Das Ding habe ich auch bei IFA gesehen.

Thomas: Du

Thomas: verlierst natürlich auch viel Material, wenn du aus einem riesigen Panel

Thomas: wegen ein paar Date-Pixeln quasi das gesamte Panel verlierst.

Andrej: Ja,

Andrej: ist ein bisschen, ich glaube, da kannst du noch so Sachen machen wie bei dem

Andrej: CPU oder bei dem Wafer-Geschichten, dass du dann, klar, du hast dann Defekte, aber dann machst du einfach,

Andrej: dann ist diese Sektion halt einfach ein Kern, der abgeschaltet wird und daher hast du dann anstatt

Andrej: eine 8-Kern-Variante eine 4-Kern-Variante.

Andrej: Also funktioniert das ja bei Chip-Design, bei Wafern für CPUs. Ich denke, sowas kannst du bei ePaper auch ein bisschen machen,

Andrej: aber da bin ich nicht im Prozess drin. Aber finde ich spannend.

Thomas: Ja, vielleicht, aber das Ding ist ja, du hast effektiv dieses Mapping von

Thomas: einer Einheit, dem Pixel, zu der ist ja auch das, was wir wahrnehmen, was wir sehen, also der sichtbare Teil.

Andrej: Ja,

Thomas: Wer soll da einspringen, ne?

Andrej: vielleicht kann man es ja schneiden,

Andrej: vielleicht kann man es schneiden oder so, keine Ahnung.

Thomas: Ja, okay.

Thomas: Das wäre interessant.

Andrej: Was ich auch interessant fand, da war so ein Stand,

Andrej: Ink-Poster hießen sie genau,

Andrej: die hatten sehr beeindruckende Bilder mit E-Ink.

Andrej: Ein Panel kostete, oder so ein Bild kostete auch 6.000 Euro,

Andrej: hatten die in ihrer App mit Cloud und dies und das,

Andrej: kannst du KI generieren, was weiß ich.

Andrej: Ich war total begeistert, weil das sah echt gut aus.

Andrej: Das ist wirklich gut.

Andrej: Dann habe ich Guy davon erzählt und er hat gesagt,

Andrej: die haben 60.000 Farben, ich komme so von den Marketing-Typen,

Andrej: die haben 60.000 Farben, wie kann das denn sein?

Andrej: Er sagte, wir setzen uns mal hin.

Andrej: Dann haben wir uns dann hingesetzt und er hat mir erklärt,

Andrej: E-Ink hat entweder schwarz-weiß-grau oder nicht weiß, sondern schwarz- und grau-Töne.

Andrej: Dann gibt es natürlich noch dieses Black-White-Yellow-Red,

Andrej: diese typischen Supermarkt-Geschichten, wo du dann Sale draufschreiben kannst mit Rot und Gelb.

Thomas: Mhm.

Andrej: Und dann gibt es E Ink Spectra, das sind sechs Farben, Punkt aus.

Andrej: Diese Produkte gibt es. Es gibt nichts mit 60.000 Farben.

Andrej: Das ist Bullshit. Es gibt nur sechs.

Thomas: To the ring?

Thomas: Oder was?

Andrej: Dithering, ja, aber auch Pre-Processing.

Andrej: Er meinte, Dithering bringt viel,

Thomas: Aha.

Andrej: aber das meiste, was was bringt, ist,

Andrej: dass du dein Bild im Vorhinein

Andrej: oder die ganzen Töne, die du in dem Bild hast,

Andrej: dass du den

Andrej: Farben zumappst, die du darstellen kannst.

Andrej: Und dann gehst du ins Dithering.

Andrej: Das macht wahnsinnig viel aus.

Thomas: Mhm.

Andrej: Dass du sagst, dieses Blau ist jetzt, wie auch immer,

Andrej: ich weiß nicht, wie das Mapping genau funktioniert,

Andrej: aber dieses Pre-Processing, das ist das,

Thomas: Mhm.

Thomas: Autsch,

Andrej: das das am meisten bringt, wo du ganz viel

Andrej: rausholen kannst. Und das war echt,

Andrej: also hätte ich mir direkt ans Wohnzimmer gegangen.

Andrej: Wäre das nicht 6.000 Euro?

Andrej: Dafür kann ich einige Mal

Andrej: ein Poster drucken.

Andrej: 6.000 Euro.

Thomas: ja.

Thomas: Das ist viel.

Andrej: Genau, also E-Inks

Andrej: echt, hätte ich nicht gedacht, dass das so ein krasses

Andrej: Monopol ist. Die Patente laufen

Andrej: langsam alle aus. Mal gucken,

Andrej: ob es da, da passiert auch ein bisschen was, aber

Andrej: es haben auch viele Firmen versucht,

Andrej: da was zu bauen, aber nie was

Andrej: daraus gewonnen, weil es tatsächlich wahrscheinlich auch ein bisschen

Andrej: komplex ist.

Andrej: Genau.

Andrej: E-Pay.on

Andrej: E-Ink, ne?

Thomas: Ja, spannend.

Andrej: Dann würde ich so mal sagen,

Andrej: machen wir da einen Haken dran und du bist dran.

Thomas: Okay.

Thomas: Tja, wo fange ich an?

Thomas: Ich habe mir ja vor ein paar Monaten dieses Framework geklickt

Thomas: und hatte da ja schon erzählt,

Thomas: ich glaube, es juckt mich sehr, als erstes Mal Omarchy draufzupacken, weil ich diesen

Thomas: nerdigen Ansatz eines Desktops

Thomas: interessant finde.

Andrej: Ist das Framework schon angekommen?

Thomas: Nee, leider nicht.

Thomas: Soll im Oktober irgendwann

Thomas: kommen.

Thomas: Genau, das ist immer noch

Thomas: der aktuelle Stand.

Thomas: Was

Thomas: es aber bei mir ausgelöst hat,

Thomas: ist zumindest schon mal mich noch

Thomas: mal mit einigen der Themen, die dann auf

Thomas: mich zukommen würden, implizit,

Thomas: schon mal ein bisschen vorab auseinander

Thomas: zu setzen.

Thomas: Und

Thomas: so bin ich schon mal

Thomas: so ein bisschen in dieses Rabbit Hole reingefallen.

Thomas: Immer noch ganz normal auf dem Mac

Thomas: Also das hat sich jetzt nichts geändert, ich habe kein Linux installiert oder sonst was,

Thomas: aber ich habe mich schon mal gedanklich noch ein bisschen damit beschäftigt, was

Thomas: würde ich denn

Thomas: an meinem Desktop ändern? Also zum einen die Challenge, ich werde halt nach wie vor erstmal dann auch noch das MacBook haben

Thomas: und dann eben das Framework und irgendwie muss ich mit beiden Geräten so hin und wieder mal klarkommen, weil es

Thomas: glaube ich auch in der Anfangsphase sein wird, dass ich nicht alles auf

Thomas: Linux laufen lassen kann, aber mal schauen, ich lasse mich da gerne überraschen.

Thomas: Und dann kam als erstes mal das Thema Dot-Files auf. Du hattest das ja schon vor

Thomas: einem Jahr oder so mal, ne? Hast du mit,

Andrej: Immer mal wieder

Andrej: angefangen, immer mal wieder aufgegeben. Jetzt habe ich den

Andrej: heiligen Gral gefunden, von daher okay.

Thomas: oh, das wird spannend, dann, weil ich habe einen ganz einfachen Ansatz gewählt,

Thomas: ich habe da jetzt gar nicht groß irgendwie investiert in komplexe Software oder so, ich nutze GNU Stow,

Andrej: Die Symlinking-Geschichte ist das, ne?

Thomas: ja, genau, die Symlinking-Geschichte und

Thomas: habe dann jetzt einfach mal angefangen mit Dot-Files zu arbeiten.

Thomas: Also, wenn man mal zurück überlegt, bei mir jetzt, keine Ahnung, 30 Jahre Linux.

Thomas: Alter.

Andrej: Hast du gerade

Thomas: 30,

Andrej: realisiert, dass du alt bist?

Thomas: ja. Stimmt das? 30 Jahre?

Thomas: Ja. Ja. 97? Okay, oh man.

Andrej: Also, kann ja sein.

Thomas: Okay,

Thomas: 30 Jahre Linux,

Thomas: viel damit gemacht, viel customised im Laufe der Jahre, aber dann irgendwann zu der Erkenntnis gekommen, was mich immer wieder nervt ist,

Thomas: wenn ich mein System schön einrichte und dann aber ja per SSH auf ein anderes System hüpfe und da nicht meine Config liegt, dann bringt mir das alles gar nichts.

Thomas: Dann bin ich wie

Thomas: Fisch auf dem Trocknen sozusagen.

Thomas: Deswegen habe ich eigentlich aufgehört, groß zu customizen.

Thomas: Ich hatte so eine innere Abneigung schon fast dagegen entwickelt.

Thomas: Also immer, wenn ich irgendwas customizen wollen würde, wie, keine Ahnung,

Thomas: irgendwelche Shortcuts oder eine Vim-Konfiguration standardmäßig ändern,

Thomas: dann war das für mich, ich habe es versucht zu vermeiden.

Thomas: Weil ich genau weiß, dann ist es zwar auf meinem System schön,

Thomas: aber nirgendwo anders ist es schön.

Thomas: Und man hat seine Arbeitsmaschine, man seine private Maschine, man hat halt die Dutzende,

Andrej: Ja. Ein

Andrej: Server.

Thomas: Hunderte Server, die man betreibt, man ist manchmal in Containern unterwegs oder, oder, oder.

Thomas: Alles total doof. Und das Thema war tot für mich. Mehr als ein Jahrzehnt, würde ich sagen.

Thomas: Und jetzt

Thomas: ist das so geil.

Thomas: DotFiles löst das Problem halt einfach. Ich weiß nicht, ob jeder von euch was mit DotFiles anfangen kann,

Thomas: aber auf einem Linux, Unix, irgendwas System in deinem Home-Dir hast du halt

Thomas: Konfigurationsdateien in Verzeichnissen, die üblicherweise irgendwie mit einem Punkt anfangen.

Thomas: Die fangen mit einem Punkt an, weil die dann nicht in der normalen Dateiliste sichtbar

Thomas: sind, weil die dann so wie hidden sind, also versteckt.

Thomas: Und dann gibt es Verzeichnisse, die heißen dann .config zum Beispiel

Thomas: und da kann man dann, können Applikationen was reinlegen oder

Thomas: vielleicht machen sie das auch nicht, weil das ist eine etwas neuere Konvention.

Thomas: Vielleicht legen sie es auch direkt in deinem Home-Dir ab, .vimrc oder sowas.

Thomas: Und naja, aber diese Dateien, da ist halt die Config drin. Das ist man unter Windows wahrscheinlich früher,

Thomas: glaube ich, also für mich früher, lange her, was man da in der Registry gepackt hätte, das packen halt diese Applikationen üblicherweise irgendwo ins Dateisystem, in diese Config-Files rein

Thomas: und die sind dann eben versteckt, so mit .files, weil sie mit dem . anfangen.

Thomas: Und dann hat sich dieser Trend entwickelt, dass Leute ihre .files online stellen, in irgendwelchen GitHub-Repos oder sonst was, öffentliche GitHub-Repos,

Thomas: weil sie eben dann den Vorteil haben, mit irgendeiner Software gemanagt, dass sie diese Dateien auf verschiedenen Systemen auch

Thomas: ausrollen können.

Thomas: Also irgendwo einmal zentral eine Änderung machst oder einmal zentral dein Vim konfigurierst

Thomas: und einfach auf jedem anderen System irgendwie dieses .file

Thomas: reinkopierst und dafür geht es halt geil, weil

Thomas: Versionssicherheit, genau, es ist super einfach, es ist Text und

Andrej: Ist ja Text, ne?

Thomas: kannst jederzeit irgendwo pullen, dann hast du halt den aktuellen Stand.

Thomas: Ja, ich kann gar nicht

Thomas: überbetonen, wie

Thomas: groß der Gewinn jetzt für mich persönlich ist, das mal getan zu haben, diesen Schritt nach Ewigkeiten wirklich mal gegangen zu sein.

Thomas: Es ist so geil, weil dann halt plötzlich fällt dir diese

Thomas: Last von den Schultern, oh man, wenn ich jetzt hier was customisen

Thomas: würde, dann

Thomas: habe ich es ja nur hier und das ist ein Problem.

Thomas: Der Trigger war für mich eben dieser Ansatz in Omarchy als

Thomas: eines der Beispiele. Ich will das jetzt gar nicht überbetonen oder überbewerten, aber

Thomas: DHH stellt

Thomas: in seinen Videos ja gerne dann auch schon mal die Shortcuts vor.

Thomas: Und diese Shortcuts haben zum Beispiel in tmux für mich total Sinn gemacht.

Thomas: Und ich bin irgendwie davon ausgegangen,

Thomas: dass das irgendwie die Standard-Shortcuts wären, die er da vorgestellt hat. Und habe halt realisiert, nein,

Andrej: Die Standard-Shortcuts

Thomas: genau,

Andrej: sind hier, das macht gar keinen Sinn, in meinen Augen.

Thomas: die kann man sich nämlich effektiv nicht merken. Also mein Hirn hat Vim vor langer Zeit gespeichert, aber tmux,

Thomas: nein.

Thomas: Und das

Andrej: Was soll Ctrl-B für

Andrej: zu raus? Keine Ahnung, das ist einfach so

Andrej: bescheuert.

Thomas: macht für mich persönlich den Reiz jetzt konkret an Omarchy eben aus.

Thomas: Da hat sich jemand hingesetzt und hat versucht, das alles zu streamlinen. Er hat versucht, Design-Elemente zu streamlinen, weil er halt das Theming

Thomas: durchreicht bis in Theming von dem Ghostty-Terminal oder Foot oder was auch immer da heutzutage verwendet wird.

Thomas: Und genauso halt auch zu gucken, was für Shortcuts machen Sinn, wenn ich mal das gesamte System betrachte

Thomas: und ich im gesamten System davon ausgehe, die äußere Schicht ist das Terminal-Foot,

Thomas: die darunter liegende Schicht ist tmux und das muss beides harmonieren.

Thomas: Ich muss ja gucken, dass meine Shortcuts nicht irgendwie konflikten.

Thomas: Und das haben die Jungs, ich glaube, am Ende steht ja nicht nur

Thomas: DHH dahinter,

Thomas: stehen ja mehrere Leute dahinter.

Thomas: Das wurde halt da gemacht.

Thomas: Und das erfolgt halt im Grunde in Form von .files,

Thomas: die in der Stelle halt im offiziellen Omarchy-GitHub-Repo schon drinstehen.

Thomas: So, aber jetzt Intro.

Thomas: Ich bin da zu sehr gespannt.

Thomas: Was ist denn der heilige Gral, Andrej?

Andrej: Nichts so heiß. Punkt.

Thomas: Ach so, Home-Manager, ne?

Andrej: Es ist halt einfach alles deklariert, fertig.

Thomas: Okay, das löst ja mein MacOS- und Linux-Problem zumindest nicht.

Andrej: Nee,

Andrej: doch, es gibt ja Home Manager,

Andrej: der ist genau dafür gebaut,

Andrej: wenn du möchtest, musst du natürlich machen.

Andrej: Viele Leute

Andrej: nutzen auch GNU Stow damit, weil sie keinen Bock haben,

Andrej: das in Nix zu haben, auch fair.

Andrej: Aber ich habe das jetzt einfach in NixOS, in der Konfig

Thomas: Okay,

Andrej: drin, es wird immer mit compiled.

Andrej: Ja, ist auch genau

Andrej: dafür da.

Thomas: welche Vorteile hat das zu Stow?

Thomas: Weil Stow hat definitiv seine Einschränkungen.

Andrej: Symlinks ist halt

Andrej: nervig, ne?

Andrej: Es funktioniert ja auch nicht immer, je nachdem,

Andrej: du hast manchmal so Use Cases mit Symlinks,

Andrej: Gerade wenn du plattenübergreifend bist, da wird es schon mal

Andrej: schwierig. Das muss man ja nicht

Andrej: haben, das System.

Thomas: Das sind Hardlinks, da ist es schwierig, aber Symlinks gehen.

Andrej: Stimmt, Symlinks sollte gehen.

Thomas: Und Stow ist auch intelligent genug zu erkennen, dass wenn du mehrere, wie auch immer man das da nennt, ich nenne es jetzt mal Module hast,

Andrej: Nee, aber

Andrej: ich

Thomas: die dieselbe Verzeichnisstruktur abbilden, dass es entweder dann das gesamte Verzeichnis symlinkt,

Thomas: das Übergeordnete, wenn das

Thomas: einzigartig ist. Aber wenn es eben mehrfach

Thomas: genutzt wird, dann geht ja die

Thomas: Ebenen tiefer und symlinkt dann zur Not

Thomas: einzelne Dateien. Wo es halt schwierig

Thomas: wird, weil du dann auch berücksichtigen musst,

Thomas: wenn in meinem Git-Repo

Thomas: eine neue Datei hinzugekommen

Thomas: ist, muss ich eventuell nicht einfach nur ein Git-Pull

Thomas: machen, sondern ich muss auch nochmal

Thomas: neu stowen, sozusagen. Damit er die

Thomas: Symlinks updatet. Das ist...

Andrej: muss aber sagen, ich habe nur

Andrej: meinen Linux-Rechner damit.

Andrej: Seitdem wir bei OVH

Andrej: diesen runtergeschraubten Mac haben,

Andrej: wo man nichts machen darf, habe ich

Andrej: jegliche Customization komplett aufgegeben.

Andrej: Mir ist das so egal.

Thomas: Keine

Andrej: Ich nehme einfach das, was da drauf ist, weil

Andrej: ich habe da eh keine Chance dagegen zu arbeiten.

Andrej: Das heißt, da ist mir das Peng.

Andrej: Auch wenn mich die Standard, das Einzige, was ich

Andrej: installiert habe, das ist iTerm und da geht mir schon die

Andrej: Standardschrift so auf den Sack, weil dieses

Andrej: hellblau auf weiß, das kannst du nicht lesen.

Andrej: Ich weiß nicht, warum Mac das gemacht hat.

Andrej: Oder iTerm, ich weiß gar nicht mehr,

Andrej: was das ist.

Thomas: Ahnung, aber

Thomas: Weiß ist immer schwierig für mich.

Thomas: Bei Terminals.

Andrej: Hellblau auf

Andrej: weiß, meine Güte. Naja, aber

Andrej: das hat mich so wenig gestört, dass ich

Andrej: dann gesagt habe, ja gut, dann greppe ich halt.

Andrej: Also, nee, aber

Andrej: bei Nix der Vorteil in meinen Augen mit Home Manager

Andrej: ist, du hast es halt ganz normal in der Datei drin,

Andrej: so wie du es halt auch machen willst

Andrej: oder als Option. Das heißt,

Andrej: Entweder du kannst ja entweder sagen,

Andrej: ja gut, ich möchte die Datei so blanco runterschreiben,

Andrej: das wird dann reingetemplettet im Endeffekt.

Andrej: Oder jemand hat sich die Mühe gemacht

Andrej: und Optionen gemacht, wo du sagst zum Beispiel,

Andrej: okay, weiß ich nicht, zum Beispiel der Git-User-Name

Andrej: ist dann Git-User-Name und dann setzt du den.

Andrej: Dann schreibst du nicht die Datei per se,

Andrej: sondern setzt nur diese Option als Config-Option irgendwo

Andrej: und diese werden dann übersetzt in die Datei für das Tooling.

Thomas: Okay, das ist aber auch

Andrej: Gibt beide Wege.

Thomas: cool und nützlich. Gerade, also eigentlich

Thomas: gerade dann, wenn du

Thomas: verschiedene Betriebssysteme hast, weil

Andrej: Genau, so zum Beispiel ist meine SSH-Config im Endeffekt,

Thomas: vieles...

Andrej: die, wo ich für bestimmte Server bestimmte Keys haben möchte

Andrej: oder dann den Bitwarden SSH-Agent.

Andrej: Das ist im Endeffekt eine eigene Konfig-Sprache,

Andrej: aber das wird übersetzt in eine SSH-Config

Andrej: und das funktioniert.

Andrej: Und es ist erstaunlich, wie viele Tools das doch eingebaut haben,

Andrej: gerade die Standard-Tools, die

Andrej: man sowieso installiert,

Andrej: Vim und Co. auch.

Andrej: Genau, das finde ich ganz praktisch.

Thomas: Ja, cool.

Andrej: Ich habe es selber noch nicht mit dem Mac gemacht,

Andrej: weil das Thema habe ich jetzt einfach aufgegeben,

Andrej: seitdem wir die Laptops haben.

Thomas: Ja.

Thomas: Ja, das ist das Schöne an Stow. Technisch ist

Thomas: die Hürde halt sehr gering, weil

Thomas: du brauchst halt nur Stow und

Thomas: Git, ne? Ja.

Andrej: Das stimmt, das ist easy.

Andrej: Und bei Nix geht es, glaube ich, nicht so easy,

Andrej: weil der Nix Store, der ist in Root

Andrej: und wenn dein Rechner da keine Rechte drauf hat,

Andrej: dann kannst du es vergessen.

Thomas: Ja,

Thomas: total gut.

Andrej: Gut, vielleicht kannst du Home Manager noch separat nutzen.

Andrej: Das kann auch sein.

Andrej: Da habe ich mich nicht mit einmal beschäftigt.

Thomas: Ja, das wäre interessant.

Andrej: Das kann man

Andrej: ja schnell mal googeln währenddessen.

Thomas: Ich hatte

Thomas: gehört, dass das eben

Thomas: ein gelöstes Problem in der NixOS-Welt

Thomas: ist, oder in der Nix-Welt, aber

Thomas: hab's halt relativ schnell abgeschrieben

Thomas: wegen, das muss ja auch

Thomas: selbst auf der Nicht-Root-Mac-Büchse

Thomas: laufen.

Thomas: Ja.

Andrej: Warte mal.

Thomas: Ja, und du?

Thomas: Ja.

Andrej: nix-darwin-Modul.

Andrej: Also Darwin ist ja immer...

Andrej: Aber Darwin-Modul heißt aber auch,

Andrej: dass es halt in Nix, dass du irgendwas mit

Andrej: Nix installieren musst. Das heißt, ich bin mir nicht

Andrej: sicher, ob man

Andrej: da rumkommt

Andrej: ohne Root oder ohne

Thomas: Mhm.

Andrej: Zugriff auf, um vorher Nix installieren

Andrej: zu können. Das

Andrej: muss

Andrej: man separat nochmal ausfinden.

Thomas: Okay.

Thomas: Es steht auf jeden Fall was von grundsätzlich

Thomas: Standalone-Installation.

Thomas: Also vielleicht

Thomas: geht da ja doch mehr, als ich dachte.

Thomas: Ansonsten, Stow ist relativ easy.

Thomas: Was hattest du probiert? chezmoi

Thomas: oder so?

Andrej: chezmoi, ja, genau.

Thomas: Hat das irgendwas

Andrej: Du

Thomas: besser gemacht als Stow, weißt du das?

Andrej: hast

Andrej: nicht, was du gemacht hast,

Andrej: ist, du hast mit chezmoi, genau,

Andrej: das chezmoi-Kommando benutzt, um die Dateien zu

Andrej: editieren. Das hat ein bisschen genervt, weil

Andrej: wenn du es dann doch per

Andrej: Maximum mit Vim oder Nano gemacht hast, dann

Andrej: hast du halt einen Diff gehabt. Den Diff kannst du auch

Andrej: erkennen mit chezmoi diff, was auch

Andrej: immer. Das Tooling halt.

Thomas: Mhm.

Andrej: Ja, aber das ging mir

Andrej: nicht in Fleisch und Blut rüber.

Andrej: Ich musste die Datei editieren.

Thomas: Okay.

Andrej: Und deswegen hatte ich dann schnell Diffs

Andrej: und das war dann nervig und dann musste ich nochmal.

Andrej: Das war ganz nett, weil du hast automatisches

Andrej: Git-Adding, wenn du möchtest. Also

Andrej: Committen, meine ich. Du kannst so ein Tool installieren,

Andrej: welches dann automatisch die Commit-Messages

Andrej: erzeugt für alle Änderungen, die du gemacht

Andrej: hast. Und dann kannst du einfach ein chezmoi apply

Andrej: machen in dem Ordner. Ich glaube, das ist in

Andrej: .config/chezmoi und da ist dann

Andrej: dein Repo drin. Dann werden die Commits schon mal

Andrej: automatisch gemacht, pushen musst du dann noch selber

Andrej: und dann hast du halt alles

Andrej: relativ smooth.

Andrej: Und es hat auch viel Templating und auch

Andrej: viele If-Conditions, wenn du auf verschiedenen

Andrej: Host-Maschinen unterwegs bist. Also es ist ein bisschen komplexer

Andrej: als Stow an sich.

Thomas: Ja, Stow

Thomas: ist eigentlich auch gar nicht für Dot-Files gemacht.

Andrej: Ne. Was war denn der ursprüngliche

Thomas: Also,

Andrej: Use-Case nochmal? Ich hab's ganz vergessen.

Thomas: das ist ein guter...

Thomas: Ja, ich auch. Warte, ich gucke gerade.

Thomas: Ja, einfach nur

Thomas: Manage Farms of Symbolic Links.

Thomas: Ich glaube, da ging es um sowas wie

Thomas: User Local.

Thomas: Also wenn du irgendwo

Thomas: eine Applikation installierst

Thomas: in User Local und dann

Thomas: in einem Versionspfad zum Beispiel.

Thomas: Also User Local include bla bla bla

Thomas: Version XYZ.

Thomas: Dass du das dann quasi an die

Thomas: finale Stelle hin

Thomas: symlinken konntest, wenn ich mich recht erinnere.

Thomas: War da sowas.

Thomas: Und im Dot-Files-Kontext lässt du es halt einfach, also du hast dann dein Dot-Files-Verzeichnis, das kannst du zum Beispiel als Punkt-Dot-Files

Thomas: in dein Home legen und dann hast du auf oberster Ebene, ich nenne es jetzt mal das Modul, wie auch immer man das nennt,

Thomas: und da drin einfach den Verzeichnisbaum, der

Thomas: abgebildet werden soll.

Thomas: Und dann sagst du auf der .dot-Files-Ebene stow Modulname oder mehrere Modulnamen und dann werden die

Thomas: in dein Home-Dir so reingepackt. Da gibt es auch nette YouTube-Videos zu, so als Einstieg,

Thomas: weil du musst natürlich stow auch irgendwie sagen, ich glaube, da geht standardmäßig eine Ebene

Thomas: über das .dot-Files-Verzeichnis und applied das dann da, weil die Frage ist ja, wo wird es applied?

Thomas: Und wenn du das Dot-Files verzeichnest, nicht im Punkt-Dot-Files in deinem Home hättest, sondern unter, keine Ahnung, Git-Dot-Files, dann würde er halt in Git gehen und das da applyen.

Andrej: Relativ, ne?

Thomas: Das kann man konfigurieren, aber wenn du eben nicht in jedem System auch noch eine, das ist ja wieder im Grunde, du kannst es konfigurieren in einem Dot-File für Stow. Und wenn du nicht noch händisch ein Dot-File für Stow pflegen möchtest

Thomas: auf jedem System, dann machst du das halt direkt in der Ebene unter Home.

Thomas: Das war cool.

Thomas: Hat mir auf jeden Fall viel Spaß wieder bereitet. Auch ganz cool, wenn du deine Dot-Files in einem separaten Verzeichnis oder Git-Repo hast, du kannst es halt auch

Thomas: einfach isoliert in Claude Code oder so öffnen. Und dann sagen,

Andrej: Das stimmt.

Thomas: guck mal Claude, ich habe hier in Ghostty ein Problem, da wird irgendwas nicht richtig gerendert oder folgender Keyboard-Shortcut funktioniert nicht.

Thomas: Guck dir doch bitte mal die Keyboard-Shortcuts an. Dann

Thomas: musst du ihm nicht den Zugriff auf dein gesamtes Home-Dir geben.

Andrej: Ja, das stimmt. Das ist echt cool.

Thomas: Damit hat es angefangen.

Thomas: Im nächsten Schritt weiter ging es dann aber auch relativ schnell mit Keyboard-Shortcuts, weil

Thomas: ich ja meinte, dass mich eben diese gestreamlineten Keyboard-Shortcuts, die haben mir so gefallen

Thomas: und

Thomas: dazu musst du halt dummerweise relativ oben erstmal anfangen,

Thomas: das Ganze zu betrachten.

Thomas: Wie möchtest du dein System

Thomas: verwalten oder steuern?

Thomas: Und ich persönlich finde ehrlich gesagt,

Thomas: also mir hat vieles am Ansatz von DHH, gefallen

Thomas: und ich dachte einfach, lass mal probieren,

Thomas: den selben Ansatz umzusetzen auf Mac.

Thomas: Und das ist eigentlich im Grunde relativ einfach vom Start her,

Thomas: weil vieles passiert im Terminal.

Thomas: Dann nimmst du halt das Terminal deiner Wahl

Thomas: und diese ganzen Dot-Files, die da in Omarchy verwendet werden,

Thomas: die sind ja öffentlich im GitHub-Repo.

Thomas: und die kannst du dir dann als Basis

Thomas: verwenden. Du kannst ja

Andrej: Guck mal bitte da, ich möchte das haben. Bitte, bitte.

Thomas: zum

Thomas: Beispiel, oder halt du lädst einfach

Thomas: runter und nutzt das mal.

Thomas: Also zum Beispiel die tmux-Config,

Thomas: die ist verfügbar.

Thomas: Und da hat sich dann halt auch relativ schnell gezeigt,

Thomas: oh oui, oh oui,

Thomas: das hat so gar nichts mit der Standard-tmux-Config

Thomas: zu tun. Da ist sehr vieles

Thomas: sehr neu und das sind aber schöne

Thomas: Shortcuts, die machen Sinn.

Thomas: Also nicht Ctrl-B, vielleicht

Thomas: als, wie nennt sich das?

Andrej: Command-Operator oder so? Modifier?

Thomas: Modifier.

Thomas: irgendwie sowas zu haben, sondern vielleicht

Thomas: irgendwie Control Space zu verwenden.

Thomas: Und

Thomas: ich habe die genommen und ich habe sie tatsächlich

Thomas: dann auch im Laufe der Zeit für mich persönlich

Thomas: nochmal editiert, damit

Thomas: der Fluss nochmal so ein bisschen knackiger ist,

Thomas: aber das ist schön.

Thomas: Einfach mal mit so einer

Thomas: durchdachten Config zu

Thomas: starten.

Thomas: Genau, und das

Thomas: habe ich mal gemacht mit tmux,

Thomas: dann irgendwie

Thomas: geguckt, oder wie

Thomas: sieht es mit dem Terminal aus, läuft das alles überhaupt

Thomas: so, weil da gibt es so ein paar Probleme

Thomas: eventuell. Also zum Beispiel Control-Space

Thomas: als

Thomas: Shortcut

Thomas: durchzureichen bedeutet halt,

Thomas: also ins Terminal rein, in tmux rein,

Thomas: bedeutet halt, du musst gucken, dass das nicht schon vom

Thomas: System an einer anderen Stelle abgefangen wird.

Thomas: Auf einer höher gelegenen zum Beispiel.

Thomas: Und ich hatte Maccy, also ich nutze

Thomas: Maccy als Clipboard-Manager und

Andrej: Der ist gut.

Thomas: der ist sehr gut, der hat

Thomas: aber gerade in dem Release ein, zwei Wochen

Thomas: vorher einen neuen

Thomas: Keyboard-Shortcut integriert mit dem Standard

Thomas: Control Space. Und dieser

Thomas: Keyboard-Shortcut wurde versehentlich im Code

Thomas: nicht nur lokal

Thomas: registriert, wenn die App im Vordergrund ist,

Thomas: sondern global registriert.

Thomas: Ja, den hat

Thomas: der hat dann quasi verhindert, dass der

Thomas: Keyboard-Shortcut überhaupt

Thomas: erstmal im Terminal angekommen ist und dementsprechend

Thomas: auch in tmux angekommen ist.

Thomas: Und insgesamt,

Thomas: also das, da muss man halt suchen,

Thomas: da bleibt ja nicht viel anderes übrig.

Thomas: Aber insgesamt hat mir total geholfen,

Thomas: Ich nenne es mal Keyboard Zero.

Thomas: Das ist ein bisschen wie Inbox Zero.

Thomas: Mal bei Null starten.

Thomas: Das habe ich noch nie vorher auf einem System gemacht.

Andrej: Hast du alle entfernt?

Thomas: Ja, ich bin in macOS Keyboard Shortcuts reingegangen

Thomas: und bin wirklich, ich habe mal pauschal alle entfernt,

Thomas: bis auf genau die, die ich noch haben will.

Thomas: Ganz und dann, ja,

Andrej: Copy-Paste, die sind noch drin gewesen.

Thomas: die sind noch drin gewesen, genau.

Andrej: Kann man Copy-Paste auch

Thomas: Control,

Andrej: entfernen?

Thomas: glaube nicht, dass ich das gesehen habe.

Thomas: Interessant eigentlich.

Andrej: Ich kann mir vorstellen, dass es

Andrej: ganz viele Hardcodes gibt,

Andrej: so wie STRG-W,

Thomas: Ja,

Andrej: ALT-F4, sowas halt, ne?

Andrej: Oder COMMAND-W.

Thomas: das mag sein, ja.

Thomas: Command-W habe ich, glaube ich, auch nirgendwo gesehen für Close.

Thomas: Oder Command-Q zum Quitten.

Thomas: Das ist alles nicht konfigurierbar.

Andrej: Der

Andrej: Wechsel von

Thomas: Aber...

Andrej: Linux auf Mac immer mit dem Cuda.

Andrej: Das ist nervig mit

Andrej: dem At-Zeichen. Ist das das At?

Thomas: Ja.

Andrej: Ja.

Thomas: Aber was

Thomas: du machen kannst,

Thomas: also so Shortcuts wie, keine Ahnung,

Thomas: du drückst Control nach oben, dann kommt das Exposé.

Thomas: Brauchst du? Brauch ich nie.

Thomas: Wenn ich Exposé will,

Thomas: swipe ich mit drei Fingern am Trackpad hoch

Thomas: oder sowas.

Thomas: Oder Control nach unten, weiß ich gar nicht mehr,

Thomas: was der da gemacht hat.

Thomas: Hide Window oder? Ne, wahrscheinlich nicht.

Thomas: Irgendwas. Es gibt so

Thomas: unglaublich viele Shortcuts, die man hin und wieder mal versehentlich betätigt,

Thomas: die du eigentlich nicht brauchst.

Thomas: Und ich fand das total befreiend, einfach mal zu sagen,

Thomas: ich mache jetzt mal Tabula Rasa, den ganzen Kram alles mal weg

Thomas: und behalte nur die Shortcuts, die ich brauche.

Thomas: Weil das bedeutet ja effektiv, dass alles andere

Thomas: kann ich dann in Applikationen verwenden

Thomas: und muss mir nicht erst den Kopf machen, kann ich genau diesen Shortcut verwenden?

Thomas: Steht der mir jetzt zur Verfügung oder ist das ein Standard-Shortcut, der schon verwendet wird?

Thomas: Dieses, genau wie mit .files, ich customise jetzt mal alles from scratch.

Thomas: Ich orientiere mich nicht in der Standard tmux-Konfiguration,

Thomas: sondern nehme mir halt in dem Fall zur Orientierung schon mal

Thomas: die,

Thomas: wo sich jemand Mühe gemacht hat und genauso auch mit den Keyboard-Shortcuts.

Thomas: Und das war ein Träumchen.

Thomas: Das macht Spaß.

Andrej: Mit Cloud-Code

Andrej: oder Get-Revel-KI kann man das echt mal

Andrej: von vorne anfangen, damit man noch so eine

Andrej: Das Coole ist, bei macOS hast du halt auch die Übersicht

Andrej: an der einen Stelle. Ich weiß gar nicht, ob du das bei Linux

Thomas: Ja, das ist echt gut.

Andrej: auch hast.

Andrej: Weil

Thomas: Weiß ich auch nicht.

Andrej: die ganzen Tools bringen ja ihre eigenen Shortcuts mit

Andrej: und wenn die überlagern, ist das mal richtig blöd.

Andrej: Das ist auch mal ein Problem gewesen, wenn du

Andrej: deutsche Tastatur-Layout hattest.

Andrej: Früher konntest du Google Docs

Andrej: damit nicht benutzen, weil du halt häufig diese eckigen

Andrej: Klammern brauchst. Das kannst du vergessen.

Thomas: Das

Thomas: stimmt.

Thomas: Ja, es ist immer, wenn die äußere Schicht schon den Shortcut belegt

Thomas: und die äußerste Schicht ist halt globaler Shortcut,

Thomas: Ähm, deswegen der Gedanke, mal alles eindampfen. Und beim Browser hast du natürlich immer noch das Problem, weil der Browser seine Standard-Shortcuts mitbringt und da ist dann halt, keine Ahnung, die eckige Klammer ist halt

Thomas: mit irgendeinem Modifier dann vorgesehen für Tab-Wechsel oder so, ne?

Thomas: Da kannst du nicht viel machen.

Thomas: Aber du kannst auf jeden Fall schon mal den ganzen Kram, den Apple standardmäßig definiert hat, den kannst du schon mal streichen und hast damit,

Thomas: weil die nächste Ebene ist ja dann Terminal zum Beispiel,

Thomas: was dann eventuell ja auch eigene Shortcuts hätte und

Thomas: da drin wäre ja dann tmux mit seinen Shortcuts und in tmux hast du dann ja noch zum Beispiel

Thomas: Neovim, womit ich quasi jetzt auch noch angefixt worden bin und

Thomas: das bringt ja auch nochmal seine eigenen Shortcuts.

Thomas: Das sind schon verdammt viele Ebenen, die dir irgendwie querschießen können.

Andrej: Jo. Aber so richtig.

Thomas: Ja, naja, das hat total viel Spaß gemacht und ich bin jetzt in einer Situation, wo ich mir eigentlich denke,

Thomas: dieser Developer-Workflow, den ich mir eigentlich von Linux erhofft hatte,

Andrej: Pass jetzt auf Mac.

Thomas: ja, genau, den habe ich eigentlich schon nicht vollständig erreicht.

Thomas: Ich habe jetzt keinen Tiling-Window-Manager oder so.

Thomas: An dem Punkt bin ich nicht, weiß ich auch immer noch nicht, ob ich das will.

Thomas: Was ich will, ist gute Keyboard-Steuerbarkeit.

Thomas: Das habe ich jetzt wieder für mich persönlich festgestellt, denn eigentlich

Thomas: die letzten Jahre waren alle IDEs zum, also Editoren zum Entwickeln, waren halt immer grafisch

Thomas: und mit ihren eigenen Shortcuts und ich persönlich tue mich schwer, gerade so mit Standard-VS-Code-Shortcuts, wo du dann,

Thomas: wie war das mit, sagen wir mal Command-Shift-F oder so, gehst du dann in die Suche rein oder Command-F und dann musst du nochmal irgendeinen Modifier mit, ich weiß nicht, Option-Command-H

Thomas: oder so drücken,

Thomas: damit du in Replace-Modus gehst.

Thomas: Also diese ganzen Affengriffe, da tue ich mich immer schwer.

Thomas: Und ich habe jetzt wieder für mich festgestellt,

Thomas: das ist so mit einem Vim, Neovim-basierten Setup,

Thomas: LazyVim an der Stelle als Einstiegspunkt.

Thomas: Aber auch da wieder LazyVim, customizable, dank Dot-Files,

Thomas: also somit für alle Systeme nutzbar.

Thomas: Das macht Spaß, weil die Vim-Modifier einfach ja anders ticken.

Thomas: Da geht es ja um mehrere Tasten hintereinander drücken und nicht Dinge

Andrej: Teilweise muss man ein Buch schalen, bevor man was macht.

Thomas: gleichzeitig.

Thomas: Ja, genau.

Thomas: Ja, das ist auch eine große Geschmackssache.

Thomas: Da sind wir ja dann wieder bei Vim versus Emacs und so.

Thomas: Und es gibt ja sogar in der Shell, wenn du ZSH oder so nimmst, gibt es ja auch einen Vim-Mode,

Thomas: wo du dann quasi aus dem Insert rausspringen kannst und dann mit

Thomas: W und B vor und zurück

Thomas: worterweise springen kannst und alles mögliche.

Thomas: Aber soweit habe ich persönlich das jetzt mal nicht getrieben.

Andrej: Nee, braucht man auch nicht.

Andrej: Irgendwann ist man auch fertig mit den Dingen,

Andrej: die man eigentlich machen sollte.

Thomas: Ja,

Thomas: total.

Andrej: Optimieren, um es umzuoptimieren will.

Thomas: Nee, das ist schön.

Thomas: Das hat Spaß gemacht.

Thomas: Und da freue ich mich jedes Jahr,

Thomas: äh, jedes Jahr, jedes Mal, wenn ich das benutze.

Thomas: Also gerade auch, wie gesagt, Neovim kann ich auch nochmal empfehlen.

Thomas: Wenn man sich das Leben mal schwer machen möchte,

Thomas: dann mal einsteigen.

Thomas: Weil der Anfang ist gar nicht lustig.

Thomas: Aber wenn man dann drin ist,

Thomas: könnte es sein, dass es einem sehr, sehr gut gefällt.

Thomas: Oh, in der Horror...

Thomas: Ich wollte gerade was sagen.

Andrej: Nee, ich würde sagen, bei sowas macht es eh immer Sinn,

Andrej: meinen Augen immer ein bisschen iterativ anzugehen,

Andrej: anstatt den großen Wurf zu wagen.

Andrej: Das reicht ja auch schon,

Andrej: wenn man sich ein VS-Code-Vim-Extension installiert,

Andrej: wenn man das unbedingt mal ausprobieren möchte.

Andrej: Einfach mal, wie so ein Arbeiten gehen kann.

Thomas: Ja,

Thomas: das stimmt.

Thomas: Da kann man ja auch mal reintasten, weil die meisten IDEs bringen irgendwie so einen Vim-Modus mit.

Andrej: Ich finde es halt super praktisch,

Andrej: auf dem Server mal super schnell ein paar Zeilen zu löschen,

Andrej: einen Block zu löschen, sowas halt.

Andrej: Ich bin jetzt auch nicht der Megakönig da drin.

Andrej: Ich vergesse auch ständig die Sachen, die ich machen möchte

Andrej: und muss die dann wieder googeln.

Andrej: Aber so ist es halt dann.

Thomas: Ein großer, toller neuer Fund, den muss ich auch verlinken, ist

Thomas: eines der

Thomas: größten Usability-Probleme auf dem Mac.

Thomas: Ich weiß nicht, ob wir das schon mal hatten, das Thema, aber

Andrej: Der Desktop, ne?

Thomas: ja, es sind ja nur die Bare Essentials, die nicht gut funktionieren.

Andrej: Genau, die Fenster.

Thomas: Was ich in der gesamten Apple-Welt,

Thomas: was mir am meisten auf den Sack geht, das kann ich gar nicht überbetonen, ist,

Thomas: wenn Animationen in eine Phase geraten, wo sie nicht mehr auf Tastaturdruck reagieren

Thomas: und dann sogar die gedrückten Tasten auch nicht nachträglich registrieren.

Thomas: Ich weiß nicht, ob du das kennst.

Andrej: Doch, ich erinnere mich an deinen Rant.

Andrej: Ich persönlich hatte das Problem nie so häufig,

Andrej: aber du arbeitest noch mehr mit mehr Shortcuts als ich.

Andrej: Also die Shortcuts im Sinne von

Andrej: die Apple Shortcuts App.

Thomas: Ja, die auch, stimmt.

Thomas: Genau, und das sind Animationsgrundlagen.

Thomas: Die gibt es im Grunde auch mit dem iPhone.

Thomas: Auch da hast du manchmal das Problem, dass du, wenn du irgendwas zu schnell hintereinander machst,

Thomas: Irgendeine Animation noch zu Ende läuft und dann wird ein Tastendruck oder ein Tipp

Thomas: eintippen, wird nicht registriert.

Thomas: Und die Animation läuft dann zu Ende und dann musst du quasi nochmal tippen.

Thomas: Sowas triggert mich hart.

Thomas: Und das gibt es auch beim Wechseln von Spaces auf dem Mac.

Thomas: Also wenn du quasi Ctrl links rechts drückst und dann auf virtuelle Desktops wechselst,

Thomas: dann ist da ja so eine Animation, die abläuft.

Thomas: Und als Apple angefangen hat, ProMotion-Displays zu verbauen,

Thomas: mit dem besonders flüssigen bis zu 120 Hertz Frameraten,

Thomas: da haben sie dann diese Animation auch nochmal verlangsamt.

Thomas: Warum auch immer, damit sie wahrscheinlich am butterweichsten

Thomas: überhaupt läuft.

Thomas: Und

Thomas: es war sowieso schon recht langsam, Spaces zu wechseln.

Thomas: Damit ist es nochmal langsamer geworden.

Thomas: Und wenn du das tust, kannst du ja mal testen.

Thomas: Also du nicht.

Thomas: Ihr könnt das ja mal testen, wenn ihr einen Mac habt.

Andrej: Ich nicht.

Thomas: Also vielleicht fällt das auch in die Kategorie,

Thomas: man sollte es nicht testen,

Thomas: weil wenn es einem erst mal aufgefallen ist,

Thomas: dann stört es einen, genau wie tote Pixel oder so.

Thomas: Oder 24p-Geruckel.

Thomas: Aber wenn du halt Ctrl rechts zum Beispiel drückst,

Thomas: um eben auf den rechten Space zu gehen,

Thomas: ein Space nach rechts,

Thomas: und wenn du es zweimal sofort hintereinander drückst,

Thomas: dann springt der zwei Spaces rüber.

Thomas: super, kannst du auch dreimal hintereinander drücken.

Thomas: Musst es halt schnell hintereinander machen,

Thomas: weil dann bist du noch in der Anfangsanimationsphase,

Thomas: da geht das noch.

Thomas: Wenn die Animation, aber ich weiß nicht,

Thomas: ob man das so definieren kann,

Thomas: aber wenn die Animation in dem Teil ist,

Thomas: wo sie entschleunigt, nicht mehr beschleunigt,

Thomas: also so die hintere Hälfte oder so,

Thomas: und du drückst nochmal,

Thomas: also du bist mitten in der Animation,

Thomas: die gerade den ersten Space wechselt,

Thomas: und dann entscheidest du dich nochmal, das zu drücken,

Thomas: wird ignoriert,

Thomas: bis die Animation zu Ende gelaufen ist.

Thomas: Und gerade das letzte Stück zieht sich besonders lange.

Thomas: Das macht mich verrückt.

Thomas: Da gibt es in Apple-Communities Diskussionen darüber,

Thomas: dass das doch bitte mal gefixt werden soll.

Thomas: Leute mögen das gar nicht.

Thomas: Und ich zähle mich leider auch dazu.

Thomas: Und jetzt hat jemand ein Open-Source-Tool entwickelt.

Thomas: Das nennt sich Instant Space Switcher.

Thomas: Und ich weiß

Andrej: It's on a tin.

Andrej: Was macht das?

Thomas: nicht genau, wie das

Andrej: Switch over to space.

Thomas: Ding das jetzt gemacht hat.

Thomas: hat, aber du kannst

Thomas: wirklich, du kannst einstellen, dass es

Thomas: gar keine Animationen mehr gibt beim

Thomas: Space-Switchen oder du kannst die Geschwindigkeit

Thomas: der Animationen

Thomas: einstellen, weil er hat irgendwie, registriert er

Thomas: eine Custom-Geste oder sowas und

Thomas: irgendwas wird darüber gemacht.

Thomas: Fragt mich nicht.

Thomas: Funktioniert jedenfalls nicht

Thomas: 100% perfekt, im Sinne von

Thomas: manchmal verliert er Track, auf welchem Space

Thomas: er gerade ist. Okay, da ist noch

Thomas: ein bisschen Spielraum für Optimierung,

Thomas: Aber,

Thomas: oh Gott, ist das ein geiles Gefühl.

Thomas: Schneller mal Spaces zu wechseln.

Andrej: The workaround in this product is to create a synthetic trackpad gesture

Andrej: with an artificially high velocity.

Andrej: This effectively skips the animation.

Andrej: Das heißt, der wischt einfach nur mega schnell.

Andrej: Das ist dumm.

Andrej: Und darunter steht einfach,

Andrej: if you work at Apple and your team owns this space-switching animation,

Andrej: please fix this launch-sending bug.

Andrej: Ah, ist das schön.

Andrej: Das ist so, gab es nicht mal irgendwie so eine Story von irgendeinem Entwickler,

Andrej: der sich bei irgendeiner, ich weiß nicht, ob das,

Andrej: ich habe keine Ahnung mehr, welcher Kontext das war,

Andrej: der hat sich bei einer Firma beworben, hat einen Bug

Andrej: gefixt, hat wieder gekündigt, weil ihm das so auf den

Andrej: Sack ging, dieses eine

Andrej: Thema.

Thomas: Oh,

Thomas: wenn es die Geschichte gibt,

Thomas: die müssen wir aber finden.

Andrej: Bestimmt so eine Urban Legend und irgendeine Witzwurde geben, ne?

Thomas: Ja, wahrscheinlich.

Thomas: Aber gut.

Thomas: Das ist so geil.

Thomas: Das ist dann auch erstmal kaputt gegangen, als ich auf

Thomas: ich hab diesmal nochmal die Beta installiert

Thomas: von macOS.

Thomas: Was haben wir jetzt? 28 oder so?

Thomas: Haben wir 28? 27, okay.

Andrej: Keine Ahnung. Ich habe das, was

Andrej: die Firma vorschreibt.

Thomas: Da sind wir, glaube ich,

Thomas: dann noch nicht auf 27, aber

Thomas: als die Beta kam, da

Thomas: Also gab es dann irgendein Ding, deswegen hat das nicht funktioniert, aber

Thomas: geht alles wieder, alles gut.

Thomas: Das war auf jeden Fall ein harter Schritt rückwärts dann, in dem Moment, wo es dann plötzlich doch nicht mehr ging.

Thomas: Ja, es sind die Kleinigkeiten, zumindest für mich.

Thomas: Aber du sagst ja selber auch immer, wie unglaublich

Thomas: nervig teilweise die macOS Desktop

Thomas: Essentials sind.

Andrej: Ja, wenn wir

Andrej: das gerade eh schon haben, ich finde es

Andrej: wird immer häufig gesagt, dass

Andrej: Defaults nicht so wichtig sind. Du kannst ja immer

Andrej: nachinstallieren, unkonfigurieren, so wie du es

Andrej: jetzt gerade gemacht hast, ne? Finde ich eben

Andrej: nicht, denn

Andrej: 90% der

Andrej: normalen User machen das nicht. Das heißt,

Andrej: die nutzen es so, wie es genutzt wird und das ist leider echt

Andrej: eine sehr traurige Veranstaltung da.

Andrej: Ich glaube,

Andrej: der Jan, der kam ja da auch aus,

Andrej: der regt sich da auch jetzt mal drüber auf,

Andrej: der Jan, den wir beide kennen.

Andrej: Und

Andrej: die Sache ist halt noch,

Andrej: es gibt genug Firmenlaptops, wo du nichts drauf machen darfst.

Andrej: Dann ist der Default sowas von

Andrej: wichtig.

Andrej: Deswegen habe ich jetzt komplett

Andrej: aufgegeben, mir mein

Andrej: Dev-Workflow gut zu machen. Ich lebe

Andrej: einfach mit den kompletten Nervigkeiten und bin

Andrej: halt total ineffektiv damit. Aber was soll

Andrej: ich machen? Ich kann es ja nicht ändern.

Thomas: Wenn du so ein Problem-Company-Notebook

Thomas: du brauchst für viele Dinge wie

Thomas: zum Beispiel globale

Thomas: Shortcuts, bräuchtest du dann irgendwie

Thomas: Accessibility-Rechte oder

Thomas: Key-Input-Monitoring oder sowas.

Andrej: Ja, ciao, kann es nicht.

Thomas: Tut es nicht, ne? Kannst du nicht aktivieren.

Andrej: Und wieso ist denn überhaupt alles unter Accessibility?

Andrej: Das hat damit nichts zu tun.

Thomas: Ja.

Andrej: Das hat nichts mit Behinderung zu tun,

Andrej: mit besser sehen können, mit besser leben.

Andrej: Das hat nichts damit zu tun.

Andrej: Warum, Apple?

Andrej: Ja, ja, diese Just-Works-Firma, ne?

Thomas: Also bei uns ist es jetzt so, du kriegst halt

Thomas: also quasi, ich nutze gerne SKHD

Thomas: unter Mac für Keyboard-Shortcuts, weil

Thomas: das halt wenigstens funktioniert.

Thomas: Das kannst du halt knicken,

Thomas: weil die App ist halt

Thomas: kriegst halt in großen

Thomas: Konzern nicht reingedrückt, ne? Irgend so ein CLI-Tool,

Thomas: wo du in irgendeiner Config-Datei,

Andrej: Ja,

Thomas: auch wenn es Open-Source ist,

Thomas: Keyboard-Shortcuts definieren kannst, die dann irgendwelche

Thomas: Kommandos, Skripte oder sonst was

Thomas: ausführen, kannst du knicken.

Thomas: Rectangle haben wir interessanterweise

Thomas: in unserem, ich nenne es jetzt mal

Thomas: Self-Service-Store, wie auch immer das Ding heißt.

Thomas: Das geht.

Thomas: Rectangle

Thomas: löst aber auch nicht alle Probleme.

Thomas: Ich meine, du hattest früher auch mal

Thomas: Alt-Tab oder so im Einsatz, das

Thomas: wäre dann schon wieder nicht verfügbar und

Andrej: seitdem

Andrej: suche ich Fenster, jeden Tag.

Thomas: ja.

Andrej: Ich suche die einfach, weil es gibt keine Möglichkeit,

Andrej: wenn man mehrere Chrome oder Firefox oder was auf dem Fenster hat,

Andrej: das vernünftig zu finden.

Thomas: Achso, das wollte ich dir noch erzählen.

Thomas: Das hatten wir nämlich letztes Mal kurz und da meinte ich nachher noch, da habe ich eine Lösung für dich.

Thomas: Ich weiß nicht, ob das für dich eine Lösung ist, aber

Andrej: Meine ist, ich bin der Affe, der oben links in die Ecke knallt mit diesem,

Thomas: ich...

Andrej: wie heißt das

Andrej: bei Mac, dieses, diese, ja, und dann, und da das ja komplett random ist, wie diese Fenster

Thomas: Ist Exposé?

Thomas: Ja.

Andrej: angeordnet ist, suche ich sie dann komplett.

Thomas: Ja, okay.

Thomas: Lasst uns erstmal das Thema aufgreifen.

Thomas: Es gibt einen Toggle in...

Thomas: Es nennt sich, glaube ich, ja Mission Control, ne?

Thomas: Ja, Mission Control, Mission Control, ich suche es gerade.

Andrej: Kann sein.

Thomas: Live.

Thomas: Nennen die das jetzt nicht mehr Mission Control?

Thomas: Nennen das jetzt Desktop und Dock?

Thomas: Okay.

Thomas: Es gibt ein Dingens, das heißt

Thomas: Group Windows by Application.

Thomas: Dann hast du zumindest schon mal die Fenster einer Applikation zusammen.

Andrej: Okay, das kann ja schon mal helfen.

Thomas: Warum das kein Standard ist, keine Ahnung.

Thomas: Also Desktop und Dock, ganz runter scrollen, Sektion heißt jetzt Mission Control, Group Windows by Application.

Thomas: Auch ganz cool, wenn du dann nämlich in Exposé gehst und dann hast du die Fenster alle für eine Applikation gegroupt,

Thomas: kannst du

Thomas: diese gesamte Gruppe auch auf einen anderen Space ziehen.

Thomas: Und dann sind alle Fenster quasi automatisch mitgezogen.

Andrej: Ja, Spaces nutze ich nicht.

Thomas: Okay,

Andrej: Ich habe immer einen riesen Haufen.

Thomas: ja, also das ist schon mal das Erste, was man tun muss.

Andrej: Sieht aus wie mein Tisch.

Thomas: Und das Zweite ist, es gibt einen Keyboard-Shortcut neben Command-Tab,

Thomas: weil Command-Tab wechselt ja Applikationen, oder?

Thomas: Nicht Fenster? War das so?

Andrej: Ja, ja.

Thomas: Okay.

Thomas: Weil es gibt einen Keyboard-Shortcut, der heißt,

Thomas: der ist unter Keyboard, Move Focus to Next Window.

Thomas: Und da reden wir dann von Window derselben Applikation.

Andrej: Also Chrome-Fenster tauschen, wenn du mehrere hast.

Thomas: Genau, kannst du also ganz gezielt zwischen

Thomas: verschiedenen Fenstern deines Browsers.

Andrej: Das muss Standard sein.

Andrej: Defaults sind wichtig.

Thomas: Der Shortcuts ist Standard.

Thomas: Ich weiß nur nicht, auf was für einem Wert der steht standardmäßig, weil ich habe ihn customised.

Andrej: Ach so, okay.

Thomas: Ich habe den quasi einfach zum Beispiel auf Command hier, Tilde, da drüber, über Tab gesetzt.

Thomas: Das löst für mich schon mal relativ viele Probleme, aber nichtsdestotrotz

Thomas: mich fuchst sowas.

Thomas: Genau, aber lass uns jetzt nicht auch noch über

Thomas: eingeschränkte Workstations ranten.

Thomas: Einen kleinen anderen Fund hätte ich noch.

Thomas: Bin ich nie drauf gekommen.

Thomas: Also man kennt es ja schon mal,

Thomas: wenn man irgendwas macht und man möchte nicht, dass sein Rechner in den Sleep geht,

Thomas: obwohl er vielleicht auf der Batterie hängt oder auch nicht, kann auch sein, kann am Strom hängen.

Thomas: Und man ist nicht am Rechner.

Thomas: Da kann man ja irgendwas machen, da kannst du, keine Ahnung, kannst ein Video starten.

Thomas: Der Video hält quasi den Rechner unlocked,

Thomas: aber ist ja auch nur ein blöder Workaround.

Thomas: Was ich jetzt als Use Case immer mal wieder hatte, ist, wenn ich meinen

Thomas: Claude Code laufen hatte

Thomas: und der vielleicht in irgendeiner Implementation steckt, die

Thomas: eine gewisse Zeit lang läuft.

Thomas: Also das kann ja auch schon mal

Thomas: unter Umständen Stunden laufen,

Thomas: wenn man durch so eine intensive Planungsphase gegangen ist mit

Thomas: diversen Phasen,

Thomas: die einfach schrittweise abgearbeitet werden können.

Thomas: Und ich will aber nicht nur, dass mein Rechner weiterläuft mit, keine Ahnung, dem Video-Workaround

Thomas: oder der Hot-Corner, die man ja definieren kann, wenn du zum Beispiel sagst,

Thomas: Maus oben links, bitte nicht sperren oder so.

Thomas: Ganz blöd, wenn die Maus dann doch nicht ganz oben links ist und der Rechner dann doch gesperrt ist und du das Stunden später feststellst und nichts mehr weiter geht.

Thomas: Aber du willst ja eventuell deinen Rechner sogar noch sperren.

Thomas: Also du möchtest ja sicherstellen, dass der Rechner in einem sicheren Zustand ist, gesperrt,

Thomas: aber im Hintergrund der ganze Bums weiterläuft, den du da angestoßen hast. Und

Thomas: da gibt es eine

Thomas: Apple-eigene App, die wird mitgeliefert. Also App, CLI-Tool, nennt sich

Thomas: Caffeinate, oder wie auch immer man das ausspricht, wie Kaffeinieren, Koffinieren.

Andrej: Das ist witzig, weil ich nutze

Andrej: seit Ewigkeiten die App

Andrej: Caffeine. Also Kaffee, ne?

Andrej: Habe ich mal unten in den Link.

Thomas: Ja,

Andrej: Nutzt die im Endeffekt das als Backend dann

Andrej: wahrscheinlich, weil es ist einfach nur so ein Symbol,

Andrej: wo du sagst,

Andrej: für unendlich oder ein paar Minuten nicht

Andrej: einschlafen.

Thomas: das könnte gut sein. Das habe ich mir auch gedacht, weil ich hatte auch

Thomas: so eine App mal gesehen mit so einem Namen oder es gibt noch andere, irgendwas mit A,

Thomas: Amphetamine oder irgendwie sowas, ich weiß es nicht. Da gibt es auch so Apps, aber im Endeffekt kannst du Caffeinate in der CLI benutzen

Andrej: Jaja.

Thomas: und du kannst ihm sagen, also es gibt mehrere Toggles, zum Beispiel minus I bedeutet,

Thomas: dein Display kann ruhig auch in den Sleep gehen.

Thomas: Das Display wird nicht wach gehalten, aber der gesamte Notebook geht halt nicht ins Sleep.

Thomas: Oder du sagst halt minus D,

Thomas: Display bitte auch nicht ins Sleep.

Thomas: Und du kannst auch ein

Thomas: TTL quasi reingeben.

Thomas: Also quasi wie lange soll dieses

Thomas: Kaffeinieren denn wirken.

Thomas: Also quasi eine Stunde, 3600 Sekunden oder sowas.

Thomas: Kann man dann alles darüber kontrollieren.

Thomas: Das war mega gut, das zu finden.

Thomas: Wusste ich einfach nicht.

Thomas: Damit ist das plötzlich die gesamten Workarounds in diese Richtung

Thomas: nicht mehr nötig.

Thomas: Können wir jetzt auch keinen großen Link in die Show Notes packen,

Thomas: weil, wie gesagt, das ist ja Standard-MacOS-Tool.

Thomas: Aber vielleicht gibt es ja irgendwo eine Public-Man-Page oder so.

Andrej: Ich verlinke

Andrej: mal mein Tool einfach, was ich immer benutze.

Thomas: Ja, genau.

Thomas: Dein Tool ist dann wahrscheinlich schon wieder eine solide Lösung,

Thomas: wenn du das auf deinem eigenen Rechner machst.

Thomas: Aber wenn du das auf deinem Arbeitsrechner machst, geht es natürlich nicht,

Thomas: weil du brauchst wieder Accessibility.

Andrej: Geht auch.

Thomas: Ah, okay, geht auch.

Thomas: Na, dann ist gut, weil auch da hat man ja denselben Use Case, ne?

Thomas: Man ist mal nicht am Rechner, aber

Thomas: der Herr Claude Code ist noch am Rechner und du musst den Rechner sperren.

Andrej: Ja, oder wenn du mir

Andrej: zwei Minuten Tee holst im Homeoffice, ne?

Thomas: Ja, genau.

Thomas: Also, feine Sache.

Thomas: Bäm.

Thomas: Hast du was Schönes?

Andrej: Äh,

Andrej: wie lange haben wir denn jetzt schon?

Andrej: 15 Stunden? Das kommt raus.

Andrej: Ich mach mal das, äh,

Andrej: Ja, ich habe noch zwei, drei Sachen, okay.

Andrej: Hast du das mit dem Alibaba Fingerprinting mitgekriegt?

Thomas: Glaube nicht.

Andrej: Das ist geil.

Andrej: Dann machen wir das mal Kapitelmarke.

Thomas: Hab schon, hab schon.

Andrej: Naja, ist schon okay.

Andrej: Also, es gibt ja in den Browsern den Standard mit dem Do-Not-Track

Andrej: und dann dürfen Browser dich nicht tracken, oder generell.

Thomas: Mhm.

Andrej: Und eine Firma namens Alibaba hat gesagt,

Andrej: das kriegen wir trotzdem irgendwie hin.

Andrej: Aber wie die es gemacht haben, fand ich einfach nur genial.

Andrej: Die haben

Andrej: im Endeffekt Fingerprinting betrieben,

Andrej: Indem die, also ich weiß auch gar nicht, wie lange, schon ewig, ne? Indem die

Andrej: Sound, den wir als Menschen nicht wahrnehmen können, durch die Lautsprecher gezogen haben,

Andrej: das wieder aufgenommen haben und dadurch, dass jeder Rechner,

Andrej: jeder Browser, jede JavaScript-Engine, jede Chrome-Version, jedes Betriebssystem, der Strom, dein Netzteil, das Sound-Processing ein bisschen

Andrej: beeinflusst, konnten die dich eindeutig identifizieren.

Andrej: und wie das aufgefallen ist, fand ich noch geiler.

Andrej: Das ist wieder so ein kompletter Zufall.

Andrej: So ein Dude irgendwo war total genervt,

Andrej: dass seine Kopfhörer sich nicht mit seinem Handy verbunden haben.

Andrej: Automatisch, weil dieses seamless Audio,

Andrej: wie bei AirPods zum Beispiel.

Thomas: Mhm.

Andrej: Wenn du bei Multipoint mehrere Verbindungen hast,

Andrej: kann ja nur einer aktiv sein.

Andrej: Und seine Kopfhörer haben nie die Verbindung losgelassen,

Andrej: weil der Browser, die die API genutzt hat,

Andrej: um Töne darzustellen, die er aber nie gehört hat,

Andrej: Und ihm ist das einfach nur aufgefallen, dass das nur dann der Fall war, wenn er den Alibaba-Tab offen hatte.

Andrej: Hat er ihn geschlossen, ging die Musik wieder vom Handy.

Andrej: Hat er den Tab geöffnet, war die Musik wieder weg.

Thomas: Das ist so unglaublich asozial.

Thomas: Wahnsinn.

Andrej: Ja, das ist so geil.

Andrej: Ich musste so lachen, als ich es gelesen habe.

Andrej: Ich habe eigentlich noch einen anderen.

Andrej: Ich habe jetzt nur den Heise-Link.

Andrej: Ich haue den natürlich in die Shownotes.

Andrej: Ich habe einen anderen Artikel gelesen, aber ich finde den nicht mehr.

Andrej: Der war ein bisschen spannender.

Andrej: Ich dachte, der wäre auf dem Cloudflare-Blog gewesen, aber dort habe ich ihn leider nicht gefunden.

Andrej: Ja, Fingerprinting.

Andrej: Also das ist, ich finde es unfassbar, wie, das ist genial, aber auch vollkommen asozial.

Thomas: Ja, because we can.

Thomas: Interessant tatsächlich.

Andrej: Deswegen ist auch in meinen Augen dieser Ansatz zu sagen, Cookies sind verboten, ist halt so dumm.

Andrej: Von der EU zum Beispiel damals. Die haben ja gesagt, Cookies darf man, ja, dann

Thomas: Ja.

Andrej: nehmen die das.

Andrej: Und dann ist das erlaubt. Das ist halt so, ja,

Thomas: Ja, der Workaround ist nicht besser.

Thomas: Genau.

Andrej: du darfst die technische Implementierung nicht vorgeben.

Andrej: Nutz keine Cookies. Ja, seit Jahren gibt es keine Tracking-Verfahren mit Cookies mehr.

Andrej: Die werden alle über JavaScript nachgeladen oder

Andrej: irgendwie anders. Die holen sich da schon

Andrej: was.

Thomas: Ja, Wahnsinn. An der Stelle aber auch interessant, der User muss ja dann tatsächlich Mikrofonzugriff auf AliExpress gegeben haben.

Andrej: Ja, fand ich.

Thomas: Also ich meine, jeder Browser macht doch heutzutage.

Andrej: Da bin ich mir nicht sicher, ob das Mikrofon, das Audio

Andrej: auf jeden Fall, also hier hören.

Andrej: Am Mikrofon bin ich mir jetzt gerade nicht 100% sicher.

Thomas: Okay,

Andrej: Aber irgendwie muss er das ja gemessen haben.

Thomas: ja genau, irgendwie muss das ja messen. Und dann nicht nur dein Browser braucht Mikrofonzugriff, sondern dann auch innerhalb des Browsers die Seite.

Thomas: Ich meine, vielleicht klickt jemand blind auf, oh ja, mach mal,

Thomas: aber mich würde das ja schon irritieren, wenn meine Shoppingseite mich fragt, darf ich dein Mikrofon benutzen?

Thomas: Also ist auch nicht ganz unauffällig, so aus AliExpress-Sicht so auf die Idee zu kommen, die Eier in der Hose zu haben und zu sagen, wir machen das jetzt mal.

Andrej: Nee.

Thomas: Vielleicht hat er irgendwo da eine Sprachsuche oder so mal benutzt und weil die dann offiziell, also weil man ja was finden im Browser gucken kann, habe ich das Recht, dann

Thomas: kann man es ja auch nutzen, ne?

Andrej: Ja.

Thomas: Oh man,

Thomas: so was gehört echt bestraft.

Andrej: Naja, nächstes

Andrej: Thema.

Andrej: Marker

Andrej: setzen.

Andrej: Ich habe mir

Andrej: das Thema Open Display ein bisschen angenommen.

Andrej: Ich habe schon öfter erzählt, dass wir bei uns zu Hause

Andrej: so einen kleinen Speiseplan haben für unsere Woche.

Andrej: Essensplan für die Woche.

Andrej: Und

Andrej: jetzt habe ich aber gesagt, weißt du was, ich passe die App

Andrej: an, die ich für mich und meine Freundin geschrieben habe,

Andrej: haue die jetzt in Home Assistant rein, baue eine

Andrej: Home Assistant-Integration, sodass ich,

Andrej: weil ich wollte ursprünglich Mealie benutzen,

Andrej: aber das gibt dir nicht das

Andrej: wieder, was wir bräuchten, weil

Andrej: Mealie kann zu viel.

Andrej: Unser Use Case ist viel einfacher. Habe ich meine eigene

Thomas: Moment,

Andrej: App geschrieben oder schreiben lassen

Andrej: mit Claude und jetzt habe ich

Andrej: eine Integration geschrieben, die halt uns

Andrej: den Essensplan für die Woche

Andrej: genauso wiedergibt, sodass ich das perfekt in Open

Andrej: Display fürs Templating nutzen kann.

Andrej: Auch Claude richtig genial da drin, hat ein viel besseres

Andrej: Design gemacht als ich.

Andrej: So Linien zeichnen und

Andrej: teilweise auch, ich meine das Coole

Andrej: über Open Display ist auch, das Ding hat

Andrej: eine Screenshot-Funktionalität, das heißt

Andrej: es sieht, was ist auf dem Display

Andrej: und dadurch kriegt es einen Feedback-Loop.

Andrej: Du kannst es einfach laufen lassen und dann sagen, ja, gefällt

Andrej: mir. So,

Andrej: fand ich

Thomas: jetzt kann ich dir nicht folgen.

Andrej: einfach nur.

Andrej: Open Display, das E-Paper.

Thomas: Du kannst, ja, ja.

Andrej: Du hast eine Entität, die gibt dir

Andrej: das, ja

Thomas: Ah, den aktuellen State des Screens.

Andrej: genau,

Andrej: das ist im Endeffekt ein Screenshot.

Thomas: Okay,

Andrej: Weil der drawt das ja, der zeichnet das ja aus seinem Instruktionsset.

Andrej: Das heißt, er kann das ja auch erstellen aus dem Instruktionsset.

Thomas: ja,

Thomas: stimmt.

Andrej: Und daher hast du auch ein visuelles Feedback für die KI,

Andrej: falls du sagst, nee, die Schrift ist mir zu klein.

Thomas: Ach, jetzt habe ich, ja, okay.

Thomas: Also Claude hat direkt einen Feedback-Loop, du musst nicht irgendwie

Andrej: Ja,

Thomas: den Bildschirm vor eine Kamera setzen oder sowas. Ach gut, ja, ach,

Andrej: total geil, ey.

Andrej: Genau, jetzt habe ich mir so ein Display gebaut mit einem kleinen Essensplan.

Andrej: Das ist jetzt unten.

Andrej: Ich glaube, ich habe es unten liegen lassen.

Andrej: Kannst du dir also nicht zeigen.

Andrej: Ah, nee.

Andrej: Ja, fürchterlich.

Thomas: ja, ja, ja, Nacho-Bowl, ah, mhm, jetzt kriege ich Hunger.

Andrej: Genau, das ist von letzter Woche.

Andrej: Genau, da bin ich noch dran.

Andrej: Aber das fand ich ganz cool.

Andrej: Total genial, dass die jetzt auch so ein Feedback-Zyklus dahinter haben.

Thomas: Das ist gut, das kann ich auch grundsätzlich immer nur, wenn man das mit einer KI, also Vibe-Coded oder was auch immer, also Claude oder was auch immer nutzt,

Thomas: empfehlen, guckt, dass das Ding selber iterieren kann.

Thomas: Das ist nicht immer leicht, also leicht für Claude zu gewährleisten,

Thomas: aber zum Beispiel,

Thomas: es gibt ja auch Browser, also Playwright an der Stelle, wo man einen Browser simulieren kann und da hat das Ding dann die Möglichkeit, selber das Design zu sehen und selber Screenshots zu machen und wenn es eine Änderung macht, das

Thomas: durchzugehen.

Andrej: Oder die Claude, wie heißt das, Plugin, Add-on für Chrome?

Andrej: Geht auch. Oder andere Browser.

Andrej: Dann öffnet der Claude Code

Andrej: eine separate, nicht nur Session,

Andrej: aber wie heißt das in Chrome, so eine Tab-Gruppe.

Andrej: Und dann öffnet der da links und dann kriegt der da das Feedback.

Andrej: Da brauchst du gar kein Playwright für.

Thomas: Okay, das ist auch interessant. Ich nutze es aber ehrlich gesagt immer nur in Containern, Claude.

Thomas: Deswegen wird das bei mir nicht funktionieren, bei meinem Use Case.

Thomas: Aber interessant zu wissen, weil natürlich deutlich einfacher aufzusetzen, weil für Playwright brauchst du halt

Andrej: Kann sein.

Thomas: einen Chromium-Unterbau, dann brauchst du halt das Playwright-Zeug, weiß ich gar nicht alles, woraus das besteht.

Andrej: Ja.

Thomas: Und dann muss er das ja auch im Container starten. Also es hat einen gewissen

Thomas: Footprint, der da drin ist.

Andrej: Das

Andrej: passt aber perfekt zu dem nächsten Thema mit dem KI

Andrej: und das er iterieren kann.

Andrej: Und zwar, der nächste Kapitelmarke,

Andrej: Hardware-Testing mit

Andrej: Software. Keine Ahnung, ob das richtig ist.

Andrej: Auf jeden Fall. Auf der FrOSCon

Andrej: habe ich jemanden kennengelernt, einen

Andrej: Hardware-Embedded-Ingenieur. Wir sind

Andrej: ins Quatschen gekommen und

Andrej: da habe ich gefragt, was er da macht.

Andrej: Embedded, okay. Da arbeitest du wahrscheinlich

Andrej: im Büro. Nee. Ich so, wie?

Andrej: Bei Embedded musst du doch, kannst ja

Andrej: kein Homeoffice machen. Du brauchst ja die Hardware, musst du ja anfassen.

Andrej: Er sagt, nee, nee. Wir nutzen LabGrid.

Andrej: Und das ist mir ein komplett neues Thema

Andrej: gewesen. Und dann bin ich aber auch in

Andrej: Rabbit Hole reingefallen, meine Herren.

Andrej: Es gibt eine deutsche Firma, die heißt Pengutronix.

Andrej: Die entwickeln so ein Open-Source-Tool, das heißt LabGrid.

Andrej: Und der Sinn dahinter ist es, dass du zum Beispiel SBCs,

Andrej: also Raspberry Pi oder andere Boards oder was auch immer,

Andrej: einrichtest mit Hardware und so weiter.

Andrej: Und dann kannst du die über diese LabGrid-API

Andrej: oder über die Kommandozeile oder über PyTests,

Andrej: das hat auch eine PyTest-Integration,

Thomas: Mhm,

Andrej: die Hardware-Tests laufen lassen.

Andrej: Ich habe zum Beispiel hier ein, Mist, wo ist mein Pi?

Andrej: Ich habe hier, das ist natürlich für euch jetzt nicht sichtbar, weil Podcast,

Andrej: eine Platine gekauft, relativ teuer auch.

Andrej: Dort kann man eine SD-Karte reintun und diese Platine kann man wiederum in den Raspberry Pi reintun.

Andrej: Also das heißt, okay, jetzt habe ich hier so einen Adapter, um den Raspberry Pi in eine SD-Karte zu geben, obwohl er die sowieso zu frisst.

Andrej: Aber das Coole ist, dort ist ein USB-C-Eingang oder ein USB-C-Port und

Andrej: dieser Port erlaubt es mir, diese Platine erstens mit LabGrid zu steuern.

Andrej: Das heißt, ich kann entweder sagen,

Andrej: mounte die SD-Karte auf meinem Host-PC

Andrej: oder

Andrej: switche sie so um,

Andrej: dass sie beim Raspberry Pi ankommt als Device.

Thomas: mhm, ah, okay,

Andrej: Und das heißt, passend für mein Dashboard-Assistant-Projekt,

Andrej: wo ich ja auch ein Raspberry Pi-Image bereitstelle,

Andrej: dass ich einen Test schreiben lassen kann.

Andrej: Ich sage schon schreiben lassen, warum soll ich das selber machen?

Andrej: Einen Test schreibe, der ein neues Image baut,

Andrej: das ein Image quasi lokal irgendwo hinlegt.

Andrej: Mit Labgrid kann ich dann sagen, hier bitte die SD-Karte mal bitte auf meinem Rechner hier mounten.

Andrej: Dann kann ich das, mounten brauche ich es ja nicht, aber auf dem Rechner halt als Device anzeigen.

Andrej: Dann kann ich da per DD das Image draufziehen, kann per Labgrid sagen, jetzt bitte vom

Andrej: Pi.

Andrej: Und was ich dann auch machen kann, ist mit einer ganz dummen WiFi-Steckdose mit Tasmota oder ESPHome.

Andrej: Tasmota ist supported, ESPHome wollte ich jetzt supporten demnächst.

Andrej: Dass du dann per HTTP einfach sagen kannst, mach die Steckdosenleiste an.

Thomas: mhm,

Andrej: dann booten ja die ganzen Einplattinen-Computer.

Andrej: Und du kannst auch noch Hardware hinzufügen,

Andrej: um zum Beispiel Serial auszulesen.

Andrej: Dann kannst du einfach einen Serial-Port angeben,

Andrej: das mit dem Compile connecten

Andrej: und dann kann LabGrid auch dir die Serial-Konsole anzeigen.

Andrej: Und dadurch hat die KI wiederum wieder einen Iterationszyklus mehr

Andrej: oder ein Feedback für eine Iteration,

Thomas: mhm,

Andrej: falls es mal nicht booten sollte, aus welchen Gründen auch immer.

Andrej: Fand ich mega spannend.

Thomas: mega,

Thomas: also was kann das Ding jetzt alles, du kannst eine SD-Karte hin und her switchen, okay, das hängt an USB, ne, das hat sie gesagt,

Andrej: Also

Andrej: genau, das ist per USB.

Andrej: Die LabGrid an sich besteht aus drei Komponenten.

Andrej: Einmal aus dem Coordinator, das ist einfach so eine kleine Server-Komponente,

Andrej: die alles orchestriert.

Andrej: Dann hast du den Client, das ist der, der auf deinem Rechner installiert ist, mit dem du interagierst.

Andrej: Und dann hast du sogenannte Ressourcen.

Andrej: Und Ressourcen, das ist das, was du definierst.

Andrej: Zum Beispiel hier ist die Steckdosenleiste oder die WLAN-Steckdose.

Andrej: Hier ist der Serial-Port,

Andrej: genau.

Andrej: Und hier ist der SD-Karten-Muxer, also Muxer im Sinne von der Switch hat die SD-Karte rum.

Thomas: mhm,

Andrej: Und dann kannst du diese Komponenten, kannst du in der Konfigurationsdatei in YAML einen Platz hinzufügen, das heißt, du hast einen Arbeitsplatz, kannst auch sagen, ein Arbeitsplatz kann ganz viele Boards haben oder

Andrej: auch nur ein Board, je nachdem.

Andrej: Und was du dann mit dem Client machst, du sprichst mit dem Client und sagst, hey, ich hätte gerne folgenden Platz, dann lockst du den, das heißt, keine andere Person kann den nutzen,

Andrej: in dem Augenblick, wo du gerade deinen Test fährst, weil du gerade ein DD-Image schreibst, wird es ja nicht, dass wer anders das auch noch macht.

Thomas: mhm,

Andrej: Dann machst du deine Tests, lässt das

Andrej: laufen, kriegst irgendwann Feedback und dann kannst du es

Andrej: unlocken lassen. Und das heißt,

Andrej: du kannst dir

Andrej: halt Hardware

Andrej: teilen mit mehreren Entwicklern.

Andrej: Erstens das. Und das ist

Andrej: total spannend, weil Hardwareentwicklung,

Andrej: da brauchst du ja nicht

Andrej: 200

Andrej: Boards von einem Prototypen. Da machst du drei oder so

Andrej: oder fünf. Und wenn du dann mehrere

Thomas: mhm,

Andrej: Entwickler hast, die da drauf müssen, die müssen ja auch nicht alle

Andrej: gleichzeitig laufen. Oder die CI kann dann auch nachts

Andrej: laufen. Und das ist ein Python-Tool.

Andrej: Das heißt, das hat auch eine PyTest-Integration.

Andrej: Ja, und du kannst es auch mit

Andrej: GitLab dann zusammen vertütteln, dass du halt

Andrej: nachts irgendwie GitLab-Runner laufen lässt,

Andrej: die dann die PyTest laufen lassen, um

Andrej: deine Hardware durchzutesten. Das ist mir

Andrej: noch nie untergekommen, fand ich einfach super

Andrej: spannend und damit beschäftige ich mich jetzt gerade.

Thomas: okay, super cool, du sagtest gerade, der kann dann die Konsole auslesen,

Andrej: Genau.

Thomas: auch über USB quasi, läuft das dann, also,

Andrej: Ja, du machst halt einen USB-Serial-

Andrej: Adapter dran, definierst das

Thomas: mhm,

Andrej: als Resource, sagst, ich hätte gerne,

Andrej: du kannst das dann entweder per PCI-Device

Thomas: ah, okay, separates Stück Hardware dann, ne, das heißt, der eine ist halt wirklich nur ein, hier ist eine SD-Karten-Muxer quasi,

Andrej: machen oder,

Andrej: ja, ja, genau.

Andrej: Muxer, ja.

Thomas: Und dann hast du noch, okay, man könnte es ja wahrscheinlich auch potenziell quasi

Thomas: über HDMI-Videosignal abgreifen, wenn das eine Rolle spielen würde, wie zum Beispiel für dein Dashboard.

Andrej: Gibt's auch, ja, also

Andrej: Screen,

Andrej: generell, Output, dass du welchen bekommst,

Andrej: sollte auch gehen, ja.

Andrej: Da bin ich noch gespannt, ob man so Touch-Geste und sowas testen kann.

Andrej: Wie das gehen sollte,

Thomas: Stimmt,

Andrej: das weiß ich nicht.

Andrej: Aber

Thomas: ja,

Andrej: ich meine, ich weiß nicht, ob eine Touch-Geste das gleiche ist

Andrej: wie ein Human-Interface-Device mit einer Maus.

Andrej: In der Theorie ja schon, aber ich bin mir nicht sicher,

Andrej: ob das auch die gleiche Software dann testen würde.

Andrej: Also der Digitizer im Touchscreen.

Andrej: Keine Ahnung.

Thomas: stimmt. Also gerade wenn du so einen Pi-Touchscreen hast, den musst du ja erstmal mit dem Pi irgendwie verbinden, damit der dir ihn entsprechend mit einem Treiber ansteuern kann.

Thomas: Und dann müsstest du ja in irgendeiner Form diese Emulationsschicht haben oder Steuerbarkeit von außen.

Thomas: Das heißt, im Grunde bräuchtest du eine modifizierte Version von so einem

Andrej: So eine CNC mit einer Bockwurst dran.

Thomas: Bockwurst-Lab.

Andrej: Wurstfingertest, ja.

Thomas: Und ja, ich stelle mir gerade vor, Swipe-Gesten mit so einer Wurst.

Andrej: Ja, das war ja auch

Andrej: mein Gedanke.

Thomas: Musst du schön noch Butter drunter schmieren, damit es auch schön

Thomas: flutscht.

Thomas: Ja.

Andrej: Das

Andrej: Display wollte ich auch testen,

Andrej: irgendwann mal, aber mir ist jetzt erstmal

Andrej: wichtig, dass auch, wenn ich ein neues

Andrej: Kernel-Image habe oder so,

Andrej: oder was am Kernel optimiere,

Andrej: was wegschmeiße, dass das halt auch richtig bootet,

Andrej: ne, und dafür ist Serial ja perfekt

Andrej: und dann sieht die KI das, dann kann die

Andrej: darüber wieder reden lassen. Dann muss ich hier nicht,

Andrej: weil, wenn du überlegst,

Andrej: SD-Karte raus, die SD-Karte ist schon

Andrej: richtig wabbelig geworden bei mir,

Andrej: So oft wie ich die schon rein und raus geholt habe aus dem blöden Slot.

Thomas: Ja, ja, ja.

Andrej: Und so kann die halt drinbleiben.

Andrej: Die sind ja auch nicht dafür gemacht.

Andrej: Jeder Connector hat ja auch eine Spezifikation im Sinne von

Andrej: wie viele Plug-In und Plug-Out

Andrej: Mechanismen, äh, Mechanismen, nee.

Andrej: Plug-In, Plug-Out, Operationen,

Andrej: wofür die gemacht sind.

Thomas: Im Grunde ist das ja, wir haben beide diesen PiKVM 3 oder so.

Andrej: Geht

Thomas: Und im Grunde ist es ja die Funktionalität, weil mit dem PiKVM 3 kannst du ja auch

Andrej: in die Richtung.

Thomas: SD-Karten oder USB-Sticks oder externe CD-ROMs quasi emulieren, indem du halt ein Image hochlädst und das dann attachst.

Andrej: Und kriegst auch den Output.

Thomas: Also im Grunde könntest du quasi, könnte der PiKVM ein Teil des LabGrid-Setups

Thomas: sein oder des Hardware-Teils, wenn du so ein Gerät steuern möchtest.

Thomas: so, das will ich sagen.

Andrej: Bin gespannt.

Thomas: Ja, weil der hätte dann auch noch direkt den

Thomas: HDMI-Feedback-Loop,

Andrej: Gut, den kannst du natürlich, nee, den kannst du nicht direkt bei mir

Andrej: in den Rechner reinpacken.

Andrej: Ja,

Thomas: aber

Thomas: dir bringt das nichts, weil wenn du Touchscreen testen

Thomas: willst, dann brauchst du halt

Thomas: wirklich irgendwie ja ein Touch-Device,

Thomas: was überhaupt erstmal angesteuert wird.

Thomas: Also du brauchst, glaube ich, schon ein Stück

Thomas: Hardware.

Andrej: oder du fakest es,

Andrej: Weil es gibt, viele Dinge werden ja als

Andrej: Datei im Endeffekt gemacht. Zum Beispiel, wenn du

Andrej: die Bildschirmhelligkeit

Andrej: änderst, da gibt es ja mehrere

Andrej: Methoden, aber im Endeffekt wird ein Wert

Andrej: irgendwo reingeschrieben. Vielleicht ist es ja bei

Thomas: Ja, stimmt.

Andrej: Touchgesten auch so.

Thomas: Genau. Ja, warum nicht, ne?

Andrej: Also das heißt, du kannst es faken.

Thomas: Dann ist es halt, die Hardware

Thomas: kannst nicht alles, also du, genau,

Thomas: du verlässt dich jetzt halt nicht auf das tatsächliche

Thomas: Verhalten des

Thomas: Displays,

Thomas: wie er Touch interpretiert,

Thomas: sondern du gehst halt davon aus, er verhält sich nach Spezifikation

Thomas: und die wird

Thomas: emuliert. Ja, natürlich. Oder gefakt.

Thomas: Stimmt.

Andrej: So viel für jetzt gerade so ein kleines

Andrej: Hobbyprojekt, was ich nebenbei laufen lasse für

Andrej: mein Dashboard Assistant, damit

Andrej: ich ein bisschen sicherer schlafen kann, falls ich

Andrej: eine neue Version rausbringe.

Andrej: Für die,

Andrej: für nämlich den Raspberry Pi 5 muss ich

Andrej: nämlich nicht so als Testing nehmen.

Andrej: Das ist jetzt nichts Dramatisches, aber das heißt,

Andrej: dass da sehr, sehr viele neue Pakete dabei sind

Andrej: oder neuer Kernel. Und

Andrej: man kennt es ja mit Regressions.

Andrej: Als Arch-User habe ich davon auch

Andrej: leider viele mitgenommen. Da bin ich immer froh mit

Andrej: einem LTS-Kernel,

Andrej: aber ist halt noch nicht

Andrej: beim Pi 5 der Fall.

Thomas: Ja, und je mehr

Thomas: du automatisch testen kannst, desto weniger

Thomas: musst du es dann nachher authentisch machen und

Thomas: es gibt dir ein gutes Confidence-Level, ne?

Andrej: Das gibt mir noch ganz andere

Thomas: Stimmt.

Andrej: Möglichkeiten, Tests zu schreiben.

Andrej: Ich möchte jetzt welche machen, wo ich Memory-Profiling

Andrej: mache, damit ich sehe,

Andrej: was hat sich geändert? Wie viel

Andrej: RAM-Verbrauch jetzt zum Beispiel

Andrej: sich geändert hat, dadurch, dass ich die Chrome-Version

Andrej: geupdatet habe oder Parameter geändert

Andrej: habe. Das automatisch machen

Andrej: zu können, wäre jetzt mega geil.

Thomas: Ja, du bist halt

Thomas: in Constraint-Environments, ne?

Thomas: Also du hast halt Hardware-Constraints,

Andrej: Ja,

Thomas: du hast RAM-Limits und

Thomas: wird dir jetzt auch gerade ja nicht besser.

Thomas: Und, äh, genau.

Andrej: nee.

Andrej: Ich meine, wir haben das ja

Andrej: beide schon bis zum Erbrechen

Andrej: manuell gemacht für unsere PaaS-Services

Andrej: und so weiter. Das ist so viel Arbeit.

Thomas: Mhm.

Andrej: Das macht einen richtig müde, man muss

Andrej: total strukturiert vorgehen und dann dauern die Tests

Andrej: auch mal lange, dann muss man sich die Daten irgendwo hinlegen

Andrej: und im Format, was man... Und so kannst du

Andrej: komplett automatisieren, das ist richtig genial.

Thomas: Sehr geil.

Thomas: LabGrid, nie von gehört.

Andrej: Nee, ich auch nicht.

Andrej: Gibt ein paar tolle, also googelt mal bei YouTube,

Andrej: googelt mal bei YouTube, tippt einfach mal LabGrid bei YouTube ein,

Andrej: kriegt ihr ein paar tolle Videos, relativ einfach zu erklären.

Andrej: Und was ich auch cool fand, ist, wie du das einrichtest.

Andrej: Es gibt ein Tool, das heißt LabGrid Suggest.

Andrej: Das watcht im Endeffekt alle deine Hardware-Devices, deine USB-Geräte.

Andrej: Und wenn du dann ein USB-Gerät einplugst,

Andrej: dann kriegst du im Endeffekt schon vorformatiert für dich

Andrej: die Regeln, die du oder die Ressourcen, die du eintragen musst,

Andrej: die YAML-Datei. Du kannst dann auswählen, ob du

Thomas: Mhm.

Andrej: die PCIe-Adresse

Andrej: haben möchtest oder

Andrej: manchmal geben die Geräte dir auch

Andrej: eine Serial mit, sodass die nicht

Andrej: abhängig davon ist, auf welchem USB-Port du die

Andrej: einsteckst, weil je nachdem, welchen USB-Port

Andrej: du hast, hast du eine andere PCIe-Adresse.

Andrej: Ist das eine PCIe-Adresse? Ja, doch.

Thomas: Ja.

Andrej: Das ist auf jeden Fall diese

Andrej: eindeutigen Adresspfade, wo dann

Thomas: Adresse.

Andrej: genau, das macht das schon mal

Andrej: ganz einfach. Das heißt, man kriegt dann

Andrej: einfach so ein Copy-Paste-Ding,

Andrej: nimmt man sich raus, Klick, fertig.

Andrej: Und dann spielt man damit rum.

Thomas: Fein.

Andrej: Ich verlinke die Muxer mal,

Andrej: oder die Sachen, die ich gefunden habe,

Andrej: falls das jemand interessiert.

Andrej: LabGrid.

Andrej: Jo, und dann hätte ich noch ein letztes.

Thomas: Ja, cool.

Andrej: Danach kannst du machen,

Andrej: danach ist Feierabend, ne?

Thomas: Ich habe auch nur noch was Kleines.

Andrej: Ich auch.

Andrej: Und zwar, ich habe ja noch

Andrej: ein Bose

Andrej: QuietComfort 35 II

Andrej: oder was auch immer.

Andrej: Einen ganz alten Noise-Cancelling-Kopfhörer.

Thomas: Ach, geil. Der läuft noch?

Andrej: Klar,

Thomas: Weil integrierter Akku und so, ne?

Andrej: habe ich immer.

Andrej: Das läuft nur über 20 Stunden,

Andrej: die Akkulaufzeit.

Andrej: Also habe ich gar kein Problem mit dem Teil.

Thomas: Nice.

Andrej: Großer Fan von.

Andrej: Musste jetzt mittlerweile mal neue Ohrpolster hier mal kaufen.

Andrej: Da habe ich auch einmal billige gekauft bei Amazon.

Andrej: Das war ein Fehler.

Andrej: Die sind am Original zwei Stunden gehalten.

Andrej: Dann sind die aufgeplatzt.

Andrej: Dann habe ich mir vernünftige gekauft.

Thomas: Okay.

Andrej: Aber was mich ein bisschen nervt bei dem Gerät.

Andrej: Also klar, es ist fürchterlich zum Telefonieren.

Andrej: Kannst du knicken.

Andrej: Konntest du damals schon.

Andrej: Ich glaube, ich weiß nicht, ob die neuen auch besser jetzt geworden sind.

Andrej: Aber für mich ist das ein gutes.

Andrej: Der ist bequem.

Andrej: Ich höre gerne Musik mit dem.

Andrej: Passt mir vom Style her.

Andrej: Ich kann den sehr lange tragen.

Andrej: Sehr, sehr lange.

Andrej: Ohne, dass mich das nervt.

Andrej: Und das Einzige, was nervig ist, der hat noch Micro-USB.

Thomas: Oh, ja.

Thomas: Das ist von 17, ne?

Andrej: Ja, ich habe den,

Thomas: Oder so circa.

Andrej: bin ich so geil.

Andrej: Doch, 2017 müsste ich den gekriegt haben von der Firma damals.

Thomas: Ja.

Andrej: Genau, aber es behelfe das Internet.

Andrej: Kam auch heute an, deswegen ist es noch nicht verbaut.

Andrej: Es gibt von einer Firma, die eigentlich E-Bikes verkauft, keine Ahnung warum,

Andrej: gibt es auch einen Adapter für Bose USB-C-Boards.

Andrej: Das heißt,

Thomas: Das ist...

Andrej: braucht man, glaube ich, auch nicht löten.

Andrej: Muss man nur einmal auseinander

Andrej: bauen, das Board tauschen. Das Einzige, was man

Andrej: machen muss, weil der USB-C-Connector doch wesentlich

Andrej: größer ist als der Micro-USB.

Thomas: Okay.

Andrej: Ist das Micro oder Mini? Micro, ne?

Thomas: Das alte war Mikro.

Andrej: Genau, der Mini ist der noch ältere, der noch dicker war.

Thomas: Ja, genau.

Andrej: Genau, das Micro-USB ist halt viel

Andrej: flacher. Das heißt, da muss ich nochmal mit einem Dremel

Andrej: dran, mache ich dann heute Abend. Aber

Andrej: 40 Dollar, ist jetzt nicht günstig,

Andrej: aber ganz ehrlich,

Thomas: Ja, das stimmt.

Andrej: dafür, dass der immer noch 20 Stunden hält

Andrej: und ich den total lieb gewonnen habe

Andrej: und der einfach nur super bequem ist

Andrej: und immer noch guten Sound liefert,

Andrej: Ein neuer Kopfhörer wäre wesentlich teurer in der Qualität.

Thomas: Ja.

Thomas: Also mein audiophiles Ich war

Andrej: Zudem, warum Hardware wegschmeißen,

Andrej: wenn sie over

Thomas: damals mit dem Klang jetzt nicht

Thomas: so super happy, aber ich habe noch nie

Thomas: einen bequemeren Over-Ear-Kopfhörer gehabt.

Thomas: Oder On-Ear? Ne, Over, ne? Over.

Andrej: ist.

Thomas: Ja, der ist wirklich so

Andrej: Über den Ohren, nicht auf den Ohren.

Thomas: bequem.

Andrej: Ich

Andrej: weiß gar nicht, was kosten die neue Version

Andrej: von dem heutzutage. 250 Euro.

Andrej: Also sind die 40 Euro noch gut investiert.

Thomas: Oh, ja.

Thomas: Ich glaube, die waren auch mal günstiger, die Dinger.

Andrej: Also

Andrej: ich sehe gerade Bose

Andrej: QuietComfort Kopfhörer.

Andrej: Da steht nichts mehr mit

Andrej: der Version

Andrej: oder sowas dran. Zumindest bei der Bose-Seite.

Andrej: Das ist natürlich aber ein schlechter Preis.

Andrej: Dachte ich, haue ich auf jeden Fall in die Links.

Andrej: Finde ich immer cool, alte Technik auf

Andrej: Neues umzurüsten, gerade mit USB-C

Andrej: laden, das ist so viel bequemer heutzutage

Andrej: geworden.

Thomas: Ja, ich habe auch noch ein paar Geräte, die

Thomas: die

Thomas: das leider nicht können.

Thomas: Aber das ist ein Thema fürs nächste Mal.

Thomas: Ich habe mir einen neuen Monitor

Thomas: gegönnt, der auch direkt ordentlich

Thomas: Power Delivery und so und USB drin hat

Thomas: und Ethernet und so drin hat.

Thomas: Aber was ich irgendwie bei der Planung

Thomas: ein bisschen übersehen habe, ist

Thomas: nee, ich hab's akzeptiert,

Thomas: aber als ich's dann, der hatte,

Thomas: ich hab einen Monat auf die Kiste gewartet.

Thomas: Das war nicht sonderlich leicht, das war nicht

Thomas: geplant, dass das so lange dauert.

Thomas: Das ist irgendwas bei Amazon mit der Lieferung und

Thomas: überhaupt Timeouts beachten und so, ne?

Thomas: Also Liefer-Timeouts.

Thomas: Und als ich ihn dann

Thomas: bekommen hab, hab ich schon ganz vergessen, ach guck mal, der hat ja nur

Thomas: zwei

Thomas: USB-C-Ports,

Thomas: glaube ich, nutzbare,

Thomas: weil einer ist halt für Power-Delivery,

Thomas: nee, einer ist der

Andrej: Ja,

Thomas: ausgehende zum Notebook, so.

Andrej: Uplink

Thomas: Und die restlichen sind alles

Thomas: USB-Dinger.

Thomas: Das heißt, ich habe jetzt quasi überall

Thomas: diese Adapter da reingedengelt.

Thomas: Es funktioniert, aber es ist echt nicht

Thomas: schön.

Thomas: Es nervt wirklich mit den

Thomas: alten Kabeln. Es ist so schön,

Thomas: wenn man das streamlinen

Thomas: kann, überall einfach dieselben verwenden kann.

Thomas: Ja, cool. Interessant, ne, dass

Thomas: wirklich so ein

Thomas: Bike-Zubehör-Laden

Thomas: sowas liefert.

Andrej: habe ich auch nur über Reddit gefunden.

Andrej: Einfach gegoogelt, dann hat

Andrej: einer das gelinkt. Also, hä, ist das legit?

Andrej: Dann haben sie

Andrej: Fotos geschickt, so, ja, cool.

Thomas: Die haben auch noch anderes.

Thomas: Die haben Multimeter, sehe ich gerade in

Andrej: Ja, du, das...

Thomas: der Produktliste.

Thomas: Ist auch wirklich geil, weil halt eine Produktliste und da ist halt einfach bunt alles drin.

Andrej: Ja, die sind, glaube ich, bekannter geworden

Andrej: für so ein richtig günstiges E-Bike.

Andrej: Für 900 Dollar.

Thomas: Ah, okay.

Andrej: Aber

Andrej: so wirklich, also ich kannte es vorher nicht, hab da nur

Andrej: kurz die Firma gecheckt, ob die irgendwie vernünftig

Andrej: sind. Ja, so ein Klapp-E-Bike

Andrej: ist das, ne?

Thomas: Mhm.

Andrej: Naja, das war's

Andrej: von meiner Seite aus.

Thomas: Okay.

Thomas: Aber interessanterweise habe ich jetzt das Produkt gar nicht auf der Produktliste gesehen.

Andrej: Ne, find's auch nur

Andrej: über den Direktlink. Ich konnt's auch nicht

Thomas: War dann doch zu, zu skurril.

Andrej: finden.

Thomas: Lustig.

Thomas: Ja, was habe ich denn noch?

Thomas: Ah, ja, oh.

Thomas: Ähm,

Thomas: ich habe wieder negative Erfahrungen mit Shelly-Qualität leider machen müssen.

Thomas: Auch wenn du vorhin nochmal erwähnt hast, schöner Stand und so.

Thomas: Es ist eine Firma, die ich grundsätzlich von der Produktpolitik her gerne weiter unterstützen würde.

Thomas: Aber qualitativ sind die Erfahrungen gerade so in letzter Zeit leider nicht gut gewesen.

Thomas: Du hattest ja eine durchgebrannte Steckdose, wenn ich mich recht erinnere, von

Thomas: Shelly.

Andrej: Ja, durchgeschmolzen, ja.

Andrej: Der Plug S.

Thomas: Und ich hatte jetzt zweierlei Probleme.

Thomas: Ich hatte eine Plug-S Generation 2.

Thomas: Das Ding war weder alt,

Thomas: noch hat es viel geschaltet.

Thomas: Weil das war nämlich hier in meinem Arbeitsplatz verbaut.

Thomas: Und ich habe mittlerweile, ich glaube, das hatte ich letztes Mal erwähnt,

Thomas: einer meiner Lieblingsdrucke der letzten, der Neuzeit, sage ich mal,

Thomas: für den BILRESA-Doppelschalter,

Thomas: so einen Tisch-Mount,

Thomas: wo der wirklich so unter den Tisch gemountet wird und so angeschrägt nach unten guckt,

Thomas: wie so ein Bedienpanel von deinem Stehschreibtisch, um hoch runter zu fahren.

Thomas: Und damit schalte ich dann halt durch eine Geste meinen Arbeitsplatz ein und aus.

Thomas: Und das Klacken kam und die Geräte sind alle angeblieben.

Thomas: Und die LED auf dem Ding ändert sich auch.

Andrej: Achso.

Andrej: Ist

Thomas: Du kannst es ein- und ausschalten und es klackt auch immer fein.

Thomas: Und die LED ändert sich auch fein.

Andrej: aber tot.

Thomas: Und die Geräte bleiben alle an.

Thomas: Das Relais hat also nicht mehr wirklich geschaltet.

Thomas: Ich denke mir, das ist wirklich...

Thomas: Man macht das einmal am Arbeitstag an und einmal am Arbeitstag aus.

Thomas: Und das Ding war jetzt vielleicht ein Jahr in Gebrauch oder so.

Andrej: Ja, mehr hatte ich meins ja auch nicht

Andrej: gebraucht. Nur ein Jährchen oder so.

Andrej: Und es war, gut, es hat ein bisschen mehr Last gehabt,

Andrej: aber jetzt auch nicht wirklich. Es hat die Waschmaschine,

Thomas: Ja, das ist ein bisschen mehr Last wahrscheinlich, ne?

Andrej: den Waschtrockner,

Thomas: So in der Spitze.

Andrej: aber das hat nie geschaltet. Nie.

Andrej: Es war durchgehend an.

Andrej: Die Waschmaschine ist natürlich nicht so ziemlich arm, ne?

Thomas: Das ist auch hart.

Andrej: Aber

Thomas: Ja, also das hat mich gefuchst und ich habe,

Thomas: ich weiß nicht, ob ich davon berichtet habe, aber vor einem halben Jahr oder so habe ich

Thomas: Shelly Plug S Generation 3 in Betrieb genommen.

Thomas: Wahrscheinlich habe ich es erzählt, weil die hatte ich schon vor zwei Jahren gekauft, lagen nur im Schrank und dann wollte ich es in Betrieb nehmen und dazu

Thomas: als erstes mal die Firmware aktualisieren.

Thomas: Und dabei gab es dann Probleme beim Aktualisieren der Firmware. Der Prozess ist einfach immer wieder stehen geblieben.

Thomas: Und dann waren sie in so einem Blink-Loop und du konntest sie dann rebooten, indem du sie

Thomas: raus aus der Steckdose ziehst und wieder rein tust und dann haben sie auch wieder funktioniert, waren halt nur im alten Zustand und das ging mit der Firmware-Update irgendwie nicht weiter.

Thomas: Und das hatte ich jetzt wieder bei einem Gerät, weil es kam ein neues Firmware-Update raus, eines der betroffenen Geräte und ich dachte eigentlich, es war nur der eine Schritt, die eine Hürde, die einmal zu nehmen war.

Thomas: Dann kam jetzt ein neues Update raus und hätte dasselbe Problem wieder.

Thomas: Kontakt zum Shelly-Support aufgenommen.

Thomas: Die haben ein paar Informationen abgefragt und dabei währenddessen, also während dieser Prozess lief, hin und her, Ping-Pong,

Thomas: habe ich irgendwann durch Zufall die Lösung gefunden.

Thomas: Und wenn ich mich recht entsinne, war das sogar dieselbe Lösung wie beim letzten Mal.

Thomas: Das hat mich ein bisschen sehr gefuchst, weil ich mich nicht mehr daran erinnert hatte.

Thomas: Wenn das Ding eingesteckt ist, in der Zielsteckdose, da wo es läuft,

Thomas: und da auch die Geräte eingesteckt sind,

Thomas: wir reden hier von einem IoT-Regal, da gehen 10, 15 Watt durch oder so.

Thomas: Konstant, da passiert nicht viel.

Andrej: nicht so viel, ne?

Thomas: Wenn das Gerät eingesteckt ist und der Access Point,

Thomas: Luftlinie 1,5 Meter,

Thomas: das Ding hat also perfekten WLAN-Empfang, keinerlei Probleme.

Thomas: Aber wenn das Ding da eingesteckt ist, bleibt das Firmware-Update immer hängen.

Thomas: Wenn ich das Ding da rausnehme, nimmst du es zu mir ins Büro oder in die Küche, steckt das da ein und da ist dann auch nichts in dem Shelly-Plug eingesteckt.

Thomas: Versuch es dann nochmal, läuft es im ersten Anlauf durch.

Thomas: Und es ist mir jetzt wieder nur aufgefallen, weil ich wollte nicht immer hin und her rennen, um zu gucken, ob es in dem Blink-State ist, um es dann wieder rauszuziehen und reinzustecken.

Thomas: Also habe ich es mal zu mir mit in die Küche genommen und dann ging das.

Andrej: Hast

Thomas: Boah, ey, so nervig. Das wird beim nächsten Update wieder genauso sein.

Thomas: Und ich werde mich wieder genauso fragen, warum das Update nicht durchläuft.

Thomas: Aber,

Andrej: du einen anderen AP da oder sowas?

Thomas: nee, ist ja selber AP.

Andrej: Wobei, das ist ja Bluetooth.

Thomas: Nee, WLAN.

Andrej: Ach so.

Thomas: Genau, und selber AP.

Thomas: Und der AP ist halt einfach nur noch näher, aber immer noch anderthalb Meter Luftlinie.

Thomas: Also sollte jetzt auch nicht zu sein, dass das Signal zu stark ist.

Thomas: Weil es funktioniert ja im Normalbetrieb problemlos.

Thomas: Auch das Webinterface, solange du nicht das Firmware-Update startest, ist alles gut.

Thomas: Ich habe die dann gefragt, kennt ihr Probleme?

Thomas: Weil ich war ja eh schon im Dialog mit dem Support.

Thomas: Kennt ihr Probleme, wenn da was eingesteckt ist, dass das vielleicht dann nicht läuft?

Thomas: Nee, gar nicht. Das ist kein Problem.

Thomas: Ja,

Andrej: Das werden die auch nicht zugeben.

Thomas: ich wollte dann einfach schnell so einen, wie hießen die Dinger, IKEA GRILLPLATS

Thomas: einsetzen.

Andrej: Ja, ja, von Ikea.

Thomas: Das war ein Fail, weil unter anderem hängt in dem IoT-Regal auch der,

Thomas: wie hieß das Ding nochmal, SMLIGHT, der SMLIGHT-Stick, der von HA verwendet wird.

Andrej: Der Border-Router.

Andrej: Dein Thread-Ding auf jeden Fall.

Thomas: Und dann ist der nicht erreichbar und dann geht der OpenThread-Border-Router down

Thomas: und dann kann ich nicht wieder einschalten.

Andrej: Manchmal macht weder einen Sinn, ne?

Thomas: Ja, also an der Stelle einen zweiten Protokollbruch sozusagen zu haben, macht

Thomas: leider Sinn.

Thomas: Außerdem, und das habe ich bis jetzt nur bei den Shellys gesehen, ich liebe dieses Feature, dass du die Dinger so konfigurieren kannst, dass sie nach einer Zeit von alleine ausgehen oder nach einer Zeit von alleine wieder angehen.

Thomas: Und du dich nicht darauf verlassen musst, dass das Signal von Home Assistant kommt.

Thomas: Das habe ich nämlich an der Stelle verwendet, genau wie ich das zum Beispiel bei der Steckdose in meiner Fritzbox, oder

Thomas: ich habe ja noch außen ist eine Fritzbox, innen ist UniFi.

Thomas: noch, ich habe einen Glasfaservertrag unterschrieben,

Thomas: hatte ich ja erwähnt, genau,

Thomas: und da habe ich das halt immer als Fallback,

Thomas: wenn ich das Ding mal restarten muss,

Thomas: dann schalte ich einfach die Steckdose aus

Thomas: und zwei Minuten später schaltet die sich halt wieder ein.

Andrej: Ja,

Thomas: Da muss ich mich nicht darauf verlassen, dass das

Thomas: Home Assistant dann noch

Thomas: in irgendeiner Form da rankommt.

Thomas: Oder das Thema mit dem Glätteisen

Thomas: meiner Frau quasi, wenn sie vergisst,

Thomas: das Glätteisen auszustecken, dann bumm, genau.

Andrej: oder mein Lötkolben.

Thomas: Super cooles Feature, kenne ich

Thomas: von sonst nichts anderem und dementsprechend

Thomas: war ich dann froh, als ich die

Andrej: Das haben auch andere Steckdosen.

Thomas: Ja, hast du welche gesehen?

Andrej: Also ich habe den, Jan und Linus haben ja so einen YouTube-Channel jetzt aufgemacht,

Andrej: wo die auch ein paar Steckdosen durchgetestet haben.

Andrej: Ich glaube, da habe ich das mal gesehen.

Andrej: Ich bin mir auch nicht mehr sicher.

Thomas: Okay, den Channel kenne ich noch nicht, muss mal verlinken.

Andrej: Ich gucke mal.

Thomas: Genau, und in dem Zusammenhang habe ich noch folgendes festgestellt. So,

Thomas: mittlerweile

Thomas: geht ja sehr viel in Automationen über Devices. Also du sagst nicht mehr

Thomas: Entity State hat sich geändert, sondern du wählst für ein Device

Thomas: aus, ganz userfreundlich, was passiert ist.

Thomas: Zum Beispiel Device Toggled On oder sowas. Hat sich eingeschaltet, ist ausgeschaltet.

Thomas: Und da gibt es ja diese

Thomas: Cases, die werden ja von Home Assistant schon dir vorgegeben für dieses konkrete Device,

Thomas: das du da ausgewählt hast.

Thomas: Und das finde ich total gut von der Usability her, wenn du neue Automationen einrichtest.

Andrej: Du meinst diesen neuen Weg,

Andrej: wie man die Geräte findet, dieses Intention-Based

Andrej: Menü bei Automation?

Thomas: Ich glaube, das ist sogar nochmal ein anderes Thema, oder? Ich meine einfach nur, du gehst in Automation erstellen

Thomas: und sagst nicht Entity State Changed, sondern sagst halt Device

Thomas: und dann,

Andrej: Und dann zeigt er dir die an.

Andrej: Ja, das ist mega geil.

Thomas: genau. Das ist cool.

Thomas: Der alte Weg war allerdings deutlich einfacher, wenn es darum ging, von

Thomas: einem Gerät zu einem anderen zu migrieren, war so mein Eindruck, weil dann konnte ich nach der Entity-ID suchen und

Thomas: konnte mehr oder weniger Search replacen.

Andrej: Und die austauschen.

Thomas: Und es geht nicht mehr, oder? Hast du dafür,

Andrej: Das habe ich auch, also ich mache das

Andrej: eben über Devices jetzt.

Andrej: Also es ist nicht schön, macht keinen Spaß.

Thomas: das heißt, du musst quasi,

Andrej: Ich musste letztens auch was tauschen

Andrej: und das hat mich genervt.

Thomas: ja, genau, weil dann, so ein Device hat ja in der Regel heutzutage auch nicht nur eine Entity,

Thomas: das heißt, du hast halt eben nicht einfach nur drei Search-and-Replace-Commandos, die du ausführen musst,

Thomas: sondern, oder, ab jetzt genau, sondern du musst dann halt auch wirklich erstmal gucken und dann musst du,

Andrej: Ein Sack voll.

Thomas: wenn du nicht wieder von Entity-IDs abhängig sein möchtest, musst du halt an allen Stellen

Thomas: wirklich point-and-click-mäßig durch das UI gehen und dann da das neue Device auswählen.

Thomas: Fand ich von der User, also aus Dev-Sicht halt jetzt nicht so geil.

Thomas: Aber für End-User ist das definitiv der bessere Weg.

Andrej: Ja, ich denke,

Andrej: da wird

Andrej: was kommen.

Andrej: Kann ich mir vorstellen.

Thomas: Ja, sollte ja gehen, ne?

Thomas: Man muss natürlich aber dann gucken, was macht eine Entity?

Thomas: Also quasi,

Thomas: was repräsentiert eine Entity, damit wenn ich bei einem Migrationsszenario von einem Gerät zu einem anderen Gerät

Thomas: auch Entity-IDs quasi mappen kann, um dem User dann vielleicht anzubieten.

Thomas: Und guck mal hier, das ist die Entity

Thomas: für das Schalten von der Steckdose,

Thomas: das ist die Entity für den aktuellen Verbrauch von der Steckdose und so.

Thomas: Und wenn du jetzt migrierst auf folgende neue Steckdose,

Thomas: biete ich dir folgenden Pfad schon mal an und du kannst einfach klicken und so.

Thomas: Da wird bestimmt was kommen, da gebe ich dir recht.

Thomas: Dann hat sich das Problem im Idealfall komplett gelöst.

Thomas: Ja, okay, das war es aber auch.

Thomas: Das ist mir nur in dem Zusammenhang aufgefallen,

Thomas: weil ich eben die Steckdose ausgetauscht habe

Thomas: und da muss ich halt gucken, wo steckt die überall drin.

Thomas: Ich habe immer noch ein Node-RED im Einsatz.

Thomas: Ich nutze auch für wenige Sachen nicht mehr viel.

Thomas: Ich habe das meiste auf HA-Automation umgekriegt oder auf AppDaemon-Apps,

Andrej: Das ist noch nicht mehr

Andrej: supported, ne?

Thomas: was es nicht supportet.

Andrej: Ich

Thomas: Doch,

Andrej: glaube, das hat aufgehört, oder?

Thomas: der Frank hat da kürzlich erst ein neues Release rausgebracht.

Thomas: Bei AppDaemon muss ich aber sagen,

Andrej: Vor zwei Monaten, okay.

Andrej: Nee, vor acht Monaten war es der letzte Release.

Thomas: nee, nee, das ist neuer.

Thomas: Jetzt gerade kam das raus.

Andrej: Ja, meine ich aber. Ich bin auf der GitHub-Seite.

Andrej: AppDaemon/appdaemon.

Thomas: Warte, es gibt, du

Andrej: Oh, das ist ein Fork.

Thomas: hast recht, da steht drin, vor acht Monaten das letzte Release.

Thomas: Das wäre mir auf jeden Fall neu, wenn das deprecated wäre.

Thomas: Mal gucken.

Thomas: Es ist auch nicht von Frank selber, oder?

Andrej: Also ich habe irgendwie mitgekriegt, dass AppDaemon

Andrej: deprecated ist, aber ich bin mir da auch nicht

Andrej: hundertprozentig sicher.

Thomas: Es gibt, ähm, dann ist von Frank ist, glaube ich, nur das Add-on.

Thomas: Also die App für AppDaemon.

Andrej: Ach so, ja, das hat ja

Andrej: nichts damit mit AppDaemon zu tun. Der Package ist ja nur

Andrej: für dich.

Thomas: Ja, dann war das wahrscheinlich das, was neu rausgekommen ist.

Andrej: Home Assistant Community Add-on Deprecation Notice.

Andrej: Das war aber schon 2025.

Thomas: Echt?

Thomas: Verlink sie mal, ich muss mir das mal angucken.

Andrej: Ja, warte, ich habe hier zwei Links.

Andrej: Kriegst du die? Ich haue die einfach bei uns in die

Andrej: Shownotes, falls jemand das auch nutzt. Zack.

Andrej: Nicht Shownotes, die Linksammlung, die Shownotes machen wir später.

Thomas: Oh.

Thomas: Ja, danke.

Thomas: Tatsächlich.

Andrej: Ha!

Thomas: Schade.

Thomas: Ähm, meine Erfahrung, die letzten zwei Jahre waren leider auch nicht gut mit AppDaemon,

Thomas: weil es gab, hatte ich auch schon mal berichtet, Breaking Changes,

Thomas: die auch nur sehr langsam

Thomas: gefixt wurden.

Andrej: Ja, ich denke, es macht auch

Thomas: Aber

Andrej: mehr Sinn, das alles noch ein bisschen

Andrej: abzupacken, die Energie, anstatt in eine

Andrej: separate Automatie, oder

Andrej: im Endeffekt Python da, ne?

Thomas: es geht halt nicht alles in Home Assistant.

Thomas: Ja genau, da musst du halt Integrations schreiben, dann geht es schon.

Thomas: Für Dinge, die wirklich,

Thomas: also es gibt Use Cases, da konnte man das gut abbilden.

Thomas: Auch zum Beispiel, wenn du Blueprints dann benutzt, weil irgendein Schema sich immer wieder

Thomas: wiederholt.

Thomas: Das ist halt das Schöne bei AppDaemon.

Thomas: Du kannst eine App schreiben, das ist Python-Code, bist da ziemlich flexibel in dem, was du tust.

Thomas: Du kannst sie mehrfach instanzieren in einer YAML-Datei, indem du halt da

Thomas: unterschiedliche Werte zum Beispiel reingibst.

Thomas: Und dadurch konntest du halt sagen, okay, ich hab jetzt hier

Thomas: mein, das ist wie beim Blueprint, ich hab halt hier jetzt

Thomas: mein, weiß ich nicht, Motion

Thomas: Controlled Lighting, Lightning, nee,

Thomas: Lightning, ja genau, Lighting.

Andrej: Ich muss das zurücknehmen,

Andrej: es gibt wohl noch eine AppDaemon

Andrej: App, aber die wird nicht mehr

Andrej: von Frank supported, sondern das sind

Andrej: wer anders, aber das letzte Update ist seit 2025

Andrej: gewesen.

Thomas: Okay. Ja, es gab auch, also

Thomas: in dem Thread, den du geschickt hast, da geht's unten

Thomas: auch weiter mit irgendwas, meaning

Andrej: Naja, genau.

Thomas: this can be closed und so. Okay, ja.

Thomas: Ist also was passiert.

Thomas: Na gut.

Andrej: Vor vier Tagen, äh, vor drei Wochen war das

Andrej: letzte Release für die AppDaemon, heißt

Andrej: IO8, und,

Thomas: Ja. Und die hab ich ein bisschen ausgesessen,

Thomas: weil ich halt, wie gesagt, schlechte Erfahrungen

Thomas: gemacht hatte mit Bugs

Thomas: in AppDaemon.

Thomas: Ich find ja,

Thomas: es gibt immer noch für mich Bedarf an

Thomas: sowas wie AppDaemon, aber ich bin mir nicht

Thomas: sicher, ob man das nicht eventuell mal von vorne

Thomas: denken müsste.

Thomas: Naja, es ist ein anderes

Thomas: Thema.

Andrej: naja, ich hab Hunger.

Thomas: Genau.

Thomas: Ich auch.

Thomas: Ist ja auch schon Viertel nach 8.

Thomas: Also 20.15 Uhr.

Thomas: Magst du in die Abmoderation?

Andrej: Genau, dann mache ich mal Outro.

Thomas: Finde

Andrej: Wo ist denn das?

Andrej: Da.

Andrej: Heute mal wieder so eine Larifari-Sendung.

Andrej: Vielleicht haben wir demnächst mal wieder einen Gast.

Andrej: Ich habe auf jeden Fall eine Idee, ob das stattfinden wird, weiß ich nicht.

Andrej: Aber erstmal vielen Dank fürs Zuhören.

Andrej: Wir hoffen, es hat euch Spaß gemacht.

Andrej: Wenn einer sagt, war cool, dann hat es sich schon gelohnt, zumindest für mich.

Andrej: Falls ihr Feedback habt, bitte lasst es da unter podcast.smarthuette.de.

Andrej: Wir lesen die auch fleißig.

Andrej: Und über Mastodon kriegen wir das auch mit.

Andrej: Bei @smarthuette

Andrej: @podcasts.social

Andrej: oder Feedback

Andrej: in eurem Podcatcher eurer Wahl.

Andrej: Ich habe gehört, das hilft, wenn man

Andrej: da Sternchen und so hinterlegt.

Andrej: Macht das einfach, wenn euch das gefällt. Oder lasst es.

Andrej: Das ist auch okay. Das hat mir auf jeden Fall wieder Spaß gemacht.

Andrej: War schon zu lange her mit dem Podcast.

Andrej: Und wir sehen uns dann in der nächsten Sendung.

Thomas: ich auch.

Andrej: Wir hören uns.

Thomas: Macht's gut.

Andrej: Mach's gut. Ciao.

Thomas: Ciao.