Zwei Freunde, ihr Smart Home, Self-Hosting, Technik und das ein oder andere Interview mit Makern
Andrej: Ja hallo, willkommen zum SmartHütte-Podcast, der Podcast über Smart Homes, Homelab/Selfhosting und noch anderen Technik-Kram.
Andrej: Heute mit dem Thomas und der Ingo.
Thomas: Hi, na klar. So, ja, ich bin Thomas. Ich bin 44 Jahre alt, lebe in Aachen mit Frau und Hund und beruflich mache ich was mit Computern.
Andrej: Genau, wir haben heute einen Gast zu Gast.
Ingo: Hallihallo. Okay. Ja, ich bin der Ingo. Ich bin 49, der Älteste in der Runde hier. Ich bin aus Karlsruhe und habe hier auch ein Häuschen mit Familie und zwei Kindern.
Andrej: Und ich würde mal sagen, wir fangen einfach mit einer Vorstellungsrunde an.
Andrej: Thomas, möchtest du anfangen?
Andrej: Genau, dann mache ich mal für dich, Ingo, damit du auch ein Bild für mich hast oder von mir hast.
Thomas: Hi, Thomas aus der Zukunft hier.
Thomas: Bevor es weitergeht, ein kurzer Hinweis.
Thomas: Da sind Knackser im Audio.
Thomas: Das kommt nicht von eurem Kopfhörer oder eurem Lautsprecher oder einem kaputten Download.
Thomas: Die sind wirklich da.
Thomas: Da stand wohl jemand auf dem WLAN-Kabel.
Thomas: Also lasst euch nicht verwirren.
Thomas: Konzentriert euch lieber auf das Gespräch.
Thomas: Viel Spaß dabei und wir sehen uns gleich auf der anderen Seite.
Thomas: Nein, ich bin thematisch irgendwie eingestiegen, früher beruflich in der Systemadministration, Linux-Hosting-Branche.
Thomas: Das hat mich auch einen Großteil meiner Karriere gefesselt, wenn man so möchte, aber ich bin da so ein bisschen hin und her gewandelt, später mal ein bisschen was Netzwerk gemacht und dann, sagen wir mal, hauptsächlich in die Softwareentwicklung gekommen.
Thomas: Das ist auch schon ziemlich lange her mittlerweile. Ja und seitdem kombiniere ich im Grunde beides so wild. Mal was mehr Software, mal was mehr im administrativen Engineering Operations Bereich, wie auch immer.
Thomas: das geht eigentlich immer Hand in Hand.
Thomas: Andrej und ich, wir arbeiten
Thomas: tatsächlich auch zusammen, auch wenn
Thomas: er gerade in Elternzeit
Thomas: so ein bisschen mehr zu Hause aussitzt.
Thomas: Wir kennen uns auch vom Job
Thomas: und ansonsten privat
Thomas: sind es oftmals
Thomas: die nerdigen Themen bei mir. Also
Thomas: unterschiedliche Sachen, auch da
Thomas: ein bisschen entwickeln, 3D-Druck,
Thomas: Heimkino,
Thomas: solche Sachen beschäftigen mich. Oder halt
Thomas: mit dem Hund und Frau so ein bisschen hier
Thomas: die Voreifel erkunden.
Thomas: Genau. Wann war das etwa? Wann war das etwa? Cool. War dann auch die Zeit, wo im deutschsprachigen Raum auch Open Hub recht verbreitet war, oder? Aber ganz anderer Ansatz, wenn ich mich recht erinnere.
Andrej: Ich bin Andrej, 36 und ja, doch, bin 36, musst du kurz noch nachreden.
Andrej: und genau, ich wohne
Andrej: zwischen Köln und Aachen
Andrej: und wie Thomas schon sagte, wir kennen uns aus dem Beruf
Andrej: früher in einem kleinen Startup und jetzt
Andrej: in einer größeren Firma, bin auch in einem
Andrej: Cloud-Hosting-Linux-Admin-Geschichtchen
Andrej: unterwegs gewesen, auch als Teamlead
Andrej: genau und ich habe
Andrej: ich versuche gerade tatsächlich auch
Andrej: mit ESPHome und mit meiner eigenen Platine
Andrej: ein Produkt auf den Markt zu bringen, also ich versuche
Andrej: das wirklich mal zu nutzen, ich mag den
Andrej: Smart Home-Kram sehr, sehr gerne
Andrej: und damit hat mich Thomas 2017
Andrej: angesteckt, ich bin ja nicht ganz so, mach nicht super
Andrej: viel, aber genug, dass es reicht
Andrej: und nerdige Themen sind für mich auch ganz gut.
Andrej: Gerade jetzt, wo KI einem
Andrej: super schnell
Andrej: in Themen einarbeiten kann, das finde ich ja so genial.
Andrej: Man kann einfach
Andrej: super viel ausprobieren und total
Andrej: schnell an Ziele ankommen jetzt mittlerweile als
Andrej: alleinige Person. Das finde ich total toll.
Andrej: Genau, das hast du erstmal zu mir und jetzt darfst du
Andrej: dich vorstellen, der Unbekannte.
Andrej: Ich sehe es gerade auf der Webseite
Ingo: Beruflich habe ich lange, lange gearbeitet in Firmen Richtung Softwareentwicklung, war dort aber eher dann nach den ersten fünf Jahren eher im Management tätig, Teamlead, Abteilungsleiter, später auch ohne Personalverantwortung, sondern eher fachlich unterwegs in Richtung Architektur und Mädchen für alles, was irgendwie in der Technik angefallen ist.
Ingo: Sei es Projekte, mal spontan managen oder Prozesse oder Inzidenz oder was auch immer.
Ingo: Habe da eigentlich alles und nichts gemacht.
Ingo: Und jetzt seit letztem September arbeite ich bei der Open Home Foundation.
Ingo: Das hat sich sehr interessant entwickelt.
Ingo: Kümmer dich später nochmal drauf.
Ingo: Am Ende des Tages bin ich seit 10, 11 Jahren im Smart Home Bereich unterwegs.
Ingo: Aber alles quasi nebenberuflich, also alles als Hobby.
Ingo: Ich habe da, als wir das Haus gebaut haben, dann ging es los und so bin ich bei IO Broker in das Smart Home Thema reingerutscht.
Ingo: Habe da angefangen, meinen ersten Adapter mal zu bauen, was so Plugins quasi sind für, was waren es denn, für so eine USV,
Ingo: die wir im Endeffekt haben, um da die Werte von der USV zu visualisieren und zu gucken, wie ist die gerade, in welchem Zustand und so weiter.
Ingo: das dann auch als Alarm und als Notifications quasi zu haben.
Ingo: Das waren so meine Anfänge.
Ingo: IO-Broker ist in JavaScript und Node.js geschrieben.
Ingo: Und das hat mir eher so gelegen als Programmiersprache,
Ingo: als jetzt andere Programmiersprachen wie Python oder C++ oder was auch immer.
Ingo: Und so ging das da los.
Ingo: Und was?
Ingo: Ja, so vor 10, 11 Jahren.
Ingo: Also IO-Broker war gerade ganz frisch entstanden.
Ingo: Bevor wir umgezogen sind, gab es noch CCU.io, das war so der Vorgänger und quasi lief auf der Homematic-CCU als Plug-in. Genau das habe ich in meiner alten Wohnung verwendet, bevor wir hier ins Haus gezogen sind und das war so genau die Zeit, wo IO-Broker als eigenständiges Projekt entstanden ist.
Ingo: Und ja, ich glaube, wir haben IO-Brokergramme vor anderthalb Jahren Zehnjähriges gefeiert.
Ingo: Ehrlich?
Andrej: CCUIO. Gibt es
Andrej: immer noch jetzt die Webseite und
Andrej: das wird wohl seit 2015 nicht mehr
Ingo: Ja, also es war klar, dass am Ende war, CCU-IO war sehr schnell am Ende,
Andrej: weiterentwickelt. Ja, und da steht auch
Andrej: oben drauf, ganz rot, es wird empfohlen,
Andrej: Nachfolger IO-Broker zu verwenden.
Andrej: Das war ein Hardware-Problem,
Ingo: vor allem wenn man mehrere Sachen machen wollte, weil einfach die Homematic-CCU dafür nicht ausgelegt war,
Ingo: so viel zusätzlich noch laufen zu haben.
Ingo: Deswegen, ja, ja, klar.
Andrej: sagen wir mal, im Endeffekt.
Andrej: Ach, das ist in Perl geschrieben, das wusste
Ingo: Open Hub ist ungefähr genauso alt, das ist richtig.
Ingo: Genau. Und die kommen aus der Java-Ecke. Am Ende des Tages in meiner Welt, die Smart-Home-Welt ist ja so ein bisschen dreigeteilt gerade oder eigentlich vier, wenn man jetzt mal das Europäische noch mitzieht oder das Deutsche. Wir haben Home Assistant, das ist Python als Programmiersprache. Wir haben Open Hub, das ist Java. Wir haben IO-Broker und Homebridge und Node-RED, das ist die JavaScript- und Node.js-Ecke.
Ingo: und dann, ich glaube, es gibt
Ingo: immer noch FHEM, was hier
Ingo: im deutschen Bereich, glaube ich, immer noch
Ingo: auf jeden Fall mal bekannt ist, verbreitet
Ingo: wahrscheinlich nicht mehr, das ist Perl.
Ingo: Ja, so, das sind so,
Ingo: das ist in Perl geschrieben.
Andrej: ich gar nicht. Ei, die armen Leute,
Ingo: Und am Ende des Tages gibt es,
Andrej: ey. Ja, spannend.
Ingo: ich sag mal so, es gibt, für die
Ingo: meisten gibt es exakt ein Smart Home
Ingo: System, nur bei JavaScript
Ingo: und Node.js, da gibt es mal mindestens drei.
Ingo: Wohl wahr.
Andrej: Ja, das teilt sich gerade
Andrej: ein bisschen, also ich glaube, ich habe das Gefühl, dass
Andrej: sich das gerade ein bisschen in eine Richtung
Andrej: verschiebt, in die Home Assistant-Richtung.
Andrej: Zumindest das, was ich so höre von
Ingo: Nee, aber
Andrej: von Leuten, auch auf dem Event, welches
Andrej: ich organisiert hatte, das Meetup mit denen.
Andrej: Da hatten auch viele Leute über
Andrej: Homematic IP oder andere Themen gesprochen
Andrej: und gesagt, ja, das nervt die und dann, man sieht
Andrej: so, dass langsam die Leute rüberbezogen.
Andrej: Es waren auch, ich glaube, drei oder vier
Andrej: Jungs da, die IO Broker genutzt
Andrej: haben und ganz lange gefragt,
Andrej: was macht ihr denn hier? Und dann meinten
Andrej: die, ja, wir wollen ja mal gucken, weil die andere Seite
Andrej: so heißt. Das war ganz
Ingo: das ist für mich aber so eine Sache,
Andrej: lustig, ja. Nee, sehe ich auch so.
Ingo: ich bin mir nicht sicher, ob es da Seiten
Ingo: geben muss. Für mich ist Smart Home
Andrej: Ja, das Tolle ist ja, dass
Ingo: eigentlich, benutze
Ingo: das, was am besten zu deinen Anforderungen
Ingo: passt und auch wenn es eine Mischung ist.
Ingo: Also jetzt mal, okay,
Ingo: IO-Broker-seitig, es gibt Plugins für
Ingo: FHM, es gibt Plugins für Home Assistant,
Ingo: es gibt Plugins für Open Hub.
Ingo: Also mit IO-Broker kann man in beide Richtungen
Ingo: die Daten quasi
Ingo: austauschen und synchronisieren. Da gibt es gerade
Ingo: keinen, es gibt auch genügend IO-Broker-Leute,
Ingo: die haben noch ein Home Assistant nebenher
Ingo: laufen für Dinge, die
Ingo: IO-Broker nicht hat
Ingo: oder benutzen zum Beispiel eine Visualisierung
Ingo: von IO-Broker, aber benutzen
Ingo: ansonsten Home Assistant
Ingo: als Hauptsystem. Ich glaube
Ingo: an der Stelle, und das ist
Ingo: eigentlich auch das Coole, finde ich, dass man
Ingo: wirklich miteinander alles kombinieren kann.
Ingo: Es
Ingo: ergibt die Wege einfach.
Ingo: Ja klar, aber auch da braucht man
Andrej: die offenen Protokolle dafür sorgen.
Andrej: Wenn jetzt Home Assistant was implementiert,
Andrej: dadurch, dass die ein bisschen mehr Entwicklerpower haben,
Andrej: als jetzt Hobbyprojekte, würde ich jetzt mal einfach
Andrej: annehmen, dadurch, dass da ein bisschen mehr Geld hinterliegt
Andrej: von der Open Home Foundation, dann
Andrej: wird was implementiert, natürlich in Python,
Andrej: aber dann hat man eine Referenzimplementierung
Andrej: und man kann es einfach dann adaptieren in
Andrej: IO-Broker oder anderen Systemen.
Ingo: trotzdem jemanden, der es dann maintaint. Das ist so ein bisschen
Andrej: Das stimmt natürlich, ja.
Ingo: das, wie du sagst, natürlich
Andrej: Vor allem der Bug-Report wird kommen.
Ingo: auf der einen Seite könnte man jetzt hingehen und sagen, hey,
Ingo: ich habe inzwischen die AI, ich kann jetzt
Ingo: alles, was da irgendjemand in Python gebaut hat,
Ingo: kann ich mir jetzt in JavaScript nachbauen
Ingo: lassen. Das mag
Ingo: in der, nee, das wird sogar funktionieren.
Ingo: Das ist ja das Thema. Aber natürlich
Ingo: am Ende muss man es maintainen und muss man das
Ingo: irgendwie skalierbar hinbekommen, dass das auch
Ingo: auf Dauer funktioniert und nicht so ein einmal
Ingo: hier,
Ingo: ich hab da mal was gemacht, viel Spaß
Ingo: damit.
Ingo: Und genau.
Andrej: Also das ist es halt.
Ingo: Bei Home Assistant ist wirklich,
Andrej: Software ist
Andrej: Prototypen oder was funktioniert,
Andrej: das hinzubauen, ist easy. Wenn das nur
Andrej: den Happy Path, wie du immer sagst, Thomas,
Andrej: beschreibt und nicht die
Andrej: ganzen Edge Cases, die wir alle kennen,
Andrej: dann wird es dann immer schnell haarig
Andrej: und da sind dann die 80%
Andrej: Zeit auf einmal da, für die man
Andrej: die Kleinigkeiten braucht.
Andrej: Vereinheitlichen, standardisieren,
Ingo: weil du sagtest, dass da relativ viel
Ingo: die Manpower, auch der Open Home Foundation,
Ingo: Ich glaube, dass die allermeisten Integrationen wirklich kommen aus der Community.
Ingo: Das ist gar nicht von den Open-Home-Foundation-Angestellten, sage ich jetzt mal, gebaut.
Ingo: Die Aufgabe der Open-Home-Foundation ist ja eigentlich primär zu schauen, dass die Community das machen kann
Ingo: und quasi das Ganze rundherum zu managen und sicherzustellen, dass es gereviewt wird
Ingo: und sicherzustellen, dass es in eine sinnvolle, stringente Richtung geht,
Ingo: sage ich jetzt mal so rum.
Ingo: Das heißt, genau, beziehungsweise Open Home Foundation hat sich halt
Andrej: so in diese Richtung.
Andrej: Ja, das habe ich, glaube ich, auch
Andrej: aus irgendwelchen Release Notes
Ingo: ein bisschen noch, jetzt für die wichtigen Protokolle gibt es halt Leute,
Ingo: wie jetzt mich für Meta, es gibt andere Entwickler,
Ingo: die dediziert für Z-Wave da sind, beziehungsweise ZigBee und ähnliches.
Ingo: Einfach diese eher low-leveligen Protokolle, sage ich jetzt mal.
Ingo: Und genau das ist die Idee. Also quasi ein zentrales Entitäten-System jetzt bei Home Assistant, sodass am Ende alle Entwickler wissen, wie sie es bauen müssen, dass es auch in der Visualisierung funktioniert und so weiter und so fort. Und wenn man sich daran hält, dann ist alles gut.
Andrej: mal rausgenommen und als ich mit Frank gesprochen
Andrej: Es gab gerade ein neues Feature, dass man jetzt sagen kann, der Staubsauger soll einen Raum saugen. Also der Home Assistant Raum wurde dann zu einer Entität oder einer Aktion, wo man sagt, geh du die Küche saugen. Und das haben die implementiert, aber nicht für alle Sauger, sondern halt nur für ein paar Referenzimplementierungen.
Andrej: Die Projekte müssen wir jetzt hinterherziehen. Sei es jetzt die von Xiaomi oder die, die mit der Python Library arbeiten oder die MQTT-Staubsauger. Und das kann ich voll nachvollziehen. Man hat so eine Idee, mit der man nach vorne geht und dann muss der Rest halt von der Community gemacht werden. Finde ich auch ein fairer Ansatz.
Ingo: Am Ende des Tages, auf LinkedIn gibt es nur die IO-Broker GmbH, weil es da eher so firmenmäßig ist und natürlich hat IO-Broker auch eine kommerzielle Entität, so ähnlich wie die Nabucasa, sage ich jetzt mal, bei Home Assistant.
Andrej: ich habe dich ja bei LinkedIn gefunden
Andrej: und ich fand das ganz interessant, dass da hinter
Andrej: das so schon 10, da steht halt 10 Jahre
Andrej: IO-Broker und da
Andrej: steht auch GmbH hinter, können wir
Andrej: da mal drauf eingehen, weil mich würde mal interessieren
Andrej: wie ist das denn aufgebaut oder
Andrej: vertue ich mich da gerade bei du? Okay.
Andrej: Okay, dann
Ingo: Am Ende des Tages ist es ja immer noch so, IO-Broker hat Forum-Server und hat keine Ahnung, Server, um Dinge zu hosten, wie zum Beispiel, wie eben gesagt, Forum oder einige Dinge laufen bei AWS.
Ingo: Ja, da braucht man, um das Ganze sinnvoll abzubilden, braucht man eine Firma in Deutschland. Das Ganze muss ja dann auch vertraglich und mit Mehrwertsteuer und hin und her und kreuz und quer und dann muss man ja Verträge abschließen. Das funktioniert bis zum gewissen Punkt natürlich als Privatperson, aber irgendwann halt auch nicht mehr.
Ingo: So und natürlich gibt es auch durchaus Anfragen bei IO Broker mal für kommerzielle Projekte oder ähnliches. Also zum Beispiel IO Broker läuft bei Willeroy & Boch irgendwo in der Kloschüsselproduktion.
Ingo: Oder bei, ja, da wird eine, soweit ich weiß, wird eine Produktionsstraße visualisiert oder lief mal, ich weiß nicht, ob das noch läuft, aber auf jeden Fall, es gibt durchaus quasi solche Projekte.
Andrej: Moment mal.
Thomas: Gegen was hast du denn damals entwickelt? Gab es da irgendwelche Test-Devices? Ich meine, das war ja noch sehr früh. Würdest du sagen, in der Zeit, also in diesen zweieinhalb Jahren, wo du angefangen hast, mit der CSA zu arbeiten und das Thema vielleicht noch neu war, hat sich dieses Verhältnis zur Community geändert? Gibt es da vielleicht mittlerweile irgendwelche neuen Kommunikationskanäle oder so, die dabei unterstützen?
Andrej: Da möchte ich mehr wissen.
Andrej: Klar, wobei ich auch schon von
Ingo: Also zum Beispiel IO-Broker war mal dabei, da waren ein paar Forscher, die sind mit Drohnen irgendwo nach Galapagos oder irgendwo geflogen und haben dort da bestimmte Aufklärungen und bestimmte Sachen gemacht.
Ingo: Und da war IO-Broker im Multi-Host-System teilweise quasi auf der Drohne und hat da im Endeffekt Dinge gesteuert.
Ingo: Jetzt nicht den Flug, aber quasi Umweltsensoren oder ähnliches Daten gesammelt und dann quasi nach unten übertragen.
Ingo: Also im Endeffekt, das sind hochinteressante Sachen.
Ingo: Ja, oder ich habe was von Weihenstephan gehört,
Ingo: wo quasi auch die Pferdezucht überwacht wird,
Ingo: quasi mit IO-Broker und Visualisierung und ähnliches.
Ingo: Also das sind natürlich Sachen,
Ingo: Smart Home ist ja potenziell nicht nur Smart Home,
Ingo: am Ende ist es ja Sensoren und Darstellung von Dingen.
Ingo: Und das ist jetzt vielleicht auch diese Sache,
Ingo: IO-Broker hat jetzt kein so starres,
Ingo: also in Anführungsstrichen staches Entitätensystem wie Home Assistant,
Ingo: sondern am Ende des Tages ist da jedes Plugin erstmal frei,
Ingo: was es da für Daten in die Struktur reinbläst, sage ich jetzt mal.
Ingo: Natürlich gibt es danach eine Schicht, die versucht daraus was Sinnvolles herauszufinden.
Ingo: Ist es eine Lampe oder ist das keine für Visualisierung?
Ingo: Aber man kann damit auch komplett andere Dinge machen,
Ingo: um komplett eigene Datenstrukturen zu machen.
Ingo: IO-Broker ist ja am Ende Input-Output-Broker.
Ingo: Und am Ende ist, es gibt Plugins, die sind der Input, es gibt Plugins, die sind der Output, sei es zur Historisierung, sei es zur Visualisierung und es gibt die Automatisierungsschicht, wo man JavaScript-Skripte schreiben kann, zwischendrin, wo man alles mit diesen Daten anstellen kann.
Ingo: So und am Ende, wir haben auch IO-Broker wirklich auf Durchsatz getrimmt, das heißt, da kann man Millionen von State Changes durchjagen in Anführungsstrichen. Da gibt es auch Testsysteme, wir haben da mal einige Systeme auseinandergenommen und gebenchmarkt, wie verhält sich ein Raspi 3.4.5 und versus NUC und so weiter.
Ingo: da waren sehr interessante Ergebnisse hier und da,
Ingo: wo man wirklich gesehen hat,
Ingo: okay, welche Durchsätze schaffen die?
Ingo: Am Ende ist das aber alles CPU- und RAM-basiert natürlich,
Ingo: weil das sind die limitierenden Faktoren.
Ingo: Oder halt dann I.O., wenn es wirklich ums Schreiben geht,
Ingo: wenn man dann mal wirklich, sagt man, historisiert.
Ingo: So, und das ist am Ende der Ansatz von I.O. Broker,
Ingo: ist eigentlich komplette Flexibilität.
Ingo: Mit dem Problem, dass natürlich zu viel Flexibilität
Ingo: auch für einige User dann zu viel Daten sind
Ingo: und man muss den Überblick behalten.
Ingo: Und das ist so ein bisschen natürlich die Herausforderung, wo es andere Systeme einfacher machen, weil sie natürlich sie limitieren, aber sie limitieren sinnvoll für den Smart Home Bereich. Es ist genau das gleiche. Es ist genau das gleiche Prinzip.
Andrej: Frank gehört hat, als er auf der
Andrej: Matter war, dass er gehört hat, dass
Andrej: jemand Home Assistant in einer Firma genutzt hat für
Andrej: irgendwelche Produktionsprozesse,
Andrej: weil die im Endeffekt nur ein Event-Bus
Andrej: brauchten. Das ist ja auch nur eine Software-
Andrej: Architektur, die dahinter steckt. Was man damit
Andrej: macht, ist einmal dahingestellt dann. Genau.
Andrej: Ja. Das heißt, Input,
Ingo: Wie gesagt, das ist jetzt dann meine persönliche Meinung, bei IO-Brokerker skaliert das Ganze ein bisschen, weil einfach jedes Plugin ist ein eigener Prozess. Das heißt, man kann zwar definieren, dass die in einem zusammenlaufen sollen, aber der Default ist, ich habe für jedes Plugin einen eigenen Prozess und das Management-Ding ist auch ein eigener Prozess.
Ingo: Das heißt, es hängt wirklich nur
Andrej: Management, Output sind völlig getrennt
Ingo: genau so. Das ist so
Andrej: und laufen. Ja.
Ingo: der Standard. Für die kleinen
Ingo: Raspis von früher haben wir einen
Ingo: Compact-Mode gebaut, wo man
Ingo: sagen kann, okay, das läuft zusammen.
Ingo: Am Ende ist natürlich der Vorteil von
Ingo: alles läuft einzeln. Wenn mal eins
Ingo: crasht, dann crasht halt nur das eine und nicht alles.
Ingo: Und natürlich ist
Andrej: Du hast, also
Ingo: einfach im Defekt damit, ist
Ingo: mit IO-Broker wahrscheinlich um einiges mehr
Ingo: an Durchsatz machbar wie mit anderen
Ingo: System, weil man nicht auf ein Ding
Ingo: gebunden ist. Wobei man dazu sagen muss,
Ingo: Node.js ist single-threaded, das heißt
Ingo: am Ende des Tages ist bei einer
Ingo: CPU-Core 100% in Anführungsstrichen.
Ingo: I.O. ist ein bisschen zusätzlich.
Ingo: Also es kann mehr
Ingo: als 100% sein, aber am Ende des
Ingo: Tages ist dann auch Schluss.
Ingo: Natürlich, wenn ich das Ganze aber mir angucke
Ingo: und so skaliere,
Ingo: dass das nicht passiert, dann
Ingo: kann ich da wirklich
Ingo: sehr viel durchjagen.
Andrej: das ist ja jetzt schon ein bisschen tiefer
Andrej: gewesen, also ich,
Ingo: Ja.
Andrej: Core-Entwicklung, das heißt, du hast angefangen mit so einer
Ingo: Ja, genau, richtig, genau. Die hat ja einen USB-Anschluss, da kann man ja, oder einige von denen haben einen USB-Anschluss, da kann man die Daten auslesen über das NUT-Protokoll und dafür habe ich einen Adapter geschrieben und dann weiß ich gar nicht mehr, dann noch eins, zwei mehr und dann habe ich irgendwie Kontakt bekommen mit dem Hauptentwickler von IO-Broker und weil ich Probleme hatte oder weiß nicht mehr, gegen Grenzen gestoßen bin und so bin ich dann da auch in die JS-Controller, was so die Verwaltungskomponente ist,
Andrej: kleinen ccu.io
Andrej: Geschichte und dann langsam in iBroker angefangen,
Andrej: erstes Plugin geschrieben, du hattest im Vorgespräch
Andrej: erwähnt, eine OSV, ich nehme mal an
Andrej: so eine OSV für den Rechner, so eine
Andrej: APC oder sowas, OSV.
Andrej: Ah ja, okay.
Andrej: Ein richtiges Community-Event
Ingo: Entwicklung reingerutscht und habe da ein paar Sachen
Ingo: gemacht und naja, dann hat sich das
Ingo: verselbstständigt und ist
Ingo: immer mehr geworden und ist immer tiefer
Ingo: und am Ende bei IOProker
Ingo: bin ich immer noch
Ingo: sowohl Entwicklung, also ich habe einige Adapter
Ingo: auch mit
Ingo: sehr vielen Installationen
Ingo: wie zum Beispiel eine Alexa-Integration, also
Ingo: die baut
Ingo: die Alexa, die
Ingo: benutzt die Alexa-App-AP
Ingo: wie es immer
Ingo: was auch immer so quasi geht
Ingo: versucht da Dinge zu machen
Ingo: in dem Rahmen, wo es Amazon erlaubt
Ingo: um einfach Dinge
Ingo: auch da zu automatisieren
Ingo: wenn man zum Beispiel mit der Alexa spricht oder ähnliches
Ingo: um da Musik zu starten
Ingo: also das ergibt es ja auch alles
Ingo: für Home Assistant
Ingo: in ähnlicher Couleur
Ingo: aber zum Beispiel da haben wir auch
Ingo: eine Gruppe mit OpenHub zusammen
Ingo: und mit FHM und mit einem
Ingo: der ein Shell-Skript entwickelt für Alexa
Ingo: und wir tauschen uns da auch durchaus aus, wenn da irgendwelche Dinge passieren.
Ingo: So eine kleine WhatsApp-Gruppe, sage ich jetzt mal so,
Andrej: dann quasi, wenn da alle mit dabei sind.
Andrej: Ja.
Andrej: Da ist es ein Implementierungsdetail und nicht
Ingo: wo wir dann einfach uns miteinander austauschen.
Ingo: Im Endeffekt, wenn einer ein Problem sieht oder eine Änderung sieht von Amazon,
Ingo: die halt regelmäßig vorkommt, sodass man dann da reagieren kann.
Ingo: Und dann idealerweise muss nur einer rausfinden, was sich geändert hat
Ingo: und die anderen benutzen das dann.
Andrej: Reverse Engineering.
Andrej: Ah, das heißt, da hast du dir die Erfahrung mit Matter
Ingo: Ja, genau. So bin ich immer tiefer reingerutscht bei IO-Broker, habe dann auch eher Kommunikation gemacht für Releases, beziehungsweise da die Planung und Koordinierung noch mit den anderen Entwicklern. Bin auch bei IO-Broker mit im Core-Team jetzt gelandet und versuche da ein bisschen mit zu schauen, wo es hinläuft, so was die Zeit halt nebenher zuläuft.
Ingo: Und am Ende, so vor zweieinhalb, drei Jahren, haben wir uns natürlich als Matter abzeichnete / Matter-Hersteller auch Gedanken gemacht, was machen wir denn damit? Und so bin ich in das ganze Matter-Thema reingerutscht.
Andrej: selbst geholt und
Andrej: da kommen wir gleich nochmal zu, was
Andrej: du dann bei Home Assistant machst und dann hast
Andrej: du dort wahrscheinlich den ersten IO-Broker
Andrej: Meta, wie heißt das da bei dem Plugin
Andrej: geschrieben?
Andrej: Eieiei.
Ingo: Ich glaube, das war eher an, also die Realität ist eigentlich eher so, dass wir gesagt haben, es macht keinen Sinn. Es gab damals nur das große Project Chip, was das offizielle C++ SDK ist. Und wir haben damals aber gesagt, es macht keinen Sinn, dieses Gigabyte Ding bei den Leuten auf den Rechner zu packen und dann irgendwie zu kompilieren und dann als Binary Abhängigkeit da irgendwie zu benutzen.
Ingo: weil das funktioniert alles hinten und vorn nicht wirklich.
Ingo: Also habe ich angefangen damals nach einer JavaScript-Implementierung zu suchen
Ingo: und nach lange, lange Suchen bin ich da über ein Projekt gestolpert,
Ingo: was genau mit dem Thema angefangen hat und gesagt hat,
Ingo: es möchte eine Pure-JavaScript-Implementierung von dem Matter-Standard machen.
Ingo: Das war ein Entwickler aus Hawaii und der hat angefangen,
Ingo: noch bevor die Matter 1.0-Spezifikation überhaupt veröffentlicht war,
Ingo: hat der das Project Chip Reverse-Engineered
Ingo: und hat so die ersten Gehversuche gemacht.
Ingo: Das war noch Protokoll-Level, also wirklich so tief,
Ingo: da war noch kein Gerät da.
Ingo: Und dann habe ich gesagt, ja, okay, dann mache ich da halt mit.
Ingo: Und habe dann angefangen, mit dem zusammenzumachen.
Ingo: Das war dann auch der Zeitpunkt,
Ingo: wo die Matter 1.0-Spezifikation veröffentlicht wurde.
Ingo: Und ich habe halt angefangen, habe halt alles angeschaut,
Ingo: was er gemacht hat und habe das verglichen
Ingo: mit der Spezifikation und habe dann halt angefangen mit Pull-Requests,
Ingo: das einfach in Einklang zu bringen mit dem, was die Spezifikation gesagt hat.
Ingo: Da hatte ich dann auch meine ersten Issues, die ich aufgemacht habe,
Ingo: im Project-Chip-Repository, weil wir Dinge gefunden haben,
Ingo: wo einfach Spezifikation und die Project-Chip-Implementierung
Ingo: nicht gestimmt haben oder wo Tests was getestet haben,
Ingo: was nicht in der Spezifikation drin stand und Ähnliches.
Ingo: Nein, doch, wir waren da noch relativ weit am Anfang und haben das, also quasi Apple waren dann mit die Ersten, die rauskamen mit einem Apple-Controller oder dass man mit Apple das Ganze pairen konnte. Und das war eigentlich das, womit ich zumindest hauptsächlich getestet habe. Google kam dann ein bisschen später, aber bei mir ist eher hier im Haus Apple vertreten und nicht so viel Google. Von daher war Apple meine erste Wahl.
Ingo: Und naja, wir haben uns einfach das angeschaut, was es ist und es gab natürlich vom Project Chip quasi die Standardimplementierung eines Controllers und von einem Gerät und das heißt, wir haben natürlich auch das genommen, was einfach da offiziell vom Matter-Ökosystem da war und haben das natürlich gegen unsere Sachen laufen lassen und dann ganz, ganz viel auch einfach Logs verglichen oder halt dann ein Chip-Device laufen lassen.
Ingo: Und wenn es bei uns nicht funktioniert hat, haben wir Chip-Device laufen lassen, haben die Logs verglichen, um rauszufinden, was ist jetzt bei uns falsch.
Ingo: Also das war noch sehr viel, selbst mit der Spezifikation, vor allem bei Matter ist sehr viel mit Kryptografie drin und mit Zertifikaten.
Andrej: Ja, das sind zu viele Layer und
Ingo: Da gibt es ganz viel, wo man erstmal herausfinden muss, wenn da ein Fehler ist, wo der liegt.
Ingo: Ob der bei einem selbst liegt oder bei was.
Ingo: Ja, im ersten Schritt Signature Verification Failed. So, ja, okay, find dann mal raus, an was es denn liegt. Ja, ob man irgendwo Bytes vertauscht hat. Genau.
Andrej: das macht es halt sehr komplex, gerade wenn du
Andrej: dann auch Security mit hast
Andrej: mit Zertifikaten und dann, ja,
Andrej: das, das, ja,
Andrej: das Problem ist ja so,
Andrej: ja und das Problem
Andrej: bei Secure System ist ja auch, die
Andrej: sagen dir ja nicht, was du genau falsch gemacht hast, weil
Andrej: genau das ist ja der Sinn dahinter, dass du es
Andrej: nicht wissen sollst. Wann war das
Ingo: Naja, wie alt ist Meta jetzt? Zweieinhalb Jahre? Es war Oktober oder musste ich jetzt auch im Kalender gucken. Oktober vor zwei, drei Jahren. Da, wo die Matter 1.0 Spezifikation rauskam.
Andrej: ungefähr, als das mit den Chip-Sachen war?
Andrej: Also wie lange ist das schon her? Also
Andrej: 22, 23, so um den Dreh. Okay.
Andrej: Die CSA ist die,
Ingo: Kurz davor habe ich angefangen und hatte die ersten Kontakte und habe da mal reingeschaut. Und natürlich, wie gesagt, als die Spezifikation dann da war, dann ging es eigentlich los. Dann hat der Entwickler aus Hawaii immer weniger Zeit gehabt aus Job und ähnlichen Gründen.
Ingo: Und am Ende des Tages waren dann, also ich war aber auch nicht alleine, es waren noch andere Entwickler, ein paar aus Amerika dabei und so habe ich dann quasi das Projekt übernommen und habe das weitergeführt. Das war dann auch die Zeit, wo wir auch einige Kontakte dann in Richtung der CSA hatten und so ist auch das Projekt, die Connectivity Standard Alliance, genau, das ist genau richtig.
Andrej: genau, wo das
Andrej: Protokollstandard und der Standard generell definiert
Andrej: wird und mit den ganzen Firmen, die dahinter
Andrej: sitzen. Wurde das positiv
Ingo: Und natürlich die Herausforderung war, dass wir halt kein Member waren, weil wir waren ja nur Community-Open-Source-Entwickler. Das war so dann ein bisschen die Herausforderung, die Sachen, die wir gefunden haben, in irgendeiner Form adressiert zu bekommen.
Ingo: Es war schwierig, einfach erstens jemanden zu finden, der sich es angeschaut hat.
Andrej: angenommen oder war das doch am Anfang schwierig?
Andrej: Mhm.
Ingo: Und zweitens, danach war halt erst mal Blackbox.
Andrej: Und bei dem, mach du.
Ingo: Das heißt, danach, selbst wenn jemand gesagt hat, oh ja, schaue ich mir an.
Ingo: Vor allem, wenn es Spezifikationssachen waren.
Ingo: Naja, dann musste man halt warten, bis Matter 1.1 kam, um zu sehen, was draus passiert ist, so ungefähr.
Ingo: Also es gab da natürlich, klar, weil die Entwicklung vom Standard ist den Membern der CSA vorbehalten und das ist auch vollkommen okay so in meiner Welt, aber damit ist man halt als Nicht-Member ein kleines bisschen außen vor bei gewissen Geschichten.
Ingo: Was mich aber nicht davon abgehalten hat, weiter Dinge zu reporten oder Testskripte zu fixen oder ähnliches.
Ingo: Weil wir haben natürlich auch die Testskripte, die da im offiziellen Repository waren, verwendet, um unsere Software automatisiert zu testen.
Ingo: Also haben da die Sachen auch dann für unsere CI-Pipeline, also für das Continuous Integration während der Entwicklung einfach verwendet und adaptiert.
Ingo: Weil so können wir am besten beweisen, dass quasi die Lösung, die wir haben, auch konform zum Metastandard ist.
Ingo: Nee, ich glaube nicht. Aber ich glaube, da ist halt auch durch die Struktur von der Connectivity Standard Alliance und dass das einfach Member-Driven ist, ist da natürlich, ich glaube, da ist ein Interesse da.
Andrej: Ich denke, das hat auch ein bisschen
Ingo: Aber am Ende geht es halt trotzdem um Intellectual Property und am Ende arbeiten da ja große Firmen quasi drin. Also Apple, Google, Amazon, Samsung und wie sie alle heißen, noch ein paar tausend mehr. Das ist schwierig an der Stelle, glaube ich, da einfach Community, also es sagt niemand etwas, wenn da irgendjemand aus der Community einen Bug reportet oder vielleicht sogar fixt.
Ingo: Das ist nicht das Thema. Also es gab inzwischen auch schon quasi andere Leute im Endeffekt, die wirklich sogar angefangen haben, Features zu implementieren, die in der Spezifikation drinstehen. Das wird dann immer nur interessant, wenn es dann um die Tests quasi geht.
Ingo: Aber auch hier, ich glaube, da ist grundsätzlich jeder dankbar in der CSA oder auch bei den Membern. Aber natürlich die Entwicklung vom Standard, der ist im Endeffekt limitiert und das ist in dem Umfeld so und das muss man akzeptieren. Auf jeden Fall, auf jeden Fall.
Andrej: Sinn, weil man kennt ja den Spruch mit
Andrej: viele Köche und verderben den Brei, wenn dann jetzt
Andrej: alle möglichen
Andrej: Smart-Home-Enthusiasten meinen, sie müssen
Andrej: da jetzt mitsprechen. Ich weiß nicht,
Andrej: ob das zu einem Konsens führen würde.
Andrej: Ich glaube, das wird auch schon schwierig mit den
Andrej: vielen Firmen, die da jetzt schon
Andrej: vertreten sind, kann ich mir vorstellen, dass
Andrej: da manchmal auch Meinungen sind, die konträr laufen,
Andrej: was ja auch normal ist.
Andrej: Und ja, ich denke, dass es auch
Ingo: Aber da gibt es Prozesse, um das quasi zu klären und zu regeln.
Ingo: Und ich denke, das funktioniert im Großen und Ganzen.
Andrej: sinnvoll ist, da nicht, weil
Ingo: Ich glaube, das ist es am Ende des Tages.
Andrej: Community ist ja häufig auch freiwillig, also jemand,
Andrej: der seine Freizeit da mit reinbringt
Andrej: und jemand, der freiwillig da ist,
Andrej: eventuell ändert sich das Leben, man kriegt
Andrej: Kinder, es passiert was im Leben und zack,
Andrej: ist die Person auf einmal nicht mehr erreichbar und das ist ein bisschen
Andrej: was anderes, als wenn man natürlich einen Arbeitgeber hat
Andrej: wie Google oder wem auch immer, der einen dann da hinschickt
Andrej: und den vertritt und das ist der Job.
Andrej: Und auch wenn die Person dann eventuell ausgetauscht
Andrej: wird aufgrund von Neubesetzung,
Andrej: was auch immer, man hat eine Rolle,
Andrej: die das macht.
Andrej: Und das ist, glaube ich, einfacher mit einer
Andrej: Rolle zu sprechen, als mit einer
Andrej: Person, die vielleicht mal eine Stunde in der Woche damit rein
Andrej: investiert. Oder mal mich.
Ingo: Also bei mir war es jetzt auch wirklich so, dass durch wirklich den Fakt,
Ingo: dass wir lange, lange Zeit an der Implementierung gearbeitet haben
Ingo: und halt auch wirklich Sachen zurückgemeldet haben.
Ingo: Also hier ist ein Fehler in der Spec oder hier stimmt was nicht und ähnliches.
Ingo: Und das nicht für uns behalten haben oder ähnliches.
Ingo: Ich glaube, das war für das Matter.js-Projekt,
Ingo: was im Endeffekt der Name ist von dem, was wir da haben,
Ingo: war eigentlich das, wo wir auch sowohl bei der Connectivity Standard Alliance
Ingo: wie auch bei den relevanten Membern dann auch wirklich uns Namen gemacht haben.
Ingo: Als, guck mal, die helfen.
Andrej: Ach schön, das war sogar unabhängig von der Stelle von Home Assistant oder Open Home Foundation.
Ingo: Die sind hilfreich und die sind da und die machen weiter.
Ingo: Und so kam es am Ende auch dazu, dass ich dann zum Beispiel, was war es denn, November vor einem Jahr dann auch von der Connectivity Standards Alliance zu einem Member-Meeting eingeladen wurde nach Budapest.
Ingo: Genau, richtig. Das war noch alles davor und das war sehr interessant einfach zu sehen, wie die internen Prozesse dann so laufen und auch im Endeffekt sich da mit den Leuten austauschen zu können.
Andrej: Ja, das ist ja immer spannend, so Standards und Spezifikationen.
Ingo: Das war eine sehr besondere Geschichte, sage ich jetzt mal. Und natürlich mitten im NDA und ähnlichen Prozessen dabei. Und ich glaube auch nicht, dass das jetzt so Standard ist. Aber es war, denke ich, mit eine Würdigung für einfach die Arbeit, die davor stattgefunden hat. Für die anderthalb Jahre, die wir davor schon einfach aktiv an dem Matter-Thema gearbeitet haben und vor allem auch geholfen haben, es voranzubringen.
Ingo: Und das ist auch eigentlich, glaube ich, das Wichtige. Für mich ist Matter die Zukunft für Smart Home Protokolle. Das ist meine persönliche Meinung, weil ich einfach daran glaube, dass das quasi Sinn macht, was Matter erreichen möchte.
Ingo: Und am Ende geht es darum, den Matter-Standard auch zu unterstützen und dadurch vor allem auch sicherzustellen mit einer zweiten Implementierung, dass wirklich es ein Standard ist, auf den man sich verlassen kann, wo man, wenn man die Spezifikation liest, das auch so implementieren kann.
Andrej: Ich habe das mal in dem Thema Router jetzt zum Beispiel gehört, TCP, IP zum Beispiel,
Andrej: dass, wie sagt man dann, man soll den Standard beim Senden der Pakete so gut wie es geht halten,
Andrej: aber beim Empfang der Pakete soll man alles an Müll annehmen, was geht und der Software irgendwie abfangen,
Andrej: weil du halt nicht weißt,
Andrej: was die anderen anpacken
Andrej: und wie die halt die senden.
Andrej: Das ist das Problem, glaube ich, bei Standards.
Andrej: Es gibt halt Leute, die es nicht einhalten
Andrej: oder manchmal kann es auch nicht
Andrej: eingehalten werden, um einen Use Case abzubilden.
Andrej: Das ist ja auch ein Fall.
Andrej: Und das muss dann halt sauber
Andrej: irgendwie implementiert werden.
Andrej: Sei es entweder in der Software
Ingo: Bei Matter ist es ähnlich. Es gibt für viele Sachen klare Definitionen, wie man sich verhalten soll, wenn bestimmte invalide Sachen kommen. Aber vor allem, wenn man jetzt mal von Controller-Seite ausschaut und am Ende hat man im Zweifelsfall Matter 1.0 bis Matter 1.5 Geräte, die auf der anderen Seite sind.
Andrej: außerhalb Speck oder dann halt die Speck ändern.
Andrej: Zum Verständnis für mich
Ingo: Also allein deswegen sind ja unterschiedliche Daten, die man als Controller verarbeiten muss.
Ingo: Weil der Standard entwickelt sich ja weiter, da kommen mal Daten dazu, andere fallen weg.
Ingo: Allein aus dem Grund darf ein Controller jetzt nicht sagen,
Ingo: nee, also von dir hätte ich jetzt das Attribut nicht erwartet, geh weg.
Ingo: Das funktioniert einfach nicht.
Ingo: Das heißt, der Controller auf der Seite, und das ist ja ähnlich, wie du es beschrieben hast,
Ingo: Auf der empfangenden Seite, vor allem für solche Use Cases, muss man auch mal 5 Grad sein lassen. Aber das steht so nicht im Dings. Im Zweifelsfall kann man immer noch selber entscheiden, wie man das jetzt behandelt. Also ob das jetzt ein Fehler ist und man ignoriert den Wert, der reinkam oder ob man jetzt das Bestmögliche damit versucht zu machen.
Ingo: Apple Home. HomePod.
Andrej: nochmal,
Andrej: wir haben uns ja auch mit dem Matter-Thema schon beschäftigt ein bisschen,
Andrej: aber wahrscheinlich ein bisschen tiefer drin, hoffentlich.
Andrej: Es gibt ja dann einmal die Controller-Version.
Andrej: Das ist das, was auf dem Google Home,
Andrej: auf dem Apple HomeKit,
Andrej: nee, wie heißt das, Apple?
Andrej: Naja, dieser, ja, Apple Home.
Andrej: HomePod, ja genau.
Ingo: Nee, nicht ganz richtig.
Andrej: Oder auf dem Home Assistant SkyConnect,
Andrej: den ich hier unten habe.
Andrej: Das ist ja die Matter-Controller-Software.
Andrej: Ja, okay.
Andrej: Okay, dann, oh, stimmt, ja.
Ingo: Der SkyConnect, am Ende des Tages, was HomeAssistance angeht, ist es der Matter-Server.
Ingo: Das ist der Docker-Container, wo der Open Home Foundation Matter-Server drin ist.
Ingo: Der SkyConnect ist ein reines Protokoll-Ding für Thread jetzt mal im Fall von Matter, der auch ZigBee kann.
Andrej: OpenThread, mhm, mhm.
Ingo: Das ist nur ein Protocol-Radio. Da läuft von Matter nichts drauf. Da bräuchte man sogar noch den Border-Router, aber auch da läuft kein Matter drauf. Auch der Open-Thread-Border-Router, also der OTBR, ist auch nur eine Thread-Komponente.
Ingo: Der macht auch nichts mit Matter. Der Border-Router bei Thread, der übersetzt IPv6-Pakete in Thread-Radio. In beide Richtungen. So, das ist das, was der tut. Und das war's. Und der managt so ein bisschen, weil er meistens dann Thread-Leader ist oder halt einer von den Thread-Leadern.
Ingo: Aber am Ende ist der Übersetzer von IPv6 auf Thread Radio und dein SkyConnect ist nichts anderes wie Thread Radio Sender, Empfänger.
Ingo: Ich glaube an der Stelle bei den Kontrollern kommt es primär darauf an, dass sie, also die Kontroller brauchen die Matter-Version einmal auf der Protokollebene.
Andrej: Und du hast ja gerade schon erwähnt,
Andrej: es gibt dann ja unterschiedliche Versionen von Matter.
Andrej: Von meinem Verständnis ist, dann sitzen die von der CSA da zusammen
Andrej: und dann sagen die, okay, es gibt jetzt ein neues Gerät,
Andrej: das Rollo, und das Rollo hat folgende Eigenschaften,
Andrej: dann wird sich gestritten und dann wird irgendwann geeinigt hoffentlich
Andrej: und dann ist das Teil der neuen Spezifikation.
Andrej: Dann dauert es erstmal, bis dieser Server implementiert wird
Andrej: von den jeweiligen Herstellern und dann ausgerollt.
Andrej: Und erst zu dem Zeitpunkt hat dein Matter-Ökosystem die Möglichkeit,
Andrej: ein Rollo zu steuern oder was auch immer für ein Gerät das sein mag.
Andrej: Und wie läuft das auf der Client-Seite, also auf den Geräten?
Andrej: Ist das auch die gleiche Version, die dann da läuft?
Andrej: Da bin ich noch ein bisschen unsicher, was das angeht.
Andrej: Die Implementierung für Kameras sagt, ich brauche TCP.
Ingo: Also natürlich, es ändern sich nicht nur Geräte, es ändern sich auch, also jetzt zum Beispiel mit Matter 1.4.2 oder mit 1.5 ist zum Beispiel TCP dazugekommen, zusätzlich zu UDP.
Ingo: Das heißt also, es gibt immer auch Änderungen auf der Protokoll- und auf der Low-Level-Ebene an der Stelle.
Ingo: Und natürlich ist das alles, was dazukommt, ist erstmal optional und kann man verwenden und muss man nicht und so weiter, damit das alles kompatibel bleibt.
Ingo: Am Ende des Tages, der Controller ist eigentlich der, der im Zweifelsfall die Version vom Controller definiert, was er versteht von den Geräten.
Ingo: Also jetzt mal ein Gerät, was mit Matter 1.5 kommt und jetzt das neue Closure aus Matter 1.5 ist, was so der Nachfolger von Window Covering ist.
Ingo: Wenn es der Controller nicht versteht, dann wird es der Controller dem User nicht anzeigen können.
Ingo: Das heißt, die Version auf der Controller-Ebene ist primär erstmal, was weiß der denn eigentlich, welche Gerätetypen und welche Cluster, was kennt der denn und was kann der.
Ingo: Also zum Beispiel jetzt mal ohne TCP kann ich keine Kameras machen. Das heißt, mein Controller muss mindestens Matter 1.5 sein, damit der mit der TCP kann, weil das braucht man für Kameras.
Ingo: So, das ist jetzt erst, genau, also am Ende sind, oder TCP ist erstmal generisch, aber einige Befehle aus der Kamera-Ecke sind die ersten, die sagen, mein Daten-Payload ist so groß, das geht nicht in ein UDP-Paket rein, weil da ist man halt limitiert auf 1300 Ungrad Byte.
Andrej: Okay, da reichen nicht Beize.
Ingo: Jetzt überleg ein Snapshot-Image von der Kamera, das willst du nicht angucken mit 1300 Byte, genau, das heißt, dafür hat zum Beispiel Matter jetzt ein sogenanntes Large-Message-Flag entwickelt und alle Kommandos, die Large-Message haben, requiren TCP.
Thomas: Man kennt es ja teilweise von den ZigBee-Geräten, also du hast ja jetzt anscheinend nicht so viele im Einsatz, aber Andrej und ich, wir haben zum Beispiel relativ viel von diesen kleinen Aqara-Dingern im Einsatz und die verhalten sich halt, was zum Beispiel Meshing-Funktionalität betrifft, wann switchen die zu einem anderen nächsten Hop, wenn die Batterie mal raus war oder so. Schwierig.
Andrej: Total spannend, weil für mich war es,
Ingo: Ja klar, im Endeffekt TCP ist eigentlich nur der Enabler, wenn man es erstmal in Neudeutsch sagt. Ich muss das haben, damit das funktioniert. Wobei in den allermeisten Fällen, wenn es jetzt um neue Gerätetypen geht, da ist jetzt keine Protokollgeschichten relevant, sondern da geht es wirklich nur um neue Cluster, also neue Datenabbildungen oder ähnliches.
Andrej: ja, eigentlich macht es total Sinn,
Andrej: aber für den jemanden, der Konsument ist,
Andrej: so wie ich jetzt gerade in dem Falle, der sieht eigentlich
Andrej: nur die neuen Geräte. Aber, dass
Andrej: das neue Gerät natürlich eine Protokolländerung eventuell
Andrej: nach sich zieht und eine komplette
Andrej: TCP, einen kompletten neuen Stack da reinholt,
Andrej: das ist natürlich nicht so, das wird
Andrej: natürlich auch nicht mega
Andrej: publiziert in den Medien. Das ist da
Andrej: eher dann Matter kann jetzt Rollos anstatt, oder
Andrej: Kameras anstatt Matter kann jetzt TCP.
Andrej: Okay. Dicht.
Ingo: Und das hat dann jetzt mit TCP weniger zu tun. Aber natürlich gibt es ganz viele Optimierungen auf der unteren Ebene. Also zum Beispiel, dass die Clients mehr wissen von den Geräten und was das Gerät kann.
Ingo: Beziehungsweise auch eins der Mega-Kritikpunkte bei den ersten Matter-Geräten war ja, dass die eigentlich im Zweifelsfall vor allem Lightbulbs oder ähnliches mal ganz eben schnell das Threat-Netzwerk plattgezogen haben, weil sie einfach an ein paar Stellen viel zu viele Daten rausgeschickt haben, die Geräte.
Ingo: Das heißt, ja, ich konnte eine Lampe ein- oder ich konnte eine Lampe dimmen. Bei dreien sah es schon schwierig aus und bei fünfen im Zweifelsfall war mein Threat-Netzwerk ziemlich überlastet. Ja, weil da merkt man an ein paar Stellen die ZigBee-Herkunft von einigem quasi in Matter. Das ist zum Beispiel stark verändert worden mit Matter 1.3.
Ingo: Da sind dort Limits eingeführt worden, dass einfach die Geräte nicht mehr zu viel reporten an den Stellen, wo das einfach aufgefallen war. In meiner Welt sind das einfach aber auch Sachen, wo ein neues Protokoll einfach dann, ja okay, es trifft die Realität und meistens verliert man gegen die Realität, weil die gewinnt immer.
Ingo: Das heißt, und das war auch bei Matter so, das heißt, man hat sehr viel gelernt und das finde ich eigentlich auch mit eines der wichtigen Sachen bei Meta, es gibt dann direkt auch, also man lernt daraus, es gibt dann die neuen Matter-Versionen, die quasi das besser machen.
Andrej: Ja, das habe ich gerade im Häuschen, weil ich habe mir so eine Ikea-Matter-Lampe gekauft. Ist nur schwarz, äh, schwarz-weiß. Ist nur gelb, also warmweiß und kaltweiß, keine RGB. Aber die bläst natürlich zu Home Assistant die ganze Zeit raus. Ja, ich kann auch farben. Nee, kannst du nicht. Das kannst du bestimmt nicht.
Ingo: Klar, dann liegt es bei den Lampenherstellern oder bei den Geräteherstellern, dass sie idealerweise ihren Geräten Software-Updates verpassen.
Ingo: Ich glaube, da gibt es noch so ein bisschen ein Problem, weil genau das nämlich nicht passiert an einigen Stellen.
Ingo: Einige sind sehr gut darin, Software-Updates zu machen, auch für Bestandsgeräte, andere nicht so.
Andrej: Und da gibt es bis jetzt, dann habe ich das erst bei Home Assistant reportet und dann habe ich gesagt, nee, das ist jetzt leider Ikea. Ikea muss da die Software updaten von der Lampe, damit die halt nicht das Falsche reportet. Die hat Eigenschaften reportet, die sie nicht hat, weil sie wahrscheinlich eine Lampe haben, die auch RGB kann. Ich glaube, Thomas, du hast eine von denen. Und die haben einfach die gleiche Software, nehme ich mal angenommen. Vielleicht bin ich mal angepasst, aber halt das vergessen. Meine Annahme kann ich natürlich nur.
Andrej: Und wie ist das dann, das heißt, da ist der Hersteller jetzt in der Fecht-IKEA und da kann die CSA natürlich nichts machen. Ja gut, dann lassen wir weiter. Ich habe nämlich noch eine Frage, wie sieht es aus bei Matter mit, bei Software ist es ja so ein Thema, Deprecation, also ab wann sagt man, hey, wir sind jetzt hier bei 2.0, muss ich tatsächlich noch die ganz ersten Matter-Geräte unterstützen, wie ist da, gibt es da schon Regeln von der CSA oder wie ist da die Meinung?
Ingo: Ich formuliere mal so rum, das ist jetzt so eine Sache.
Ingo: Theoretisch müsste man sich das im Detail angucken, an was es genau liegt.
Ingo: Und dann kann man mal mit Leuten reden, sagen wir es mal so.
Ingo: Aber im ersten Schritt, ja, ist das Ganze an Ikea zu reporten erstmal das Richtige.
Ingo: Aktuell ist das, glaube ich, noch zu früh.
Ingo: Also man muss jetzt sehen, Matter ist ja jetzt gerade erstmal zweieinhalb Jahre alt oder sowas.
Ingo: Und hat da eine Riesenentwicklung hingelegt in der Zeit und das wird jetzt auch in den nächsten Jahren noch weitergehen, glaube ich. Ich glaube grundsätzlich ist das so ein Thema, natürlich hängt es vom Controller ab. Theoretisch könnte ein Controller sagen, ich unterstütze nur Geräte ab Matter 1.3 oder was auch immer. Das liegt natürlich beim Controller. Wie viel Spaß ein Controller mit seinen Kunden dann hat, ist die andere Fragestellung, sage ich jetzt mal an der Stelle.
Ingo: Bisher ist aber das, bisher ist eigentlich alles, was ich so im Blick habe, relativ backward-kompatibel. Das heißt, grundsätzlich gibt es gerade momentan keinen echten Grund, das irgendwie jetzt Matter 1.0-Geräte auszuschließen.
Ingo: Ich kann mir gut vorstellen, dass vielleicht für einige Features irgendwann mal quasi es relevant sein wird. Also zum Beispiel mit dem Beispiel, was ich gesagt habe, ein Matter 1.0 Gerät. Wenn ich jetzt bei Home Assistant zum Beispiel Matter-Gruppen mir überlege, dann könnte ich mir vorstellen, dass ich sage, nein, das erlaube ich nicht, dass es in eine Gruppe aufgenommen wird.
Ingo: Also ich als Entwickler von dem Open Home Foundation Matter-Server mit einer sinnvollen Kommunikation, weil es gibt Gründe dafür, wo man dann auch sagen muss, nein, das macht keinen Sinn, dieses Gerät in einer Gruppe zu haben, weil es zum Beispiel das Netzwerk dann einfach zuspampt.
Ingo: Und das ist am Ende für keinen gut, weil es gibt Supportfälle, die daraus entstehen.
Andrej: Ja, super spannend.
Ingo: Ehrlich, dann bin ich persönlich der Überzeugung, lieber zu sagen, okay, hier ist eine Grenze und das erlaube ich dir nicht.
Ingo: Keine Ahnung, du willst das in eine Gruppe haben, dann muss es mindestens Matter 1.3 sein.
Ingo: So, dann kann der User was damit umgehen, wenn das sinnvoll kommuniziert wird.
Ingo: Und ich könnte mir vorstellen, dass in bestimmten Richtungen vielleicht so etwas mit der Zeit mal passiert.
Ingo: Aber ich glaube, aktuell gibt es da keine offiziellen oder ist da jetzt nichts, was ich sehen würde.
Ingo: Ja, also die sind auf jeden Fall in der Pflicht.
Andrej: Weil, was ich noch spannend finde da,
Andrej: der Kunde kann ja auch einfach Pech haben,
Andrej: wenn er einen Hersteller hat, der das implementiert hat
Andrej: und dann falsch implementiert hat oder was auch immer.
Andrej: Und da kann natürlich die CSA so viel machen, wie sie möchte.
Andrej: Wenn die Firma, die dieses Produkt auf den Markt gebracht hat,
Andrej: nichts macht, dann bringt auch das Matter-Logo nichts,
Andrej: dann funktioniert das nicht sauber.
Andrej: Und das heißt, da sind die Hersteller wirklich einfach
Andrej: dran schuld im Endeffekt.
Andrej: Ja gut, macht Sinn.
Ingo: Auf der anderen Seite ist bei Matter, und das ist auch eines der Vergleichssachen zu ZigBee,
Ingo: die ganzen Zertifizierungsanforderungen sind sehr hoch, was Matter angeht.
Ingo: Das ist auch hier und da ein bisschen Kritikpunkte, weil es natürlich Kosten verursacht für die Hersteller.
Ingo: Wo aber quasi, wodurch sichergestellt wird, dass eigentlich idealerweise Geräte diesen Spezifikationen folgen. Jetzt muss man auch hier sagen, vor allem in Bezug auf die ersten Versionen, natürlich auch da, das war alles neu, man hat noch nicht gesehen, wo sind genau die Problemfälle und es war auch, ja, es war alles neu.
Ingo: Von daher auch die Zertifizierungssachen und was die alles abdecken, haben sich in den letzten Matter-Versionen extrem weiterentwickelt.
Ingo: Das heißt, es kann sehr gut sein, dass Geräte mit Matter 1.0 irgendwie vielleicht komische Dinge noch machen können,
Ingo: weil es damals keiner gesehen oder gefunden hat, weil es auch damals vielleicht noch nicht getestet wurde.
Ingo: Aber seit den letzten Matter-Versionen ist die Abdeckung schon sehr gut geworden.
Ingo: Also auch ich, und das ist ja jetzt sowohl mit dem Projekt Matter.js und den Kontrollern, die das verwenden, auch bei Home Assistant oder auch bei anderen Projekten, die darauf aussetzen, die Zahl der Geräte, wo komische Berichte von Usern kamen, dass sich Geräte komisch verhalten haben, haben sehr stark abgenommen.
Ingo: Vor allem je höher die Matter-Version wird.
Ingo: Da ist die Qualität besser.
Andrej: Denn man lernt ja aus Fehlern oder hoffentlich lernt man aus Fehlern, überarbeitet dann den Prozess und dann hat man halt für den Endkunden weniger Probleme, was dann halt aber natürlich auch die Kosten der Zertifizierung hochtreibt. Das kann ich voll verstehen. Ja, das macht schon Sinn, weil du hast halt dann im Vorhinein den Test, anstatt halt im Nachhinein, wo die Kunden das dann austesten im Endeffekt und sagen, nee, ist doof oder nee, ist gut.
Ingo: Also bei Meta wird sehr großer Wert darauf gelegt,
Ingo: dass die Spezifikation auch eingehalten wird.
Ingo: Und das finde ich auch eines der Sachen,
Ingo: die wichtig sind für den Standard,
Ingo: dass er wirklich auch so erfolgreich weiterlaufen kann,
Ingo: sage ich jetzt mal, wie er jetzt gerade angefangen hat.
Ingo: Wobei das ist natürlich jetzt noch nicht mal der Datenstandard,
Andrej: Weird. Ja, oder
Thomas: Genau, stimmt. Wow, okay.
Andrej: man hat, wie heißt das, Koordinatoren, ne?
Andrej: Ne, Koordinator ist der Zentralpunkt
Andrej: und Router sind die anderen, ne? Ja, genau.
Andrej: So rum, ich verfix das immer. Und
Andrej: manche, die Geräte lassen sich nur an
Andrej: einem Router, die anderen Koordinatoren
Andrej: geht nicht. Also, aus irgendwelchen Gründen.
Andrej: Oder dann nur bestimmte Hersteller können da,
Andrej: wenn es ein Philips-Gerät ist, dann geht das
Andrej: da aber nicht. Ja, toller Standard.
Andrej: Genau.
Ingo: da sind wir jetzt sogar auf der Kommunikationsebene.
Ingo: Also quasi, das ist bei Matter ja auch, also Thread ist ja auch noch nicht so alt, sagen wir es jetzt mal so rum, aber ist, denke ich, eine sinnvolle Geschichte, das Ganze IPv6-mäßig quasi abzubilden mit mehreren Bordern, Routern. Am Ende ist es ja sehr ähnlich auch zu ZigBee, aber so ein bisschen, naja, die Weiterentwicklung, weiß ich nicht, aber so in die Richtung weitergedacht.
Andrej: Teilweise darauf auch, ja. Weiter
Andrej: gedacht.
Andrej: Für alle. Das bringt ja auch nichts, wenn einer das dann hat.
Ingo: Ja, okay, genau. Und von daher ist das ja auch noch so ein Thema. Also auch da haben jetzt die, genau Thread war ja vorher primär in HomeKit, in kleineren Apple-basierten Netzwerken zu Hause oder mal in kleineren Umfeldern, sage ich jetzt mal, weil Thread war ja damals schon ein bisschen da.
Ingo: Mit Matter ist es natürlich jetzt in die Masse gekommen. Und da kommen jetzt plötzlich ganz andere Use Cases rein, auch mit den Border-Routern, mit mehreren und so weiter. Das ist auch das, wo man aber auch klar sieht, dass auch die Threat Group daran arbeitet, dass einfach diese ganzen Sachen, die jetzt die Realität aufgezeigt hat, wo es Probleme gibt, die werden angegangen, die werden gefixt.
Ingo: Und es liegt jetzt wieder bei den Border-Router-Herstellern, sage ich jetzt mal, einfach auch diese Fixes dann peu à peu quasi in die Geräte rauszubringen über entsprechende Firmware-Updates. Also zum Beispiel die Apple HomePods und die Google Nest Displays und die Amazon-Geräte, die es können und die anderen alle.
Ingo: Oder halt jetzt auch mit Threat 1.4 ist das ganze Thema, ich habe hier 20 Threat-Netzwerke zu Hause, die einfach entstanden sind, weil jeder sein eigenes mitbringt, ist ja auch angegangen worden und über das Credential-Sharing kann man die miteinander kombinieren und kann am Ende idealerweise ein großes, starkes Threat-Netzwerk draus machen.
Ingo: Aber das geht halt erst, wenn die Updates auf Thread 1.4 da sind.
Ingo: Da sind wir, ja das ist richtig, das ist richtig, genau.
Andrej: Ja, das finde ich, ich finde das auch
Ingo: Aber auch da, im Endeffekt, da gibt es ein paar Vorreiter.
Ingo: Also Samsung hat das zum Beispiel schon veröffentlicht.
Ingo: Die Ikea-Hubs haben das drin.
Ingo: Und ich bin mir ziemlich sicher, die anderen kommen auch.
Ingo: Aber das ist halt ein Prozess.
Ingo: Gut Ding will Weile haben, wie es ja auch so schön heißt.
Ingo: Aber das ist das, wo jetzt einfach noch ein bisschen Zeit gebraucht wird,
Ingo: bis sich das alles so auch beim User landet.
Ingo: Das ist am Ende das.
Ingo: Das ist alles schon da, quasi auf der Development-Ebene.
Ingo: Da ist zum Beispiel Home Assistant Vorreiter,
Ingo: weil sie einfach sagen können,
Ingo: hier, ich nehme den Development-Stand vom OpenThread.
Ingo: Da gibt es die neue Beta vom OpenThread Border-Router,
Ingo: was schon auch ein 1.4 ist.
Ingo: Da fehlt zwar noch die UI für das Credential-Sharing,
Ingo: das kommt im Nachhinein,
Ingo: aber allein schon Protokoll und das, was unten drunter läuft, ist schon da.
Ingo: Und danach wollen wir das auch versuchen, wieder regelmäßig aktuell zu halten.
Ingo: Das ist natürlich dann andere Möglichkeiten, wie wenn ich andere Prozesse habe,
Ingo: wo ich das nur mit iOS-Updates einmal im Jahr solche großen Sachen bringen kann
Ingo: oder wie auch immer da dann die Prozesse sind und natürlich auch Hardware-Anforderungen.
Ingo: Keine Ahnung, ob die alle Updates kriegen, weil Speicher,
Ingo: weil das sind ja alles auch Embedded-Systeme, was da teilweise läuft.
Ingo: Da liegt ja der Teufel ganz oft im Detail.
Ingo: Das ist richtig. Vor allem jetzt, wie du sagst, die Benutzererfahrung.
Andrej: total spannend, weil es gab ja
Andrej: vor 1, 2, 3 Jahren diese
Andrej: ganze Matter-Thematik, es wurde ja auch
Andrej: als das noch Chip hieß, wurde das ja auch durch die Medien
Andrej: geschoben, der neue heiße Standard, der soll jetzt
Andrej: alle Probleme lösen und
Andrej: jeder, der irgendwie mal in der Entwicklung
Andrej: tätig war, ist egal, ob Hardware oder Software
Andrej: der weiß ganz genau, dass das
Andrej: nicht so der Fall sein wird, wie wir es jetzt gerade
Andrej: auch gelernt haben, aber was ich halt
Andrej: viel spannender finde, ist, dass
Andrej: da halt auch tatsächlich daraus gelernt wird, dass sich das
Andrej: verbessert, dass das beim User
Andrej: ankommt, wenn er die richtige Hardware
Andrej: hat. Also ich habe mal
Andrej: irgendwie gelesen, dass Samsung relativ fix
Andrej: ist mit seinen Matter-Implementierungen und
Andrej: ich weiß nicht mehr genau, wie die Reihenfolge
Andrej: der Liste war. Apple war relativ langsam,
Andrej: so Mittelfeld und das ist halt so.
Andrej: Home ist natürlich immer vorne dabei
Andrej: und dadurch hat natürlich jeder Matter-Nutzer
Andrej: eine komplett eigene Erfahrung
Andrej: und dementsprechend halt auch teilweise dann
Andrej: wird das in den Medien, nee, Meta
Andrej: funktioniert nicht so gut bei mir
Andrej: und das festigt sich dann das Bild und das finde ich
Andrej: total schade, weil da so viel Entwicklung passiert
Andrej: und das gar nicht gesehen wird.
Andrej: ZigBee ist auf jeden Fall
Ingo: Da ist ja sowohl Thread dabei, da ist Wi-Fi dabei, da ist Bluetooth dabei im Zweifelsfall,
Ingo: weil das Onboarding von den meisten Geräten, die nicht Internet sind,
Ingo: erfolgt halt per Bluetooth.
Ingo: Damit ist plötzlich noch mein Bluetooth in meinem Handy mit dabei,
Ingo: was auch noch mitspielen muss und gescheit funktionieren muss.
Ingo: Und so weiter und so weiter. Das ist am Ende eine relativ komplexe Geschichte und natürlich ist das auch eines der Hauptthemen, wo auch die CSA sehr stark hinterher ist, zu gucken, dass dieses Onboarding einfach funktioniert.
Ingo: Und auch da ist jetzt Home Assistant klar. Am Ende sind alle auf Apple und Google angewiesen, weil das die sind, die am Ende die Handys im Großen und Ganzen vertreiben und damit quasi deren Frameworks für das Commissioning auch verwendet werden.
Ingo: Aber das sind Sachen, auch da ist die Priorität drauf, das zu verbessern. Ich finde das erstaunlich, wo Meta jetzt schon steht, wenn man das mit ZigBee vergleicht nach zwei, drei Jahren. Und jetzt Meta nach zwei, drei Jahren, das ist ein sehr großer Unterschied. Und am Ende muss man ja sagen, ZigBee ist wie alt? Zehn, 15, 20? ZigBee ist auch ein Protokoll der Connectivity Standard Alliance.
Andrej: schon eine Dekade, glaube ich, also
Andrej: wenn nicht länger. Was ich bei ZigBee,
Andrej: da sieht man auch den Unterschied,
Andrej: ich weiß nicht, wie die ZigBee Alliance so funktioniert
Andrej: und tickt und arbeitet, ich denke,
Andrej: du jetzt auch nicht, aber man
Andrej: sieht halt die, achso, auch, okay.
Andrej: Da sitzen dann die gleichen Leute nachher
Ingo: Nee, das ist eine andere Arbeitsgruppe. Ich glaube an der Stelle aber auch die Realität ist eine andere. Also bei Meta ist eigentlich der Standard ist die 99 Prozent, sage ich jetzt mal so rum. Und ja, vielleicht haben hier und da mal Devices eigene Cluster, weil sie noch eigene Daten transportieren wollen. Aber die sind dann potenziell da, aber meistens einfach nicht bekannt. Und damit ist aber auch okay, weil am Ende des Tages die Hauptfunktionalität über das kommt, was der Standard definiert und mitbringt.
Andrej: drin. Aber das,
Andrej: was ich spannend finde bei ZigBee, ist ja schon
Andrej: alleine schon die zwei populären
Andrej: Implementierungen, die man bei Home Assistant nutzen
Andrej: kann. Entweder, wie heißt das?
Andrej: ZHA, glaube ich, ZigBee Home Automation.
Andrej: Die interne Lösung, die quasi
Andrej: schon integriert ist in Home Assistant. Und dann
Andrej: einmal ZigBee to MQTT, was ich im Einsatz
Andrej: habe. Und wie komplett anders
Andrej: die umgehen mit den, wie nennt man das?
Andrej: Quirks oder weirden
Andrej: Verhalten, das nicht so ganz
Andrej: standardisiert ist, aber dann abgefangen wird.
Andrej: Und bei ZigBee MQTT ist es halt so,
Andrej: dass die User, die Community, das alles
Andrej: zusammentratet und dann
Andrej: jedes Gerät seine Datei
Andrej: bekommt. Und bei ZHA muss es
Andrej: halt jeder User selber machen für sich, dann gibt es
Andrej: keine großartige Community und
Andrej: das finde ich schon alleine schon so gut
Andrej: bei Meta, dass das nachher in die Entwicklung
Andrej: reingeht, in den Standard.
Andrej: Das heißt, wenig.
Ingo: Und auch, wie sich das Ding verhält und so weiter.
Ingo: Bei ZigBee gibt es den Standard auch, aber am Ende des Tages gibt es keine Gerätetypen oder keine Definition, was man wie kombinieren muss, damit es valide ist.
Ingo: Da ist bei Meta sehr viel Aufwand reingesteckt worden.
Ingo: Bei ZigBee ist es, glaube ich, so die 95% sind, naja, ich habe da die wichtigen ein, zwei Cluster und der Rest ist Custom.
Ingo: Deswegen brauche ich auch die Quirks, weil im Zweifelsfall kann ich mit ZigBee halt alles abbilden, aber es ist halt auch alles Custom. Das heißt, bei ZigBee ist eher so die Anzahl Geräte, die sich an den Standard halten, komplett und nicht viel customizen, ist eher die 5%, sage ich jetzt mal so rum, wenn überhaupt.
Andrej: Das heißt, bei Zigbee ist es
Ingo: Und im Gegensatz dazu ist der Rest alles Custom und das ist auch genau die Krux so ein bisschen, warum das so schwierig ist, weil man muss sich jedes Gerät angucken, weil jedes Gerät macht Dinge anders.
Ingo: Doch, das gibt es. Das gibt es auch bei ZigBee, aber ob der Hersteller es verwendet, steht auf einem anderen Blatt. Bei Meta muss er es verwenden. Wenn er sagt, ich bin eine Farblampe, dann muss er On-Off haben und dimmbar sein und Farbe mit mindestens XY als genau richtig. Das ist bei Meta sehr stark reglementiert.
Andrej: so, dass wenn ich eine Lampe habe
Andrej: und die jetzt einschalten,
Andrej: ausschalten, Farbe,
Andrej: Farbtemperatur, eine Dimba,
Andrej: es gibt kein strukturelles
Andrej: Format, dass das eine Lampendefinition
Andrej: ist. Bei Matter wiederum dann, okay.
Andrej: Und die Payload ist die und die, genau.
Andrej: Okay.
Andrej: Problem.
Ingo: Bei ZigBee sind die Cluster, also die Datentöpfe alle da, aber ich muss sie potenziell nicht verwenden. Und damit baut im Zweifelsfall jeder, was er gerade für lustig hält und das ist genau so ein bisschen halt der Unterschied zwischen den beiden. Und auch die Herausforderung für jegliche ZigBee-Implementierung, weil jedes Gerät ist anders und ich muss mir jedes Gerät einzeln angucken.
Andrej: Genau.
Ingo: Und dann bist du bei der Frage, was auch die unterschiedlichen Ansätze zwischen diesen beiden Projekten sind, was Home Assistant angeht, was du gesagt hast. Ich glaube, ZHA versucht weitestgehend, wenn sich das Gerät an bestimmte Dinge hält, dann versuche ich relativ viel automatisch zu machen. Aber auch da natürlich gibt es diese Quirks, wo man dann Sonderkram braucht.
Andrej: Dass es überhaupt funktioniert in deinem Netzwerk.
Ingo: So, ZigBee2MQTT sagt per Definition, ein Gerät, was ich nicht kenne, das muss ich mir erstmal angucken. Das heißt, da muss jemand reingucken und das Gerät gibt es gar nicht via ZigBee2MQTT, bevor nicht jemand genau drauf geschaut hat.
Ingo: Das heißt, die Notwendigkeit, das zu tun und damit natürlich auch die Anzahl der Community-Leute, die interessiert sind, das Gerät da reinzukriegen und deswegen die Arbeit macht, sind einfach bei ZigBee2MQTT größer, weil es einfach die Grundvoraussetzung ist.
Ingo: Genau. Aber inzwischen auch da, ich glaube, die Quirks sind besser. Auch da hilft AI, glaube ich, an einigen Stellen sehr viel, weil man kann auch durchaus die Quirks von dem einen in das von dem anderen übersetzen oder ähnliches. Von daher, das ist halt einfach manuelle Arbeit, die nötig ist, wo man sich halt die Geräte angucken muss.
Andrej: Ja, das ist der Nachteil,
Andrej: wenn das dann nachher beim Kunden landet, das Problem.
Andrej: Oder bei der Community anstatt in der CSA.
Ingo: Genau. Und ja, wir sind jetzt kurz bei der Open Home Foundation, kurz davor, dass der Matter-Server, den wir dort haben, der bisher noch auf der Python-Version basiert vom Project Chip, wird, wenn alles glatt geht, in den nächsten Wochen auch offiziell einer Matter.js-basierten neuen Server-Version weichen.
Andrej: Da habt ihr das Problem
Andrej: und müsst euch einig werden,
Andrej: welches Gerät, welche Payload ist
Andrej: und was gibt es denn überhaupt.
Andrej: Das heißt, das Ziel dahinter ist einfach,
Ingo: Die testen wir jetzt seit zwei Monaten und das Feedback ist bisher sehr positiv von daher. Und dann schauen wir mal, wo wir noch alles hinkommen mit dem Matter-Server.
Ingo: Ja, genau, richtig. Also die Python-Version basiert auf dem Project Chip. Das heißt, da ist ein Python-Layer über der C++-API. Das heißt, man kommt aber auch, wenn man Dinge optimieren oder ändern will, ganz schnell in die C++-Schiene rein, wo einfach die Open-Home-Foundation keine Ressourcen für hat und es auch sehr kompliziert wird, weil es dann natürlich auch gleich sehr schnell Richtung offiziellem Quellcode oder Ähnlichem geht.
Andrej: nur eine Implementierung zu haben
Andrej: und nur an der zu arbeiten.
Andrej: Okay.
Andrej: Ja, doch, würde ich auch sagen. Python würde auch noch gehen, aber wenn Python nur eine Abstraktionslayer ist für C++-Code, dann bringt das auch nichts, das Python zu können. Superspannend. Wow. Warum hat man 400 Geräte? Wow. Also, ich meine, wenn du in jedem Raum einen Temperatursensor hast, plus noch einen Lichtschalter und dann haben wir zwei draus und dann kommst du ja auch nicht auf 400 Geräte. Also, ich frage mich, was man dann da alles macht. Ja gut, dann noch Luft, ne? Ja gut, dann, naja, ich weiß es nicht.
Ingo: Und vor allem Controller ist immer so ein Thema. Auch jetzt da, wo es mit der Python-Version ist halt einfach mal sehr schnell an Limits gelaufen. Und wir mit Matter.js sind da etwas flexibler und können da einfach auch vor allem, wir hoffen auch, dass einfach die Community es einfacher hat, dann Features für den Matter-Server mit beizusteuern.
Ingo: weil einfach auch JavaScript, TypeScript ist halt auch sehr einfach zugänglich
Ingo: und vor allem einfacher zugänglich wie dann C++ oder ähnliches.
Ingo: Ja, wir sind jetzt schon an einigen Punkten an dem Stellen,
Ingo: wo wir, also sehr interessant, wirklich User mit 400 Thread-Geräten
Ingo: in ihrem Netzwerk zu Hause oder ähnliches.
Ingo: Und das kann ich dir nicht sagen.
Ingo: Aber es gibt auch, also ich glaube, der mit 400, das waren auch durchaus sehr große Seiten oder klangen ein bisschen vielleicht so auch wie Firma, aber es gibt wirklich auch Privatleute mit 200 plus. Also ganz viele Lampen.
Ingo: Aber ich glaube hauptsächlich waren es Lampen und so ein bisschen Window-Covering, sowas in der Art. Und da haben wir sehr viel optimiert in den letzten Wochen, was das Verbindungsverhalten vom Server beim Start oder auch wenn irgendwas im Netzwerk passiert oder mein Gerät offline geht oder ähnliches.
Andrej: Okay, da kann ich es dann wiederum nachvollziehen,
Andrej: weil dann kannst du ja viele Spots haben.
Andrej: Wenn du die wirklich einzeln schalten
Andrej: möchtest, dann kann ich das schon noch verstehen.
Andrej: Ist der
Ingo: Und das Ganze idealerweise so ausgerichtet, dass natürlich das Threat-Netzwerk nicht überlastet wird, sondern dass immer genug Luft für auch nebenher kann man was kontrollieren noch ist und so weiter.
Ingo: Also da haben wir sehr viel optimiert, auch gemeinsam mit der Community. Also wir haben da ein paar Einstellschrauben zur Verfügung gestellt, wo man sagen kann, hier und ich habe ihnen erklärt, was sie machen können und dann haben sie mir Logfiles geschickt und ich habe die analysiert, wo man dann wirklich Unterschiede gesehen hat, wie sich das Netzwerk verhalten hat in verschiedenen Einstellungsvarianten.
Ingo: Also muss ich echt sagen, da ist vor allem die Community, die Größe und auch die Bereitwilligkeit mitzuarbeiten, das ist einfach awesome da auch bei Home Assistant. Da kommt man echt voran und natürlich die direkten Rückmeldungen, das ist natürlich auch sehr viel wert.
Ingo: Was auch durchaus ein Vorteil ist. Nee, aktuell nicht. Im IO-Broker läuft auch Matter.js, also im Hintergrund das Gleiche, aber quasi anders zusammengestellt, sage ich jetzt mal. Aber dadurch, dass Matter.js ja grundsätzlich erstmal eine Library ist, deswegen, da haben wir ja auch die unterschiedlichen Sachen.
Andrej: Matter.js-Server auch die Komponente,
Andrej: die dann im I.O.-Broker läuft?
Andrej: Da sehe ich halt
Ingo: Es gibt Matter.js als Bibliothek, die sowohl Geräte, Bridges wie auch Controller kann. Es gibt auch zum Beispiel schon erste kommerzielle Geräte auf dem Markt, die Matter.js verwenden, um zum Beispiel eine Bridge zu machen oder ähnliches.
Ingo: Und es gibt quasi dann den Open Home Foundation Matter-Server, was eine offiziell zertifizierte sogenannte Software-Komponente ist, wo es dann darum geht, okay, diese Kombination aus die Logik und Matter.js unten drunter und so weiter ist genau das, was dann auch in den Docker-Container für bei Home Assistant läuft, ist halt auch zertifiziert und könnte zum Beispiel auch von jemandem eingesetzt werden.
Ingo: Und er kann dann Zertifizierungstests, die wir für die Komponente gemacht haben, wiederverwenden und er kann das für eigene Sachen benutzen. Vielleicht stellen wir irgendwann mal um, auch bei IO Broker oder auch unter anderem auch bei Open Hub läuft Matter.js als Controller und als Bridge, als Software.
Andrej: total die Synergie, weil
Andrej: warum man seine eigene Implementierung
Andrej: nehmen, wenn man zusammen an einer
Andrej: arbeiten kann und wenn der
Andrej: technische Unterbau relativ egal ist, ob das
Andrej: JavaScript ist oder Python, man kann es einfach
Andrej: in Container reinschmeißen und das Prozess und dann
Andrej: hat man es ja bei sich auch laufen.
Andrej: Ja, wahrscheinlich die, die du gerade
Ingo: Oder jetzt vor zwei Tagen, ich weiß nicht, ob ihr es gesehen habt, Homebridge hat ja auch die Version 2.0 mit Matter-Support announced. Jetzt rate, welche Matter-Engine da drin steckt. Durchaus, durchaus.
Andrej: genannt hast. Ich hatte es gesehen
Andrej: und ich bin gar nicht in diesem
Andrej: Apple-Ökosystem, deswegen kann ich das gar nicht so einordnen.
Andrej: Ich dachte, dass da schon Matter drin war,
Andrej: aber scheint wohl nicht so zu sein.
Ingo: Die waren auf HomeKit. Da kommt ja auch der Name her. Die haben ja vorher alles nach HomeKit portiert und Apple hat jetzt angefangen zu sagen, okay, HomeKit war schön, aber jetzt ist Matter. Das heißt, neue Gerätetypen, Apple unterstützt, soweit ich weiß, immer noch alles von HomeKit, was es gab, aber sie werden HomeKit nicht mehr weiterentwickeln, weil dafür gibt es jetzt Matter.
Andrej: Das ist ja mal ein Schritt von Apple, den ich so nicht
Ingo: Das heißt, erste Gerätetypen, wie zum Beispiel der Robo-Vacuum-Cleaner, also quasi Staubsauger-Roboter, gibt es bei Apple nur noch als Matter. Und damit war natürlich HomeKit als, hey, du kannst alles nach Apple bringen, etwas limitiert, weil natürlich die Aussage jetzt dann falsch ist, weil nicht mehr alles nach Apple geht, sondern halt limitiert ist auf das, was HomeKit konnte.
Ingo: Und jetzt mit der Weiterführung das Ganze da Matter reinzumachen und damit alle Plugins zu befähigen, auch Matter-kompatibel zu sein, ist natürlich für Homebridge auf der einen Seite können sie jetzt bei Apple wieder alles, aber vor allem geht es jetzt auch mit Google oder mit Amazon oder mit SmartThings oder mit Aqara oder mit, oder mit, oder mit.
Ingo: Ich glaube, die Thematik ist ja immer noch die Homebridge und die ganzen anderen Open-Source-Projekte, jetzt mal abgesehen vom Home Assistant quasi Server, der ja auch ein Controller ist erstmal. Aber die ganzen Bridges und vor allem die ganzen Open-Source-Varianten, die sind alle unzertifiziert.
Thomas: Das heißt, die Motivation, Dinge zu optimieren, ist dann halt, wenn irgendein neuer Standard erfordert wird, aus irgendwelchen Gründen, weil vielleicht der Hersteller ein Feature aus dem neuen Standard braucht, dann ist er gezwungen, einen neuen Matter-Standard zu unterstützen und dann muss er sich wieder an die aktuellen Spezifikationen halten.
Andrej: erwarte, weil die ja eigentlich hier in Walled Garden
Andrej: immer sehr schützen.
Andrej: Man mag das davon halten, was man möchte, aber
Andrej: dass die jetzt ein komplett offenes Standard nehmen
Andrej: und dann da sagen, ja, jetzt sind alle,
Andrej: das ist ja ein reiner Mehrwert für den Kunden in meinen Augen.
Andrej: Also es gibt nichts Negatives dafür.
Andrej: Der Kunde kann jetzt, der Apple-Kunde
Andrej: kann jetzt einfach jedes Matter-Gerät nutzen
Andrej: mit seinem HomePod.
Andrej: Ja, das ist ja das, was dann nachher
Ingo: Also hier muss man immer noch aufpassen, da ist keine Zertifizierung gemacht worden. Da muss man einfach auch schauen, dass die Projekte sicherstellen, dass sie eigentlich die quasi Matter nicht kaputt machen, weil im Zweifelsfall der Matter-Standard erlaubt, unzertifizierte Geräte zu unterstützen, wenn der User zustimmt.
Ingo: Deswegen bekommt man von allen gesagt, hier, das ist ein unzertifiziertes Gerät, willst du das wirklich verbinden?
Ingo: Und ja, natürlich, wenn es Projekte schaffen, da alles kaputt zu machen und mehr Probleme als Nutzen zu verursachen,
Ingo: dann werden garantiert auch die Ökosysteme sich Gedanken machen, wie ARC sie das noch unterstützen wollen und können.
Ingo: Da ist jetzt Matter.js, wenn man es jetzt mal so sieht, Matter.js ist eigentlich eine Lösung, wo wir versucht haben, dass eigentlich, wenn man sich an das hält, was das Framework mitbringt und vor allem, weil es ja TypeScript ist, sehr strikt auch wir Typen definieren können für den Entwickler.
Ingo: Das heißt, wenn ich da nicht ausbreche, bin ich eigentlich zu ein paar und 90 Prozent eigentlich schon mal kompatibel.
Ingo: Das heißt, wenn Leute jetzt nicht da anfangen irgendwie komische Dinge zusätzlich noch zu bauen oder quasi die Limitierung der Typen zu umgehen, das wäre so etwas, natürlich ist es immer noch JavaScript, ich kann am Ende immer noch machen, was ich will als Entwickler.
Ingo: Ich kann auch dem Typsystem sagen, nein, ignorier den Fehler, ich weiß das besser. So, natürlich im Zweifelsfall ist das ein, je mehr das machen und je mehr potenziell nicht standardkonform mit den großen Ökosystemen arbeiten, desto einfach größer die Gefahr, dass da natürlich auch eine Gegenreaktion passieren könnte.
Ingo: So, das ist jetzt rein theoretisch, da ist nichts absehbar momentan, aber für mich ist es immer so ein Geben und Nehmen. Ja, also natürlich aktuell, es wird erlaubt, dass quasi unzertifizierte Geräte dabei sind und dass der User das machen kann, aber auf der anderen Seite heißt das auch, ja Community, halte dich bitte an den Standard. Und wenn das jemand nicht tut, dann kann es halt Konsequenzen haben auf Dauer.
Andrej: unterschlägt, wenn Leute sagen,
Andrej: Matter ist doof, das funktioniert nicht.
Andrej: Aber dabei sind es so viele Stellschräubchen,
Andrej: sei es das Gerät, die Version
Ingo: Ja, genau richtig. Also Ikea hat den Matter-Markt, glaube ich, ziemlich aufgemischt mit dem Matter-Launch, den sie da im Dezember letzten Jahr hingelegt haben. Ich glaube, das hat so keiner erwartet und ich finde es aber genau richtig und ich finde es gut. Auf der einen Seite, es war der nächste Schub für Thread und die nächste Latte im Endeffekt an Themen oder an Optimierungen ist einfach sichtbar geworden, weil einfach, ja, das sind alles so, dass im Endeffekt darauf läuft es hinaus.
Andrej: des Geräts, der Server,
Andrej: die Hardware des Servers, ob das Thread ist,
Andrej: ob das Wi-Fi ist, wie du
Andrej: gerade noch sagtest, das Bluetooth ist vom Smartphone
Andrej: oder nicht. Also, und dann
Andrej: zu sagen, ja, Matter, das stinkt ja total,
Andrej: ist halt dann, ja, beim Kunden
Andrej: funktioniert es nicht und der sollte sich nicht drum kümmern, was
Andrej: die ganze Liste, die ich jetzt gerade aufgezählt hatte,
Andrej: was da vorne das Problem ist.
Andrej: Aber dann hat man halt immer diesen blöden
Andrej: Effekt, dass man halt nur diese zertifizierten Geräte
Andrej: oder, ja, Geräte, sowohl
Andrej: Server als auch Endgeräte
Andrej: nutzen muss und dann wird es halt wieder teuer und dann beschweren
Andrej: sich auch wieder alle. Wobei ich muss sagen,
Andrej: Ikea hat ja schon
Andrej: sehr preiswerte Geräte, also
Andrej: Also total okay.
Andrej: Finde ich nichts an unfair dran von den Preisen her.
Andrej: Und deswegen bin ich sehr verwundert, wie wir das hinkriegen.
Andrej: Ja, so kann man es auch sehen.
Andrej: Ja, und ich glaube, so was ich jetzt verstanden habe von der Struktur,
Ingo: Aber auch da ist, man sieht, Ikea ist dran, es gibt da Software-Updates und so weiter und so fort. Also wenn die Hersteller das richtig spielen, dann im Endeffekt ist auch, glaube ich, der Kunde, auch wenn es mal Probleme gibt, im Endeffekt, wenn es da auch Lösungen dann dafür gibt, dann ist der Kunde ja auch glücklich. Und das ist, glaube ich, das, was man sieht.
Andrej: wie gearbeitet wird, wird das Ziel halt, ist es ein klares Ziel.
Andrej: Das Ergebnis für den Kunden wird besser,
Andrej: wo es bei ZigBee halt nicht enforcebar ist in dem Sinne,
Andrej: wie es gerade bei Meta ist.
Ingo: Ja, genau. Okay, auch bei Matter kann niemand einen Hersteller zwingen, jetzt ein Software-Update auf eine neue Matter-Version zu machen. Das ist, glaube ich, das Gleiche. Aber alleine ist, wie sich die ganze Sache weiterentwickelt, sind wir da an dem Punkt, dass wirklich Dinge besser sind. Also das ist so, wie ich es sehe und wie ich es erlebe, sage ich mal so.
Andrej: Das ist so mein Verständnis.
Andrej: Das heißt, mit der Zeit wird es tatsächlich besser.
Andrej: Nicht so wie, weiß ich, wie aktuell.
Andrej: Klar.
Andrej: Du hattest vorhin, ja.
Ingo: Genau, ob er dann aber ein Update macht oder ob er nicht lieber sagt, ich mache jetzt einfach eine neue Geräte-Generation und dann müssen die armen User wieder kaufen. Das ist dann, glaube ich, das ist genau die Sache, die sehr stark vom Hersteller abhängt, wie er das spielen will.
Thomas: Ja, halte ich jetzt auch nicht für unwahrscheinlich, weil genau das, ich brauche ein neues Feature aus einem gewissen, in diesem Standard, also nutze ich eine neue Version des Standards, ist wahrscheinlich genau dann, ja, ich habe hier ein neues Produkt in der Entwicklung.
Andrej: Ja, da bin ich gespannt, weil wenn du das mit Lampen anfängst,
Thomas: Naja, und du meintest ja vorher, Ingo, du hast ja kurz erwähnt, der Open Thread Border Router, der übersetzt ja im Grunde einfach nur IPv6 aus dem heimischen Netz sozusagen in Thread.
Andrej: dann fangen wir ja an, Lampen auszutauschen,
Andrej: nur weil Lampen neue Features haben.
Andrej: Also ich meine jetzt Leuchtmittel.
Andrej: Ob das so sinnvoll ist?
Ingo: Manchmal muss man, um jetzt da quasi nicht alle Hersteller, die sowas machen, schlecht dastehen zu lassen, man muss auch sagen, dass zum Beispiel die RAM-Anforderungen von einem Matter 1.0 und von einem Matter 1.5 mal noch ein bisschen andere sind.
Andrej: Ja, gerade im Embedded-Bereich, da wird ja ganz knapp genäht.
Ingo: Also das ist mehr geworden, was der Matter-Stack an Speicher braucht oder auch viele Hersteller, die vorher gesagt haben, ja, wir machen ein Update auf Matter, sobald es da ist und dann festgestellt haben, oh nee, passt von den Ressourcen doch nicht.
Ingo: Also manchmal kann es einfach auch sein, dass es von der ganzen Hardwareausstattung von den Geräten, weil natürlich Massenproduktion, Kostenoptimierung, also man muss jetzt nicht sagen, dass es jeder im Endeffekt böswillig macht, sage ich erstmal so.
Ingo: Manchmal ist es auch wirklich so, dass es dann gar nicht anders geht, weil einfach, ja okay, das Ding hat nicht so viel RAM. Und ich glaube an der Stelle ist, genau, zum Beispiel bei Shelly gibt es ja auch einige Firmwares, wo man Matter aktivieren kann, wo man aber auch, okay, wenn du das machst, dann deaktiviert sich irgendwas anderes.
Andrej: Also wirklich, das Gerät macht ja nur diese eine Sache
Andrej: und nichts anderes.
Andrej: Und teilweise, ja, dann hat man ja nicht mehr genug Luft.
Ingo: Weil am Ende des Tages halt die Geräte nur eine bestimmte Menge an Speicher haben und damit muss man umgehen. Und Matter-Stack ist jetzt nicht unbedingt klein, auch wenn die sehr, sehr stark darauf Wert legen, da speicheroptimiert zu arbeiten.
Andrej: Du hattest vorhin erwähnt, für dich ist Matter die Zukunft.
Ingo: Für mich löst Matter eigentlich primär die ganzen Probleme, die wir eigentlich, wie gesagt, smart rum seit zehn Jahren. Im Endeffekt, wir kommen aus der Welt, wo jeder Hersteller eine eigene App hat, jeder Hersteller ein eigenes Protokoll hat, jeder versucht, die Leute in seinem Ökosystem gefangen zu halten, damit die Leute ja dort kaufen, weil es vielleicht dann einfacher ist, wenn sie alles mit einer App machen.
Andrej: Hast du konkrete Gedanken dazu, warum das für dich so ist?
Andrej: Ich finde noch einen weiteren Vorteil, den Matter hat,
Ingo: Aber am Ende des Tages ist natürlich keine Flexibilität für die User, weil sie sind dann am Ende immer noch irgendwo gezwungen, bestimmte Sachen zu nehmen.
Ingo: Beziehungsweise, ich sage mal so, jetzt mal in 10, 15 Jahren, vielleicht sind auch die Aufgaben von heutigen Smart Home Systemen ganz andere.
Ingo: Weil vielleicht sind wir dann gar nicht an dem Punkt, wo ich 45 Protokolle brauche, um mein Haus abzubilden.
Ingo: Vielleicht ist es dann viel mehr, weil viel mehr ist Matter im Endeffekt von meinen Protokollen.
Ingo: Die Geräte können zusammenarbeiten.
Ingo: Das heißt, ich habe viel mehr zu tun in der Orchestrierung von meinem Smart Home.
Ingo: Und wie spielt das alles zusammen, was nicht direkt, sage ich.
Ingo: Ich glaube, es wird in der Zukunft viel wichtiger, dass die Automatisierungen sinnvoll funktionieren.
Ingo: Vielleicht auch die Visualisierung im Endeffekt dann wirklich Vorteile bietet.
Ingo: Klar, das ist jetzt Wunschdenken, glaube ich, weil ich glaube, wir werden immer noch in dem Umfeld sein, wo es immer noch genügend Integrationen gibt und es gibt genügend Hersteller, die einfach sagen, nein, ich mache da kein Matter oder einfach, weil es so spezielle Gerätetypen sind, dass die da einfach nicht reinpassen.
Ingo: Aber wenn ich mir was wünschen darf, dann ist das quasi idealerweise, sollte so alle Hauptfunktionen eines Smart Homes, wenn ich die alle mit Meta abdecken kann, dann ist das für mich eigentlich das, wo ich drauf hoffe.
Ingo: Weil dann ist alles Matter. Ich muss auch dann hier nur Wi-Fi und Thread in meinem Haus rum verbreiten von Protokollen oder von irgendwelchen Sachen, die durch die Luft fliegen. Und ich habe nicht noch, keine Ahnung, 868 Megahertz noch was und noch ein bisschen was auf 433 Megahertz oder was auch immer proprietäre Protokolle, die sich dann gegenseitig stören, ohne dass ich es mitkriege.
Ingo: Es ist einfach ein bisschen mehr gestreamlined. Das wäre so meine Hoffnung, sage ich jetzt mal. Ich glaube, ja, das wird noch ein paar Jahre dauern, bis wir da sind. Aber ich glaube, Matter ist die richtige Richtung dafür, weil sie einfach das Ziel hat, das alles interoperabel zu machen und auch diesen Vendor-Lock-in an vielen Stellen einfach wegzumachen.
Ingo: weil ich auch zwischen Apple und Google und Home Assistant und bla, ich muss mich nicht entscheiden, ich kann sie einfach parallel verwenden.
Ingo: Also ich kenne auch genügend Leute, die sagen, hey, mir gefällt von Apple die Home-Darstellung und ich habe das Tablet an der Wand hängen, um mein ganzes Zeug zu bedienen.
Ingo: Aber nee, automatisieren möchte ich damit nichts, dann nehme ich jetzt Home Assistant oder I.O. Broker oder was auch immer.
Ingo: Also ich glaube, die Zukunft liegt einfach darin, dass ich diese Freiheit habe, das zu kombinieren miteinander, so wie ich das für sinnvoll und richtig halte. Und das ist eigentlich das, was Matter mitbringt und versucht aufzuräumen aus der Vergangenheit.
Andrej: der bei mir so Klick gemacht hat, war,
Andrej: dass unterschiedliche Protokolle genutzt werden können.
Andrej: Ich hatte das jetzt bei einem Freund von mir,
Andrej: der hat halt ein paar ZigBee-Lämpchen
Andrej: und hätte die gerne auch auf dem Dachboden.
Andrej: Aber dafür müsste er halt als erstes Stock
Andrej: irgendwie ein ZigBee-Netzwerk reinlegen über ein Treppenhaus.
Andrej: Und Deutschland hat ja schon Stahlbeton überall
Andrej: und was weiß ich nicht.
Andrej: Das heißt, du musst dein Wireless über das Treppenhaus durch die Türen alles durchgehen lassen.
Andrej: Und bei Matter ist es halt einfach, dass du sagst, ja gut,
Andrej: dann nehme ich halt entweder ein Gerät, was über Wi-Fi läuft und dann oben ist.
Andrej: Das heißt, es muss keine direkte Luftkonnektivität da sein oder ein Speak-Kabel, sogar Ethernet.
Andrej: Und das, finde ich, macht es dann so auf einmal spannend für auch so eine Gartenhütte oder was,
Andrej: so Off-Site-Locations, die gar nicht darüber, über das eigentliche Protokoll sprechen müssen,
Andrej: über das Radio zum Beispiel.
Andrej: Thread.
Andrej: Ja, das stimmt.
Thomas: Genau, das heißt für den Matter-Server, was ist denn alles anders zwischen Thread-Geräten und WiFi-Geräten?
Ingo: Im ersten Schritt mal nichts. Also jetzt mal auf der reinen Kommunikationsebene spricht der Matter-Server IP. So IPv6, IPv4 optional, aber primär IPv6. Da, wo wir sehr, sehr viel Logik quasi drin haben, ist, wie verhält er sich, wenn er Massenkommunikation macht mit Geräten.
Ingo: Weil einfach da, WiFi ist üblicherweise jetzt nicht so wirklich limitiert, da hat man genug Bandbreite und wenn nicht, dann ja okay, dann muss man sie schaffen. Oder Ethernet eigentlich ja dann erst recht nicht. Aber bei Thread bin ich halt immer noch limitiert.
Ingo: Und an der Stelle, das ist eine der wichtigen Sachen, auch wenn es aussieht wie es ist nur IPv6, man muss trotzdem darauf achten, weil der Netzwerklayer macht da einfach nichts. Das heißt, der kann das gar nicht optimieren, kann sagen, hey, ja, du schickst mir gerade ganz viele Pakete, weil der pumpt sie einfach raus ins Thread-Netzwerk.
Ingo: So, und natürlich kommen meistens noch Daten wieder zurück. So, und das ist das im Endeffekt, was so eins der Probleme macht, wenn ich so viel sende, wie ich nur kann, ja, dann empfange ich nichts mehr.
Ingo: So, und das heißt, die Magie liegt hier, und das ist auch das, wo wir sehr viel quasi Sachen, wie gesagt, im Matter-Server, aber auch in Matter.js grundsätzlich drin haben, wo wir wirklich sagen, was läuft parallel? Wie viel machen wir parallel? Also vor allem bei Thread limitieren wir bestimmte Aktionen parallel und sagen lieber, okay, dann warte ich halt ein bisschen, um einfach idealerweise bestimmte Aktionen immer nur so viel ins Thread-Netzwerk reinzupumpen,
Ingo: dass wir immer noch Luft
Ingo: haben, die Antworten zu
Ingo: empfangen. Die Problematik
Thomas: Und du könntest ja auch mehrere haben, ne? Also verteilt und eben. Kriegst du denn auf Matter-Ebene mit, ob ein Kommando funktioniert hat oder nicht? Wird das Kommando an sich bestätigt oder wird einfach nur die Statusänderung nochmal zurückgemeldet?
Ingo: ist so ein bisschen, natürlich, wir haben keinen
Ingo: Zugriff auf die Internas vom Border-Router,
Ingo: das heißt, wir wissen nicht, wie
Ingo: belastet das Netz gerade ist, das heißt,
Ingo: wir können das nur annehmen und damit
Ingo: versuchen wir einfach mit bestimmten Limits,
Ingo: weil es muss ja auch kein, es muss
Ingo: ja auch nicht der Home Assistant Border-Router sein,
Ingo: wo man vielleicht irgendwelche Daten abgreifen
Ingo: könnte. Könnt ihr auch in Apple,
Ingo: Google, Amazon und so weiter
Ingo: und so fort, wie sie alle heißen.
Ingo: Ja, natürlich. Und dann weiß ich sowieso nicht mehr, was wie geroutet wird.
Ingo: Da kommt dann die Netzwerkmagie ans Spielen.
Ingo: Von daher ist das genau die Sache, das ist eigentlich das, wo wir sehr viel Aufwand reingesteckt haben,
Ingo: zu überlegen, wie macht es Sinn, dass wir Thread nicht überlasten.
Ingo: Und das ist eigentlich das, was wir versuchen, dort vom Controller her zu steuern.
Ingo: Aber zum Beispiel haben wir auch gesagt, wir machen das für bestimmte Aktionen,
Ingo: Aber wenn jetzt ein User Kommandos an seine Geräte schickt, haben wir jetzt aktuell definiert, dass wir das nicht limitieren. Das heißt ja, wenn jemand 100 Lampen an- und ausschaltet und deswegen quasi 100 Requests parallel rausschickt, dann kann er damit das Thread-Netzwerk überlasten.
Ingo: Aber im selben Fall will er halt auch die 100 Leute haben und nicht irgendwie von uns nochmal nachgefiltert und dann haben wir ein schönes Popcorn-Effekt. Weil vielleicht passt es ja. Das sind so Sachen, klar, da kommen dann idealerweise Gruppen von Matter ins Spiel, die wir noch supporten wollen oder Szenen.
Ingo: Also da gibt es in Matter durchaus Möglichkeiten, da im Endeffekt Dinge noch besser zu machen, aber die erfordern auch einen gewissen Managementaufwand, den wir erst noch vorbereiten müssen.
Ingo: Aber aktuell kriegen wir beides. Also sowohl eine Kommandoantwort, die im Zweifelsfall sagt, jo, hat geklappt, oder halt die Nein war Fehler. Wobei jetzt ein On-Off hat keinen Fehlerzustand, aber es gibt natürlich andere Kommandos, keine Ahnung, setze meine Thermostat-Temperatur und wenn ich da quasi off the limits gehe, dann sagt das Ding, nein, den Wert kannst du nicht setzen. Also so von der Grundidee her.
Thomas: Okay, also du kannst zumindest, wenn jemand wirklich 100 Lampen einschalten wollen würde, könntest du sehen, ach guck mal, bei 3 habe ich keine Antwort bekommen, ich kann das Kommando jetzt nochmal schicken.
Ingo: Aber bei On-Off gibt es jetzt, da ist nun eine leere Jo, passt schon, Antwort.
Ingo: Da ist nicht viel, aber am Ende des Tages kommt das zurück
Ingo: und danach kommt nochmal die Statusänderung zusätzlich zurück.
Ingo: Generell ja, da hat Matter, also in Matter ist quasi die Standardkommunikation
Thomas: Da hast du ja zumindest mit dem User mit 400 Geräten im Netz zu Hause eine gute Spielwiese, um das zu testen.
Ingo: sind in einem bestimmten Back mit einem bestimmten Fibonacci-Backoff-Algorithmus.
Ingo: Bis zu fünfmal wird eine Nachricht versendet,
Ingo: wenn sie vom Gerät nicht bestätigt wird.
Ingo: Bevor wir dann sagen, nee, ging nicht.
Ingo: Genau, das ist auch ein Vorteil,
Ingo: wenn irgendwann mal ganz viele Geräte hoffentlich TCP können.
Ingo: Ich hoffe da immer noch drauf, bin mir nicht sicher.
Ingo: Dann ist das viel einfacher,
Ingo: weil dann habe ich einfach eine stehende TCP-Connection und nicht UDP.
Ingo: Also das hätte alles seine Vor- und Nachteile,
Ingo: wobei geht dann wieder nicht mehr mit Thread.
Ingo: Da wird es dann schon wieder interessanter.
Ingo: Aber genau, das sind dann
Ingo: alles so die Details. Also man ist
Ingo: sehr schnell in diesen Details drin.
Ingo: Also ich hoffe eigentlich immer noch, dass so Massenaktionen
Ingo: irgendwann mal besser werden,
Ingo: dann wirklich mit Gruppen und mit Szenen.
Ingo: Wobei auch damit kann man
Ingo: relativ einfach sein Thread-Netzwerk einfach
Ingo: killen, aber das hängt einfach
Ingo: von bestimmten Faktoren ab.
Ingo: Und ich glaube, die Idee ist,
Ingo: wir versuchen diese Faktoren so klein wie möglich zu halten,
Ingo: um einfach da den User zu schützen,
Ingo: keinen Blödsinn zu machen oder
Ingo: zumindest die Auswirkungen nicht zu spüren.
Andrej: Bringt sonst nichts.
Ingo: Also bei dem einen, der sagt, okay, ich bin auf die neuen Home Assistant OTBR 1.4 gegangen, damit ist alles relativ einfach und hat davon einfach fünf Stück oder sogar mehr. Ein anderer hat gesagt, okay, er hat gute Erfahrungen gemacht damit, dass er einfach zwei Thread-Netzwerke gemacht hat.
Thomas: Schwierig wird es natürlich dann, wenn du, gut da hast du dann nicht 400 Geräte, aber wenn du auch noch in einer stark bewohnten Gegend bist.
Ingo: Das heißt, er hat die Geräte auf zwei Thread-Netzwerke verteilt, die auf verschiedenen Channels laufen, ganz wichtig, und die sich alle nicht mit Wi-Fi überlagern.
Andrej: Katastrophe. Ich denke, jeder, der
Ingo: Also wie gesagt, das ist ja genau das. Thread und Wi-Fi und ZigBee quasi funken auf der gleichen Frequenz.
Ingo: Das heißt, was wir hier in Deutschland ja auch ganz oft haben, das Thema hier, Wi-Fi wählt seinen Kanal automatisch, was ja auch ganz oft die Standardeinstellung ist.
Ingo: Das kann mir halt mit Threat-Probleme machen oder auch schon mit ZigBee. Da ist ja an der Stelle die beiden sehr gleich. Das heißt, wenn man das gescheit machen will, dann macht man da nichts automatisch. Oder man muss halt was wählen, was definitiv außerhalb von den automatischen Sachen ist.
Ingo: Das heißt, man muss verstehen, wenn man es optimieren möchte, muss man sich reindenken, muss verstehen, wie das Ganze zusammenhängt, welche Thread-Kanäle sich mit Wi-Fi-Kanälen auf welche Art und Weise überschneiden und welche nicht und muss das planen.
Ingo: So, das ist jetzt in vielen Stellen halt, einige User kommen auf diese Ebenen und das ist auch dann okay, aber natürlich ist immer noch das Ziel, das Beste zu ermöglichen, ohne dass man sich auf so eine Detailebene begeben muss. Aber auch die Herausforderung, die wollte ich gerade noch erwähnen.
Andrej: 400 Clients hat, egal ob
Andrej: Wi-Fi oder Thread, der hat
Andrej: sich da immer ein bisschen beschäftigt.
Andrej: Da erinnert sich ja nichts.
Andrej: Das ist ja der gleiche
Andrej: Radiopool, den man hat und wenn voll ist,
Andrej: dann voll. Das ist egal, welches Protokoll
Andrej: darüber läuft. Das ist egal, wie viele
Thomas: Also du kannst deinen eigenen
Thomas: WiFi-Kanal natürlich kontrollieren,
Thomas: aber wenn das...
Andrej: Geräte. Wenn da einer über WLAN
Andrej: streamt und den Stream
Thomas: Ja, so ist es.
Andrej: vollhaut, dann hast du auf dem Kanal nichts mehr
Andrej: zu suchen. Da kommt gar nichts mehr.
Andrej: Ich habe ja mal in Köln gewohnt in so einer Wohnung.
Andrej: Links neben mir wäre, rechts neben mir wäre,
Andrej: über mir, unter mir wäre.
Andrej: So, 2,4 war voll.
Andrej: Dann machen wir noch die Mikrowelle an.
Andrej: Dann hast du noch ein altes Schnurlostelefon,
Ingo: Das ist richtig. Das ist auch eines der Sachen, vor zwei Monaten glaube ich kam jemand um die Ecke und hat gesagt, hier guck mal, da ist ein cooles Projekt, das hat die Daten vom Matter-Server genommen und die Daten vom OTPR, von Home Assistant und hat daraus eine Threat-Visualisierung gebaut.
Andrej: was auch auf 2,4 ist.
Andrej: Also ich hatte tatsächlich teilweise
Andrej: Probleme mit meiner
Andrej: normalen Maus. Diese Dongles
Andrej: sind auch 2,4.
Andrej: Das ist alles die gleiche Frequenz.
Andrej: Ein bisschen.
Ingo: Also haben wir uns das mal angeschaut und haben gesagt, hey, eigentlich cool, weil wir haben halt bestimmte Diagnosedaten von den Geräten. Lass das doch mal jetzt nicht nachbauen, aber im Endeffekt, wir haben eigentlich die Idee weiterentwickelt, haben gesagt, okay, was kann man alles kombinieren und haben das auch dann weitergedacht, zum Beispiel auch gemacht für Wi-Fi.
Ingo: Das heißt, damit haben die User von dem Home Assistant Matter-Server auch die Möglichkeit, da mal zu gucken. Und zwar aktuell halt auch wirklich, was sehen die Geräte? Gar nicht so, was sieht der Border-Router oder ähnliches, weil von dem haben wir keine Daten, sondern was sehen denn die Geräte?
Ingo: Da waren auch einige User auch auf der Wi-Fi-Ecke, die gesagt haben, ja, also in meinem Unify ist da alles grün und alles super.
Ingo: Und dann habe ich gesagt, dann schau dir das doch mal an und plötzlich, ups, das ist ja alles rot.
Ingo: So, da waren irgendwie die Unify-Sachen wohl so von der Power her eingestellt, dass quasi die einfach so laut, in Anführungsstrichen, raus sind, dass bestimmte Geräte einfach verloren hatten, überhaupt zurückzusenden.
Ingo: So, und allein mit so etwas, klar, wenn man auf diese Ebene sich begeben möchte, kann man da Dinge sehen oder auch bei Thread, man sieht, wie sich das Netzwerk organisiert, man sieht, was sind die Router und was ist, ja, also auch potenziell Nodes, die gar nicht Matter sind, sind dann meistens die Border-Router oder ähnliches.
Ingo: Man kann aber so ein bisschen sehen, wie ist es denn oder habe ich mir aus irgendeinem unerfindlichen Grund vielleicht ein gesplittetes Netzwerk gebaut, weil ich irgendwo einen Router nicht habe oder der nicht sein, wie wir es vorhin hatten von Zigbee, der seinen Job nicht tut.
Ingo: Auch da haben Leute dann potenziell mal Geräte ausgetauscht und gesagt, ja, ich nehme mal Hersteller A weg und setze Hersteller B hin als Steckdose und plötzlich tat alles viel besser, weil sich das Netzwerk ganz anders organisiert hat, einfach weil es jetzt irgendwas anders war oder besser war oder das Gerät nur mal einen Restart brauchte.
Ingo: So und im Endeffekt, das sind einfach Sachen, wenn man da ein bisschen Einblick hat, kann man da sehr viel tun, wenn man auf die Ebene möchte. Da ist man dann halt wieder ein bisschen auf der Nerd-Ebene, sag ich jetzt mal so rum. Aber da ist jetzt die Frage, wie gesagt, die Balance ist, idealerweise sollte man es nicht müssen, aber es ist cool, wenn man es kann.
Andrej: Ja, das denke ich auch immer,
Ingo: Wobei auch bei Home Assistant gibt es glaube ich viele Leute aus der ersten Kategorie, die einfach nur sagen, hey, hier cool, ich habe den Home Assistant Green gekauft oder was auch immer, ich habe es hier installiert oder auf dem Raspi oder was auch immer und es einfach nur benutzen. Das ist ja auch vollkommen okay.
Andrej: weil, dass der Otto-Normalverbraucher sagt,
Andrej: nee, habe ich keine Lust so, fair enough,
Andrej: dann hat er halt sein Google Home, sein HomePod, was auch immer.
Andrej: Da gibt es die Möglichkeiten eventuell auch nicht.
Andrej: Aber jemand, der Home Assistant hat
Andrej: und sich damit dann beschäftigen möchte
Andrej: und verstehen möchte, warum funktioniert es denn nicht,
Andrej: da ist das natürlich super toll, diese Möglichkeiten zu haben.
Andrej: Klar, was ich damit meine,
Ingo: Die Thread Group hat vor ein paar Wochen eine Android-App veröffentlicht, wo man für das, wo quasi die Android-Phones die Daten haben, sich auf eine ähnliche Art und Weise quasi die Daten vom Border-Router holen kann.
Andrej: Und das unwahrscheinlich ist, dass bei Google Home und Apple solche Tools dann irgendwann landen.
Andrej: So Debugging-Tools.
Andrej: Also, ja.
Andrej: Interessant.
Thomas: Es läuft dann aber nicht
Andrej: Das recherchiere ich nachher mal.
Ingo: Die ist recht, also ja, Thread, ich muss gucken, ich habe es auch nicht mehr im Kopf, aber Thread Border Router, glaube ich, oder sowas. Es gibt nur eine von der Thread Group, also als Veröffentlicher.
Andrej: Weil wenn man Thread sucht bei Android, dann findet man natürlich nur dieses Social-Media-Dings.
Andrej: Wir finden schon eine Lösung.
Andrej: Diese ganzen Infos, die wir jetzt hier in dem Gespräch hatten,
Ingo: Okay, ja, am Ende war es ein Gemisch. Am Ende des Tages bei der Open, also ich, wie gesagt, seit letztem September habe ich die Ehre, muss ich so rum sagen, und die Möglichkeit bei der Open Home Foundation eigentlich, das, was ich vorher als Hobby gemacht habe nebenher, nämlich jetzt die Matter.js-Entwicklung hauptsächlich, weil das war dann immer mehr geworden und war eigentlich dann meine Hauptzeit, sage ich jetzt mal, neben dem normalen Job.
Andrej: war das jetzt alles schon quasi Teil, das du jetzt bei Home Assistant oder bei der Open Home Foundation machst?
Andrej: Oder war das ein Gemisch?
Andrej: Oder was ist deine Aufgabe bei der Open Home Foundation in dem Zuge?
Andrej: Kein Implementierungsdetail
Ingo: mache ich jetzt als mein Hauptberuf.
Ingo: Das heißt, ich bin in der
Ingo: Open Home Foundation verantwortlich
Ingo: für das Thema Matter
Ingo: als Matter Lead Developer
Ingo: oder wie auch immer man es genau
Ingo: nennen möchte. Das heißt, ich
Ingo: auf der einen Seite ist es meine
Ingo: Hauptaufgabe, Matter.js zu entwickeln
Ingo: als Alternativimplementierung vom
Ingo: Matter-Standard, um auch den Standard
Ingo: zu unterstützen und ähnliches.
Ingo: Ich bin verantwortlich für den
Ingo: Open Home Foundation Matter-Server,
Ingo: der wie schon angedeutet dann jetzt, das ist eigentlich genau jetzt mit dann eins der Tätigkeiten,
Ingo: den Python-Server abzulösen durch die Matter.js-Variante.
Ingo: Natürlich unterstütze ich auch die Home Assistant-Integration von Matter,
Ingo: wobei man muss hier sagen, ich bin kein Python-Entwickler,
Ingo: also ich bin momentan noch auf dem Level, dass ich mir die Pull-Requests thematisch anschaue
Ingo: und dort meine Kommentare gebe,
Ingo: aber jetzt kein Code-Review
Ingo: quasi von der Python-Sache mache.
Andrej: ist
Andrej: Ja, das ist auch ein spannendes Thema, weil
Ingo: Und natürlich versuche ich so jetzt dann auch die ganzen,
Ingo: ist ja jetzt dann auch mit dem State of the Open Home,
Ingo: ist ja die Roadmap veröffentlicht worden,
Ingo: da ist ja zum Beispiel auch das Thema Matter-Camera
Ingo: oder überhaupt Cameras drauf
Ingo: und vor allem natürlich allen voran Matter-Cameras.
Ingo: Das heißt, hier ist natürlich der eine große Part ist,
Ingo: den Matter-Server fit zu machen, dass er Matter 1.5 kann
Ingo: und entsprechend Camera-Support hat
Ingo: und natürlich dann auch gemeinsam mit den Home Assistant-Core-Entwicklern
Ingo: dann zu sagen, okay, wie wollen wir den Kameras in Home Assistant quasi abbilden.
Ingo: So ein bisschen basierend auf Matter, aber natürlich weiter gedacht,
Ingo: dass das auch für Nicht-Matter-Sachen dann kompatibel ist,
Ingo: sodass man das einfach, wie wir es am Anfang schon mal gesagt haben,
Ingo: überlegt, wie soll das aussehen,
Ingo: sodass auch andere Integrationen sagen können,
Ingo: okay, jetzt können wir uns daran halten
Ingo: und sind auch eine Home-Assistant-kompatible Kamera.
Ingo: Ja, die Frage ist ja, hat das überhaupt auf dem Server was zu tun?
Andrej: Performance-technisch teilweise
Andrej: gerade auf Geräten wie so einem Hostess & Green, die
Andrej: jetzt keine heftige
Andrej: CPU drin haben, ist eine gute CPU
Andrej: die viel kann, aber wenn man
Andrej: da 20 Streams reindrückt, was passiert dann?
Andrej: Dann hat man direkt Fragen
Andrej: Ja
Thomas: über den Server, oder?
Ingo: Das ist, also ich glaube, im ersten Schritt koordiniert der nur.
Andrej: Oh ja, man muss ja nicht immer von
Thomas: Der koordiniert nur.
Thomas: Wir hatten es aber an ein paar Stellen schon,
Ingo: Ich glaube, mittelfristig,
Ingo: und das ist auch das, was als zukünftige Roadmap-Themen kommt,
Ingo: also sagen wir mal so, sie sind aktuell erst mal ausgeschlossen.
Ingo: Das ganze Thema Recording von Aufnahmen oder, oder, oder,
Ingo: das ist jetzt erst mal nicht das Ziel,
Ingo: sondern erst mal generell, dass man es sehen kann,
Ingo: dass man steuern kann, was jetzt Pan und Tilt angeht
Ingo: und die Auflösung und solche Sachen.
Ingo: Das heißt, aber natürlich irgendwann kommt die Frage,
Ingo: wie möchte Home Assistant denn mit dem Speichern von Videos umgehen?
Ingo: Und dann kommt natürlich, dann kommt sowas auf den Server.
Ingo: Aber das ist erst mal nicht der erste Schritt,
Ingo: sondern es ist dann die Zukunftsmusik,
Ingo: wo es irgendwann mal hingehen wird.
Ingo: Aber da ist auch, muss ich jetzt auch nochmal sagen, da hat Meta in meinen Augen auch die richtige Entscheidung getroffen, jetzt nicht das 37. Videoprotokoll zu erfinden, nur damit es über einen Matter-Standard läuft, sondern einfach zu sagen, hey, wir basieren einfach auf WebRTC, was ein Standard ist, den es gibt, der alles kann, was man haben will, von einfach bis hin zu end-to-end encrypted und so weiter, weil es einfach alles schon definiert ist und geht.
Ingo: Und von daher, die Matter-Kameras sind am Ende ja, man steuert sie über Matter und man bekommt die Stream-Daten über Matter, aber der Stream an sich läuft über WebRTC komplett an Matter, in Anführungsstrichen, vorbei.
Ingo: Und das in meinen Augen ist eine sinnvolle Entscheidung, weil man einfach Sachen kombiniert, die es schon gibt und einfach Standards sind, zusammen mit dem, was über Matter Sinn macht, entsprechend zu machen.
Ingo: Das ist richtig.
Andrej: von 0 anfangen
Andrej: Wie heißt das nochmal, dieses
Andrej: Not invented here Problem
Andrej: dass man immer alles selber in der Firma
Andrej: selber von Null auf entwickeln
Andrej: muss. Gerade bei WebRTC,
Andrej: da sind ja auch, glaube ich, die Großen mit dabei. Google
Andrej: und Co. haben sich da, glaube ich, auch schon, oder
Andrej: Firefox und Chrome zumindest, die Teams haben sich
Andrej: ja da auch zusammengeschlossen. Und da
Andrej: hat man ja schon mehr Power hinter, die wahrscheinlich
Andrej: schon gute Entscheidungen getroffen haben.
Andrej: Ja, ja, nee.
Ingo: Ich fand das zum Beispiel bei eQ-3,
Ingo: was ja die Homematic-Ecke ist,
Ingo: die haben jetzt auch Kameras angekündigt.
Ingo: Auch natürlich proprietär.
Ingo: Ich glaube, das war so eine IFA-Ankündigung,
Ingo: dass es jetzt irgendwann demnächst
Ingo: Wi-Fi-Kameras von Homematic gibt.
Ingo: Aber sie machen kein Matter.
Ingo: Das ist das, was ich schade finde an der Stelle.
Ingo: Da wüsste ich gern, warum.
Ingo: Aber das werden wir wahrscheinlich nicht rauskriegen.
Andrej: Wir könnten Alu aufziehen und ein paar
Andrej: Verschwörungstheorien machen, aber ich glaube, da kommen wir nicht
Andrej: weit mit.
Andrej: Ja, es wird irgendwie immer als Last
Thomas: die Erfahrung mit
Thomas: deutschen Unternehmen
Thomas: und moderner Technik
Thomas: und Community
Thomas: Pflege oder
Thomas: Freundlichkeit, das ist hier noch
Thomas: nicht immer so ganz angekommen, leider.
Thomas: Und auch fürs Projekt
Andrej: gesehen oder häufig, nicht immer, darf man wahrscheinlich nicht sagen,
Andrej: aber es gibt ja immer einen Zerfall.
Andrej: Ich wollte auch mal irgendwas, ich wollte
Andrej: mal einen, ich habe irgendwo
Andrej: einen RS485-Post gehabt
Andrej: und wollte das halt in
Andrej: Husten reinbringen und
Andrej: war ab die Firma gefragt, ob die mir so ein Gerät
Andrej: zur Verfügung stellen könnten, damit ich
Ingo: Super. Und last but not least, das Letzte, in der Open Home Foundation bin ich halt, dadurch, dass die Open Home Foundation ist ja auch Member in der Connectivity Standard Alliance. Das heißt, ich vertrete auch gemeinsam, aber auch mit anderen Leuten. Also ich bin da nicht alleine im Endeffekt, der in die Arbeitsgruppen geht.
Andrej: das implementieren könnte
Andrej: und ein so hartes Nein hätte ich nicht erwartet.
Andrej: Also
Andrej: für mich ist das einfach so völlig
Andrej: warum denn nicht, das
Andrej: kostet euch vielleicht 20 Euro
Andrej: das Gerät, also in der Herstellung
Andrej: natürlich nicht im Endverkaufspreis und
Andrej: ihr habt doch nur positive Publicity
Andrej: dadurch, warum nicht?
Andrej: Und ja, irgendwer möchte das halt nicht
Andrej: und da kannst du nichts gegen argumentieren.
Andrej: Das finde ich total toll,
Ingo: Das heißt, wir vertreten auch die Open Home Foundation sowohl in den Matter-Arbeitsgruppen wie auch bei zum Beispiel Privacy, Security Themen und ähnliches, weil natürlich auch das so alles Themen sind, die auf der einen Seite der OHF wichtig sind, aber halt auch dann für das Thema wichtig sind und probieren natürlich auch einfach Probleme anzusprechen, die wir sehen und natürlich dafür zu sorgen, dass es da entsprechende Lösungen gibt und ähnliches.
Ingo: Also ich bin immer noch dabei und melde immer noch quasi jegliche Spezifikationstests oder Implementierungsthemen, die ich so finde, wenn wir bei Matter.js Dinge tun und habe jetzt einfach da mehr Möglichkeiten und einfach auch direktere Möglichkeiten dadurch, dass die Open Home Foundation halt Member ist, sind einfach da die Möglichkeiten extrem gestiegen, auch wirklich Sachen zu bewirken.
Andrej: weil du hast das sowieso gemacht,
Andrej: du hast deine Leidenschaft da reingestellt, deine Freizeit,
Andrej: kostbare Freizeit darf man wohl auch sagen,
Andrej: weil wir haben ja alle nur wenig Stunden
Andrej: am Tag und wenn du das jetzt beruflich machen
Ingo: Das ist so eine Once-in-a-Lifetime-Möglichkeit war das.
Andrej: darfst, ist ja einfach nur toll.
Andrej: Ich bin ja mal gespannt,
Ingo: Die konnte ich auch einfach nicht ablehnen.
Ingo: Da muss ich ehrlich sagen, bin ich sehr froh, dass sich das so ergeben hat.
Ingo: Ja, genau, richtig.
Thomas: ist es natürlich mega, weil vorher
Thomas: warst du halt eben ein Open-Source-Entwickler, der
Thomas: eben nicht in diesem inneren Kreis war,
Thomas: der CSA, und jetzt kannst du eben mitbestimmen
Thomas: oder mitwirken.
Thomas: Das ist doch cool.
Thomas: Du hattest vorhin gesagt,
Ingo: Es klingt so blöd, schau in den Metastandard.
Andrej: ob Meta auch in Themen reinkommt.
Andrej: Ich habe es jetzt im bekanntesten Familienfreundeskreis schon öfter gehabt,
Andrej: Solaranlage, Heizungsanlagen, die haben ja immer so proprietäre,
Andrej: serielle Busse, wo jeder Hersteller seinen eigenen Bus entwickelt.
Andrej: Und ich denke mir so, muss das sein?
Andrej: Ob da nicht eine Statistierung auch stattfinden könnte,
Andrej: sodass diese Geräte oder Anlagen,
Andrej: falls die Hersteller-App-Cloud irgendwann in Pleite geht,
Andrej: was ich schon im Familien- und Bekanntenkreis auch gesehen habe,
Andrej: dass die halt ihre Anlagen nicht mehr bedienen können,
Andrej: weil die App von dem Hersteller abgeschaltet wurde,
Andrej: wo dann halt so ein offener Standard
Andrej: natürlich wahnsinnig viel Gold wert ist
Andrej: in meinen Augen. Da mal was kommen könnte.
Andrej: Okay, es geht in die Richtung.
Ingo: Warte, ich scrolle gerade kurz hier mal durch.
Ingo: Also der Matter 1.5.1, was der aktuelle Standard ist,
Ingo: hat Device Energy Management, hat, lass mich hier angucken,
Ingo: Hat Price Management, Meter Identification, hat Tarifkram, hat Electrical Grid Conditions Cluster
Ingo: und hat einige Cluster, die in so eine Richtung quasi gehen.
Andrej: Gut, das dauert ja auch einige Jahre, bis das
Ingo: Von daher, der Standard hat es.
Ingo: Ich glaube, da sind wir auch noch nicht am Ende, sagen wir es mal so.
Ingo: Jetzt sind wir an dem Punkt, jetzt müssen halt die Hersteller kommen und müssen da halt auch Dinge damit tun.
Ingo: Das ist, glaube ich, quasi der Punkt, der quasi noch fehlt.
Ingo: Ja, das ist richtig. Aber zum Beispiel jetzt mal auf der Geräte-Ebene, ich scroll gerade die Spezifikationen,
Andrej: dann implementiert wird. Man hat ja eine eigene Produktlinie,
Andrej: da muss man Entwicklungen,
Andrej: das dauert ja mal so 2, 3, 4, 5 Jahre,
Andrej: bis dann so ein Gerät dann draußen ist.
Andrej: Interessant.
Ingo: es gibt ein Solar-Power-Device-Type, es gibt ein Battery-Storage-Device-Type.
Ingo: Am Ende des Tages heißt das, dass eigentlich die Cluster,
Ingo: also die Möglichkeiten da sind, so etwas zu bauen und auch zu zertifizieren.
Ingo: Das heißt, jetzt muss es nur jemand tun.
Ingo: Sagen wir es mal so rum, der Matter-Standard definiert es als optional.
Andrej: Kriege Ideen, aber lassen wir das mal.
Andrej: Ist ja wie in deren Cloud.
Thomas: was Matter-Server,
Thomas: Thread, IPv6.
Thomas: In dem Beisatz, da meintest du aber auch sowas von
Thomas: IPv4.
Thomas: IPv4 spielt auch noch eine Rolle?
Thomas: Ja, es ist wie bei der, ja, genau.
Ingo: Also der Matter-Standard erlaubt, dass Geräte auch IPv4 sprechen,
Ingo: aber IPv6 ist Pflicht.
Ingo: Das heißt, wir sind an dem Punkt, ich glaube, von meinen Erfahrungen her war es, dass mit Google geht mit IPv4 gar nichts. Das hängt so ein bisschen vom Controller ab. Mit Apple oder mit anderen geht auch teilweise IPv4. Amazon, von dem, was ich so sehe, mag es am ehesten, IPv4-Adressen aufzurufen als IPv6.
Ingo: Aber das sind so einfach so Sachen, wenn man sich das auf einer Geräteebene so anguckt, im Endeffekt sieht man da so ein paar Sachen, aber deswegen IPv4 funktioniert immer noch, weil am Ende Matter basiert von der Erkennung her auf DNS-SD, also mDNS, so wie auch HomeKit.
Andrej: Sorry.
Andrej: Ja.
Thomas: Ja, lustig.
Ingo: Und das ist auf der einen Seite ein Problem, sobald ich anfange, mit Netzwerksegmenten zu arbeiten. Das ist immer wieder bei den Usern, die sagen, ich teile mir mein Netzwerk auf, die werden mit Matter eher Probleme haben. Für die Leute, die das nicht tun, für die funktioniert Matter auch noch viel besser.
Ingo: Weil wir es auch hatten von wegen Matter funktioniert nicht. Auch sowas spielt mit rein. Das heißt, wenn ich sage, ja, alle meine China-Geräte sind in einem Netzwerk, weil denen vertraue ich nicht und die Matter-Geräte sind da dabei, weil kommen auch daher. Ja, dann habe ich da Potenzial verloren oder ich muss nur geschafft haben, mein Handy in einem anderen Netzsegment zu haben oder mein Router routet nicht die UDP und MDNS-Pakete richtig. Punkt, Punkt, Punkt.
Andrej: Klar.
Ingo: Da sind wir ganz, ganz schnell an Geschichten oder vielleicht, wenn wir jetzt demnächst sagen Gruppen, vielleicht funktioniert UDP Unicast über irgendwelche Netzwerksegmente, weil ich es hinbekommen habe, das zu tun. Aber das ganze Gruppen läuft wieder über Multicast. Das heißt, im Normalfall wird Multicast auf keinen Fall geroutet. UDP Unicast vielleicht.
Ingo: So, da sind wir wieder ganz auf einer ganz tiefen Detailebene, wo ich mir mit Dingen einfach mehr Probleme selber bereiten kann, was jetzt Meta angeht, als ich es muss.
Ingo: Dazu kommen auch Sachen wie jetzt, deswegen die Anleitung vom Matter-Server ist nicht umsonst, gibt es einige OS-Requirements, das heißt, wenn ich jetzt alles auf Home Assistant OS laufen lasse, ist alles gut, weil alles sinnvoll vorkonfiguriert wird.
Ingo: Aber wenn ich jetzt sage, ich betreibe den Matter-Server auf meiner eigenen Linux, quasi Linux-VM-Kiste, was auch immer, dann muss ich schon wieder am Kernel Potential-Anpassungen vornehmen, weil der Default-Linux-Kernel hat bestimmte Einstellungen, die nicht so IPv6-sinnvoll und kompatibel sind.
Andrej: Das gibt mir noch mehr Schießfeuer fürs Argument,
Ingo: und vor allem dann, wo sich zeigt, dass bei Matter Probleme existieren.
Ingo: Oder auch der Home Assistant OS hat bestimmte Patches für ein paar Bugs
Ingo: oder Effekte in Linux Executables drin.
Ingo: Das dauert alles so ein bisschen, bis das dann in die Distribution mal reinwandert, wenn überhaupt.
Ingo: Aber da bin ich schon wieder, das alles spielt dann auch noch mit eine Rolle.
Ingo: Ich glaube, da sind am Ende die User, die einfach nichts so speziell machen,
Ingo: die einfach sagen, hey, ich habe hier meine Fritzbox
Ingo: und ich habe da ein Netzwerksegment
Ingo: und ich habe da idealerweise ein Home Assistant OS jetzt mal so als Beispiel.
Ingo: Die haben weniger, viel weniger Probleme wie andere,
Ingo: aber auch die können wieder Probleme haben.
Ingo: Also es kann sehr schnell sehr komplex werden.
Ingo: Und ich glaube, da ist noch ein bisschen Zeit, die ins Land geht,
Ingo: bis das nicht mehr zum Problem wird,
Ingo: weil einfach alle Komponenten wissen, wie sie miteinander spielen müssen.
Ingo: Ja, oder du musst die richtigen Anleitungen befolgen
Andrej: dass man eine separate Home Assistant OS-Box
Andrej: haben sollte, in meinen Augen.
Andrej: Für jemanden, der das als
Andrej: einfach als System wohin stellen möchte.
Andrej: Einfach eine Box. Kein Docker, kein
Andrej: VM, kein nix und einfach diese Komplexität
Andrej: daraus. Wenn du sogar
Andrej: auf Kernel-Ebene Patches drin hast,
Andrej: im Home Assistant OS, ja, dann
Andrej: musst du halt mit Linux
Andrej: entweder dich auskennen oder halt nicht.
Andrej: Und dann, oh ja, dann ist es weg. Ja, was auch immer. Ja, oder man kann ja auch Hardware so designen, dass die, nehmen wir mal jetzt so einen Wassersensor an, dass sobald der diesen Stromkreis schließt durch das Wasser, dass er dann erst dann angeht. Dadurch hat er natürlich eine ewig lange Batterielaufzeit, dieser Sensor. Das ist so ein Input-Signal fürs Einschalten in so einem Deep, Deep Sleep.
Ingo: und muss das alles richtig machen und muss sicherstellen,
Ingo: dass das persistiert wird über Neustarts.
Ingo: Das ist ja alles dokumentiert.
Ingo: Also es ist ja nicht so, dass die Informationen nicht da sind.
Ingo: Genau.
Ingo: Wir haben jetzt vor ein paar Tagen gefunden,
Ingo: dass wohl einige Linux-Systeme hier und da per Default
Ingo: bestimmte Einstellungen haben, wann UDP-Verbindungen
Ingo: zwischen zwei Hosts als NEDI ist jetzt nicht mehr valide
Ingo: in irgendwelchen Firewalls gesehen werden.
Ingo: Und das ist alles kein Problem, außer wenn man dann von Ikea zum Beispiel Geräte hat,
Ingo: die einfach sagen, ich gehe mal einfach 30 Minuten schlafen, wenn nichts passiert.
Ingo: Wo dann nämlich die Firewall-Einstellungen sagen,
Ingo: jo, mehr als 10 Minuten und dann erkläre ich die Verbindung als nicht mehr aktiv.
Ingo: Und wenn dann nach 30 Minuten das Gerät sagt, ich bin übrigens noch da,
Ingo: ja, dann bleibt das Paket auf der Strecke und der Matter-Server verliert.
Ingo: Also da haben wir eine ganze Weile jetzt rumgesucht,
Ingo: Bestimmt ein, zwei Monate auch mit Ikea zusammen, um jetzt am Ende das rauszufinden, dass es an so etwas liegt, wo wirklich auf so einer Ebene,
Ingo: und da sind wir aber wieder bei Home Assistant OS, ist das nicht relevant, weil da gibt es keine Firewall mit so einer Einstellung.
Ingo: Aber es gab dann Leute, die gesagt haben, ja, aber mein Proxmox oder mein Linux hat da irgendwas drin gehabt.
Ingo: Oder sie haben selber was eingebaut, ohne es zu verstehen, dass es Effekte haben könnte.
Thomas: Oder dann, eigentlich spannend,
Ingo: Ja, das ist, bei Meta wird aber genau effektiv das gemacht.
Andrej: Ja, aber was soll er denn sonst die ganze Zeit senden? Soll er sagen, nee, es ist immer noch kein Wasser, es ist immer noch kein Wasser, es ist immer noch kein Wasser? Okay, das wird enforced. Aber in diesem einen Spezialkreis halt nicht. Aber es macht auch total Sinn, weil du musst ja irgendwie eine Art Ping oder sowas haben, damit du weißt, ist das Gerät noch Teil des Netzwerks?
Ingo: Also das ist ja, das ist ein Teil von dem,
Ingo: üblicherweise hat jeder Controller,
Ingo: hat halt eine Subscription zu dem Gerät.
Ingo: Am Ende schlägt der Controller vor,
Ingo: wann sich das Gerät spätestens bitte mal wieder melden möchte.
Ingo: Und das Gerät kann das aber auch überschreiben.
Ingo: Also das ist zum Beispiel bei Ikea.
Ingo: Wir sagen, hey, hier, mach mal alle 10 Minuten.
Ingo: Und das Gerät sagt, nö, ich mach 30.
Ingo: Was okay ist für uns, alles gut.
Ingo: also der Controller kann das ab oder ein Gerät könnte auch sagen,
Ingo: ich komme erst in zwei Tagen wieder.
Ingo: Das wäre grundsätzlich okay, alles grundsätzlich machbar.
Ingo: Das ist aber auch, aber natürlich, wenn dann irgendwo auf der Netzwerkebene jemand sagt,
Ingo: ja, nee, nach einem Tag ohne Traffic vergesse ich jetzt mal, dass ihr euch kennt
Ingo: und die Firewall deswegen sagt, dass das Paket nicht ankommen darf,
Ingo: ja, okay, dann habe ich halt verloren.
Ingo: Ja, genau. Übrigens auch eine, hey, Batterie wird bald leer, ist dann auch eine solche Meldung. Also von daher, das Gerät kann sich jederzeit, halt bei Matter, das Gerät kann sich jederzeit vorher melden. Das ist überhaupt kein Stress. Deswegen normalerweise, sobald sich was ändert, meldet sich das Gerät. Spätestens aber nach der vereinbarten Zeit, sage ich jetzt mal so. Und das ist eigentlich das Ping-Pong.
Andrej: Weil es wäre ja auch doof, wenn gerade dieser Wassersensor sagt,
Andrej: ja, das Batterielehrer, deswegen hat er sich nie gemeldet.
Andrej: Du musst ja irgendwie überprüfen, dass das Ding noch am Leben ist.
Andrej: Und das ist natürlich von der Matter-Service.
Andrej: Ich habe noch eine Frage zum Onboarding.
Ingo: Aber ich glaube, die aktuellen Ikea-Geräte mit 30 Minuten ist so ein bisschen eher so das Maximum, was wir bisher in der Realität gesehen haben. Und damit schaffen die schon relativ gute Batterielaufzeiten.
Ingo: Ja, natürlich. Vielleicht wird das auch alles nochmal besser irgendwann oder vielleicht alles nochmal flexibler, aber im ersten Schritt. Und natürlich, TCP kann da helfen, was jetzt die reine Verbindung angeht, aber natürlich, solange Discovery weiterhin MDNS erstmal ist, dann bin ich da erstmal in Anführungsstrichen limitiert.
Thomas: jetzt haben wir auf der positiven
Thomas: Seite, es werden super viele Standards
Thomas: wiederverwendet. Also es wird auf
Thomas: Standard-IPv6-Praktiken
Thomas: zurückgewiesen, es wird MDNS verwendet
Thomas: und so weiter. Alles cool. Aber
Thomas: irgendwo auf der WiFi-Ebene
Thomas: oder WiFi-LAN-Ebene
Thomas: ist halt immer noch teilweise wilder
Thomas: Westen. Router kommen unterschiedlichst
Thomas: konfiguriert an, Firewalls
Thomas: durch Netzsegmentierung hast du dann
Thomas: spätestens da hättest du was dazwischen,
Thomas: wenn das jemand macht. Das kann dir in den Fuß
Thomas: schießen. Das ist halt das Debugging schwer.
Thomas: Das ist ein guter Punkt.
Ingo: Und da merkt man natürlich aber auch, die Ausrichtung ist primär auf die Endkunden ausgerichtet.
Ingo: Und jetzt Martin, der Otto-Normalverbraucher, wie es so schön heißt,
Ingo: der hat jetzt da auch nicht mehrere Netzwerksegmente.
Ingo: Da sind wir schon wieder anfänglich im Nerd-Bereich.
Ingo: Und ja, natürlich, es kann Gründe geben, das zu tun.
Ingo: Und die Idee ist ja eigentlich, dass Matter idealerweise von diesem
Ingo: viel Telefonieren-Geräte-noch-nach-Hause-oder-ähnliches
Ingo: einfach die Gründe auch vielleicht ein bisschen wegnehmt,
Ingo: weil Matter halt eigentlich ein rein lokales Protokoll ist.
Ingo: Aber wir sind immer noch weit davon weg.
Ingo: Es gibt immer noch genügend Hersteller, und das ist auch erlaubt,
Ingo: die einfach sagen, ja, Matter ist eins der Protokolle, die mein Gerät kann.
Ingo: Und ich kann es auch trotzdem über meine eigene Cloud kontrollieren.
Ingo: Also hat sich, was aber okay ist, Hauptsache, ich kann es auch lokal machen.
Ingo: Ich glaube, bei Matter ist der Standardweg,
Thomas: Da wurde halt auch eine Erwartungshaltung geschürt.
Andrej: Also ich habe mir jetzt letztens so ein Schlösschen gekauft
Andrej: und das war so ein Smart-Schloss für die Tür.
Andrej: Und was mich dann doch geärgert hat,
Andrej: ich weiß aber gar nicht, ob das was mit Meta zu tun hat
Andrej: oder mit in dem Fall Aqara in meinem Fall,
Andrej: hat Matter so eine Art Onboarding fest drin,
Andrej: weil was mich genervt hat, ist, ich muss eine App installieren
Andrej: und in dieser App musste ich einen Account anlegen.
Andrej: Das möchte ich eigentlich gar nicht.
Andrej: Ich will einfach nur dieses Gerät hinzufügen und das war es.
Andrej: Ich möchte am liebsten gar nicht mit dem Hersteller interagieren.
Andrej: Jetzt war Dart bei dem Schloss halt,
Andrej: musste ich viele Funktionen über deren App klären.
Andrej: Ich nehme mal an, weil noch nicht alles in dem Schlossstandard
Andrej: oder in dem Entitätsschloss vielleicht noch nicht alles abgebildet ist,
Andrej: was der Hersteller anbieten möchte als Produkt.
Andrej: deswegen macht er es so. Wie läuft
Andrej: da diese Geschichte bei Matter?
Andrej: Da müsste ich mir das mal angucken.
Ingo: dass du auf dem Gerät einen Matter-QR-Code hast
Ingo: und eigentlich keine App von einem Hersteller brauchst.
Ingo: Es gibt natürlich vor allem bei komplexeren Geräten, kann der Hersteller sagen, okay, du kriegst den QR-Code für Matter einfach in meiner App.
Ingo: Das sind aber dann eigentlich in meiner Welt schon fast Ausnahmen und da sollte eigentlich der Hersteller idealerweise einen guten Grund dafür haben.
Ingo: Weil jetzt mal rein faktisch ist eigentlich die Erwartung, dass das Gerät ausgepackt wird, ich den QR-Code scanne, der draufgeklebt wird und ich das Gerät ohne jegliche zusätzliche App installieren kann.
Ingo: Wie gesagt, alles daneben her ist grundsätzlich erlaubt, was den Matter-Standard angeht, aber sollte in meiner Welt natürlich schon vom Hersteller auch begründet sein, weil warum mache ich das sonst?
Ingo: Das kann ich jetzt bei Security-Sachen wie im Schloss, ja, vielleicht gibt es da Einstellungen, die ich machen will, aber eigentlich hat der Matter alle Standardeinstellungen. Das heißt, idealerweise, wenn da ein QR-Code von Matter drauf ist, solltest du keine extra App brauchen. Im Matter-Standard nicht.
Andrej: Also da ist ein QR-Code drauf gewesen, das ist okay.
Andrej: Das ging auch zu integrieren in Home Assistant, das ist recht einfach.
Andrej: Aber das Onboarding des Schlosses
Andrej: musste ich mit der App machen, weil das Schloss
Andrej: kalibriert werden muss, im Sinne von,
Andrej: wie weit muss die Falle zurückgezogen werden
Andrej: und zum Schließen. Das weiß ich nicht,
Andrej: ob das in Matter drin ist, würde ich mal checken.
Andrej: Ja, gut, dann
Andrej: verstehe ich, warum der Hersteller das macht, weil sonst
Andrej: funktioniert das Produkt halt nicht.
Andrej: Aber es war doch schon so, hat mich dann so
Andrej: das ist jetzt so halb irgendwie so.
Andrej: Das ist so nicht das, was ich mir wünschen würde
Andrej: als Konsument, als Konsument, der halt sehr
Andrej: stark auf lokale Geräte achtet
Andrej: und vor allem dann auch, nehmen wir mal an,
Andrej: in zehn Jahren gibt es diese blöde App nicht
Andrej: mehr, weil die nicht geupdatet wurde und so.
Andrej: Was machst du dann?
Andrej: Genau. Ja, man könnte es
Ingo: Das ist so ein bisschen die Problematik an der Stelle.
Ingo: Klar, selbst wenn man jetzt sagt, okay, solche Kalibrierungen könnte ich in einem Custom-Cluster abbilden,
Ingo: dann kann ich immer noch das über das Matter-Protokoll machen,
Ingo: auch wenn es eine herstellerspezifische Geschichte ist, was sowas abbildet.
Ingo: Klar, dann bin ich aber wieder bei irgendeiner Hersteller-App,
Ingo: muss dann auf Apple und iOS mit diesem Custom-Ding, auch wenn es Matter ist, quasi kommunizieren.
Ingo: Aber ja, ich glaube, der Standard und eigentlich die Idee ist,
Ingo: dass die Hauptgeschichten
Ingo: direkt gehen
Ingo: und ja, wenn es halt sowas
Ingo: komplexes ist, wie jetzt die Falle konfigurieren
Ingo: und wie viel Umdrehung brauche
Ingo: ich jetzt hier, also
Ingo: wenn es das Ding nicht alleine erkennen kann,
Ingo: sagen wir es mal so rum.
Ingo: Wobei wenn ich mich da auch an meine
Andrej: ja auch in so eine Art Startprozedere
Andrej: reinpacken, dass das dann in
Andrej: Hardware irgendwelche Werte niederschreibt.
Andrej: Okay, so viel Umdrehung nach links, so viel
Andrej: Umdrehung nach rechts oder was auch immer, die dann abspeichern
Andrej: vom Motor her.
Ingo: Schlösser erinnere, die ich zu Hause habe,
Ingo: ich glaube, es macht Sinn
Ingo: dort Dinge zu tweaken und nicht
Ingo: alleine auf das Ding versucht
Andrej: Knack.
Ingo: bis zum Anschlag zu fahren
Andrej: Aber mir ging es alles automatisch, nur
Ingo: und versucht zu erkennen,
Ingo: wo und was und wie.
Ingo: Ich erinnere mich auch an meinen Homematic-Schloss,
Ingo: was ich noch habe, habe ich nachgetunt.
Ingo: Also
Andrej: mit dem Beigeschmack der App, die
Andrej: einen Login erzwungenermaßen hatte,
Andrej: soweit ich weiß. Ja, und ich musste, glaube ich,
Andrej: PIN-Codes und Personen dort
Andrej: hinzufügen. Ich habe gesehen, dass es bei
Andrej: Meta auch theoretisch geht, funktioniert
Andrej: da aber nicht. Ja, mal schauen.
Andrej: Ja, habe ich gesehen. Ja, das war
Ingo: Meta hat es,
Ingo: aber du hast recht, wir haben
Ingo: letztens auch bei Home Assistant da die neue
Ingo: Integration
Ingo: für die Credentials gemacht.
Ingo: Auch da haben wir festgestellt, dass es halt einige
Ingo: Geräte gibt, die
Ingo: nicht, also sobald die
Ingo: Geräte jetzt keinen Pin oder kein irgendwas
Ingo: haben, dann kann es sein, dass
Ingo: ich da eine User-Verwaltung vielleicht in der App habe
Ingo: oder ähnliches, aber dann ist
Ingo: das potenziell was Eigenes und
Ingo: nichts, was über Matter läuft. Weil auch wenn ich
Ingo: keinen PIN-Code dran habe, dann, also kein
Andrej: mehr diese Tastenfelder.
Ingo: PIN-Gerät
Ingo: zum Eingeben.
Ingo: Ja, da muss ich
Andrej: Ja, ich glaube, also ich habe auch
Andrej: im Home Assistant Forum nachgefragt und
Andrej: mich hat es ein bisschen geärgert, dass ich
Andrej: erwartet habe, okay, da kommt jetzt ein toller
Andrej: Matter-Standard, da kommt jetzt, jetzt kannst du es endlich über das UI
Andrej: verwalten und ich freue mich und klicke da drauf
Andrej: und mache das und stehe vor der Tür und komme nicht
Andrej: rein.
Andrej: Ich habe natürlich die Schlüssel mitgenommen, weil ich wusste,
Andrej: ne, testen, man kennt
Andrej: das ja und dann hat er es nicht übernommen.
Andrej: Entweder macht Aqara da in dem
Andrej: Falle bei dem Gerät halt kein Matter
Andrej: oder was auch immer, da kann ja auch ein Bug sein, wer weiß.
Andrej: Ja, da sieht man halt, dass es noch relativ
Andrej: jung ist, ne, da an diesen kleinen
Andrej: Kinderschülchen. Unterschnitt, ja.
Thomas: Also auf YouTube
Thomas: beispielsweise oder in den
Thomas: Medien grundsätzlich. Alles, was vor
Thomas: dem Matter-Launch war, das kommt
Thomas: die große Erlösung für alle Probleme
Thomas: und dann ist der Launch. Und natürlich ist das
Thomas: alles noch nicht fertig und es wird
Thomas: noch nicht alles unterstützt.
Thomas: Wer aus der IT kommt, weiß das.
Thomas: Aber ich glaube, man hat das
Thomas: einfach ein bisschen
Thomas: überenthusiastisch verkauft.
Andrej: Ja, das ist das Problem.
Thomas: Ja, kann
Ingo: dir zustimmen. Also,
Ingo: es ist aber,
Ingo: es ist aber, es ist so
Ingo: ein zweischneidiges Schwert. Auf der
Ingo: einen Seite bin ich komplett bei dir,
Ingo: auf der anderen Seite, wer hätte es denn
Ingo: ernst genommen, wenn sie es nicht gemacht hätten?
Ingo: Dann hätte man nur gesagt, ja, okay,
Andrej: Ja, ich verstehe, dass der Hype Teil vielleicht die, der Hype war ein gerechtfertigtes Mittel, um diese Entwicklung so voranzutreiben, worunter natürlich aber auch einige Leute sich verbrannt haben. Aber da gibt es ja auch diese, ich weiß nicht, wie sie heißt, diese Kurve mit den Early Adoptern, dann Late Adoptern und dann Super Late Adoptern und dann irgendwie, ich weiß nicht, wie die genau heißen. Die verbrennen sich aber für generell eigentlich immer die Finger.
Ingo: wir reden in fünf Jahren weiter, dann wäre die Entwicklung, die eigentlich jetzt stattgefunden hat in den letzten Jahren,
Ingo: vielleicht ganz anders quasi abgelaufen.
Thomas: sehr gut sein.
Ingo: Von daher, es ist jetzt mal so realistisch betrachtet, ich weiß nicht, was die Alternative gewesen wäre,
Ingo: die funktioniert hätte und die für den Standard gut gewesen wäre.
Ingo: Ich glaube, es wären einige Sachen auch nicht von Problemen aufgekommen,
Andrej: und ein AB-Test.
Ingo: die jetzt inzwischen dann, keine Ahnung, anderthalb Jahre später schon gefixt sind,
Ingo: wenn einfach nicht am Anfang auch wirklich Leute auf den Zug aufgesprungen werden
Ingo: und es versucht hätten.
Ingo: Wir sind genau an diesem Punkt, ja.
Ingo: Die Entwicklung, ich glaube, die Entwicklung wäre nicht so positiv gewesen,
Ingo: vor allem, was jetzt diese, hat die Realität getroffen,
Ingo: Themen angeht, sowohl bei Thread wie auch jetzt im Metastandard und Ähnliches,
Ingo: wenn das vom Marketing her damals nicht so gewesen wäre.
Ingo: Aber ich weiß es nicht, das ist jetzt...
Ingo: Da müsste man jetzt eine Zeitreise machen, müsste es anders machen und dann A-B testen, genau.
Andrej: Ja, schwierig.
Ingo: Da bin ich bei dir.
Andrej: Ich denke, das hat auch einen positiven Effekt
Andrej: gehabt für Firmen, die überlegt haben, sollen die
Andrej: da mitmachen oder nicht und wenn da so viel Hype drüber gemacht
Andrej: wird, dann wollen die natürlich ihr Logo
Andrej: auch auf der Matter-CSA
Andrej: oder wo auch immer dann
Andrej: Zertifizierung halt draufstehen haben und das
Andrej: je mehr Firmen da mitmachen, desto besser ist
Andrej: das halt auch, weil das Ökosystem für den Kunden besser
Andrej: wird. Hast du noch was? Ich bin gerade ausgefragt
Ingo: Ich hoffe, es waren einige Sachen nicht zu tief oder zu speziell, ich weiß es nicht.
Andrej: irgendwie.
Thomas: Wir haben echt viel gecovert,
Andrej: Ich finde es mega spannend,
Thomas: würde ich sagen.
Thomas: Da gibt es ja keine Grenzen.
Andrej: weil mal so ein bisschen tiefer miteinander zu sprechen
Andrej: über Matter, mit jemandem, der halt
Andrej: richtig Plan davon auch hat.
Andrej: Ach, wir hätten noch tiefer gehen können.
Ingo: Okay.
Andrej: Wir brauchen jetzt nicht Code vorlesen,
Thomas: Von
Ingo: Schon mal gut zu wissen.
Ingo: Bei Matter bist du eher so bei 1000 plus mal 2 und 3, so ungefähr.
Andrej: das ist jetzt nicht so spannend.
Andrej: Aber
Andrej: ich fand das super spannend und aufschlussreich
Andrej: und ich hoffe, andere Leute
Andrej: stehen das auch vor. Ich hoffe,
Andrej: dass Leute, die nicht in der IT sind
Andrej: und das hören, falls sie das hören sollten,
Andrej: weiß ich nicht, ob das die Zielgruppe ist, aber
Andrej: dass da so ein kleiner Aha-Moment kommt, weil
Andrej: eigentlich, wenn man so eine Frage stellt,
Andrej: das kann doch nicht so schwer sein. Warum stellen die sich
Andrej: alle so an? Und dann macht man die erste Seite auch so
Andrej: oh, oh, oh. Und dann merkt man, das ist ja
Andrej: so ein 600-Seiten-Beschmöker.
Andrej: Und dann kommt man so auf die
Andrej: Problemchen immer drauf.
Andrej: Hätte ich jetzt auch getippt. Ja, ich wollte dir gerade
Ingo: Ich habe den Spaß.
Thomas: 30 Autoren.
Ingo: Okay, das ist egal an der Stelle.
Ingo: die sind am Anfang alle genannt,
Ingo: alles gut, aber es ist ja,
Ingo: darauf läufst du am Ende ja nicht hinaus.
Ingo: Nee, es ist wirklich, es ist einfach
Ingo: ein wahnsinnig riesiges Ding.
Ingo: Also wir reden wirklich von
Ingo: ca. 1.700 Seiten und 2.000
Ingo: Seiten oder sowas in der Art.
Ingo: Und ich bin, ich habe mir den Spaß
Ingo: schon einmal gemacht und bin das, glaube ich,
Ingo: bei Matter 1.3 bin ich,
Ingo: das war so der Zeitpunkt, wo ich dachte, okay, jetzt ist
Ingo: so ein bisschen dieses Gewachsene.
Ingo: Wir haben potenziell
Ingo: Dinge entwickelt, bevor der Standard rauskam.
Ingo: Jetzt
Ingo: müssen wir einmal abgleichen.
Ingo: Das habe ich bei Matter 1.3 gemacht und bin wirklich das gesamte
Ingo: Dokument, alle Dokumente
Ingo: von vorne nach hinten durch, habe den Code
Ingo: dagegen gehalten, habe alles
Ingo: versucht rauszufinden, wo irgendwie
Ingo: noch Probleme, Fragen oder irgendwas sind.
Ingo: Es hat mich ein paar
Ingo: zwei, drei Monate
Ingo: gekostet, halt damals
Ingo: noch quasi nebenher.
Ingo: Also muss ich ehrlich sagen,
Ingo: aber es war Gutes zu machen und ich mache das jetzt auch
Ingo: demnächst nochmal von daher.
Ingo: Aber nicht mehr selber, dann werde
Ingo: ich die AI das machen lassen und dann
Ingo: reviewe ich, was die tut.
Ingo: Zwischen gibt es da mehr Möglichkeiten.
Andrej: vorstellen, das ist ja prädestiniert dafür,
Ingo: Also ja, da bin ich
Andrej: so eine Spec durchzugehen und
Andrej: gegenzutesten. Weil das ist Sisyphus
Andrej: Arbeit. Und der Mensch, der ist da
Andrej: nicht gut drin. Der macht dann irgendwann Fehler.
Ingo: komplett bei dir. Es gibt immer noch Sachen,
Ingo: die haben wir nicht implementiert. Also ich bin natürlich nicht
Ingo: alles, alles durchgegangen, weil ich konnte viele Sachen
Ingo: überspringen, weil ich dachte, okay, nee, betrifft uns nicht,
Ingo: betrifft uns nicht, aber
Ingo: es ist genug übrig geblieben.
Andrej: Ja, man muss es ja trotzdem lesen, verstehen,
Ingo: Sagen wir es mal so rum.
Ingo: Und jetzt in letzter Zeit kam so viel noch mehr dazu.
Andrej: beurteilen, ob es einen
Ingo: Das wird spannend. Ich bin
Andrej: betrifft und das ist ja genauso viel Arbeit
Andrej: wie dann plus noch die Implementierung.
Andrej: Ach echt? Oh mein Gott.
Ingo: gespannt, was da rauskommt. Was ich alles
Ingo: noch übersehen habe. Auch immer
Ingo: der Diff zwischen Specs
Ingo: ist immer so. Es gibt kein offizielles Diff
Ingo: von der CSA. Das heißt,
Ingo: eine neue Version ist
Ingo: formal, du hast halt
Ingo: ein neues Spec-Dokument. Das ist auch jetzt
Ingo: mit AI besser.
Andrej: Das gefällt mir.
Ingo: Also bei den letzten
Thomas: Ja, an der Stelle danke auch.
Ingo: Versionen habe ich dann halt wirklich jetzt die AI-Sachen
Ingo: gelassen. Hier, guck mal, hier hast du die Spec
Ingo: und hier hast du die Spec. Jetzt bitte mal
Ingo: quasi fasst mir
Ingo: die Änderungen zusammen.
Andrej: Richtig schön tief ins Thema rein.
Andrej: Hast du noch von deiner Seite aus was, was du noch
Ingo: So blöd es klingt und
Andrej: unbedingt loswerden wollen würdest?
Andrej: Kauf Matter-Geräte.
Andrej: Ich finde, vielleicht kann man sagen,
Ingo: klar, auf der einen
Ingo: Seite unterstützt Meta
Ingo: sehr gerne, stellt
Ingo: eure Home Assistant auf den neuen
Ingo: Matter-Server Beta um, damit man
Ingo: uns sagt, wenn ihr Probleme habt,
Ingo: im Endeffekt
Ingo: sowas, aber das ist aber jetzt
Ingo: eigentlich auch schon alles.
Ingo: Wenn du wolltest, könnte man jetzt nochmal dieses
Ingo: ZigBee oder Matter, was ist denn besser
Ingo: oder schlechter, aber am Ende
Ingo: des Tages ist die Antwort darauf einfach
Ingo: nur, in meiner Welt
Ingo: einfach stell die Frage nicht. Benutze, was
Ingo: für dich Sinn macht
Ingo: und entscheide einfach, was
Ingo: für dich Sinn macht.
Ingo: In meinen Augen macht es wenig
Ingo: Sinn, das zu vergleichen.
Andrej: wenn man komplett neu anfängt,
Andrej: dass man jetzt vielleicht überlegen kann,
Ingo: Man kann nichts falsch machen.
Andrej: dann auf Matter zu gehen, weil
Andrej: Die Zukunft ist, ja, aber wenn man jetzt sagt, die Geräte, die man haben möchte, gibt es im Internet noch nicht, sei es entweder durch Spec oder dadurch, dass die Hersteller das einfach noch nicht auf den Markt gebracht haben, ja mein Gott, dann nimmt man halt irgendwie auch Hue.
Ingo: Das ist eigentlich auch
Andrej: Und das Problem ist natürlich auch, auf Versprechungen ein Protokoll zu implementieren, wo dann eventuell die Geräte kommen, kann ja auch passieren in der Theorie, unwahrscheinlich, sonst wären die Hersteller nicht dabei, aber ich finde es immer schwierig, auf Versprechungen etwas aufzubauen.
Andrej: Wie Thomas immer sagt, auf Vorrat rasieren
Ingo: das Interessante
Ingo: an diesem ganzen CSA-Konstrukt.
Ingo: Dadurch, dass
Ingo: alles Member-Driven ist,
Ingo: das heißt, wirklich die Hersteller,
Ingo: die da reinkommen, die
Ingo: treiben ihre Themen.
Ingo: Die CSA selber treibt
Ingo: nichts. Die CSA
Ingo: ist eigentlich das,
Ingo: ist genau
Andrej: Nur Versprechungen
Ingo: richtig, macht nur die Organisation drumrum.
Ingo: Das ist quasi alles Member-Driven.
Ingo: Das heißt also wirklich, wenn da eine Firma
Ingo: kommt und sagt, hey, ich hätte gerne jetzt Cluster
Ingo: sowieso, dann gibt es da Prozesse,
Ingo: dann kann die das tun, dann
Ingo: gibt es eine neue Arbeitsgruppe,
Ingo: dann tut sie sich mit anderen Interessierten zusammen
Ingo: und dann schreiben sie die Speck und dann
Ingo: machen sie Dinge und stimmen das ab
Ingo: und dann wird am Ende von allen gesagt,
Ingo: hey, tschakka, und dann brauchst
Ingo: mindestens drei Geräte, dass das
Ingo: durch die Zertifizierung geht.
Ingo: Man hat die Möglichkeit,
Ingo: das zu tun, aber es frisst
Ingo: halt, oder es nicht frisst,
Ingo: man muss es aber halt auch tun.
Ingo: Am Ende ist es ein bisschen wie Open-Source-Entwicklung.
Ingo: Ist der Matter-Standard,
Ingo: es ist dann im Zweifelsfall zwar
Ingo: vielleicht Closed-Source, was jetzt die
Ingo: Speck angeht, aber am Ende des
Ingo: Tages, nach dem Motto
Ingo: investiere Ressourcen, dann kriegst du, was du willst.
Ingo: Übertrieben gesprochen.
Ingo: Richtig. Also man kann nicht sagen, hey Leute,
Andrej: bringen nichts, man muss einfach machen.
Andrej: Das war ein schönes
Ingo: ich hätte gern das und das, macht mal für mich.
Ingo: Das funktioniert bei Meta
Ingo: auch nicht. Es sei denn, du findest jemanden, der sagt,
Ingo: hey, geile Idee, ja, will ich auch.
Ingo: Und ja, ich treibe das für dich oder
Ingo: wie auch immer.
Ingo: Am Ende des Tages sind wir genau
Ingo: an dem Punkt, wenn du was willst, musst du es machen.
Ingo: Ja.
Andrej: Schlusswort, oder? Wenn du was willst, musst du es machen.
Andrej: Scheint ja bisher gut geklappt zu haben, von daher.
Thomas: Also erstmal dir persönlich, weil du hast ja tatsächlich das eine Projekt vorher schon in deiner Freizeit übernommen,
Thomas: den Lead dafür, und jetzt halt auch in der Open Home Foundation,
Thomas: weil die machen das ja für die Community am Ende. Ziemlich cool.
Thomas: Wie viele Leute sind da bei euch dran?
Ingo: In der Open-Home-Foundation?
Thomas: Ja, also jetzt konkret an dem Matter-Thema in der Open Home Foundation.
Ingo: Meta-Thema an sich ich, quasi ich als Entwickler.
Thomas: Das stimmt.
Ingo: Auf dem Meta-Projekt sind noch ein, zwei andere Community-Entwickler drauf,
Ingo: die hier und da was beisteuern.
Ingo: Und es gibt auf der Python-Seite quasi die Unterstützung von den Core-Entwicklern.
Ingo: Aber grundsätzlich in der Open-Home-Foundation bin ich weitestgehend alleine für die Meta-Sachen zuständig.
Ingo: Gibt andere, die sich um Thread kümmern, weil es halt auch in der Nähe von Zigbee ist. Das heißt, da ist alles ein bisschen aufgeteilt und wir arbeiten halt alle da zusammen. Und natürlich gibt es auf der Produktmanagement-Seite noch jemanden, der sich die Roadmap überlegt, wo wollen wir hin und so weiter. Aber jetzt mal so rein entwicklungstechnisch bin ich da der Hauptentwickler aktuell.
Ingo: Es ist auch richtig cool, muss ich sagen, daran arbeiten zu können. Ich kann es nur nochmal sagen, eine Riesenehre da bei der Open Home Foundation zu arbeiten. Das ist richtig ein super Job an der Stelle. Und Hobby zum Beruf machen hat man halt nicht so oft. Ja, einfach machen. Ich glaube, du bist da in guter Gesellschaft. Je nachdem, wie viele Matter-Geräte du hast, der erste Start könnte ein bisschen länger dauern, weil wir migrieren die ganzen Daten.
Andrej: Das sieht super aus. Das stimmt.
Thomas: Also mir juts ja jetzt schon in den Fingern am Wochenende vielleicht mal auf dieses Beta-Toggle zu klicken,
Thomas: Womit man dann schon mal auf Matter.js umwechselt, oder?
Thomas: Sehr gut.
Thomas: Wenn nicht, ich habe jetzt ja deine E-Mail-Adresse.
Ingo: Das ist halt einfach I.O. und Daten neu schreiben und sowas.
Ingo: Das dauert einen kleinen Augenblick, je nachdem, wie viele Matter-Geräte man hat.
Ingo: Und danach müssen wir sie einmal finden.
Ingo: Aber der Start danach, sobald alle einmal online waren,
Ingo: der Start danach sollte um einiges schneller sein, als die Python-Version jemals konnte.
Ingo: Ja, sehr gerne, melde dich.
Thomas: Okay, cool.
Ingo: Gibt es auch im Discord einen eigenen Channel für den Beta-Matter-Server?
Andrej: Hilft das euch auch, wenn die Leute
Thomas: Oh ja, ist auch eine interessante Herausforderung,
Andrej: das einfach benutzen, ohne zu reporten,
Andrej: aufgrund von Telemetrie, oder?
Andrej: Für dich ist kein Unterschied.
Ingo: Ich glaube, die aktuelle Telemetrie von Home Assistant erlaubt nicht zu sagen, wer hat Beta oder nicht.
Ingo: Also es gibt ja die normalen Telemetriesachen für die Integrations oder ähnliches.
Ingo: Aber ich glaube, auf die Apps, wie es ja inzwischen heißt, weiß ich nicht, ob es da was gibt.
Ingo: Und auch dann weiß ich nicht, ob da Beta oder nicht.
Ingo: Also bisher weiß ich nicht, wie viele Leute das verwenden.
Ingo: Ich sehe es ein bisschen bei den Downloads auf NPM, aber auch nicht so.
Andrej: Ja gut, du warst ja auch... Ja, ist ja nicht so
Andrej: aussagekräftig, gerade wenn man testet
Andrej: und viele Entwickler hat. Da werden wir wahrscheinlich
Ingo: Auch aktuell, jeder Start von dem
Ingo: Server installiert immer die aktuellste Version.
Ingo: Also aktuell habe ich da wahrscheinlich immer einiges mehr
Ingo: Installationen, als wir User haben.
Ingo: Aber wie gesagt,
Ingo: hoffentlich in ein paar Wochen
Ingo: dann kriegen es eh alle.
Ingo: Ich sage euch Bescheid. Da gibt es dann auch
Andrej: drüber sprechen. Ganz kurz mal erwähnen zumindest.
Andrej: Ein bisschen Werbung machen. Wobei, die kriegen
Andrej: das ja alles in der Face als Notification
Andrej: rein, diejenigen, die Meta nutzen. Ja, dann
Ingo: eine neue Integration, eine neue Version
Ingo: von der Integration, wahrscheinlich in die Version 9.
Ingo: Weil das halt schon ein größerer
Ingo: Change ist.
Ingo: Die Integration kann man so...
Andrej: kommt es ja mit einem Release wahrscheinlich raus, weil die
Andrej: Integrationen sind ja im Release dran gebündelt,
Andrej: aktuell. Ah, okay. Gibt's
Ingo: Ne, stimmt, du hast recht.
Ingo: Die Integration? Ne, wobei es wird nur die App.
Ingo: Die Integration wird, stimmt, ich habe mich da gerade versprochen,
Ingo: die Integration wird gar nicht hochgezogen,
Ingo: sondern nur die Matter-Server-App wird auf Version 9 gehen.
Ingo: Okay, dadurch, dass eigentlich bei den Apps ja jeder updatet, wie er will
Thomas: weil da gibt es ja jetzt aktuell noch kein,
Thomas: also bei Apps gibt es noch keinen Rolling Release
Thomas: oder wie man es jetzt nennen würde, Mechanismus,
Thomas: wo du sagen kannst, alles klar,
Thomas: wir rollen das jetzt mal an die ersten 50 User aus,
Thomas: Gucken wir mal, machen wir einen Scream-Test und dann schauen wir mal weiter, die nächsten 100.
Ingo: und man auf den Update klicken muss.
Ingo: Ich wüsste nicht, dass es den Auto-Update gibt,
Ingo: aber mag sein, dass ich das nur noch nicht weiß.
Andrej: für... Musst du Pro App aber aktivieren?
Ingo: Ah, okay, alles klar.
Andrej: Und empfehle ich nicht.
Ingo: Also, äh...
Andrej: Nee.
Thomas: Na klar, na klar.
Ingo: No risk, no fun, oder wie?
Andrej: Ich finde immer Updates
Andrej: schön mit automatisch, aber
Andrej: wenn du keinen Bock hast, an dem Abend jetzt
Andrej: zu frickeln, dann lass,
Andrej: dann klick da einfach einen Tag später. Oder
Andrej: Thomas, du hast auch mal im Urlaub, glaube ich, mal den Update-Button
Andrej: gedrückt und hast es bereut.
Andrej: Ja,
Thomas: Ja, genau.
Ingo: Wohl wahr.
Andrej: hat nichts mit Matter zu tun, einfach generell.
Thomas: Also wirklich, Heimatautomatisierung ist ja schon so ein kritisches Feld, wo Kosten-Nutzen nicht ganz eindeutig ist für alle in der Familie.
Thomas: Und da will man das vielleicht nicht unbedingt unerwartet abkriegen.
Thomas: Ja, ja. Fällt mir gerade noch was ein. Du meintest doch vorhin, Ihr Projekt von XYZ hätte eine Visualisierung des Netzes gebaut und ihr hättet es nachgebaut und erweitert auf WLAN noch, ne? Ist das jetzt schon Teil von der Matter-App? Genau. Mega. Das hat mir gefehlt. Der Beta-Toggle? Oder was meinst du? Ah, okay. Das ist ein ziemlich cooler Workaround. Wo hatten wir das? Oh, ich komme nicht drauf.
Ingo: Deswegen, also
Ingo: es wird sich, denke ich,
Ingo: automatisch leicht verteilen,
Ingo: dadurch, dass die User
Ingo: klicken müssen. Aber ja.
Ingo: Ich weiß nicht,
Ingo: wie es bei Home Assistant ist, aber üblicherweise
Ingo: lesen User ja sowieso keine Changelogs oder
Ingo: keine Informationen. Das heißt ja, natürlich werden wir
Ingo: reinschreiben, was passiert
Ingo: bei der Version, aber
Ingo: wer es dann liest, das wird sich
Ingo: dann zeigen.
Ingo: Das ist schon, also wenn du den Beta-Server
Ingo: hast, in den Python haben wir es nicht
Ingo: eingebaut, aber
Andrej: Ich habe es gerade gesucht,
Ingo: in dem
Ingo: MetaJS-Server
Ingo: auf dem Dashboard von dem
Ingo: Matter-Server, also quasi nicht in Home Assistant,
Ingo: sondern wenn du da auf Benutzeroberfläche
Ingo: öffnen gehst und
Ingo: das quasi Dashboard bekommst,
Ingo: dann hast du oben rechts
Ingo: sowohl WiFi wie auch Thread
Ingo: Links. Wenn du da drauf drückst,
Ingo: dann bekommst du genau die Übersicht.
Ingo: Das sind so Sachen, da hat sich jetzt schon
Ingo: der MetaJS
Ingo: Server einfach an ein paar Stellen schon
Ingo: weiterentwickelt im Vergleich zu dem
Ingo: Python Server.
Ingo: Ist aber trotzdem vollständig kompatibel
Ingo: auf der Ebene. Das heißt deswegen,
Ingo: jede Version von
Ingo: der Matter-Integration
Ingo: arbeitet sowohl mit dem Python wie auch
Ingo: mit dem Matter.js Server auf gleiche Art
Ingo: und Weise zusammen. Und das wird auch
Ingo: erstmal so bleiben. Das ist das aktuelle
Ingo: Ziel. Wir werden das
Ingo: irgendwann später mal aufräumen, was die
Ingo: API angeht, aber jetzt machen wir erstmal
Ingo: die Umstellung und schauen, dass das komplett
Ingo: kompatibel über die Bühne geht.
Ingo: Deswegen auch jetzt der Beta-Test ist komplett
Ingo: ungefährlich, weil im Zweifelsfall kann man
Ingo: wieder zurückschalten. Und wir
Ingo: managen das alles. Das heißt,
Ingo: jetzt während dem Beta-Test, das machen
Ingo: wir natürlich dann, sobald wir es richtig veröffentlichen,
Ingo: nicht mehr, aber jetzt während dem Beta-Test
Ingo: kann ich wirklich
Ingo: jederzeit wieder zurück auf die Python-Version
Ingo: wenn irgendwas
Ingo: nicht geht oder was auch immer.
Ingo: Und wir versuchen auch, wenn ich
Ingo: neue Geräte anlerne oder Geräte lösche,
Ingo: das so zu synken,
Ingo: dass das dann quasi
Ingo: beim Zurückswitchen auch
Ingo: entsprechend weg ist oder halt das
Ingo: neue Gerät dabei ist. In den Einstellungen.
Andrej: weil ich das so auf dem ersten Drücker nicht gefunden
Andrej: habe. Ich dachte, weil manche Apps
Andrej: haben ja ein Repository und dann hast du da
Andrej: die Beta-Version und die normale Version.
Andrej: Aber bei euch ist es in der App
Andrej: selbst. Das heißt, genau,
Ingo: Ja, der Beta-Toggle.
Andrej: das ist einfach nur ein Toggle, den man da hinzufügen
Andrej: oder einmal klicken muss,
Andrej: dann mal schleichen. Genau.
Andrej: Es gibt ja zum Beispiel
Ingo: Ich glaube, das war auch der Grund, warum es so gemacht ist.
Andrej: Music Assistant gibt es einmal so als App
Andrej: und dann gibt es Music Assistant Beta.
Andrej: Du kannst, ich weiß nicht, ob du beide installieren
Andrej: kannst, ob die mutual exclusive sind,
Andrej: aber ja, das ist halt
Andrej: ein netter Workaround, weil dann kannst du einfach beide fahren.
Andrej: Bis die
Thomas: Ja, ich weiß noch, es gab irgendwo einen Workaround, den wir gecovert hatten, da musste man, da konnte man dann auch noch das Repo zusätzlich zweimal hinzufügen, indem du hinten nochmal ein Slash dran machst, das hat dann funktioniert, dann konntest du nachher, ZigBee2MQTT, wenn du mehrere Instanzen brauchst, dann kannst du dir dadurch, keine Ahnung, sechs Instanzen hochfahren oder sowas, eigentlich nicht ginge.
Ingo: Aus Gründen. Aber bei...
Ingo: Ja, das ist immer
Thomas: Und dann sind die letzten drei einfach unsichtbar.
Andrej: Library für
Andrej: das Routing oder die URL-Detection
Andrej: das dann irgendwann fixen, dass es steht.
Andrej: It's a bug, it's a feature.
Ingo: die Gefahr an solchen...
Andrej: Ja, ich habe geklickt und jetzt
Ingo: Immer die Gefahr an solchen, man treibt Dinge bis zum Äußersten, weil es geht.
Thomas: Yep, because we can. Sehr cool, ich freue mich drauf. Ich klicke da. Ich will Grafen sehen. Danke. Ja, ich habe 8, sehe ich gerade. Also easy. Meinst du?
Ingo: Dann viel Spaß beim Klicken.
Ingo: Du willst Grafen sehen, na dann, würde ich sagen, viel Spaß dabei.
Ingo: Wie viele Meta-Geräte habt ihr denn so, wenn ich mal...
Andrej: kann, jetzt kann
Andrej: und jetzt bevor das, bevor
Andrej: wir jetzt schon was Schlechtes erzählen, weil irgendwas nicht funktioniert,
Andrej: muss Thomas die Abmoderation machen, damit das
Andrej: hier dann done ist. Ich habe nur fünf
Ingo: Sag mal kurz, wie viele Matter-Geräte habt ihr?
Ingo: Ja, dann sollte das egal, dann sollte das weitestgehend problemlos laufen.
Andrej: Stück oder so. Ja, deswegen, nee, drei
Andrej: sogar nur. Guck.
Ingo: Dann ist wahrscheinlich schon fertig.
Andrej: Logarithmisch, ne?
Ingo: Das dauert dann zwei Stunden.
Ingo: Nein, natürlich nicht.
Thomas: Ist ja jetzt auch, bei den 8 Devices sind ja schon 107 Entities. Das summiert sich ja vielleicht auch auf. Oder sind die Entities dem Matter-Server sogar egal?
Ingo: Nein, also ich glaube so, die 200 Geräte, da war der erste Start so 20 Minuten oder eine halbe Stunde oder so.
Andrej: Okay.
Ingo: Also das dauert dann aber dann wirklich 200 Geräte mit ganz vielen Daten.
Andrej: Kleine viele Daten ist auch mal doof zu schreiben.
Ingo: Das sind ja pro Gerät 300 irgendwas Datenpunkte plus und so weiter.
Andrej: Oh, Mahlzeit.
Ingo: Also das ist einiges.
Ingo: Die sind dem Matter-Server komplett egal.
Thomas: Ja, er muss dir ja alle Daten schicken.
Ingo: Der Matter-Server hat nur die Sicht auf die Matter-Ebene.
Thomas: Aber der hat die Daten wahrscheinlich.
Thomas: Mhm, schön.
Ingo: Und da hat so ein Standardgerät, so ein Licht mit Minimum-Kram kommt da halt locker schon auf 300 Attribute über alle Cluster hinweg.
Thomas: Ingo, schön, dass du da warst.
Ingo: Und das quasi transportieren wir alles zu Home Assistant rüber und Home Assistant wählt sich quasi das aus, was relevant ist dann für Entities und so weiter.
Andrej: Da ist natürlich jede Menge Holz dann, ne?
Andrej: Wenn man dann 200 Geräte hat.
Andrej: Hui.
Ingo: Ja, oder stell dir eine Hue-Bridge vor
Andrej: So, jetzt aber.
Ingo: mit, keine Ahnung,
Ingo: quasi 20, 30 Lampen
Ingo: oder so. Also das kann
Ingo: sehr schnell auch sehr groß werden, das ist richtig.
Ingo: Na dann, vielen, vielen Dank.
Andrej: Mir war es auch eine Freude.
Thomas: War mega spannend.
Thomas: Und es war dein erster Podcast, sagtest du?
Andrej: Oh, vielleicht hören wir uns ja im Jahr dann nochmal.
Ingo: Hat Spaß gemacht. Ja, ich muss sagen,
Thomas: Ich hoffe, du hast dich wohlgefühlt.
Thomas: Cool, dann euch danke fürs Zuhören.
Ingo: ich habe mich sehr wohl gefühlt, war
Ingo: ein sehr interessanter
Ingo: Austausch
Ingo: und
Ingo: war eine sehr coole Erfahrung.
Ingo: Mache ich gerne mal wieder,
Ingo: wenn er mich nochmal einladet.
Andrej: Macht's gut und schönen Tag noch.
Ingo: Alles klar, alles klar. Tschüss.
Thomas: Wenn ihr Feedback für uns habt, dann schaut doch mal rein.
Thomas: Wir haben ja keine Kosten und Mühen gescheut
Thomas: und haben einen Mastodon-Account.
Thomas: podcast@smarthuette.de ist die E-Mail-Adresse.
Thomas: at smarthütte at podcasts.social ist der Mastodon-Account oder einfach Podcatcher eurer Wahl.
Thomas: Ja, vielen Dank, bis zum nächsten Mal. Tschüss.
Andrej: Ciao.