Sparkojote – Der Finanzrudel Podcast

In dieser Folge erzähle ich dir, warum man am Anfang belächelt wird – und später zu hören bekommt, man könne ja leicht reden. Ich blicke auf über zehn Jahre Finanzcontent zurück, spreche über die Schattenseiten und darüber, wie viel Arbeit hinter dem steckt, was von aussen nach Glück aussieht. Zum Schluss ermutige ich dich, dranzubleiben und dich von solchen Stimmen nicht bremsen zu lassen.

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  • (00:00) - Intro
  • (00:33) - „Du kannst das nicht schaffen“
  • (01:09) - Zehn Jahre Sparkojote
  • (02:39) - Die Schattenseiten
  • (03:04) - Wofür ich belächelt wurde
  • (04:59) - Werbung: frankly
  • (05:32) - Glück oder Grundeinstellung?
  • (06:32) - „Der kann ja leicht reden“
  • (07:20) - Was ich dafür geopfert habe
  • (08:43) - Vielleicht geht es euch gleich
  • (09:30) - Nur ihr entscheidet
  • (10:54) - Hate-Kommentare früher und heute
  • (12:13) - Konsequenz überzeugt irgendwann
  • (13:09) - Timestamps kann man nicht faken
  • (13:47) - Outro

What is Sparkojote – Der Finanzrudel Podcast?

Der Podcast von Thomas Kovacs, dem Sparkojote: Aktien, Dividenden und Unternehmertum aus der Schweiz.

Herzlich willkommen zur Finanzrudel Audio Experience, einem Podcast für alle, die sich das Thema persönliche Finanzen, Unternehmertum und Minimalismus zu Herzen nehmen. Hier lernst du wertvolle Tipps und Erfahrungen, die du in deinem Leben praktisch anwenden kannst. Mein Name ist Thomas Brandon Kovacs, auch bekannt als Thomas der Sparkojote. Ich bin Unternehmer und führe den grössten Schweizer Finanz-YouTube-Kanal und Finanzblog sparkojote.ch. Du kannst das doch nicht schaffen! Warum sollst genau du das schaffen?

Was machst du anders, was andere anders machen? Das ist doch viel zu schwierig! Bleib doch lieber einfach realistisch! Oder: Hey, du kannst leicht reden! Du bist in dieser Situation und es ist dann doch alles so einfach! Wärst du doch nur in einer anderen Situation, dann wäre alles viel, viel schwieriger, und dann könntest du nicht so leicht reden.

Wenn man hier wirklich auf YouTube schon seit über zehn Jahren Finanzcontent macht, und auch insgesamt, ich mache jetzt seit bald zwanzig Jahren YouTube-Videos, und mehr als die Hälfte, oder ja, knapp die Hälfte davon ist tatsächlich hier auf dem Kanal Sparkojote. Und ich mag mich sehr gut erinnern, woher ich komme, von wo ich komme und

wie wir gemeinsam hier alles über die letzten Jahre oder Jahrzehnte, das letzte Jahrzehnt oder eineinhalb Jahrzehnte aufgebaut haben. Und die Stimmen haben sich verändert. Die Stimmen, die mitgezogen sind, die Stimmen, die Zuspruch gegeben haben, die Stimmen, bei denen uns gegenseitig motiviert haben, auch an Finanzrudel-Community-Treffen. Ja, sei das jetzt hier vielleicht auch demnächst am Börsentag, wenn ihr auch mit dabei sein wollt, einfach mal unter sparcode punkt de slash tickets vorbeischauen, Link unten in der Videobeschreibung. Ja, da werden wir uns auch treffen.

Ich habe einen Vortrag um fünfzehn Uhr, das wird richtig cool, habe ich richtig Bock, wieder die Finanzrudel-Community zu treffen. Werden dann abends vielleicht auch noch mal spontan was trinken gehen, wenn ihr Bock habt. Da können wir auch noch mal fachsimpeln. Ich werde den ganzen Tag am Start sein, dann gerne mitkommen, aber Über die Leute spreche ich jetzt nicht, weil die Leute, die haben immer mitgezogen oder sind motiviert, haben Bock, Neues zu lernen, sind positiv drauf.

Heute möchte ich mal so ein bisschen die Schattenseiten ansprechen und auch das, dass man vielleicht selber teilweise nicht mehr ganz sieht, woher man gekommen ist, oder auch viele andere Leute gar nicht gesehen haben oder irgendwie vergessen haben, woher man kommt. Am Anfang ist es wirklich immer so, da wird man belächelt. Und das ist jetzt nicht— das hört sich jetzt nur klischeehaft an, aber es ist wirklich so. Ja, ich wurde für diverse Dinge belächelt. Zum einen, dass ich extrem wenig ausgebe, da

auch sehr minimalistisch gelebt habe, wirklich teilweise Extremmonate gemacht habe, wo ich auch nur für hundert Franken gegessen habe, Experimente gemacht habe. Ich wurde für das belächelt. Ich wurde dafür belächelt, dass ich während meiner Lehre schon als Teenager mit, ja, ich sage einfach mal, ja, was war das so, dreizehn, das war vierzehn, fünfzehn, sechzehn, dann kam ich in die Lehre, da sowieso, da wurde ich belächelt, weil ich mit Trading Cards tatsächlich gehandelt hatte, mit Pokémon, mit Yu-Gi-Oh, vor allem dazumals. Magic kam dann erst etwas später dazu,

zumindest was Handeln angeht. Gespielt hatte ich damals schon Und dafür wurde ich auch belächelt. Ein paar haben natürlich schon auch Support gegeben, aber ich meine jetzt einfach mal so, ich wurde auch für das belächelt. Und lohnt sich das überhaupt? Macht das Sinn? Und es hat mir halt immer Spaß gemacht, darum habe ich zum Glück auch immer nie auf diese Stimmen gehört, die das so hinterfragt haben, respektive auch einfach eben keinen Weg darin gefunden oder gesehen haben. Was ja auch vollkommen in Ordnung ist, aber man muss es ja nicht unbedingt jedem dann madig machen. Dasselbe übrigens auch mit dem Investieren während der Ausbildung. Lohnt sich das überhaupt mit dem Lehrlingsgeld?

Erst lieber später, wenn du mehr verdienst, und dieses und jenes, und das ist doch risikoreich. Also eigentlich in jedem Lebensprozess genau dasselbe. Übrigens auch dann auch mit YouTube genau dasselbe wieder. Geht das überhaupt und lohnt sich das? Ich meine, hier und da, das kann doch nicht sein, hier im Banking-Bereich. Egal wo ihr aber daran arbeitet, das Wichtigste überhaupt, das war auch für mich eines der wichtigsten Dinge auch während meiner Selbstständigkeit, und während dem Angestelltenjob war es, langfristig in Aktien und ETFs zu investieren.

Das Krasse dabei ist, es ist wirklich in jedem der Bereiche, und das ist halt so ein— man kann sich ja wirklich vieles unter Zufall vorstellen und dass es einfach nur Glück ist. Also ich bin natürlich auch eine Person, die nicht sagt, es kann nur eine Komponente sein. Es sind vielerlei Dinge und Situationen und Komponenten und Dinge, die zu einem zu etwas führen. Aber es kann ja nicht sein, dass all die Bereiche, für die ich mich engagiert habe und für die ich richtig Spaß dran hatte, richtig Vollgas gegeben habe, immer eintausend Prozent gegeben habe, dass irgendwie all diese Bereiche fruchten.

Also wenn, dann bin ich der größte Glückspilz auf der Welt, und das nehme ich dankend gerne an und appreciate es. Oder es ist auch einfach etwas an der Grundeinstellung, die natürlich in Kombination mit Glück sich noch mal etwas stärker entfalten kann. Ja, who knows. Das Spannende dabei ist, über die letzten, ich würde jetzt so behaupten, drei, vier Jahre seit zweitausendzweiundzwanzig, dreiundzwanzig, wir sind jetzt bald im zweitausendsiebenundzwanzig, gibt's kein Belächeln mehr. Es gibt auch kein, wie soll ich das sagen,

Ja, das kann doch nicht klappen! Sondern es heißt auf einmal: Der Thomas, der kann gut reden, weil XYZ. Der hat halt dieses und der hat halt schon Geld. Der hat halt schon— er hat es halt jetzt einfach einfach. Also das ist absurd! Das ist absurd! Es sind dann auch vielleicht die gleichen Leute, also nicht immer natürlich, es sind auch neue Leute, die gar nicht sehen, woher man gekommen ist und was man alles gemacht hat, um überhaupt hierher zu kommen. Was man bereit gewesen ist zu opfern. Natürlich freiwillig. Das habe ich alles freiwillig gemacht. Niemand hat mich dazu gezwungen.

Aber ich möchte nichtsdestotrotz auch sagen, das kommt nicht einfach so. Wer denkt, das kommt einfach so, ist herzlichst eingeladen, das auch mal einfach so zu machen. Und dann werden wir sehen, ob das einfach so kommt. Und ob es dann doch so einfach ist und ob man dann so leicht reden kann. Ja, und das finde ich sehr, sehr spannend. Also eine spannende Situation, das auch selber erleben zu dürfen. Von belächelt zu werden hin zu: Man wird nicht mehr belächelt, sondern eher im Gegenteil. Man wird in dem Sinne abgestempelt: Ja, er kann ja leicht reden.

Und um das vielleicht so ein bisschen zu relativieren: Ja, ich kann vielleicht in gewisser Hinsicht auf bestimmte Thematiken leicht reden. Aber das ist auch nur, weil ich jahrelang oder fast ein Jahrzehnt lang nicht ganz so leicht geredet habe, sondern einfach nur alles gegeben habe. Und mit alles meine ich alles. Und ich glaube, das sehen halt viele dann nicht. Natürlich sehen es auch viele, vor allem die auch in der Finanzrudel-Community mit dabei sind und auch an Community-Treffen kommen. Also versteht mich nicht falsch. Aber ich finde das sehr, sehr spannend und ich möchte das auch mit euch teilen, weil vielleicht seid ihr auch in einer ähnlichen Situation.

Vielleicht seid ihr gerade— entweder könnt ihr schon leicht reden oder ihr seid in der Situation, wo ihr noch nicht leicht reden könnt, aber daran arbeitet, ja, dass in Zukunft mal— das ist— vielleicht werdet ihr jetzt gerade belächelt, vielleicht werdet ihr von euren Verwandten belächelt, von euren Freunden, in der Schule, in der Lehre, Arbeitskollegen, who knows. Vielleicht werdet ihr ja belächelt. Und dieses Belächeln ist immer so ein bisschen herabwürdigend, finde ich zumindest persönlich, in vielerlei Hinsicht. Weil

man halt klar so davon ausgeht, dieses Belächeln bedeutet eigentlich: Ja, der wird es ja dann schon sehen. Aber der Witz dabei ist, am Ende des Tages kommt es gar nicht darauf an. Eigentlich müsst ihr einfach nur das machen, was ihr für richtig haltet. Oder haltet. Und am Ende entscheidet allein ihr, ob sich das, was ihr, oder das, was ihr aufgebaut oder gemacht habt, sich gelohnt hat oder nicht. Und da kann niemand für euch entscheiden, ob sich das gelohnt hat oder nicht. Das ist eine rein individuelle Entscheidung. Und darum ist es auch unbedingt, oder umso wichtiger, dass ihr einfach, wenn ihr für euch entscheidet, einfach das tut, was ihr tun wollt, meine Freunde.

Ja, und ich glaube, das ist ein extrem, extrem wichtiger Gedankengang, den vielleicht auch schon viele auch gehabt haben und vielleicht durch das Belächeln dann auch vielleicht nicht mehr so viel Gas gegeben haben oder vielleicht sich demotiviert lassen haben, weil es öfters passiert. Oder man sich dann wirklich auch noch mal Gedanken macht und ja, soll man wirklich und dieses und jenes, weil man halt in Umfeld vielleicht keinen Support für bestimmte Dinge hatte oder hat. Und ich glaube, das ist wirklich etwas vom Krassesten, wenn ich mir das so angucke

von außen, oder wie, wie, wie Leute oder auch wie Kommentare, ja, sich über die Jahre verändert haben. Also früher, also das vielleicht auch noch mal so ein sehr, sehr spannender Aspekt, Früher waren so Hate-Kommentare— erstens mal ist es alles Fake. Also es ist heute teilweise auch noch so, aber früher viel, viel mehr. Dann zweitens, nicht nur, dass alles Fake ist, sondern: Ja, du wirst dann schon sehen. Und hier, wenn jenes passiert und dieses passiert.

Also ganz viele Dinge, die nie eingetroffen sind oder wahrscheinlich nie eintreffen werden. Das zum einen. Und ich gehe jetzt wirklich nicht auf die Hate-Kommentare ein, die dann unter der Gürtellinie sind, sondern einfach so grundsätzlich. Und heute, heute ist tatsächlich der Hate eher so: Ja, du kannst leicht reden. Und ja klar, wenn man schon hat, dann ist es einfach zu reden und zu investieren. Nicht jeder hat dieses und jenes. Es ist sehr interessant, wie sich das verändert. Vor allem eben durch die Anonymität des Internets.

Also diese Blickwinkel. Also zum einen das mit dem Fake verstehe ich, weil irgendwann, wenn halt irgendein Dude im Internet, wie jetzt ich, zehn, vielleicht bald fünfzehn Jahre das hier durchzieht, irgendwann— also die Wahrscheinlichkeit, dass das Fake ist, ist halt sehr unwahrscheinlich. Wenn du das halt so lange konsequent durchziehst, irgendwann checken checkt dann auch der letzte Hater, okay, hey, ich mag den jetzt zwar nicht, den Thomas, aus irgendeinem Grund. Andere sagen, hey, der Thomas ist super sympathisch, super offen, super transparent. Andere sagen, er ist arrogant. Kann ich nichts für, ist halt dann einfach so. Schade, aber so ist es.

Man könnte ja auch einfach was lernen und so ein bisschen diese Brille, diese, sage ich mal, diese Angriffs-Passiv-Aggressiv-Brille abstellen, aber kann halt nicht jeder. Aber irgendwann checkt auch der Letzte, hey, jemand, der so krass konsequent all diese Videos durchzieht, das kann doch einfach nicht Fake sein. Ja, also spätestens nach eins, zwei, drei Jahren müsste er doch diesen Hoax auflösen. Ja, das checke ich zum einen. Das andere finde ich sehr schizophren. Ja, zum einen, weil ja auch alles öffentlich verfolgbar ist, also jeder Blogpost ist weiterhin öffentlich mit Timestamp. Hier wird mir dann auch noch untergejubelt, dass ich irgendwie Timestamps fake im Blog, was absurd ist.

Okay, kann ich verstehen noch, aber Timestamps auf YouTube, unfakebar. Man kann Timestamps auf YouTube nicht faken. Das heißt, auf YouTube haben wir auch ziemlich genau dieselbe History über die letzten, oder über die letzte Dekade. Also auch hier, die Beweise sind da, man muss sie nur sehen, aber nicht alle wollen sie sehen. Und darum, lasst euch nicht unterkriegen, bleibt selber dran, gebt Vollgas und ignoriert einfach solche Bemerkungen und Sachen. Ja, einfach nur dranbleiben, meine Freunde, und es wird sich bezahlt machen.

Lieben Dank fürs Zuhören. Neue Finanzrudel Audio Experience Episoden gibt es jeden Montag, Donnerstag und Samstag 9 Uhr vormittags. Trete ausserdem dem exklusiven Finanzrudel Community Club bei finanzrudel.ch/club und tausche dich mit Tausenden Gleichgesinnten im Finanzrudel aus. Mehr über mich und meine Reise erfährst du auf meinem Blog www.sparkojote.ch. Interessiert dich, an welchen Projekten ich aktuell arbeite? Dann findest du mich auf Instagram at Sparkojote. Auf meinem YouTube-Kanal Thomas der Sparkojote findest du aktuelle Videos zum Thema persönliche Finanzen, Unternehmertum und Minimalismus. Bis bald.