Sparkojote – Der Finanzrudel Podcast

In dieser Folge teile ich mein 12-jähriges Portfolio-Update mit einem aktuellen Wert von 1,5 Millionen Franken. Ich erkläre meine Anlagestrategie, meine Sparquote und die Bedeutung von Ausdauer und Disziplin beim Investieren. Zudem erzähle ich dir, wie ich Optionsstrategien zur Ertragssteigerung nutze und warum ich langfristig und diversifiziert investiere. Am Schluss gehe ich auf Fragen ein, zum Beispiel zum Umgang mit Krypto-Verlusten und zur Portfolioaufteilung.

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DISCLAIMER: Ich übernehme keinerlei Haftung für die Richtigkeit der Informationen auf diesem Kanal. Ich betreibe diesen Kanal als Herzensprojekt und bin kein Finanzberater. Bevor du also dein Geld investierst, informiere dich selbst ausreichend. Ich gebe auf diesem Kanal ausschliesslich meine persönliche Meinung wieder. Keine meiner Videos und Podcastfolgen sind als eine Kaufempfehlung oder ähnliches zu verstehen. Du allein bist für deine Finanzen verantwortlich! Ich empfehle auf meinem Kanal ausschliesslich Produkte, die ich selbst nutze und deshalb persönlich empfehlen kann (*). Dafür erhalte ich gegebenenfalls eine Provision. Diese Provision ermöglicht es mir, den YouTube-Kanal zu unterhalten und stetig zu verbessern. Durch die Verwendung dieser Links unterstützt du diesen Kanal. Vielen lieben Dank 🙂

  • (00:00) - Intro
  • (00:39) - Über Mich: Depot, Struktur & Investments
  • (07:25) - Von null auf 1,51 Millionen
  • (13:37) - Werbung: Coop
  • (14:09) - 4 Hebel für Vermögensaufbau
  • (20:55) - Was nicht funktioniert hat
  • (22:34) - Magische Grenze
  • (25:44) - Warum ich dieses Jahr hinter dem Markt liege
  • (27:23) - Asset Allocation & Positionen
  • (30:31) - Wovon lebe ich?
  • (32:46) - Q&A Runde

Was ist Sparkojote – Der Finanzrudel Podcast?

Der Podcast von Thomas Kovacs, dem Sparkojote: Aktien, Dividenden und Unternehmertum aus der Schweiz.

Herzlich willkommen zur Finanzrudel Audio Experience, einem Podcast für alle, die sich das Thema persönliche Finanzen, Unternehmertum und Minimalismus zu Herzen nehmen. Hier lernst du wertvolle Tipps und Erfahrungen, die du in deinem Leben praktisch anwenden kannst. Mein Name ist Thomas Brandon Kovacs, auch bekannt als Thomas der Sparkojote. Ich bin Unternehmer und führe den grössten Schweizer Finanz-YouTube-Kanal und Finanzblog sparkojote.ch. Also erstmal herzlichen Dank fürs zahlreiche Erscheinen.

Freut mich natürlich, dass ich als Zürcher hier beim Börsentag Zürich das Schlusswort für heute halten darf. Ich habe jetzt hier eine Zahl aufgeschrieben. Man sieht auch, wir haben jetzt die ganze Zeit gesehen, einhundertneunzigtausendsiebenhundertneunundvierzig Franken. So viel hat mein Depot zweitausendsechsundzwanzig bis heute, also gestern eigentlich, letzter Handelstag, gemacht, akkurat. Die Zahl Das ist vielleicht für die einen abstrakt, für die einen ist es wenig, für die anderen ist es viel. Für mich hat das eine viel höhere Bedeutung, diese Zahl. Was kann diese Zahl sonst noch für eine Bedeutung haben? Und zwar drei. Was meine ich mit drei? Drei Jahre musste ich damit, oder musste ich in der UBS arbeiten,

um diesen Betrag zu verdienen. Die Sache ist, ich musste Steuern zahlen, ich musste Sozialabgaben zahlen, alles drumherum. Also eigentlich sind es vier Jahre. Ich musste für diesen Betrag vier Jahre arbeiten. Dieser Betrag ist vom Januar bis fünfundzwanzigster September durch mein Portfolio zustande gekommen. Und da möchte ich heute ein bisschen euch mitnehmen. Für die, die mich schon kennen, wissen, ich bin sehr transparent. Aber für die, die mich noch nicht kennen, ein bisschen, wie ich zum Portfolio komme, was ist meine Strategie und Wir werden dann nachher am Schluss noch das Q and A haben. Man kann auch mit mir draussen noch reden. Ich bin noch den ganzen Nachmittag da.

Und wir werden dann auch mit denen, die Lust haben, zusammen vielleicht noch etwas trinken gehen nach dem Event. Oh, da hinten ist der Pointer. Zuerst noch etwas zu mir. Ich weiss, ich muss die Bilder updaten. Ich habe jetzt etwas längere Haare. Ich habe mich dazu entschieden vor zwei Jahren. Dann haben meine Frauen auch gefragt, solltest du lange Haare haben? Hey, so seht ihr mich jetzt. Ich musste es mal updaten. Ich weiss, aber es kommt noch. Ich bin bekannt als Sparkojote. Ich bin Unternehmer, investiere in Aktien schon seit zweitausendfünfzehn, also jetzt seit bald zwölf Jahren, seit ich eigentlich achtzehn Jahre alt bin.

Ich bin dieses Jahr dreissig geworden und habe eigentlich die letzten über zehn Jahre alles sehr transparent auf meinem Blog Sparkojote punkt ch mit fast eintausendfünfhundert Blogbeiträgen und fast nochmals so viel oder sogar mehr Videos auf meinem YouTube-Kanal Thomas der Sparkojote, dort auch sehr transparent. Da gehen wir nachher auf die einzelnen Positionen von meinem Portfolio ein, wie sich das aufteilt. Ich konnte auch dieses Jahr mit dem Versus Verlag das erste Finanzbuch von mir herausbringen, Ready for Money. Hat auch sehr Anklang gefunden. Und darum möchte ich heute ein bisschen teilen, wie und wie ich überhaupt da angekommen bin, auch mit diesem Portfolio.

Ich musste die Präsentation gestern noch updaten, respektive diese Woche, weil wir haben eigentlich abgemacht gehabt, ich glaube schon im August, dass ich da bin. Und dort haben die Zahlen ein bisschen anders ausgesehen, darum ist es auch noch eins Komma vier Millionen, jetzt ist es schon eins Komma fünf Millionen, also in diesem Monat ist viel passiert. Das werdet ihr wahrscheinlich auch im Depot sehen können. Und zwar ist auch wichtig, woher kommen die eins Komma fünf Millionen? Das interessiert vielleicht auch viele. Zum einen sind knapp achthundertfünfzigtausend selber eingezahltes Geld durch Lohn, durch Sparen, also das ist Kapital, das ich eingesetzt habe, das ich aus anderen Quellen hatte, sei das aus meinem Unternehmen oder damals, als ich noch angestellt war. Einfach angespart haben.

Kursgewinne respektive eben meist unrealisierte, aber auch Dividenden, Optionsprämien, Zinsen sind eben über sechshundertsechzigtausend. Also ich würde jetzt sagen, wenn man sagt, etwa vierzig Prozent von diesem Portfolio ist eigentlich Gewinn. Das heisst, hätte ich nicht investiert oder nicht die Entscheidung getroffen, vor etwa zehn Jahren anzufangen mit dem Investieren, Vermögensaufbau, dann hätte ich eigentlich best case die achthundertfünfzigtausend Und wären aber nicht bei eins Komma fünf Milliarden. Und vielleicht eine Frage in die Runde: Wer ist schon seit zehn Jahren oder länger an der Börse? Einfach mal die Hand hoch. Oh, das ist fast die Hälfte. Wer ist seit zwanzig Jahren an der Börse?

Also ich kann nicht die Hand hochheben, ich bin noch nicht seit zwanzig Jahren an der Börse. Also es wird schon deutlich weniger. Wer ist seit dreissig Jahren an der Börse? Oh. Gibt es einen Höchstbuden? Seit vierzig Jahren? Schon gegangen wahrscheinlich. Doch, vierziger, okay doch. Also jeder, der minimum zehn oder zwanzig Jahre an der Börse ist, wird bestätigen können: Je länger, je mehr. Das heisst, diese Zahl hier, also das eingezahlte Kapital in zehn Jahren, wenn ich in zehn Jahren nochmals hier stehen werde, wird das so eine kleine Zahl sein im Vergleich zum Gewinn. Oder in zwanzig Jahren, weil halt einfach der Zinseszins eine grosse Rolle spielt.

Das ist einfach in Zahlen, wenn man das mit einem passiven Mikro-Cashflow sieht, also mein Portfolio ist so aufgebaut, dass es jetzt in dieser Konstellation ist es etwa zweitausend Franken Cashflow pro Monat im Durchschnitt. Und ich habe pro Jahr— oder ist jetzt eine falsche Zahl, neun Komma sechs Prozent— es wäre etwa zehn Prozent. Ich habe zehn Prozent pro Jahr an zeitgerichteter Rendite gemacht im Durchschnitt über die letzten zwölf Jahre seit zweitausendfünfzehn. Und das ist in Schweizer Franken. Also für mich ist wichtig, ich lebe hier in Zürich, in Zollikon. Ich wohne Rendite in Schweizer Franken haben, und ich lebe auch in Schweizer Franken.

Und das ist dann doch schon eine Summe, je nachdem, welche Benchmark man sich anschaut. Man rechnet ja auch mit dem S und P fünfhundert oft zehn Prozent, aber oft ist das halt in US-Dollar über längere Zeiträume, oder dann in Franken wäre es dann bereinigt vielleicht acht Prozent oder neun Prozent. Genau. So verteilt sich das Ganze. Das sind meine Tools, die ich benutze. Ich habe mein Hauptdepot bei der Swissquote, für die, die es kennen. Dort habe ich etwa eine Million drauf. Dann habe ich bei der U knapp zweihunderttausend, also einhundertsiebzigtausend. Da habe ich noch verschiedene Triasulen vom Aufbau her, aber eigentlich die wichtigen Main-Tools, die ich nutze, sind in diesem Fall Swissquote und You.

Sehr selbsterklärend, bei Swissquote mache ich den grösseren Chunk. Das heisst, dort handele ich mit Optionen, Covered Calls, Cash-Secured Puts, also die Wheel-Strategie bei den Optionen, auch mit grösseren Positionen. Mache dort dann auch wirklich nicht Trading, also nicht Daytrading, aber halt schon auch mal um in die Trades solche Positionen zu öffnen, um vielleicht zwei Jahre später zu schliessen, Gewinn mitzunehmen. Also ich bin jetzt nicht der typische Daytrader, sondern mehr auch der langfristig orientierte Investor und habe auch Positionen, die wahrscheinlich über Jahre oder Jahrzehnte laufen. Bei Ju ist es doch ein bisschen mehr experimentell.

Da habe ich eigentlich experimentelle Positionen, die auch mal ein bisschen hin und her traden, vielleicht auch mal etwas aufmachen und dann in sechs Monaten wieder die Position schliessen. Aber im Normalfall habe ich Positionen grundsätzlich schon mehrere Jahre im Portfolio. Und eben drei Asyle, Spitzgold, Edelmetall und Bitcoin-Sparplan über Relai sollte sich auch selbst erklären. Und Self-Custody ist heute auch noch sehr wichtig. Ich habe vor etwa drei Jahren all meine Bitcoins verloren, weil ich auf einer Plattform war, Celsius damals, die pleitegegangen ist. Und darum habe ich auch Bitcoin nur noch auf meiner eigenen Hardware-Wallet.

Ich musste es auf die harte Tour lernen, musste hunderttausend Franken in Form von Bitcoin und Ethereum verlieren, bis ich herausgefunden habe, dass eine eigene Wallet die richtige Methode ist, um Bitcoin und Kryptowährungen zu verwahren. Dann kam es etwas Kurven, dass man auch so ein bisschen sehen kann, zwei fünfzehn, da war ich noch in der Lehre, ich habe eine IT-Lehre gemacht, Systemtechnik, jetzt gibt es das auch nicht mehr. Ich habe die zwei sechzehn abgeschlossen, da hat man gesehen, ich habe schon während meiner Lehre mit meinem Lehrlingsgeld, das ich gespart habe, investiert, versucht in Aktien investieren, Wissen aufzubauen.

Man merkt dann zwei siebzehn, das habe ich dann normal schon verdient, also ich war nach der Lehre weiterhin bei S M Schaffer, ich habe dort eben Dann viel gespart, und das sieht man dann bis zwei achtzehn. Und dann ab zwei achtzehn habe ich mich selbstständig gemacht, und das war dann für mich so ein bisschen die Weisung: Du kannst nur viel investieren und zum Beispiel in kurzer Zeit vermögend werden, wenn du auch viel verdienst.

Und das heisst, für mich war klar: Du musst ein bisschen Risiken eingehen, Unternehmertum, Selbstständigkeit, aber dann gleichzeitig das ganze Geld, das du dann sparst oder verdienst, wenn es gut läuft, Richtig anlegen an der Börse, in ETFs, in Einzelaktien, in Krypto oder in Edelmetalle. Und dort ist es dann sehr rasant gegangen, weil ihr habt es gehört, über achthunderttausend habe ich investiert, aber sechshundertsechzigtausend sind auch gewonnen, eingeflossen. Das heisst, es war so ein Zusammenspiel aus beidem. Zum einen erfolgreich selbstständig unternehmerisch, haben natürlich einen Angestelltenjob sich aufgeschaffen, Karriere machen und einfach gute Sparquote, fleissig investieren.

Investieren. Und das ist so ein bisschen das Erfolgsgeheimnis, was eigentlich gar kein Geheimnis ist. Es ist klar, hart arbeiten, weisse Risiken einkalkulieren, aber auch smarte Entscheidungen machen. Nicht Lifestyle-Inflation. Ich bin drei Jahre, hatte ich ein altes Postauto ohne Klimaanlage, bis mir der abgelaufen ist. Habe jetzt wieder einen Gebrauchtwagen geholt, einen VW Touran, hat einhundertsechzigtausend Kilometer. Statt dass ich mir jetzt einen neuen Tesla kaufe. Locker könnte ich ihn mir leisten, das wäre kein Problem. Aber ich lege das Geld lieber wieder an, es kann für sich arbeiten, es kann Dividenden abwerfen, Zinsen, Renditen. Und das ist eigentlich so ein bisschen die Devise bei meinem Portfolio.

So, da haben wir jetzt die richtige Zahl. Das ist nämlich die updatete Zahl: zehn Komma eins fünf Prozent, wenn man jetzt auf die letzten zwölf Jahre schaut, seit zweitausendfünfzehn. So viel zeitgewichtete Rendite hat mein Portfolio, also mein Aktiendepot, im Hauptdepot gemacht. Warum ist das so wichtig? Man rechnet ja so jeweils mit sieben acht Prozent, das ist so die gängige Berechnung, die man jeweils online nimmt. Das heisst, ich bin etwa, sagen wir, zwei Prozent drüber. Und das ist jetzt die letzten zwölf Jahre jedes Jahr im Schnitt. Zwei Prozent machen enorm viel aus. Das hört sich nicht nach viel an, Aber wenn man das über Jahrzehnte schafft, dann sind das Unsummen.

Zehntausende, in meinem Fall sogar, wenn man es wirklich ausrechnet, Hunderttausende oder gar Millionen von Franken mehr, wenn ich in vierzig Jahren zum Beispiel in Rente gehen würde. Und das ist jetzt mal nur die zeitgewichtete Rendite. Das heisst, das ist jetzt die Zahl, die ich jetzt mit einem ETF-Benchmark, mit dem Vanguard FTSE All-World, mit dem S und P fünfhundert vergleichen würde. Wir haben aber auch den internen Zinsfonds. Das ist die geldgewichtete Rendite. Das bedeutet da, Das sind dreizehn Komma vier fünf Prozent.

Wenn man auch Geld investiert, Market Timing betreibt, indem man sagt, hey, ich kaufe jetzt diesen Dip nach, da kaufe ich jetzt extra mehr von dieser Aktie, von Bitcoin, von diesem ETF nach, oder hey, Nvidia hat gerade jetzt wirklich einen Dip gehabt zweitausendeinundzwanzig, da kaufe ich jetzt nach, oder spezifisch mehr nach. Dadurch entsteht dann die Mehrrendite, weil ich punktuell grössere Summen nochmal nachgeschossen habe zu günstigen Momenten. Ja, und die ist wesentlich höher.

Das heißt, mein Market Timing in Anführungsstrichen, dass ich halt bewusst nachgekauft habe oder vielleicht auch Sachen veräußert, umgeschichtet habe, führt dazu, dass man noch mal gut drei Prozent effektiv in real mitgemacht hat. Ja, fürs gesamte Depot unten sieht man noch mal, sind zwölf Komma sieben eins Prozent respektive neun Komma sechs fünf. Das ist einfach das Gesamtdepot, das ist mit allen Kryptos, Edelmetall, 3 Asylanten kommen. Krypto zieht natürlich recht runter. Das werdet ihr nachher noch ein bisschen sehen. Bitcoin hat sich jetzt gerade recently wieder so ein bisschen recovered, aber ist immer noch massiv im Minus. Und da sieht man jetzt so ein bisschen den Unterschied. Wenn man investiert, was passiert?

Eben, die drei Prozent Differenz sind schon nur nach zehn Jahren zweiundachtzigtausend Franken. Das sind nur zehn Jahre. Zehn Jahre ist nicht viel. Es ist exponentiell. Das heisst, wir reden jetzt bei einem eins Komma fünf Millionen Franken Portfolio. Ich bin dreissigjährig, ich denke mit fünfundsechzig Jahren gehe ich in Rente, das sind fünfunddreissig Jahre. Das sind nur schon zwei Prozent. Da reden wir über Millionen mehr, die nachher im Portfolio sind, oder Hunderttausende von Franken mehr. Aber nur schon bei Hunderttausend Franken macht das schon so eine riesige Differenz. Das heisst, jeder von euch da drinnen, wenn er es schafft, zwei Prozent Überrendite zu machen, ist eigentlich schon ein Überflieger.

Man hört ja immer so auf Social Media, hey, du musst zwanzig, dreißig, vierzig Prozent pro Jahr machen. Das ist unrealistisch. Wenn man es nur schon schafft, eben zum Beispiel dreizehn Prozent pro Jahr zu machen und das kontinuierlich über Jahrzehnte hinweg im Schnitt jedes Jahr, das sind absurde Summen, die nach zwanzig, dreißig Jahren dabei rauskommen, wenn man sich das mal realistisch durchrechnet. Und da seht ihr jetzt auch ein bisschen, wie es jedes Jahr gelaufen ist. Also das ist die Rendite pro Jahr, die ich gemacht habe. Jedes Jahr, immer Stichtag einunddreißigster zwölfter. Und daraus ergibt sich dann halt nachher entsprechend die durchschnittliche Rendite über die ganze Zeitraum von zwölf Jahren entsprechend.

Grösste Drawdown war fünfunddreissig Prozent Einbruch vom Portfolio. Ihr seht jetzt da nicht, weil das immer per Endjahr ist. Das heisst, mein Portfolio hat zum schlimmsten Moment vom Höchst sozusagen fünfunddreissig Prozent Minus gemacht, mal zum Zeitpunkt. Aber halt nicht in dem Jahr mit minus fünfunddreissig Prozent abgeschlossen. Sozusagen. Das heisst, da ist gewisse Volatilität da. Also das heisst auch, man sieht, wir werden es nachher anschauen, anhand von meiner Asset Allocation, also Vermögensaufteilung, wie das ist.

Aber ich möchte jetzt zuerst mal noch auf vier Punkte eingehen. Und zwar die erste Lektion, die ich sehr früh gelernt habe, ist das Einkommen. Also das, wenn ich zwanzig Prozent, also es ist wirklich ganz einfach in Mathematik, zwanzig Prozent von fünftausend Franken Lohn kann sparen, sind das eintausend Franken. Oder wenn ich jetzt zwanzig Prozent von neuntausend Franken spare, wären das schon eintausendachthundert Franken. Aber es ist natürlich dann viel einfacher, dreissig Prozent zu sparen bei neuntausend, weil das sowieso schon ein viel höheres Einkommen ist. Das heißt, ich kann prozentual mehr sparen und auch absolut mehr sparen.

Das heißt, das höchste Ziel ist eigentlich, wenn ihr jetzt jung seid oder egal wo ihr im Leben steht oder wenn ihr euch umorientieren wollt, ich sage das Einkommen, weil das Einkommen ist der größte Hebel, den ihr könnt eurer Karriere, eurem Job, euch aufzuschaffen und dann eben die Sparquote beibehalten. Also nicht den Lifestyle hochpushen. So habe ich das gemacht. Das heisst, ich habe in der UBS sehr bescheiden gelebt, wo ich nachher sehr erfolgreich gewesen bin, teilweise das Zehnfache im Jahr verdient habe. Ich hatte immer noch den gleichen Lifestyle, wie wenn ich jetzt das Zehnfache weniger verdiene. Das heisst, für mich war das, ich konnte wirklich viel auf die Seite legen in gewissen Jahren, weil ich einfach meinen Lifestyle beibehalten habe und nicht aufeskaliert habe.

Jetzt habe ich vielleicht einen etwas grösseren Lebensstil, aber ich kann mir jetzt leisten, problemlos, ohne dass mein Vermögen davon beeinträchtigt wird. Darum, Einkommen ist einfach der grösste Hebel. Es ist nicht ein Geheimnis, es ist ein Fakt, aber manchmal denkt man, es gibt irgendein Investitionsgeheimnis, das dann aus hundert Franken hunderttausend macht, aber so ist es halt eben in der Realität selten. Investieren bleiben ist immer auch sehr schwierig. Ich hatte es vorher auch im Gespräch mit einigen oder auch in ein paar Videos von vorher mit ein paar von euch gemacht, und zwar auch Meta.

Ich habe Meta vor etwa drei, vier Jahren bei unter hundert Dollar gekauft. Alle haben gesagt, hey, Meta ist Geschichte, ist fertig, das Metaverse. Für mich ist klar gewesen, das ist jetzt einfach ein jetziger Moment. Meta steht jetzt glaube ich irgendwo bei achthundert Dollar. Es gab jetzt auch wieder Ankündigungen mit der AI, mit Muse und mit allen neuen Tools, die kommen, mit der VR-Brille, die jetzt praktisch aussieht wie eine normale Brille fast. Das sind halt so Sachen. Man muss dann aber auch investiert bleiben. Weil die Person mit dieser Vorgabe, ich weiss nicht, ob er in den Publikum ist, aber er hat dann verkauft nach einem Double-up. Das passiert viel. Man verkauft zu früh. Ich habe ja auch ein Video im Portfolio.

Das habe ich zum Glück nicht zu früh verkauft, auch bei Meta nicht. Habe ich immer noch im Portfolio. Das heisst, man verkauft eigentlich, bevor das ganze Potenzial vom Unternehmen ausgereizt ist, und sehr oft hält man Verlierer einfach ewig. Das ist halt auch so ein typischer Mistake, eben das Nicht-Investiert-bleiben. Dass zu früh rausgehen oder eben zu spät rausgehen. Das System schlägt Willenskraft. Das ist auch ich, ich bin nicht ein perfekter Mensch, aber ich weiss, wie man Systeme baut. Ein Grossteil meiner Investments sind völlig automatisiert.

Ich habe Einzelkäufe, die ich tätige und aktiv tätige, aber alles, was ihr jetzt hier auf diesem Slide seht, ist zu einhundert Prozent vollautomatisiert, einfach mit Sparplänen oder mit Daueraufträgen. Das heisst, du hast ein Lohnkonto und vom Lohnkonto wird alles automatisiert verteilt und es ist einfach nur noch die Frage, ob du den Sparplan erhöhen möchtest, im Idealfall, und nicht senken. Das heisst, ETF automatisiert, Suiza Real automatisiert, Gold automatisiert. Bitcoin automatisiert, ein Zweitdepot, den Grossteil automatisiert. Das heisst, ich entscheide grundsätzlich nicht jeden Monat neu. Wenn, dann sind es mehr so strategische Entscheidungen.

Ich löse eine ganze Position auf oder stoppe einen Sparplan komplett, mache aber einen anderen Sparplan. Aber der hält dann wieder für die nächsten Monate oder allenfalls sogar Jahre. Das war wirklich für mich ein Gamechanger. Weil ich jetzt auch immer jemand bin, der mittlerweile zehn Monate vom Jahr oder auch zwölf Monate Vollgas gibt und dann danach zwei Monate komplett offline ist. Also wirklich dann Ferien macht und nur mal mehr ins Depot reinschaut. Und dann wieder zwölf Monate Vollgas gibt. Also wirklich Vollgas, siebenzig, achtzig Stunden. Also jede Woche voll. Hat sich für mich gut bewährt. Und dann investiert man auch, während man in den Ferien ist.

Die Position, die alles verändert hat, ist für mich Mindset. Also klar, der Betrag klingt nach viel. Hey, du hast gekauft für zwei Dollar zweiundvierzig, Splitbereinigung zweitausendsiebzehn, und es sind jetzt zweihundertvierundzwanzig Dollar in Schweizer Franken, also vernünftig gefacht, also in Dollar eigentlich verhundertfacht. Ich bin immer noch investiert geblieben, habe teilweise nachgekauft, habe nur einen kleinen Gewinn mitgenommen eigentlich. Aber was sich da verändert hat, für mich zumindest im Mindset, ist, Man muss unterscheiden können. Es ist nicht immer einfach. Manchmal macht man auch einen Fehler und verkauft es zu früh oder eben zu spät.

Aber man muss verstehen: Durch Gewinnmitnahme alleine ist noch niemand sehr vermögend und reich geworden. Eigentlich, durch das, was du vermögend und reich wirst, sind Assets und Vermögenswerte, die du im Verlauf deines Lebens oder vielleicht dann auch generational, also über generational wealth, akkumulierst. Das können Aktien sein, das können von mir aus Krypto, Bitcoins, das können Immobilien sein, sind die Vermögenswerte, die du über dein Leben hinweg akkumulierst, vielleicht dann auch vererbst oder was auch immer man halt damit vorhat zu machen. Und B N W ist das beste Beispiel. Ich habe da seit fast zehn Jahren investiert, habe immer an die Story geglaubt, die Zahlen haben auch immer gepasst, sie haben sich auch immer mitentwickelt.

Klar, wie jedes Unternehmen, es gibt Höhen und Tiefen, aber die Story an sich hat immer gestimmt, bisher zumindest, bisher immer noch. Man weiss ja nie, wann es sich wieder kehrt, aber grundsätzlich, man kann mit vielen Investoren, sei das jetzt ein Tim Schäfer, er jetzt zum Beispiel mit seiner Netflix oder CTS Eventim und auch andere Unternehmen, es ist immer so, dass vereinzelte sehr, sehr gute Investments wirklich einen signifikanten Teil der Rendite machen. Also wenn man einen Warren Buffett anschaut mit seiner Coca-Cola, mit seiner Apple-Aktie, Also vor allem jetzt Apple bei Warren Buffett ist eine von den krassesten Renditepositionen.

Wenn man jetzt zum Beispiel auch mal sein Portfolio gegenrechnet und Apple komplett rausnimmt, dann sieht man, was das für Differenzen ausmacht in der totalen Rendite über Jahrzehnte oder ein halbes Jahrhundert im Prinzip fast schon. Genau, das heißt, eine Aktie macht aber eben grundsätzlich nicht den Plan. Das heißt, ich habe natürlich auch mehrere Aktien oder auch ETFs. Viele werden es auch kennen, ich habe einen Vanguard FTSE All-World. Wir kommen nachher noch mal Ausspitzen dazu. Übrigens, mein ganzes Portfolio, ich werde es nachher noch in einer Slide zeigen, kann man auch öffentlich im Internet nachschauen: sparkojote.ch/depo. Wir sehen das nachher noch mal kurz. Genau.

Was nicht funktioniert hat, man muss auch über die schlechten Seiten reden. Eben, zweiundzwanzigtausend Totalverlust mit Celsius. Das ist eben die Plattform, die ich erwähnt habe, wo man mit Kryptos drauf kann, ist pleite gegangen, da war nachher alles weg. Mehr als ein Bitcoin und ich glaube, ich hatte sechs, sieben Ethereum komplett weg. Also rückwirkend eigentlich hunderttausend Franken, die einfach weg sind, futsch, total verloren. Habe dann wieder neu angefangen mit dem Sparplan, habe dann gecheckt, hey, look, es ist eigentlich nicht der Fehler von Krypto, sondern einfach mein Fehler gewesen, weil ich nicht super halt meine Due Diligence gemacht habe. So ist es halt. Tut weh. Also ich meine, mit hunderttausend Franken könnte ich und meine Frau und dann später von mir viel anfangen. Jeder könnte da mit hunderttausend Franken viel anfangen.

Aber man muss dann auch verstehen, dass das ein Mistake war, den man gemacht hat, und man hätte ihn auch vorbeugen können, hätte man richtig recherchiert. Auch nicht jede Position hat bis Stand jetzt bisher funktioniert, es gab aber noch andere. Nestlé im Moment, Lindt, BB Biotech und LVMH sind jetzt so meine Verliererpositionen im Portfolio. Aber ich kenne es jetzt halt auch von der Börse. Ich habe jetzt übrigens bei all diesen bis auf BB Biotech auch noch einen Sparplan laufen auf die Unternehmen. Es kann nicht immer gut gehen bei den Unternehmen, und es gibt auch Phasen, die länger anhalten können. Wenn man jetzt vom Unternehmen immer noch überzeugt ist und auch denkt, dass die Produkte und Dienstleistungen

langfristig immer noch Nachfrage haben, Potenzial haben, und das eher eine kurzfristigere Angelegenheit ist, vielleicht für die nächsten zwei, drei Jahre, und vielleicht, dass es in zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren immer noch viel Potenzial hat, dann ist es für mich nicht ein Grund, etwas abzustossen. Also nicht ausschliesslich, aber wenn jetzt das Investment Case eben nicht mehr stimmt, dann muss man sagen, hey, für die Schlussschicht sagen und das Geld ist woanders besser aufgehoben. Wenn es vorher gerade kam, eigentlich der erste Slide, einhundertneunzigtausend Franken sind für mich eigentlich vier Jahre. Also ich sehe es für mich real in vier Jahren eigentlich nachsteuern. Das heisst, ich hätte vier Jahre arbeiten müssen, um das zu erbringen.

In diesen neun Monaten, realistically speaking, habe ich nur einen Bruchteil der Zeit investieren müssen, um das zu erwirtschaften. Jeder, der in diesem Raum ist, sollte wissen: Ein Portfolio braucht Zeit, aber es ist nicht alle Zeit der Welt. Es ist in der Regel nicht ein Fulltime-Job. Ich bin nicht zehn Stunden am Tag vorm PC, sechs Tage in der Woche und schaue nur die Börsen an. Das ist nicht die Realität. Ich bin auch kein Daytrader. Ich bin eher long-orientiert, ich mache Fundamentalanalysen und betreibe zu einem gewissen Grad auch Value Investing. Das heisst, du hast dir mal etwas ausgesucht, eine Position, Und du schaust dann auch nicht täglich rein und schaust: Ah, was ist jetzt da drin?

Ich muss jetzt rausgehen und verkaufen. So ist das jetzt nicht. Das heisst, es ist ein sehr überschaubarer Aufwand gegenüber einem relativ attraktiven Ertrag, weil die magische Grenze überschritten worden ist. Und die magische Grenze meiner Meinung nach fängt dort an, wo das, was du jährlich sparen kannst, weniger ist als das, was dein Portfolio jährlich einbringt. Also zum Beispiel ich, ich investiere gerade aktuell etwa achttausend Franken pro Monat. Das sind sechsundneunzigtausend Schweizer Franken pro Jahr.

Und ab dem Moment, also zum Beispiel jetzt dieses Jahr, habe ich keine Chance, mit meiner Sparquote dem entgegenzuwirken, weil es ist mehr als doppelt, also fast doppelt so viel kommt durchs Portfolio rein, als ich überhaupt ansparen kann. Und in dem Moment, wo das passiert, weiss ich einfach, hey, das Portfolio verselbstständigt sich. Egal ob es rauf oder runter geht, Die Bewegungen, die es macht, werden grundsätzlich grösser sein als das, was du noch aktiv bewegen kannst. Und das ist eben der magische Moment. Der ist sehr unterschiedlich, je nach Person, je nach Einkommen, je nach Sparen und auch je nach Portfolio. Aber dieser magische Moment, das ist der, den sehr viele anstreben.

Und vielleicht noch nicht die genauen Zahlen gefunden haben, aber überlegt euch einfach mal im Kopf, was spart ihr gerade oder was ist eure Wunschsparquote? Zum Beispiel zweitausend Franken pro Monat, das wären vierundzwanzigtausend im Jahr. Wenn das Portfolio so viel oder sogar noch mehr macht, das ist eine magische Grenze, die ihr dann erreicht habt, wo sich das verselbstständigt. Also wo ihr wirklich spürt: Oh shit, so geht's mir. Genau, die Kunst liegt also nicht immer nur im Verkaufen, sondern eben auch im Investiertbleiben. Und da kann man es übrigens sehen, dort in der Mitte. Meta, ja, der Lachs jetzt.

Genau, also das heißt, bei Meta hätten wir jetzt zum Beispiel Hindsight bei, sollen investiert bleiben, dann hätten wir vielleicht einen Ten-Bagger gehabt, wenn man bei achtzig Dollar gekauft hat. Was haben wir hinten? Genau, da ist eben mein Buch Ready for Money. Das hat übrigens auch Empfehlung bekommen, also als Buchtipp im KAGL. Hat mich auch sehr gefreut. Also falls ihr das anschauen wollt, speziell auf die Schweiz zugeschnitten, könnt ihr das natürlich auch gerne anschauen. Ich habe es nachher auch draußen ein paar wenige Exemplare, die ich dann auch signieren kann. Wenn jemand Interesse hat, können wir das zusammen anschauen. Aber jetzt kommen wir zu etwas viel Wichtigerem. Warum bin ich dieses Jahr, obwohl alles so gut ist, genau dieses Jahr nicht so gut unterwegs?

Also mit Anführungsstrichen. Meine Benchmark ist der Vanguard FTSE All-World. Das ist nämlich der ETF, in den ich, wenn ich langfristig den Markt nicht schlagen möchte, all meine Aktien reinstecken würde. Ich persönlich, jetzt keine Anlageempfehlung natürlich. Und das ist die Rendite vom Thesaurierenden, das heißt Dividenden reinvestiert. Der hat jetzt das Jahr, Stand gestern, achtzehn Komma eins Prozent in Schweizer Franken gemacht. Das ist mein Benchmark. Krypto null Komma zwei Prozent, zieht mich massiv runter.

Mein experimentelles Zweitdepot zieht mich auch runter, das Gesamtportfolio sowieso, weil das Gesamtportfolio Aktien allein, das wäre das U plus Swissquote, zieht mich halt ein bisschen haben, null Komma eins Prozent, Swissquote liegt darüber. Das ist natürlich je nach Jahr, oder? Weil meine Gesamtrendite wird natürlich auch durch eben Krypto abgezogen. Wenn Krypto ein Nullsummenspiel ist jetzt hier to date, dann zieht das natürlich einen guten Chunk ab, wenn ich zwei, drei, vier Bitcoin habe oder was auch immer der Betrag ist, oder? Das heisst, das Jahr wäre halt so lala. Ich hätte eigentlich auch einfach in ETFs investieren und hätte das Gleiche gemacht. Aber es ist einfach das Jahr.

Wichtig ist, was ist der Schnitt nachher in zwölf oder in vierundzwanzig oder in dreissig Jahren. Das ist das, was wir am Anfang angeschaut haben. Oder wie der Vanguard FTSE All-World, wenn ich es richtig im Kopf habe, macht in Schweizer Franken, glaube ich, neun Komma drei, neuneinhalb Prozent im Schnitt. Oder? Also in Schweizer Franken. So sieht das Portfolio aktuell aus. Knapp die Hälfte sind Einzelaktien. Dann die achtundzwanzig Prozent ETFs, grosszügig eben der Vanguard FTSE All-World, das ist fast fünfundzwanzig Prozent von meinem Portfolio, der ETF allein.

Und zwar die ausschüttende Variante habe ich, weil ich den Cashflow will, weil ich einfach dann das, was ich reinvestiere, entscheiden will, wo ich das reinvestieren will. Vielleicht will ich das nicht in den ETF, sondern in Gold oder in andere Sachen reinvestieren. Zehn Prozent Krypto, das ist praktisch neunzig Prozent Bitcoin. Edelmetalle, das ist eigentlich Gold vor allem. Cash ist einfach das Verrechnungskonto. Das ist nicht die Cashquote, die ich insgesamt habe. Das ist einfach nur das Verrechnungskonto. Das ist einfach das Investmentportfolio. Und das ist eigentlich auch meine Wunschaufteilung. Also ich habe fünfzig Prozent in Einzelaktien, fünfundzwanzig Prozent in ETFs, Krypto ein bisschen bis fünfzehn, Edelmetalle fünf. Das ist eigentlich genau die Asset Allocation, die ich will.

Und ich bewege mich auch in dieser und versuche durch Zukäufe, durch Nachkäufe, durch Sparpläne aktiv ohne dass ich Positionen verkaufen muss, um diese Asset Allocation beizubehalten. Und das schaffe ich jetzt auch relativ gut, eigentlich seit den letzten drei, vier, viereinhalb Jahren fast. Das klappt jetzt sehr gut. Dann noch so ein bisschen die grössten Positionen nochmal im Überblick. Eben der Vanguard FTSE All-World ist meine grösste Position rein in absoluter Summe, weil eben wie gesagt, das ist mein Core und das ist auch der Benchmark, den ich nehme. Also wenn ich den nicht schlage, sagen wir mal, in zehn Jahren habe ich gemerkt, hey, ich habe es doch nicht geschafft, den Markt zu schlagen.

Dann würde ich in zehn Jahren den Grossteil, den ich haben kann, umschichten, genau in diesen ETF, weil das meine Benchmark ist. Da ist die ganze Welt drin, da haben wir Emerging Markets drin, das sind fast viertausend Unternehmen auf der ganzen Welt, akkumuliert in diesem Fonds drin. Und das wäre halt mein Way to go. Da gibt es natürlich auch MSCI Worlds, Kombinationen, All Country World, da kann man selber entscheiden, aber das ist einfach meine Wahl. Und dann sieht man, die höheren oder teureren Positionen sind sehr tech-lastig. Sei das jetzt ein Nvidia, ein Alphabet, auch ein AMD. Apple, Meta, sehr, sehr tech-lastig.

Und dann sehen vielleicht noch ein paar, eine noch, ABB, auch sehr interessant, und Acceleron. Acceleron ist der Spin-off von ABB, auch sehr interessantes Schweizer Unternehmen. Also ich bin auch in Schweizer Unternehmen sehr engagiert, investiere da viel, da findet man einige Perlen in der Schweiz. Muss nicht mal unbedingt im SMI sein, können auch kleinere Unternehmen sein oder eben auch Spin-offs, weil Acceleron ist jetzt noch nicht so gross. ABB ist natürlich etwas grösser. Also auch da, ich setze nicht nur auf die USA, sondern versuche auch, wenn ich so sagen darf, vor allem in der Schweiz zu investieren, in Aktien, also vor allem in einige Schweizer Aktien.

Weil ich einfach finde, wir haben da wirklich Qualitätsunternehmen, die weltweit Produkte und Dienstleistungen vertreiben und teilweise auch, ich sage jetzt wirklich das Wort, alternativlos sind in den Bereichen, in denen sie arbeiten, wenn es auch um Hochpräzision geht. Hat wirklich attraktive Möglichkeiten. Genau, und nochmal zum Schluss, eben da auch Bitcoin, Gold, haben wir vorher kurz schon nochmal gehabt. Jetzt ist so ein bisschen die Frage aus dem Raum, eben ich habe es am Anfang schon erklärt, wovon lebe ich eigentlich? Also zum einen nochmal so ein bisschen das Mysterium lösen. Ja, ich könnte vom Portfolio leben, das ist ja das Portfolio, was ich öffentlich sehr transparent die letzten zehn Jahre Zeit habe, aber ich arbeite ganz normal wie ihr auch.

Also ich bin Ich bin in meinem eigenen Unternehmen angestellt, bin Unternehmer, habe aktives Einkommen, habe jedes Jahr normal Lohn, habe dort eine Sparquote und die Sparquote investiere ich. Also ich verzehre mein Vermögen nicht, ich lebe auch nicht von meinem Portfolio, zumindest noch nicht, will ich noch nicht, weil ich einfach aktiv arbeiten will, sondern ich akkumuliere mehr. Und seit zweitausendsechs teile ich das eigentlich alles transparent. Ich habe das Glück, jetzt auch einfach in Ready for Money eigentlich alles geballt zu wissen in einem Buch. Zu veröffentlichen mit meinem Verlag. Kann man auch da im Orel Füssli am Stand kaufen. Und genau.

Mein ganzes Depot findet man unter anderem eben auf meiner Webseite, einfach sparkojote.ch/depot. Ich habe auch regelmässige Newsletter und eben in dem, also man kann es wirklich, also es ist regelmässig alle ein, zwei Monate tue ich es auf der Webseite updaten und sonst gibt es einfach monatlich Depot-Updates auf Videoform auf YouTube, wo ich wirklich sage, hey, das ist neu reingekommen. Das habe ich vielleicht verkauft, oder so hat sich der Markt entwickelt, auch so ein bisschen meine Ansichten, wie es gerade an der Börse ist. Und ich tue eigentlich da wirklich weniger, wie soll ich sagen, so, hey, das ist nicht eine Empfehlung, sondern einfach so mache ich es. Das ist meine Reise. Jeder ist herzlich eingeladen, sich mitzuverfolgen, sich mitzudiskutieren, auszutauschen.

Also wir sind da alle auf einer Ebene und können da immer diskutieren. Also ich finde das immer mega cool, weil ich lerne einmal aus der Community immer wieder. Weil ich halt finde, es ist etwas, wo wir, wie soll ich sagen, es ist so, man geht zum Bankberater ja traditionell und der soll einem sagen, was gut ist. Und ich finde halt immer, genau das Gegenteil ist besser. Wenn man sich selber beschäftigt, sich austauscht und dann sagt, hey, das ist gut gelaufen, das ist schlecht gelaufen. Und man kann dann sozusagen wie einfach Freundschaften schliessen und mit der Zeit halt miteinander diskutieren und auch vergleichen, welche Strategien besser sind, was schlechter läuft. Also das finde ich immer ganz cool, der Austausch. Ja, ich glaube, das war die letzte Slide.

Gehen wir nochmals zurück. Also ich eröffne schon die Runde sehr gerne fürs Q and A. Wenn ihr Fragen habt, ich weiss nicht, ob es ein Mikrofon gibt, wo wir umgehen können, und sonst würde ich auch die Fragen nochmal wiederholen, dass es vielleicht alle hören oder vielleicht wenn ihr sonst einfach laut seid, ist die Diskussionsrunde respektive das Q and A eröffnet. Danke vielmals. Ja, also ich frage, warum so wenig Bitcoin und Gold? Also das ist ja mein Investmentportfolio. Und ich bin beim Investmentportfolio, der eine sagt, es ist aggressiv, der andere sagt jetzt vielleicht wie du, hey, das sollte noch aggressiver sein, mehr Bitcoin, korrekt?

Ich bin schon aggressiv genug mit den anderen Vermögenswerten, in die ich investiere, Private Equity, meine eigenen Unternehmen, und habe dann gesagt, ich will in meinem Investmentportfolio weniger Risiko, was das angeht. Also eben, das ist halt eine Definitionsfrage. Also für mich heisst Risiko, also Volatilität ist vielleicht das richtige Wort. Und für mich ist halt, also das ist Investmentportfolio, das hat eine Volatilität, aber ich will nur eine gewisse Wohla. Ich will nicht zu viel Wohla, weil die andere Wohla habe ich in meine Unternehmen und das ist vielleicht noch ein bisschen mehr Wohla und dann habe ich lieber ein Portfolio, wo ein bisschen stabiler ist als meine Unternehmen, wo ja sehr volatil können sein. Genau, also ich hoffe, das beantwortet die Frage. Ja, gerade daneben der Herr.

Warum ich den Vanguard genommen habe statt den MSCI World? Also du meinst spezifisch den MSCI World? Also der normale MSCI World, wenn er auf der normalen Ebene steht, hat Emerging Markets nicht drin. Und ich wollte jetzt einfach eine Komplettlösung, die alles drin hat. Also jetzt ist auch China drin im Vanguard FTSE All-World. Ich wollte einfach einen ETF, der das alles abdeckt. Und ja, das ist eigentlich der Haupt-Reason. Und ich muss ehrlicherweise sagen, ich finde die Story hinter Vanguard sehr interessant. Also im Prinzip, also ETF-Urgrossvater, muss man ehrlicherweise sagen. Aber grundsätzlich ist das der Hauptgrund, dass einfach alles hier drin ist.

Sonst hättest du den MSCI World und die Emerging Markets splitten müssen, dann hättest du zwei ETFs gehabt, musst selber rebalancen, einfach nicht wollen. Eine dort hinten? Ja? Okay, also ich frage dich, ich habe bei Krypto ja Totalverlust gemacht mit der Celsius-Plattform, und ich habe meine Due Diligence gemacht, habe ich ja vorhin im Vortrag gesagt. Ich frage dich, was sind so die Kanäle und was Oder wo informiere ich mich? Also zum einen, Due Diligence habe ich dort nicht richtig gemacht, weil ich hätte einfach so das AGB lesen sollen. Hätte ich das AGB gelesen, dort wäre exakt drin gestanden, was passiert, wenn Chapter Eleven, also Chapter Eleven ist in den USA, wenn sie Konkurs anmelden, was dort passiert. Das wäre in den AGBs gestanden.

Und dort wäre in den AGBs gestanden, dass ihr die Kryptos, die dort auf dieser Plattform sind, nicht hier gehört und in die Konkursmasse kommt. Das wäre meine Due Diligence gewesen. Also erstmal AGBs lesen, okay? Wenn es um— also ich weiss, wenn man irgendwelche Apps herunterlädt, dort lese ich auch keine AGBs, ausser es sind Banking-Apps. Aber wenn ich irgendein Skat-Spiel oder irgendein Handy-Spiel, dann lese ich dort auch keine AGBs und habe mir die Seele wahrscheinlich verkauft. Aber so grundsätzlich, wenn es um Finanzen geht oder um irgendwelche Apps oder Banking, egal was halt in dem Rahmen und ich echtes Geld bewege, lese ich effektiv, so hart das auch klingen mag, AGBs.

Ich habe es bezahlt mit über hunderttausend Franken und ich glaube, Das ist viel Geld dafür, dass ich die AGBs nicht lese. Das ist das eine: Die AGBs lesen, wenn es um Geld geht. Das zweite ist, wo ich mich grundsätzlich informiere. Das hat sich über die Jahre sehr verändert. Früher war es der Klassiker: Du fängst an, zu googeln. Dann schaust du dir immer die Primärquelle an. Sei das jetzt, wenn es um das Rechtliche geht, oder um Unternehmenszahlen, gehst du direkt auf die Investors Relations Page und kannst dort über Geschäftsberichte, Jahresberichte Halbjahresbericht, Quartalsbericht. So informiere ich mich extrem. Neu tue ich eigentlich einfach meinen AI-Agent sagen: Hey, check das bitte ab.

Ich will einfach nur die Referenzierung zu den Quellen, dass ich direkt zu den Quellen gehen kann und ich suche gar nicht mehr selber raus, weil es einfach effizienter ist, schneller geht. Und wichtig ist, ich brauche Referenzen und Quellen, wo ich draufklicken kann, um direkt hinzugehen. Oder noch besser, das mache ich auch oft, wenn ich Quellen schon habe. Gebe ich einfach die Quellen dem Modell, seien das jetzt lokale LLMs, also Large Language Models, oder also Claude oder halt OpenAI. Und ich benutze vor allem Codex oder Claude Code. Das heisst, ich gebe ihm Access auf meinen Computer und er kann dann eigentlich das, was auf meinem Computer ist, verschaffen, verarbeiten und als Source nehmen und dann genau analysieren.

Und ich muss nur noch double-checken. Schau schnell, ja, da in der Mitte. Also warum ich Aktien so hochgewichtet habe, oder wie? Also, okay, also er fragt, warum ich jetzt genau auf die Asset Allocation gekommen bin, wie ich gekommen bin, und warum Aktien der Grossteil ist, also mit etwa fünfzig, fünfundfünfzig Prozent. Also der Einfachheit halber, ich versuche ja den Markt, und für mich ist der Markt der Vanguard FTSE All-World, das ist mein Benchmark, nicht der S&P, sondern der Vanguard FTSE All-World ist mein Benchmark, versuche den outzuperformen. Und ich muss ja den, also zumindest wenn man richtig tut, tracken, auch mit Aktien outperformen, weil es ist ein Aktienbenchmark.

Wenn ich das jetzt mit Bitcoin eins zu eins vergleiche, ist es halt unschön, weil es ist, als würde ich Äpfel mit Birnen vergleichen. Das bedeutet, logische Schlussfolgerung: Aktien haben halt eine gute Chance, weil ich habe mit Aktien meinen Benchmark, wo ja auch Aktien drin hat, die schlagen. Das ist zumindest mein Gedankengang. Und Aktien sind eines dieser Investmentvehikel, die neben Immobilien schon tried and true sind über die letzten, ich sage jetzt mal, hundert plus Jahre. Ja, in dieser Form, so wie wir es halt heute kennen. Darum Aktien. Ein bisschen traditionell. Ja, dort hinten, die Dame. Ich würde fragen, was ist dann dein Ziel im Laufe deines Lebens?

Du redest ja auch von deinem persönlichen Bescheiden. Oder gibst du noch viel Gas, wie andere viele Milliardäre oder viele Reiche sind? Ist dann dein Ziel, vielleicht in zehn Jahren oder so, wenn du vierzig plus bist, einfach auf dem Hof von Realen zu landen? Oder was ist das, ob ich die Ziele bleiben, vielleicht kannst du das Buch mit dem Bill Perkins, genau, so kannst du ja, wenn du viel Geld hast, kannst du dir ja schöne Erlebnisse schaffen, sei es auf Reisen oder mit Freunden zusammengehen, so essen oder eben, du weißt ja nicht, was in zehn Jahren mit dir passiert, du weißt nicht, was auf der Welt passiert, du weißt nicht, wie es dann auch sonst eigentlich, muss man ja sagen,

Also ich glaube, wir haben alle gehört, vielleicht muss ich ihn nicht nochmal wiederholen, danke vielmals. Also das ist eben eine Entweder-oder-Frage, oder das ist eigentlich eine grundsätzliche Einstellungsfrage. Zum Beispiel, glaubst du, ich bin nicht freiwillig da? Also genau, also ich bin nicht freiwillig da, also bin ich freiwillig da oder nicht? Ich werde auch dafür bezahlt, dass ich da bin. So, das heisst, für mich ist es so ein bisschen, das ist zumindest mein Gedankengang, wenn ich aufs Leben schaue, Das, was ich schaffe, ich bin ja da eigentlich am Arbeiten, und das hat aber Spass. Aber ich werde dafür bezahlt. Das ist eigentlich die Kernaussage.

Das heisst, egal was ich mache, mit hoher Wahrscheinlichkeit werde ich irgendwie dafür bezahlt, weil das, was ich einfach gerne mache, ich gerne mache und es einen Value generiert. Also einen Mehrwert bietet, irgendeinem. Ob das hinhockt oder auch, meine ich, kann ich Pokémon-Karten verkaufen, weil ich habe einen Onlineshop mit Pokémon, mit Amazing Toys oder einen Spielzeugladen. Das heisst, irgendwo generiere ich einen Mehrwert und ich habe Spass daran, diesen Mehrwert zu generieren. Das heisst für mich, kommt es wie nicht drauf an. Also darum, also ich kann es wie nicht anders erklären. Ich brauche nicht mehr Geld, aber es geht einfach, weil einfach das, was ich gerne mache, Geld generiert. Das ist so ein bisschen, ich kann es halt wie nicht anders erklären.

Das heißt für mich, die Antwort darauf ist, wahrscheinlich werde ich sehr reich sterben, aber ein sehr glückliches Leben gelebt haben. Also ich bin verheiratet, ja. Kinderplanung ist auch schon um. Also es ist halt eben, jeder kann, es ist einfach eine grundsätzliche Ansichtsfrage, was ist für einen arbeiten und was ist für einen Privatleben. Und für mich ist einfach das Leben das Leben und ich differenziere grundsätzlich also nicht so stark.

Das kann vorteilhaft sein, es kann aber auch nachteilig sein, je nach Situation, aber Das ist so ein bisschen der Antwort. Also ich hoffe, das beantwortet ein bisschen die Frage. Und zu dem hohen Anteil über drei bis vier Jahre, was findest du denn schrecklich? Nein, es ist einfach, ich sehe es so, also ich müsste ja dann aufhören, das zu machen, was ich gerne mache. Um Sachen zu machen, damit ich nachher kein Geld mehr habe oder mit null sterbe. Aber dann mache ich nur noch Sachen, wo— also ich bin dann so, was soll ich jetzt genau machen, dass das Geld ausgeht, damit ich glücklich bin? Aber ich bin ja schon glücklich mit dem, was ich mache und verdiene. Es ist für mich schwierig, dann zum— Also ich sage nicht, für die einen passt das, für die anderen nicht.

Und ich glaube, ich bin in der glücklichen Situation und bin auch sehr dankbar dafür und wünsche das auch jedem, dass er etwas findet in seinem Leben oder mehrere Projekte, die er verfolgen kann, machen kann, tun kann, davon leben und davon auch gut leben. Und ich glaube, das ist so ein bisschen das Nonplusultra. Wobei ich mir bewusst bin, dass ich mir das über die letzten Jahre oder das letzte Jahrzehnt ein bisschen erarbeitet habe. Und ein bisschen Glück auch hatte und auch viel Unterstützung hatte. Sehr gern. Ja, schon auffällig, dass deine Sparquoten ab zweitausendfünfzehn schon richtig gross waren. Das scheint mir so, als hättest du kaum Lebenshaltungskosten gehabt. Korrekt, ja.

Hast du sozusagen Unterstützung eventuell aus dem Umfeld bekommen? Nein, also es war so, wie die, die meinen YouTube-Kanal verfolgt haben, die wissen, ich hatte extrem Zeit, wo man für eintausenddreihundert, eintausendsechshundert Franken im Monat hier in der Schweiz gelebt hat. Und das ist schon Hardcore. Also das ist schon, also in meinen Worten, in meiner Generation, unchill. Und oder wenn jetzt du bei UBS arbeitest, nachher dann auch Vollzeit, hast du, was hast du verdient? Fünftausend bis sechstausend Franken brutto pro Monat, also so zweieinundsiebzig im Jahr. Und wenn du dann halt eins sagst, zwei ausgibst— Entschuldigung, genau, also im Prinzip hohe Sparquote.

Aber eine Lehre, einfach eine Lehre. Ich habe nicht studiert. Okay, mit einer Lehre, wo man auch sehr viel— nein, also im Normalfall, wenn du jetzt einfach bei Lidl arbeiten gehst, verdienst du so vier sechs, glaube ich. Ja, das ist so der, glaube ich, Basislohn bei Lidl, glaube ich, vier sechs. Ja, in Deutschland in der Lehre tausend Euro sind schon sehr viel. Also da ist auch in der Schweiz, also in der Lehre habe ich im ersten Lehrjahr achthundertneunzig Franken verdient und im letzten dreizehntausenddreihundert irgendwas. Und das war dann zweitausendzwölf, zweitausenddreizehn? zweitausendzwölf bis zweitausendsechzehn, zweitausendsechzehn dann Vollzeit normal. Und dann hast du halt den Sprung auf fünftausend bis sechstausend.

Das ist so in der IT relativ übliches Einstiegsgehalt, wenn du eine Lehre gemacht hast, eine vierjährige. Genau, ich habe aber schon alleine gelebt, also mit meiner damaligen Freundin, heute Frau. Also wir haben dann schon zusammen alleine gelebt, genau, in einer Wohnung. Also nicht mehr zu Hause bei Hotel Mama. Genau. Ja, gern, da hinten, die Dame.

Was wir alles verzichten, wenn es nicht wirklich wichtig ist. Und die Zahlen werden nur so entstehen, wenn wir genau das im Juni oder ein paar Wochen später, das kann ich nicht vorher sagen, mal sagen, hey, vorig Jahr, wenn ich frage, ich habe so viele verträgliche Dinge geholt, dass ich auf diese Zahlen komme. Das heisst aber eben, wie ich vorher gesagt habe, ist nicht selten dann auch leidenswert. Oder ist mein Ziel so definiert, dass ich bereit bin, das zu machen? Ich finde, du hast das top gemacht. Also wirklich. Aber es ist die Kombination. Also vielleicht noch, also ich glaube, die Frage soll ich hier rauskehren.

Ah, ich habe, ah ja, okay, sorry. Okay, Entschuldigung. Aber dann danke fürs Kompliment. Danke, Entschuldigung. Danke, danke. Machen wir vielleicht noch zwei Fragen und dann können wir vielleicht noch ein bisschen draussen diskutieren, quatschen. Die, die noch Lust haben, ich weiss nicht, ich habe gesagt, spontan, ob ihr etwas trinken wollt. Das heisst, noch zwei Fragen. Aber danke vielmals, appreciated. Machen wir noch schnell den Herrn da in der Mitte. Genau, du hast ja gesprochen von Optionen. Ja. Das würde mich auch noch interessieren, wie gross ist der Optionsteil?

Also der Optionsteil, schreibe ich, also du hast ja gesehen, fünfundfünfzig Prozent sind Einzelaktien. Und dort passiert der Optionspart vor allem bei den US-Titeln und bei den Spar-Schweizer-Titeln. Das heisst, wenn es ums Portfolio geht, ist es vielleicht ein Viertel, das davon betroffen ist. Also von den eins Komma fünf Millionen vielleicht dreihunderttausend, vierhunderttausend, fünfhunderttausend, je nachdem gerade, welche Optionstrades sie offen haben. Und es sind vor allem Covered Calls oder Cash-Secured Puts in der Wheel-Strategie. Das ist eine ganz typische, ich sage mal anfängerfreundliche Strategie für Optionen, die einfach Cashflow generiert. Und das mache ich dann auf bestimmte Titel in meinem Portfolio, vor allem US-Titel. Kann auch mal eine Nvidia sein, kann mal auch eine Meta sein.

Zum Beispiel jetzt ist es gerade ungünstig, Covered Calls draufzuschreiben, weil es dir ausgebucht wird und du den Gewinn deckelst. Das heisst, jetzt zum Beispiel habe ich logischerweise keine Call-Optionen am Laufen, eher Cash-Secured-Puts. Dann werde ich vielleicht nicht ausgeführt, kassiere Prämie, Option verfällt, weil ich habe immer dreißig bis sechzig Tage Laufzeit. Oder ich kaufe es zurück mit siebzig Prozent Gewinn, um eine Position zu schliessen. Das ist so eine relativ simple, überschaubare Strategie, wo ich dann aufs Gesamtportfolio gesehen vielleicht eins Prozent additional Zusatzrendite mache.

Weil es ist auf die Position schon mehr Rendite, aber aufs Gesamtportfolio, weil ich es halt nicht mehr im Gesamtportfolio mache, ist es vielleicht nur noch eins Prozent extra sozusagen in Form von Cashflow, also Optionsprämie. Und über Optionsprämie sind in dem Sinn eigentlich Kursgewinne. Und im Normalfall, wenn man eigentlich auch kein Leverage hat und nicht als werblicher Händler eingestuft ist, aber ich bin kein Steuerberater und auch kein Anlageberater, ich bin Privatinvestor wie ihr, ist grundsätzlich eigentlich eine Steuerfreiheit, wenn es Kursgewinne sind. Nicht, es sind keine Dividenden oder so. Letzte Frage? Machen wir— er hat noch keine Frage gestellt. Noch, der Herr im Roten. Danke. Wenn die Umkehr ist, ist das dann

Noch mehr Welt für dein Depot, was ist das? Ah, der Vanguard FTSE Global All Cap. Ich müsste mir den eigentlich mal anschauen und vergleichen. Also es ist ja immer so, ich habe jetzt da nicht gerade ein Factsheet vor mir, müsste natürlich direkt vergleichen. Also kann eine Option sein. Ich schaue auch jetzt, was man bei ETFs einfach so mit Zielland, Irland im Idealfall, gebührentechnisch, also der Vanguard ist jetzt auch irgendwie gefühlt jedes Jahr immer günstiger geworden. Also, und ich bin jetzt auch nicht so, also ich bin jetzt ganz, ganz ehrlich, ich wäre jetzt nicht jemand, der, wenn ich jetzt sage null Komma null vier Prozent TER pro Jahr, würde ich jetzt dann nicht jedes Mal den ETF hoppeln.

Da ist manchmal der ordentliche Bursch auch gefüllt mit, oder auch einfach den Stress, den man hat. Ich müsste effektiv vergleichen, aber ich denke grundsätzlich ist sicher, also viele Welt-ETFs sind sicher nicht verkehrt, aber ich würde nicht immer so, im Individualfall finde ich es sehr wichtig, damit zielgenau, da habe ich Verstehung. Also USA ist zum Beispiel jetzt nicht so attraktiv, finde ich meistens. Also wenn es Domizilland wäre, jetzt, ich meine jetzt nicht USA als Investment, sondern wenn ein ETF halt Domizilland USA ist, ist es nicht so attraktiv jetzt als Schweizer meistens. Also nicht, dass es nicht ein schlechtes Investment ist, aber auch grundsätzlich. Aber ja, ich kann es jetzt wirklich nicht direkt beantworten. Aber ja, danke vielmals für eure Aufmerksamkeit. Ich hoffe, wir konnten im Q&A ein bisschen Sachen beantworten.

Ich bin sicher auch noch da, also ihr könnt auch gerne Noch zu mir kommen, dann haben wir noch ein bisschen Quatschen. Ich bin sicher noch ein paar Minuten hier, bevor wir dann ins schöne Wetter rausgehen. Danke vielmals.

Lieben Dank fürs Zuhören. Neue Finanzrudel Audio Experience Episoden gibt es jeden Montag, Donnerstag und Samstag 9 Uhr vormittags. Trete ausserdem dem exklusiven Finanzrudel Community Club bei finanzrudel.ch/club und tausche dich mit Tausenden Gleichgesinnten im Finanzrudel aus. Mehr über mich und meine Reise erfährst du auf meinem Blog www.sparkojote.ch. Interessiert dich, an welchen Projekten ich aktuell arbeite? Dann findest du mich auf Instagram at Sparkojote. Auf meinem YouTube-Kanal Thomas der Sparkojote findest du aktuelle Videos zum Thema persönliche Finanzen, Unternehmertum und Minimalismus. Bis bald.