Trust KI - Der vertrauenswürdige Podcast

In der neuesten Episode von Trust KI, dem Podcast des Instituts für Internetsicherheit an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, steht das Thema Vertrauen in Künstliche Intelligenz im Fokus. Benjamin te Laak, Geschäftsführer der ableX GmbH, teilt seine Einblicke in die Welt des Datenmanagements und wie Unternehmen Vertrauen in KI-Lösungen aufbauen können. Von Datensicherheit über ethische Verantwortung bis hin zur Rolle der Gesetzgebung – es erwartet euch ein spannender Austausch rund um das Thema KI. Hört jetzt rein und erfahrt, wie KI in der Praxis vertrauenswürdig gestaltet werden kann! 

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What is Trust KI - Der vertrauenswürdige Podcast?

Das Projekt TrustKI konzentriert sich auf die Entwicklung einer Plattform zur Bewertung der Vertrauenswürdigkeit von künstlicher Intelligenz. Die zunehmende Komplexität dieser Technologie erschwert es den Menschen, sie zu verstehen und zu bewerten. Wir sprechen mit Expertern, Wissenschaftlern und Anwendern über das Vertrauen in Künstliche Intelligenz.

Michael Voregger:

Schwast KI, der Podcast über künstliche Intelligenz und Vertrauenswürdigkeit. Mit dieser Frage beschäftigt sich das Institut für Internetzicherheit an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen im Rahmen des Forschungsprojekts Trust KI. Mein Name ist Ulla Köster, ich bin Projektleiterin des Forschungsprojektes Trust KI.

Benjamin te Laak:

Mein Name ist Benjamin Tillack, ich bin Geschäftsführer der EBLIX GmbH und wir sind seit 25 Jahren der Partner und Softwarehersteller für unsere Großkunden, für den Großkundenmarktbereich, wenn es das Thema Stammdaten, Datenmanagement geht.

Michael Voregger:

Geht hier heute künstliche Intelligenz. Was hat Ihr Unternehmen mit künstlicher Intelligenz, mit KI zu tun?

Benjamin te Laak:

Grade im Datenbereich, im Datenmanagementbereich, fundamental wichtig, dass unsere Kunden die Daten für ein solches KI, für eine solche KI Lösung entsprechend auch aufbereitet bekommt, aus den verschiedenen Töpfen zusammengefahren kriegt, und das ist das, wo wir unsere Lösung einsetzen, dass wir unseren Kunden helfen, die Informationen zusammenzufahren und dann natürlich dann auch für entsprechende KI Lösungen zur Verfügung zu stellen.

Michael Voregger:

Wie kann man da garantieren, dass man Vertrauen in die Lösung hat, in KI Lösungen? Wie ist der Punkt des Vertrauens da zu bewerten?

Benjamin te Laak:

Das hat verschiedene Punkte oder verschiedene Bereiche, wo Vertrauen aufgebaut wird. Das ist zum einen natürlich das Unternehmen selbst, also sprich, welche Mutation hat das Unternehmen auf dem Markt im Bereich der KI Lösung und natürlich auch welche Rezensionen über die Kunden das Unternehmen hat. Zu guter Letzt natürlich auch, wie geht das Unternehmen oder auch die KI Lösung mit meinen Unternehmensdaten, mit meinen wichtigen Informationen, wo werden die gespeichert und wem werden sie zugänglich gemacht? Ist

Michael Voregger:

ein ganz entscheidender Punkt, der Umgang mit den Daten, die Datensicherheit. Wie kann man das garantieren? Wie können Sie das, wenn Sie sowas anbieten oder beraten, garantieren, dass die Daten sicher sind?

Benjamin te Laak:

Zuerst ist, dass wir uns intensiv mit den Partnern auseinandersetzen. Also mit den KI Partnern, mit denen wir zusammenarbeiten, führen wir, bevor wir damit überhaupt auf den Markt gehen, sehr intensive Gespräche. Das heißt, wir selber schauen schon, dass wir ein Vertrauen zu unseren Anbietern aufbauen und somit natürlich auch unseren Kunden da eine gewisse Vertrauenswürdigkeit auch sicherstellen können.

Michael Voregger:

Das heißt, Sie wählen ja auch KI Lösungen aus oder bieten die nicht direkt an, aber vermitteln das vielleicht? Wie läuft das ab?

Benjamin te Laak:

Also wir schauen tatsächlich, dass wir erst mal gucken, okay, wo werden die Informationen gespeichert, also wo laufen die Applikationen der Kunden? Also wenn wir jetzt gerade hier uns den den deutschen Markt anschauen, laufen die Applikationen auf deutschen Umgebungen? Wie sind die Datenhaltungen, also die Informationen, die natürlich von uns da in diese KI eingespeist wird, wie geht dann die KI Lösung mit den Daten Ist das 'n gesellelter Topf, wo ich sag mal, alle Instanzen des Anbieters letztendlich von profitieren oder ist das sind das Single Instanzen, die das heißt, pro Kunde die Wissensdatenbank aufgebaut wird und dann natürlich auch, ist es 'n Unternehmen, was sich auch mit dem Thema Datensicherheit auseinandersetzt.

Michael Voregger:

Wie groß ist denn die Bereitschaft bei den Anbietern da auch auf Vertrauen, vertrauenswürdige Lösungen zu achten?

Benjamin te Laak:

Ich würde sagen, sehr groß, weil Sie auch verstanden haben, dass eine Vertraulichkeitsreputation auch vertriebsentscheidend ist, also entscheidend oder auch erfolgsentscheidend dafür ist, ob meine Lösung als KI Anbieter aufm Markt überhaupt 'n Anklang findet und auch eingesetzt wird. Die Bereitschaft ist sehr groß, Die eingesetzten Mittel variieren natürlich je nach Möglichkeiten. Es gibt's

Michael Voregger:

ja auch Regelungen in dem Bereich. In der EU ist grade der AI Aktenregel, die auch getroffen wurde, die sich auch umsetzen lässt in den einzelnen Ländern. Wie Wie würden Sie das denn einschätzen? Ist das eine sinnvolle Geschichte? Ist das für die Unternehmen gut oder ist es möglicherweise 'n Problem?

Benjamin te Laak:

Die Ursache, warum so ein solche Regelung kommt, hatte immer eine eine gewisse Geschichte. Das heißt auch da, wir sind im im Vorfeld die Unternehmen, die Nutzer und so weiter, alle die mit der KI zu tun haben, mit den Möglichkeiten der KI umgegangen. Das heißt, grundsätzlich würde ich sagen oder finde ich, dass die die Regulierung von dem Einsatz von KI Lösungen sinnvoll ist. Es bedingt natürlich, dass die Unternehmen sich damit auseinandersetzen, wie zum Beispiel mit Datenschutzbestimmungen, mit IT Sicherheiten oder ISO Zertifizierung. Man muss sich damit wirklich auseinandersetzen und sagen, was bedeutet das für mich als Anbieter was muss ich tun, diese Regelungen entsprechend einzuhalten?

Michael Voregger:

Jetzt gibt's ja auch Verantwortlichkeiten, das heißt, dass solche Regelungen auch wirklich vertrauenswürdig sind oder dass auch die Umsetzung vertrauenswürdig sind. Wer hat denn da aus Ihrer Sicht die ja den größte größte Bedeutung der Gesetzgeber, die Anbieter oder auch die Nutzer?

Benjamin te Laak:

Ich bin ganz klar der Meinung, dass alle da die Verantwortung haben. Also zu meinen der Gesetzgeber, der gewisse Rahmenparameter gesetzlich auf gesetzlicher Ebene schafft Natürlich der Anbieter, der sicherstellt, dass seine Lösung ethische Grundgesetze einhält, Menschenrechte nicht verletzt, was leider alles auch möglich ist. Und natürlich auch der Endnutzer, der Endverbraucher, der die KI Lösung natürlich auch nur dafür einsetzt, für die sie gemacht sind, also dass er da eben keinen Schaden verursacht an Mensch oder auch Unternehmen.

Michael Voregger:

Es geht ja Vertrauenswürdigkeit. Haben Sie denn da Bedenken, dass das auch entsprechend umgesetzt wird oder auch weiter umgesetzt wird, weil die KI wird uns ja noch weiter begleiten?

Benjamin te Laak:

Ich würde nicht sagen bedenken, sondern ich würde sagen, jedes Unternehmen hat seine Herausforderungen auf verschiedenste Art. Das heißt, ich monetäre Art, sich da weiterzuentwickeln oder weiter zu investieren, aber auch das Thema Ressourcen. Grade jetzt im Moment ist es sehr schwierig, sich da weitere Leute mit reinzunehmen. Und dann natürlich auch das Thema Know how, also welches Wissen habe ich denn, das hat man vorhin ja auch kurz gesagt, welches Wissen habe ich, was muss ich alles tun, eine solche Vertrauenswürdigkeit aufzubauen?

Michael Voregger:

Jetzt sind wir ja hier heute an der Westfälischen Hochschule. Es gibt dieses Projekt, das auch relevant ist halt für unser Interview heute, Twaskay. Wie wichtig ist denn aus Ihrer Sicht und sinnvoll so ein Projekt?

Benjamin te Laak:

Ich find's wunderbar. Ganz einfach, weil es eine zentrale Stelle geschaffen wird, wo sich die Unternehmen, die beabsichtigen, sich an KI Anbieter oder KI Lösungen zu wenden, einfach sich im Vorfeld wirklich mal zu informieren, was suche ich überhaupt? Welche Unternehmen gibt es aufm Markt? Welche Reputation haben die? Wo werden die eingesetzt?

Benjamin te Laak:

Wie gehen die mit meinen Informationen Und genau da an soner Plattform sich erst mal zu informieren und überhaupt in eine grobe Richtung einschlagen zu können. Also von daher begrüße ich das her.

Michael Voregger:

Wir werden das Thema künstliche Intelligenz und Vertrauen natürlich noch weiter vertiefen. Es wird also weitere Podcast dazu geben. Bis dahin, danke und tschüs.