Gentlemen InVests

Das Sparbuch fürs Kind war jahrzehntelang der beste Rat, den Eltern geben
konnten. Heute ist er der teuerste.

Tim und Mark sprechen über Finanztipps, die von Generation zu Generation
weitergereicht werden, obwohl sich alles darunter verändert hat: das
Knax-Sparbuch, die deutsche Angst vor Aktien, das Telekom-Trauma. Und
über die Rechnung, die zeigt, was aus 200 Euro Kindergeld werden kann,
wenn man sie 25 Jahre arbeiten lässt.

Das Unangenehme: Eure Eltern meinen es gut. Sie wollen, dass ihr sicher
seid. Genau das ist das Problem.

Die genannten 1,2 Millionen sind eine Beispielrechnung und abhängig von
der angenommenen Verzinsung. Keine Anlageberatung.

gentlemen-invests.de

Kapitel
00:00 Gut gemeint: die Finanztipps unserer Eltern
02:16 „Was machst du mit dem Kindergeld?" – „Sparbuch"
02:49 Warum die ältere Generation auf Sicherheit setzt
04:03 Immobilie kaufen, den Rest sicher anlegen
04:48 Der reichste Mann von Babylon: Rat mit Verfallsdatum
05:25 Was aus 100 Euro in Amazon geworden wäre
08:28 Korrekturen, Crashs – und warum es trotzdem hochgeht
09:15 German Angst: warum Deutsche Aktien meiden
09:45 Was wir Eltern heute konkret raten
10:59 Versicherungsmantel statt freies Depot
11:42 Das Telekom-Trauma
13:51 Die Rechnung: aus Kindergeld werden 1,2 Millionen
16:49 Fazit

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Dieser Podcast dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken. Die Inhalte stellen keine Anlage-, Versicherungs-, Steuer- oder Rechtsberatung dar und ersetzen diese nicht. Alle Aussagen sind allgemeiner Natur. Für individuelle Beratung wendet euch bitte an einen zugelassenen Fachmann.

What is Gentlemen InVests?

Gentlemen InVests – Der Podcast für moderne Gentlemen mit Zielend.
Der Finanzpodcast für alle, die ihr Geld smart anlegen wollen – ohne Fachjargon, ohne Umwege. Mark Kulpa und Tim Hauenstein sprechen über Geldanlage, ETFs, Versicherungen und den Weg zur finanziellen Freiheit: ehrlich, direkt und auf den Punkt. Ob Einsteiger oder erfahrener Investor – hier bekommst du praxisnahe Strategien, die wirklich funktionieren.

Schönen guten Tag, mein Name ist Tim und
willkommen bei Gentlemen InVests, der

Podcast für moderne Gentlemen mit Zielen.

Und heute Mark sprechen wir über das Thema,
über das Thema, das, was uns die Eltern

auf dem Weg geben, nicht immer richtig ist.

Interessant, okay, und da
spielst du auf was genau an.

Ich spiele auf finanzielle Bildung an.

Also das heißt, das, was wir
hier machen in unserem Kanal,

wir versuchen ja den Leuten zu sagen,

was wichtig ist, wie Finanzen funktionieren,
warum es Versicherungen gibt, was

für Anlagemöglichkeiten es gibt, wie
funktioniert Rentenversicherung und so weiter und

so fort. Das heißt, das ganz geballte Wissen,

und wenn sich jetzt die Zuschauer können
sich jetzt auch ertappt fühlen, wenn man sich

jetzt zurück erinnert an die eigene
Kindheit und was hat man denn von den von

den Eltern mit auf den Weg bekommen oder
von der Schule oder wie auch immer als

Kind. Was war die Essenz des Wissens, das man

mitgenommen hat und dann gesagt hat,

ja, jetzt investiere ich in Aktien.

Ich glaube, das passiert nicht.

Ne,

irgendwoher kommt der Punkt.

Aber ich glaube, man muss die Eltern auch
ein bisschen in Schutz nehmen, weil zu dem

Zeitpunkt,

also Aktien heute sind wahrscheinlich ein
ganz anderes Thema wie Aktien 1900, was

weiß ich wann.

Dank Internet, dank Trading Apps ist
das alles viel einfacher zugänglich.

Früher hat man da wahrscheinlich irgendwie
bei der Bank anrufen müssen und hey,

ich würde gerne 2.000 Euro in Amazon
investieren, diesen Online-Shop da oder was

auch immer.

Ich glaube, deswegen haben sich viele
Leute damals fürs Kind, erst mal für das

klassische,

ich kenne auch das Knax-Sparbuch, kennst du
vielleicht auch noch, waren diese lustigen

Zeichen, ich weiß gar nicht
mehr, was da drauf war.

Ich weiß auch nicht mehr.
Sparkasse war das glaube ich noch.

Sparkasse, genau.

Genau, sieht schön aus, bringen an Rendite
tut es wahrscheinlich nicht so viel, aber

auch da muss man sagen,

andere Zeit, andere Zeit, wie bei der
Zinssatz, was gab es damals weiß ich

tatsächlich gerade auch nicht,

aber heute,

jetzt kommen wir ins Jahr 2026,
bekommen Leute auch Kinder

und auch heute sagen Leute, wenn man sie
darauf anspricht, ja, du bekommst jetzt

Kindergeld,

plus minus irgendwas 200 Euro rum
pro Kind und ja, Kind ist jetzt

auf der Welt oder ist ein
Jahr alt, was machst du jetzt?

Und dann ist die Antwort erstaunlich oft.

Sparbuch. Sparbuch.

Das ist furchtbar.

Das tut in meinem Vermittlerherz weh.

Jedes Mal.

Also auch abgesehen von Vermittlung oder
sonstiges einfach nur dieses Wissen,

wie Finanzen funktionieren, wie Geld
funktioniert und dann sagt ja jemand,

er hat ein Sparbuch oder
irgendetwas, dann denkst du dir,

diese Schmerzen, die sind so
groß, das kann ich nicht ertragen.

Aber das ist tatsächlich, glaube
ich, ein Punkt, so wie du sagst.

Es ist ein Generationending, ein Zeitding.

Die Eltern wollen ja nichts Böses, die
wollen ja, dass du geschützt bist, die

wollen, dass du sicher bist.

Das ist ein Punkt, der mit Sicherheit zu tun hat.

Weil wenn du dann irgendwo, dann vielleicht
dein Geld irgendwo anders reinbringst

als das, was deine Eltern ja kennen
oder Opa Oma kennen oder wie auch immer.

Sie sind ja von Generation zu
Generation weitergetragen, das Wissen.

Und wenn du das jetzt woanders plötzlich
machst, oder nee, das kenn ich ja gar

nicht, das ist ja zu unsicher.

Lass die Pfoten davon rein,
investiere lieber wo es sicherer ist.

Als Problem anderer Sache,

dass eben das, wie du sagst, die Zeit,

gerade jetzt in unserer Zeit
ist alles schnelllebig geworden.

Das heißt, die Veränderungen kommen
immer, immer schneller, rapider.

Und auch in der Finanzwelt.

Und die bestehenden Sachen von früher
haben eigentlich keine Relevanz mehr heute.

Ja, und ich glaube, das ist da jetzt
ganz gefährlich, wenn dann die ältere

Generation,

vielleicht auch der neuen
Generation, Tipps geben will,

die diese Generation auch gar nicht böse meint.

Aber vielleicht hört man so ein bisschen
auf, sich neu zu informieren, meine ich

damit. Das bedeutet, man hat früher
gelernt in der, ich sage, hat es mal alten

Generationen, hey, eine Immobilie kaufen
ist gut und den Rest musst du sicher

anlegen.

Nichts davon trifft wahrscheinlich
auf die heutige Zeit zu.

Eine Immobilie, klar, wenn man
sich die leisten kann, ist schön.

Aber grundsätzlich ist das jetzt wahrscheinlich
aktuell nicht mehr der beste Weg für

Rendite, also zumindest nicht zum Selbstbewohnen.

Aber da gehen wir jetzt gar
nicht zu tief in die Materie.

Früher hat man einfach gesagt, kauf dein
Haus und leg halt den Rest irgendwie sicher

an, von mir aus, Sparbuch.

Es war einfacher, ein Haus zu kaufen.

Ja, klar, genau, und heute
sind diese Tipps halt quatsch.

Es funktioniert halt so
einfach auch gar nicht mehr.

Und da gibt halt die alte Generationen,
der neuen Generationen Tipps, die damals

funktioniert haben,

die aber heute leider nicht mehr funktionieren.

Da habe ich auch ein gutes Beispiel dafür.

Ich habe ein Buch, ein Hörbuch gehört,

der reichste Mann von Babylon.

Babylon,

das ist ja tausende zurück.

Auf jeden Fall in diesem Buch wird dann
beschrieben, man soll dann unsichere

Investitionen vermeiden. Man soll lieber
die sicheren nehmen, die so mit 20, 25

Prozent ausgestattet sind.

Damit soll man sich zufrieden geben.

Okay, und warum?

Weil es damals dann so halt üblich war.

Das heißt, du hast eine
komplett andere Rendite gehabt.

Aber jetzt stellen wir uns mal
vor, was wäre denn passiert,

wenn damals in den Amazon beispielsweise

oder Apple schon gibt, also populär, ganz
anderer Zeitpunkt, aber die gibt es ja

durchaus schon länger,

wenn man jetzt in den frühen 2000er Jahren,
also jetzt zurückblickend, Du meinst,

in etwas Unsicheres investiert, ne?

Ja,

wie sich herausgestellt hat, was nicht,
unsicher, das war sogar ziemlich sicher.

Aber wie wäre es denn gewesen, wenn man
damals einfach in Amazon investiert hätte

für sein Kind nicht viel, 50, 100 Euro
in Amazon-Aktien oder Apple-Aktien oder

einfach nur 1000 Euro und
hätte die einfach gehalten,

sagen wir mal 25 Jahre, weil 25 Jahre
ist so ein Zeitraum, du weißt ja nie,

studiert das Kind,

macht es eine Ausbildung oder sonst was.

Und man muss nicht mal die Amazon-Aktien
nehmen oder die Apple-Aktien oder was auch

immer, sondern einen breit
gestreuten ETF oder ein Nasdaq 100,

wo die größten 100 Tech Firmen
drin sind, oder, oder, oder.

Was wäre mit der Zukunft dieses Kindes?

Was wäre da rausgekommen?
Es wäre gigantisch gewesen.

Das wäre gigantisch. Also ich glaube, da
kommst du dann in deinen Wunsch, dann dir

dann Haus zu kaufen.

Ich wollt grad sagen, ich glaube, das hätte aber
tatsächlich bei den meisten Dingen schon mit

100 Euro Einsatz im Monat, hätte
das schon vollkommen ausgereicht.

Aber wie gesagt, man kann der
Generation keinen Vorwurf machen.

Viele wussten es nicht besser, aber
das ist der Unterschied zu heute.

Heute sollten wir es besser wissen.

Natürlich wissen wir nicht, ob sich die
Geschichte sozusagen nochmal genauso

wiederholt, aber es deutet alles darauf
hin, dass sich viele Dinge doch entweder so

wiederholen oder einfach fortlaufend
sind, gerade beim Thema ETF.

Das Lustige ist,

so lange ich denken kann,

zumindest einfach so lange ich denken
kann, so lange ich bewusst mit Finanzen

bin. mein erstes Geld verdient habe
und dann, ja, man erstes Online-Banking

gehabt habe und so weiter.

Und auch da dann mit Leuten
dann über Geld gesprochen habe.

Da habe ich tatsächlich oft schon gehört,
dann, ja, Aktien, das ist ja immer dann,

nur nur für die Reichen und das
wird sowieso, das zerplatzt alles,

es geht wieder runter und du
verlierst nur Geld und keine Ahnung.

Und bisher, also natürlich, es
gibt immer wieder Korrekturen.

Natürlich gibt es auch wieder Corona-Zeit,
Crash oder 2008 Immobilienblase und

sonstiges, aber wenn man das auf
die Zeitachse dann betrachtet,

stehen wir jetzt aktuell immer noch
besser da als dann im Prinzip dann davor.

Also das heißt, auch durch diese Einbrüche
bewegt sich die Aktie oder insgesamt

der Index oder wie immer, also je
nachdem, was man betrachtet, nach oben.

Und ich habe noch nie erlebt,
dass wirklich der gesamte Markt

zusammengebrochen ist oder sonstiges,
wo alle das vorausgesagt haben.

Nö, wie du schon sagst, es gibt immer
wieder Korrekturen, aber es ist,

wenn man dann oft beruhigt sich auch, wenn
man so ein bisschen rauszoomt und sieht

dann, dass die Steigerung immer,
die Treppe geht immer weiter hoch.

Auch wenn es diese Einschnitte gibt und
man sich dann diese Krisen im Nachhinein

anguckt, dann sind diese Krisen eigentlich
immer nur so ein ganz leichter Ausschlag

auf diesem Aktiendiagramm.

Mehr ist es letzten Endes nicht.

Und der Markt funktioniert aber nur so gut,
weil viele Leute dann in solchen Zeiten

in Panik verkaufen. Der funktioniert
dann auch wieder gut, weil viele Leute in

solchen Zeiten wieder Aktien kaufen.

Das Spiel, das Spiel ist immer wieder das gleiche.

Man kann dieses Spiel eigentlich fast nicht
verlieren, wenn man einfach investiert

und einfach hält. Ich glaube, das ist
aber auch da, wir hatten ja das Thema

mal, warum man nicht über Geld spricht,
dann haben wir auch dann Unterschiede

zwischen USA und Deutschland
zum Beispiel noch festgestellt.

Auch hier ist es so, dass viele Amerikaner
dann investiert sind auf dem Aktienmarkt

tatsächlich. In Deutschland
sind das bis 10 Prozent

steig. Also man merkt, die jüngeren
Leute fangen jetzt auch an.

Aber gerade so unsere Generationen oder auch die

Eltern, die sagen immer, Aktien
nehmen bloß nicht Pfoten weg davon.

Und es ist ein ganz geringer Prozentsatz,
die überhaupt tatsächlich auf dem

Aktienmarkt überhaupt geht
und da irgendwas investiert.

Da merkt man immer so diese nationale Sicherheit.

Ja, die German Angst. Ich weiß nicht, ob
du das kennst, gibt es so einen Spruch.

Auf jeden Fall genau die, die viele Deutsche
haben einfach Angst, glaube ich, vor

dem Thema Aktien.

Ich merke das auch bei Kunden.

Ich muss das Thema ganz vorsichtig ansprechen.

Bei manchen brauche ich gar nicht weiter zu reden,

bei anderen geht es. Aber trotzdem,
wenn jetzt um aufs Thema zurückzukommen,

wenn jetzt jemand zu mir kommt und sagt,
hey, ich erwarte hier meinen Sohn, meine

Tochter, wie auch immer,

was soll man machen?

Aktien. Ich kann nur Tipps geben, ist
auch einfach, wenn ich jetzt Aktien

oder einen guten ETF-Sparplan wirklich
in irgendwas breit gestreut ist oder

vielleicht sogar ein bisschen mit
mehr Mut in so ein Tech-Index,

dann nimmst du noch einen kleinen Teil
von dem Kindergeld und machst noch eine

vernünftige Unfallversicherung, falls mal
was passiert und dann hat das Kind auch

finanziell betrachtet erstmal
alles, was es braucht.

Und wenn das Kind 25 ist, ist die Frage,
ob es überhaupt noch arbeiten muss.

Zumindest ist das Kind kein Sparbuch.

Ja, das ist richtig. Und wenn du immer
noch sagst, irgendwas wollen wir als

Sicherheit, dein Kindergeld ist
ja ein bisschen mehr wie 20 Euro,

dann nimmst du halt von mir aus 50 Euro
Sicherheit und 150 Euro ein ETF-Sparplan,

ist ja auch in Ordnung. Das ist ja das
Tolle daran, dass unsere finanziellen

Möglichkeiten, die wir in Deutschland
haben, ja sehr breit gestreut sind.

Das heißt, wenn du dann zum Beispiel ankommst
und das habe ich auch mal das Gefühl,

wir sagen, pass auf, wir machen jetzt eine
Altersvorsorge, wir investieren auf dem

Aktienmarkt im Rentenmantel, also im

Versicherungsmantel, so eine Altersvorsorge
und dann ist sofort dieses, ah nee,

das Geld wird dir dann auf der Börse
angelegt, ah nee, das möchte ich nicht.

Aber das Thema ist, du kannst gestalten,
wie du lustig bist, du kannst sagen, ey,

pass auf, wir haben ja Sicherheiten, du
kannst auch sicherer anlegen, du kannst

sogar 100% Sicherheiten mit guter
Rendite von ungefähr 4,5% der sogar sogar

erwirtschaften, ja, das ist alles möglich.

Alles besser als das Sparbuch, aber
das muss halt in den Köpfen überhaupt

erst landen und das ist ein langer Weg,
glaube ich, bis es wirklich alle erreicht

hat. Und ich glaube auch,
ein Punkt ist, Thema Aktien,

die Deutschen haben sich dann ziemlich
auch verbrannt bei der Telekom-Aktie.

Ja, gut, es gibt immer einschneidende
Punkte, das ist richtig, ja.

Aber das wurde damals so medial hoch gepusht.

Ich glaube, jeder in Deutschland hat dann
mitbekommen, die Telekom-Aktie, das war

das schlimmste und unsicheste

und das hätte man niemals investieren sollen, so,

das kam an. Das Lustige ist aber,

bei diesem Crash bei der Telekom-Aktie,

hätte ich trotzdem die Aktie gehalten,

hätte ich jetzt Gewinne.

Und das ist es halt, die Zeit spielt für
einen, man braucht nur Geduld und ich

glaube, der größte Fehler, Geld zu
investieren, das man halt wahrscheinlich nicht

hat.

Aber für ein Kind über ein Zeitraum, 20,
30 Jahre oder länger, ist es doch verdammt

entspannt, einfach machen, einfach starten.

Ist es auch egal, ob der Aktienmarkt gerade
am absoluten hoch ist oder nicht, wir

reden von der Zeitspanne von dem
Vierteljahrhundert für das Kind, völlig egal,

einfach anfangen, Sparplan erstellen
oder beziehungsweise über Versicherungen,

einfach Vertrag abschließen, wenn einem das
ein besseres Bauchgefühl gibt, wenn sie jemand

anders managt und loslegen.

Und loslegen ist, glaube ich, der
wichtigste Punkt, was das angeht.

Da haben wir nämlich auch mal drüber
gesprochen, dass wenn ich mit, was war das, 25

oder 20,

100 Euro zur Seite lege,

stehe ich finanziell besser da, als
wenn ich mit 40, 200 Euro in die...

Klar, weil die Zeit nicht mehr so
für dich spielt wie halt vorher.

Und das ist bei einem Kind, ich sage so
oft Kunden, von mir jetzt überleg dir mal,

du nimmst,

Pi mal Daumen, du sagst, das
Kindergeld hatte ich vorher eh nicht,

das nehme ich jetzt in die Hand, 200, ein
bisschen mehr oder weniger, 200 Euro grob.

Also wenn du das kannst, dann
hat dein Kind ausgesorgt.

So, jetzt nimmst du die 200 Euro in die
Hand und investierst die in einen ETF,

in einen gescheiten ETF, wie gesagt, entweder
mit Tech-Werten drin oder von mir aus

breit gestreut. Lässt es laufen,

25 Jahre. Du musst dein Kind
ja gar nichts davon sagen.

Da ist eine Summe drin, man müsste es
mal ausrechnen, die ist gigantisch.

Und dann kannst du ja zu deinem Kind
sagen, wenn es das Geld nicht braucht,

mach weiter. Das heißt, du kannst den
Vertrag ja aufs Kind überschreiben, dann wird

es nie wieder Geldprobleme haben.

Ich habe es mal gerechnet,

das war dann auch Kindergeld,

von der Geburt an bis 25 und
dann beitragsfrei drin lassen,

bis 67. Was kam raus?

Ich glaube, es kommt natürlich auch auf die
Verzinsung an, aber um die 1,2 Millionen

oder so was. Das heißt,

ohne dass du dann sozusagen selbst
Geld in die Hand genommen hast

und einfach nur das Kindergeld
hast du arbeiten lassen.

Und das sind noch nicht die Sachen drin,
dass die Oma, die Tante oder wie auch immer

mal zwischendrin, das ist ja das Schöne an
solchen Sparplan-Geschichten, man kann die

auch mal befüllen. Genau, genau auch.

Und das Tolle daran ist, wir haben sie
dann noch gerechnet im Versicherungsmantel,

hat das also über die Laufzeit hinweg,
hättest du auch noch verdammt gute

Steuervorteile gehabt.

Kommt noch erschwerend dazu.

Das muss man immer sagen, man hört ja oft dann,

ah ja, Versicherungen, die sehr
teuer und alles, was dazugehört.

Aber wenn man dann gegen vergleicht, es
kommt immer darauf an, wenn ich jetzt einen

kleineren Beitrag habe, dann bin ich
vielleicht besser bedient, direkt wenn ich in

den Aktien investiere oder irgendetwas,
habe ich aber vielleicht dann größere

Gewinne.

Also es geht ja um die Gewinne,
nicht um das, was du einsetzt.

Und da habe ich dann über die Laufzeit
hinweg dann vielleicht die Möglichkeit, 50

Prozent steuerfrei zu bekommen.

Ich glaube, viele befassen sich gar nicht
damit, dass im Versicherungsmantel so ein

ETF,

Sparplänen, Anführungszeichen steuerlich
durchaus sehr sinnvoll sein kann im

Vergleich zu einem freien Depot.

Also für die Leute, die jetzt auch gerade
zugucken, die es interessiert, gerne mal

informieren,

gerne auch bei uns oder woanders,

warum es steuerlich sinnvoll ist, das in
einem Versicherungsmantel anzulegen und

nicht zwingend selbst.

Und auch bei dem Thema Kind, wenn ihr
gerade vor dem Thema steht oder kurz vor der

Vater oder der Mutterschaft oder wie auch immer,

gerne mal Gedanken machen, soll das
Kindergeld wirklich in ein Sparbuch oder

vielleicht doch lieber in ein ETF-Sparplan?

Da gibt es auch dann die Tipps
von den Großeltern oder sowas,

die dann sagen, ja, mach's
doch aufs Tagesgeld oder...

Da sind wir wieder bei dem Punkt die ältere
Generation, gibt der neuen Generation

Tipps, was funktioniert hat, aber
heute nicht mehr funktioniert.

Ja, das muss man immer bedenken.

Also immer, wenn ihr Tipps gerade
von Familienmitgliedern bekommt,

die wollen nichts Böses von euch, die wollen
auf jeden Fall nur Gutes, aber das Gute

ist Sicherheit, die aber heute nicht mehr so...

Trügerische Sicherheit. Ja, genau.

Perfekt gesagt.

Genau, man will nichts Böses, aber so
richtig reich wird heute auch keiner von.

Oder wohlhabend oder was auch immer.

Weil die Leute nicht das nötige Wissen haben.

Deswegen fragt dann lieber,

geht lieber nach außen, informiert euch.

Genau, informiert euch. Oder wenn ihr sagt,
ich habe das Wissen eben nicht und ich

habe auch nicht die Lust, mich selbst zu
informieren, dafür sind genau Leute wie wir

da.

So ist es in diesem Sinne,
wenn du nichts mehr hast...?

Ich hoffe, dass wir dann mit diesem kleinen
Video oder beziehungsweise in dieser

Podcast-Runde den Leuten ein
bisschen aufzeigen konnten,

über den Tellerrand hinaus zu gucken.

Und warum es vielleicht doch eine gute Idee ist,

man kann ja auch das Geld umschichten,

den Sparplan fürs Kind vielleicht doch vom
Sparbuch mal runterzuholen und sinnvoll

zu investieren. Schreibt
uns gerne in die Kommentare,

was ihr von euren Eltern oder Großeltern
mitgenommen habt, an Finanztipps,

wie sinnvoll die vielleicht waren.

Versucht uns hier zu liken, zu abonnieren
und in Zukunft keine Videos zu verpassen

und keine Talks und gerne auch eure Wünsche

mitzugeben. Was ist euch wichtig?

Absolut, in diesem Sinne.

Schönen Tag und bis zur nächsten Folge.

Ciao.