Finanzrudel Audio Experience

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DISCLAIMER: Ich übernehme keinerlei Haftung für die Richtigkeit der Informationen auf diesem Kanal. Ich betreibe diesen Kanal als Herzensprojekt und bin kein Finanzberater. Bevor du also dein Geld investierst, informiere dich selbst ausreichend. Ich gebe auf diesem Kanal ausschliesslich meine persönliche Meinung wieder. Keine meiner Videos und Podcastfolgen sind als eine Kaufempfehlung oder ähnliches zu verstehen. Du allein bist für deine Finanzen verantwortlich! Ich empfehle auf meinem Kanal ausschliesslich Produkte, die ich selbst nutze und deshalb persönlich empfehlen kann (*). Dafür erhalte ich gegebenenfalls eine Provision. Diese Provision ermöglicht es mir, den YouTube-Kanal zu unterhalten und stetig zu verbessern. Durch die Verwendung dieser Links unterstützt du diesen Kanal. Vielen lieben Dank 🙂

Was ist Finanzrudel Audio Experience?

Mein Name ist Thomas Kovacs (27) aka Sparkojote und ich betreibe diesen Schweizer Podcast. Ich habe es geschafft im jungen Alter ein Vermögen von über 1’368’000 CHF (1’265’000 €) anzusammeln. Während meiner Ausbildung mit 17 habe ich meine ersten Business Ideen umgesetzt, mittlerweile arbeite ich nur noch an eigenen Projekten. Seit 2015 investiere ich aktiv an der Börse und teile meine Reise zur finanziellen Freiheit.

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Herzlich willkommen zur Finanzrudel Audio Experience, einem Podcast für alle, die sich das Thema persönliche Finanzen, Unternehmertum und Minimalismus zu Herzen nehmen. Hier lernst du wertvolle Tipps und Erfahrungen, die du in deinem Leben praktisch anwenden kannst. Mein Name ist Thomas Brandon Kovacs, auch bekannt als Thomas der Sparkojote. Ich bin Unternehmer und führe den grössten Schweizer Finanz-YouTube-Kanal und Finanzblog sparkojote.ch.

Guten Abend und herzlich willkommen zum Dividenden Donnerstag, zur größten, besten Dividenden Donnerstag Live-Show im gesamten DACH-Raum und auch der interaktivsten. Dank euch, herzlich willkommen zurück und wunderschön, dass ihr wieder eingeschaltet habt. Hallo, wir werden heute indirekt ein Portfolio anschauen, was wir schon mal eingesendet bekommen haben, aber wir reagieren auf einen sehr, sehr interessanten Kommentar auf ein relativ großes Portfolio. Was gut sechshunderttausend Schweizer Franken groß ist. Das wird also heute relativ spannend. Es geht um einen Entnahmeplan, Entnahmerechner und kritisches und spannendes Feedback. Bevor wir aber loslegen, grüßen wir erstmal die Leute.

Wir haben Powerboy mit am Start, DJ Sonjo Official, Ren auch mal wieder mit dabei. Guten Abend, Hanshuk der Dritte, Mayo, Vincent Rehburg, Mister Bone auch mit dabei, der Erich, Modern Utilities, Matthias Peter auch sei du gegrüßt, und Theodor Josef Eisenring, MB und Matthias Peter auch mit am Start, seid gegrüßt. Viele Stammgäste, auch ein paar neue Gesichter und Namen im Chat. Ja, wir werden heute ja sehr, sehr, oder ich sag jetzt mal, einen sehr interessanten Kommentar anschauen zu einem sechshunderttausend Schweizer Franken Portfolio.

Genau, ich habe gerade schon den Link zum Video von damals gepostet in den Chat, um das es ging. Damals hatte das Portfolio, damals, ich meine, das war elfter Juni zwanzig sechsundzwanzig, noch nicht so lang her, waren es fünfhundertdreiundachtzig Schweizer Franken. So heißt auch das Video: fünfhundertdreiundachtzig K Portfolio mit einundsechzig, bald Rente mit dreißig K Schweizer Franken pro Jahr. Das ist die Besonderheit dabei. Es geht hier um jemanden, der also wirklich bald in Rente geht, für den es dann schon ein bisschen knapper wird, und dementsprechend Ja,

hat dann der Kommentator gemeint, vielleicht sehen wir das doch alles auch ein bisschen zu eng, beziehungsweise kennen wir uns auch nicht so richtig aus, hat er gemeint, in Entnahmestrategie. Muss ich auch direkt vorweg sagen, wir hatten auch, also hat er recht, ja, weil wir sind beide in der Aufnahmephase. Ich glaube, wir haben das im Video damals auch gesagt, und Entnahme ist für uns noch nicht so das Thema, deswegen erwischt sozusagen. Und wir begeben uns jetzt hier nochmal mutig rein, mit auch ein bisschen Recherche. Und der Kommentator hatte tatsächlich auch ein paar interessante Punkte, auf die es sich lohnt, nochmal einzugehen.

Deshalb hier speziell nochmal dieses Video dazu. Und jetzt lese ich einfach mal diesen Kommentar vor, ist ein bisschen länger, von Kat King Dingeling. Er hat geschrieben: Also, ich hatte mich ja mega auf dieses Portfolio gefreut, würde aber— wurde aber leider immens enttäuscht. Ihr kennt euch aus mit Vermögensaufbau, aber null mit dem drei-Säulen-System, dem Vermögensverzehr und Finanzplanung dazu. Das wurde mir erst heute klar. Ihr solltet keine Portfolios von fünfzig plus mehr anschauen, bevor ihr euch nicht mit dem Vermögensverzehr auseinandersetzt.

Aber jetzt genug geroastet, zu dem Finanzplan nun. Definitiv, also auch wir dürfen geroastet werden. Vielen Dank dafür. Erste Säule, du kannst, also das sind jetzt Tipps, die er sozusagen dem Einsender gibt, weil es für ihn schon ein bisschen knapp war, die Zeit jetzt, bis er in Rente geht. Und wir rausfinden wollten, was kann er noch tun. Und er gibt jetzt hier auch noch seine Tipps. Erste Säule, du kannst alle fünf Jahre eine kostenfreie Vorausverrechnung anfordern ab fünfundvierzig Jahren.

Das würde ich dir empfehlen, damit du weißt, womit du rechnen kannst, auch für Frühpension zum Beispiel. Pension, habe ich gesagt, Pension. Zweite Säule, mit Peng, ja, Pensionskasse sollte eigentlich in die Freizügigkeit gegangen sein. Macht zwei Depots hier, einmal obligatorisch obligatorisch heißt das, glaube ich, ne? Der obligatorische Teil. Obligatorischer Teil und einmal überobligatorischer Teil. Das wäre super, weil dort kann man frei entscheiden, wie man sie anlegt.

Bei Arbeitswiederaufnahme muss sie, zumindest obligatorischer Teil, wieder eingebracht werden. Als es aber für eine Selbstständigkeit aufgebraucht wurde und nichts mehr da ist, tut mir der Misserfolg leid. Aber mit sechshundert K lässt sich da trotzdem einiges machen. Dritte Säule: Üblicherweise gestaffelt beziehen über mehrere Jahre für niedrige Steuern. Dafür solltest du aber mehrere drei A-Depots gemacht haben. Gucken wir uns im Detail gleich auch noch an. Du musst dich fragen, wie deine Kosten nach der Rente sind.

Wie viel deckst du mit der AHV? Wie viel brauchst du als Rente aus der PK, um dich sicher zu fühlen? Den Rest unbedingt als Kapital rausnehmen und selbst verwalten. Dann Töpfe anlegen, zum Beispiel ein bis drei Jahre Geldmarkt-ETF und vier bis sieben Jahre als Puffer fest verzinslich. Wenn die Börse dann mal nicht läuft, lebst du von den sieben Jahren Puffer. Falls es abgeht, füllst du die Puffer und genießt zusätzliche Goodies. Der Rest bleibt unbedingt in Aktien. Die drei Prozent-Regel ist viel zu pessimistisch.

Du willst ja nicht der Reichste auf dem Friedhof sein. vier Prozent war, wenn du dich historisch im allerschlechtesten Moment früh pensionieren lassen wolltest und immer an Inflation angepasst die vier Prozent bezogen hast. Das ist Blödsinn. Wenn du mit Puffer schaffst wie oben, dann ist Rechnen, dann ist Rechnen sich, also dann, dann rechnen sich wahrscheinlich sieben bis neun Prozent, meint er. Ja, rechne selber ein bisschen rum und schau dir die schlimmen Phasen mal an, dann kommst du selber auf sowas. Den Tipp der Jungs, sich einfach einen breit gestreuten zu holen,

Empfinde ich als richtig. Ich habe hier noch nie ein Depot gesehen, das mit der Eigenauswahl langfristig den Markt schlägt. Darum würde ich dir auch empfehlen, die Einzeltitel als Erstes loszuwerden, in die Puffer stecken, dann und neu einen breit gestreuten ETF umzuschichten mit dem Geld, das nicht in die Puffertöpfe kommt. Danke fürs Einsenden vom Portfolio, eigentlich sehr spannend und mutig von dir. Merci. Und dann hat er noch nachgesetzt,

gerade noch mal durchgerechnet: Mit fünf Prozent inflationsbereinigt kannst du während dreißig Jahren vierzig K beziehen. Du kannst also jetzt schon ab in die Pension. Du hast geschrieben, du willst zwanzig bis dreißig beziehen. Raus mit der Kohle! Dafür hast du gespart und dein ganzes Leben gearbeitet. Das war der Kommentar.

Es gibt natürlich schon so ein paar Punkte. Ich meine, wenn wir uns mal anschauen, ich sage jetzt mal, diesen Puffer, ein bis drei Jahre Geldmarkt und vier bis sieben Jahre als Puffer fest verzinst, dicht, ist natürlich schon sehr abhängig vom Lebensstil. Okay, also man muss sich ja da mal überlegen, je nachdem wie viel er braucht zum Leben, ist das ja schon die Hälfte vom Portfolio. Ja, er hat ja Obligationen drin, das wäre verzinsliche Assets. Er hat auch US-Bonds, sind aber auch verschiedene einzelne Unternehmensanleihen und Co., die er drin hat. Das ist hier Obligation, das sind Anleihen.

Dritte Säule hat er sowieso nur Cash, also das sind so die einzelnen Cash-Konten. Er hat nicht die dritte Säule voll investiert, und das sind jetzt zweiunddreißigtausend in der dritten Säule. Also das ist jetzt nicht die die Welt, okay. Also das heißt, das wird jetzt den Braten nicht heiß machen. Normalerweise, wenn du jetzt wirklich fett einzahlst in die dritte Säule und es ist voll investiert, da können schon mal paar hunderttausend, ein zweihunderttausend in einer dritten Säule sein. Und im Idealfall hast du fünf drei A Säule Konten oder Depots, und wenn die dann je hundert zweihunderttausend haben oder so, dann macht die Staffelung Sinn. Aber jetzt hier dreißigtausend und es ist in Cash,

ist jetzt nicht auch so crazy, ja. Also das heißt, wir haben ja ihm schon zum damaligen Zeitpunkt, also ich bin halt ganz ehrlich, also ich verstehe nicht, wie man hier in diesem Portfolio oder in dieser Aufstellung mit sieben bis neun Prozent oder sogar, also wirklich damit rechnet, rechnet. Weil wir haben glaube ich letztes Mal schon auch sehr konservativ gerechnet, liegt auch an der Portfolioaufteilung. Muss man fairerweise sagen. Also ich meine, du kannst ja, Gold ist jetzt so ein Spezialfall, aber du kannst jetzt ja Immobilien, Rohstoffe, Cash, Obligationen.

Und ich meine, auch hier dieser BVG fünfundsiebzig Responsible, auch wenn der jetzt zum Beispiel dreiundsechzigtausend drin hat, also das müsste von der Pensionskasse ein Teil sein, ist jetzt auch nicht der riesigste Anteil. Ja, also das heißt Wir haben da glaube ich schon sehr konservativ eher gerechnet und halt auch vom Hintergrund dessen, dass man halt nicht alles verzehrt am Ende nach der, nach dem Zeitraum. Das ist halt immer auch so ein bisschen der, der Hintergrund. Möchte man komplett, komplett alles aufbrauchen oder eben nicht? Ich habe jetzt hier noch mal den Brief vom lieben Luca,

das war der Einsender des Portfolios. Er möchte ja eigentlich aus der Rente flexibel zwischen zwanzig bis dreißig dreißigtausend pro Jahr beziehen inklusive Vermögensverzehr. Aber die Frage ist halt, möchte man das Vermögen wirklich auf null haben? Also Vermögensverzehr kann ja heißen, hey, ich möchte schon aus der Substanz beziehen, aber möchte man alles so auf null kommen irgendwann? Das ist halt so ein bisschen auch die Frage. Es gibt Vermögensverzehr, ist nicht gleich Vermögensverzehr. Das auch glaube ich so ein Punkt, den man sich überlegen muss. Und ich glaube, dann haben wir hier— ich nehme jetzt einfach die jetzigen sechshunderttausend im Entnahmerechner

eingegeben. vier Prozent ist jetzt nicht ganz korrekt, das haben wir glaube ich letztes Mal auch gesagt, dass wir dann eigentlich auf so um die zweitausend pro Monat kommen, respektive die vierundzwanzigtausend pro Jahr. Und das halt genau in dieser Rahmenbedingung ist, aber eben ohne Kapitalverzehr. Mit Kapitalverzehr und Entnahmezeitraum von immer dreißig Jahren kommt man halt so auf dreitausend. Und natürlich, diese vier Prozent sind nicht ganz korrekt. Man könnte jetzt einen höheren Satz nehmen, sozusagen, oder einen höheren Renditewert. Wir können ja mal gucken,

aber ist leider die jährliche Heatmap hier nicht, muss ich hier die noch mal nachtragen. Jahresrendite in einer Heatmap, dann würden wir jetzt hier zum Beispiel sehen, er hat mal drei Prozent, dann sieben, dann elf, dann fünf Prozent gemacht. Wir könnten die, den internen Zinsfuß nehmen, der war über die letzten vier Jahre acht Komma vier Prozent. Wir können jetzt hier natürlich auch sauber acht Prozent eingeben und hätten dann natürlich um die viertausendzweihundert Euro oder Franken, also gut viertausend Franken inklusive Verzehr während dreißig Jahre.

Ja, also das sind natürlich schon, je nachdem ob man auf null kommen möchte oder nicht, stimmt das natürlich schon, was der, meine Güte, C H D King Dingeling sagt. Aber es kommt schon so ein bisschen auf eben das Ziel an. Ich meine jetzt, mein Approach, egal welche Portfolien ich halt angucke, ist halt immer so nach dem Motto, du möchtest eigentlich generell das Prinzip nicht anfassen. So, ja, darum bin ich halt auch eher biased in die Richtung, da dann lieber konservativer rechnen. Dafür bist du auf der sicheren, sicheren Seite.

Hat jetzt eben, hat jetzt weniger damit zu tun, denke ich mal, dass wir das drei-Säulen-System nicht verstanden haben, weil auch hier, ich sehe jetzt hier wirklich in diesem Portfolio keine große steuerliche Riesenoptimierung. Ich meine, die dritte Säule ist zweiunddreißigtausend Franken groß, wenn ich das jetzt hier richtig sehe. Freizügigkeitsanteil der BVG mit hier dreiundsechzigtausend ist jetzt, das ist der Swisscanto BVG fünfundsiebzig Responsible, wenn ich das richtig verstehe, ist jetzt nicht die Welt, ja. Also wir reden jetzt hier von knapp hunderttausend in der zweiten und dritten Säule. Und AHV kannst ja eh, die bekommst du dann einfach, sobald du dann halt

im Rentenalter bist, ja. Also ab deinem fünfundsechzigsten Geburtstag gibt's die dann einfach. Und das ist dann halt einfach so. Also ich finde jetzt persönlich, ich würde jetzt zum Beispiel da jetzt nicht irgendwie mir das schönrechnen mit acht, neun Prozent, bin ich jetzt sogar ehrlich. Also ich würde das eher konservativer betrachten, vor allem hinblicklich dessen, dass er das Portfolio rein jetzt für das, was er machen möchte, es ist zwar groß, auf jeden Fall keine Frage, aber jetzt nicht irgendwie Also wenn es einen wirklich heftigen Crash gibt, wo man halt einfach verkackt, so, ja,

dann kann das schon nicht so nice sein, sage ich jetzt einfach. Ja, ich glaube, das war ja auch der Gedanke von dem Einsender. Aber klar, wenn man hier was einschickt, ein Portfolio, ich denke, dann gehen die Leute auch schon, oder wissen, dass wir so ein bisschen biased sind in die Richtung, dass man das möglichst alleine stemmen können möchte, und, und ohne Kapitalverzehr optimalerweise, das auch noch. Die Sache ist dann halt immer nur, wie realistisch ist das für einen selbst?

Und dann am Ende sagt man dann einfach, ja, ich verzehre dann halt was, weil es anders nicht geht. Und ich muss tatsächlich, ist ja auch ein Argument, ne. Also ich finde, wir sind mit dem Kommentator gar nicht so weit auseinander, auch was jetzt die die Summe angeht, was man da rausziehen kann. Er hat jetzt, ist dann auf vierzig K gekommen zum Schluss. Wenn wir eben dann mit, und das hatten wir auch, die Rechnung mit Kapitalverzehr, dann waren wir auch bei, weiß ich nicht, fünfunddreißigtausend oder so im Jahr, die wir da hätten rausgezogen. Wir haben es nur nicht so,

so genannt wie der Kommentator entsprechend, sondern wir haben es halt einfach ja Rendite genannt oder Zuwachs oder was weiß ich, aber dann Eben nicht sozusagen Entnahme, haben wir es nicht genannt. Es gibt ein großes Problem einfach bei der Einsendung. Wir wissen nicht, wie hoch ist die PK, die Pensionskasse? Das wissen wir einfach nicht. Wenn sie komplett geleert wurde und das geht nicht, wie wir gelernt haben, ich habe das auch nochmal nachgeschaut, wenn du jetzt die Arbeit verloren hast oder so, dann Geht das nicht, dann geht das in diese,

wie heißt es, Freizügigkeit. Genau, du kannst im Prinzip nur die PK leeren, wenn du selbstständig dich machst, dann kriegst du sie ausbezahlt, oder wenn du außerhalb der EU ziehst irgendwie. Das sind so die, oder Eigenheim, oder Eigenheim, das habe ich jetzt nicht richtig im Kopf, oder bin ich jetzt Das weiß ich jetzt nicht. Ich weiß nur diese beiden Sachen, die kann ich jetzt von meiner Seite aus bestätigen. Aber das ist halt so das Ding, da, da muss er im Prinzip wissen, für Eigenheim geht das auch, Vorbezug oder eine Verpfändung.

Genau, okay. Also irgendwie wurde die wohl ziemlich geleert. Also wenn, so wie er das geschrieben hat, gehe ich davon aus, irgendwie, weil er jetzt wieder anfängt einzuzahlen, dass das so wie bei mir wahrscheinlich der Rentenbescheid irgendwie aussieht, mit irgendwie mit hundert Euro oder so. Ja, gehen wir einfach mal da davon aus, wir wissen es nicht. Der zweite Punkt, den wir nicht wissen, und er vielleicht auch nicht, ist, was kommt konkret aus seiner AHV raus. Und da ist der Tipp natürlich schon Gold wert, ne, wenn man das nicht weiß. Mit diesem ab fünfundvierzig hat jetzt der Kommentator geschrieben, ich habe das noch mal nachgeschaut, es ist tatsächlich noch besser. Ab vierzig

kannst du die Vorausverrechnung anfordern, alle fünf Jahre kostenfrei. Es ist so formuliert, also die, und die Kassen formulieren es als in der Regel gratis, ja. dreihundert Schweizer Franken fallen nur an, wenn man unter vierzig ist oder mehrere Berechnungen innerhalb von fünf Jahren verlangt. Von daher ist im Prinzip richtig, alle fünf Jahre ab vierzig. Kann man die verlangen. Das ist das Formular drei eins acht Punkt zwei acht zwei,

oder ich habe mir gedacht, ich würde es viel lieber dreihundertachtzehntausendzweihundertzweiundachtzig nennen, passt besser zu unserem Format. Auf jeden Fall, das ist, das ist ein wichtiger Punkt schon mal, um so ein bisschen die Lücken zu füllen für ihn. Was muss er denn mit dem Portfolio auffüllen? Er hat es jetzt bei uns dann geschrieben mit zwanzig bis dreißig K, die er rausziehen will. Und letztendlich müssen wir gucken, also da können wir ja dem, dem Kommentator auch zustimmen, dass es, es ist schon realistisch mit Kapitalverzehr.

Und wir können das ja auch, oder wie, die, das, nee, er hat ja geschrieben, zwanzig bis dreißig K will er da rausziehen aus seinem Portfolio. Das schon, das auf jeden Fall, das auf jeden Fall. Aber du musst bedenken, also das Problem dabei ist, bei all diesen Berechnungen geht man davon aus, dass halt der gesamte Anlagebetrag voll investiert ist, was jetzt schon hier in diesem Fall nicht ist. Ja, das müssen wir noch abziehen.

Genau, oder also das ist auch bei dem, also beim Kommentar eben, das Problem ist ja, ein bis drei Jahre hast du Cash und dann noch ein bisschen Festverzinslicht, was ja praktisch gar nichts bringt. Also hier in der Schweiz ist ja, wir hatten ja auch mal ein Portfolio mit diesen Festverzinslichten Anlagen, wo du null Komma fünf, ein Prozent, eins Komma eins Prozent bekommst und dann in einem Knebelvertrag drin bist. Er hat mir übrigens auch noch mal kurzer Roundup, hat mir auch geschrieben, also es ist teilweise super teuer, also aus solchen Zins-, festverzinsten Verträgen, also teilweise meinte er irgendwie, man muss fünfzehn Prozent oder irgend so was bezahlen, richtig crazy, oder zehn Prozent, irgend so was.

Also er hat mir noch eine Mail geschrieben dazu, mal noch, weil es ein anderes Portfolio, aber grundsätzlich Schreibt jetzt auch MB sehr gut, wenn er auch die vier zwei, also vier zwei ist ja Best-Case-Szenario bei acht Prozent, wenn sechshunderttausend voll investiert sind, wohlgemerkt. Ja, also das ist nicht, hey, ich habe einhundertfünfzigtausend einfach Cash und bisschen verzinst bei einem Prozent, sondern ich mache mit meinen vollen sechshundertk die acht Prozent pro Jahr sozusagen, oder immer mit dem voll investierten Geld. Darum, wenn er vier zwei brauchen würde Dann ist es eher kritisch, sozusagen. Nehmen wir jetzt mal wirklich eben, gehen wir noch mal zurück.

Ich nehme jetzt auch die vier Prozent, dass wir auf eine tiefere Zahl kommen. Da kommst du halt eben effektiv auf zwei Komma acht. Ja, und man müsste jetzt fairerweise sagen, man müsste jetzt fairerweise sagen, bei den sechshunderttausend, da müssten nur dreihunderttausend zu acht Prozent angelegt sein, um auf diesen Betrag zu kommen. Man hätte dreihunderttausend Cash, sozusagen. Also so kann man ja dann auch rechnen. Okay, das wäre dann wiederum deutlich realistischer und nähert sich dann wieder auch wiederum dem, was der CAD King dann auch geschrieben hat.

Wobei eben vierzig K über dreißig Jahre beziehen, vierzig K sind dann halt schon so dreieinhalbtausend ungefähr pro Monat, also ziemlich nah an diesen vier zwei. Das heißt, es muss schon deutlich, deutlich mehr investiert sein als die dreihunderttausend. Also schon so ein, ich sag jetzt mal, drei Viertel müssen fix investiert bleiben, ja, und dann auch immer die acht Prozent pro Jahr hinkriegen.

Und ich bin halt wirklich auch der Meinung, wenn man wirklich drauf angewiesen ist, exakt auf diesen Betrag, und kein Puffer oder Leeway hat, trotz der Reserve, die man Cash belässt oder festverzinslich drin hat, finde ich es auch eher schwieriger oder kritisch. Darum bin ich da auch eher etwas auf der konservativen oder konservativeren Seite. Der Luca ist jetzt einundsechzig, also er ist kurz vorm Rentenalter oder könnte in Frührente gehen. Genau,

ja, wir können ja einfach mal theoretisch sein Portfolio, können wir noch mal auseinandernehmen, gucken noch mal, was hat er denn, was könnte er jetzt frei umschichten in entsprechend Welt-ETF, sagen wir jetzt einfach mal. Er hatte glaube ich nicht das Problem, dass er nicht über sein Portfolio oder so richtig, dass da Sachen wirklich fest eingefroren waren, oder? Er konnte über alles frei verfügen, oder? Ein paar wenige Sachen, aber grundsätzlich kann er das schon, ein Großteil, ich sag jetzt mal so achtzig Prozent auf jeden Fall.

Okay, weil wenn wir davon ausgehen und wir sagen jetzt einfach mal, was, was braucht er in— wir müssen, wir müssen uns kurz darauf einigen, was soll er denn vorhalten. Weil ich bin jetzt, als ich das gelesen habe, ich, ich finde es gut und wichtig, dass man von dem System weiß, von diesen Töpfen. Aber ich glaube, wir hatten das auch gesagt, wir finden es ein bisschen krass, sieben Jahre vorzuhalten. Ich finde es auch ein bisschen, es tatsächlich auch eine Studie dazu, die, die, die, die spricht auch darüber, dass es so ein bisschen Augenwischerei ist. Und letztendlich dann, es ist egal, wie man es nennt,

ob du dann halt einfach letztendlich doch ein siebzig dreißig Portfolio hast. Ja, wenn du sagst, okay, das ist jetzt dann irgendwie Tagesgeld, das ist festverzinst, Das ist Geldmarktfonds. Am Ende ist es einfach nicht in den Kapitalmarkt investiert und hat halt einen gewissen Cash-Drag. Und dann reduzierst du natürlich deine Chancen auch. Also in einer gewissen Weise gibt es dir natürlich Sicherheit, wo du dich fragen musst, wie viel Sicherheit brauchst du? Auf der anderen Seite ist es so,

dass du, wenn du aus diesem Cash, was du vorhältst, eben dann lebst und nicht umschichtest, dann wächst ja auch automatisch permanent deine Allocation in die, in den Kapitalmarkt, in die Aktien rein. Und somit wird das Portfolio eigentlich, ist dann die Frage, ob man das will, ob man das bedacht hat, wird es eben unsicherer, weil du dann eben eine höhere Aktienquote dann letztendlich fährst. Das muss man einfach bedenken, wenn man das nicht regelmäßig rebalanced, was ja eigentlich bei einem siebzig dreißig siebzig dreißig Variante

der Normalfall ist, dass man jährlich das macht. Wenn man jetzt dann tatsächlich dann das Pech hat und es knallt irgendwie gerade ein Crash rein, dann ist das super. Es ist ja auch so, dass irgendwie ein oder zwei Jahre ist irgendwie so das, das Minimum, glaube ich, auch was man vorhalten sollte. Damit man sehr, sehr viel vergleichbar höhere Chancen hat, gut da rauszukommen, oder seine Chancen erhöht, eben nicht pleite zu gehen, wenn man jetzt auf diese vier Prozent Regel wieder schaut, ne, mit, wenn man da drauf schielt.

Komplexes Thema. Jetzt habe ich mich um Kopf und Kragen geredet. Ich hoffe, es war einiges Wertvolles dabei. Wollen wir rechnen? Also vielleicht auch noch mal so als Punkt, ich meine, wenn man es mal anschaut, erst ist jetzt so eine Situation, wo so ein Drittel der Investments nicht wirklich, wirklich Rendite bringt, weil es halt Anleihen sind, teilweise drei A-Säule, Cash, oder einfach so Cash in der drei A-Säule. Also halt sprich wirklich Investments, die nicht wirklich Rendite bringen oder so eine minimale Rendite bringen, weil sie halt fest verzinslicht sind. Und halt eben die Ausgangslage, dass dann ungefähr vierhunderttausend halt so investiert ist, dass sie Rendite bringen können. Also ein Drittel, zwei Drittel, das ist so ein bisschen der

Split, den ich hier sehe, ungefähr, ja, Daumen mal Pi. Und das heißt, er arbeitet dann halt eigentlich nur mit zwei Drittel vom Kapital, die diese potenziellen Best-Case-Szenarien acht Prozent pro Jahr raushauen können, weil der Rest, der macht gar nichts im Prinzip, oder? Und MB hat das auch noch mal sehr gut geschrieben, was ist, wenn man halt älter wird als neunzig, zum Beispiel hundert, und man hat schon mit neunzig alles aufgebraucht in dreißig Jahren. Das ist halt auch so mein Gedankengang, ja. Nicht jeder mit neunzig ist dement. Gesundheit kostet auch. Vielleicht ist es dann Reserve noch hilfreich für ein angenehmeres Restleben, muss aber jeder selber wissen, ja. Und das ist halt auch meine

Herangehensweise oder Überlegung, weil man kann halt schon mit diesem Portfolio, bin ich jetzt halt ganz ehrlich, egal wie man es dreht und wendet, mit Anfang sechzig, also kannst echt gut durchs Leben steuern und du hast am Schluss immer noch Geld übrig, auch wenn du hundert oder hundertzehn wirst, wenn du es sauber und richtig machst. Oder das ist halt einfach, ist halt einfach so, ja, meiner Meinung nach zumindest. Und darum würde ich das auch eher in so einer Richtung machen und halt auch eher konservativer denken.

Das ist ja auch so ein bisschen, wenn man jetzt noch mal zurückgeht beim CAD-Kingel- Ding, und sagt er eigentlich, während dreißig Jahre kannst du vierzig K mindestens beziehen. Das ist also im Prinzip zwischen zehn bis zwanzig K mehr, als der Luca eigentlich beziehen möchte, und je nachdem schon hart an der Grenze, wenn man davon ausgeht, dass man die acht Prozent halt eben macht, ja. Und da muss man ja dann auch bedenken, was sind vierzig K, das sind eben fünfunddreißig, also dreihundertfünfzig pro Monat. Ja, und da hast du aber entnommen, das heißt, am Ende ist nichts mehr übrig.

Also wir gehen jetzt mal davon aus, wir machen unsere acht Prozent auf die sechshundert K, dann kommen wir auf vier zwei. Ja, dann dritteln wir unsere Rendite, also wir machen jetzt, keine Ahnung, fünf Komma fünf oder so, oder fünf Komma drei. Meine Güte, lass es fünf Komma drei sein, das ist ja dann gedrittelt. Dann kommt man schön auf so drei drei, das sind ungefähr vierzig K. Der hat wahrscheinlich genau das gerechnet, ja. vierzig vierhundert K sind invested und zweihundert K sind halt auf der Seite. Das sind diese Puffer für die nächsten paar Jahre, sozusagen festverzinslich, Geldmarktfonds und so weiter.

Das Problem dabei ist aber, dass du tatsächlich nach diesen dreißig Jahren bei null bist. Und wenn du dann das Pech oder Glück hast, je nachdem wie man sieht, und hundert oder hundertzehn oder hundertfünf wirst, dann kannst du gucken, was du die nächsten zehn, fünfzehn Jahre noch weiter so anstellen möchtest. Und das ist glaube ich, das sagt man jetzt vielleicht mit einundsechzig dann so nice, so, aber wenn du dann einundneunzig bist, findest du es dann nicht mehr so nice. Ja, ist halt einfach so. Also das darf man nicht unterschätzen, nur weil man es jetzt noch nicht spürt, sondern erst in dreißig Jahren, heißt es noch lange nicht, dass man es nicht spürt, weil in dreißig Jahren bist du immer noch du, einfach mit dreißig Jahren mehr auf dem Buckel.

Darum finde ich das ein bisschen heikel oder schwierig, darum würde ich viel konservativer rechnen. Und wenn ich dann zum Beispiel bei vier Prozent bin und ich gehe jetzt zum Beispiel auf vierzig Jahre, ja, dann sehe ich auch immer noch, es sind immer noch diese zwei Komma fünf, dreißigtausend zum Beispiel, ja. Und wir rechnen jetzt mit vier Prozent Rendite, das heißt, nur die Hälfte ist sogar investiert. Also ich bin einfach der Meinung, mit vier Prozent grundsätzlich rechnen ist einfach, also mit dieser vier Prozent Entnahmeregel, ich meine jetzt nicht die Rendite, ja. Das ist einfach safer, ja.

Und man kann ja dann einzelne Jahre haben, wo man mehr rausnimmt, aber grundsätzlich so im Schnitt halt gucken. So, genau. Ja, das mit den vier Prozent kann ich auch noch mal kurz erklären, woran sich der Kommentator— wie sage ich mal, Kommentator, wenn mir der Name auch zu kompliziert ist— da vielleicht ein bisschen aufgehangen hat. Und zwar haben wir tatsächlich in dem Video, hatten wir in dem Entnahmeplan, in dem Entnahmerechner hatten wir auch die vier Prozent eingegeben. Das hat Thomas aber nur gemacht, weil ich ihn darum gebeten habe, weil ich wissen wollte, was rauskommt.

Ist aber eigentlich tatsächlich, und das hast du auch gesagt im Stream, nicht zielführend, nicht schlau. Und das, das habe ich damals wahrscheinlich nicht so aktiv gehört. Aber letztendlich werden ja dadurch zwei verschiedene Sachen miteinander vermischt, ne? Also weil Du kannst nicht in einem Entnahmerechner, wo du eigentlich wissen willst, wie viel Rendite macht das Portfolio, kannst du nicht sagen, ja, ich will aber vier Prozent entnehmen. So, das sind zwei unterschiedliche Sachen, die, die da miteinander verwurschtelt sind, weil du hast es vorhin auch schon gesagt, die Rendite, die eigentlich gemacht wird, ist mehr als vier Prozent. Das heißt, man möchte nur vier Prozent entnehmen,

aber geht eigentlich davon aus oder rechnet grundsätzlich damit, dass man in mehr Jahren dann positiv bei ungefähr sieben bis neun vielleicht optimalerweise sogar landet. Und dann am Ende, wie sagen, in manchen Bereichen sagt man dann, es geht sich aus. Ja, das nehme ich mir jetzt auch mal, diese Formulierung, weil die ist einfach treffend. Vier Prozent Regel finde ich auch super spannend eigentlich, wenn man sich noch mal ein bisschen mehr damit beschäftigt. Und zwar die Trinity-Studie Studie, da kommt das ja her.

Jetzt muss ich hier noch mal richtig hin navigieren gerade. Die sagt ja, das ist also die höchste Rate, die in jedem dreißig-Jahres-Fenster gehalten hätte, also dreißig Jahre lang vier Prozent entnehmen, und vier Prozent ist sozusagen die höchste Rate, die gehalten hätte, ohne dass man pleite gegangen wäre. Ist aber auf USA bezogen und nur

auf die USA, diese vier Prozent. Es gibt noch andere Zahlen, das wusste ich vorher gar nicht, und zwar hat die Schweiz ein eigenes SafeMax, so heißt das, Nämlich von drei Komma sechs Prozent. Das heißt, ne, also für die, für, für die, für USA gilt eben diese vier Prozent, für die Schweiz drei Komma sechs Prozent eigentlich. Das heißt, wenn man dann eben sagt, ich will noch ein bisschen Safety haben, komm, dann gehe ich richtig lieber mit drei. Ist also im Prinzip schon gerechtfertigt, wenn man es eben auf diese konservative Art angeht.

Und ich meine, der Luca kann das auch selber in dem Entnahmerechner, kann er auch eingeben und mit den ganzen Werten spielen. Und was kommt insgesamt an Rendite raus und was, was zieht er sich raus und so weiter. Was die Trinity-Studie auch sagt, bei, also bei sieben Prozent, wenn du die entnimmst, dann sind es vierundachtzig Prozent Erfolg. Kann man auch noch, wenn man das weiß, kann man da auch noch mit leben. Bei acht Prozent sind es vierundsiebzig Prozent und bei neun Prozent Entnahme sind es sechzig Prozent. Da wird es dann schon echt dünn.

Sicher ist das nicht mehr, kann man also nicht mehr so als das bezeichnen. Aber das sind interessante Zahlen. Übrigens, kleiner Fun Fact nebenbei, Deutschland hat auch seine eigene Zahl. Und weil der angeschaute Zeitraum zwischen, jetzt muss ich nochmal gucken, damit ich nichts Falsches sage, neunzehnhundert, war das neunzehnhundert? Genau. Von neunzehnhundert bis zweitausendacht geht, hat Deutschland ein bisschen abgelost

und hat eine deutlich kleinere Zahl von eins Komma eins Prozent. Das liegt aber an Hyperinflation, die da stattgefunden hat, über die Jahre oder Jahrzehnte. Das, ja, das muss man dazu wissen. Also für uns in Deutschland eigentlich auch vier Prozent. Ja, wenn man jetzt nicht von Weltkriegen und Hyperinflation ausgeht, dann kann man entsprechend drei Prozent oder vier Prozent nehmen. Ich fand es einfach nur eine spannende Zahl zu wissen. Also grundsätzlich muss man sagen, ja, definitiv.

Also wir kommen letztendlich auf ein sehr ähnliches Ergebnis, nur ist unseres etwas konservativer. Und das war es auch im vorherigen Stream oder Analysevideo. Ich würde jetzt auch weniger sagen, dass wir uns weniger mit der Entnahme oder dem Verzehr auskennen per se, sondern viel, viel mehr einfach vielleicht auch einen anderen Blickwinkel drauf haben. Und ich bin ganz ehrlich, wenn man jetzt noch mal zurückschaut auf die zwanzigtausend bis dreißigtausend, die der Luca pro Jahr entziehen möchte, ist er da eigentlich vollkommen im Rahmen mit diesem Portfolio, wo er sogar eher auf Kurs ist, dass er am Ende

sogar auch noch Vermögen hat und auch das länger anhalten kann als zum Beispiel dreißig Jahre, meiner Meinung nach zumindest. Wenn er es richtig macht und richtig handelt. Genau, ja, genau. Ich vermute nur, die vierzig K, die ist dafür ein bisschen zu viel. Das wäre, es ist machbar, es ist möglich, es ist aber halt, die Gefahr ist halt einfach größer. Ja, oder man, das haben wir auch in unterschiedlichen Folgen gesprochen, du gehst halt in, die, die, die andere Art zu investieren hier mit Anleihen.

Call, ich vergesse immer den Namen, wenn ich im Redefluss bin, dann kriege ich das nie einfach über die Lippen. Die, die, die Call, Covered Calls, aber das sind keine Anleihen, oder wie meinst du? ETFs, ich meine die ETFs, wo du ja deutlich mehr Ausschüttung rausbekommst, aber dann, aber das ist halt dann schon risikoreicher, weil du hast es, also Anleihen sind ja schon sehen. Also nicht risikolos ist vielleicht das falsche Wort, aber ja, also wir haben jetzt zum Beispiel auch hier der F S S S

zwanzig elf schreibt auch noch mal, man kann ja auch Unsinn zweihundert K mit niedrigem Zins besser gut anlegen und Lombard, so dass Kapital noch länger zu sieben bis halt wie viel Prozent auch immer, also minus Lombardkredit wächst. Kommt glaube ich auch drauf an auf die Währung, also es gibt auch je nach Währung teurere Lombardkredite, auch so bis drei Prozent und Co. Aber ich bin jetzt auch, wenn ich jetzt in so einer Situation wäre, nehmen wir mal an, ich habe jetzt eine Million im Portfolio, also invested eine Million, das ist invested jetzt nicht nur in Anleihen und Co. Wenn ich jetzt von leben wollen würde, würde ich, bevor ich verkaufe, tatsächlich auch wahrscheinlich mein Portfolio beleihen. Aber jetzt zum Beispiel nicht irgendwie,

keine Ahnung, vielleicht so maximal zehn, fünfzehn, maximal zwanzig Prozent, weil was das eigentlich bedeutet, ist also das Portfolio, dass du also in Liquidierungszwang kommst. Meistens werden Portfolien bei so sechzig, fünfundsechzig Prozent beliehen, je nachdem was für Titel oder ETFs drin sind. Das heißt, du hast dann eigentlich einen Deckungswert von jetzt bei einer Million so bei sechshundert, sechshundertfünfzigtausend Schweizer Franken.

Dann müsste theoretisch das, wenn du bei zehn Prozent, also Lombardkredit, das sind hunderttausend Kredit, die du halt rausnimmst, dann müsste das Portfolio eigentlich auf sage und schreibe schreibe fünfundachtzig Prozent runterfallen, also so auf einhundertfünfzigtausend, dass du dann in die Grenze kommst, wo dann ein Margin Call stattfindet und dein komplettes Portfolio liquidiert wird, um halt diesen Lombardkredit zu decken.

Und ich sag fairerweise wirklich, wenn du diversifiziert investiert bist, ist meiner Meinung nach zumindest, also auch mit Edelmetallen und anderen Geschichten, ist so ein Verlust von fünfundachtzig fünfundachtzig Prozent, so ein Crash meiner Meinung nach sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich. Ja, bin ich ganz ehrlich. Oder also da kann man schon sagen, ist auch eine Möglichkeit, die man machen kann. Ich persönlich, wenn ich in der Situation wäre, und das bin jetzt nur ich, würde auch so was Ähnliches handhaben tatsächlich.

Hier schreibt so, genauso mache ich es, zwanzig Prozent geht bei einer Million und ein Prozent Lombard. Ja, ich finde sogar, ich bin ganz ehrlich, geht sogar bis mit drei Prozent kannst du es machen, ist so mein Blickwinkel drauf. Abhängig davon, also ich würde jetzt nicht zwanzig Prozent von meinem Portfolio beleihen, ich würde zum Beispiel pro Million maximal so zehn Prozent, fünf Prozent wäre der Sweet Spot. Ich meine, auch schon nur bei einer Million fünf Prozent, wenn du die beleihst sozusagen, davon lebst und trotzdem weitere Rendite machen kannst, also fünfzigtausend, das sind viertausend pro Monat. Ja, also

sehe ich auch als Möglichkeit an, statt auch zu verkaufen, tatsächlich. Vor allem je nach Land ist es auch nicht steuerlich, also es ist dann keine steuerliche Transaktion. Kannst sogar den Zins teilweise auch noch abziehen von deinen Steuern. Ja, kauft einem vor allem halt Zeit im Crash, ne, wenn man dann gerade blank wäre. Drauf an. Also du kannst auch in einer guten Phase machen, es ist eigentlich klar, das ist eigentlich egal. Noch die bessere Variante, es kommt eigentlich wie nicht drauf an.

Ja, weil wenn du dann im Crash bist und hast dann den Kredit, dann hast du vielleicht dann kalte, kriegt man kalte Füße, weil es ja dann runtergeht, und dann, ne, dann hat man vielleicht auch wieder den Stress. Man möchte ja einen freien und entspannten Kopf haben im Alter. Möglichst. Lass uns doch noch mal so eine Optimalrechnung machen, weil so unbeweglich ist ja sein Portfolio gar nicht, wenn man das so nennen kann. Noch mal so eine Optimalrechnung. Er meint, was er vorhat, das wären einfach acht Prozent. Ja, genau. Nee, nee, also pass auf, ich möchte

jetzt ein paar Sachen einfach annehmen mit dir und dann eine Rechnung machen, was er rausbekommt. Weil wir müssen ja ein bisschen was davon abziehen, was er im Portfolio hatte, weil das wird ja nicht alles investiert. In etwa vierhunderttausend. Vierhunderttausend, sagst du? Genau, weil das so ist, weil er das wahrscheinlich so lassen möchte, gehe ich mal schwer von aus. Aber wenn er das jetzt nicht lässt und, und optimal macht, nur so wie, wie du es optimalerweise machen würdest, ich habe jetzt aufgeschrieben, ich würde das jetzt aber auch so machen. Würdest auch so machen? Ich würde jetzt nicht alles investieren.

Also wenn ich eine Million drin habe, dann habe ich auch noch mal dreihundert K Cash pro Million. Okay, also du darfst ja nur den Betrag nehmen, der investiert ist. Ich würde auch Gold mit reinnehmen und Bitcoin hat er auch drin. Okay, gut, das heißt vierhundert K sind, sind in Aktien. Das sind eigentlich die fünf Komma drei drei Prozent. Das sind die, die wir vorhin schon ausgerechnet haben. Okay, und dann wie viel Rendite macht das? Sieben oder was? Das waren fünf Komma drei drei auf die sechshunderttausend, weil du kannst acht Prozent runterrechnen.

Nee, gerade nicht. Wenn du, wenn du sechshunderttausend nimmst und halt einfach acht Prozent drittelst und halt, weil er hat vierhunderttausend investiert, dann sind von sechshunderttausend Anlagevermögen die fünf Komma drei Das ist genau das Gleiche, wie wenn ich bei vierhunderttausend acht Prozent nehme. Okay, okay, soll ich das noch mal ausrechnen? Ich mache das hier extra noch mal. Wir sind hier unten bei dreihundertdreißig, bei acht Prozent sind wir unten, ja, ein bisschen weniger, sogar noch ein bisschen weniger. Also okay, aber kommt auf den Ingame-Zeitraum noch mal richtig schön hochballern, dass er hundertzehn werden kann.

Genau, dann ist er bei eben so fünf, zwei sechs, zwei sechs. Sorry, eben, wir sind immer, wir landen immer auf diese ungefähr zwanzig bis dreißig K. Dreißig K ist eigentlich so am oberen Ende, das, was ich meinte. Von daher, dann, dann widersprechen wir uns ja alle gar nicht so sehr, sondern sagen, vierzig K ist schon eher am oberen Ende, finde ich halt persönlich auch. Ganz genau, da bin ich absolut deiner Meinung. Vierzig K ist die oberste Grenze, die, die würde ich auch nicht bevorzugen. Ich würde eben genauso, wie wir es gerade gemacht haben, schön mit, mit dem niedrigeren und mit der höchsten

Lebensdauer rechnen und gucken, was dabei rauskommt. Und dann hat man so einen, finde ich, wahrscheinlich ganz guten Anhaltspunkt, was man sich dann so, womit man rechnen kann und was man sich so erlauben kann im Monat. Und er hat ja ein Eigenheim, ne, haben wir noch festgestellt. Oder hier habe ich das in den Kommentaren gelesen, haben wir uns wieder dran erinnert sozusagen. Von daher hat er wahrscheinlich auch nicht so viel Wohnkosten vielleicht, oder weniger, als wenn er mieten würde. Hoffen wir, dass es nicht so viele Reparaturen gibt. Und spricht ja auch dafür, dass er dann eher so den konservativen Weg auch gehen kann.

Ja, genau, genau, davon gehe ich auch aus, weil er ja sagt, also es gibt ja auch diese Spanne bei ihm, ne, er möchte zwanzig bis dreißig K pro Jahr irgendwie rausziehen. Das zeigt ja auch schon, er ist da flexibel, er bringt da bestimmte Flexibilität mit, und von daher denke ich, er rechnet sich das aus. Und wir hatten auch den Tipp gegeben für den Fall hier, wenn es eben stressig ist und man da ein bisschen Ja, sich nicht so ganz sicher ist, was soll man da jetzt machen, dann vielleicht noch mal irgendwie professionell irgendwie zu jemandem gehen, der einem das dann konkret ausrechnet, inklusive AHV und PK.

Weil wir diese Zahlen eben jetzt hier nicht wussten, kannst du nur annehmen. Die kommen ja auch noch dazu, muss man auch dran denken, auf diese zweitausendsechshundert oder so, auf die du jetzt dann letztendlich gekommen bist. Und dann wird er doch leben, oder? Definitiv. Auch in der Schweiz. Darum, also er ist da mit seiner, ich sag jetzt mal, mit seiner Herangehensweise oder intuitives Gefühl zwanzig bis dreißig K pro Jahr eigentlich ziemlich Punktlandung. Und sogar auf der konservativeren Seite, wo er dann auch wirklich

länger von leben kann und sogar vielleicht auch noch, also am Ende halt etwas übrig bleibt, was halt dann vererbt wird oder whatever damit auch geschehen mag aber eher auf der saferen Seite. Genau, jetzt müssen wir nur noch sagen, wenn ihr eure Portfolien einschicken wollt, genauso wie der Luca, dann sendet das gerne unter sparkojote.ch slash dd ein. Könnt ihr nämlich direkt tun, und dann kommt euer Portfolio hier beim Dividenden Donnerstag vor, aber erst wieder nach der Sommerpause, denn die kommenden zwei Male fallen aus für eben die Sommerpause.

Und wir sind dann wieder back am zehnten September, Dividendendonnerstag, meine Lieben. Das heißt, bis dahin könnt ihr eure Portfolien einschicken, und dann können wir uns wieder gemeinsam ein Portfolio mit euch gemeinsam anschauen, drüber fachsimpeln, diskutieren. Vielen Dank fürs Dabeisein und genießt noch das schöne Sommerwetter. Ciao!

Lieben Dank fürs Zuhören. Neue Finanzrudel Audio Experience Episoden gibt es jeden Montag, Donnerstag und Samstag 9 Uhr vormittags. Trete ausserdem dem exklusiven Finanzrudel Community Club bei finanzrudel.ch/club und tausche dich mit Tausenden Gleichgesinnten im Finanzrudel aus. Mehr über mich und meine Reise erfährst du auf meinem Blog www.sparkojote.ch. Interessiert dich, an welchen Projekten ich aktuell arbeite? Dann findest du mich auf Instagram at Sparkojote. Auf meinem YouTube-Kanal Thomas der Sparkojote findest du aktuelle Videos zum Thema persönliche Finanzen, Unternehmertum und Minimalismus. Bis bald.