BimBubble Schweiz – Rund ums Elternwerden und Elternsein

Entwicklungsschübe verunsichern viele Eltern – wir erklären, was dahintersteckt, wann sie auftreten und wie du dein Baby in diesen intensiven Phasen gut begleiten kannst.

What is BimBubble Schweiz – Rund ums Elternwerden und Elternsein?

Im Bimbubble Podcast sprechen wir offen und ehrlich über Schwangerschaft, Geburt, Babyernährung und Familienalltag. Wir holen Expertinnen wie Hebammen, Kinderärzte und Ernährungsspezialistinnen ans Mikro, teilen persönliche Erfahrungen von Eltern und geben praktische Tipps für die ersten Lebensjahre mit Kind. Authentisch, informativ und immer mit einem Blick auf die Bedürfnisse von Baby und Familie – damit ihr bestens vorbereitet und entspannt durch diese besondere Zeit geht.

Jasmin:

Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge des Bimbubble Podcast von Bimbosan. Der Podcast mit Themen rund Schwangerschaft, Geburt und Älteresein. Mein Name ist Jasmin. Heute befassen wir uns mit den Themen Entwicklungs- Wachstumsschmerzen. Gerne begrüsse ich bei uns Fabien Heyer.

Jasmin:

Hi Fabien.

Fabienne:

Hallo Jasmin.

Jasmin:

Für die, die Sie bereits kennen, sind selber Hebamme und auch Mama. Liebe Fabian, was sind Entwicklungsschübe?

Fabienne:

Entwicklungsschübe sind Phasen, in denen das Gehirn neue Verknüpfungen bildet, also im Hirn nicht, und es wachst. Am Anfang ist es wie eine leere Festplatte. Irgendwann werden immer mehr Verknüpfungen gemacht und passieren. Das führt zu den Entwicklungen. Dass immer mehr Verbindungen zu neuen Fähigkeiten führen.

Fabienne:

Fasst man in diesen zusammen. Es sind sehr intensive Lernprozesse. Vielfach kann man nicht so viel Aufmerksamkeit schenken. Man muss sich aber nicht bewusst, was da alles passiert. Da passiert so viel, es braucht extrem viel Energie.

Fabienne:

Und es kann auch zu Unruhe und Brühe führen, weil so viel passiert und manchmal das Kind nicht wissen, wie ich mit diesen Veränderungen klarkomme.

Jasmin:

Gibt es einen typischen Zeitpunkt für dich? Kann man das pauschal sagen?

Fabienne:

Genau, es gibt. Es ist immer unterschiedlich. Ich finde, dreimal zu sagen, man soll sich nicht an den genauen Wochen festhalten. Es gibt Phasen, die man gut kann. Aber ich finde es wichtig, dass man sich nicht daran orientiert.

Fabienne:

Viele sagen: Ah, jetzt ist der 5 Wochen Entwicklungsschub, jetzt passiert das und das und mega viel. Sondern es kann sein, dass das schon bei 4.5 ist oder 5.5 oder wie auch immer. Jedes Kind ist anders, dass man sich da nicht ganz so darauf fokussiert. Aber es gibt Phasen nicht. Zum Beispiel bei 5 Wochen ist der erste.

Fabienne:

Das konnte man aus der Studie oder aus wissenschaftlicher Basis herausfinden. Bei 12 Wochen, bei neunzehn Wochen, bei sechsundzwanzig und dann bei siebenunddreißig, das sind die ersten paar Entwicklungsschübe, die am Anfang anstehen. Das kann man schon ungefähr eingrenzen und beobachten können, dass in diesen Wochen mehr passiert als in der Zwischenzeit. Was passiert genau in dieser Phase? Was entwickelt sich?

Fabienne:

Unterschiedlich. In der neunzehnte Woche findet zum beispiel 1 grosser kognitiver Schub statt. Das Baby fand zum beispiel an, umweltbewusster zu verstehen. Ist wie die Vernetzungen, die führen, dass das Baby mehr merkt, nicht nur sich selbst, sondern auch sich mit der Umwelt auseinandersetzt. Man relativ schnell, dass es eine kurze Aufmerksamkeitsspanne In der neunzehnte Woche passiert das, dass das Kind wie dieser Schub macht, dass es die Aufmerksamkeit eine längere Zeit auf etwas richtet kann.

Fabienne:

Und auch hier ist unterschiedlich. Vielleicht kann 1 Kind am Anfang 3 Minuten die Aufmerksamkeit auf etwas leiten und dann vielleicht auf 10 Minuten. 1 Kind auf 5 Minuten und nachher auf zwanzigste Man kann nicht sagen: Ah, jetzt ist der Entwicklungsschub und jetzt ist die Aufmerksamkeit auf diese Zeit. Sondern es ist 1 Schuh, der im Kind innen passiert etwas und jedes Kind für sich lehrt etwas dazu. Aber das ist auch nicht zu vergleichen: Jedes Kind ist wieder auf einem anderen Stand.

Fabienne:

Oder zum Beispiel das Greifen. Bei dieser Woche lernt das Kind das Greifen. Oder irgendwann sieht es weiter. Oder Hand Mull Koordination. Fähigkeiten kommen nach und nach dazu.

Fabienne:

Sitzen, die klassischen, wie Sitzen, es Gabeln, wie es steht. Das sind alles Entwicklungsschübe, die vor allem das Baby neue Fähigkeiten dazu leert. Weil neue Verknüpfungen gemacht wurden.

Jasmin:

Gibt es Babys, die diese Schübe kaum zeigen oder überspringen?

Fabienne:

Absolut. Das ist bei allem sehr individuell. Bei gewissen Kindern merkt man sehr deutlich, dass etwas dazukommt. Man es nicht perspektivisch. In dieser Situation ich das Kind unruhig, aber ich denke nicht daran, dass eine Entwicklungsschub könnte.

Fabienne:

Sondern man sieht nachher, dass plötzlich kann. D. Wahrscheinlich ist in den letzten Tagen etwas sehr intensives passiert, was dazu führte, dass jetzt die neue Fähigkeit da ist.

Jasmin:

Warum sind Teilships besonders herausfordernd? Zum Beispiel der neunzehn Wochen Schuh, den man so hört.

Fabienne:

Genau, weil dort sehr viel Neues dazukommt. Wie ich vorhin schon sagte, die Umwelt wird bewusster verstanden. Das Greifen kommt dazu, Lautäusserungen. Das Baby merkt, ich es Und das sind meine. Am Anfang gibt es Gerüchte vor sich und hat es gefunden, es kommt von uns neu.

Fabienne:

Und dann die Verbindung zu machen: Das ist von mir. Oder ich kann die Geräusche machen. 1 intensiveres Beobachten zum Beispiel. Das ist häufig die Schlafveränderung. Man spricht auch von Schlafregressionen.

Fabienne:

Das ist häufig gekoppelt mit einem Entwicklungsschreiben. Das Baby initial sehr gut schlaft. Das schläft sogar schon mehrere Stunden am Stück. Dann merkt man, die Schlafphasen wird kürzer und unruhiger. Ich weiss, dass es

Jasmin:

jederzeit

Jasmin:

positiv oder

Fabienne:

ist. Aber Schlafverhalten kann sich jederzeit ändern. Nur weil das Baby die ersten 2 Monate super schlaft. Es auch Vorstellung von Schlafen. Das Baby meistens.

Fabienne:

Es sollte am besten durchschlafen und lange Zeit am Stück schlafen, damit man selber viel schlafen kann. Das ist immer eine Momentaufnahme und das kann sich immer wieder verändern. Ich finde immer, Mamis, die früh Kinder haben, die super schlafen, freut euch nicht zu früh und nicht im negativen Sinn, sondern es ist wieder eine Erwartung, Nicht grössere Erwartungen. Nehmen Sie so, wie es kommt. Wenn es gut schläft, ist es gut.

Fabienne:

Wenn 1 Kind unruhig schlaft, kann man aber auch positiv sein und sagen: Hey, das ändert sich wieder. Das ist alles nur eine Phase. In diesen Entwicklungsschritten beobachten wir häufig die Schlafveränderung wieder. 1 Baby, das initial super geschlafen oder mehr ist dunkel, hat plötzlich wieder viel kürzerer Phase, nicht viel unruhiger ist und man das Gefühl hat, was ist jetzt da los? Meistens hat es mit der Entwicklung zu tun.

Fabienne:

Oder auch mehr Nähe einfordert, dass es mehr Nähe braucht für diesen Entwicklungsschub zum Dürremachen. Dass es wieder Aufmerksamkeit Und auch Rollen. Gerade zum Zurückkommen zu den neunzehn Wochen. Die meisten empfinden die Täter von Rollen und auch erste Versuche mit Aufsätzen. Nicht alle, aber vielfach.

Fabienne:

Das braucht viel mehr Kraft. Zum einen ist es das Mentale, das Emotionale, das Psychische. Zum anderen es das Motorische, das mehr Kraft braucht. Wenn ich immer mehr versuche, mich zu rollen als Baby, braucht es viel mehr Kraft und mehr Energie. Dementsprechend kann es

Jasmin:

auch wieder mehr zu unruhigen Fasern kommen. Mir gehört auch Wachstumsscheiben, darauf kommen wir nachher noch zurück. Was sind die grössten Unterschiede zwischen Entwicklungs- und Wachstumsscheiben?

Fabienne:

Genau, wie ich vorhin schon sagte: Entwicklung ist meistens das motorisches Geistige, also das Emotionale, das im Kopf. Das mit der Verknüpfung im Hirn. Und beim Wachstum, wenn man von Wachstumsscheiben redet, ist wirklich körperlich. Das Baby wachst optisch oder wird schwerer. Das sind so Dinge, die man es körperlich sieht.

Fabienne:

Und das führt auch häufig dazu, dass das Kind mehr hungert in einer Phase. Man merkt einfach, dass der Körper mehr wächst, er hat mehr Hunger oder viel mehr Nährstoffe. Bei den Entwicklungsschritten muss das sein, aber es kann sein, dass im Kopf viel passiert. Aber optisch sieht man es noch nicht. Bei den Wachstumsschritten merkt man häufig: Jetzt habe ich so viel, jetzt muss ich die Kleidergrösse weitergeben, weil das Kind optisch gewachsen ist.

Fabienne:

Bei Kindern ist das eindrücklich. Manchmal geht es innerhalb von Tagen bis Wochen, wo man sich denkt, es ist etwas passiert, aber mein Kind ist gewachsen. Mega spannend.

Jasmin:

Ja, definitiv. Gibt es in der Hauptzeit etwas, das man im Alltag anpassen sollte?

Fabienne:

Überfordern den Alltag leicht abfahren. Beim Wachstum im Körperlichen ist es weniger der Fall. Meistens ist der Fall, dass das Kind viel mehr trinkt, viel mehr einfordert. Und dann ist es auch einfacher, wenn man weiss: Hey, schaue zurück, dass ich meinem Baby wieder mehr Tee kann. Geschielte Kinder sind fast wieder stündlich an der Brust.

Fabienne:

Dann ist es schwierig, wenn man einen Ausflug macht und ich merke, ich bin konstant am Stillen. Dann lohnt es sich, vielleicht, einen Schritt zurückzugehen und zu sagen: Hey, wir nennen es jetzt einfach 1 bisschen mich bei den ist bei diesen Wachstumsschüben nicht, dass man das Kind zu hat. Sondern es ist eine normale Form von Milchbildung zu anregen, damit das Kind mehr Brust geht Dann hat 1 paar Tage später mehr Milch. Es reicht nicht, dass die Milch nicht ausreicht, dass man das Gefühl hat, man muss zuschöpfen, sondern einfach abwarten. Das regelt sich von alleine.

Fabienne:

Aber nicht lohnt es sich, zum Abfahren, dass man mehr Zeit kann, auch dem Kind mehr sich zurückziehen, mehr stillt. Und bei der Entwicklung emotionaler Ebene hilft es, die Reize zu stimmen. Dass ich sage: Hey, vielleicht reagiert das Kind mit mehr Unruhe oder Schreien. Ich nehme 1 wenig zurück. Ich gebe meinem Kind Raum, was es braucht.

Fabienne:

Und das nicht nur zusätzlich mit Reize überfluten. Wir machen Ausflüge oder Partys oder was weiss ich, sondern wir nehmen das Glück zurück und ich schaue, was gerade im Baby passt. Vielleicht auch individuell an einem Tag, wenn ich merke, es ist 1 intensiverer Tag, nehmen das Glück zurück. Kann einem selber auch helfen, nicht nur im Kind.

Jasmin:

Welche Rolle spielt das Stillen oder das Futter in dieser Zeit?

Fabienne:

Eine grosse Rolle, gerade in Bezug auf das Wachstum. Körperlich den Hunger. Das Kind braucht mehr Energie, mehr Nahrung. Und der Entwicklungs schubebene braucht es häufig mehr Neuerung. Und Stillen gibt auch die Neuerung.

Fabienne:

Dass man sagt, es braucht das Stillen zum Regulieren dieser Phase oder zum Sich selber Regulieren. Und da beobachtet man ganz häufig, dass die Stillte Kinder viel mehr Stille auch einfordert. Nicht nicht unbedingt auf Nahrungsebene, sondern wirklich auch einfach das Kind weiss, wenn ich gestillt bin, bin ich in der Nähe von Mama und habe die Nähe und die Geborgenheit und fordert viel, viel mehr 1. Also Stille hat eine sehr, sehr grosse Rolle in diesem

Jasmin:

Wie kann ich mein Baby konkret im Schub unterstützen? Du hast gesagt, sich zurücknehmen, Stress oder Angst, ausserdem ausserdem auch mehr Ruhe geben. Gibt es noch weitere Tipps?

Fabienne:

Pausen einhalten, Rituale. Das kommt auch immer wieder. Es gibt gewisse Themen, die wir wieder Rituale helfen, auch dem Kind eine gewisse Struktur bringen. Ich finde auch wichtig, auf die Signale zu achten. Also wirklich individuell, weil jedes Kind zeigt es anders.

Fabienne:

Du kennst das Kind am besten. Das heisst, ich achte auf dieses Signal und merke, das ist vielleicht zu viel oder das ist zu wenig. Und wichtig ist auch: Nicht das Kind überfordern. Viele Eltern haben wie immer solche Dinge, oder die Frage wird mir oft gestellt: Wie kann ich mein Kind fordern und fördern? Wie kann ich mich damit einbringen?

Fabienne:

Wie kann ich vielleicht mit Büchern, mit Sachen das Kind fördern? Meistens ist das gar nicht nötig, weil Kinder gehen die Entwicklungsschritte von alleine durch. Und dort nicht noch mehr reinbringen, weil das führt häufig zu mehr Unruhen. Wenn wir als Kind schon mit sehr vielen Sachen beschäftigt sind, auch Gott vom Kopf her, passiert so viel in den kleinen Köpfen und ich komme zusätzlich noch mit mehr Input. Das ist viel zu viel.

Fabienne:

Und das führt genau zum Gegenteiling Effekt. Das klingt noch viel unruhiger, sind viel mehr Sträucher. Ich vertraue da wirklich auch wieder auf das Bauchgefühl, auf das Mangelgefühl. Den älteren Instinkt. Ihr spürt, wenn etwas passiert.

Fabienne:

Und lasst euch das Kind im Schub entwickeln, wenn es nachhinein fordert, gerne nachhinein. Aber nicht zusätzlich noch fördern. Das ist wie zu viel. Man hat viel das Gefühl, gerade motorisch. Man muss noch paar Spielzüge geben, dieses Spielzüge geben.

Fabienne:

Das kommt von alleine. Das Kind zeigt an, wenn es mehr braucht. Man merkt, es ist immer mit den gleichen Sachen. Es blüht mehr oder es wirkt schnell abgelehnt. Dann kann man etwas Neues einbringen.

Fabienne:

Aber initial sage ich, ich tue jetzt das Spielzeug neu rein und 1 neues Buchli. Und dann noch die reinzusetzen, sondern das braucht es nicht. Im Gegenteil. Ja, da

Jasmin:

ist es Man muss sich überall einfach klitze aussen nehmen. Genau. Gibt es auch Irrtümer im Bereich von Entwicklungsschreiben? Geht nicht das wir müssen das Kind noch extra unterstützen.

Fabienne:

Das ist 1 Punkt. Man muss das Kind nicht besonders fördern, sondern dabei unterstützen, im Signal achten und nicht 3 zu dreißig eher 1 wenig weniger machen. Das ist viel mehr, also weniger ist mehr. Und was du angesprochen hast, wo du mich gefragt hast, wie sich der Entwicklungsschub äussert. Nicht jeder Entwicklungsschub ist heftig und mit Stress verbunden.

Fabienne:

Das hat mir immer das Gefühl, man wartet manchmal förmlich darauf, wann kommt der neue Schub und wann kommt der Stress und wann ist es das Ganze? In vielen Situationen merkt man es gar nicht. Und es ist auch okay, dass man als Kind einfach mit begleitetes Kind dabei. Vielleicht ist mal eine Unruhe drin. Und in der Retro Perspektive merkt man, das könnte 1 Schub sein.

Fabienne:

Weil effektiv es schlussendlich gewesen, gleich wenn der Schub gewesen ist. Oder ist es für dich wichtig, Mama, genau zu wissen, an diesem Tag findet der Hauptteil des Schuhs statt. Ist nicht wichtig, sondern es sind nur Zahlen. Schlussendlich ist es unwichtig, wenn genau. Man begleitet das Kind im Alltag.

Fabienne:

Und ob der Schub heftig oder nicht ausfällt, ist nicht jeder Schub ist so offensichtlich, dass man es merkt. Nicht jedes Kind brütet bei diesem Schub und es ist unruhig. Die Dauer ist auch unterschiedlich. Der Irrtum dauert auch eine Woche. Das habe ich auch schon gehört, dass manche sagen: Ja, ungefähr diese Woche, weil es gibt das und das gibt.

Fabienne:

Sagte auch schon Wochenbesuch und sagte: 1, heute hat die App gesagt, der Schuh sei vorbei. Ich strittig. Es kann sein, dass das stimmt, aber es kann sein, dass es nicht stimmt. Also weniger auf die Decke gehe, sondern der Schub ist dann vorbei, wenn er es dann ist. Das von Vorteil.

Jasmin:

Wir haben vorhin schon angesprochen, das Thema Wachstumsschmerzen oder auch Wachstumsschub. Die Art, du hast es etwas erklärt, wenn du als Kind wachst. Genau.

Fabienne:

Ist es wirklich auf das zurückzuführen? Absolut, ja. Es sind wirklich so die muskulären Beschwerden. Kann sich kein Schmerz äussern, aber man kann sich vorstellen wie: Es ist nicht 1 Schmerz, der an Arm braucht, sondern es sind mehr muskuläre Beschwerden. Das heisst, die Muskeln verändern sich, die wachsen.

Fabienne:

Das führt dann vielleicht zum Ziehen und das Kind könnte das nicht deuten. Ich kann gut, dass Erwachsene sagen: da tut es mir weh. Es ist 1 Ziehen, 1 Schmerz, der konstant ist. Oder es kommt und geht. Das Kind kann das wie nehmen.

Fabienne:

Es tut etwas weh. Das ist dann das, was sich als Schmerz äussert.

Jasmin:

Gibt es typische Zeitpunkt, wenn die Wachstumsschmerzen könnten?

Fabienne:

Meistens am Abend und in der 8. Das beobachten wir. Es gibt auch die Spüren, am Tag, aber häufig am Abend und in der 8 werden die vor allem Wachstumsphase. Also häufig in der 8 verarbeitet und in der 8 passiert häufig vieles nicht am Tag.

Jasmin:

Wie kann ich die Wachstumsschmerzen von anderen Beschwerden unterscheiden?

Fabienne:

Es kann häufig unterscheiden: Es kommt und geht. Gerade es äussert sich nicht mit einem Fieber oder so. 1 kommt und geht, das ist wirklich so schauf weiss. Das kann darauf hindeuten. Und es gibt keine Anzeichen, keine anderen Symptome.

Fabienne:

Das ist mir schon mal wichtig. Und auch keine Anzeichen für eine Entzündung. Ich sehe, wie nicht irgendwelche Rötungen an gewissen Stellen oder Fieber für eine können. Aber nicht für einen Wachstumsschub. 1 Wachstumsschub ist wirklich komplett mit irgendwo Unruhe und Schmerzen 1 solch unklarer Herkunft.

Fabienne:

Gerade wenn 1 Kind immer sagt, es tut mir weh, dann ist es wie Deuten auf dieser Stelle. 1 Wachstumsschub ist häufig etwas nicht definierbares. Das Kind ist wie allgemein unruhig oder hat unruhige Phasen. Es wirkt schmerzgeplagt, aber man kann es nicht so genau deuten. Aber auch in der Theorie klingt das sehr einfach.

Fabienne:

Es ist häufig in der Praxis nicht so klar, sagen: Ah ja, das ist jetzt klar, das sind Schmerzen, von was du umschrieben. Sondern man merkt einfach, irgendetwas ist nicht gut, das Kind ist geplagt. Das tut er zu begleiten. Hilft einem dabei, nicht so fest, wenn man es genau definieren kann, dass es 1 ist. In der Praxis ist es nicht so: Ich weiss nicht, was der Grund ist, aber was mache ich denn?

Fabienne:

Es macht nicht so viel mehr Unterschiede, als wenn ich es definiert habe.

Jasmin:

Was sagen Studien oder Fachmeinige zum Thema Wachstumsschmerzen? Sind sie Beweise?

Fabienne:

Es sind nicht 100 Prozent Beweise. Man weiss, es gibt es in der Praxis, aber es gibt keine Studie, aber es ist nicht messbar. Es ist nicht, wo man mit Studien messen kann, dass man weiss, dass genau das existiert und man nimmt es auch wahr. Es ist etwas, wo nicht darüber reden und sagen 1, gibt es gar nicht und du bildest dir das noch 1. Aber es gibt keine Studienlage, die das beweist und auch sagt: Das ist genau zu diesem Zeitpunkt und man kann das in dieser Phase beobachten.

Fabienne:

Können

Jasmin:

Wachstumsschmerzen psychisch verstärkt werden?

Fabienne:

Können. Ich würde eher darauf eingehen, was unterstützt kann. Im Gegenzug zu verstärken, wer mir helfen kann. Kleine Massagen muss man auf die Handfülle sein, schauen, was hilft dem Kind und was nicht. Sanfte Massagen können helfen, Wärme können helfen und was auch immer.

Fabienne:

Wie in solchen Situationen hilft uns zu Das Begleiten des Kindes, die nacheinsträge, das kann die Faktoren sehr, sehr, sehr lindern. Und eben nicht dazu führen, dass es noch verstärkt ist, sondern eher die Symptome oben und abfahren.

Jasmin:

Was können Eltern tun, wenn sie unsicher sind? Ist das 1 Schuh oder ist mein Kind krank?

Fabienne:

Ich würde auf die Symptome gehen. Ich würde das ganze Kind ganzheitlich anschauen würde weniger auf den Wachstumsschub gehen, sondern mehr, wie sich das zeigt. Äusserst es sich noch mit Fieber? Dann ist es sicher kein Wachstumsschub. Gibt es Symptome, hat es vielleicht noch Husten oder eine Erkältung, die noch dazukommt?

Fabienne:

Das und im Zweifelsfall immer mal einen Kinderarzt kontaktieren. Das ist wie nie falsch. Man kann ihn mal andeuten. Und auch da zurück zum Instinkt, zurück zum Bauchgefühl. Ich finde, als Mama spürt man häufig so etwas Zeitmiges Gefühl zeigt.

Fabienne:

Ist es etwas, das ich etwas schwerwiegender möchte, ich möchte es gerne zeigen. Oder ist es etwas, das ich merke, dass mein Kind unruhig ist, ich kann nicht so klar deuten, was es ist. Es hat aber kein Fieber, es trinkt gut oder weiter. Es dringt nicht in wie 1 Trinkverhalten. Es ist nicht so, dass ich das Gefühl habe, dass es mich wird.

Fabienne:

Dann würde ich einfach mit meinem Bauchgefühl vertrauen. Solange ich das Gefühl habe, es sei okay, dann lasse ich es mal so leise und beobachte es. Natürlich, das macht man sowieso immer. Wenn aber mein Bauchgefühl sagt, dass etwas nicht ist, ich möchte es gerne zeigen, dann zeigen es lieber einmal mehr als zu wenig.

Jasmin:

Du hast es erwähnt, Warnzeichen sind definitiv 1 Bauchgefühl, die man sagt. Gibt es konkrete Warnzeichen, das heisst dann unbedingt gerade zum Arzt?

Fabienne:

Vor allem bei Babys sagt man, Fieber über achtunddreißig Grad ist immer das Warnzeichen. Was ich auch noch wichtig finde als Hinweis, dass man vielfach auch eine hat. Das ist das Gleiche wie bei einem Baby, das brütet, das aushalten. Wenn es kein Fieber hat, ist das kein Zeichen, dass man einen Fiebersenker muss, zu schauen, dass gerade die Symptome zu unterdrücken. Es ist wo es geht.

Fabienne:

Wo geht es einem? Und ich finde es nicht, dass man nicht einfach sagt, ob es Zäpfle gibt oder einen Fiebersenker gibt, sondern man schaut, dass es gerade bei älteren Kindern kann. Das ist eine normale Reaktion des Körpers. Eine Abwehrreaktion. Der Körper reagiert auf etwas, das im Körper ist, das auszuarbeiten.

Fabienne:

Wenn man das unterdrückt, weiss man nicht, wo das anfällt. Es kann sein, dass das Fieber noch viel höher ist, aber durch den Fiebersenker sieht man es nicht. Das finde ich 1 Punkt. Fiebersenker können eine Option sein. Wenn man sieht, das Kind leidet, kann das durchaus eine Option sein.

Fabienne:

Aber nicht initial, gerade beim ersten Anzeichen, dass ich mal sah, wie es sich das gibt. Wer trinkt es normal? Viele Kinder können Fieber haben, aber man sieht es nicht extrem an. Sie können weiterspielen und weiter essen. Und als Erwachsene, wenn du Fieber hast, ist es gefühlt flach und die Kinder sind nicht so.

Fabienne:

Wenn man dann merkt, dass das Kind ist, es trinkt nicht mehr, dann ist es auch 1 Warnzeichen, das lieber einmal zu Also nicht initial zu einem Fiebersenker greifen, sondern mal schauen, es in welche Richtung geht. Steigt das Fieber immer mehr und mehr oder bleibt es vielleicht bei einem gewissen Level, dass man es beobachten kann? Aber Fieber und Vertrauen, wie du sagst im Bauchgefühl. Wenn man das Gefühl hat, dass ich mich nicht mehr wohl darin fühle, dann kann es gut zeigen.

Jasmin:

Unbedingt. Welche Fragen werden dir das, Herr Bammel, zu schreiben, häufig stellen?

Fabienne:

Häufig ist der Zeitpunkt. Das ist etwas, das ich merke, dass sich die Eltern sehr stark an diesen Zeiten dürfen. Da bin ich komplett anders. Ich könnte gar nicht genau sagen, wenn ich bei einem oder 2 weiss, dass es schon die Scheiben wo ich ungefähr weiss, wenn die sind. Aber ich fokussiere mich überhaupt nicht auf die Zeiten.

Fabienne:

Und ich weiss auch viele, sagen: die sagt mir heute oder morgen, so schläft der nächste Job, weniger auf die Zeit fokussieren. Denn die Zeit ist eine Zahl, wo man sich so darauf fokussiert. Und das ist eine der Hauptfragen, die ich mitbekomme. Wann ist der nächste Job? Was passiert denn?

Fabienne:

Und das sind so etwas, wo ich selber auch sagen kann, das übersteigt mein Fachwissen. Und das ist nicht das Thema, wo ich mich mehr hinweise, weil ich mich mehr auf das Kind selbst fokussiere, was nicht wichtig ist, wenn jetzt genau der Schub gewesen

Jasmin:

mir gut vorstellen, dass es einen gibt. Wenn die Mamas und Papis wissen, wo die Kilowatt, neunzehn, whatever. Absolut. Ah, das ist der Schub. Dann ist gut.

Fabienne:

Und das kann auch hilfreich sein, ich verstehe die Einsicht. Aber ich finde, es kann auch hindeuten, weil man sich etwas fixiert oder sogar Symptome übersät. Wenn ich sah, es sei in den neunzehnten Wochen, und dann meinte man, in der neunzehnten Woche steht der Schub. Man bilden sich manchmal sogar Sachen 1, die vielleicht initial hat man den Schub gar nicht gross gemerkt. Aber weil ich weiss, es ist 1 Schub, sieht man irgendwelche Symptome oder hat das Gefühl, das Kind ist unruhiger, obwohl es vielleicht gar nicht ist.

Fabienne:

Es hat auch einen negativen Effekt, dass man etwas in Einbildung nicht da ist.

Jasmin:

Gibt es Tools, Bücher oder Apps, die du empfehlen kannst? Oder gibt es auch Sachen, die du unbedingt darauf abraten?

Fabienne:

Ich bin sehr stark anti Apps, anti Ratgeberin. Ich finde, es gibt Bücher, die grundsätzlich Entwicklung von Kindern klären. Das macht absolut Sinn. Ich halte es aber auch nicht in spezifische Buchempfehlungen. Das macht Sinn, aber ich finde weniger die genauen Wochen.

Fabienne:

Das ist etwas, mit dem auf fokussiert. Und da muss man sensibel sein. Es gibt viele Apps. Ich weiss, es gibt Apps, die sagen: An dem Tag gibt es das Geburtsdatum des Kindes und es sei genau an dem Tag der und der Schub. Das ist nicht realistisch.

Fabienne:

Keine App kann sagen, wenn der Schub anfängt, ohne das Kind zu sehen. Unabhängig davon, wo man als Kind zu sehen. Das geht nicht. Das ist nicht realistisch. Ich sehe häufig Familien, die sich wirklich darauf stützen.

Fabienne:

Ich finde, da hat Apps sogar einen negativen Effekt. Ich rate stark davon ab, viel mehr wieder darauf zu gehen: Beobachtet euch als Kind und ihr werdet merken, wenn ungefähr der Schub ist. Und wenn ihr es nicht merkt, der offensichtlich nicht so intensiv gewesen. Intensiv, beim Kind ist vielleicht viel passiert, aber von aussen es nicht so intensiv, dass sie es gemerkt haben. Und dann ist es auch unwichtig.

Fabienne:

Das Gleiche beim Zähne. Muss man wissen, wenn 1 Kind am Zahn ist? Entweder sieht man es und merkt es. Oder der Zahn ist plötzlich da und hat es vielleicht nicht ganz gemerkt. Dann ist es auch okay.

Fabienne:

Ich muss ja nicht wissen, wann der Zahn genau kommt. Es kann keine negativen Effekte sein. Darum rate ich von sämtlichen Apps und Ratgebern ab.

Jasmin:

Vielleicht hier noch zu sagen, lass uns auf euch 1 Bauchgefühl.

Fabienne:

Ja, unbedingt.

Jasmin:

Andere Hilfestellungen, solche Gründe haben.

Fabienne:

Genau. Und es gilt nicht, dass 1 Ratgeber kein Buchgefühl. Vielfach ist es, dass man sich auf das fokussiert. Und das Buchgefühl bleibt komplett auf der Strecke. So soll es genau nicht sein.

Fabienne:

Wie du sagst, es ist nur eine Unterstützung. Wichtig ist das Buchgefühl. Auf das will man sich fokussieren.

Jasmin:

Das sind doch schöne Schlussworte. Vielen lieben Dank, Fabien.

Fabienne:

Danke dir, Yasmin.

Jasmin:

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