Skeptitalk

Nachdem der Skeptitalk der Podcast der GWUP ist, ist es natürlich naheliegend, dass ich mir für die erste Folge den Vorsitzenden der GWUP eingeladen habe. Also erfahrt ihr heute alles über den ältesten und größten Skeptiker-Verein in Deutschland. 

Creators and Guests

Host
Onkel Michael
Blogger und Podcaster

What is Skeptitalk?

Der einzig wahre skeptische Podcast der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) mit dem legendären Blogger Onkel Michael.
Wir widmen uns vielen verschiedenen Themen aus dem Bereich der Parawissenschaften und berichten, was wirklich dahinter steckt. Egal ob die so genannte Alternativmedizin, Verschwörungstheorien oder andere Mythen: wir sagen euch Bescheid!

[Musik] Ihr werdet es nicht glauben, es ist so weit. Herzlich willkommen zu unserem nigelnagelneuen, blank polierten, feingetunten Qualitätsskeptiker-Podcast der GWUP, dem Skepti-Talk. Mein Name ist Michael Scholz und einige kennen mich vielleicht eher als Onkel Michael von meinem Blog Onkel Michaels kleine Welt, in dem ich mich nun seit mittlerweile zehn Jahren der skeptischen Aufklärung widme. Tja, und nun werde ich euch da draußen in Zukunft zu unserem Skepti-Talk begrüßen. Geplant hab ich jetzt, dass wir zwei Sendungen pro Monat herausbringen, jeweils eine Sendung, bei der ich euch zu einem Thema 'n bisschen was erzähle und eine Folge mit Gast, wo ich dann einen interessanten Wissenschaftler, Skeptiker, skeptischen Wissenschaftler interviewe. Und ja, schauen wir mal, wie das funktioniert. Ich bin selber sehr gespannt. Der Skepti-Talk ist ja der Podcast der GWUP. Ja, und wer könnte uns natürlich besser über die GWUP etwas erzählen als deren Vorsitzender André Sebastiani? Und den hab ich heute hier bei mir als Gast. André, herzlich willkommen.

Ja, hallo Michael. Schön, dass ich da sein darf.

Ich freu mich auch, dass wir uns hören. André, du bist Vorsitzender der GWUP, der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften.

Ja.

Wat macht ihr den ganzen Tag?

Ja, das könnt ich ja eigentlich auch dich fragen, weil du machst ja jetzt den GWUP-Podcast und, äh, solltest ja eigentlich wissen, worauf du dich hier eingelassen hast. Ähm, nee, aber im Ernst, ja. Wir, ähm, machen mehr, als der sperrige Name, ähm, vermuten lässt. Wir setzen uns für Wissenschaft und kritisches Denken ein. Wir hinterfragen Verschwörungstheorien, ähm, wir überprüfen außergewöhnliche Behauptungen aus unterschiedlichen Bereichen. Äh, einmal im Jahr zum Beispiel machen wir den großen Wahrsager-Check, der ja auch immer etwas, äh, durch die, durch die Presse geht, ähm.

Richtig, ja.

Wir beobachten auch Entwicklungen im Bereich der, ähm, Wissenschaften und schauen uns das, äh, kritisch an. Ja, und, äh, versuchen so aufklärerisch in die Gesellschaft zu wirken.

Ja, und, ähm, wenn ich jetzt zum Beispiel die Verschwörungstheorien zum Beispiel seh, wie klärt ihr da auf? In, auf welchen Wegen?

Na ja, also, ähm, wir haben unterschiedliche Formate. Ähm, die wenigsten sind also ordinäre GWUP-Formate, sondern häufig ist es so, ähm, dass sich, äh, zum Beispiel YouTube-Creators mit uns assoziieren und die, ähm, schauen sich Verschwörungstheorien auf ihren Kanälen zum Beispiel, äh, an, äh, machen da, äh, Berichte darüber. Wir haben auch das, äh, d-das Heft, den Skeptiker. Da sind häufig noch mal, ähm, ja, ich, also auch mit 'nem, mit 'nem Peer-Review, äh, Prozess wirklich noch mal, ähm, in 'ner Langform ausgearbeitete, äh, Artikel. Auch da kann es sein, dass, äh, dass sich da Autoren finden, die die ein oder andere Verschwörungstheorie sich mal vorknöpfen. Ähm, ja, und so haben wir unterschiedliche Formate. Ähm, im Großen und Ganzen muss man sagen, hängt es immer davon ab, was unsere Mitglieder machen wollen, denn wir sind ja 'n ehrenamtlich getragener Verein und vom ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder, äh, hängt es ab, was wir an Output dann, äh, liefern können.

Ach so, also das kommt auch an, aus den, aus der Mitgliederschaft selbst raus, womit man sich be-, äh, beschäftigen möchte und dann wird Unterstützung vom Verein gegeben zum Beispiel.

Genau, so sollte das sein.

Ja, okay.

Und das ist auch, äh, 'n Teil unseres, äh, Konzepts. Das war in früheren Jahren vielleicht etwas anders, dass wir das, ähm, auch, äh, aktiv ermutigen wollen. Also wer was machen möchte, der soll sich ermutigt fühlen, das zu tun und wir versuchen, das niedrigschwellig zu machen. Und, ähm, ja, in vielen Vereinen ist es halt so, dass der Vorstand sich überlegt, was gemacht werden soll und dann sucht er nach, nach Leuten. Ich glaub, das ist nicht so 'ne gute Herangehensweise, ähm, ähm, weil's, glaub ich, immer besser ist, man hat Leute, die, äh, ihr Herzblut für, für 'ne Sache hergeben und das passt zu uns und unseren Werten. Und dann ist es besser, man, man, äh, assoziiert sich und die machen das, was sie ohnehin gerne machen.

Ja.

Zum Beispiel Aufklärung über Medizin, als dass man als Vorstand versucht, Vorgaben zu machen, was die Ehrenamtler bitte schön in ihrer Freizeit, ähm, da machen sollen.

Ja, so seh ich's auch. Also und dann gibt's auch vom, von Seiten des Vorstandes her keine, keinen Giftschrank oder Sonstiges, wo gewisse Themen drin sind, wo's heißt, da gehen wir nicht ran oder Sonstiges, ähm ...

Na ja, ich sag jetzt mal gleich das böse Wort woke. Ähm, da hatten wir ja 'n Richtungsstreit darüber, in dem's auch darum, äh, ging: Dürfen bestimmte Themen, äh, ausgeschlossen werden oder soll man über alles reden dürfen? Wir haben da 'n liberalen, äh, Ansatz: Man soll über alles reden dürfen. Wenn es am Ende niemanden interessiert, dann lässt man das am Wegesrand, äh, liegen, dann, äh, wird das wegfallen mehr oder weniger. Ähm, und das, was, äh, von Interesse ist auf der Basis unserer Werte, die wir ja auch festgelegt haben, ähm, das, was da von Interesse ist, das soll dann auch bespielt werden.

Jo.

Und das dürfen auch heiße Eisen sein.

Okay, also das ist, ähm, nee, das find ich auch eine sehr sinnvolle Vorgabe. Also oder sinnvoll, dass es keine Vorgaben gibt. Weil wie du gesagt hast, wenn die Menschen da selber von sich aus ja dafür Interesse haben oder dafür brennen, wie du das so schön ausgedrückt hast, dann gehen die ja ganz anders ran, als wie, wenn das dann als Vorgabe gemacht wird oder nee, das darfst du nicht oder Sonstiges.

Und unser, unser Ziel ist ja, dass wir öffentlich wahrgenommen werden als Honest Broker, als e-ehrlicher Makler, ähm, der sich, der eben nicht das Fähnchen in den Wind hängt, nicht nur mit der eigenen Blase schwimmt, nicht nur dasteht, äh, wo die eigenen Leute den lau-lautesten Applaus spenden, sondern, äh, der neutral schaut, ähm, wie ist die Faktenlage. Kann ja auch mal sein, dass auf der rechten Seite mal jemand recht hat. Dann würde man auch sagen: „Ja, die haben recht." Kann auch mal sein, dass auf der linken Seite jemand recht hat. Und, äh, da sagen wir natürlich auch, ähm: „Der hat recht“, sodass man, äh, tatsächlich 'ne neutrale Position einnimmt.

Ja.

Und dazu gehört auch, weil's jetzt immer heißt: „Oh, äh, die GWUP ist jetzt anti-woke.“ Wir sind nicht per se anti-woke. Wer, ähm, Argumente pro woke einbringen möchte, kann das gerne tun. Und, äh, solang das sachlich, äh, und, und in 'ner vernünftigen Form geschieht, ist das, äh, sogar hochwillkommen, weil wir ja unsere Argumente auch daran schärfen. Und vor allen Dingen, äh, denkt man bei woke, glaub ich, immer noch sehr stark an, äh, 'ne bestimmte Gruppe von Linken, aber ich nehm inzwischen auch verstärkt wahr, dass es auch 'ne woke Rechte gibt.

Mhm.

Und die finden sich mitunter auch schon in, in Kommentarspalten. Also wer das Hexenjagd-Video von, das, äh, äh, erste Video von der SkepKon, äh, gesehen hat und mal in die Kommentarspalten schaut, da finden sich, äh, verrückte Kommentare von links und von rechts.

Okay.

Und zum Glück aber die Vielzahl der Kommentare, die sich irgendwo in der Mitte, ähm, befinden. Und ich d-denke halt, wir, wir müssen uns dann gegen beides wenden, gegen Verrücktes von rechts, aber auch gegen Verrücktes von links.

Ja, natürlich. Also das, wie gesagt, da bin ich ganz, voll und ganz bei dir. Um das zusammenzufassen, also, ähm, auch heiße Eisen dürfen angefasst werden, halt ohne Ideologie, ums mal so zu sagen. Wenn man's dann auch-

Genau

... auf der wissenschaftlichen Basis dann tut, ist das vollkommen in Ordnung.

Genau. Und wenn jemand überzieht oder jemand dann daneben liegt, dann ist das nicht schlimm und, äh, dann wird er nicht verdammt, sondern dann wird er kritisiert dafür in der Sache und, äh, hat die Möglichkeit, sich zu, zu korrigieren oder auch, oder auch nicht. Aber, ähm, das Ziel wäre, alle Argumente auf den Tisch und das bessere Argument soll sich durchsetzen.

Also ist der Vorstand dann keine irgendwie wie der Lehrer in der Schule, der dann sagt: „Du, du, du, du hast, äh, du bekommst jetzt einen Tadel“, sondern, äh-

Nee, meine Zeiten als Lehrer, die liegen hinter mir. Tadel verteile ich nur noch im Ausnahmefall, nämlich dann – und das muss man auch sagen, das gehört dann zu, zu, äh, Meinungsfreiheit und unserem, äh, liberalen Ansatz auch dazu – dass man, äh, offene Debatten auch schu-schützen muss. Also, ähm, wer nicht in der Sache diskutieren will, wer auf die Personen geht, wer, ähm, nicht in der Sache diskutiert, sondern Leute verächtlich macht, ähm, der muss dann vom Diskurs ausgeschlossen werden. Solange sachlich, äh, Argumente ausgetauscht werden von allen Seiten, ist alles willkommen. Ähm, wer versucht, Debatten, Debatten zu unterbinden, äh, und zu vergiften, der ist nicht willkommen und der soll ausgeschlossen werden von Debatten.

Ja. Wieder sinnvoller, sinnvoller Ansatz. Ähm, um mal auf ein ganz anderes Thema zu kommen: Wenn wir jetzt so dieses, äh, ja, wir, wir haben ja die Parawissenschaften im Namen, wir haben vorhin gehört Verschwörungstheorien, Medizin oder sogenannte Alternativmedizin, dass das auch Thema ist. Muss man da jetzt irgendwie einen, muss man da unbedingt studiert haben, um im Verein mitmachen zu können? Oder, oder muss man da besonderes Fachwissen dann vorweisen können? Oder wie sieht das aus?

Man muss 'n Interesse in der Sache mitbringen und, ähm, ja, also wenn man, äh, in Erscheinung treten möchte mit, äh, mit dem Thema, dann sollte man sich in der Tiefe damit auseinandergesetzt haben. Da würd ich jetzt nicht sagen, dass da, äh, 'n Studium erforderlich ist. Und wir haben ja auch einige, ähm, prominente Mitglieder, die zum Beispiel im Informationsnetzwerk, äh, Homöopathie ganz hervorragende Arbeit machen, äh, die jetzt, äh, äh, nicht Medizin studiert haben, aber sich, äh, in der Tiefe mit der Thematik auseinandergesetzt, äh, haben und, ähm, deren Stimme auch in den Fachdiskursen da durchaus Gewicht hat. Ähm, wer sich gerne informieren möchte, wer gerne die, die Anregungen möchte, die so 'n Verein, äh, mit sich bringt, die, die geistige sich auseinandersetzen, äh, damit auch unterschiedliche Argumente hören, sich selber testen, ähm, dabei, der kann einfach Mitglied werden und, äh, äh, muss ja dann nicht in Erscheinung treten in der Form, dass da Artikel geschrieben werden oder Podcasts aufgenommen werden. Also der allergrößte Teil unserer Mitglieder ist passiv, wie in fast jedem, äh, äh, Verein und jedes Mitglied ist uns da hochwillkommen.

Okay, das ist also, wie gesagt, ähm, sind die Hürden dann auch, selbst wenn man irgendwo aktiv werden möchte, relativ niedrig.

Ich hoffe, dass das so ist.

[lacht] Ich geh, ich geh davon aus.

Ja, also, ähm, es passiert schon auch immer mal, dass man, äh, 'ne Mail bekommen hat: „Mensch, ich, äh, würde gerne ...“ und dann weiß man damit grade, äh, grade nichts, äh, äh, nicht anzufangen. Also man hat nicht den, den Spielpartner: „Mensch, wie, wie kann ich das jetzt weiter, ähm, weiter vorantreiben?“ Das passiert schon, aber grundsätzlich, ähm, ist die Vorstellung: Ja, wer was machen möchte, der, der soll unterstützt werden. Wer zum Beispiel 'n neuen Podcast macht – ich weiß gar nicht, wen ich da jetzt grad im Kopf hab – äh, der soll die Möglichkeit bekommen, äh, äh, die, die Plattform, auf der das Ganze ausgespielt wird, 'n bisschen technische Unterstützung, um zu schauen, äh, äh, wie bekommt man das denn hin. Du bist ja seit vielen, vielen Jahren hervorragender Blogger, in der Audioproduktion wahrscheinlich noch nicht bis ins Allerletzte ganz fit und das versuchen wir dann zu organisieren, dass wir uns da gegenseitig unterstützen, weil wir haben ja die Leute, die das können.

Richtig. Wie gesagt, wie du sagst, ähm-Hauptsächlich war ich natürlich bisher Blogger. Und was das Audio angeht, ja, wie unser, äh, schöner Kernsatz lautet: Wir irren uns empor.

Ja.

Und von daher also doch, das find ich sehr, sehr sympathisch, dass man dann auch mal vielleicht, ähm, sich irren darf.

Ja, und ich bin, ähm, ganz gespannt auf deinen Podcast, wie der sich jetzt entwickelt, weil du so 'n angenehmer Gesprächspartner bist und, äh, ja auch auf deinem Blog mit viel Humor, äh, unterwegs bist, auch ja mal für 'n bissigen Kommentar, ähm, bekannt bist und ich bin mal gespannt, wie sich das, äh, in die, die Welt der Podcasts, äh, transportiert. Ich glaub, dass das 'ne ganz spannende Sache sein wird und du hast ja durch deinen Blog auch 'n wahnsinniges Pfund an, an Themen und Hintergrundwissen, was du schon recherchiert hast, auf das du zurückgreifen kannst. Also-

Ja, da wird sich-

Ich glaub, das wird gut.

Oh, das freut mich. Es wird auch sicherlich einiges, ähm, wie will ich sagen, damit einfließen.

Ja, das, äh, so soll das ja auch sein.

Dass man da auch mal 'ne frische Stimme bei den skeptischen Podcasts hat.

Mhm.

Jetzt, was ich noch, äh, eine Frage hab ich zum Schluss noch oder einen kleinen Komplex, Themenkomplex sogar. Ähm, einmal im Jahr, das, das sind wir noch gar nicht drauf angegangen, findet ja die SkepKon statt. Das ist ja die, dieses Jahr war's ja die größte skeptische Veranstaltung in, in Deutschland und-

Aller Zeiten.

Aller Zeiten. Und der noch kommen werden. [lacht]

Na, da schauen wir mal.

Ähm, da stell ich mir vor, dass das doch wirklich einiges an Arbeit ist, wenn ich das sagen kann. Was steckt da alles dahinter? Also wie gesagt, das ist ja wirklich von, von der Suche der Location bis hin, äh, zur Referentenauswahl. Ähm, wie läuft so was eigentlich? So ein Riesen-, so ein Mammutprojekt einfach.

Ja, ist es. Ist 'n Mammutprojekt und, ähm, bindet auch über schon 'ne nicht unerhebliche Zeit im, im Jahr so gut wie, wie alle Kräfte. Und ja, also ohne unsere Hauptamtlichen würde das nicht funktionieren. Ähm, ohne, ich glaub, in diesem Jahr muss man, äh, ähm, Steffi Weig da, ähm, Vorstandskollegin, ähm, auch wirklich hervorheben, die da als Lokalmatadorin, äh, wahnsinnig viel Arbeit, äh, investiert hat. Äh, Nikhil Mukherjee, äh, auch der Leiter des wissenschaftlichen Zentrums und, äh, die Geschäftsstelle, Andreas Almanian. Ähm, ja, das ist wahnsinnig viel Arbeit. Ähm, wie läuft das? Man guckt sich 'ne Location au, äh, äh, aus, man schaut die sich an. Das war, äh, durch Steffi, äh, gegeben, jetzt die Location in, in Regensburg, das Marina Forum. Ja, wahnsinnig, ähm, schöne-

Super.

-Location.

Also ich war ja, für einen Tag konnt ich ja, äh, dabei sein und also das war wirklich eine sehr, sehr schöne, ähm, Location. Ich hab das erste Mal tatsächlich Granderwasser getrunken bei der Gelegenheit. [lacht]

Ich im Kaffee, glaub ich nur, weiß ich gar nicht ganz genau. Ja. Ja, ja, genau. Das war so 'n bisschen, äh, der, der Schmunzler da in der Location. Aber ja, auch technisch, ähm, auf dem allerneuesten Stand mit LED-Wänden und so. Das war schon richtig toll. Ähm, wir hatten da im, im letzten Jahr uns zu 'ner Vorstandsklausur verabredet und haben gesagt, da gucken wir uns die Location an und, äh, nutzen das dann auch als Arbeitswochenende, ähm, und haben das im letzten Jahr intensiv gemacht. Dann stand die Location schon mal. Dann, äh, haben wir's geschafft, 'n paar Fördergelder einzuwerben, äh, dafür und haben uns, ja, auf die Socken gemacht, Referenten zu finden, einzuladen, sehr viel Telefonkram, sehr viele E-Mails, die da gewechselt werden. Ähm, ja, und so hangelt man sich, äh, hangelt man sich so durch. Äh, wir haben das ja auch zum ersten Mal gemacht und sind ziemlich froh, dass es so gut hingehauen hat. Ich glaube, beim nächsten Mal wird's hoffentlich etwas weniger Arbeit, weil man auch auf die Erfahrung dann zurückgreifen kann. Ja, aber es, es war anstrengend, aber es war auch super schön.

Nee, da muss man euch auch wirklich ganz großes Lob zollen, ganz sehr Dankeschön sagen an auch, wie gesagt, auch an Steffi, an, an Nikhil und, und alle, die da beteiligt waren. Also es war wirklich von der Stimmung her war's wirklich schön. Also es war harmonisch, es war, man hat diskutiert, man konnte diskutieren und, ähm, hat auch mal von Themen zum Beispiel gehört, wo man sonst bisher noch gar nix davon wusste oder hat dann einfach auch mal, ähm, andere Sichtweisen dann bekommen zu seinem eigenen Thema. Und, ähm, ich durfte ja auch einen kleinen, äh, Vortrag halten und, äh-

Ja.

-wo's dann drum ging, ja, äh, äh, um die Komplementärmedizin im Dritten Reich und, äh, dann kam in der Pause dann ein, ein Herr zu mir und hat dann gesagt: „Mensch, über den Letzten, über den du gesprochen hast, den kannt ich sogar noch persönlich. Der war Arzt am, am, da und dort und, äh, da hat mein Vater mit gearbeitet und den kannt ich da." Und, ähm, das war also wirklich für mich, ja, also wie gesagt, wenn das dann so dieses, diese, diese Geschichte dann so lebendig wird, also das war einfach toll.

Ja, also ich fand's auch super schön und, äh, freu mich auch, dass das, äh, die, die Rückmeldung in der Evalo-Evaluation – meine Güte, schweres Wort am, am späten Abend – ähmDass sie so gut ausgefallen, ähm, sind, hat uns wirklich, äh, happy gemacht. Und, äh, überraschenderweise sind überhaupt gar keine rechtsradikalen Mobs, äh, in, in Erscheinung getreten. Das, äh, wurde ja anscheinend befürchtet, dass dieser Verein jetzt 'n Wahnsinnsrechtsruck, äh, mitmacht. Der wird ja auch in sozialen Medien hier und da-

Richtig.

-herbeigeschrien, würd ich mal sagen, ähm, aus der pseudoskeptischen Ecke, würd, würd ich vielleicht dann noch hinzufügen. Ähm, ja, also dieses Geschrei nehm ich nicht so sonderlich ernst. Sind ja auch, äh, zum nicht unerheblichen Teil irgendwelche anonymen Accounts. Sollen sie machen. Ich glaube, ähm, wer da war und es waren ja auch viele Externe da, äh, auch aus der Lokalpolitik, ähm, die hatten alle 'ne gute Zeit da, ähm, haben interessante Gespräche geführt mit, äh, mit offenen Menschen. Äh, Rechte hab ich keine gesehen da auf der Veranstaltung. Das war 'ne runde Sache.

Ja. Nee, wie gesagt, ich hab da auch, äh, ich wüsste eigentlich nicht, was man, wo ich da kritisieren sollte. Und wie gesagt, es war einfach von der Stimmung her kann man's nicht anders beschreiben als harmonisch. Also da noch mal ganz, ganz herzlichen Dank.

Und vor allen Dingen, wir dürfen ja nicht nur zurückgucken. Im nächsten Jahr, ähm, wird ja wieder 'ne SkepKon stattfinden und da sollten alle, die das jetzt hören, auch auf jeden Fall hinkommen.

Richtig. Ich werd mich auch wieder mit einem Vortrag bewerben und diesmal versprech ich auch hoch und heilig, mich an die, an die Zeit zu halten. [lacht]

Sehr schön.

Da hab ich-

Da bin ich jetzt schon, bin ich jetzt schon gespannt. Und wahrscheinlich wird die nächste SkepKon auch wieder in Regensburg stattfinden. Kann ich schon mal so aus dem Nähkästchen plaudern.

Jawohl, das ist sehr schön. Wie gesagt, da hat man ja hervorragende Location.

Ja, so ist das.

[lacht] Ja, André, dann dank ich dir ganz herzlich, dass du uns die GWUP ein bisschen näher gebracht hast, dass du ein offenes Wort mit uns gesprochen hast. Und ja, dann schauen wir mal, wie's mit dem Podcast weitergeht. Ich freu mich.

Ja, sehr gerne. Und eigentlich hab ich ja zu danken, weil du der GWUP jetzt diesen Podcast schenkst. Wie gesagt, ich bin gespannt, äh, wie's weitergeht. Also alles Gute dafür. Toi, toi, toi.

Danke schön.

Ähm, und ja, hoffentlich bis ganz bald.

Ich freu mich schon. Gute Zeit dir.

Ich mich auch. Bis dahin, dir auch. Tschüss.

Tschüss. Wenn ihr euch noch näher mit der GWUP auseinandersetzen möchtet, dann schaut doch mal vorbei auf der Homepage www.gwup.org, O-R-G. Und dort findet ihr dann auch, ähm, alle Regionalstammtische, die's gibt, alle Regionalgruppen. Dort findet ihr alle Themenbereiche, mit denen man sich beschäftigt. Ähm, ihr findet eine Verlinkung ins skeptische Netzwerk, ihr findet eine Verlinkung zum GWUP-Blog und ja, da findet ihr dann alle Informationen, die euer Herz begehrt. Ja, und das war's jetzt schon mit unserer allerersten Ausgabe des Skepti-Talks. Ich würde mich freuen, wenn ihr beim nächsten Mal auch wieder dabei wärt. Und vor allem würde ich mich natürlich freuen, wenn ihr mir eine kleine Rückmeldung gebt. Das könnt ihr hier in den Kommentaren tun oder unter der E-Mail-Anschrift des, des Podcasts skeptitalk@gwup.org. Das kommt dann direkt bei mir raus und ihr habt mich direkt an der Strippe. Natürlich könnt ihr mir auch, äh, Themenvorschläge schicken. Da würd ich mich besonders drüber freuen, dass ich weiß, was euch interessiert, ne, dass ich irgendwas an euch vorbeimache, aber auch sonst, wenn ihr Fragen habt, wenn ihr Anmerkungen habt, wenn ihr einen Kommentar abgeben wollt, wenn ihr Beschimpfungen, Tadel und so weiter loswerden wollt, einfach an diese E-Mail schicken. Wie gesagt, kommt bei mir raus. Und ja, ich werd mich da auf jeden Fall persönlich drum kümmern. Bis zum nächsten Mal. Seid wieder dabei und immer dran denken: Werde Mitglied der GWUP, weil Skepsis das neue Yoga ist. Bis zum nächsten Mal, euer Onkel Michael. [Outro-Musik]