Born & Kepler

In diesem Gespräch erzählt Glenn Töws von der Gründung seines Unternehmens Stagewise, seiner Erfahrung bei Y Combinator und den Herausforderungen, die er und sein Mitgründer Julian auf ihrem Weg zur Produktentwicklung und Monetarisierung erlebt haben. Sie diskutieren die Rolle von KI in der Zukunft, die gesellschaftlichen Auswirkungen und die Strategien zur Skalierung ihres Unternehmens.

What is Born & Kepler?

Born & Kepler is named after the mathematician and scientists Max Born and Johannes Kepler. This bilingual podcast, offered in both German and English, dives into the expansive world of Artificial Intelligence (AI), exploring its foundations, evolving technology trends, academic search, and its impact on businesses and society.

Born & Kepler will feature a diverse lineup of experts from academia, venture capital, private equity, journalism, entrepreneurship, CTOs, and policymakers. Each guest offers unique insights into how AI is reshaping their sectors and what we might expect in the future.

Our goal is to provide a deep understanding of the core principles and breakthroughs in AI, enabling you to stay updated with the latest advancements in AI technologies and how they are transforming industries. During our episodes, we will explore how AI is influencing business strategies, optimizing operations, and driving innovation. We will also explore the ethical, social, and regulatory aspects of AI in everyday life.

Andreas Deptolla (00:01.119)
Glenn, ich freue mich, dass es heute geklappt hat. Du bist ja, glaube ich, gar nicht so weit hier von Münster entfernt heute in Bielefeld. Schön, dass das heute geklappt hat und wir das Gespräch...

Glenn Töws (stagewise) (00:13.619)
Ja, hi Andreas. Freut mich ebenso. Ja, Region OWL, gar nicht so weit weg vom Münsterland, direkt nebenan. Also ja, genau aus der Mitte von Deutschland.

Andreas Deptolla (00:25.659)
Jetzt war ja, ich mal, ein ganz entscheidender Moment in deinem Leben gar nicht in Bielefeld, sondern in San Francisco. Ihr wart ja bei Y Combinator, da wollen wir heute ein bisschen tiefer einsteigen. Für die vielleicht, das nicht kennen, das ist einer der großen Start-up Accelerator in USA, sehr viele Unicorns hervorgebracht.

Aber vielleicht steigen wir einfach mal ein, euer Unternehmen stage wise. Was waren so die Ursprünge? Was war die Idee, da was zu machen?

Glenn Töws (stagewise) (01:00.797)
Ja, jetzt kommt es darauf an, wie weit sollen wir ausholen? meine, persönliche Motivationen kann man ... glaube ich vielleicht noch mal separat darüber sprechen. Bei uns war das so. Bei uns in Bielefeld gibt es die Founders Foundation. Das ist im Grunde genommen ein Start-up-Netzwerk. Vielleicht kennst du das auch. Kann ich übrigens jedem aus der Region nur empfehlen. Da habe ich angefangen in der Start-up-School.

... nicht in das Thema Start-up praktisch einzuarbeiten. Julian war parallel dazu ... Founding Engineer bei SAS Metrics. Das ist auch ein Start-up aus der ... Founders Foundation heraus. Also ist aus der Founders Foundation heraus entstanden. Ich selber habe vorher immer Software gemacht ... ... und habe mir dementsprechend verschiedene ... ... Probleme angeguckt, die ein Software-Developer ... typischerweise hat. Ich bin selber einer, das heißt also ... entwickle was für Leute, die so wie du denken. Das habe ich mir immer gedacht.

habe an verschiedenen Ideen gefeilt, ... dann auch Julian kennengelernt, ... mein Mitgründer, ... mit dem wir gemeinsam Stagewise machen ... ... und ... ... genau, ... sind dadurch verschiedene Ideen durchgelaufen, ... ... haben uns beide super für Webentwicklung interessiert, ... weil wir da eben voll drinnen waren ... ... und haben ein Tool gebaut, ... ... womit praktisch ...

Entwickler, aber auch Nicht-Entwickler ... ... auf einer Website, die man gerade entwickelt, ... Dinge kommentieren kann, die einem nicht gefallen. Stell dir mal vor, du bist Produktmanager und du schreibst irgendwas hin, was dir nicht gefällt ... ... und dein Dev Team kann das dann schnell fixen. Das war sehr unerfolgreich. Das war sehr, sehr unerfolgreich. Das kam gar nicht gut an. Wir haben versucht, das ... Product-Led-Growth mäßig zu verkaufen, ... Sales-Led mäßig zu verkaufen. Das wirkte für die Leute immer wie so ein Extra, ... statt was, was ein Problem löst. Haben dann tatsächlich einen kompletten Abstecher gemacht ... ... in eine ganz andere Welt.

... uns auf Logistik fokussiert, weil wir gesagt haben, ... DevTools, immer super moderner Stuff, ... vielleicht ein bisschen zu viel Druck. Lass uns was machen, weil auch in der ... Founders Foundation natürlich super viel Mentorship ... ... im Thema Sales war. Und auch durch unser Netzwerk, ... was wir dadurch kannten, ... sehr viel Sales-led Businesses, ... die dort aufgebaut wurden und aufgebaut werden. haben dann im Rahmen unserer Pilot ...

Andreas Deptolla (02:51.511)
Hm.

Glenn Töws (stagewise) (03:09.58)
Phasen mit verschiedenen Logistikunternehmen Prototypen gebaut für Software, die den Disponenten im Büro helfen sollten. Und diese Prototypen haben wir mit KI-Tools gebaut, wie Lovable, Cursor, also Cursor ist ja die Coding-IDI und so weiter und so fort, Lovable, da kann man online superschnell Prototypen bauen. Und uns ist aufgefallen, wir mussten ...

Andreas Deptolla (03:23.679)
Mhm.

Glenn Töws (stagewise) (03:33.203)
Jedes Mal, wenn wir aus der Prototypenphase in echte Funktionalität gehen, ... mussten wir den Code praktisch in Cursor reinbringen. Das heißt, wir haben ihn Lovable Prototyped und haben das dann praktisch ... exportiert in Cursor rein, damit wir dort vernünftig ... weiterarbeiten können, weil irgendwo sind ja diese ... ... Limitations von diesen klassischen Prototyping-Tools. Nicht klassisch, aber Prototyping-Tools.

Andreas Deptolla (03:47.04)
Hm?

Glenn Töws (stagewise) (03:54.635)
Und dann haben wir tatsächlich für uns selbst, ... war dann wirklich gar nicht mal als Geschäftsidee gedacht, ... ... Julian und ich dachten uns wirklich so, ... ... aber mitunter auch durch Motivation, durch Freunde, ... die uns gesagt haben, ihr habt auch da was rumliegen, ... das alte, dieses Tool zum Kommentieren, ... ... warum Open Source dir das nicht einfach. Also Open Source, jeder kann sich das anschauen, wie die Software aussieht, wie sie entwickelt wurde. Und wir dachten so, ja okay.

... können wir eigentlich machen, ... wir funktionieren das ein bisschen um für uns selbst ... und dann stellen wir das einfach online. Und was wir umfunktioniert haben, war, ... wenn ein Kommentar anheftet an so einer Website, ... dann wird das nicht in eine Datenbank gespeichert, damit dein Kollege das nicht so mal sehen kann oder deine Kollegin, ... sondern das wird einfach an KI-Agenten gegeben, der das für dich sofort umsetzt, weil wir dachten uns so, ... das gibt dir doch so dieses lovable Gefühl, aber halt auf einem lokalen, komplexeren Projekt. Wir haben das gebaut ... und das Ding ging, ... also wir haben das online gestellt.

... ein Post auf X. Das Ding ging so dermaßen viral. Also plötzlich haben wir chinesen Videos ... über unser Tool gemacht ... und wir haben, ich glaube, innerhalb von 10 Tagen ... 1000 GitHub-Stars geknackt. Dann haben wir das Thema Logistik-Attack da gelegt ... und mussten allen sagen, ... Moment mal, wir fokussieren uns darauf, weil ich glaube, wir sind da an etwas Großem dran. Und das ist praktisch so die Gründungsgeschichte ... ... von dem Produkt, was wir jetzt aktuell haben ... und unsere Journey im Grunde genommen. War jetzt ein bisschen stark ausgeholt. Ich hoffe vielleicht war das interessant genug.

Andreas Deptolla (05:21.175)
Super interessant. das, was ihr letztendlich gebaut habt, hat dann letztendlich, ihr habt aus Loveable irgendwelche Webseiten gebaut, dann als KI-Agent geholfen, den Code anzupassen für Cursor, das dann, ich mal, vernünftig aufzustellen.

Glenn Töws (stagewise) (05:41.616)
Genau, also du kannst, du kannst so Plattformen wie lovable oder wie zero oder was gibt's da noch? Base 44, irgendwie sowas. Es gibt ganz viele Plattformen mit so online KI-Editoren, die dir praktisch dann deine Website zeigen. Dann neben hast du eine Chatbox und dann sagst du einfach, okay, ich möchte jetzt, da ein Knopf hinzukommt, dass da etwas relayoutet und so weiter und so fort. Und ...

das kann man exportieren in eine richtige Codebase, die man dann praktisch bei sich reinladen kann. Und dann kannst du halt ganz normal codebasiert ... ... mit Cursor oder Visual Studio Code, ... also die typischen Code-Editoren, ... damit weiterarbeiten. Und, und ... ja.

Andreas Deptolla (06:17.911)
Und der Sprung dann von der Idee, ihr habt gemerkt, okay, das geht irgendwie viral, viele Leute benutzen das als Open Source Solution. Wie kam denn der Sprung zu sagen, jetzt wollen wir das Vollzeit machen als Co-Founders? Was waren die Gespräche? war der Moment zu sagen, okay, das ist unsere große Geschichte hier?

Glenn Töws (stagewise) (06:37.066)
Ja.

Glenn Töws (stagewise) (06:44.586)
Das ist richtig gut, dass du das fragst, weil das bei uns ... ... tatsächlich genau andersrum oder genau verkehrt herum ... war im Grunde genommen. Bei uns war es nicht so, dass das Projekt ... super viral gegangen ist und wir uns dann ... haben, das Vollzeit zu machen, ... sondern ich hatte bereits vorher meinen Job ... gekündigt, den ich zuvor hatte. Julian hat studiert, hatte seinen Job bei ... SASmetrics bereits gekündigt, hat sein Studium ... pausiert und wir haben das gemacht, um Druck ... auf uns selbst aufzubauen, weil wir gesagt haben, wir wollen gründen.

Wir müssen es irgendwie schaffen. Wenn es nicht klappt, dann haben wir es immerhin probiert. Aber wir werden jetzt hier nicht irgendwelche halbgaren Sachen machen, sondern wir geben uns selbst den Druck, das so schnell wie möglich zu schaffen, mit dem maximalen Pressure, den du an dich selbst stellen kannst. Weil ansonsten ist ja immer so die Gefahr, dass du ein bisschen hin und her dümpelst. Ja, das funktioniert, ne, vielleicht probiere ich mal das. So waren wir unter richtig Zeitdruck und dementsprechend war das sehr, sehr gut, dass das dann auch erfolgreich geworden ist. Ich war tatsächlich...

... ungelogen. Ich glaube, das klingt immer so total kitschig. Ich war tatsächlich ... ... wir dann, da gehen wir gleich glaube ich noch drauf ein, ... bevor wir dann bei Y Combinator angenommen wurden, ... ... hätte das nicht geklappt. Ein Monat später hätte ich das ganze ... ad acta legen müssen, weil ich habe ... alle meine privaten Ersparnisse aufgebraucht. Miet muss ja trotzdem bezahlt werden. Und meine Mama hatte mir sogar schon einen kleinen ... Vorschuss gegeben, mit der Aussage hier ...

Vielleicht klappt das ja trotzdem noch. 2000 Euro oder so, über die Runden zu kommen. Das war sehr, sehr knapp. Dementsprechend kam das gerade rechtzeitig.

Andreas Deptolla (08:19.959)
Also coole Geschichte. Ihr habt euch committed, wir wollen einen Start-up machen und statt einer fixen Idee eher gesagt, wir werden verschiedene Experimente fahren, so lange wie es geht, bis wir dann irgendwo wo landen, was wir skalieren können.

Glenn Töws (stagewise) (08:38.118)
Genau so.

Andreas Deptolla (08:40.183)
Ja, finde ich erstmal gut, dass man sich da so committed. Dann hatte ihr die Idee, dass das TwoLeaf, wie seid ihr da? Also Y Combinator ist ja, ich mal, eine Hausmarke. Wie kam dann die Idee, sag ich mal, sich dazu zu bewerben? Und wie hat der Bewerbungsprozess auch funktioniert? Also muss ja irgendwas gewesen sein bei euch, wo die gesagt haben, okay, da sehen wir jetzt Riesenpotenzial.

Glenn Töws (stagewise) (09:06.953)
Ja, wie lief das? Wir hatten intern noch Diskussionen. Sprengen wir jetzt tatsächlich auf diesen Zug auf mit den 1000 GitHub-Stars ... ... und ziehen das voll durch und sagen all den Logistikunternehmen ab, ... wo wir schon hingefahren waren und mit denen wir schon ... Gesprächen ran und parallel dazu haben die Leute in unserem Netzwerk ... ... einige davon zumindest angehalten haben gesagt, das, was ihr da gerade macht, so ein virales ...

Produkt von Software-Developern für Software-Developers. Das ist eigentlich ein Thema für San Francisco ... und das ist ein Thema für Y Combinator. Und die Wahrheit ist, ... ich hatte mich nie so sehr ... ... und Julian genauso wenig ... so sehr für Y Combinator interessiert. Ich hatte ... ... ich wusste was es ist.

Ich hatte deren Podcast mehr oder weniger mal gehört, weil es mal eine interessante Folge war. Ich kannte nicht jede Person und das war von mir auch kein Livegoal, Y Combinator zu kommen. Und für uns war das wirklich so, dass wir dachten, es gibt Funding, es gibt die Chance, passende Leute und gute Leute in San Francisco kennenzulernen im Silicon Valley. Und das wäre doch mal eine verrückte Story, das zu machen. Also da kann man mal sagen, dass man sowas mal gemacht hat. Und dann haben wir uns beworben.

Nach der Frist, also nach Ablauf der eigentlichen Deadline, die von Y Combinator gestellt wurde, wurden dann doch sehr nervös, weil wenn man anfängt online zu lesen, was das eigentlich ist und wie relevant das ist, dann denkt man sich so hoppla, wenn wir da reinkommen, wäre das ja doch schon ganz schön krass.

Man kennt es vorher nicht, aber dann denkt man sich so, okay, das wäre ja schon ganz cool. sind dann aber tatsächlich im ersten Anlauf reingekommen in den Summer 2025-Batch und das war echt krass.

Andreas Deptolla (10:56.285)
Wie muss man sich das vorstellen? das wirklich einfach so eine Online-Bewerbung, Video-Pitch? Man stellt hier Idee rein oder habt ihr irgendwelche Kontakte gehabt über das Netzwerk, dass man mal mit ein paar Leuten gesprochen hat oder war es wirklich so eine Code-Outreach von euch mit der Bewerbung?

Glenn Töws (stagewise) (11:14.696)
Genau, das war's. ich glaube, das funktioniert bei Y Combinator auch nicht so gut, ... ... über Kontakt irgendwie reinzukommen, weil die Partner einfach immer sehr viele Bewerbungen sehen ... ... und das alles in einen Topf, so wie ich das verstanden habe, schmeißen ... und dann das rauspicken, was sie interessant finden. Wir haben uns ganz normal online bei Y Combinator ... auf deren Portal beworben, ... wurden dann zu einem Interview eingeladen. Dazu kann ich vielleicht noch mal sagen, bei der Bewerbung ist es wirklich, ... beschreib dein Produkt.

und beschreib, wieso du glaubst, ... dass das Produkt erfolgreich sein könnte oder ist, ... wie es funktioniert, ... wie du dir vielleicht Monetarisierungen ... vorstellen könntest, ... oder wie ihr bereits Monetarisierung umgesetzt habt. Es gibt ja Teams mit verschiedenen Fortschritts, also die in verschiedenen Stadien stecken, die zu Y Combinator kommen. Es gibt Teams nur mit Ideen. Es gibt Teams mit einem Produkt, was bereits Umsatz generiert.

Und dann muss man noch ein kleines Bewerbungsvideo aufnehmen. Wir haben uns das tatsächlich sogar, ich glaube, als eines von wenigen Unternehmen bei Y Combinator öffentlich gelassen. Also man kann unser Y Combinator Company Profile besuchen und sieht das dann auch, mit welchem Video uns wir beworben haben. Wir uns beworben haben, so. ... Ja, da kam dann einfach eine Rückmeldung. Zehn Minuten, und das war echt komisch. Also irgendwie so ...

Wir führen jetzt ein 10-Minuten-Gespräch. Wir sehen uns morgen diese Uhrzeit. Und aufgrund von 9 Stunden Zeitverschiebung ist das dann irgendwie 18.30 Und du denkst dir nur so, okay, ja, machen wir. Und bei denen war 10 Uhr morgens, also irgendwie der Tag beginnt und wir waren den ganzen Tag super nervös, wie wird das wohl werden.

Und dann machst du die Kamera an und gehst in das Gespräch rein ... und dann sitzt da Jared Freedman vor dir ... irgendwo spontan an seinem MacBook ... ... und quatscht mit dir. Und Jared Freedman, das ist eine der Personen, die glaube ich sehr, sehr bekannt sind bei Y Combinator, ... auch, er tritt auch regelmäßig in den Podcasts auf. Und dann quatscht du tatsächlich einfach 10 bis 15 Minuten ... mit denen über dein Produkt. Und ...

Glenn Töws (stagewise) (13:19.256)
Bei jedem Start-up lief es anders. Also wir hatten im Nachhinein natürlich mit den anderen Teams geredet. Wie lief das bei euch? Manche wurden einmal interviewt, für fünf Minuten. Manche wurden viermal interviewt. Also an jeden, der sich bewerben will, das kann ich sofort auch noch mal sagen als kleine Notiz. Wenn ihr auf Reddit meint, rauslesen zu können, wie der Prozess funktioniert, das funktioniert nicht, weil es bei jedem Unternehmen anders läuft und bei jedem Team anders läuft. Bei uns waren es zwei Interviewrunden und dann hat man uns nach ...

12 Tage nach Abgabe der Bewerbung ... hat man uns dann noch mal angerufen und hat uns gesagt, ... ... wollt ihr das machen? Und ja, da waren wir drin praktisch.

Andreas Deptolla (13:56.087)
Gibt es denn aus seiner Sicht von eurem ... Badge gab es irgendwelche Merkmal die eigentlich alle Startups so hatten. hast gesagt, einige hatten irgendwie ... schon Revenue andere nicht, war eher Idee. Gab es irgendwelche Sachen wo du sagst, ... dass das da alle haben irgendwie auf die KI-Blase aufgesprungen oder hatten ... irgendwelche gewissen Merkmale.

Glenn Töws (stagewise) (14:18.592)
Ja, also das Y-Kombinator auf jeden Fall, ich denke, dass es auch jetzt noch weitestgehend so, aber auf jeden Fall in dem Badge, wo wir uns beworben haben, dass die gewisse Themen haben, die sie fokussieren. glaube, das ist.

selbstverständlich und das war auch sehr klar. Also sehr viele Start-ups haben sich auf das Thema KI fokussiert. Wir waren ja eines davon. Es gibt aber auch Start-ups, die an ... sag mal traditionelleren Themen arbeiten ... oder das klassische SaaS-Business zum Beispiel aufbauen. Auch das gab es. Also es war jetzt nicht kategorisch irgendwie nur AI-Start-ups, ... aber das war schon ein Fokus auf jeden Fall. Ich glaube, was man bei allen Teams merken konnte, ... die Teams waren durchweg technisch stark aufgestellt. Also das ist

bei Y Combinator. Ich glaube, das kann man auch ... ganz transparent so sagen. Für Y Combinator ist es eigentlich ein ... K.O.-Kriterium, wenn man ein Team ist, ... was Tech-Expertise einkaufen muss. Also das Verständnis, wie ideate ich nicht nur ein Produkt, sondern wie baue ich das tatsächlich auch, ... ... ist für Y Combinator extrem wichtig und das muss ... inhouse sein im Team. Selbst, wenn jetzt das KI-Zeitalter ist, wo KI ... supportet, wie steuer ich sie denn, damit sie mir sowas baut. Also das muss man können. Das ist super, super wichtig. Und ich glaube,

was generell für Y Combinator super wichtig ist, zu sehen, dass man Produktverständnis hat. Also nicht nur denkt, das wäre doch eine coole Idee. Ich glaube, so starten viele Leute mit coolen Ideen im Kopf.

Es geht ja aber nicht nur um eine coole Idee, sondern auch darum, ... gibt es Leute, die das mögen, die das täglich benutzen, ... die dafür vielleicht sogar Geld bezahlen würden. Wie viel Wert erhalten die denn durch diese Idee, ... wenn die umgesetzt werden würde? Dass man dafür Verständnis zeigt, das ist sehr, wichtig ... und das war Durchweg sehr, hoch. Also egal, mit welchem Team man gesprochen hatte.

Glenn Töws (stagewise) (16:01.893)
während dem Badge, ... man hat das gemerkt, ... dass die Leute wirklich so eine Smartness hatten ... in diesen Themen, ... also technische Smartness ... so Awareness, ... was ist eigentlich wichtig ... ... für ein erfolgreiches Start-up.

Andreas Deptolla (16:13.863)
Gab es bei euch im Batch, denn jetzt außer Stage, ... irgendwelche Unternehmen, die schon ... bekannt sind, wo man ... irgendwelche Unicorns schon sieht oder ... braucht das noch ein bisschen mehr Zeit?

Glenn Töws (stagewise) (16:27.973)
bei uns im Badge, ... meine ich, dass es das ein oder andere ... Unternehmen gibt oder das ein oder andere ... Start-Up mit sehr erfolgreichen Fundingrunden. Gibt es jetzt schon Unicorn, ... das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich glaube, paar Teams, die nennenswert sind. Ich glaube sogar das Team, was ... am viralsten gegangen ist, ... war tatsächlich Hera aus ... ... Bielefeld aus Berlin. Trotzdem Deutschland by the way. Die bauen einen Online-Editor ... ... für KI generierte Video-Animationen. Also wenn ich zum Beispiel eine Infografik animieren will, dann machen die das mit KI.

für mich innerhalb von ein paar Sekunden ... super, super coole Jungs. Ansonsten ... ... ja, ich denke, wir haben dann Start-up, was sich ... ... Performance-Optimierung von LLMs, ... die dann auf GPUs ausgeführt werden, ... ... fokussiert hat, Luminal heißen die, ich glaube, ... waren, die hatten schon sehr guten Andrang. Ansonsten müsste ich ehrlich gesagt ... zugegebenermaßen selber reingucken, also bei uns eigentlich nur Fokus ... auf uns selbst gefühlt, ... aber ich glaube, dass ...

Andreas Deptolla (17:24.599)
Da wird sich auch noch viel entwickeln.

Glenn Töws (stagewise) (17:26.724)
Absolut, absolut. Und es ist auch definitiv so, ... dass viele Unternehmen dann doch halt auch ... nochmal nach dem Batch pivoten müssen, ... sich adaptieren müssen, ... weil die Wahrheit ist, gerade jetzt in dem ... aktuellen Umfeld, wo die Big AI Labs ja auch ... immer mehr in Produktrichtung gehen, weil sich herausstellt, dass die Modelle ... ... alleine eben nicht reichen, um superdominant zu werden am Markt, ... ... merkt man, wie alle unter Druck sind. Also auch Y Combinator Startups massiv unter Druck sind und sich teilweise dann ... neu aufstellen müssen, relativ schnell.

Genau, also einen Unicorn gibt es noch nicht, aber ich glaube, ... sehr viele Start-ups, an sehr vielen tollen ... ... Themen arbeiten.

Andreas Deptolla (18:05.063)
Was ist denn aus deiner Sicht jetzt der Wert von Y Combinator? War das das Netzwerk, die fokussierte Zeit da oder hat sich die Idee noch mal groß weiterentwickelt? Was waren wirklich so die großen Sachen, ihr mitnehmen konntet?

Glenn Töws (stagewise) (18:22.788)
da gibt es nicht eine Antwort, ... sondern ich glaube viele. Also für uns war das Thema, ... andere Menschen kennenzulernen, die genauso ticken wie wir, ... ... genauso ambitioniert sind, ... genauso viel technisches Verständnis haben. Julian und ich sind ja beide eigentlich ... Engineers at Heart, ... ... für uns ist das super wichtig ... und wir reden sehr viel, ... sehr gerne über Technik, machen das selber sehr gerne. Und da haben gefühlt alle so getickt. Also das war wirklich, wirklich cool ... und man hat halt ... einen riesen Pool an Leuten mit Ideen ... und Anregungen, die wirklich wertvoll sind.

wenn man dann abends einfach mal mit den Ästen geht und sich austauscht. Hat man aber, glaube ich, generell tatsächlich, wenn man sich in San Francisco auffällt, muss man gesagt sein. Was sonst definitiv geholfen hat, war natürlich so ein bisschen die Confidence, die man bekommt, wenn man sieht, hey, wir können mit solchen...

talentierten Teams mithalten. Wir sehen, ... dass wir auf diesem Level mitspielen. Das ist echt toll. Und natürlich die Möglichkeit, ... Fokus zu haben. Julian hat eine Freundin, ... ich habe eine Freundin. Wir haben Familie ... ... und Freunde ... und das nimmt alles auch hin und wieder mal ... Zeit in Anspruch. Und das ist auch okay so. Aber wenn du die Möglichkeit hast, ... drei Monate ...

mit vollstem Fokus ... ... an deinem Produkt zu arbeiten, ... komme, was wolle, ... dann ist das einfach gigantisch. Also um sehr viel Fortschritt ... in sehr wenig Zeit zu schaffen. Also wir hatten uns da ... für drei Monate ein Apartment gemietet ... und haben da eigentlich permanent ... ... also Montag bis Sonntag ... alle sieben Tage ... von 8 Uhr morgens bis 10 Uhr abends ... gecodet und entwickelt und ideated. Und wenn wir dann nicht irgendwie ... essen waren, dann sind wir sogar irgendwie ... jeder ist in sein Schlafzimmer gegangen ... ... und wir haben noch

fünfmal immer zur schlüchtern Tür aufgemacht und haben gesagt, übrigens, ich habe noch eine Idee oder das könnten wir ja so und so machen. Also das war eine richtig, richtig, richtig tolle Zeit.

Andreas Deptolla (20:18.547)
Wie kann man sich den Alltag vorstellen in diesen drei Monaten? Du hast lange Tage und viel gecodet, aber wie war das ganze strukturiert?

Glenn Töws (stagewise) (20:26.342)
Ja, dass es weitestgehend so strukturiert, wie man sich das selber

selber aufbaut oder wie man sich das selber ... strukturiert bedeutet. Es gibt ab und an Events, ... an denen man teilnehmen muss. man muss nicht, ... wenn man irgendwo anders ist, ... ... man wird dazu angehalten. Das sind auch einfach oft so Community-Events, ... manchmal so Learning-Events, ... aber das sind echt wirklich wenige gewesen. Also im Zeitrahmen von drei Monaten ... waren das, ich würde mal so sagen, ... maximal zehn Events. Also definitiv nicht jeden zweiten oder dritten Tag, ... sondern definitiv er seltener.

Und abgesehen davon hast du Freizeit in Anführungsstrichen. Freizeit in dem Sinne, du machst das, was du willst. Und da war die Guideline von Y Combinator. Wenn ihr gut seid, macht ihr...

... macht ihr Produktentwicklung ... ... und Produktideation und Produktvermarktung, ... außer ihr geht gerade ins Gym, ihr müsst Essen kochen ... ... oder ihr müsst schlafen. Das waren so praktisch die drei Entschuldigungen, die man hatte, ... ... unseren Partnern dort ... ... und ansonsten haben die gesagt, kümmert euch um euer Start-up ... ... und das haben wir auch getan.

Andreas Deptolla (21:31.735)
Mh.

Andreas Deptolla (21:39.031)
Aber außer diesen zehn Events gibt es dann irgendwie Mentorship oder irgendwelche Netzwerke, die aufgemacht werden.

Glenn Töws (stagewise) (21:48.851)
Ja, also wir hatten tatsächlich mehrere Ebenen an Gruppierungen bei Y-Combinator. Also es ist so, dass einen Batch erstmal in mehrere Grundgruppen aufgeteilt wurden. Gruppe 1, 2, 3 waren es glaube ich bei uns, also drei Gruppen. Die werden nochmal in Sections aufgeteilt, wo dann jeweils nur fünf oder sechs Teams dann drin sind.

... die haben dann auch mitunter gemeinsame Office Hours. Also dann setzen sich die Partner zusammen, ... setzen sich diese 5, 6 Teams zusammen ... und tauschen sich aus über ihre Probleme, über ihre Challenges. Es gibt immer mal vielleicht so ein Anregungsthema, ... das man sprechen sollte. Vielleicht irgendwie heute wollen wir uns mal ... das Thema Marketing fokussieren. Wie läuft das eigentlich? Genau. Und das bedeutet auch, ... wenn ich sage, dass da Partner dabei waren ... bei diesen Group Office Hours, ... dass das die Partner sind, ... die das Start-up selber dann jeweils auch jeweils hat.

Also es gibt Partner, die dann für jedes Startup da sind. Also wir hatten unseren Partner, der hatte, glaube ich, noch fünf andere Startups betreut, wenn ich mich nicht irre. genau, mit dem hatte man dann auch noch einzelne Meetings. Also man hatte zum einen Group Office Hours mit Partnern und fünf, sechs weiteren Startups. Und dann hatte man einzelne Office Hours, wo man dann eben unser Team, wir zu zweit, plus unser Partner praktisch von Y Combinator, der uns zugewiesen wurde.

Andreas Deptolla (23:12.675)
Wie weit hat sich denn das Produkt, du hast gesagt, ist ein sehr starker Fokus auf das Produkt. Von Start, Y-Commit, bis nach den drei Monaten, wie stark hat sich das Produkt bei euch weiterentwickelt?

Glenn Töws (stagewise) (23:26.913)
Ja.

sehr, sehr weit. Also wir sind hingekommen ... ... sage ich, kann ich glaube ich ganz transparent sagen ... ... wir sind hingekommen mit einem Produkt, was open source war, was nicht monetarisiert war, ... wo wir keinen Plan hatten, wie wir es monetarisieren ... ... und wir waren im Grunde genommen nur so ein kleines Utility. Im Endeffekt haben wir den Browser mit Cursor verbunden, ... also wir waren da so eine Adapterschicht eigentlich ... ... und das Produkt war wirklich grottenschlecht, ... aber es hat halt trotzdem funktioniert und die Leute fanden es deswegen so toll.

Damit sind wir eigentlich bei Y Combinator gelandet, weil die Vision ebenso toll war, wo wir hin wollten. Und wir haben diese Vision dann teilweise auch bereits umsetzen können in dem Badge. Wir sind dahin gekommen, dass wir das Produkt so weit entwickelt haben, dass wir es monetarisieren konnten. Wir hatten dann einen eigenen Agent. Also wir waren nicht mehr an Cursor gebunden, sondern wir hatten einen eigenen Coding Agent integriert, zumindest an rudimentären und hatten das auch monetarisieren können. Also da ist schon einiges passiert. Also von...

... von rough MVP bis hin zu monetized product ... mit ziemlich gutem Growth ... ... war das ein starkes Stück, denke ich mal, was wir da geschafft haben ... ... innerhalb dieser Zeit.

Andreas Deptolla (24:42.375)
Und die Zielgruppe hat sich verändert. Ich gehe jetzt mal davon aus, das sind Entwickler letztendlich. Ist das immer noch so, wenn man es heute anschaut? Oder sind es auch irgendwelche Designer, die sagen, ich möchte da irgendwie zwischen Design und Crote irgendwie Sachen machen? Oder sind es klassisch die Entwickler, die heute euer Tool nutzen?

Glenn Töws (stagewise) (24:49.984)
Absolut.

Ja, also das

Glenn Töws (stagewise) (25:06.689)
Ja, man kann jetzt natürlich nicht sagen, dass 100 Prozent unserer Nutzer einer Gruppe angehören, weil die Leute haben sich bei uns self angebaut. Also ein typisches Product-Lit-Growth-Tool melde ich einfach online an und leg los. Die meisten waren tatsächlich Entwickler, die selber bereits mit Cursor arbeiten, die Vibe-Coding machen, also KI-Powered oder AI-Powered Web Development im Grunde genommen.

und die dieses Tool einfach benutzt haben, ihren Arbeitsabläufe noch weiter zu verbessern. Das waren einzelne Personen ganz oft ... ... oder Devs, die zu kleinen Teams gehören, ... die das dann eigenmächtig ... nochmal trotzdem gekauft haben. Wir hatten aber auch tatsächlich Leute dabei, ...

die tatsächlich nicht technisch waren ... oder kaum technisch. wir hatten zeitweise einen ... ... ich glaube es war sogar ein CEO von einem ... Startup dabei, mit dem hatten wir dann ... noch gesprochen, weil wir gefragt haben so ... warum meldest du dich an? Und er so, ja ich kann jetzt endlich mal ... ... paar kleine Änderungen machen am Code, ... ... so ein bisschen coden kann ich, aber ich weiß nicht wo, was liegt in unserem Produkt und das ist jetzt ... damit plötzlich möglich. deswegen

Es ist nicht 100 % eine Zielgruppe. Wir fokussieren uns auf jeden Fall auf Entwickler aktuell. Aber man merkt, dass das Produkt auch von anderen positiv aufgenommen wurde.

Andreas Deptolla (26:31.099)
Das aktuelle Modell, kommerziell, dann quasi, dass jeder Entwickler eine Lizenz dafür braucht. glaube, die 20 Euro oder Dollar. Und das ist auch der Einstieg. Oder verkauft ihr das klassisch an Firmen im Moment?

Glenn Töws (stagewise) (26:47.781)
Genau, also aktuell machen wir es wirklich so Self-Serve Only. Wir haben einen Free Tier, was super wichtig ist für Leute, die das einfach grundlegend ab und an nutzen wollen. Und dann ein Pro Tier, der dann eben kostet, das sind aktuell 20 Euro im Monat, wobei wir das auch nicht ewig gleich lassen werden, sondern auch im Rahmen von unserem nächsten Produktlaunch mit Sicherheit auch an die Preisstruktur rangehen werden.

Es haben sich tatsächlich auch Enterprises sogar bei uns gemeldet, ... Unternehmen, die das Produkt nutzen wollten. Wir haben bewusst gesagt, ne, wir machen es noch nicht, weil das geht dann mit Service Agreements einher ... ... und das ist ein Overhead, ... den ganzen Prozess bei den Kunden auch durchzuspielen. Das wollten wir mittel- bis langfristig auf jeden Fall machen, ... aber dafür wollen wir erst mal in einem Produktstadium sein, ... wo wir sagen, das ist ein Produkt, ... ... einzelne Champions in Unternehmen ... richtig, richtig toll finden, weil dann wird der Sales Prozess auch deutlich einfacher. Das sind wir fest von überzeugt.

Deswegen liegt der Fokus aktuell gar nicht auf Unternehmenskunden, ... sondern die könnte man mal mitnehmen, ... ... später, wenn es denn Sinn ergibt, ... aber aktuell ist es wirklich Self-Serve und wir suchen einfach interessierte Leute und Champions, ... die richtig Bock haben, ... mit sehr modernen Tools ... sehr gut voranzukommen in ihren Job und ihren Alltag.

Andreas Deptolla (28:01.083)
Wo seid ihr aktuell auf der Skalierung? Wie viele Subscriber habt ihr momentan?

Glenn Töws (stagewise) (28:08.793)
Aktuell ist es tatsächlich so, ich habe die aktuellen Zahlen nicht im Kopf, aber es ist so, dass unsere Zahl massiv zurückgegangen ist. Die Wahrheit ist, dass Cursor ein ähnliches Feature implementiert hat, wie das, was wir aktuell oder ...

Booten hatten im Sommer 2025. Also das geht sehr schnell, ... ... dass Kompetitor dann praktisch inspiriert oder motiviert davon werden, was man selber macht als kleines Team ... ... und das dann selber einfach vielleicht auch nachbauen. Das ist in unserem Fall passiert. Das war eigentlich auch weitestgehend vorhersehbar. Bedeutet aber für uns, dass wir jetzt unser Produkt ... natürlich nochmal weiter denken müssen, ... in die nächste Stufe denken müssen, gucken müssen, ... wie kommen wir da jetzt eigentlich raus, weil ich kann auch

den User verstehen, der dann sagt, wenn ich eigentlich bei Curse eine ähnliche Funktionalität bekomme und ich zahle bereits für Curse, warum sollte ich dann nochmal für Stagewise zahlen?

Andreas Deptolla (29:03.017)
Ja, ist interessant. Das hatte ich mir als eine der Fragen nochmal mitgenommen. letztendlich dieses Feature Problem letztendlich, ob es jetzt Cursor ist oder Co-Pilot oder Cloud Code. Ja, die haben natürlich eine ganz andere, sag ich mal, Power letztendlich dahinter und dann zu sagen, okay, wir steigen da ein, wir würden das direkt ins Tool. Also finde ich erstmal

Ja, also sehr ehrlich von dir das nochmal hier darzustellen. Wie ist denn dann eingebrochen? das irgendwie 30, 50 Prozent oder was? Was habt ihr gesehen?

Glenn Töws (stagewise) (29:39.517)
Das war wirklich flat out und geht auf das Niveau, dass wirklich die meisten Leute weg sind. Also da redet man dann wirklich ... mehr als 50 Prozent auch, muss einfach gesagt sein. Und das ist, ich, ... damit sind wir kein Einzelfall tatsächlich, ... sondern wenn man sich so verschiedenen News ... Outlets anguckt, ... wie verschiedenste KI-Power-Plattformen aktuell

Andreas Deptolla (29:45.463)
Mhm.

Glenn Töws (stagewise) (30:07.389)
sich nacheinander gegenseitig überholen praktisch und dann von heute auf morgen wirklich ... Churn haben, der total absurd ist. Also da ist dann wirklich nicht viel ... Retention, auch Revenue Retention da ... und dann ist das super hoher Churn. Ich glaube leider, sind wir da kein Einzelfall. Wir sind dadurch aber auch nicht demotiviert. Also wir arbeiten an dem nächsten Release ... und wissen, was da möglich ist ... ... und haben natürlich auch unsere Strategie, um dann gegen diese großen Player anzukommen, weil irgendwie ... wir wollen uns natürlich nicht geschlagen geben und wir sind fest davon überzeugt, ...

gewinnen können, nur die Frage ist natürlich wie ... und da muss man glaube ich sehr smart vorgehen. genau.

Andreas Deptolla (30:43.569)
Was ist denn jetzt die Antwort darauf letztendlich? Viele gehen ja dann in welche Nischen rein oder wie macht ihr es im Pivot? Was ist eigentlich die Strategie oder Vision, das Ganze dann wieder nach oben zu skalieren?

Glenn Töws (stagewise) (30:57.853)
Ja.

Für uns ist eigentlich der Approach folgender. Wir machen keinen Pivot in dem Sinne, dass wir unser Werteversprechen ändern und ein anderes Problem lösen, weil wir glauben, dass das Problem, was wir lösen wollen, wichtig ist und extrem gut bei den Usern ankommt. Also selbst unser frühes Produkt hat ja gezeigt, dass das sehr wichtig für die Leute ist und für unsere Nutzergruppe. Sondern wir lassen das Werteversprechen gleich und ändern im Grunde genommen so bisschen die Verpackung und wie wir das Produkt verkaufen und wie wir es packagen.

Das bedeutet für uns konkret, dass wir uns angeschaut haben, als Web-Developer habe ich typischerweise eine Coding-IDI, wo ich dann arbeite und ich habe einen Browser und die Coding-IDI versucht auch teilweise die Website jetzt zu zeigen, die ich entwickle. Das ist ja das, was Cursor macht, womit sie uns dann praktisch so ein bisschen erwischt haben, sagen wir es mal so. Und da haben wir dann einfach überlegt,

Wir sind eigentlich relativ deep domain, was ich glaube heutzutage ... super super wichtig ist. Also ich glaube, wenn man jetzt ein super ... horizontales Business aufbaut mit KI-Power, ... wo dann wirklich eigentlich nicht viel

Special oder Secret Source dahinter steckt, außer KI, dann wird es glaube ich sehr, schwierig. Also das muss einfach gesagt sein, weil man sieht das ja wie jetzt ChatchiePT, ich glaube auch mit ChatchiePT Health heißt das glaube ich, dass man jetzt auch plötzlich dann doch wieder in die Medizin-Schiene reingeht. Anthropic bietet mit Cloud Code selber einen Coding Agent an. Es ist also glaube ich super wichtig, dass man sich auf einen Anwendungs-Case fokussiert, wo man sagt, okay der ist groß genug, daraus einen Unicorn oder eher Decacorn zu machen.

Andreas Deptolla (32:18.711)
Mh.

Glenn Töws (stagewise) (32:37.005)
aber gleichzeitig ist er so spezialisiert, ... ... dass man sich da schon eigentlich ins Bein mit schießt, wenn man da so viel Capacity reinsteckt, sowas dann zu bauen und sich darauf zu fokussieren ... und seine Brand darauf zu fokussieren.

Deswegen ist unsere Lösung eigentlich, wir bleiben dabei, ... Development besser zu machen. Verpacken Sie jetzt aber anders und sagen, ... was ist, wenn wir eigentlich einen Browser bauen? Nicht den x-ten KI-Browser, der irgendwie KI-powered ist, ... sondern einen Browser, der zwar mit KI arbeitet ... oder mit AI-Technologie arbeitet, ... aber halt als Werteversprechen hat, ... der ist dedicated für Developers. Also es ist ein Browser, der nicht wie eigentlich ... ... jeder andere Browser im Markt auf Consumer ... und auf alle fokussiert.

und damit super breit, super horizontal aufgestellt ist, ... sondern ein Produkt, was praktisch Abstriche macht ... ... in der Experience für Leute, die nicht technisch sind, ... aber dafür super viele Dinge liefert, die ein Developer braucht. damit sagen wir praktisch, ... wir gehen uns nicht geschlagen, sondern wir machen wirklich ... Double Down auf diese Richtung Web Development verbessern ... und dann gucken wir, wie das funktioniert, aber wir sind da sehr, sehr guter Dinge.

Andreas Deptolla (33:45.335)
Was nimmt dich denn positiv, dass jetzt eine Entropic, eine Microsoft mit Copilot oder Figma, dass sich wieder auch wieder sagt, wir bauen auch einen Browser nach, der speziell für Developer ist, weil es ja ein recht breiter Markt auch ist.

Glenn Töws (stagewise) (34:02.3)
Ja, absolut. Ich glaube, positiv stimmen ist eine gute Aussage, ... garantieren kann man nichts. Wir hatten auch nicht erwartet, dass Cursor versucht, ... so weit in Web Development reinzugehen, wenn es ja eigentlich eine generalistische Coding-IDI ist, ... aber gut, Web Development ist halt im Trend ... und sehr populär.

Was stimmt uns positiv? Ich glaube, unser Speed ist wirklich sehr, vorbildlich. Also die Entscheidung, einen Browser zu bauen, ist nicht lange her. Ich rede da nicht von Monaten, sondern wirklich von wenigen Wochen. Und das Ding ist eigentlich, der Launch passiert bald von der ersten Beta im Grunde genommen, wo wir sehr positiv gestimmt sind, weil wir eben merken, okay, wie lange hat beispielsweise ein Cursor gebraucht, eigentlich ein Feature zu bauen, wo wir jetzt im Nachhinein sagen, das war ein cooles Nice-to-have, aber da geht noch deutlich mehr.

wie lange haben die dafür gebraucht ... ... und wie lange brauchen wir jetzt, um so viel Fortschritt zu machen, wie wir jetzt eben gemacht haben. Und das stimmt uns sehr, sehr positiv. Plus natürlich die Tatsache, ... dass wir es schon einmal geschafft haben, ... viral zu gehen, was heutzutage ... super, super wichtig ist. Das Produkt muss viral gehen, ... anders geht es gar nicht. Und dann kommt dazu, glaube ich, noch ein bisschen ... ... nicht sachlich begründeter ...

Ehrgeiz und Motivation und Selbstvertrauen, dass man der Meinung ist, dass man es halt trotzdem schafft, auch wenn das vielleicht so aussieht, als wenn es nicht klappt. Weil ich glaube, das muss man immer haben, wenn man gegen die Großen anstinken will. Und jetzt gerade ist eigentlich die Chance, so was Tolles zu bauen. Und das schafft man aber nicht, indem man sagt, vielleicht kopieren die uns irgendwann, sondern das schafft man eigentlich, indem man sagt, wir bauen das, wir bauen das am schnellsten, wir machen das am besten. Und dann können die anderen mal gucken, wo sie bleiben. Und dann spielen wir, dann haben wir den Anstieg.

und dann gucken wir mal, was die machen.

Andreas Deptolla (35:50.647)
Ich glaube, man muss immer positiv dran bleiben und schauen, was sind die nächsten Möglichkeiten. Das war ja wahrscheinlich auch für dich und deinen Co-Fan, für die Beziehung erstmal sehr schwierig. Ich gehe irgendwie, ich habe einen riesen Hype. Ich habe irgendwie, das ganze Ding geht viral. Wir kommen irgendwie nach San Francisco und dann irgendwie irgendwann platzt der Ballon. Und jetzt muss man sich wieder neu orientieren.

Wie habt ihr das gemeistert, Rob? Wie sagt ihr das im Prozess?

Glenn Töws (stagewise) (36:23.579)
Ja.

Glenn Töws (stagewise) (36:27.085)
Da muss ich tatsächlich sagen, dass Julian und ich davon kaum berührt sind. Also wir wollen natürlich erfolgreich sein, wir wollen, dass es klappt und wir machen das auch eigentlich. Also für uns ist das wirklich ein Lebensprojekt mittlerweile, muss man einfach wirklich sagen, wir lieben das, was wir machen.

Die Wahrheit ist aber auch, dass das nicht das Allererste ist, was wir bislang probiert haben und auch schon vorher ein paar Mal hingefallen sind mit Annahmen, die wir gemacht haben, die dann doch nicht gestimmt haben und enttäuscht wurden. Und das bedeutet für uns eigentlich, dass wir ...

dass wir da sehr neutral und sachlich drauf gucken. Also wir haben gesehen, okay, die Zeilen gehen runter. Warum? Wir sehen da eine ganz deutliche Korrelation zwischen Entwicklungen von Competitors und wie gut wir am Markt ankommen. Wie gehen wir voran? Also versuchen wir jetzt dagegen, temporär anzukämpfen oder sagen wir, ziehen uns ein bisschen zurück, praktisch machen einen Rückzug in Strategischen und stellen uns neu auf, dann wirklich mit dem nächsten Schuss eine bessere Defensibility natürlich auch zu haben mittel und bislangfristig. Und das haben wir getan. Also natürlich ist man dann nicht immer

gut gelaunt und man sieht die Zahlen und ich glaube das ist auch gut so, man wenn man die Zahlen sieht, dass man sich so denkt, man das ist echt schlecht, ist nicht gut, so es muss eigentlich hockeystick mäßig nach oben gehen, statt irgendwie zu stagnieren, aber ich glaube das ist auch ganz gut für einen selbst, wenn man dann trotzdem sagt, ich...

darf mich selber in meiner Psyche nicht so sehr davon beeinflussen lassen, ... ... wir bleiben positiv gesinnt ... ... und versuchen da das Beste daraus zu machen ... ... und strategisch zu denken und das tun wir auch.

Andreas Deptolla (38:05.239)
Seid ihr ihr beiden Moment oder habt ihr noch andere Mitarbeiter? Wie seid ihr da aufgestellt?

Glenn Töws (stagewise) (38:13.018)
Ja, es sind nur wir beide. hatten während Y Combinator schon strategisiert, ... Person wir brauchen in unserem Team, ... welche Capabilities wir brauchen, ... ... sind zurück nach Deutschland gekommen ... ... und damit einher ging dann auch so bisschen zeitlich ... ... die Tatsache, dass das dann alles ein bisschen stagniert ist ... ... haben uns dann selber gesagt ...

Nein, wir warten mit Hiring ganz bewusst. Also wir könnten hiren. Ich glaube auch, für manche Personen wäre das so Case, wo man hiren würde bereits. Wir haben mit einigen Founders gesprochen, ... sowohl in San Francisco, aber auch in Deutschland. Und die besten Founder, die schon bereits erfolgreich gegründet haben, ... haben uns alle gesagt, ... Punkt Nummer eins.

... ich habe zu früh gehiert und zu viel, ... hiert später so spät wie möglich und hiert so wenig wie möglich. Und gerade heutzutage, ... womit KI-Support sehr, sehr viel möglich ist, ... das ist einfach auch die Wahrheit, ... ... ist es vielleicht gar nicht so smart, sich das aufzubürden, ... Leute regelmäßig abzuholen, wenn man noch gar nicht in dem Moment ist, wo man sagt, ... okay, wir haben jetzt wirklich anhaltenden, ... also nicht nur kurzfristig, ... sondern auch anhaltenden ... Product Market Fit. Da muss man einfach smart sein ... und deswegen warten wir damit.

Andreas Deptolla (39:28.215)
Du sagst ja gerade, dass das KI heute schon sehr viele Aufgaben erledigt und dann auch letztendlich vielleicht die Aufgaben erledigt, die jetzt vor drei, vier Jahren noch irgendwelche Mitarbeiter gemacht hätten. Wie siehst du denn das Thema, man es bisschen globaler, gesellschaftlicher sieht mit KI im Moment? Also wer sind die Gewinner? Wer sind vielleicht aber auch Verlierer?

Glenn Töws (stagewise) (39:58.853)
Also ich selber bin ja eigentlich einen White-Collar-Worker und Teil der Bevölkerungsgruppe, wo gesagt wurde, auch von den Eltern, also jetzt ohne Schuldzuweisung, einfach, mach ein Studium, das hilft, sehr gut voranzukommen. Jetzt haben wir sehr viele White-Color-Worker weltweit.

... teilweise auch in Bullshit-Jobs. Also da habe ich eine ganz klare Meinung. Wenn man sich so die Industrie anguckt, ... die Wahrheit ist einfach, es gibt sehr viele Bullshit-Jobs ... ... und die Situation wird halt noch viel prekärer dadurch, ... wir KI haben, die viele Themen ... vereinfachen und den Leuten abnehmen kann.

Und niemand hat erwartet, dass das Heil vor allem die White-Color-Worker trifft und nicht die Blue-Color-Worker. Und ich glaube, das ist eine riesen, riesen Challenge. Also abgesehen von dem ganzen Thema Rentensystem in Deutschland muss man sich mal angucken, was für ein Mismatch wir eigentlich haben zwischen Angebot auf dem Arbeitsmarkt. Also welche Leute sind mit ihrem Studium fertig und finden keinen Job versus die Handwerksbetriebe?

laufen heiß und finden nicht genug Leute, die das machen wollen. Und die dann auch wirklich, ja, befreut man ja eigentlich wie gesagt als, im Büro verdienst du gutes Geld teilweise, oder so. glaube, man hat für Kreuzstärke verdient, glaube ich, ganz oft mehr als ein typischer White-Color-Worker.

Und das ist auch völlig fein, aber das zeigt einfach, ist ein deutlicher Mismatch. Und wenn jetzt natürlich KI kommt und noch mehr Büroarbeit abnehmen kann, was sie gerade macht, während so ein typischer Elektriker noch nicht so einfach oder ein Maurer noch nicht so einfach ersetzt werden kann, das macht es natürlich noch mal deutlich prekärer, muss man definitiv sagen.

Andreas Deptolla (41:38.859)
Also jetzt liest man ja ab und zu Amazon macht das ja schon irgendwie auf ganz einem anderen Niveau. Und gerade was du auch sagt, diese White-Color-Drops, dieses Mittelmanagement klassisch, die jetzt wohl durch Karriere setzt. Siehst du das denn hier in Deutschland bei irgendwelchen Unternehmen, dass es tatsächlich so ist, dass da jetzt aktiv Stellen abgebaut werden?

Glenn Töws (stagewise) (42:05.527)
Ich kenne keine Zahlen. Ich kenne ein paar Unternehmen, wo ich selber vorher gearbeitet habe ... und weiß, dass sie unter Druck stehen, Deutschland generell nicht mehr die Innovationskraft hat, ... sie mal hatten, glaube ich. Also unsere Industrie hat nicht mehr die Innovationskraft, ... die sie mal hatte. Auch die Automobilindustrie. Und wir stehen da deswegen massivst unter Druck.

Und es wird natürlich an allen Ecken und Kanten gespart. Ich glaube, was noch nicht so sehr in Deutschland passiert, ist tatsächlich, dass man bewusst dafür sorgt und sagt, wir können noch mehr Leute einsparen, indem wir Jobs gezielt durch KI-Einsatz ersetzen. Ich glaube, das passiert noch nicht. Die Wahrheit ist aber auch, und das ist halt wirklich schwierig, weil das ein sehr großes moralisches Dilemma ist, wenn wir das nicht tun werden, dann haben wir ein riesengroßes Problem hinsichtlich Produktivität und Effizienz.

in unserer Industrie und in unserer Wirtschaft. Wenn wir es tun, verlieren noch mehr Leute ihre Jobs ... oder bekommen keinen Job nach dem Studium. Und das denke ich wird passieren selbst, ... selbst wenn jetzt die ganzen, ich sage mal Generationen, ja.

... Boomer, jetzt praktisch Step-by-Step in Rente gehen, ... ... der Mistmatch auf dem Arbeitsmarkt wird trotzdem bestehen und das wird halt durch Jobs Replacement noch schlimmer. Aber ich selber habe da leider keine Antwort drauf. Ich weiß aber auf jeden Fall, ... wenn ich darüber mit Freunden und Familie und Bekannten rede, ... dass das halt wirklich ein Problem ist. weil ... ich meine, welche Entscheidung willst du treffen? Willst du keine Jobs ersetzen und nicht ... global sein? Oder willst du Jobs ersetzen ... und dann ist der Arbeitsmarkt noch schlechter ... ... als er vielleicht jetzt schon ist?

Schwierig.

Andreas Deptolla (43:51.261)
Und die Frage ist natürlich auch, welche neuen Jobs werden durch KI geschaffen? Das ist ja auch mit jeder neuen Technologie immer wieder so, dass es halt natürlich, sage ich mal, Prozesse gibt und da gibt es Gewinner und Verlierer. natürlich will es auch wieder neue Möglichkeiten geben. Also was natürlich auch ganz interessant ist, wenn man sich gerade die, diese

Glenn Töws (stagewise) (44:08.234)
Absolut.

Andreas Deptolla (44:15.491)
Extrem Werte, Börsenwerte anguckt, der ganzen großen KI. Firmen, müsste man eigentlich sagen, okay, was ist denn da schon reingepriced? haben wir schon davon ausgegangen, dass letztendlich die KI den Unternehmen jetzt irgendwie hilft, riesig Revenue zu generieren. Sieht man jetzt vielleicht noch nicht so oder oder sind es halt die die die Kosteneinsparungen? Also eins von den beiden muss es ja sein oder irgendwann gehen dann die.

Glenn Töws (stagewise) (44:39.639)
Ja.

Andreas Deptolla (44:45.021)
Die Valuation runter, das wäre natürlich auch eine Möglichkeit.

Glenn Töws (stagewise) (44:46.438)
Ja. Also ich wünsche, ich würde es auch besser verstehen. Ich glaube, glaube zum einen ist eingepreist die Vermutung oder die Hoffnung, dass Dinge sich deutlich ändern werden aus Sicht der Investoren in diese Unternehmen. Ich glaube, die Hoffnung ist halt ganz oft, dass diese Unternehmen noch viel, viel wichtiger werden als Microsoft oder Google früher mal war. Wird das passieren?

Ich weiß es tatsächlich nicht, weil China mit ihren Open Source Modellen zeigt, dass auch KI Modelle herrschaft, irgendwie doch nicht so das Ding ist. Und wenn man sich die Preise anschaut, also ich denke schon...

Und ich möchte jetzt bitte nicht, dass irgendjemand Aktien kauft oder verkauft, aufgrund meiner Empfehlungen. Ich selber weiß auch nicht so recht, was ich tun soll, ehrlich zu sein, weil ich bin da sehr zwiegespalten, aber ich glaube, wir sind schon an so einer Stelle, wo jetzt langsam klar wird, dass wir an einigen Stellen deutlich zu viel Euphorie hatten.

... und die Wahrheit einfach deutlich pragmatischer ist. Also es ist ein Prozess, das dauert Step by Step. Es gibt noch Open Source Modelle, da weiß man noch nicht, wie sich das entwickeln wird. Die Hardware, um das auszuführen, wird immer effizienter. Gleichzeitig findet man immer mehr Wege, ... mit kleinen Modellen mehr zu schaffen. Also ich bin ehrlich gesagt, ich gebe es zu, ... ich gehöre zu der Gruppe, die sagt, ... ich weiß gar nicht, ob es in Zukunft so sein wird, dass wirklich jede mögliche KI-Anwendung ... ... unbedingt in einem großen Rechenzentrum laufen wird, die wir gerade massiv bauen.

sondern ich bin ehrlich gesagt der Meinung, dass auch lokal einiges möglich ist. Auch heute schon. Aber das sind halt wie gesagt auch nur Vermutungen.

Andreas Deptolla (46:29.239)
Du sprachst ja gerade an diese Open Source Modelle aus China. Da liest man ja, dass die letztendlich von der Performance irgendwie ein paar sind oder gar nicht so weit weg von den kommerziellen Modellen aus den USA. Habt ihr mal was ausprobiert oder vielleicht nochmal den Schwenk zu By Combinator? Was wird denn da eigentlich verwendet? Weil das ist natürlich auch so eine riesen Kostenfrage dann fürs Business Modell.

Glenn Töws (stagewise) (46:54.421)
Ja.

Dazu muss man sagen, Open Source Modelle, die man dann vielleicht ... selber hosten muss oder wo man sich selber ein bisschen ... mehr Infrastruktur kümmern muss.

bedeuten mehr Aufwand für uns gerade. Das heißt also, wir wollen es eigentlich so einfach wie möglich haben ... und die großen US Provider liefern halt eine einfache API, ... die wir benutzen können. Dementsprechend nutzen wir die auch aktuell. Lokal experimentieren wir natürlich aber auch ... mit Off-Source Modellen hin und wieder. Und bei Y Combinator ist es tatsächlich so, ... ... dass die Leute alles benutzen. Also alles Mögliche. Also es gibt Startups, die benutzen chinesische Modelle. Wir bekommen teilweise aber auch wirklich sehr, sehr guten ... Premiere Support von OpenAI.

von Anthropic. Man bemüht sich sehr darum, ... uns zu überzeugen. Wir hatten Office-Hours ... ... bei Anthropic, wir hatten Office-Hours ... bei OpenAI, die wurden teilweise dann ... denselben Wochentag, ... auf dieselbe Uhrzeit geleakt. War das extra oder aus Versehen? I don't know, aber ...

Es fühlt sich schon so an, dass man weiß, man, also man, man wollte uns so ein bisschen umgaren und uns überzeugen davon, dann doch vielleicht ein Shaggy-PT-Fan oder, oder OpenAI-Fan zu werden oder, oder Anthropic- Google-Fan. Aber die Wahrheit ist, ich glaube, da herrscht sehr, viel Pragmatismus in der gesamten Community und in, und zumindest bei unserem Badge war das definitiv so, dass man alles mögliche ausprobiert hat. Und wenn das chinesische neue Modell wirklich sehr gut war, dann bringt es auch nichts, das irgendwie künstlich schlecht zu reden oder irgendwie ein Fanboy zu sein und zu sagen, ja,

Glenn Töws (stagewise) (48:22.55)
Ich bleibe aber unbedingt bei den US-Modellen, weil das ist so wichtig. Sondern ich glaube, die Wahrheit ist, es ist ja auch besser für die USA, wenn man einfach dadurch motiviert wird und sagt, okay, das Modell von den Chinesen war jetzt wirklich gut, jetzt müssen wir besser werden. Ich glaube, das ist das Gesündeste.

Andreas Deptolla (48:38.131)
Aber auf jeden Fall ein Risiko, sage ich mal, für OpenAI. Vielen Dank für die Offenheit heute. Du hast ja auch ein paar Themen angesprochen, jetzt vielleicht schwieriger waren. Wir wünschen dir auf jeden Fall viel Erfolg beim Relaunch mit dem neuen Produkt. Und vielleicht können wir dich ja im Jahr noch mal hier haben.

Glenn Töws (stagewise) (48:42.438)
Absolut.

Andreas Deptolla (49:06.868)
sehen, wie hat das funktioniert und wie habt ihr das Thema nach vorne getrieben.

Glenn Töws (stagewise) (49:12.1)
Das klingt sehr, gut. Können wir vielleicht mal einplanen. Perfekt. Wunderbar. Danke für die Einladung. Es hat mich sehr gefreut, heute dabei zu sein. Und danke für das nette Gespräch. Ich hoffe, es hat Spaß gemacht. Mir hat es Spaß gemacht.

Andreas Deptolla (49:14.839)
Hahaha

Andreas Deptolla (49:24.471)
Ja, danke, tschau tschau.