Sparkojote – Der Finanzrudel Podcast

In dieser Folge erzähle ich dir, wie mein Investment-Portfolio auf 1,5 Millionen CHF gewachsen ist. Ich erkläre, warum grössere Portfolios sich schneller bewegen, aber prozentual meistens gleich bleiben. Wir diskutieren, ob es weiterhin sinnvoll ist, in Hypeaktien oder antizyklisch zu investieren. Ausserdem teile ich meinen aktuellen Zeitaufwand und die Renditeerwartungen meines aktiven Investierens.

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DISCLAIMER: Ich übernehme keinerlei Haftung für die Richtigkeit der Informationen auf diesem Kanal. Ich betreibe diesen Kanal als Herzensprojekt und bin kein Finanzberater. Bevor du also dein Geld investierst, informiere dich selbst ausreichend. Ich gebe auf diesem Kanal ausschliesslich meine persönliche Meinung wieder. Keine meiner Videos und Podcastfolgen sind als eine Kaufempfehlung oder ähnliches zu verstehen. Du allein bist für deine Finanzen verantwortlich! Ich empfehle auf meinem Kanal ausschliesslich Produkte, die ich selbst nutze und deshalb persönlich empfehlen kann (*). Dafür erhalte ich gegebenenfalls eine Provision. Diese Provision ermöglicht es mir, den YouTube-Kanal zu unterhalten und stetig zu verbessern. Durch die Verwendung dieser Links unterstützt du diesen Kanal. Vielen lieben Dank 🙂

  • (00:00) - Intro
  • (00:33) - Von 1,4 auf 1,5 Millionen
  • (02:01) - Hype-Aktien oder antizyklisch?
  • (04:08) - Bitcoin wieder bei 90'000 Dollar
  • (04:50) - 95 Prozent automatisiert investieren
  • (06:01) - Werbung: Coop
  • (06:33) - 150 Franken Stundensatz
  • (10:31) - Unternehmen vs. Portfolio
  • (12:18) - Fazit und neue Webseite

What is Sparkojote – Der Finanzrudel Podcast?

Der Podcast von Thomas Kovacs, dem Sparkojote: Aktien, Dividenden und Unternehmertum aus der Schweiz.

Herzlich willkommen zur Finanzrudel Audio Experience, einem Podcast für alle, die sich das Thema persönliche Finanzen, Unternehmertum und Minimalismus zu Herzen nehmen. Hier lernst du wertvolle Tipps und Erfahrungen, die du in deinem Leben praktisch anwenden kannst. Mein Name ist Thomas Brandon Kovacs, auch bekannt als Thomas der Sparkojote. Ich bin Unternehmer und führe den grössten Schweizer Finanz-YouTube-Kanal und Finanzblog sparkojote.ch.

Einmal kurz die Augen zugemacht und man ist schon bei eins Komma fünf Millionen im Investmentportfolio. Ja, so schnell kann oder kann es tatsächlich gehen, dass man einfach mal von eins Komma vier auf eins Komma fünf hoch ploppt, meine Lieben. Hätte ich jetzt auch nicht gedacht. Ja, also die eins Komma zwei, da sind wir dann relativ lange hängen geblieben. Eins Komma drei ging dann noch, eins Komma vier war okay, und dann von eins Komma vier auf eins Komma fünf ging dann doch etwas schneller als erwartet.

Jetzt ist nur die Frage, werden wir bis Ende Jahr die eins Komma sechs erreichen oder wieder nach unten korrigieren auf eins Komma vier, eins Komma drei, eins Komma zwei? Who knows? Das Spannende allerdings ist aber, je größer das Portfolio ist, umso schneller bewegt es sich einfach, ja. Und mit umso schneller meine ich natürlich nicht unbedingt prozentual, weil egal wie groß das Portfolio wäre, prozentual sieht die Geschichte ja mehr oder weniger immer gleich aus. Das macht wahrscheinlich keinen Unterschied, ob jetzt mein Portfolio eine Null mehr, Null weniger hat.

Rein so vom Umfang her würde das mehr oder weniger sich genau gleich bewegen. Nur ist so ein bisschen die Frage, wie kann das noch so lange gut gehen? Also besonders gerade in den aktuellen, in den aktuellen letzten Monaten sind natürlich die Unternehmen, die für diese Bewegung sorgen, natürlich sehr hot. Sei das jetzt AMD, Nvidia, Meta mit der neuen Muse, also der AI, dem AI-Assistenten sozusagen.

Viele Dinge, die jetzt gerade aktuell natürlich im Hype sind, und dadurch natürlich pushen. Andere Unternehmen hingegen, sei das jetzt General Mills, PepsiCo, Konsumgüterunternehmen, also diese klassischen Dividendenaktien, und auch Nahrungsmittelunternehmen, die haben gerade zu kämpfen, zu leiden. Da läuft es gerade nicht so gut. Auch bei Netflix gerade aktuell nicht so rosig. Es ist so ein bisschen die Frage, wo investiert man jetzt weiter? Wo fließen die Sparpläne rein? Wo soll man jetzt investieren? Weiterhin in diese Hype-Aktien, in die Magnificent Seven, oder dann doch noch mal etwas mehr antizyklisch

in Unternehmen, die gerade etwas runtergebettelt werden? Ja, und ich muss an dieser Stelle einfach sagen, ich für meinen Teil kaufe jetzt besonders oder halte Ausschau nach eben solchen entweder Turnaround-Kandidaten oder eben antizyklisch nach Unternehmen, die jetzt gerade natürlich etwas, ja, wie soll ich das erklären, ja, ungünstig laufen, wo man sich sagt, hey, ich kaufe jetzt hier zwar nach, vielleicht erwische ich nicht das Tief der Tiefs,

vielleicht ist es dann direkt eine Woche, zwei später noch mal zehn, zwanzig Prozent runter, Who knows, könnte auch sein. Aber ich kriege dafür wirklich sehr, sehr für wenig Geld in Anführungsstrichen mehr Anteile von Qualitätsunternehmen, die langfristig bestehen bleiben und natürlich dann vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt dann Rendite erwirtschaften werden. Ja, da haben wir auch auf der anderen Seite den Bitcoin. Der Bitcoin kratzt wieder langsam aber sicher an den neunzigtausend US-Dollar. Ja, was ist denn hier los? Was passiert hier gerade? Ist Bitcoin wieder im nächsten Bullrun?

Könnte wieder ein nächster Bullrun kommen oder im Jahr zweitausendsiebenundzwanzig die Sache komplett steil gehen und neue All-Time-Highs erreichen? Ja, man weiß es nicht, aber ich selber bin investiert. Ich habe mittlerweile auch mehr Bitcoin, als ich vorher hatte. Ja, ich hatte ja mal alles mit Celsius vor einigen Jahren komplett Totalverlust verloren. Ich habe jetzt mittlerweile mehr als vorher, und das ist auch gut so. Mein Sparplan läuft. Ich habe da auch übrigens, für die, die es interessiert,

habe ich auf sparkojote.ch slash dividenden zum Beispiel, da seht ihr auch insgesamt meinen Cashflow, wie ich den verteile, wie der über Sparpläne läuft, mit dem Kontensystem schön grafisch dargestellt, dass ihr euch auch so ein bisschen besser vorstellen könnt, wie mein Geld sich mehr oder weniger fast schon automatisiert verteilt auf meine Investments, sei das in Aktien, in ETFs, in Edelmetalle, in Krypto. Und das weitestgehend zu, ich sage jetzt mal, fünfundneunzig Prozent automatisiert passiert.

Das Einzige, was ich noch aktuell manuell tatsächlich mache, sind die Portfolio Performance PDF-Imports, dass ich sozusagen die ganzen Investments nachtrage in Portfolio Performance. Das ist das Einzige, was gerade aktuell noch zumindest manuell geschieht, aber der Rest zum Großteil sehr automatisiert. Natürlich eben auch das Thema Optionen, da mache ich noch einiges manuell, aber habe natürlich auch Hilfsmittel, die ich verwende für mich persönlich, um halt einfach auch den manuellen Prozess zu vereinfachen oder auch zu beschleunigen, um halt auch einfach Zeit zu sparen. Das ist natürlich immer so ein großes Thema.

Der Mehrertrag soll sich natürlich auch mit der aufgewendeten Zeit natürlich verrechnen. Nehmen wir jetzt mal zum Beispiel an, ich habe fürs aktive Investieren als Beispiel, hole ich jetzt zum Beispiel zwei Prozent raus. Das wären jetzt für dieses Jahr bei einem eins Komma fünf Millionen Portfolio dreißigtausend Schweizer Franken. Ja, wenn ich jetzt dreißigtausend Schweizer Franken mehr raushole durch natürlich die investierte Zeit, Nehmen wir mal an, ich investiere locker im Durchschnitt eine Stunde pro Tag mindestens. Das sind so sieben Stunden pro Woche, sechs, sieben Stunden pro Woche.

Natürlich ist nicht verteilt über den Tag, manchmal ist halt ein Tag drei Stunden, dann wieder etwas Ruhe und dann zwei. Aber grundsätzlich nehmen wir mal einfach von sechs Stunden, das ist wirklich sehr realistisch für den aktuellen Zeitaufwand, den ich aktiv verwende, um mein Portfolio zu managen. Das sind sechs Stunden, okay. Das heißt, ich habe vielleicht dann auch noch mal so zwei Monate im Jahr, wo ich gar nicht ins Depot gucke. Das heißt, wir haben da im Jahr zehn Monate mal sechs Stunden, das sind, sind das vierzig Wochen mal sechs Stunden, das sind so zweihundertvierzig, sagen wir zweihundert Stunden, ist eher realistisch.

Ja, gibt auch Wochen, da mache ich dann auch mal wirklich nichts, gibt's eben auch. Oder halt eben die zwei Monate, wenn ich in Urlaub bin oder so, da mache ich eigentlich auch nichts. Das heißt, sagen wir zweihundert Stunden, das ist sehr, sehr realistisch an Zeitaufwand. Wenn ich jetzt diese zweihundert Stunden durch die dreißigtausend rechne, die ich mehr erwirtschafte mit meinem Portfolio, jetzt in diesem Fall, also Stand jetzt, dann ist das ein Stundensatz

von sage und schreibe Und das ist eben das Krasse, von sage und schreibe hundertfünfzig Schweizer Franken, ja, den ich durch, also mit diesen zwei Prozent mehr raushole. Was sie ja aber nicht mit einberechnet, oder was man hier jetzt nicht sieht, ist natürlich, wenn ich, ich reinvestiere ja alles. Das heißt, das wird mit der Zeit immer mehr, immer mehr und immer mehr und immer mehr, vor allem über die Jahrzehnte. In zehn Jahren

Wenn ich es weiterhin schaffe, zwei Prozent mehr zu erwirtschaften im Durchschnitt pro Jahr durch das aktive Zutun am Portfolio, dann sind das irgendwann deutlich, deutlich mehr als ein Stundensatz von hundertfünfzig Franken. Vielleicht ist es auch so, dass ich mit der Zeit nicht mehr so viel aktiv machen muss und auch da wieder Zeit sparen kann durch ganze neue Technologien und Dinge.

Die mir halt einfach helfen, manuelle Prozesse mehr oder weniger auch zu automatisieren, zu vereinfachen, dann ist es natürlich so, dass ich erstens mal meinen Zeitfaktor durchaus zu einem gewissen Grad verringern kann, aber durch das wachsende Depot zwei Prozent letztendlich auch sowieso immer mehr und mehr und mehr werden, ja, also zwei Prozent mehr Rendite. Warum ich jetzt über diese zwei Prozent rede? Weil ich meine, ich würde jetzt ja sowieso, wenn ich einen Vanguard FTSE All-World, die Marktrendite mitnehme, also ich einfach nur die Marktrendite mitnehme, dann habe ich praktisch gar keinen Zeitaufwand.

Das heißt, ich muss mir wirklich diese Differenz, also was bringt mir dieser Mehraufwand effektiv, also sprich die Mehrrendite, und um die geht's eigentlich, also nicht um den gesamten Betrag, ja, wäre etwas unfair, weil man mit einer ETF-Strategie Vanguard FTSE All-World ja wirklich fast gar keinen Aufwand hat. Da wäre natürlich dann wirklich der Stundensatz enorm, blöde gesagt, je nachdem wie groß das Portfolio ist. Oder, und ich glaube, das ist so ein wichtiger Punkt, den ich mir auch immer wieder so ein bisschen anschauen werde. Kosten-Nutzen-Zeit-Verhältnis, wie viel Zeit investiere ich, wie viel kommt bei raus. Wobei ich natürlich auch hier

das Ganze auch noch mal speziell betrachte, da das Einkommen durch Investments natürlich durch Dividenden, durch Zinsen, durch Kursgewinne und Co. schon noch mal was ganz anderes ist und auch noch mal ein ganz anderes Kaliber ist. Ja, also wenn ich jetzt zum Beispiel aus meinem eigenen Unternehmen hunderttausend Franken in einem Jahr netto für mich erwirtschaften kann, dann ist das etwas anderes, als wenn ich hunderttausend Franken durch Kursgewinne, Dividenden, Zinsen, Optionsprämien erwirtschaften kann,

weil ein Unternehmen ja doch noch mal etwas anders funktioniert, mehr Aufwand bedeutet, andere Risiken bedeutet und vielleicht auch nicht so einfach skalierbar wäre, ja. Also es ist ein Unterschied, ob ich mit einem Unternehmen hunderttausend mit nach Hause nehmen kann, zweihunderttausend, fünfhunderttausend, eine Million oder sogar mehrere Millionen netto mit nach Hause nehmen kann, pro Jahr wohlgemerkt, versus wenn ich das jetzt mit Aktieninvestments und Co. tue.

Weil die Tätigkeit, ob ich das jetzt mit hunderttausend mache, mit zehntausend, mit hundertfünfzigtausend, mit eins Komma fünf Millionen, mit drei, mit zehn Millionen, ist genau dieselbe Tätigkeit mit genau demselben Arbeitsaufwand, einfach mit mehreren Nullen dahinter. Versus wenn du ein Unternehmen hast, das von, nehmen wir jetzt mal an, hunderttausend Gewinn auf eine Million Gewinn oder dann sogar drei Millionen Gewinn pro Jahr oder mehr hochskaliert. Das sind ganz andere Arbeitsprozesse, ganz andere Schritte und ganz andere Verantwortungen. Als jetzt mit einem Investmentportfolio.

Ja, also du kannst da nicht meiner Meinung nach als One-Man-Show hier, keine Ahnung, ein Unternehmen hochziehen, das x Millionen Gewinn pro Jahr macht, versus du kannst theoretisch und praktisch, wenn du mal das Portfolio dann hast und aufgebaut hast, als One-Man-Show mit diesem Portfolio agieren und dein eigenes Vermögen verwalten und halt dann theoretisch und praktisch davon leben, wenn du das möchtest. Ja, das ist ein großer Unterschied, finde ich persönlich. Aber Auch da, wir sind wirklich auf gutem Weg. Und auch insgesamt die Finanzrudel-Community finde ich auch immer mega cool, dass wir uns gegenseitig so unterstützen. Ihr könnt ja übrigens auch mal jeweils auf sparko.de slash events vorbeischauen.

Ich habe jetzt die ganze sparko.de Seite gerewamped, neu aufgebaut, übersichtlicher gestaltet und auch noch mal mehr Inhalte reingepackt, mehr Transparenz auch noch mal reingetan. Ihr könnt mittlerweile auch mein gesamtes Depot wirklich detailgetreu auf sparko.de slash depot auch noch mal auf der Depotseite nachschauen. Checkt also das auch gerne ab.

Lieben Dank fürs Zuhören. Neue Finanzrudel Audio Experience Episoden gibt es jeden Montag, Donnerstag und Samstag 9 Uhr vormittags. Trete ausserdem dem exklusiven Finanzrudel Community Club bei finanzrudel.ch/club und tausche dich mit Tausenden Gleichgesinnten im Finanzrudel aus. Mehr über mich und meine Reise erfährst du auf meinem Blog www.sparkojote.ch. Interessiert dich, an welchen Projekten ich aktuell arbeite? Dann findest du mich auf Instagram at Sparkojote. Auf meinem YouTube-Kanal Thomas der Sparkojote findest du aktuelle Videos zum Thema persönliche Finanzen, Unternehmertum und Minimalismus. Bis bald.