Zwei Freunde, ihr Smart Home, Self-Hosting, Technik und das ein oder andere Interview mit Makern
Andrej: Moin Leute, willkommen zum SmartHütte-Podcast, der Podcast über Smart Home, Homelab und anderen Technik-Kram.
Andrej: Heute dabei der Thomas
Thomas: Hallo.
Andrej: und ja, ich, Andrej, moin.
Andrej: Genau, heute kein Gast, daher brauchen wir auch kein Thema vorstellen.
Andrej: Heute, doch, wir haben ein Thema.
Andrej: Wir haben am
Andrej: 26. Juli unseren einjährigen Geburtstag gefeiert.
Thomas: Oder verpennt.
Andrej: Verpennt, ja das, ist das überhaupt richtig?
Andrej: 26. Juli, ja.
Andrej: Genau, seit letztem Jahr. Und da dachten wir, wir könnten mal ein bisschen drüber sprechen. Nicht zu viel.
Andrej: Und danach geht es dann ganz normal mit einem bunten Potpourri weiter. Ich glaube, heute mehr von dir vorbereitet als von mir.
Thomas: Alles Kleinkram. Aber netter Kleinkram.
Andrej: Kleinkram. Kleinkram. Jeder Kleinkram ist immer eine Stunde reden.
Thomas: Hoffe ich.
Thomas: Ja, ne? Es artet sowieso immer aus.
Thomas: Na gut. Ich
Andrej: Genau.
Andrej: Weil ich ja faul bin, schrägstrich effizient, hatte ich keinen Bock in die Analytics reinzugucken,
Andrej: sondern habe mir einfach den MCP-Client oder Server,
Andrej: nee, was auch immer, ich habe mir den MCP
Andrej: installiert mit Claude Code und den Transistor.fm.
Andrej: Das ist unsere Podcasting-Plattform.
Andrej: Dort, wo wir auch ein bisschen Analytics und so haben.
Andrej: Und wir haben anscheinend schon 36 Episoden aufgenommen
Andrej: in einem Jahr.
Andrej: Ein Jahr hat ja 52 Wochen, soweit ich weiß.
Thomas: glaube,
Andrej: Ja, also plus minus mal alle zwei Wochen plus minus so eine Drehung.
Andrej: Am Anfang war es ein paar mehr, weil wir Zeit hatten.
Andrej: Und danach wurde es ein bisschen weniger.
Andrej: Genau.
Andrej: Und was ich aber ein bisschen krass fand,
Andrej: ist, wir haben einfach mal 86 Stunden und 18 Minuten hier gesessen.
Andrej: Und das ist nur das, was ihr quasi hört, denn das Geplänkel Vorher und Nachher, das nehmen wir natürlich nicht auf, vor allem wenn wir Gäste haben.
Andrej: Da kannst du easy nochmal eine Stunde draufrechnen pro Episode.
Thomas: das ist echt überraschend viel.
Thomas: Ich meine, es macht Sinn, ne? 36
Thomas: Episoden.
Thomas: Im Durchschnitt
Thomas: liegen wir über zwei Stunden Aufnahme pro Folge.
Thomas: Aber wenn man die Zahl einfach mal so
Thomas: hört. Ei, ei, ei.
Andrej: Dreieinhalb Tage, dreieinhalb Tage nur reden.
Thomas: Nur gequatscht.
Andrej: Ja,
Thomas: Ja, cool.
Andrej: genau.
Andrej: Und 33 von den 36 Episoden haben die 2-Stunden-Marke geknackt.
Andrej: Also nur drei kürzere.
Thomas: Okay. Finde
Thomas: ich gut.
Andrej: Ich
Andrej: denke, einige Interviews sind ein bisschen kürzer gewesen. Wo es ja auch okay ist, weil
Andrej: irgendwann ist ein Thema auch durchgekaut. Und da muss man es ja nicht künstlich verlängern.
Andrej: Genau, das fand ich ganz witzig. Die längste Folge, welche ist es, weißt du es?
Thomas: Ich meine, die letzte
Thomas: oder vorletzte. Ne, vorletzte
Thomas: kann nicht sein, das war mit Jonas.
Thomas: Nein, anders.
Thomas: Stimmt nicht, die letzte war mit Jonas.
Thomas: Und Gabriel.
Andrej: Genau,
Thomas: Genau.
Thomas: Die war es nicht.
Thomas: Ich glaube, dann muss es die
Thomas: 35 gewesen sein.
Andrej: ja, die mit Nix Framework und Dashboard OS, wo wir ein bisschen über Nix oder
Thomas: Ja.
Andrej: ich über Nix philosophiert habe.
Thomas: Wie lange war sie?
Andrej: 3 Stunden 28, die Zeit habe ich heute nicht.
Thomas: Ui.
Andrej: Genau, die kürzeste Episode war die mit Johannes Kettmann über den Office Walker
Andrej: und der sollte auch hoffentlich bald kommen. Da
Thomas: Ich freue mich schon drauf.
Andrej: gibt es ja auch immer wieder Updates, wie weit er ist im Prozess.
Andrej: Ich habe jetzt aber nicht im Kopf, ob die ein Lieferdatum jetzt schon für diesen, eigentlich sollte es ja im September kommen, ich bin mal gespannt.
Thomas: Er hat ein paar Updates jetzt wieder zuletzt geschickt.
Thomas: Also das macht er, finde ich,
Thomas: auch sehr gut.
Andrej: Als Kontext, Office Walker ist so ein
Andrej: Laufband, einfach ein Holzlaufband
Andrej: ohne Motor für den Büro, Tisch.
Thomas: Genau. Und er lässt
Thomas: quasi seine Kickstarter-Bäcker
Thomas: sehr gut dran teilhaben.
Thomas: Wie jetzt gerade der Status ist, auch sehr transparent mit all den Stolperfallen, die man da so
Thomas: findet.
Thomas: Und ich glaube einfach naturgemäß bei so einem Hardware-Produkt,
Thomas: das sind viele.
Thomas: Vor allem bei so einem Produkt, wo es halt
Thomas: auf geringe Toleranzen oder auf genaue Toleranzen angewiesen ist.
Andrej: Ja, und Materialeigenschaften.
Andrej: Materialeigenschaften über Zeit
Andrej: sind andere als über kurze Zeit.
Thomas: Unterschiedliches Gewicht, dementsprechend natürlich auch unterschiedliche Belastungen.
Thomas: Ja, genau.
Andrej: Genau.
Andrej: Dann die längste
Andrej: Durststrecke, nenne ich es mal, waren 46 Tage
Andrej: von einer Folge zur nächsten.
Andrej: War, glaube ich, als wir Urlaub hatten im Sommer.
Andrej: Erst du, dann ich und dann heiße Tage.
Andrej: Und die kürzeste, was meinst du?
Andrej: Hast du eine Idee?
Thomas: 40. Also am Anfang haben wir ja so einen Wochenrhythmus gehabt,
Thomas: aber ich glaube, wir lagen auch mal kurz drunter. Ich würde mal so auf fünf Tage schätzen
Andrej: Ja, waren vier, aber gut.
Thomas: oder sechs, vier.
Thomas: Junge, da hatten wir uns noch viel zu erzählen.
Andrej: Nee, dann hat man Zeit.
Andrej: Zeit ist das Problem.
Thomas: Wann
Thomas: war das? Das muss sehr früh gewesen sein.
Andrej: Genau, das war
Thomas: ne?
Andrej: zwischen, nee, Moment.
Andrej: Nee, weiß ich nicht, hab ich nicht nachgeguckt.
Thomas: Siehst nicht? Okay.
Andrej: Und bei Downloads, ja gut, das hast du ja schon
Andrej: gesehen, aber wir haben jetzt so
Andrej: knapp 30.000
Andrej: Downloads im ersten Jahr gehabt.
Andrej: Ganz genau, 28.729,
Andrej: aber
Andrej: die 2.000 kriegen wir auch noch hin.
Thomas: Was
Andrej: Genau, die erste Episode
Andrej: hat 6 Downloads gehabt.
Andrej: Die
Thomas: wie? Sechs?
Andrej: Episode,
Andrej: Ja, sechs Downloads. On Release Day.
Thomas: Also on-releasing.
Thomas: Mhm.
Andrej: Ja, genau. Und Episode
Andrej: 36, also die letzte,
Andrej: hat 458
Andrej: an Release Tag gehabt. Also
Andrej: laut Claude
Andrej: sind das 46 mal mehr
Andrej: Downloads, äh 76 mal mehr
Andrej: Downloads als davor. Finde ich auch ganz krass.
Thomas: Das
Andrej: Und das hatten wir auch schon vorher.
Thomas: ist auch eine Statistik, die ist nicht ganz einfach, ne?
Andrej: Weiß
Thomas: Macht der Kalendertag?
Thomas: Weißt du das?
Thomas: Oder 24 Stunden?
Andrej: ich nicht.
Thomas: Ähm, die Frage,
Andrej: Müsste Kalendertag sein,
Andrej: weil die Daten im Kalendertag sind.
Thomas: was, ja, weil wir
Thomas: haben halt an unterschiedlichsten Zeitpunkten
Thomas: released. Das ist einer der Gründe, weshalb
Thomas: in der Regel der neue
Thomas: Episoden jetzt immer um
Andrej: Nachts.
Thomas: 12.01 Uhr, Mitternacht quasi
Thomas: rauskommen, weil
Thomas: man dann einfach eine klare
Andrej: Den ganzen Tag.
Thomas: Statistik hat, genau. Transistor
Thomas: selber hat in den
Thomas: Analytics
Thomas: haben die das sogenannte Release Window,
Thomas: das ist für die dann
Thomas: zwei Kalendertage und zwar genau die,
Thomas: der Tag, an dem released wird und
Thomas: der Folgetag, aber halt eben auch wieder
Thomas: Kalendertage und dementsprechend
Thomas: ist die Uhrzeit durchaus
Thomas: relevant. Ist ja jetzt nicht so, ich meine, wir machen
Thomas: es ja nicht für die Statistiken,
Thomas: das ist ganz klar, aber
Thomas: das kann durchaus auch motivieren und
Thomas: ich finde es einfach schön, wenn man so vergleichbare
Thomas: Werte hat. Verdauer.
Andrej: Also Downloads heißt ja nicht unbedingt, dass
Andrej: Leute gehört haben. Und Downloads kann ja auch sein, dass
Andrej: jemand das auf mehreren Geräten
Andrej: runtergeladen hat, etc.
Andrej: Aber einfach mal, nehmen wir das mal an, das wäre tatsächlich
Andrej: so, dass 30.000 Leute
Andrej: sich unser Geschwafel hier angehört haben.
Andrej: Das ist schon ein bisschen crazy.
Thomas: Ja, tut mir echt leid.
Andrej: Sorry, Leute.
Andrej: Genau, das fand ich
Andrej: auch super krass.
Andrej: Und
Andrej: was hat er hier noch? Biggest Single Day Ever.
Thomas: Plus ein paar mehr wahrscheinlich, weil
Thomas: wir haben irgendwann ja
Thomas: angefangen, auch auf YouTube
Thomas: den Podcast
Andrej: Ach, ja, die fünf Leute.
Thomas: auszustrahlen, sage ich jetzt mal.
Thomas: Und das
Thomas: läuft dann über separate Statistiken.
Thomas: Weil es halt nicht über Transistor
Thomas: ausgeliefert wird.
Andrej: Ach, stimmt.
Thomas: Weil für alle, die damit noch nie was
Thomas: zu tun hatten, so ein Podcast ist
Thomas: am Ende ja irgendwo eine
Thomas: MP3-Datei und
Thomas: eine XML-Datei, so ein
Thomas: Feed, den man abonniert.
Thomas: Und der läuft auch nicht bei Apple
Thomas: oder sonst wo, der läuft dann quasi
Thomas: entweder, wenn du es selber hostest, dann bei dir selbst
Thomas: oder wir machen es halt eben mit Transistor
Thomas: als Hosting-Dienst und dann läuft das bei denen.
Thomas: Das heißt, die basteln den Feed zusammen,
Thomas: wir füttern da die Informationen rein,
Thomas: Episodentitel,
Thomas: wer hat daran teilgenommen, irgendwelche
Thomas: Keywords,
Thomas: Shownotes, Kapitelmarker und Transkripte.
Andrej: Transkripte.
Thomas: Das füttern wir alles rein.
Thomas: Daraus baut das Ding dann automatisch diesen XML-Feed oder ist es RSS-Feed?
Andrej: XML ist das im Endeffekt dahinter.
Thomas: Ich weiß es nicht mehr.
Thomas: Ja,
Andrej: Aber RSS basiert ja auf XML.
Andrej: RSS, ja, glaube ich.
Thomas: stimmt.
Thomas: Ja, genau.
Thomas: Und dann wird das halt einfach öffentlich ins Internet posaunt
Thomas: und du musst dann halt hingehen und bei den ganzen einzelnen
Thomas: Podcast-Plattformen,
Thomas: nenne ich es jetzt mal, so wie Apple Podcast oder
Thomas: was gibt es sonst noch?
Andrej: Pocket Casts.
Thomas: Spotify,
Andrej: Ja, whatever.
Thomas: alles, da musst du dann einfach diese URL hinterlegen,
Andrej: dazu
Thomas: diesen RSS-Feed, dann wird der halt einfach regelmäßig gescrapt.
Thomas: Deswegen ist das praktisch auch potenziell zeitversetzt.
Thomas: Also auf Apple Podcast kann es halt eventuell dann direkt um 0 Uhr 1 rausgehen
Thomas: und bei dem anderen dann vielleicht um 5 Minuten später oder eine Stunde später.
Thomas: Keine Ahnung, wie oft da wäre, wie, wo scrapt.
Thomas: Und YouTube nimmt das auch als Basis, diesen Feed.
Thomas: Also die werden nicht quasi, wir bauen keine separaten Videos, die wir dann bei YouTube hochladen, sondern wir sagen, hier nutz mal den RSS-Feed und bau da automatisch Videos draus.
Thomas: Deswegen sind die auch alle total langweilig ohne irgendeinen visuellen Content. Das ist wirklich einfach nur
Thomas: das Logo vom Podcast.
Andrej: hatte ich mal
Andrej: was gelesen, wie definierst du
Andrej: einen Podcast, war die Frage und
Andrej: für mich war es halt Audiocontent
Andrej: und
Andrej: ein Podcast ist halt
Andrej: bei deinem Podcastplayer, das sag ich
Andrej: aber ich höre auch schon lange Podcasts, super lange
Andrej: auch schon bevor das wirklich so mega
Andrej: in den Mainstream reingekommen ist, weil
Andrej: ich da einfach super spannende Podcasts früher gefunden
Andrej: habe, frag mich nicht wie, schon lange
Andrej: her,
Andrej: aber es gibt auch
Andrej: Leute, habe ich irgendwo
Andrej: glaube ich LinkedIn oder was auch immer irgendwo gesehen
Andrej: Die haben gesagt, hey, sag mir deinen Podcast.
Andrej: Und dann hat er sofort die YouTube geöffnet
Andrej: und dort den Namen eingetippt.
Andrej: Das heißt, da ist jetzt gerade so ein Umdenken.
Andrej: Oder Spotify.
Andrej: Wenn du nicht auf Spotify bist,
Andrej: bist du kein Podcast für manche Leute.
Andrej: Und für mich ist das immer so,
Andrej: ja, eigentlich müsstest du einen Podcatcher gucken,
Andrej: weil ein Podcast ist,
Andrej: du würdest ja auch kein YouTube-Video bei Spotify suchen.
Andrej: So, das ist meine Denke dahinter.
Andrej: Aber ich glaube, mittlerweile ist es halt so,
Andrej: es gibt halt so viele Plattformen,
Andrej: jeder hat seine Vorlieben,
Andrej: Jede App hat ihr eigenes Backend.
Andrej: Ich meine, Apple ist schon sehr gesetzt.
Andrej: Die sind sehr früh da gewesen mit ihren iPods damals auch.
Thomas: Ich meine tatsächlich, sie haben das, sie waren die ersten, ja, ich meine das Konzept war
Andrej: Aber es
Andrej: kann auch sein, dass sie es erfunden haben
Andrej: in dem Sinne, als Plattform.
Thomas: nicht von Apple, aber ich meine die haben das als erstes, da gab es irgendwo mal in
Thomas: dem Moment, war das bei der Freakshow?
Thomas: Es könnte sein, dass Tim das Ganze nochmal bei irgendwie, die hatten mal vor ein paar Monaten so eine 20 Jahre Apple-Folge oder sowas oder die letzten 20 Jahre, weil den
Thomas: Podcast gibt es ja auch schon ewig. Und ich meine, eine der Passagen, die haben eine Tierliste gemacht, genau. Und eine der Passagen war halt auch
Thomas: der iPod und Podcast. Ich meine, Name liegt ja auch nah beieinander.
Thomas: Sorry, du wolltest was anderes sagen.
Andrej: Ja, aber fand ich dann spannend,
Andrej: dass die, also du bestimmst nicht,
Andrej: was ein Podcast ist,
Andrej: sondern derjenige, der das konsumiert.
Andrej: Und wenn du dort nicht auf der Plattform bist,
Andrej: dann ist das für den halt kein Podcast.
Andrej: Das fand ich interessant.
Andrej: Ich bin da nicht ganz d'accord mit,
Andrej: aber ist halt auch was Wahres dran.
Andrej: Denn du bestimmst das nicht.
Andrej: Wenn die Person meint,
Andrej: nee, das ist kein Podcast,
Andrej: wenn ich den da nicht finde,
Andrej: dann höre ich den nicht, dann existiert das halt für die nicht.
Andrej: Und das fand ich einfach
Andrej: einen interessanten Gedanken zu dem Punkt.
Andrej: Da ja, Richard, für dich
Andrej: haben wir den
Andrej: YouTube-Feed
Andrej: gemacht. Bitteschön.
Thomas: Das ist einfach, wann du kannst.
Thomas: Damals, die iPods, die hatten ja auch kein Internet, ne?
Thomas: Also so direkt, da musstest du das Ding ja noch anstöpseln an deinen Rechner
Thomas: und so alles draufladen.
Thomas: Bei YouTube
Andrej: Gibt es auch Downloads?
Thomas: gibt es es auch, aber auch,
Andrej: Ja, aber hinter Premium.
Thomas: okay.
Thomas: Und auch so automatisiert, dass du sagen kannst,
Andrej: Ja,
Thomas: alles klar, von diesem, okay, gut.
Andrej: kannst du machen.
Thomas: Na dann.
Andrej: Habe ich schon ein paar Mal für Flug
Andrej: benutzt, ganz praktisch,
Thomas: Hm,
Andrej: weil
Andrej: WiFi im Flieger ist absurd
Andrej: teuer.
Andrej: Aber egal, wir
Thomas: tust du gar nicht, dass es das gibt.
Andrej: digressen.
Andrej: Ja, ich habe es schon ein paar Mal.
Thomas: Schon lange nicht mehr geflogen anscheinend.
Andrej: Genau, genau, genau.
Andrej: Was hatten wir noch? Mist, wo sind
Andrej: meine Notizen. Achso, hier.
Andrej: Wo sind wir stehen geblieben?
Thomas: Definition von Podcast vielleicht?
Andrej: Ach ja,
Andrej: ich hab's wieder.
Andrej: Bester Tag, den wir hatten,
Andrej: war der 16. März. Da haben wir 460
Andrej: Downloads gehabt direkt
Andrej: an dem Tag. Das war die Folge
Andrej: auf den Kakao gekommen.
Andrej: Keine Ahnung, wo es da
Andrej: auch geht.
Thomas: Ich fand den Titel damals herrlich.
Andrej: Ich glaube, es war viel Frickelkram und andere
Andrej: Sachen, keine Ahnung mehr.
Thomas: Und dass du eben auf den Kakao gekommen bist.
Andrej: Und dass ich Kakao mag.
Thomas: Ja.
Andrej: Also, Backkakao.
Andrej: Und was ich am allerkrassesten
Andrej: finde, ist halt dieser, ich glaube, das war durch
Andrej: Matthias Kleine, nochmal fetten Dank dafür.
Andrej: Wir haben angefangen im Juli mit 25 Downloads, dann hatten wir irgendwie August 307, haben wir gerade angefangen, dann im September hatten wir 674
Andrej: Downloads, also relativ starkes Wachstum auch, aber halt sehr organisch.
Andrej: Und von Oktober
Andrej: auf November, also von 647 Downloads im Oktober, gab es einfach im November mal knapp 3000.
Andrej: Und das war wegen der Folge von TouchKio
Andrej: oder wo ich über TouchKio berichtet
Andrej: habe, diese Dashboard-App,
Andrej: dieses Debian-Paket, was man sich
Andrej: zählen kann auf seinem Linux. Und ab
Andrej: da war es eigentlich konstant fast immer
Andrej: über 3000 Downloads. Fast
Andrej: immer, nicht immer.
Thomas: Genau, und Matthias hatte halt auch eine Folge dann gemacht zu Tatschkio und hatte uns referenziert
Thomas: oder
Andrej: Ein YouTube-Short, glaube ich, war
Andrej: das und hat ja uns gelinkt und da hat man
Thomas: so. Ja,
Andrej: gesehen, wie krass Social-Media-Reichweite
Andrej: bringt, was das bringt.
Thomas: das ist so. Ich hatte es gar nicht mitgekriegt am Anfang. Ich habe aber
Thomas: zufällig die Statistiken gesehen und dachte mir, huch, was ist denn da passiert?
Andrej: Ja, ich bin auch fürchterlich
Thomas: Und ja,
Andrej: auf Social-Media, weil
Andrej: Flo und Matthias und von Flo Tomazio
Andrej: und Matthias, kleine von Hausautomation,
Andrej: die machen dann manchmal immer so Content
Andrej: und dann Flo, der taggt mich dann immer bei Instagram,
Andrej: aber ich gucke da vielleicht alle drei
Andrej: Tage mal rein und
Andrej: mir war nicht bewusst, dass viel Content einfach nur 24 Stunden
Andrej: gültig ist.
Andrej: Du kannst es danach nicht mehr
Andrej: sehen. Ich habe dann auch die Benachrichtigung auf dem Handy,
Andrej: weil ich denke, gucke ich später nach.
Andrej: Habe ich nie Bock und Zeit und dann
Andrej: klicke ich da drauf und dann ist der Content schon weg, weil
Andrej: ich weiß nicht was, es gibt ja Reels,
Andrej: Shorts, nee, Shorts ist bei YouTube,
Thomas: es
Andrej: Reels, Storys und
Andrej: ach, keine Ahnung, irgendwas noch bei Instagram.
Andrej: Und ich bin einfach, ich fühle mich einfach wie ein alter Mann vor Instagram. Ich
Andrej: kann das nicht und mich interessiert das auch nicht so sehr.
Andrej: Gutes
Thomas: würde mich auch stressen, ehrlich gesagt, wenn ich jetzt irgendwie so eine Nachricht sehe und
Andrej: auch.
Thomas: muss ich jetzt auch noch schnell gucken, sonst ist sie vielleicht wieder weg.
Thomas: Aber ich
Andrej: Ja, die haben da,
Thomas: habe keinen Instagram-Account mehr. Ich bin befreit sozusagen.
Andrej: ich habe es noch, aber ich nutze es nicht viel. Also verzeiht mir, ich bin nicht so,
Andrej: das einzige Social Media, was ich benutze, ist ein bisschen Mastodon und LinkedIn. So, das war's.
Andrej: Genau, dann hatten wir noch das Thema,
Andrej: ja, das ist jetzt nicht so interessant. Da hat er uns gesagt, dass wir viel Self-Hosting und so reden. Ja, das ist uns sehr bewusst.
Andrej: Ich meine, das wissen wir ja.
Andrej: Was ich aber ganz lustig fand,
Thomas: Ach, Claude hat uns das jetzt gesagt, ja? Okay, hat er gut gesagt.
Andrej: der
Andrej: hat ja keinen Kontext.
Andrej: Hat er gut gefunden.
Andrej: Ich meine, steht ja nicht im Titel
Andrej: oder im Subtitle.
Andrej: Genau, 30 von 34 Folgen
Andrej: sind mit Home Assistant getaggt.
Andrej: Das heißt, das ist wohl ein kontinuierliches Thema,
Andrej: haben wir mal gehört.
Andrej: Ein bisschen viel UniFi, 9 Stück,
Andrej: Linux 8, Matter 6, Proxmox 5 mal.
Andrej: Heißt nicht, dass die Folge jetzt darum ging,
Andrej: aber dass das mal erwähnt wurde
Andrej: und dass wir das manuell als solches getaggt haben.
Andrej: Er hat jetzt nicht irgendwelche Auswertungen der Transkripte gemacht.
Andrej: Und Stalwart, der E-Mail-Server von dir,
Andrej: scheint wohl auch in vier Episoden aufgetaucht zu werden.
Andrej: Es ist wohl die längste Saga, sagt er.
Thomas: Denkst du sagen, okay, dann müssen wir das heute fortsetzen.
Andrej: Die längste Saga, wo Thomas das Update immer noch nicht gemacht hat.
Andrej: Spoiler, sorry.
Thomas: Na gut, dann ist das Thema auch schon fast durch. Ich habe das Update immer noch nicht gemacht,
Thomas: aber wir sind über einen lustigen Bug gestolpert.
Thomas: Nämlich, wenn der Mail-Client
Thomas: Invites verschickt,
Thomas: also
Thomas: Apple-Kalender, Zeitslot,
Thomas: Event definiert, du gibst
Thomas: irgendwelche Empfänger an, verschickst das als
Thomas: Invite, kommt irgendwie eine E-Mail an. Ich habe
Thomas: ehrlich gesagt keinen Schimmer, wie das funktioniert, aber es muss
Thomas: irgendwas mit Stalwart zu tun haben, weil in der E-Mail ist
Thomas: quasi, der Inhalt ist von Stalwart
Thomas: gerendert anscheinend. Und wir haben festgestellt,
Thomas: da gibt es einen Bug. Den hatten wir nämlich auch schon
Thomas: mit, ich glaube, Jonas und Gabriel. Das war schon
Thomas: ein bisschen tricky. Oder danach die
Thomas: Folge, oder die 35, so.
Thomas: Weil,
Thomas: wenn du, sagen wir mal wie heute, 15.30 Uhr als Startzeitpunkt ansetzt, steht das zwar im
Thomas: ICS drin, aber im Body der E-Mail steht einfach 15 Uhr.
Andrej: Ja, ich war verwirrt.
Thomas: Keine Ahnung, wo das herkommt.
Thomas: Und ja,
Thomas: ist jetzt auch nicht weiter wild, aber noch eine Motivation.
Andrej: Muss halt mal updaten.
Thomas: Ja, muss ich mal machen, weil es halt so ein großer Schritt war und Downtime erzeugt. Und ich dachte mir immer, das machst du mal, wenn du mal einen Kopf frei hast.
Andrej: Zu Neidborns Nierung kommen wieder die E-Mails, ne?
Thomas: Ja, aber ich habe halt auch Kunden, die darauf zugreifen. Das heißt, wenn der halt länger down ist, dann
Andrej: Oder werden wieder zugestellt von dem Sender.
Andrej: Na, okay.
Thomas: sollte man das auf jeden Fall mal ankündigen.
Andrej: Genau.
Andrej: Dann hatten wir sechs Interviews mit Gästen.
Andrej: Johannes Kettmann mit dem Office Walker,
Andrej: dem Laufband. Thorsten Müller von
Andrej: Thorsten Voice. Michael Gers von
Andrej: EVCC, dem
Andrej: Wallbox, Photovoltaik, was auch immer,
Andrej: Strommanagementsystem.
Andrej: Samuel
Andrej: Waldeck von Shift über das Smartphone.
Andrej: Das fand ich auch, das war eine tolle Folge.
Andrej: Ich meine, alle gut, aber die hat mich einfach überrascht,
Andrej: positiv überrascht. Ich habe mir nämlich gar nichts erwartet.
Andrej: Das war das Beste dann. Ingo Fischer
Andrej: von der Open Home Foundation und
Andrej: ioBroker. Wir haben ein bisschen über Matter gesprochen.
Andrej: Und natürlich zuletzt, aber nicht als Letztes, geht gar nicht im Deutschen,
Andrej: Last but not least, letzter, aber nicht letzter,
Andrej: Jonas Niesner und Gabriel Lackermeier über Open Display. Genau, die werde ich jetzt auch nächste Woche treffen. Die sind nämlich auch auf der IFA, da freue ich mich schon drauf.
Thomas: Sehr geil.
Thomas: Sehr schön.
Andrej: Genau, so und der Rest ist jetzt bla bla, das ist nicht so interessant.
Andrej: Dann sag ich mal, Marker,
Andrej: Kapitel 1, fertig.
Thomas: Ja, cool. Gibt es denn, weiß ich nicht, irgendwas, was dir, wo du denkst, da sollten wir mal ran?
Thomas: Also, sollen wir irgendwas ändern bei dem, was wir tun? Oder
Thomas: funktioniert das aus deiner Sicht gut? Irgendwas, was dir besonders viel Spaß gemacht hat?
Andrej: Da ich hier kein konkretes Ziel habe,
Andrej: jetzt irgendwie Sponsoren zu gewinnen,
Andrej: das zu monetarisieren oder whatever,
Andrej: wüsste ich nicht, was ich machen sollte,
Andrej: außer das, worauf ich Bock habe.
Andrej: So.
Andrej: Und das ist so einfach, sehe ich das.
Thomas: Ja,
Andrej: Das ist ein bisschen so wie die Open-Source-Entwickler
Andrej: von irgendwelchen Tools, die auf gar keinen Fall Geld haben wollen,
Andrej: weil sonst fühlen sie sich in irgendeiner Weise verpflichtet,
Andrej: etwas zu tun.
Andrej: Ich kann das total nachvollziehen mit diesem Format.
Thomas: das ist ein interessanter Gedanke. Wenn jetzt jemand sagen würde, okay,
Thomas: hier Sponsoring, bitte testet mal unser Produkt und stellt das mal vor, dann ist da natürlich ein gewisser Druck hinter.
Andrej: Ja, und man muss es halt tatsächlich testen,
Andrej: weil wenn ich hier was sponsere,
Andrej: dann möchte ich auch dahinter stehen.
Andrej: Oder würde, dann denke ich so,
Andrej: nee, die Zeit, nee, kein Bock.
Thomas: Das
Andrej: Einfach aufnehmen, fertig, Attacke.
Thomas: ist dann auch noch ein anderer Aspekt. Du musst da erstmal für dich eine Linie finden. Also vielleicht ist die jetzt schon klar, aber
Thomas: musst du halt definieren, wie würde für dich persönlich unter welchen Voraussetzungen ein Sponsoring ablaufen.
Thomas: Gegebenenfalls hat er mit den Herstellern ausmachen können,
Thomas: du hast keinen Einfluss auf die Berichterstattung.
Thomas: Du könntest uns zwar zuschicken,
Thomas: aber es kann etwas Positives oder etwas Negatives bei rumkommen.
Thomas: Es gibt ja verschiedene Ansätze.
Thomas: Und dann natürlich auch
Thomas: genau das, was du meintest,
Thomas: muss man so testen und alles.
Thomas: Das ist jetzt auch nicht so...
Andrej: Ja, ich hätte gerne
Andrej: mehr einfach,
Andrej: also Interviews im Sinne von,
Andrej: das muss jetzt kein Interview sein,
Andrej: aber einfach interessante Gespräche.
Andrej: Also ich könnte mir auch vorstellen,
Andrej: jetzt kam mir jetzt gerade spontan die Idee,
Andrej: weil ich vorher noch mit dem Almi von Eltako gesprochen habe,
Andrej: per Telefon.
Andrej: Grüße gehen raus.
Andrej: Vielleicht hat der mal Bock, hier aufzutauchen
Andrej: und einfach mal über so eine Hersteller-Sicht zu reden.
Andrej: Mit dem Works-with-Home-Assistant-Programm oder whatever.
Andrej: Das ist einfach vielleicht auch mal ein spannender Blick.
Andrej: Ich weiß, dass er mir jetzt auch eine,
Andrej: wenn diese Episode rauskommt,
Andrej: wird er in einer anderen Podcast-Folge irgendwo,
Andrej: ich weiß noch nicht, welchen Podcast,
Andrej: über unser Event letztes Jahr gesprochen haben,
Andrej: wo er auch ausgestellt hat in mir.
Andrej: Nee, nicht letztes Jahr, dieses Jahr im Februar.
Thomas: Das
Andrej: Und das werde ich mir auf jeden Fall anhören.
Andrej: Vielleicht hat er ja Bock auf sowas, wenn er schon bei einem anderen Podcast ist.
Andrej: Sowas vielleicht. Könnte ich mir vorstellen.
Thomas: ist echt interessant.
Andrej: Wie?
Thomas: Vor allem, weil Entaco ja auch...
Thomas: Das ist ein deutsches Unternehmen.
Andrej: Das
Thomas: Und wir hatten ja eher in der Vergangenheit
Thomas: ziemlich viele Negativbeispiele.
Andrej: sind die Leute mit dem Igel in der Tasche.
Andrej: Die Stuttgarter.
Thomas: Okay, was?
Andrej: Die Geizigen.
Thomas: Den Igel in der Tasche.
Thomas: Schön, den kannte ich noch nicht.
Thomas: Genau, weil wir hatten ja sonst eigentlich eher so Negativbeispiele
Thomas: von Herstellern aus Deutschland und Community-Offenheit und so.
Thomas: Das ist da anders.
Thomas: Das klingt gut.
Andrej: Das weiß ich nicht, ob ich das so sagen kann,
Andrej: weil der hat das ja auch in seiner Freizeit gemacht.
Andrej: Der war aber auch trotzdem in offiziellen Vertretungen da.
Andrej: Von daher würde ich das jetzt nicht zu sehr bewerten.
Thomas: Okay, das ist ein Argument, ja.
Andrej: Einfach neutral sehen.
Andrej: Also man kann es als positiv bezeichnen,
Andrej: dass die Firma sagt, klar, wir haben Wochenende
Andrej: mit unseren Geräten, was du willst.
Andrej: Das ist fair.
Andrej: Ob der jetzt dafür finanziell entlohnt wurde,
Andrej: ob der Kostenlogie bekommen hat,
Andrej: das weiß ich jetzt natürlich nicht.
Andrej: Das geht mich auch nichts an.
Andrej: Aber ich würde das jetzt nicht unbedingt zu groß werten.
Thomas: Okay, fair.
Andrej: Ja, du? Was würdest du ändern?
Andrej: Hättest du Bock auf etwas anderes?
Thomas: Gute Frage.
Thomas: Also,
Thomas: ich finde einfach tatsächlich wichtig,
Thomas: dass der Spaß an der Sache bleibt.
Thomas: also das Reden über die diversen Themen.
Thomas: Und was mir halt relativ früh aufgefallen ist,
Thomas: wir hatten uns, als wir die Ideenfindung hatten,
Thomas: hatten wir uns ja irgendwie Smart Home auf jeden Fall schon mal so
Thomas: auf die Stirn geschrieben, aber haben relativ schnell festgestellt,
Thomas: also ich habe relativ, für mich schnell festgestellt,
Thomas: eigentlich überwiegen ja fast die Self-Hosting-Themen.
Thomas: Finde ich aber vollkommen okay, weil
Thomas: ich glaube,
Thomas: es gibt da halt auch eine große Schnittmenge,
Thomas: weil wir jetzt ja hier eben von Smart Home
Thomas: immer im Bereich von
Thomas: offenen
Thomas: Lösungen reden. Wir haben ja keine
Thomas: Lösungen, die jetzt irgendwie rein auf, keine Ahnung,
Thomas: HomeKit oder Google Home
Thomas: oder so basierend sind, sondern wir reden
Thomas: ja hier ganz bewusst von Home Assistant.
Thomas: Das ist halt Self-Hosting
Thomas: und somit, denke ich,
Thomas: betrifft das auch viele
Thomas: Leute, die uns hören,
Thomas: auf einer ähnlichen
Thomas: Ebene.
Thomas: Genau. Und ich
Thomas: persönlich
Thomas: finde es auch
Thomas: vollkommen, also wie du sagtest,
Thomas: das Leben hat, das Leben spielt halt,
Thomas: das Leben kommt dazu, so, wir schaffen,
Thomas: wir haben jetzt halt nicht mehr unseren wöchentlichen
Thomas: Rhythmus, aber dafür
Thomas: haben wir halt Spaß dran. Also, mir geht's
Thomas: zumindest so und das finde ich persönlich wichtig.
Thomas: Wir gucken halt einfach
Thomas: ohne den Zwang, irgendwie jetzt
Thomas: Episoden produzieren zu müssen,
Thomas: wie es gerade passt und
Thomas: was wir für Themen haben.
Thomas: Und dann finden wir was.
Thomas: Ich fand die Interviews
Thomas: sehr, sehr spannend, muss ich sagen.
Thomas: Und
Thomas: ich bin
Thomas: halt vom Typ einfach ganz anders als
Thomas: du. Also
Thomas: wenn
Thomas: ich jetzt irgendwie auf so ein Event
Thomas: gehe, dann bin ich nicht so der kontaktfreudigste
Thomas: Mensch, glaube ich.
Thomas: Freue mich dann immer, die Leute zu sehen, die ich kenne,
Thomas: aber wenn ich halt
Thomas: viele nicht kenne,
Thomas: dann bleibt das auch häufig
Thomas: so. Und
Thomas: die Interviews,
Thomas: die
Thomas: da zustande gekommen sind, sind wahrscheinlich
Thomas: alles Gespräche, die ich sonst
Thomas: nicht gehabt hätte. Das finde ich cool.
Thomas: Es waren nämlich alles sehr spannende Gespräche
Thomas: Und
Thomas: auch überraschende Gespräche teilweise. Also genau, ich bin da auch,
Andrej: Überraschend gut.
Thomas: also du meintest vorhin das Gespräch mit Samuel, das hat mich halt auch persönlich am meisten überrascht, weil ich auch gar nicht erwarten,
Thomas: wusste, was ich erwarten soll, wenn es
Thomas: um ein Smartphone
Thomas: und sonstiges Hersteller aus Deutschland geht, der offensichtlich
Thomas: nicht in Deutschland produziert.
Thomas: Es war total spannend zu hören, was trotzdem alles dahinter steckt und was sie halt auch in
Thomas: China aufgebaut haben, um das eben nachhaltig zu machen.
Thomas: Total spannend, weil das ist halt etwas, womit du normalerweise keinen Kontakt hast.
Thomas: Mit Leuten zu reden von Open-Source-Projekten zum Beispiel,
Thomas: finde ich greifbarer, aber eben diese Erfahrung von einem Handyhersteller, der irgendwann angefangen hat, Dinge herzustellen und dann plötzlich nach Fernost und da die Kontakte pflegen und die Erfahrungen sammeln, was wie wo läuft, worauf man achten muss,
Thomas: total spannend. Aber alle Interviews waren,
Thomas: fand ich, super interessant.
Andrej: Ja, ich bin eigentlich auch,
Andrej: ich kann auch sehr ruhig sein und ich habe keinen Bock,
Andrej: aber ich zwinge mich in solchen Situationen tatsächlich dann einfach,
Andrej: jetzt quatsch ich ihn an, jetzt quatsch ich ihn an,
Andrej: jetzt quatsch ich ihn an, weil im Endeffekt ist danach,
Andrej: also mir ist noch nie jemand gesagt,
Andrej: halt den Mund und geh woanders hin.
Andrej: entweder aus Höflichkeit oder halt nicht,
Andrej: aber es ist auch sehr
Andrej: anstrengend, also wirklich, ich war
Andrej: nach dem Event auch,
Andrej: soziale Batterie war aus,
Andrej: also die war, musste ich neu kaufen.
Andrej: Ich war tot.
Thomas: Mit Event meinst du jetzt Froskern?
Andrej: Ja, FrOSCon
Andrej: oder jetzt auch das
Andrej: Home Assistant Event im Februar, was ich veranstaltet habe,
Andrej: danach war ich einfach richtig fertig.
Thomas: Mhm.
Andrej: FrOSCon war auch gut, zwei Tage,
Andrej: aber ich war auch, Montag war ich durch.
Andrej: Ich wollte ja eigentlich ins Büro noch irgendwie
Andrej: abends noch Sachen machen mit den Kollegen.
Andrej: Spontan morgens gesagt,
Thomas: Mhm.
Thomas: Nope.
Andrej: Nee, geht nicht.
Andrej: Ich kann nicht mehr reden.
Thomas: Ja, zwei Tage und dann halt auch mit Stand, da wirst du ja auch regelmäßig angesprochen,
Thomas: das heißt, du bist ja gar nicht so, du bist ja auch passiv, ne?
Thomas: Also mehr oder weniger, die Leute kommen ja zu dir und,
Andrej: Ja, du bist ein Server, der da steht und Requests beantwortet.
Thomas: ja, quasi, genau.
Thomas: Froskern war für mich auch, ich war ja nur einen Tag da und auch im Grunde effektiv
Andrej: Ja.
Thomas: nur einen Nachmittag, würde ich sagen.
Thomas: War aber auch mal ein Event, wo ich es tatsächlich geschafft habe,
Thomas: mal
Thomas: deutlich mehr Gespräche
Thomas: mit Leuten zu halten, die ich nicht kannte.
Thomas: Bei der Frostkamm war es halt auch so, dass da gibt es ja verschiedene Bereiche.
Thomas: Es gibt halt eben den Bereich, wo irgendwelche Firmen irgendwelche Stände haben und was ausstellen.
Andrej: Es gibt Aussteller und Projekte.
Andrej: Aussteller sind die Firmen, die, glaube ich, auch zahlen.
Andrej: Und Projekte, die müssen nicht zahlen, soweit ich weiß.
Andrej: Also ich habe zumindest nichts bezahlt.
Andrej: Glaube ich.
Andrej: Ich bin mir gar nicht sicher.
Andrej: Kann auch sein.
Thomas: Ja, und ich fand die Projekteckte ehrlich gesagt total spannend.
Thomas: Also wirklich nicht nur, was gab es da?
Thomas: Die
Andrej: LibreOffice.
Thomas: habe ich nicht gefunden.
Thomas: Du hast irgendwas erzählt, aber ich habe sie nicht gesehen.
Andrej: Was?
Andrej: Gegenüber von mir.
Thomas: Da bin ich wahrscheinlich, echt?
Andrej: Ja, so in dem Raum halt auf der anderen Seite.
Thomas: Okay, bin ich dran vorbeigegangen?
Andrej: Riesen Banner, Junge.
Thomas: Weiß ich nicht.
Andrej: Wie kannst du das nicht sehen?
Thomas: Ich glaube, ich bin hinten die Ecke nicht durchgegangen.
Thomas: Es kann sein, dass die, wenn die da standen.
Andrej: Ah, da war es.
Andrej: Ja.
Thomas: Okay, ich bin nicht so weit gekommen, es war ein super Gespräch,
Thomas: ich
Thomas: glaube Harald hieß er, falls du uns zufällig hören solltest und heißt nicht Harald, wir haben aber eventuell am OpenStreetMap Stand gesprochen,
Thomas: das fand ich total interessant, weil du einfach, ich hatte keinen Schimmer, wie die organisiert sind
Thomas: und wie das Ganze mit dem Contributen eben so funktioniert und sagen wir mal, wie formlos das ist
Thomas: und dabei eben nicht das totale Chaos ausbricht, total interessant.
Andrej: Chaos halt, ne?
Thomas: Aber da waren halt auch ständig so Post-Market-OS, ne? Ubuntu Touch war, glaube ich, da.
Thomas: Irgend so ein Embedded-Zeug von dem du, ja, ich komme gerade nicht drauf. G-Note, ja.
Andrej: Genode
Andrej: und das OS hieß
Andrej: Sculpt, glaube ich. Also S-C-U-L-P-T
Andrej: oder so. Kommt die links rein.
Thomas: Ja,
Thomas: genau. Oder irgendein Dino-IM, so ein Instant-Messenger, der auf XMPP basiert
Thomas: für Linux. Und Linux-basierte mobile Betriebssysteme. Also zumindest Post-Market war mir nicht. Und Ubuntu Touch war Thema.
Andrej: Genau. Du nutzt ja Android?
Thomas: Also,
Andrej: Ne, Moment. Doch, die nutzen
Andrej: glaube ich den Android-Kram da drunter und
Thomas: ich meine nicht, meine
Andrej: postmarketOS ist komplett Linux, keine Mainline.
Thomas: Ubuntu Touch ist tatsächlich so ein Puches Linux, tatsächlich,
Thomas: ohne Android. Aber es gibt ja so Emulatoren, die dann verfügbar sind, sodass du dann doch irgendwie was starten kannst, das dann schon,
Andrej: Ich kann mich auch irren.
Andrej: Genau.
Thomas: genau. Dann weiß ich nicht, waren Fedora-Leute da, meine ich, OpenSUSE habe ich mir nicht gesehen.
Thomas: Ja, das war schon, war echt cool.
Andrej: Was ich ja lustig fand, aber
Andrej: ich war ja mit meinem PokyPow-Board, mit meiner Platine
Andrej: und ich hatte
Andrej: meinen Home Assistant Rack dabei
Andrej: und so ein 10-Zoll-Rack mit ein paar Sachen drin.
Andrej: Da konnten die Leute Touch benutzen und was weiß ich.
Andrej: Und neben mir waren einfach die Leute von OpenHAB.
Andrej: Fand ich sehr witzig.
Thomas: Ja, das war eine super Konstellation. Vor allem, weil du auch wirklich auf deinem Rack ja diese
Thomas: Home Assistant Logo Lampe da stehen hattest.
Andrej: Lampe, ja.
Thomas: Sehr gut,
Andrej: Aber die waren auch super nett, hat auch super Spaß gemacht.
Andrej: Also im Endeffekt, ganz ernsthaft, ich habe mit den,
Andrej: ich glaube Kai hieß der, der Hauptentwickler, der war vor Ort.
Andrej: Und noch ein paar, ich glaube drei oder vier andere noch,
Andrej: die dort beide Tage waren, die in diesem, ich glaube ein Verein,
Andrej: das ist ein gemeinnütziger Verein, mitarbeiten.
Andrej: Und ich habe gesagt, komm, erklär mir mal so ein bisschen OpenHAB,
Andrej: weil ich möchte das einfach verstehen.
Andrej: funktioniert das so, ne? Im Endeffekt ist das
Andrej: das Gleiche, nur halt Java-basiert.
Andrej: Also die haben auch,
Andrej: in Homosen heißt es dann Geräte
Andrej: und die nennen das dann anders.
Andrej: Die haben ähnliche Abstraktionsschichten,
Andrej: weil in Software ist es halt
Andrej: so, dass manche Dinge machen
Andrej: einfach Sinn, die so zu tun. Ist egal, was für
Andrej: eine blöde Programmiersprache dahinter ist oder nicht.
Andrej: Und fand ich einfach cool,
Thomas: geil.
Andrej: einfach mal zu sehen, wie das so funktioniert bei denen.
Andrej: Viel flexibler, viel offener,
Andrej: viel mehr die, viele Wege,
Andrej: viel mehr Wege, die zum gleichen Ziel
Andrej: führen.
Andrej: Das hat natürlich seine Vorteile,
Andrej: aber natürlich auch seine Nachteile, wie alles
Andrej: im Leben.
Thomas: Ja, vielleicht können wir darüber ja auch mal quatschen. Ich habe
Andrej: Boah, ich bin
Thomas: irgendwann mal, nö, also dann mit den Leuten an der Stelle, weil
Andrej: nicht tief genug drin, das kann ich nicht gut.
Thomas: ich auch nicht und ich weiß nur, ganz am Anfang, als ich mal ein bisschen sondiert habe,
Thomas: 2017, welche Smart Home Lösungen interessant sein könnten und dann auch sowas getestet habe wie
Thomas: FM, F-H-E-M, das
Thomas: antiquierteste wahrscheinlich, denke ich, zumindest wirkte es so,
Thomas: bin ich auch mal kurz über Open App gegangen,
Thomas: Aber das war ein ganz kurzer Exkurs, somit kann ich da leider auch nicht viel zu sagen. Ich habe so in Erinnerung, als müsste man tatsächlich Java-Code teilweise schreiben, also weniger deklarativ wie bei Home Assistant,
Thomas: mehr Code schreiben, aber das ganz ohne Gewehr.
Thomas: vielleicht,
Andrej: Ich glaube, du kannst alles
Andrej: so machen, die haben auch ihre Automatisierung und so,
Andrej: aber was die halt dir erlauben ist,
Andrej: nicht nur Java, sondern auch unter anderen
Andrej: Programmiersprachen Dinge dort zu machen. Also
Thomas: mhm, okay,
Andrej: so hatte ich das verstanden, dass
Andrej: die, ob du jetzt ein JavaScript da reinballerst
Andrej: oder ein Pythons,
Andrej: ich glaube, das kann das, aber
Andrej: bitte auch nicht festnageln.
Andrej: Diese zwei Tage waren einfach so viel Input
Andrej: ich konnte mir auch nicht alles merken. Plus ich nutze
Andrej: das System nicht, daher kann ich die Architektur nicht erklären.
Thomas: mhm,
Andrej: Nee, aber fand ich cool. Die hatten auch
Andrej: eine richtig geile Demo. Der Typ, einer von den
Andrej: Jungs war, glaube ich, Elektriker und
Andrej: hatte auch so einen Koffer dabei, also
Andrej: mit Schalter, Steckdosen, Lichter
Andrej: und alles drin und drin mit 32 Volt
Andrej: verteilt. Genial, ne? Super geiler
Andrej: Koffer, total gut zum Anfassen.
Andrej: Dann konntest du die States halt
Andrej: sehen in OpenHAB auf dem
Andrej: Interface und dann hatten die auch einen riesen
Andrej: Touchscreen-Fernseher. Der war
Andrej: mega cool, wo dann halt so ein
Thomas: mhm,
Andrej: Dashboard drauf war davon. Das ist schon eine coole
Andrej: Präsi. Hat mir echt gefallen, was die gemacht
Andrej: haben.
Andrej: Und ja,
Thomas: ja, das war cool, das war wirklich gut.
Andrej: einfach toll.
Andrej: Es ist
Thomas: Ja, ansonsten,
Andrej: egal, welches Lager. Das macht einfach Spaß, mit Leuten
Andrej: abzuhängen, die über ein Thema
Andrej: enthusiastisch sind.
Thomas: und es ist nicht so, dass man das nicht vielleicht auch teilweise an den
Thomas: Unternehmensständen kann, weil auch da gibt's natürlich Leute, die für das brennen, und
Thomas: diese Nicht-Projektstände, da waren auch teilweise, ähm, was hab ich da gesehen,
Andrej: Tuxedo.
Thomas: da
Thomas: waren auch Hackerspaces, glaub ich, und sowas dabei, ne, also irgendwo,
Thomas: äh, gab's auch
Thomas: noch außerhalb von den Projektdingern, Leute, äh, Stände, wo
Thomas: Leute eher so mit privatem
Thomas: Interesse gequatscht haben.
Thomas: Weil der Debian-Stand war auch irgendwo da
Andrej: Was? Oh, hab ich gar nicht gesehen.
Thomas: außerhalb meiner.
Andrej: Na gut, ich hätte ja auch meinen Stand.
Thomas: Da war was, ja. Genau.
Thomas: Was mir sonst
Thomas: am meisten auch Spaß gemacht hat
Thomas: in den ganzen Episoden war,
Andrej: Bei der FrOSCon oder sind wir jetzt hier Episoden?
Thomas: ne, ich mache ja die Klammer
Thomas: wieder zu und gehe zu dem
Thomas: was verändern oder
Thomas: was beibehalten, waren
Thomas: so ein paar die Deep Dives,
Thomas: die also
Thomas: über Themen berichten, so von A
Thomas: bis Z. Das hat mir Spaß gemacht,
Thomas: weil ich mich dann natürlich auch nochmal privat etwas mehr mit den Themen auseinandergesetzt habe,
Thomas: als ich das vielleicht sonst tun würde,
Thomas: hier und da.
Thomas: Und das ist jetzt in den letzten Monaten deutlich kürzer gekommen,
Thomas: weil einfach
Thomas: andere Projekte und
Thomas: es blieb einfach weniger Zeit für Deep Dives, wenn man so möchte.
Thomas: Die Projekte waren dann halt die Deep Dives nur eben außerhalb
Thomas: vom Podcast.
Andrej: Ja.
Thomas: Das macht immer Spaß, also da würde ich auch gerne nochmal rein,
Thomas: Aber man muss auch dazu sagen, wir haben schon relativ viel abgegrast von den Themen, die einem so quasi so auf der Leber lagen.
Thomas: Also ob es halt Metriken waren oder Logs oder weiß ich nicht.
Andrej: Ja gut, das ist ja dann irgendwann auch getan.
Andrej: Dann hat man seine Lösung gefunden, aber es gibt auch
Thomas: Genau,
Andrej: viele andere spannende Aspekte
Andrej: und andere Themengebiete.
Thomas: ja.
Thomas: Es kommen ja auch immer neue auf.
Thomas: Aber wir haben uns ganz am Anfang immer hingesetzt und es ist, glaube ich, auch ein sinnvoller Schritt, wenn man so einen Podcast startet oder um zu gucken, ob man ihn startet.
Thomas: Was hätte man denn für Themen, über die man berichten wollen würde?
Thomas: Und es
Andrej: Ja, und wenn die Liste zwei ist, dann
Thomas: ist schlecht.
Andrej: kann man machen, ne, aber
Thomas: Kannst du eine Miniserie draus machen vielleicht oder so.
Andrej: ja,
Thomas: Aber wir sind da schon irgendwie, keine Ahnung, auf 30, 40, 50 Themen, glaube ich, gekommen.
Thomas: Und von diesen Themen,
Andrej: mal eben so aus dem Ärmel war das, das war jetzt nichts,
Andrej: wo du dich mal richtig hingesetzt hast, ne.
Thomas: meinst du beim Erstellen der Liste?
Andrej: Ja, das war ja so, im Endeffekt,
Andrej: das wird wir bei Arbeit machen, was unsere Erfahrungen sind
Andrej: im Self-Hosting, dies, das, jenes, das ist halt nichts,
Andrej: wo wir richtig Brain
Thomas: Ja,
Andrej: Capacity jetzt reingesteckt haben.
Thomas: so ein bisschen schon.
Thomas: Also jetzt auch nicht gar nicht.
Thomas: Aber schon mal hinsetzen und überlegen, worüber können wir denn berichten?
Thomas: Also was ist klar auf Basis unserer Erfahrungen oder auch an vielen Stellen auch einfach Themen,
Thomas: was interessiert einen selbst?
Thomas: Und dann muss man halt natürlich sich die Zeit vorher nehmen und sich da ein bisschen aufschlauen.
Thomas: von diesen Themen, die wir damals gesammelt haben,
Thomas: haben wir halt einfach schon einen Großteil abgefrühstückt.
Thomas: Heißt nicht, dass es da nicht noch welche gibt und noch welche
Thomas: kommen werden, natürlich, weil es auch noch einmal
Thomas: spontan welche entstehen, aber
Andrej: Ja, und von Hölzchen auf Stöckchen, ne, ist halt immer so.
Andrej: Du guckst dir ein Thema an und denkst so, Mist,
Andrej: da ist ja noch so ein Tunnel,
Andrej: So ein Hasentunnel.
Thomas: genau,
Thomas: ja, genau, da
Thomas: hab ich Bock drauf. Also, ich freu mich auf
Thomas: das nächste Jahr.
Andrej: Ja, mir ist nur wichtig, dass das
Andrej: nicht gezwungen ist und
Andrej: ja, wenn wir jetzt sagen würden, wir möchten nicht raushauen,
Andrej: das würde mich total stressen, da habe ich keinen Bock drauf.
Thomas: Ja, geht mir auch so. Was immer
Thomas: schön ist, ist auch von euch zu hören, tatsächlich.
Andrej: Oh ja.
Thomas: Auf was für einer Plattform
Thomas: auch immer, also ob's halt einfach Feedback ist,
Thomas: auch wenn man sich danach vielleicht
Thomas: ein bisschen dumm fühlt, wie das mit dem
Thomas: Bewegungsmetern
Andrej: Oder schlauer danach, weil dann
Thomas: ja, absolut
Andrej: man war ja vorher dümmer, deswegen ist das ja super.
Thomas: ja, genau
Thomas: das macht immer Spaß, also jegliche Art von Feedback
Thomas: irgendwie per E-Mail, Mastodon oder sonst was
Thomas: aber natürlich auch Bewertungen, das ist auch schön zu sehen
Thomas: ähm, genau
Andrej: Na, zum Thema Feedback.
Andrej: Da wollte ich nochmal
Andrej: einmal aufgreifen und zwar
Andrej: hat uns ein Herr geschrieben.
Andrej: Weiß ich gar nicht, ob Herr, weil
Andrej: der Name war Reto, aber
Andrej: ich weiß nicht, ob das wirklich der Name ist oder
Andrej: Spitzname, whatever.
Andrej: Es ging um die Kirche, dass ich mich
Thomas: mhm,
Andrej: darüber drauf aufrege. Ich wollte mal
Andrej: ein bisschen Kontext schaffen,
Andrej: was diese Kirche
Andrej: denn hier tut und warum
Andrej: mich das so aufregt.
Andrej: Und ja, mir war
Andrej: vorher bewusst, dass hier eine Kirche
Andrej: nebenan ist, groß und ich
Andrej: sehe die aus dem Fenster. Also das sind
Andrej: vielleicht Luftlinien 10 Meter oder so
Andrej: vom Turm zu unserem
Andrej: Dachfenster-Schlafzimmer. Aber wie es halt so ist,
Andrej: bei einer Besichtigung von einem
Andrej: Mietobjekt oder was auch immer für ein Objekt,
Andrej: Du kannst nur das erleben, was du zu dem Zeitpunkt erlebst.
Andrej: Und wenn du da nicht vier, zwei Stunden bist,
Andrej: dann kriegst du das halt nicht mit.
Andrej: Deswegen geht man ja auch, wenn man eine Wohnung besucht,
Andrej: nicht Samstagmittag dahin,
Andrej: sondern am besten Freitagmittag vorbeischauen.
Andrej: Damit man weiß, oh, die Straße ist ja doch laut und viel befahren.
Thomas: mhm,
Andrej: Nun ja, wir haben, ich habe auch einen Kollegen,
Andrej: der hat mal als Uhrmacher gearbeitet
Andrej: und hat dann direkt auch über,
Andrej: als wir in Discord waren, weil wir früher gezockt haben,
Andrej: hat er gesagt, ah ja, du hast eine Vierviertel-Takt-Uhr.
Andrej: Ich so, okay, what?
Andrej: Die schlägt halt jede Viertelstunde
Andrej: einmal für 15 nach, zweimal für 30, dreimal für 45 und viermal für die volle Stunde.
Andrej: Zu den zusätzlichen viermalen kommt immer noch ein Schlag dazu für die Anzahl der Stunden, die diese
Andrej: Uhrzeit gerade hat.
Andrej: Das ist morgens um sieben halt sieben, acht, neun und so weiter und bis Maximum zehn Schläge.
Andrej: Das heißt, wir reden von 14 Schlägen Maximum in der Theorie.
Andrej: Dann gibt es noch sowas wie, ich weiß nicht warum,
Andrej: in Zeiten von Armbanduhren, Weckern, Handys und Co.
Andrej: haben wir hier in dem Dorf noch einen kompletten dorfweiten Wecker.
Andrej: Dadurch, dass es ja um 7 Uhr klingelt,
Andrej: klingelt die Kirche einfach 5 Minuten durch.
Andrej: Und ich habe mal gemessen, das sind halt 100 Dezibel bei uns am Fenster.
Andrej: Das ist verdammt laut.
Andrej: Mittlerweile, Moment,
Thomas: hoppala
Andrej: meine Katze hat gerade das Mikro umgestoßen.
Thomas: schön
Andrej: So.
Thomas: ja, also ich meine
Thomas: euer Schlafzimmer ist ja vor allem auch der Raum
Thomas: der dem Ganzen am nächsten liegt, oder?
Andrej: Ja, ja, aber das Büro ist jetzt auch nicht viel weiter.
Andrej: sind ja nur drei Meter versetzt.
Thomas: ja, aber gerade so
Thomas: morgens 7 Uhr, Schlafzimmer
Andrej: Genau und das ist
Andrej: laut, das ist wirklich laut.
Andrej: Ich kann mittlerweile durchpennen, geht
Andrej: und wir schlafen mit dem Fenster auf, weil
Andrej: machen wir einfach. Aber was nicht geht, ist
Andrej: halt, dass unsere Tochter wird dann immer wach. Das ist
Andrej: ein bisschen nervig, weil das ist halt wirklich
Andrej: laut, 100 Dezibel.
Andrej: Naja,
Andrej: wenn es denn um sieben Uhr morgens so
Andrej: bleiben wäre, könnte man vielleicht damit
Andrej: leben oder nur die Stundenschläge, aber das sieben Uhr morgens,
Andrej: das nervt mich schon, gerade am Wochenende, wenn man auspennen
Andrej: möchte oder mal die Gelegenheit hätte.
Andrej: Das ist ja jetzt eh vorbei mit dem Kind, aber
Andrej: sehr geil.
Andrej: Aber es ist
Andrej: auch um zwölf Uhr der Fall, mittags.
Andrej: Es ist auch, weiß nicht,
Andrej: wenn der Pfarrer Geburtstag hat, passiert das auch.
Andrej: Irgendein Feiertag, irgendeine Messe,
Andrej: irgendeine Beerdigung. Es gibt
Andrej: so viele katholische Gründe, dass
Andrej: die uns eine Ruhestörung hier reindrücken
Andrej: müssen. Und ich habe nachgeguckt,
Andrej: die Kirche hat eine Erlaubnis,
Andrej: dass die laut sein darf. Also man kann da nichts
Andrej: gegen machen. Ich wollte mal fragen,
Thomas: Natürlich.
Andrej: ist das wirklich notwendig, dass
Andrej: das so lange bimmelt? Naja.
Andrej: Ja und dann,
Thomas: Das ist einfach auch nicht absehbar.
Thomas: Ich habe das nie vor kurzem erst realisiert.
Andrej: es ist doch manchmal so um 13.17 Uhr, klingelt es dann für 10 Minuten.
Andrej: Und ich so, okay,
Thomas: Ich meine, ich habe irgendwann realisiert, ich wohne ja auch.
Thomas: Also ich wohne irgendwie 50, 60 Meter oder so von der Kirche entfernt.
Andrej: ist ja weit weg.
Thomas: Aber die haben halt nicht diese,
Thomas: was hast du gesagt, Dreivierteltakt-Uhren oder sowas?
Andrej: Vier Viertel.
Thomas: Vierviertel, ja.
Thomas: Also ja, es kommt vor, ich glaube Sonntag morgens um acht oder so.
Thomas: da wird hier auch eine Zeit lang geklingelt
Thomas: und davon werde ich gelegentlich
Thomas: wach. Das ist dann auch nicht so schön, aber
Thomas: ich
Thomas: habe jetzt
Thomas: nicht das Problem, dass hier
Thomas: wirklich mehrmals die Stunde für
Thomas: mehrere Minuten dann auch noch irgendwas klingelt.
Andrej: Die schönste Zeit ist die Osterzeit.
Andrej: Das haben wir aber auch erst dieses Jahr mitgekriegt.
Andrej: Normalerweise sind wir über Ostern Family, die Stars hier über rumfahren.
Andrej: Dieses Jahr waren wir es nicht.
Andrej: Und von Karfreitag an ist einfach Ruhe.
Andrej: Die dürfen dann nicht klingeln.
Andrej: Oh, wir haben es richtig gefeiert.
Andrej: Bis zum Ostermontag dann, dann dürfen die ja wieder bimmeln, bis der Arzt kommt.
Andrej: Und ja, also es ist halt auch so weit, du kannst draußen auf der Terrasse, kannst du halt nicht mehr telefonieren oder mit jemandem sprechen.
Thomas: Das
Andrej: Das ist so laut.
Andrej: Das geht nicht.
Andrej: Das funktioniert einfach nicht.
Andrej: Das ist einfach wahnsinnig laut, wenn die mal loslegt.
Andrej: Naja,
Thomas: kann ich bestätigen.
Andrej: genug gerantet über die Kirche.
Andrej: Das ist einfach nur zur Erklärung, warum ich hier manchmal das Fenster auf und zu mache und hier dann den Hitzetod sterben muss.
Andrej: Katze.
Andrej: Lass mal eine kurze Pause machen.
Andrej: Diese braucht, glaube ich, Futter.
Andrej: So, weiter geht's nach der kurzen Pause.
Andrej: Meine Katze hat das Mikro nochmal umgestoßen.
Andrej: Diesmal musste sie raus.
Andrej: So, wir waren, glaube ich,
Andrej: bei Feedback. Das heißt, ich
Andrej: hatte kurz was mit der Kirche erklärt und
Andrej: jetzt wollte ich mich nochmal bei Sebastian bedanken,
Andrej: der ja auch Thomas darauf hingewiesen hat,
Andrej: dass Infrarotsensoren für Bewegung
Andrej: halt wärmeabhängig sind.
Andrej: Der hat auch direkt Feedback
Andrej: für mich hinterlassen, für mein
Andrej: Dashboard-Assistent-Betriebssystem,
Andrej: für Home Assistant. Vielen Dank
Andrej: dafür. Ich konnte noch nicht darauf reagieren,
Andrej: weil ich habe gerade echt ein bisschen viel zu tun.
Andrej: gerade angefangen wieder zu arbeiten nach der Elternzeit
Andrej: plus noch ein paar Projekte, die ich abgeben muss.
Andrej: Nächste Woche bin ich auf der IFA.
Andrej: Sieh es mir nach.
Andrej: Ich habe schon sehr viel umgebaut wieder bei Dashboard Assistant.
Andrej: Es kommen neue Releases, es kommen neue Features.
Andrej: Ich und Claude sind zu Gange.
Andrej: Wir sind nur noch nicht
Andrej: so weit, dass man es releasen kann.
Andrej: Das ist einfach. Keine Ahnung. Ich bin noch mittendrin.
Andrej: Aber finde ich immer mega cool.
Thomas: Also Cloud, der hat auch keine Ruhe,
Thomas: der schläft auch nicht.
Thomas: Der ist die ganze Zeit dran.
Andrej: Ich schon.
Andrej: Ja, doch, doch, doch.
Andrej: Der darf auch schlafen. Ja, kommt bald.
Andrej: Ich werde es auf jeden Fall im September auch vorstellen
Andrej: bei dem Meetup in Köln bei Olli.
Andrej: am 17. Dann, das heißt, zu dem
Andrej: Zeitpunkt möchte ich das dann ein bisschen
Andrej: polierter haben. Das heißt, nach der IFA werde ich
Andrej: auf jeden Fall ein bisschen mehr Zeit da reinstecken.
Thomas: Und noch ist eh alles Pre-Release-Phase, ne?
Andrej: Ja, ja, also das Release Candidates.
Andrej: Ja, und ich habe
Andrej: auch richtig die 0.1 genommen, oder
Andrej: weiß nicht, 0.3 bin ich mittlerweile, aber
Andrej: die 0 bleibt erstmal vorne.
Andrej: Ja,
Andrej: das hat mich mega
Andrej: gefreut, das Feedback. Das fand ich richtig cool.
Andrej: Ich habe auch schon mit jemand anderem telefoniert
Andrej: darüber. Der fand das auch ganz nett.
Andrej: Hat aber dann doch für sich dann Android geholt,
Andrej: weil war halt schneller realisierbar mal eben.
Andrej: Hat halt auch so, ne, viele Leute
Andrej: nehmen wir einfach so ein Fire-HD-Tablet, so ein
Andrej: günstige Variante, ist ja auch toll.
Andrej: Aber da
Andrej: haben wir drüber gesprochen und da ist mir gar nicht
Andrej: bewusst gewesen, wenn du so ein Fire-HD-Tablet hast, dann ist das
Andrej: dein Amazon-Account. Und er nutzt
Andrej: das Ding in einem Airbnb. So, das
Andrej: heißt, du kannst über, da kannst du einfach bestellen.
Thomas: Keine
Andrej: Vielleicht musst du dann einen zweiten Amazon-Account
Andrej: und vielleicht gibt es auch irgendwelche
Andrej: Berechtigungsgeschichten da, aber da habe ich
Andrej: gar nicht drüber nachgedacht. Du brauchst halt einen Account.
Andrej: Und bei Google Android ja auch, soweit
Andrej: ich weiß. Ich weiß gar nicht, ob du ohne Android,
Andrej: äh, ohne Account da drauf kannst.
Thomas: Ahnung, aber also
Thomas: Also bei Apple-Geräten ist es so eine standardmäßig so, dass du dann halt, wenn du was kaufen wollen würdest, zum Beispiel so im App-Store oder so, dann wird der dich halt nochmal nach dem Passwort oder irgendeiner Art von Authentifikation fragen.
Thomas: Also da gibt es dann schon noch eine Schicht, aber
Thomas: das ist das, was sich an diesen ganzen
Thomas: Big-Tech-Lösungen ja immer,
Thomas: was mich so nervt, genauso wie mit Apple Music.
Thomas: Also wenn du halt, wir haben ja jetzt so einen Arbeits-Notebooks, wo eben nicht unsere eigene Apple-ID auf dem System drauf ist.
Thomas: Und wenn du dann Apple Music hören möchtest,
Thomas: mittlerweile hast du auch die Wahl, das über den Browser zu tun.
Thomas: Als ich das getestet habe vor einem Dreivierteljahr,
Thomas: war das, weiß nicht, ob es das Beta war,
Thomas: oder es gab zwei Interfaces, eins war Beta, eins nicht.
Thomas: Aber das Problem war halt, die Streams sind ständig abgebrochen.
Thomas: Das heißt, ich war effektiv dazu gezwungen, eine Alternative zu finden.
Thomas: Und dann nimmst du halt die Apple Music App
Thomas: und dann kannst du dich da zwar auch nochmal separat einloggen, das geht,
Thomas: aber natürlich mit deinen vollen Credentials.
Thomas: Und
Thomas: das ist nicht nur 100% auf Apple Music bezogen.
Thomas: Ich konnte da auch einsehen, welche Geräte
Andrej: Oh,
Thomas: autorisiert sind für den Account.
Thomas: Und ich glaube, ich konnte sogar Änderungen vornehmen, wie einzelne Geräte rausschmeißen und so.
Thomas: Also das fand ich gar nicht cool.
Andrej: nee, das
Andrej: mixen mit dem Arbeitslaptop, der ein trojanisches
Thomas: Ich
Andrej: Pferd ist. Unangenehm.
Andrej: Ja.
Thomas: würde da lieber einen separaten Account für haben.
Thomas: Und anscheinend geht das ja, weil Music Assistant kann ja über Tokens auch drauf zugreifen.
Andrej: Ach, ja.
Andrej: Okay.
Thomas: Okay, aber das ist noch jetzt ein komplett anderes Thema. Kleine
Andrej: Ja, aber das fand ich
Thomas: Klammer auf.
Andrej: interessant. Also es ist direkt mal
Andrej: zwei Leute, ohne dass ich das öffentlich
Andrej: habe, die Leute kriegen halt einen Direktlink
Andrej: von mir, dann können sie es ausprobieren.
Andrej: War ich noch nicht. Ich bin noch in so
Andrej: einem jungen Zustand, dass ich,
Andrej: wenn zu viele Leute das nehmen, dass es zu viel Feedback wäre,
Andrej: glaube ich. Ich muss mir selber noch ein bisschen klar werden,
Andrej: wie ich das aufbaue. Ja, kann doch.
Thomas: Außer man muss ja dann auch bei jedem Breaking Change natürlich auch überlegen,
Andrej: Nee, nix. Das breche ich.
Thomas: ja ja, das vielleicht schon, aber einen Kommunikationskanal zumindest haben, damit die Leute, die irgendeine Möglichkeit haben
Andrej: Ja,
Thomas: zu migrieren oder das wenigstens wissen, wenn es kaputt geht vorher.
Andrej: da bin ich mal gespannt.
Andrej: Ich habe mir auf jeden Fall ein paar mehr Gedanken gemacht, das umgebaut.
Andrej: Am Anfang war es zum Beispiel so, dass du auf dem Tablet selbst ein Webinterface hast
Andrej: und dann konntest du sagen, okay, ich möchte jetzt zurückrollen.
Andrej: Aber dann habe ich nachgedacht, das Airbnb-Beispiel ist eigentlich ein verdammt gutes,
Andrej: aber auch wenn du Kinder hast im Haus und die drücken einfach rum oder Gäste
Andrej: und dann ist das auf einmal ein Zustand, den du gar nicht selbst hervorgehoben hast,
Andrej: ja dann
Andrej: ist es halt zurückgerollt, ohne dass du es wusstest.
Andrej: und jetzt packe ich das alles in ein Admin-Interface,
Andrej: was man einfach per IP erreichen kann, aber nicht auf dem Gerät
Andrej: selbst. Das heißt aber, ich muss es auch firewallen
Thomas: Das ist gut.
Andrej: auf dem Gerät, weil es ist ja ein Chrome
Thomas: Wie
Andrej: und irgendwie
Andrej: schafft man das schon, da eine IP einzutippen, aber gut.
Andrej: Ne,
Thomas: sieht es denn ansonsten aus bei den Geräten, die du jetzt so zum
Thomas: Entwickeln nutzt? Nehmen wir mal an, die hängen irgendwo in der Wand, sind aber jetzt nicht in die Wand eingelassen. Man hat also physischen Zugriff drauf. Kannst du dann einfach hingehen, SD-Karte reinschmeißen oder so und das Ding umfläschen?
Thomas: Also sind die in irgendeiner Form geschützt davor, dass man das Betriebssystem ersetzen könnte oder
Andrej: kann ich
Thomas: irgendwas reindenkst?
Andrej: nicht. Ich könnte es mit, ich glaube mit
Andrej: so,
Andrej: solange du, also wenn
Andrej: du voll zugefasst auf so ein normales System mit
Andrej: BIOS und allem, kannst du machen, was du willst
Thomas: Ja,
Andrej: und Raspberry Pi, same. Da gibt es halt
Andrej: kein BIOS per se, aber wenn
Andrej: du eine SD-Karte umflasht und das startet, oder nicht mal
Andrej: einfach mitnimmst, dann ist das halt so.
Thomas: okay.
Thomas: Ich habe es befürchtet, aber ja.
Andrej: Dann hast du ja schon viel kriminelle Energie,
Andrej: wenn das tatsächlich so der Fall ist.
Thomas: Ja, absolut.
Andrej: Und ich glaube, es ist eher spannender,
Andrej: das Gerät zu klauen, als das umzuflashen.
Thomas: Wahrscheinlich.
Thomas: Weißt du, mein Gedanke kommt gerade aus einem Kontext, den wir im beruflichen Umfeld haben.
Thomas: Da geht es halt um eine Hochsicherheits-Cloud-Lösung, bei der man
Thomas: sowohl
Thomas: virtuelle Instanz-VMs erstellen kann, als auch irgendwann mal Blech.
Thomas: Bei Blech hast du genau diese Herausforderung, weil wenn Blech mitsamt
Thomas: Remote-Konsole zugänglich ist, kannst du ja auch Firmwares flashen.
Andrej: Das
Thomas: Das heißt, und das ist auch etwas, das schon passiert ist in
Thomas: unserem Umfeld, dass halt einfach schon in der Vergangenheit
Thomas: Bare-Metal-Server mit böswilliger
Thomas: Absicht Custom-Firmwares quasi bekommen haben, die böse Dinge gemacht haben.
Thomas: Und dementsprechend ist natürlich wichtig, dass wenn du so ein System dann spätestens,
Thomas: wenn du es zurücksetzt, um es dann einem anderen Kunden zu geben,
Thomas: dass sowas dann sauber runtergeschmissen wird durch Neuflashen zum Beispiel.
Thomas: Das sind einfach Anforderungen, die...
Andrej: kann ich ja auf der Ebene von NixOS
Andrej: durch den Hash garantieren.
Thomas: Ja, auf der Ebene ja, ne?
Andrej: Natürlich nicht auf der Firmware-Hardware-Ebene,
Andrej: wenn zum Beispiel das BIOS jetzt kompromittiert wird.
Andrej: Das geht natürlich nicht.
Andrej: Kann ich nicht.
Andrej: Ja, ich muss, ich überlege auch schon,
Andrej: es gibt ja auch, Raspberry Pi hat ja auch
Andrej: ein Firmware, ich glaube, es nennt,
Andrej: doch, die haben auch eine, heißt das EEPROM?
Andrej: Anyway, die haben auf jeden Fall so ein Low-Level-Ding, das musst du auch teilweise, die Home Assistant-Leute haben das zum Beispiel bei Home Assistant OS jetzt auch exposed,
Andrej: du kannst es auf die neueste Version bringen, oder du musst es auf die neueste Version bringen, weil irgendein Home Assistant OS hat es verlangt und
Andrej: das überlege ich auch, ob ich das expose als Endpunkt, dass man sagen kann, okay,
Andrej: flash mal die neueste Firmware, weil sonst gibt es irgendwelche
Andrej: Hardware-Schwierigkeiten, dies, das, jenes.
Andrej: Das gleiche hast du ja auch mit BIOS. Es gibt ja mittlerweile
Andrej: viele Hersteller, Lenovo, Dell, HP und ein paar mehr, bei bestimmten Modellen und einige auch sehr, sehr gut gefällig. Und Framework,
Andrej: wo du mit einem Command-Line-Utility
Thomas: Hardware
Andrej: einfach das BIOS aus dem System flashen kannst. Ob ich das dann expose über das Admin-Interface,
Andrej: kann man ja vielleicht mit einem...
Andrej: Aber ist halt auch gefährlich, weil was ist, wenn der
Andrej: Hersteller ein blödes BIOS-Update
Andrej: rausbringt? Weil Framework hat zum Beispiel jetzt letztens ein
Andrej: nicht so gutes BIOS-Update mal rausgebracht.
Andrej: Hat wohl einige,
Thomas: gebrickt?
Andrej: ich glaube
Andrej: nicht ganz gebrickt, aber
Andrej: Probleme gemacht.
Andrej: Und dann
Andrej: wenn du derjenige, der das als OS-Hersteller
Andrej: quasi bereitstellst,
Andrej: aber du hast halt null, null
Andrej: Verantwortlichkeit dafür, das werden die Leute halt
Andrej: nicht verstehen. Ich habe Update geklickt,
Andrej: warum kaputt?
Andrej: Das ist auch völlig okay. Das würde mich
Thomas: Ja,
Andrej: auch total nerven. Daher
Andrej: solche Entscheidungen, die muss ich noch im Kopf
Andrej: mit mir vereinbaren und treffen. Und ich glaube,
Andrej: zwecks Sicherheit, ja, dann musst du halt ein Virus-Passwort
Andrej: hinterlegen bei x86, ne? Bei Raspberry Pi
Andrej: ist es eh vorbei. SD-Karte,
Andrej: der bootet ja einfach alles, was auf
Andrej: SD ist. Es gibt, glaube ich, auch
Thomas: stimmt.
Andrej: Secure-Boot-Sachen beim Raspberry Pi, also
Andrej: bei Embedded generell gibt es das. Da kannst du
Andrej: so Register,
Andrej: also du kannst ja halt so Register
Andrej: dafür freischaufeln oder belegen,
Andrej: dass halt nur bestimmte
Andrej: Betriebsnummer gebootet werden, aber wenn du dann halt da was
Andrej: falsch machst, dann ist der verbrannt und du kannst nichts mehr anderes
Andrej: booten. Das ist halt wirklich ein Hardware-off
Andrej: danach. Und ich weiß,
Andrej: dass Freund von mir, der Niklas, der
Andrej: macht so Embedded-Hardware-Entwicklung und
Andrej: wenn du sowas entwickelst, dann brauchst du halt mal so 10, 15
Andrej: Boards, 300 Euro, damit du,
Andrej: weil du verbrennst eh ein paar Register.
Andrej: Die ist halt wirklich
Andrej: gebrickt danach. Die kannst du nicht mehr benutzen.
Andrej: Das ist ja der Sinn dahinter.
Andrej: Wenn jemand was
Andrej: Böswilliges versucht, dass er ein defektes Gerät
Andrej: danach hat, ist es besser als
Andrej: ein unsicheres, welches in deinem Netz dann ist.
Andrej: Aber ich glaube, wir können die
Andrej: Kirche mal hier bei mir im Dorf lassen.
Andrej: denn
Thomas: Sehr
Andrej: wenn
Andrej: du dir schon die WLANs anguckst
Andrej: von den meisten Airbnbs und Co.,
Andrej: dann ist ja auch egal.
Andrej: Oder dass der Router da accessible ist und so.
Andrej: Ich denke nicht, dass ich da der große Entrypoint sein werde,
Andrej: falls überhaupt genug Verbreitung kommt.
Andrej: Aber ja, das sind die Gedanken, die ich mir zu diesem Thema mache,
Andrej: da er nach der IFA ein bisschen mehr Zeit da reingesteckt wird.
Andrej: Spätestens bis zu 17 ist es ein bisschen minimal poliert,
Andrej: denn da möchte ich es zeigen.
Andrej: Ich habe es auch schon auf der FrOSCon gezeigt,
Andrej: da hat es auch schon super funktioniert,
Andrej: Aber da halt noch mehr
Andrej: Poliermittel drauf.
Thomas: gut.
Andrej: Genau. Vielen Dank
Andrej: fürs Feedback nochmal. Ich freue mich sehr
Thomas: Ja, auf
Andrej: darüber. Oder wir beide tatsächlich auch.
Thomas: jeden Fall.
Thomas: Was wir auch noch ansprechen können tatsächlich ist,
Thomas: das habt ihr vielleicht am Anfang mal gesehen,
Andrej: Ach, hast du schon gemacht.
Thomas: Oder nicht am Anfang, wir hatten es in ein paar Folgen am Anfang kurz erwähnt, am Anfang der Folge,
Thomas: dass wir ja auch Home Assistant Dienstleistungen anbieten.
Thomas: Also, oder grundsätzlich Smart Home, aber unser Fokus lag eigentlich immer auf Home Assistant
Thomas: basierten Dienstleistungen.
Thomas: Da dachten wir uns ja, können wir ja auch mal ansprechen jetzt so beim Jahresrückblick,
Thomas: weil das ist thematisch ja fast zusammen gestartet.
Thomas: Nee, stimmt nicht. Den Podcast haben wir ein paar Monate vorher losgelegt.
Andrej: Aber
Thomas: den haben wir, ja, du sagtest ja vorhin, 26. Juli, genau, die Idee war da
Andrej: die Idee war da.
Thomas: und dann haben wir das irgendwann Ende des Jahres, Oktober, November oder so mal gestartet
Thomas: und
Thomas: an diversen Stellen beworben, Webseite geschaltet, alles drum und dran
Thomas: und das war,
Thomas: ja, eine interessante Erfahrung, würde ich sagen.
Thomas: Können wir es erstmal kurz machen, machen wir nicht mehr tatsächlich,
Thomas: also,
Andrej: Nicht in dem
Andrej: Umfang.
Thomas: genau.
Thomas: Weil, was hatten wir, worauf hatten wir uns ausgelegt?
Thomas: Wir waren offen für
Thomas: alle
Thomas: Kunden-Konstellationen, genau, haben also mit Endkunden Projekte gemacht
Andrej: Wir wollten ausprobieren.
Thomas: oder eben Support angeboten, das Ganze auch für B2B.
Thomas: Und die B2C-Geschichte, also mit Endkunden, muss man sagen, finde ich persönlich
Thomas: erfahrungsgemäß jetzt einfach sehr schwierig.
Thomas: Ich glaube, da haben sich unsere Erfahrungen auch sehr gedeckt, weil wir ein paar Sachen haben wir so ein bisschen zusammen gemacht, aber
Thomas: meistens haben wir uns projektweise aufgesplittet. Der eine nimmt das, der andere das.
Thomas: Aber ich glaube, die Erfahrungen waren einfach sehr, sehr ähnlich.
Andrej: Ja, man.
Andrej: Die Häuser oder die Anwendungen für den
Andrej: User sind halt sehr individuell.
Andrej: Keine gleichen Geräte.
Andrej: Wenig Verständnis für die Technik dahinter.
Andrej: Das, was auch viel schwieriger macht.
Andrej: Und dadurch ist es immer
Andrej: eine Individuallösung. Dadurch ist es im Endeffekt
Andrej: Individualsoftwareberatung
Andrej: und teilweise auch Entwicklung.
Andrej: Und da muss man
Andrej: sich jedes Mal einarbeiten.
Andrej: Und ob derjenige dann die Einarbeitungszeit
Andrej: auch bezahlen möchte,
Andrej: das fand ich schwierig. Das wurde
Andrej: nicht gesehen. Warum
Andrej: Einarbeitung bezahlen, wenn ich ein YouTube-Video gucke?
Andrej: Ja, aber wenn ich das YouTube-Video gucke, gucke ich das halt
Andrej: auch in der Zeit. Ich meine, ich gucke das
Andrej: immer in doppelter Geschwindigkeit meistens, aber
Thomas: Ja, ich meine, Smart Home ist halt jetzt schon so bunt vom Umfeld her, also
Andrej: trotzdem.
Andrej: Nicht Smart Home.
Thomas: Protokolle, Hersteller,
Andrej: Die Häuser.
Andrej: Also
Andrej: So,
Thomas: ja, kann man das jetzt nicht gleichsetzen?
Andrej: doch, weil der eine hat den Wasserzähler
Andrej: und das ist nur kompatibel mit so einem Infrarot-Lesegerät.
Thomas: Ja, genau,
Andrej: Da fängt es ja schon an, ne?
Thomas: ja, ja,
Andrej: Und dann kommt der bunte Mix, was du meinst.
Thomas: ja, genau, dann kommt halt ein, weiß ich nicht, dann der eine hat Zigbee zu Hause, der eine macht es mit Ikea, der andere macht es mit Philips Hue, der nächste hat irgendwie beide so in getrennten Netzen.
Thomas: Dann gibt es,
Andrej: Der eine hat Apple HomeKit noch dabei, möchte, ja.
Andrej: Wenn
Thomas: ja, dann hast du irgendwelche, weiß ich nicht, Warmwasserheizungen oder
Thomas: solche Heizsysteme, die einen haben gar keine Schnittstellen oder haben irgendwelche inoffizielle, oder anders, da gibt es inoffizielle Integrationen aus Home Assistant, die man dann nutzen kann.
Thomas: Es funktioniert dann halt mal so, mal so gut. Also du kannst halt einfach nicht alles kennen.
Thomas: Das ist so eine Erkenntnis und das ist auch einfach, das macht das Thema halt so anstrengend, weil du musst dich wirklich für jedes Projekt
Thomas: neu eindenken und wie du sagtest, halt auch vorbereiten, einlesen.
Thomas: Weil du halt natürlich mit im Laufe der Zeit sammelst du mehr und mehr Erfahrung und gewisse Komponenten sind auch wiederverwertbar oder verwendbar,
Thomas: aber an anderen Stellen, genau, wirst du einfach ständig mit anderer Hardware konfrontiert oder selbst wenn es dieselbe Hardware ist,
Andrej: du nicht wirklich viel
Thomas: in einem anderen Netz, also quasi Zugangsmöglichkeiten sind plötzlich anders, wie kommst du auf das System drauf,
Thomas: hast du, weiß ich nicht, eine WLAN-Trennung oder sowas, gibt es vielleicht auch einfach Netzprobleme, die dir da schon reingerätschen können,
Thomas: Was hat derjenige für einen Server zu Hause, wo man es laufen lassen kann?
Thomas: Ist es ein Pi? Ist es ein, weiß ich nicht, ein Proxmox-basiertes System oder sonst was?
Thomas: Super viele Konstellationen und halt einfach auch Remote ein bisschen schwierig, ne?
Thomas: Also auf die Systeme draufkommen.
Thomas: Wir haben beide Software entwickelt in der Vergangenheit, ne?
Thomas: Und eine Softwareentwicklung ist halt so ein elementarer Bestandteil, dass du
Thomas: Dinge testen kannst, genau.
Andrej: testen kannst.
Thomas: Am besten isoliert schon mal entwickeln, gemoggt oder sowas, lokal auf deinem Laptop.
Thomas: keine Blocker, keine externen Abhängigkeiten,
Thomas: so entwickelst du, dann
Thomas: natürlich nochmal Integrationstesten gegen
Thomas: wirkliche Backends und dann halt ausrollen.
Thomas: So, und das kannst du halt bei einem
Thomas: Home Assistant leider so nicht machen.
Thomas: Du kannst natürlich irgendwie versuchen, etwas
Thomas: nachzubauen, aber
Thomas: alleine schon den Deployment-Mechanismus
Thomas: nachher, wenn du da viele Helper-Entitäten
Thomas: anlegst oder irgendwelche Apps noch
Thomas: installieren musst oder Hex-Integration,
Andrej: Das macht so keinen Spaß.
Thomas: nope.
Andrej: Also wirklich minus tausend ist das.
Thomas: Ja.
Thomas: Das ist also einfach diese ganzen
Thomas: Best Practices, die es in der
Thomas: in der IT schon seit
Thomas: Jahren, Jahrzehnten gibt,
Thomas: die kannst du dort nicht nutzen.
Thomas: Du bist gebunden an die
Thomas: wirklichen Backends und
Thomas: hast dann natürlich auch so Challenges wie,
Thomas: ja, das kann ich total nachvollziehen, also
Thomas: wir hatten auch teilweise wirklich sehr gute
Thomas: Kundenbeziehungen, wo es
Thomas: auch Spaß gemacht hat, mit den Leuten das zu arbeiten,
Thomas: aber du hast, selbst dort hast du so Einschränkungen
Thomas: wie,
Thomas: ja,
Thomas: ich habe halt in meinem Home Assistant die ganzen
Thomas: Kameras vor mir zu Hause und wenn ich da im Schlüpper
Thomas: durch die Gegend laufe, brauche ich
Thomas: jetzt nicht, dass ihr das seht. Das heißt, bitte
Thomas: ankündigen, ich schalte euch den Zugang frei
Thomas: und wenn ihr fertig seid, schalten wir
Thomas: wieder ab.
Andrej: Sieh mich an.
Thomas: Das ist alles, also man kriegt das
Thomas: gewuppt, aber es ist schon
Andrej: Aufwand.
Thomas: einfach, ja, genau.
Thomas: Das ist Aufwand. Das sind Hürden, die du einfach
Thomas: in der Softwareentwicklung so nicht mehr hast und
Thomas: die es wirklich schwierig machen. Ich glaube
Thomas: auch,
Thomas: ein Weg damit
Thomas: umzugehen ist natürlich zu sagen,
Thomas: ja, wir machen halt nicht grundsätzlich
Thomas: HA Dienstleistungssupport für alles,
Thomas: sondern wir gucken uns halt Komponenten
Thomas: an. Die kennen wir
Thomas: dann, die testen wir bei uns, da haben wir ein Labor
Thomas: und für die
Thomas: bieten wir Support an. So haben das
Thomas: glaube ich auch die Jungs gemacht,
Thomas: wie hießen die noch, aus Großbritannien?
Thomas: Erinnerst du dich?
Andrej: Luxia oder sowas?
Thomas: Irgendwas mit Lux, glaube ich auch, ja.
Thomas: Da gab es ein interessantes Interview,
Thomas: ich meine, das war im Home Assistant Podcasten,
Andrej: Ich verlinke es nochmal, ich habe es die Webseite gefunden.
Thomas: wo sie darüber gesprochen haben.
Thomas: Das ist cool, also,
Thomas: Aber
Andrej: Aber das stimmt nicht, die machen alles.
Andrej: Aber die gehen halt vor Ort.
Thomas: die haben gesagt, auch das, genau.
Thomas: Aber sie meinten halt auch, ja, wir können ja gucken,
Thomas: also wenn wir etwas noch nicht unterstützen,
Thomas: dann können wir uns das ja mal anschaffen und das testen
Thomas: und dann gucken, ob wir es unterstützen.
Thomas: Ich glaube, die machen nicht alles, wenn ich das richtig darüber habe,
Thomas: sondern
Andrej: Doch, doch, wenn der Kunde das will, dann machen die das.
Thomas: sie öffnen das.
Thomas: Ja, ist natürlich auch noch eine Option,
Thomas: dass du einfach sagst, okay,
Thomas: dann kann ich dir halt keine Garantien geben.
Thomas: Mach mal das best effort.
Thomas: Ich kann dir auch nur bedingt Zeitschätzungen geben,
Thomas: weil ich weiß ja nicht, was für Probleme auf mich zukommen.
Thomas: Das ist ja häufig so.
Thomas: Dinge sollten funktionieren in der Theorie,
Thomas: aber sie funktionieren in der Praxis nicht.
Thomas: Und, äh, nun ja,
Thomas: das ist
Thomas: sehr einschränkend.
Andrej: Ja, hat mir auch keinen Spaß gemacht.
Andrej: Und das andere, was mir ein paar Mal passiert ist,
Andrej: da gab es eine Anfrage, habe ich beantwortet,
Andrej: teilweise viel Zeit reingesteckt
Andrej: und manchmal auch schon ganz easy das Problem
Andrej: durch eine kleine Antwort gelöst
Andrej: und dann kommt noch nicht mal ein Danke oder so zurück,
Andrej: wo ich mir denke, so Leute,
Andrej: seid doch mal fair.
Andrej: Also ihr habt jetzt jemanden angeschrieben, okay,
Andrej: aber dann sagt doch, wen ist er?
Andrej: Mein Gott, dann muss man die E-Mail halt nicht abrechnen.
Andrej: okay, alles fein, aber wenigstens
Andrej: ein Danke hinterher. Ich habe jetzt auch
Andrej: irgendwelche Leute, die haben mich per WhatsApp verkontaktiert, die haben gesagt,
Andrej: die haben die Nummer von irgendjemandem gekriegt und das
Andrej: werde ich jetzt nicht mehr machen. Ich habe einfach
Andrej: Sachen beantwortet, ich habe den Leuten geholfen und dann wurde ich
Andrej: einfach danach geghostet.
Andrej: Das
Andrej: macht einfach keinen Spaß, B2C.
Andrej: Das
Thomas: Und ich kann auch
Thomas: verstehen, für viele ist das, glaube ich,
Thomas: ähm, es ist,
Andrej: ist eher in meinen Augen
Andrej: das Forum-Thema.
Thomas: ja,
Thomas: weil es halt auch ein Hobby ist oder nice to have
Andrej: Sei es das Englische oder das Deutsche.
Thomas: ist. Du löst zwar
Thomas: effektiv Probleme, aber keine
Thomas: wirklichen Blocker, also keine,
Thomas: dir fehlt was
Thomas: in deinem Leben, nur weil du, keine Ahnung, die Glühbirne
Thomas: jetzt nicht mit der Fernbedienung
Thomas: bedienen kannst.
Thomas: Und,
Andrej: Der Lebenssinn, der
Andrej: fehlt dir dann.
Thomas: ja,
Thomas: Und da kann ich auch verstehen, dass man,
Thomas: gerade weil natürlich alles offen ist, weil es halt Endkundenprodukte sind in der Regel, dann kann man sich in Foren informieren und dann findet man die Lösungen da und
Thomas: das ist vollkommen valide, aber wenn du dich natürlich an jemanden wendest, um da eine kommerzielle Dienstleistung in Anspruch zu nehmen, dann
Thomas: muss die was kosten.
Thomas: Leute müssen davon leben können,
Thomas: wenn es kein Hobby bleiben soll. Und für ein Hobby, das nicht oder
Thomas: nur bedingt bezahlt wird, dafür habe ich keine Zeit. Dann macht man doch lieber Dinge, wo man nicht von außen gesteuert wird und
Andrej: Hobbys habe ich andere.
Thomas: mehr Spaß dran hat vielleicht.
Thomas: Interessant fand ich das Thema ja schon und Spaß macht Smart Home ja auch, sonst würden wir den ganzen Bums ja hier nicht machen.
Andrej: Ja,
Thomas: Aber in der Rolle eines Dienstleisters, schwierig. B2C zumindest.
Andrej: B2B
Andrej: könnte ich mir das auch noch vorstellen.
Andrej: Hätte ich auch noch Ideen. Meine wäre natürlich
Andrej: jetzt hier,
Andrej: gerade mit dem Dashboard-Assistent
Andrej: in Airbnbs zu gehen.
Andrej: Als ich jetzt aus dem Urlaub kam,
Andrej: letztens aus Irland, da dachte ich,
Andrej: da liegen überall diese blöden Heftchen
Andrej: rum, die überall Kaffeeflecken
Andrej: haben, wo das WLAN,
Andrej: die nächste Tankstelle, das nächste
Andrej: Krankenhaus, der ganze Kram.
Andrej: Warum sind die Infos nicht einfach
Andrej: per QR-Code irgendwo abrufbar?
Andrej: Warum muss ich mir so eine,
Andrej: warum ist das
Andrej: nicht einfach und elegant und toll?
Andrej: Oder zum Beispiel möchte ich ganz häufig, wenn ich in einem Airbnb bin
Andrej: und dann haben die da Klopapier vergessen oder so,
Andrej: dann möchte ich nicht anrufen.
Andrej: Ich möchte einfach irgendwo kurz klicken und dann wissen die Bescheid.
Andrej: Das kann ja auch synchron laufen.
Andrej: Das muss ja nicht synchron laufen.
Andrej: Und die Plattformen, die sind ja jetzt auch nicht so mega geil
Andrej: mit Kommunikation mit den jeweiligen
Andrej: Airbnb-Besitzern
Andrej: oder Ferienwohnungen oder wie sie eigentlich heißen.
Andrej: Vivo Direkt ist, glaube ich, gerade wieder hoch im Kommen.
Andrej: Da könnte ich mir das schon vorstellen.
Andrej: Das würde mir auch Bock machen.
Andrej: Aber
Andrej: ja, noch ist Sonne, noch nichts.
Andrej: Ich habe einen Kontakt jetzt gefunden dadurch, mal gucken, vielleicht wird ja daraus was, aber
Andrej: es ist nur testen, Wasser testen,
Thomas: Und das macht auch Spaß, das darf man auch nicht vergessen. Ein bisschen testen und gucken, was man
Andrej: genau, einfach ausprobieren.
Thomas: machen könnte.
Thomas: Genau.
Andrej: Wie ich im Engineering-Podcast gesagt habe, fuck around and find out oder so. Das
Thomas: Man
Andrej: ist leider so.
Thomas: lernt auf jeden Fall Dinge. Also
Thomas: über viele dieser Aspekte wäre ich mir im Vorhinein nicht klar gewesen.
Thomas: Klar, die Vielfalt von Produkten und Standards, das schon, aber
Thomas: dass es dir halt einfach effektiv an Entwicklungspraktiken fehlt in einer Home Assistant Umgebung,
Thomas: hatte ich unterschätzt.
Andrej: Das ist sehr
Andrej: auf den Nutzer, der es nutzt, fokussiert.
Thomas: Und was ich auch sehr spannend fand war,
Thomas: manche Kunden haben sehr konkrete Vorstellungen, was sie möchten und wie sie es möchten, das finde ich auch
Thomas: super.
Thomas: In meinem Smart Home, würde ich es mal so formulieren, das war vorher eher getrieben von, was kann ich?
Thomas: Was kann ich mit einfachen Mitteln oder mit vertretbaren Mitteln?
Thomas: Wenn du aber die Dienstleistung erbringst, wirst du häufig auch damit konfrontiert, ich hätte es gerne so und so.
Thomas: Und es sind oftmals die Details am Ende, die schwierig umsetzbar sind, weil du eben,
Andrej: Die 20% am Ende.
Thomas: genau, in Home Assistant dann gewisse Dinge nur zu gewisser Zeit einblenden,
Thomas: anhand von irgendwelchen Sensoren, die irgendwo definiert sind und irgendwas machen.
Thomas: Und
Thomas: es kann relativ schnell relativ komplex werden.
Thomas: Und in dem Maße hätte ich mir persönlich wahrscheinlich einfach,
Thomas: bloß hätte ich einfach nicht gemacht.
Thomas: Aber da einzutauchen und
Thomas: da muss ich, also da würde ich auch sagen,
Thomas: habe ich einige dunkle Seiten von Home Assistant gesehen.
Thomas: Dokumentation, die sehr semi ist.
Andrej: Oh ja, der Kalender
Thomas: Ja, genau, Kalender basiert alles, was mit Kalender zu tun hat.
Andrej: mit dem,
Thomas: Wie man da mit Events was detektieren kann, also irgendwelche Sensoren setzen, die dann
Thomas: on-off sind oder so auf Basis vom Kalender.
Andrej: ja,
Thomas: Geil ist das nicht.
Andrej: nee, go so, also das ist wirklich schlecht.
Thomas: Ich glaube, da gibt es dann ja auch so, da bin ich dann auch über diese, wie hieß das Ding, die Trigger-Templates oder sowas, oder Template-Trigger, so rumgestolpert.
Thomas: Mit dem man viel machen kann, aber dann halt auch syntaktisch schwierig.
Thomas: Mittlerweile gibt es doch eine YAML-Validierung, meine ich, oder?
Thomas: Eine YAML-Syntax-Validierung, die gab es, meine ich, nämlich zu dem Zeitpunkt
Thomas: noch nicht.
Thomas: Und
Thomas: ja, nee, es gibt ziemlich dunkle Ecken auch in Home Assistant.
Thomas: Aber es wird ja alles besser, alles ist gut.
Thomas: Genau.
Thomas: Wir wollten es nochmal...
Andrej: Ich mache noch ein Projekt zu Ende.
Andrej: Zwei Projekte mache ich noch zu Ende.
Andrej: Hast du noch was am Laufen?
Thomas: Nee, nee, tatsächlich nicht.
Thomas: Ich habe jetzt alles soweit eingestampft,
Thomas: was da offen war.
Thomas: Es gab halt auch, ich meine, du hast ja auch einiges an Projekten gestartet seitdem.
Thomas: Ich hatte das, glaube ich, letzte oder vorletzte Folge mal kurz erwähnt.
Thomas: Ich habe dann halt irgendwann
Thomas: aus eigenem Anlass sozusagen angefangen,
Thomas: eben diese Podcasting-Aufnahmeplattform zu bauen.
Thomas: Das ist ein relativ komplexes Projekt mittlerweile geworden
Thomas: und das hat sehr, sehr viel Zeit gefressen.
Thomas: Was aber Spaß macht, muss ich sagen,
Thomas: weil wir nutzen es jetzt halt auch, die siebte, achte Aufnahme oder so
Thomas: und es lief nicht immer alles 100% reibungslos,
Thomas: aber alles in allem erstaunlich
Thomas: gut, würde ich mal sagen,
Thomas: wenn man bedenkt, was da alles an Komplexität drin ist mit WebRTC-Browser,
Thomas: Videorekorder, Sachen wegschreiben, hochladen, blablabla.
Thomas: Das hat schon Späßchen gemacht und das läuft auch weiter.
Thomas: Und das ist eher so die Art, wo ich jetzt momentan die Projekte sehe, also Produkte lieber bauen und nicht
Thomas: diese Dienstleistungen anbieten.
Thomas: Und außerdem haben wir ja noch immer Festanstellung. Das läuft ja auch noch.
Thomas: Ist eh alles nicht Vollzeit.
Andrej: Genau.
Andrej: Ich habe noch einen Kunden,
Andrej: da mache ich noch ein paar Sachen fertig.
Andrej: Der ist entspannt, das Pö-A-Pö.
Andrej: Und da ist das auch ein sehr cooles Verhältnis in meinen Augen.
Andrej: Da kriege ich auch mal Hardware geschickt
Andrej: und muss die dann umprogrammieren oder so ein Quatsch.
Andrej: Meine Anforderung ist ja jetzt einfach,
Andrej: ja, ich brauche das jetzt hier lokal.
Andrej: Und
Andrej: ja, ist halt so.
Andrej: Ich habe keinen Bock über irgendwie einen Remote-Zugang.
Andrej: Das macht mir, das ist die Zeit, ach nee, kein Bock.
Andrej: Und das andere ist halt eins,
Andrej: mit der werde ich berichten, wenn das fertig ist.
Andrej: Das könnte cool werden.
Andrej: Mehr oder weniger eine Kunstinstallation mit Home Assistant.
Andrej: Da werde ich aber erst drüber sprechen können,
Andrej: wenn das fertig ist und installiert.
Andrej: Ich werde es wahrscheinlich dieses Wochenende versenden.
Andrej: Dann wird es nochmal vor Ort getestet.
Andrej: Dann muss ich nochmal vor Ort hinfahren zum
Andrej: Eröffnen,
Andrej: sagen wir mal.
Andrej: Gucken wir mal, wie das so wird.
Andrej: Da bin ich mal gespannt.
Thomas: Das sind aber auch beides tatsächlich coole Projekte, muss man sagen.
Thomas: Und das ist auch nicht die Standard-Home-Assistant-Dienstleistung.
Andrej: Nee, überhaupt nicht.
Andrej: Das war so random und zufällig, dass man das bekommen hat.
Thomas: Und das ist halt auch schon, das ist auch im Grunde Entwicklung,
Thomas: auch wenn die halt eben auftragbasiert ist.
Thomas: Und solche Sachen sind dann auch wieder interessanter
Thomas: als,
Thomas: ich meine, wir hatten auch Anfragen, wo jemand gesagt hat,
Thomas: ich habe mir hier einen Lichtschalter mit Fernbedienung gekauft,
Thomas: ich kriege die nicht gekoppelt. Könnt ihr mir helfen?
Andrej: Ja.
Thomas: Ja,
Thomas: können wir schon, aber die Dienstleistung wird dich ein Vielfaches
Thomas: von der Hardware-Investition
Thomas: kosten, bist du dir sicher?
Thomas: Nein, natürlich nicht.
Thomas: Aus solchen Aufträgen
Thomas: wird halt effektiv nie was.
Thomas: Das ist auch vollkommen legitim, aber da ist halt
Andrej: Nee.
Thomas: dann einfach der Dienstleister der falsche Ansprechpartner.
Thomas: Da gehst du in den Forum.
Thomas: Macht mehr Sinn.
Andrej: Oder AI.
Andrej: Heutzutage.
Thomas: Ja, stimmt.
Thomas: Heutzutage hilft das mega viel.
Andrej: Dann haken wir mal das ab, ne?
Thomas: Yes.
Andrej: Na ja,
Andrej: ein Kapitel kann man nicht löschen hier.
Andrej: So, was kommt denn jetzt?
Andrej: Ich glaube, du bist dran.
Andrej: Du bist ja richtig vorbereitet.
Andrej: Ich ja im Gegensatz dazu überhaupt nicht.
Thomas: Ja,
Thomas: Minithema.
Thomas: Glasfaser. Es tut sich was.
Andrej: Ach so.
Andrej: Mein Gott, was ist das denn?
Andrej: Ist das hier Öscher Platt oder was?
Thomas: Das ist holländisch.
Andrej: Ach so, Glas.
Thomas: niederländisch. Ich weiß nicht, wie man das ausspricht.
Andrej: Nee, soll er nicht.
Thomas: Deswegen können wir es ja nicht machen.
Thomas: De Glaswessel oder Wetzel oder
Thomas: oi oi oi.
Thomas: Nein, das ist ja immer, das ist ja schön, wenn du durch
Thomas: die Niederlande, also deswegen
Thomas: bin ich auf den Begriff gekommen,
Thomas: weil wir relativ
Thomas: häufig in den Niederlanden Urlaub machen
Thomas: und was man da halt sehr häufig
Thomas: sieht, ist irgendwelche Glasfaser aus dem Boden
Thomas: rausgucken.
Andrej: Glasfaser.
Thomas: Fessel? Ah.
Andrej: Oder Faser.
Thomas: Ja, also hast du das auch schon mal
Thomas: gesehen? Du hast ja auch ein paar Mal in den Niederlanden
Thomas: In den letzten Jahren hast du ja auch schon mal gesehen, dass in manchen Ortschaften einfach die Fasern
Thomas: aus dem Boden rausgucken, zwischen den Pflastersteinen einfach hochkommen und so.
Thomas: Meistens so in Orange, meine ich, gucken da raus.
Thomas: Ich habe mich am Anfang gefragt, was macht ihr hier?
Andrej: Bewusst aufgefallen.
Thomas: Und dann ist mir aufgefallen, achso, das ist Glasfaser, die einfach nur nicht angeschlossen ist anscheinend.
Thomas: Aber die guckt dann einfach mitten im Urlaubsort am Haus raus.
Thomas: Naja, hier ist es jetzt so, Äon baut aus.
Thomas: Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll.
Andrej: Eon?
Andrej: Machen die nicht Strom?
Thomas: Ja, ja, Glasfaser ist ja,
Andrej: Ja gut, wenn die da Strom hinlegen, dann können die auch gleich Glas hinlegen, ne?
Thomas: genau, wir machen auch Gas und so, also wir machen halt alles so an Infrastruktur, also
Andrej: Das ist smart.
Thomas: es ist getrennt, WestConnect heißt das, wahrscheinlich Tochter- oder Schwesterunternehmen, was eben den Ausbau macht und E.ON macht dann den Provider
Andrej: Ach so.
Andrej: Okay, ja.
Thomas: und
Thomas: ja, ich habe schon vieles nicht so Gutes von E.ON gehört, aber
Thomas: das ist halt auch meine Sorge, weil ja, das ist ja das eine, eine Glasfaser in ein Haus zu legen, das ist ja wirklich Buddelarbeit und dann im Haus in die Wohnung zu verlegen,
Thomas: Okay, aber einen stabilen Internetzugang, der auch performt, da drauf zu bauen, aufzubauen, das ist ja nochmal eine ganz andere
Thomas: Hausnummer und traue ich das?
Andrej: Kriegt ja Vodafone bei dir auch nicht hin.
Thomas: Ne, sowas fand ich. Und die sind schon länger am Markt, also ob ich das einem E.ON zutraue, weiß ich nun nicht.
Andrej: Ja gut, wenn die das dann
Andrej: einem anderen Dienstleister geben, der das eh schon macht,
Andrej: Netzwerk und so.
Thomas: Ja, die machen aber nur WestConnect, die für die Buddel arbeiten
Thomas: und E.ON ist tatsächlich dann der Vertragspartner für Provider,
Thomas: für Pakete.
Andrej: Das heißt ja nicht, dass die
Andrej: die kann ja trotzdem eine Subfirma dahinter haben.
Andrej: Nur ist das nicht transparent.
Thomas: Könnte sein. Ja, könnte sein.
Andrej: Ja,
Thomas: Was zumindest für sie spricht ist,
Thomas: du kannst eine, du kannst Dual-Stack bekommen für 3 Euro extra im Monat.
Thomas: Das ist gut.
Thomas: Was auch für sie spricht, aber da bin ich mir noch nicht so sicher.
Thomas: Also sie werben ganz groß damit mit Open Access.
Andrej: heißt was.
Thomas: Das heißt, dass sie legen dir dann zwar, oder die WestConnect legt dir dann halt die Faser in die Hütte.
Andrej: Und du darfst den Provider
Thomas: Gegebenenfalls auch bis in die Wohnung.
Andrej: auswählen.
Thomas: Du bist am Anfang für die erste Vertragsperiode bist du an E.ON gebunden als Provider,
Thomas: aber dann könntest du danach den Providervertrag kündigen und einen anderen
Thomas: abschließen.
Thomas: Klingt sehr gut, weil es klingt halt echt,
Andrej: Aber ist das nicht gesetzlich
Andrej: gefordert?
Thomas: nope,
Andrej: Du darfst doch nicht.
Thomas: leider nicht.
Andrej: Ernsthaft nicht?
Thomas: Es gibt Provider, die das nicht machen, keine Open Access.
Thomas: Und an der Stelle heißt Open Access, klingt halt toll, aber Open ist halt auch so Quote-unquote Open.
Thomas: Das heißt so, die Provider, mit denen E.ON nachher oder WestConnect, wer auch immer,
Thomas: so einen Vertrag abschließt, dass die halt auch untereinander
Thomas: dürfen, ne, irgendwelche Konditionen wahrscheinlich.
Andrej: Ja gut, ich
Thomas: Also es ist jetzt nicht so, dass ich sagen könnte, ja, dann gehe ich halt danach zu einer NetAchen, die ich persönlich sehr interessant fände als Provider, weil ich von denen gute Sachen gehört habe oder vielleicht auch zu einer Telekom, wenn ich das wollen würde,
Thomas: weil davon ist momentan zumindest noch nichts zu hören.
Thomas: Es gab mal so ein, zwei Provider, die im Raum standen, aber E.ON macht das, glaube ich, auch noch nicht so ewig mit dem Glas.
Thomas: Und ich meine, da stand mal was von Vodafone im Raum, das fand ich dann interessant, aber da war relativ klar, nee, danke, das muss jetzt nicht sein.
Thomas: Ja, ist also eine Frage, wie
Thomas: nützlich Open Access dauerhaft ist.
Thomas: Was sie anbieten, das ist ja schon so, das ist jetzt halt diese, wie nennt sich das, diese
Thomas: Vermarktungsphase oder sowas.
Andrej: weiß nicht, was du meinst.
Thomas: Ich habe gerade vergessen, wie sich diese Phase nennt, die geht drei Monate
Thomas: und wenn du in dieser Phase den Vertrag abschließt, dann kriegst du das auch kostenlos ins Haus gelegt, da musst du also keine Buddelarbeiten zahlen.
Thomas: Das ist,
Andrej: Auch ein bisschen Geld, ne?
Thomas: ja genau. Und was sie auch anbieten, aber da muss man natürlich das Sternchen dahinter auch sehen,
Thomas: ist, wenn du mehrere Parteien im Haus hast, solange auch nur eine Partei
Thomas: den einen Vertrag abschließt, auch für Internet, dann
Thomas: können die dir das Glas auch bis in jede Wohnung legen.
Thomas: Also die legen dir dann auch wirklich Glas in die Wohnung, nicht irgendwie
Thomas: machen das über Kupfer oder so.
Thomas: Das fand ich persönlich am interessantesten soweit. Also die Phase hat hier gerade erst begonnen
Thomas: oder beginnt jetzt September und es gab jetzt halt einen Informationsabend.
Thomas: Und ich muss gestehen, der lief so
Andrej: War der informativ?
Thomas: wirklich ein schwieriges Thema, weil also zum einen erstmal,
Andrej: Weißt du was, das ist schwierig.
Thomas: für
Andrej: Du willst das Glas haben,
Andrej: du willst das Datum haben.
Andrej: Und los.
Thomas: dich ist das nicht schwierig, für mich ist das nicht so schwierig, aber
Thomas: ich war erstmal überrascht davon, wie wenig Leute aufgetaucht sind.
Thomas: Also der Ort hier ist ja ein Teil von Aachen, ist aber jetzt nicht
Andrej: Das ist aber alt bei dir.
Thomas: riesig altgenau. Und es ist auch nicht so, dass im kompletten Ort
Thomas: Glasfaser ausgebaut wird, aber auch mehr als nur im Kern. Also ich sage mal so 80 Prozent oder 90.
Thomas: Ich glaube, die Randgebiete sind Neubaugebiete und da gibt es eventuell Glasfaser von
Thomas: einem anderen Anbieter schon, die aber dann eben nur Neubaugebiete schon ausgebaut haben.
Andrej: Das
Andrej: ist so bescheuert in Deutschland.
Thomas: Das funktioniert nicht gut, ne.
Andrej: Dass da jeder seinen eigenen
Andrej: Buddeltrupp losschickt, anstatt zu sagen,
Andrej: hey, wir buddeln hier, wollt ihr auch legen?
Andrej: Lasst uns die Kosten teilen.
Andrej: Oder die Faser selbst.
Thomas: Ja,
Thomas: und also ich würde auch total pro gesetzlich geregelt,
Andrej: Ich
Thomas: dass man bitte, also dass man den Provider unabhängig davon betrachtet
Thomas: und ihn sich halt danach aussuchen kann.
Thomas: Also das eine ist halt die Verkabelung
Thomas: und natürlich WestConnect als Betreiber wäre dann für die Verkabelung zuständig,
Thomas: aber für Internet sollte es eigentlich eine freie Wahl geben.
Andrej: wäre auch fein mit einer Ablaufperiode.
Andrej: Das ist auch okay, damit man die Kosten halt trägt.
Andrej: Und die ganze Marketingapparate
Andrej: hinter den ganzen Vertriebern, die an den Türen
Andrej: klopfen, das kostet natürlich auch Geld, davon nicht vergessen.
Andrej: Aber das
Thomas: Können ja dann auch ihre Anteile machen.
Thomas: Ich meine, die Telekom musste sich ja auch damals öffnen
Thomas: und andere auf ihre Infrastruktur lassen.
Andrej: nicht. Wie
Thomas: und natürlich haben sie sich dafür auch noch Geld genommen, so ist ja nur nicht.
Thomas: Ja, was das Problem war, es waren vielleicht maximal 25 Leute an dem Informationsabend da,
Thomas: der im Vorfeld angekündigt wurde und über Flyer, das ist nicht so viel.
Andrej: groß ist das
Andrej: Dorf?
Thomas: Was hatte ich gelesen? 1600
Thomas: Adressen sind betroffen vom Ausbau
Thomas: und es muss halt 30% als Quote erreicht werden, damit ausgebaut wird.
Andrej: 1600
Andrej: haben sie angesprochen und die brauchen
Andrej: 30 Prozent, aber es waren nur 25 da.
Andrej: Ja, das sind 2 Prozent.
Thomas: Wir reden nicht von 25 Prozent.
Andrej: Schade.
Thomas: Ja, das lief nicht so gut. Und dann gab es eben in diesem Informationsabend selbst, muss ich sagen, die Präsentation, die da gehalten wurde.
Thomas: Ich habe jetzt im Nachhinein erfahren von einer Kollegin, die
Thomas: dann vorbeikam, um einen persönlichen Beratungstermin zu machen.
Thomas: Der Kollege, der das gemacht hat, der hat das jetzt erst zum
Thomas: zweiten, dritten, vierten Mal gemacht. Der ist noch ziemlich frisch da drin.
Thomas: Vielleicht entschuldigt es das Ganze. Aber was mir total gefehlt hat, war
Thomas: der Altersdurchschnitt auf diesem Infoabend, der war sehr hoch.
Thomas: Also
Thomas: 50 aufwärts, würde ich sagen, als Durchschnitt. Und es gab auch vereinzelt mal so den 30-Jährigen dazwischen oder so.
Thomas: Also wäre ich da mit Nicht-IT-Vorwissen in dem Alter da gewesen,
Thomas: dann wüsste ich am Ende des Tages nicht, warum sollte ich das tun?
Thomas: Was bringt es mir wirklich? Weil ein Gigabit kann Vodafone ja auch liefern,
Andrej: Sind die doof, ey.
Thomas: also zumindest auf dem Papier.
Thomas: Und am Ende hätte ich nicht gewusst, was ist denn das Tolle an Glasfaser? Was ist das Tolle an der Technologie? Dass die Technologie halt irgendwie auch jetzt schon 99,999%
Thomas: des Internets powert oder so und nur die letzte Meile noch nicht. Das ist alles nicht daraus hervorgegangen.
Thomas: Wir hatten ja damals das Hochwasser hier, 20, was war es, 20, 21, weiß ich gar nicht mehr,
Thomas: gut verdrängt und es hat halt irgendwie so vier Wochen gedauert, bis die
Thomas: Kabelverbindung wieder funktioniert hat mit dem Internet, weil sich halt auch Strippen,
Thomas: also es hat sich halt Wasser in die Kabel
Andrej: Die Kabel.
Thomas: reingezogen und dann musste halt die Pflastersteine aufgerissen werden, also es musste halt,
Thomas: Strippen mussten getauscht werden und so.
Andrej: Die Problematik kannst du in der Theorie mit Glasfaser aber auch haben.
Andrej: Ich glaube nicht, dass da Wasser drin
Andrej: in dem Geflecht eine tolle Idee ist.
Thomas: Ja, vielleicht hast du ja recht. Aber zumindest beim Kabel war das Problem, da gibt es halt auch
Thomas: aktive Komponenten immer wieder. Selbst auch außerhalb der Häuser, aber auch in den Häusern.
Andrej: Das stimmt, ja.
Thomas: Vielleicht ist das ein bisschen vorteilhaft.
Thomas: Oder wenn du halt eine Störung hast, also quasi ein Teilnehmer kann halt den gesamten Block quasi stören. Und
Thomas: für so einen Kabelanbieter ist es halt schwierig, diesen Teilnehmer dann auch erstmal zu identifizieren.
Andrej: Das ist der große Nachteil.
Thomas: und
Andrej: Bei DSL und Kabel.
Andrej: Nee, bei Kabel besonders, bei DSL gar nicht so.
Andrej: DSL ist es eher auf der letzten Meile in der Wohnung.
Andrej: Aber du hast Störgeräte, Interferenzen, was auch immer.
Andrej: Die Leute haben die doofen Strom oder machen die, wie heißt das, Power over Ethernet?
Andrej: Nee, Power over,
Andrej: wie heißt denn das? Strom? Wie nennt man das? Powerline.
Thomas: Powerline,
Thomas: ne, gedöhnt.
Andrej: Genau, das war das.
Andrej: Das kann ja auch richtig einen ganzen Block stören, wenn du Pech hast.
Thomas: Ja, ich kenne
Thomas: Elektriker, der sowas nutzt und denke mir, alter,
Thomas: dein Ernst, oder? Zieh dir doch einfach
Thomas: eine Ethernet-Strippe in deinem Haus.
Andrej: Ja,
Thomas: Genau.
Thomas: Oder halt, ne,
Andrej: also ich sage immer,
Thomas: unten in jedem Eingang ist ja
Thomas: so ein Signalverstärker drin
Thomas: für so einen Kabel-Internet-Anschluss.
Andrej: das
Thomas: Und wenn der halt falsch konfiguriert ist,
Thomas: kann der halt auch stören. Andere
Thomas: Häuser. Also ausstrahlen sozusagen.
Thomas: Nicht nur,
Andrej: zu finden, ist richtig viel Arbeit.
Thomas: ja,
Andrej: Ich habe mal, ein alter Arbeitskollege hat das auch mal gesagt.
Andrej: Warum soll ich den Glas haben?
Andrej: Reicht doch alles.
Andrej: Und ich brauche eh kein Homeoffice.
Andrej: War noch damals in der alten Bude.
Andrej: Und dann sage ich, damit deine Enkel kommen.
Thomas: Ich glaube, so einen Spruch hat er auch gebracht an dem Abend.
Andrej: Ich glaube, wir hatten das Thema schon mal.
Andrej: In meinen Augen ist es das.
Andrej: Und wenn wir jetzt hier schlechtes Internet hätten,
Andrej: dann könnten wir keinen Videopodcast machen
Andrej: und könnten uns nicht sehen.
Andrej: Und das gibt es noch recht häufig in Deutschland, muss man sagen.
Thomas: Und halt Upstream und überhaupt alles.
Thomas: Da gibt es sehr viele Argumente, die dafür sprechen.
Thomas: Das kam echt nicht gut rüber an dem Abend.
Andrej: Ich glaube, bei solchen Leuten brauchst du auch eher
Thomas: Und
Andrej: die Wertsteigerung der Immobilie auch.
Andrej: Das ist ja,
Thomas: ja, das haben sie gebracht.
Thomas: Aber halt jetzt auch nicht irgendwie belegen können in irgendeiner Form natürlich.
Andrej: okay.
Thomas: Also überhaupt war das ein bisschen pushy, muss ich sagen.
Thomas: Hat sich gar nicht gut angefühlt.
Thomas: Es wurde also schon Druck aufgebaut, weil es gibt ja...
Thomas: Also Druck, natürlich am Ende des Tages für beide Beteiligten oder zumindest für den Hausbesitzer ist es nicht schlecht, jetzt eben in dieser Vermarktungsphase
Andrej: Ja,
Thomas: den abzuschließen, weil es halt dann eben nichts kostet.
Thomas: Aber
Thomas: wie das kommuniziert wurde, war etwas unglücklich. Das war nicht gut.
Thomas: Und
Thomas: ja, mal gucken.
Andrej: schade.
Andrej: Dann werden die 2%, die anderen 28%
Andrej: wahrscheinlich nicht so großartig überzeugen.
Thomas: Ja, die laufen jetzt immer noch durch den Ort und klingeln hier und
Thomas: versuchen dann halt auf die andere Art und Weise das zu pushen.
Thomas: Gerade auch, weil die Stadt Aachen sich ein bisschen quergestellt hat tatsächlich.
Andrej: Kannst du vergessen.
Thomas: Ich habe andere Ortschaften hier drumherum gesehen.
Thomas: Da ist an jeder Laterne, so alle 100, 200 Meter, hängt ein Eonwisch mit Glasfaser, Internet, Informationsding, Gedöns.
Andrej: Krass.
Thomas: In Aachen haben sie das nicht gestattet.
Thomas: Das heißt, die dürfen jetzt hier nur ganz vereinzelt an einzelnen, weiß ich nicht, Bushaltestellen oder so mal irgend so ein Schildchen
Thomas: aufhängen.
Andrej: Und hier im Ort, jeder, wo die
Andrej: Leute
Andrej: zwecks Glasfaser waren,
Andrej: jedes Häuschen, jedes Vorgarten hat so ein kleines Mini-Plastikschild
Andrej: von, wie heißt der, DN-CONNECT, wo ich die Ecke wohne?
Thomas: Genau, bei dir.
Andrej: Ja, genau.
Andrej: Und das ist echt krass.
Andrej: Das fällt dir echt auf.
Andrej: Das meine ich nicht negativ, das meine ich total positiv,
Andrej: weil das halt bewusst macht.
Thomas: Man muss sich halt mit dem Team auseinandersetzen.
Thomas: Stell dir mal vor, du bist irgendwo, weiß ich nicht, selbst wenn du nicht mal Rentner bist, du bist einfach
Thomas: deine 55 Jahre alt, hast deinen Internetanschluss zu Hause, guckst ein bisschen YouTube, guckst vielleicht auch mal ein bisschen Streamer hier und da und sowas, also
Thomas: Netflix oder sonst was.
Thomas: Es funktioniert ja alles. Machst du hier eine Videokonferenz, die Wahrscheinlichkeit, dass du ein Problem in deinem WLAN hast, ist glaube ich größer, als dass du,
Thomas: sagen wir mal, etwas, eine Einschränkung verspürst, die durch deine jetzigen Internetbandbreiten da sind.
Thomas: Somit musst du den Leuten natürlich schon irgendwie klar machen, wo ist denn der Vorteil in der Technologie, ob das jetzt halt die Störsicherheit ist und wir hatten hier Ausfälle, wie gesagt, also
Thomas: Glasfaser, äh nicht Glasfaser, Vodafone, den letzten zwölf Monaten hatte ich mindestens drei Tage kein Internet,
Thomas: ganze, also 72 Stunden und ich glaube es war eher mehr, also von daher, da gibt es
Thomas: Gründe, die man kundtun kann, aber es kam nicht gut rüber.
Andrej: Ja gut, aber wenn du eine
Andrej: richtige Person da sitzen hast, dann sagst du ja, dann lese ich halt ein Buch.
Thomas: Ja, ist eine Möglichkeit,
Andrej: So, oder nimm ein Handy.
Andrej: Ich glaube,
Thomas: absolut.
Andrej: das hat nicht genug Pain bei vielen Menschen.
Andrej: Das ist nicht so essentiell wie für uns.
Thomas: Kam jedenfalls nicht gut rüber, also es war wirklich wie, so hart es auch klingt, keine Ahnung,
Thomas: das ist halt wirklich sehr hart, aber wie ein Teppichverkäufer, der versucht irgendeinen
Thomas: Server irgendwo zu verkaufen, der halt einfach sich nicht ganz reinversetzen kann in die Kundschaft oder
Andrej: Schlangenöl.
Thomas: keine Ahnung hat, wie er sie abholen soll.
Thomas: Es ist halt ein technisches Produkt, mehr oder weniger, für ein
Thomas: nicht-technisches Publikum oder teilweise nicht-technisches Publikum.
Thomas: Das macht es echt schwierig.
Andrej: Ja, oder es waren so viele Leute, die sagten, ja, ich habe eh unterschrieben und brauche gar nicht zum Infoabend, weil ich will das eh.
Thomas: Das kann sein, ja.
Andrej: Kann ja auch sein.
Thomas: Ich hoffe auch.
Thomas: Also im Nachbarort, haben sie gesagt, lief das mit den 30% unproblematisch.
Thomas: Kann also gut sein, aber ich glaube, unser Ortskern ist auch nochmal ein bisschen
Thomas: betagter.
Thomas: Also gucken wir mal.
Andrej: Ich meine, der heißt ja nicht umsonst historischer Ortskern.
Thomas: Ja, genau.
Thomas: Ja, mal schauen.
Thomas: Also interessant ist wahrscheinlich auch, aber das haben sie halt schön kaschiert. Wie gesagt,
Thomas: wenn halt einer im Haus den Vertrag abschließt, dann würden sie die Strippen, das
Thomas: Glas in jede Wohnung reinlegen, dass es zumindest da verfügbar ist, wenn man es halt dann mal später einen Vertrag abschließen möchte.
Thomas: Das wäre dann wieder ein Kostenvorteil von 800 Euro oder so pro
Thomas: Mietseinheit und dementsprechend spart man ja 3000 Euro oder was weiß ich was, also die Schönrechnung halt, ja, das gehört dir aber nachher nicht, das gehört WestConnect,
Andrej: Du
Thomas: also das Besitz von WestConnect.
Andrej: kannst halt nur dorthin.
Thomas: dürfen halt dann, also die sind natürlich dann auch
Thomas: zur Wartung verpflichtet, aber die haben dann
Thomas: Eigentum in deinem Haus, was irgendwo
Thomas: auf Putz gelegt wird. Die arbeiten nicht unter Putz,
Thomas: nur auf Putz. Und
Thomas: haben natürlich auch das Recht, das zu
Thomas: verkaufen und so. Also,
Thomas: naja.
Andrej: Stop selling it, ne?
Thomas: Genau. Ich werde es wahrscheinlich trotzdem so machen,
Thomas: weil ich einfach keinen Bock drauf habe, die Strippen selber
Thomas: hier im Haus zu legen und die Kosten dafür zu tragen.
Thomas: Und die Wahrscheinlichkeit, dass
Thomas: ein Zweiter irgendwann mal
Thomas: Glas ins Haus legt,
Thomas: sein eigenes Glas,
Andrej: Nee, passiert nicht.
Thomas: ist halt
Andrej: Wenn da schon wer ist, dann denkt,
Thomas: eben.
Andrej: wenn der ganze Ortskern schon weg ist, glaube ich das nicht.
Thomas: Ich glaube, in Aachen
Thomas: gab es das Thema. Ich glaube, Malik
Thomas: von Audiodump hat das berichtet, weil die
Thomas: weil dann
Thomas: nämlich die Telekom Glas ausbauen wollte
Thomas: und er hat einen netten Aachen
Thomas: Glasanschluss, aber mit irgendeinem Sternchen
Thomas: dran, sowas wie, er ist in irgendeiner
Thomas: frühen Phase da rein
Thomas: und hat aber Kupfer oben in seine, also
Thomas: quasi die Inhouse-Verkabelung ist Kupfer oder sowas
Thomas: und
Thomas: die Wohnungsgesellschaft hat dann
Thomas: gesagt, nö, machen wir nicht. Es gibt schon
Thomas: ein Kabel, es gibt schon eine Glasstrippe
Thomas: im Haus und das muss reichen sozusagen.
Thomas: Also vereinzelt wird es das wahrscheinlich
Thomas: geben, aber ich glaube, das ist
Thomas: nicht der Standardfall,
Thomas: dass irgendein zweiter Anbieter dir anbietet,
Thomas: da auch nochmal Glas zu verlegen, auch nochmal
Thomas: die ganze Straße aufzureißen, um ein eigenes Glas
Thomas: reinzulegen.
Andrej: Ja, da muss man einfach nur die Frage stellen,
Andrej: nach dem Motto follow the money.
Andrej: Warum sollte er das tun?
Andrej: Da muss ja ein finanzielles Incentive hinter sein.
Andrej: Und wenn die Essensverträge laufen, Jahre teilweise,
Andrej: gerade die, wenn du gerade erst eingebaut hast,
Thomas: Was
Andrej: zweitens hat keiner Bock zu wechseln, wenn es läuft.
Thomas: hast du da für ein Argument?
Thomas: Ich meine, da ist ja schon Glas, die können dir ja schon die
Andrej: Ja,
Thomas: Bandbreiten anbieten und so weiter.
Andrej: aber Glas ist besser als das andere Glas.
Thomas: Also,
Andrej: So, das Gespräch wird, glaube ich, schwierig.
Thomas: ja genau.
Thomas: Unseres ist rot.
Andrej: Ja, kannst dran lecken.
Andrej: Schmeckt nach Cola.
Thomas: Oder Blau macht glücklich.
Thomas: Hat doch VW früher mal versucht zu verkaufen.
Thomas: Ja, fair.
Thomas: Mal gucken.
Andrej: Echt?
Andrej: Im Blaumarkt glücklich?
Thomas: Ja,
Thomas: ja, da gab es so einen Werbeslogan.
Andrej: Hui.
Thomas: Die hatten diese blauen Fahrzeuginstrumente früher.
Thomas: Mit, ich glaube, roter Zeiger, blau beleuchtet.
Thomas: Da haben sie gesagt, Blau macht glücklich.
Andrej: Hui, oi, oi.
Andrej: Hat das damals gut funktioniert?
Thomas: Das ist Frage.
Andrej: Heute wird es, glaube ich, gar nicht mehr gehen.
Thomas: Volkswagen.
Thomas: Blau macht glücklich.
Thomas: Mal gucken, ob man dazu noch was findet.
Thomas: Ja, gibt noch die Werbespots.
Andrej: Oh, von 2009, okay.
Thomas: Golf, ja.
Thomas: Ja, ja, ja. Oh, Mann.
Thomas: Ja, mal schauen. Vermarktung
Andrej: Die sich auf die blaue Instrumentbeleuchtung im Autocockpit bezogen.
Thomas: läuft dann jetzt.
Andrej: Mhm, zwinker, zwinker.
Thomas: Genau.
Andrej: Sorry.
Thomas: Mal schauen.
Thomas: Vermarktungsphase ist jetzt halt diese drei Monate
Thomas: und dann muss man mal gucken, was da ist und dann
Thomas: hatten, was hatten sie gesagt? Zwei bis drei
Thomas: Jahre. Planung zwei tendenziell,
Thomas: aber kann halt auch mal drei dauern.
Thomas: Committed ist da
Thomas: natürlich nix, ne? Ist klar.
Thomas: Und diese 48 Monate
Thomas: Mindestvertragsaufzeit, ich mein, die wir ja jetzt schon mehrmals
Thomas: hatten und wo man sich da ja dann die Frage
Thomas: stellt, naja, aber jetzt mit den Urteilen,
Thomas: die da gefällt wurden,
Thomas: kommt man da nicht doch irgendwie früher aus dem Vertrag
Thomas: raus? Man weiß es nicht.
Andrej: Komm an.
Thomas: Ja,
Thomas: die sich da schon in irgendeiner Form drauf vorbereitet
Thomas: haben oder nicht. Vielleicht hilft da ja
Andrej: Ob die das wissen?
Thomas: sogar, ich vermute mal
Thomas: schon, aber vielleicht gibt es da ja
Thomas: eine vertragliche Trennung zwischen
Thomas: WestConnect, die den Ausbau machen, und
Thomas: dem Provider-Vertrag, E.ON.
Thomas: Das sind ja zwei rechtliche Entitäten, wer weiß.
Andrej: Zur Not frisst man die zwei Jahre und gut ist.
Andrej: Und so wird sie auch nicht Bonkott machen.
Thomas: Ja, genau. Und weil sie
Thomas: ja Dual-Stack anbieten, ist es jetzt am Ende des Tages
Thomas: ist auch als Endkunde
Thomas: okay, denke ich. Wenn sie es
Thomas: nicht tun würden, dann wird es schwierig.
Thomas: Und jemand hat mir mal erzählt, vor kurzem
Thomas: E.ON hätte wohl auch früher
Thomas: zumindest 40 Euro dafür verlangt.
Thomas: Kann ich mir zwar schwer vorstellen, wie man das
Thomas: verargumentieren will, aber jetzt wollen sie halt
Thomas: drei und das ist okay.
Thomas: Glaswessel.
Thomas: Ich könnte ein anderes
Thomas: Thema anbringen, wenn du nichts hast, was du
Thomas: gerade reindingen willst.
Andrej: Nee, mach mal.
Thomas: Wir haben eine Küche, die
Thomas: ein bisschen betagt ist.
Thomas: Aber was ich schon ganz gerne mag,
Thomas: Dinge sehen zu können. Und ich bin ja
Thomas: jetzt in diesem Alter, wo man Dinge schlechter sieht.
Thomas: Also,
Thomas: lass uns jetzt nicht
Thomas: über Lesebrillen
Thomas: jammern, aber
Andrej: Ich kann da nicht drüber jammern, hab keine.
Thomas: du junger Spund,
Thomas: ich bin ja immer schon Brillenträger
Thomas: effektiv, aber
Thomas: mit Mitte 40
Thomas: hat man halt irgendwann einfach den
Thomas: Punkt erreicht, wo die Arme wirklich zu kurz sind
Thomas: und es sich auch nicht mehr kompensieren lässt.
Andrej: Ne, meinst du der physische Zoom, die Linse?
Thomas: Und ich musste jetzt
Andrej: Ohne
Thomas: in den sauren Apfel beißen und
Thomas: das erste Mal eine Lesebrille nehmen und
Thomas: mit zwei Brillen rumzurennen
Thomas: ist so nervig.
Thomas: Naja, aber wollen wir mal nicht
Thomas: darüber jammern.
Thomas: Genau, es war eigentlich das andere Thema, nämlich
Thomas: Beleuchtung. Ich finde das ja total gut,
Thomas: wenn so eine Küchenzeile beleuchtet ist und
Thomas: wir hatten da die letzten
Thomas: Jahre irgend so ein Ikea-Ding
Thomas: für ein paar Euro 50 hängen. Es waren
Thomas: schon so LED-Leisten, die waren
Thomas: hässlich wie die Nacht, weil die, es waren
Thomas: halt wirklich die Leisten mit so einem transparenten
Thomas: Kunststoff drum, einzelne LEDs,
Thomas: aber pro, weiß ich nicht,
Andrej: Diffusor und alles?
Thomas: 30 cm Element, genau,
Thomas: das sah so dämlich aus und
Andrej: Ja, ja.
Thomas: dazwischen halt diese Verbindungskabel,
Thomas: die wirklich dann dazwischen gespannt wurden
Thomas: und ich bin dann ständig mit irgendeiner Pfanne beim
Thomas: Spülen oder so gegen das Ding geknallt, sodass es
Thomas: jetzt endlich mal kaputt gegangen ist.
Andrej: Das ist so dieses, eigentlich würde ich das gerne austauschen,
Andrej: aber das funktioniert doch noch, ne?
Thomas: Ja, genau, aber jetzt nicht
Thomas: mehr und dann musste ich mich mal damit
Thomas: auseinandersetzen, was kann ich denn jetzt sonst
Thomas: dahin bauen und hab gesucht
Thomas: und gesucht und gesucht, also
Thomas: Also
Thomas: irgendwas, wo ich nicht erst mit WLED oder so arbeiten muss, weil ich wollte ehrlich gesagt auf dem Niveau nicht basteln. Das widerstrebte mir. Es sollte per Home Assistant
Thomas: einschaltbar sein.
Andrej: Wie, das kannst du aber auch fertige
Andrej: Controller kaufen, ne?
Thomas: Was heißt fertige Controller in dem Kontext?
Andrej: Du kaufst dir so ein Ding,
Andrej: so einen Controller und klippst da einfach nur
Andrej: mit einem Stecker, also ohne Löten nix,
Andrej: einfach ein LED dran.
Andrej: Gibt es ganz viele.
Thomas: Und der Controller ist schon WLED oder wie? Ah, okay. Hätten wir mal darüber reden sollen.
Andrej: Now you know.
Thomas: Na genau. Ja, ich habe aber eine andere Lösung für mich gefunden nach ein bisschen Recherchieren.
Andrej: Schade.
Thomas: Ich habe am Anfang nach Matter-Lösungen gesucht, das war leider nicht sonderlich
Thomas: von
Thomas: Erfolg gesegnet, aber ich bin auf eine Ikea-Lösung gestolpert.
Thomas: Gestolpert ist gut.
Thomas: nach langer Suche gekommen.
Thomas: Und zwar ist das halt noch nicht
Thomas: matterfähig, also quasi ein
Thomas: bisschen älter wird die Komponente schon
Thomas: sein. Nennt sich
Thomas: Mittled, M-I-T-T
Thomas: L-E-D. Bestseller
Thomas: sehe ich gerade. Bestseller, hör mal.
Andrej: Ich möchte das vorzählen.
Thomas: Das Schöne
Thomas: ist, es ist direkt wirklich darauf
Thomas: ausgelegt. Das ist eine LED-Lichtleiste
Thomas: für Arbeitsplatte.
Thomas: Dimmbar, Zigbee.
Thomas: Die Dinger haben
Thomas: einen schönen Alu-Rahmen,
Thomas: haben einen Diffusor drunter,
Thomas: sieht also nicht mehr so dämlich aus,
Thomas: ist total modular, also
Thomas: du hast quasi erstmal,
Thomas: du musst das nicht smart machen, aber es
Thomas: gibt so einen Thread-Free
Thomas: Treiber, nennen die das,
Thomas: für kabellose Steuerung.
Thomas: Das ist einfach eine separate Komponente,
Thomas: kostet ein paar Mark, ja schon
Thomas: 25.
Thomas: Kaufst du also das Einzelteil,
Thomas: dann kaufst du dir die
Thomas: Lichtleisten in der entsprechenden Länge, wie du so möchtest.
Thomas: Und die gibt es auch in zwei Farben.
Thomas: Also nicht Lichtfarbe, sondern Gehäusefarbe.
Thomas: Gibt es in weiß und gibt es in silber.
Thomas: Genau.
Thomas: Und dann gibt es sie in verschiedenen Längen halt.
Thomas: 30, 40, 60, 80 Zentimeter.
Thomas: Sind, wie
Thomas: heißt es?
Thomas: Tackable würde ich sie jetzt mal nennen in dem Kontext.
Thomas: Also quasi du kannst eine Leiste direkt an die andere Leiste anschließen.
Thomas: Unmittelbar.
Thomas: Und auch nicht mit so einer sichtbaren Strippe dazwischen, wie das bei dem alten System war.
Thomas: An den Seiten haben die quasi den Strom-Connector.
Thomas: Und wenn du das quasi mit dem Tread-Feed-Treiber verbinden möchtest,
Thomas: dann kaufst du dafür auch wieder separat.
Thomas: Das Kabel ist wirklich so dermaßen modular, du musst alles einzeln kaufen.
Thomas: Aber machst es dann halt dann genauso, wie du es brauchst.
Thomas: Und dieses Kabel, das ist dann halt so ein
Thomas: Knick-Stecker,
Thomas: sodass du den auch nicht siehst von vorne, der ist quasi versenkt in die Leiste
Thomas: und geht dann nach hinten weg und dann gibt es auch noch so ein
Thomas: Verbindungsstück, so ein Connector, so ein
Thomas: T-Stück ist es nicht, einfach nur ein direkter Verbindungsstück,
Thomas: womit du zwei Leisten aneinander stecken kannst.
Andrej: Cool.
Thomas: Und dann kannst du die halt so kaskadieren, wie du so möchtest. Und dieser Treadfree-Treiber, der hat auch nicht nur einen Ausgang, der hat irgendwie,
Thomas: keine Ahnung, acht oder sowas, also eine ganze Reihe und kann 30 Watt
Thomas: liefern.
Thomas: Und
Thomas: das habe ich genutzt und bin eigentlich echt zufrieden mit der Lösung.
Thomas: Ja,
Thomas: Walt Redfri, wie gesagt, ZigBee, sofort problemlos in ZigBee2MQTT angelernt,
Thomas: alle Lampen werden über eine Steuerung wohlgemerkt gesteuert, also du
Thomas: kannst jetzt nicht sagen, die eine Leiste, die an denselben Treiber angeschlossen ist, bitte mit
Thomas: 20% Lichtleistung und die nächste mit 50% oder so, ist aber auch nicht mein Use Case.
Thomas: Ich habe einfach nur Schrank, Schrank,
Andrej: Licht an.
Thomas: Dunstabzugshaube, Schrank.
Thomas: Das heißt, ich habe quasi zwei Leisten nebeneinander vor der Dunstabzugshaube auf der einen Seite
Thomas: und auf der anderen Seite nochmal eine.
Thomas: Und die gehen quasi an verschiedene Ports von diesem Treadfreetring an.
Thomas: Funktioniert super.
Thomas: War preislich okayisch.
Thomas: Bist du schon bei 2,80er plus eine 40er plus den Treadfreetreiber und die Kabel.
Thomas: Man hat schon, keine Ahnung, 120, 140 Euro oder so.
Thomas: Aber, ja, dafür,
Andrej: Aber ich habe keinen Vergleich. Ich weiß nicht, was das jetzt kosten würde
Andrej: mit anderen Lösungen.
Thomas: ja, wahrscheinlich, wenn du dir eine Strippe mit WLED machen würdest, also so eine normale Strippe hier so, keine Ahnung, bei AliExpress gekauft oder so und dann
Andrej: Ja, aber dann hast du noch immer kein Mounting.
Thomas: Verbindungskabel, genau, richtig, richtig,
Andrej: Dann musst du irgendwas 3D drucken.
Andrej: Also das ist schon unter Drang gelebt.
Andrej: Das ist ja auch nichts in der Küche. Das hält ja nicht.
Andrej: Da hast du ein bisschen Wasserdampf
Andrej: beim Kochen oder so. Das bringt ja alles nichts.
Thomas: ja, stimmt, ist gut, dass es darauf ausgelegt ist und man hat, genau, das darf man auch nicht vergessen, wenn du so eine LED-Leiste kaufst, dann guckst du dir nachher den Preis an von so einem Sockel mit Diffusor, kostet pro Meter mehr als die LED-Leiste.
Andrej: Das stimmt, ja.
Thomas: Absurd, aber wahr.
Thomas: Ja, kann ich empfehlen.
Thomas: Gute Lösung.
Thomas: Hast du was gerade?
Thomas: Oder soll ich das nächste Thema aufmachen?
Thomas: Ich habe viele.
Thomas: Wahrscheinlich noch genug für nächste Folge.
Andrej: Weißt du was? Ich drücke jetzt mal ein paar Mal Shift-Tab,
Andrej: damit du im Auto-Modus bist.
Thomas: Auf
Thomas: welche Webseiten darf ich drauf?
Andrej: Auf die affine Seite.
Andrej: Ich habe nur ein kleines Thema, aber
Thomas: Okay.
Thomas: Ja, wenn du möchtest, kannst du ja rein.
Andrej: na gut, dann machen wir es mal kurz.
Thomas: Dingensen.
Andrej: Kapitelmarke, hast du schon gemacht?
Thomas: Nope.
Andrej: Ich mache mal eine.
Andrej: Home Assistant
Andrej: MCP.
Andrej: Für den
Andrej: Kunden nutze ich gerade und für mich
Andrej: den Home Assistant MCP Server.
Andrej: Nicht den offiziellen, sondern den
Andrej: Community MCP Server, weil
Andrej: der offizielle, der ist ein bisschen eingeschränkt.
Andrej: Ich glaube, der kann nur read.
Andrej: Was ist das erstmal? Man installiert das
Andrej: als Integration oder als Add-on
Andrej: gibt, oder Schrägstrich App heutzutage.
Andrej: Ich habe es als Integration installiert,
Andrej: als HACS-Installation und
Andrej: dann hat man einen Endpunkt,
Andrej: IP und Token und dies das,
Andrej: den kann man dann seinem jeweiligen Claude Code
Andrej: oder was auch immer man nutzt,
Andrej: connecten.
Andrej: Und dann geht es richtig ab.
Andrej: Also ich bin richtig begeistert. Ich habe es noch beim
Andrej: privaten noch nicht benutzt, aber auf dem
Andrej: separaten für
Andrej: das Kundenprojekt. Oh,
Thomas: Denkelst
Andrej: das ist richtig cool. Also sitzt
Andrej: einmal in deinem Claude-Code-Chatfenster und sagst,
Andrej: ich hätte jetzt gerne mal folgende Automation.
Andrej: Quatsch, Quatsch, Quatsch und dann kannst du es planen oder direkt machen und
Andrej: das läuft einfach. Der macht das alles, der testet das auch und das ist einfach nur
Andrej: super genial. Ich bin echt begeistert davon.
Andrej: Hast du schon?
Thomas: du das an dein
Thomas: eigenes Home Assistant zu Hause?
Andrej: Ja, ich glaube ja. Ich bin zu faul, Mann. Ich habe schon so lange.
Thomas: Machst du?
Andrej: Warum möchte ich es mit meinem privaten Namen?
Andrej: Und zwar, so lange habe ich meine Freundin schon versprochen, der Ikea-Button, den wir bei uns im Zimmer vom Kind haben,
Andrej: der macht ein bisschen Licht an und aus, aber der soll eigentlich auch dafür dienen,
Andrej: dass wir Musik einfach starten können.
Andrej: Ich habe ja Musik, es sind da, aber die MP3 ist mir irgendwie, du
Andrej: hast so viel Arbeit und ich habe bisher keinen Bock gehabt und jetzt kann ich dem einfach sagen,
Andrej: hey, baue mir eine YouTube-Downloader-App, packe die in meinen Home Assistant, wenn ich eine URL da reindrücke, dann lade die Datei runter, MP3, die ist das,
Andrej: als Sicherungskopie für Kinderlieder, die wir sowieso zu Hause lokal haben
Andrej: und dann stream das einfach an den Lautsprecher, der jetzt in dem Babyzimmer ist.
Andrej: Ein Doppelklick soll bei uns heißen, dass alle Lautsprecher, außer der im Babyzimmer,
Andrej: sagen, hey, lass uns bitte tauschen, weil manchmal kann der eine mal der andere besser ins Bett bringen.
Andrej: Anstatt, dass man sein Handy rausholt, WhatsApp und dann, wenn
Andrej: das Kind auf einem liegt, dann hat man ein Handy in der Hosentasche, da kommt man da nicht gut dran. Aber so eine Family, die da sowieso immer am Tisch liegt, einmal ein Doppelklick drauf, das löst halt ein echtes Problem.
Andrej: Und bisher war ich zu faul, das selber zu machen, per Hand das alles zu machen. Ich denke mir so, ich probiere das jetzt mal aus, die Tage.
Andrej: Ich sage mal die Tage, ich sage wahrscheinlich nach der IFA.
Andrej: Also in zwei Wochen oder so.
Thomas: Okay, ich bin gespannt.
Andrej: Also ich finde es richtig genial.
Andrej: Und dann kannst du auch eine App entwickeln lassen
Andrej: und dann sagen, teste das bitte mit Home Assistant.
Andrej: Kannst du integrieren.
Andrej: Also wenn du so ein Custom-Ding hast,
Andrej: wo du einfach eine App brauchst, die auch nebenher läuft,
Andrej: in Home Assistant, kann ich es dir empfehlen.
Andrej: Sehr viel Spaß gemacht.
Thomas: Und du brauchst es ja eigentlich nur, wenn du irgendwas von Cloud oder was auch immer entwickeln lassen möchtest, ne? Du kannst es ja halt on-demand ein- und ausschalten.
Andrej: Ja,
Andrej: du kannst ja die Integration einfach deaktivieren
Thomas: Also,
Andrej: oder dann läuft es halt nicht mehr.
Thomas: okay,
Thomas: warum sage ich das? Also ich meine, ich habe immer noch im Hinterkopf, dass es gewisse Systeme bei mir zu Hause gibt, da möchte ich die KI nicht unbedingt frei drauf loslassen.
Thomas: Bei Home Assistant habe ich zum Beispiel auch ein paar Kalender eingebunden, da sind also ein paar sensible Daten drin, in manchen Konfigurationsdateien war zum Beispiel mal so ein App-Passwort von Google oder so drin, die will ich ja nicht unbedingt, dass das
Andrej: Aber du kannst aber auch
Thomas: da ist.
Andrej: Berechtigungen erteilen.
Andrej: Du kannst bestimmte Dinge nicht erlauben
Andrej: oder Endpunkte, auf die er nicht zugreifen darf.
Andrej: Das kannst du alles machen.
Thomas: Okay.
Andrej: Und für mich ist es interessant,
Andrej: ich habe was für einen Kunden gebaut
Andrej: und anstatt dem Home Assistant zu erklären,
Andrej: sage ich, frag die KI.
Andrej: Das heißt, ich habe meinen Support ausgelagert an die KI.
Andrej: Es wird ein Backup gemacht.
Andrej: Das Backup, das habe ich hier lokal,
Andrej: dass da nichts passiert wird.
Thomas: Ja,
Andrej: Und das ist halt so.
Andrej: Und dann kannst du einfach sagen, ja, mach damit.
Thomas: cool.
Andrej: Ja, ich kann es nur sehr empfehlen.
Andrej: Ich haue den Link in die Beschreibung.
Andrej: Das ist das Home Assistant MCP Community Add-on.
Thomas: Vor allem,
Andrej: Sorry, Community Add-on oder
Thomas: okay,
Andrej: Integration. Du kannst es auf beide Arten
Thomas: weil das ist eigentlich, finde ich es gerade insofern spannend, als dass,
Andrej: installieren.
Thomas: was wir eben auch mit unseren HA-Dienstleistungen hatten oder ich zumindest ein paar Mal war,
Thomas: dass Leute sich mit KI geholfen haben, in ihrem Home Assistant irgendwas umzusetzen.
Thomas: Aber, naja, sagen wir mal, das Wissen, wer weiß, was da für Modelle benutzt wurden, und das Wissen dieser Modelle war vielleicht auch nicht immer ganz up-to-date.
Thomas: Das heißt, was entstanden ist, ist ein Mix aus der aktuellen Methode, aus veralteten Methoden,
Thomas: und es war querbeet.
Thomas: Also quasi, die Leute wussten dann effektiv nicht unbedingt immer, was sie wo wie haben, also was gehört wozu,
Thomas: warum ist das überhaupt so gebaut, weil, ja, hat mir ChatGPT so gesagt, alles klar.
Thomas: Aber
Andrej: Wenn du es ja ludieren lässt
Andrej: über den Endpunkt,
Andrej: warum ist es ein Self, was ja auch nur aus Apex besteht,
Andrej: dann hast du ja die Bestätigung.
Thomas: das ist nämlich genau der Punkt. Also gute Modelle, neue Modelle, diese Frontier-Modelle, was ja
Andrej: Das ist die Softwareentwicklung.
Thomas: diesen Riesenunterschied macht zu den ersten Erfahrungen, die wir mit ChatGPT gemacht haben, die sind ja nicht einfach nur, dass sie irgendwas aus dem Memory beantworten, irgendwas, was sie irgendwann mal gelernt haben, sondern die gehen halt hin und validieren das.
Thomas: Die gucken
Thomas: erstmal links und rechts, also sie gucken erstmal, gibt es schon
Thomas: ein Schema, nachdem irgendwas implementiert wurde, dann kann ich ja das Schema wiederholen und dann testen sie es halt. Funktioniert das auch wirklich nachher und schreiben sogar eventuell den Test, ob der dann richtig ist, ist eine andere Frage, also immer Augen auf, aber
Thomas: das ist ja die große Stärke von den Modellen heutzutage, dass sie halt zum Ziel kommen.
Thomas: Wenn die Spezifikation gut ist, dann kommen die zum Ziel. Und
Thomas: dazu musstest du sie aber natürlich eigenständig loslaufen lassen können. Und das hast du ja dann über diesen MCP-Server erreicht. Du musst da nicht mehr irgendwelche Dateien irgendwo einpflegen und selber jeden Schritt einzeln validieren und sagen, funktioniert wieder nicht, funktioniert wieder nicht. Also quasi diese menschliche Durchlauferhitze sein, sondern sag einfach,
Thomas: ich hätte gerne das und das und das. Das muss möglichst gut beschrieben sein. Hast du noch Fragen oder wie auch immer, mach.
Thomas: Was hast du gestern erzählt? Das fand ich sehr
Thomas: lustig. So von wegen, ich bin gleich
Thomas: essen.
Andrej: Ich habe
Andrej: eine neue Methode für mich entdeckt. Ich mache mir
Andrej: einen Projektordner. Das war jetzt das
Andrej: Kundenprojekt. Da gibt es eine App,
Andrej: die ich selber geschrieben habe oder
Andrej: angefangen zu schreiben und dann hat
Andrej: Claude erweitert. Da gibt es
Andrej: eine
Andrej: Integration
Andrej: die Canon Kameras, die
Andrej: CC API, die Camera
Andrej: Control API. Das heißt,
Andrej: ich kann überhaupt nicht meine Canon Kamera
Andrej: mit dieser fette Kamera halt
Andrej: steuern. Und dann
Andrej: gibt es noch einen Dokumentationsordner,
Andrej: wo ich eine Anleitung für den Kunden reinschreibe.
Andrej: Und was noch?
Andrej: Ich glaube, das war, und auf der obersten,
Andrej: das sind so Git-Repos, und auf der obersten
Andrej: Ebene habe ich zum Beispiel von Canon,
Andrej: wenn man sich da registriert und die
Andrej: Kamera freischaltet,
Andrej: damit man Access auf den
Andrej: API-Teil hat, also auf den
Andrej: muss man halt freischalten mit irgendeinem Code oder so
Andrej: dann kann man auch
Andrej: ein Download kriegen von der PDF
Andrej: die die API beschreibt, dann habe ich die
Andrej: runtergeladen und mir in diesen Ordner gelegt
Andrej: ganz projektspezifisch
Andrej: dorthin gelegt und dann habe ich gesagt
Andrej: den ersten Teil habe ich selber
Andrej: geschrieben
Andrej: und dann
Andrej: für ein Foto zu machen
Andrej: aber diese Kamera-API-Doku
Andrej: die ist halt, weiß nicht, 800 Seiten oder so
Andrej: lang, das ist schon viel und
Andrej: Ja, ich habe gesagt, komm, weißt du was, ich gehe jetzt essen.
Andrej: Ich habe der KI literally geschrieben, ich gehe jetzt essen, bitte frag mich
Andrej: nichts, sondern stell die Fragen alle nach hinten. Und du implementierst jetzt
Andrej: die sinnvollen APN-Punkte, die ich für, die ich brauche für die Kamera. In meinem Fall war es, ich brauche kein Video, ich brauche nur
Andrej: stille Fotos, stille Images nennt sich das, also einfach nur Fotos.
Andrej: Alle relevanten API-Endpunkte will ich gerne in Home Assistant haben, als Sensoren oder Kontrollmechanismus oder als Konfiguration.
Andrej: Ich habe während des Testens dann noch ein File angelegt, wo drin steht, was
Andrej: nicht stimmt von der API, weil die PDF, die war einfach nicht richtig. Es gab dann manchmal
Andrej: Payloads, die man hingeschickt hat zur Kamera, dann ist die Kamera abgestürzt.
Andrej: Ich habe einen Endpunkt gefunden,
Andrej: die war einfach tot danach.
Andrej: Musste es rebooten, dann ging es wieder.
Andrej: Das habe ich reingeschrieben.
Thomas: Ouch.
Andrej: Dann habe ich einen anderen Endpunkt gefunden,
Andrej: wo der Response-Code, der HTTP-Endpunkt,
Andrej: wie heißt das nochmal?
Andrej: Der HTTP-Code, nee.
Andrej: Hier 400, 502 und so.
Andrej: Wie heißt das nochmal?
Thomas: Datuscode.
Andrej: Statuscode, danke.
Andrej: Wo die einfach falsch waren.
Andrej: Also hat er nicht akzeptiert,
Andrej: obwohl er es akzeptieren sollte.
Andrej: Und dann gibt es noch einen Unterschied.
Andrej: Dieses PDF-Dokument beschreibt die gesamte Canon-API,
Andrej: Aber nicht jede Kamera kann alles.
Andrej: Macht ja auch Sinn.
Andrej: Das sind ja, es gibt Kameras,
Andrej: die haben bestimmte Features eingebaut von Hardware und so weiter.
Andrej: Es gibt welche, die kannst du zum Beispiel per Hardware,
Andrej: per API kannst du dieses typische Kamera-Rädchen drehen,
Andrej: wo du den Modus wechselst.
Andrej: Die haben dann einen Motor in der Kamera drin,
Andrej: der das Rädchen tatsächlich wechselt.
Thomas: Ach, das Rädchen wirklich bewegen.
Thomas: Natürlich, ja.
Andrej: Genau, das hat meine Kamera nicht.
Andrej: Für meinen Use Case reicht das auch.
Andrej: Das heißt, da muss ich dann manuell dran.
Andrej: Und dann habe ich gesagt, komm, mach das mal.
Andrej: Hier sind die Dateien.
Andrej: Ich gehe jetzt essen, bitte frag mich nichts, höchstens am Ende, wenn du fertig bist und validier das.
Andrej: Der hatte Zugriff auf meinen Home Assistant über MCP, die Kamera lief hier, ich war unten mit Teresa
Andrej: und ich höre nur die ganze Zeit wieder so klick, klick, dieses physische Shutter-Geräusch von der Kamera, wie das
Andrej: auslösen.
Andrej: Das war schon geil und nach einer dreiviertel Stunde oder so gehe ich hoch, war der fertig,
Andrej: lief, war einfach fertig.
Andrej: Ich habe ein paar Kleinigkeiten gefunden, die ich dann angemeckert habe, aber
Andrej: per se war das echt geil.
Andrej: Ich konnte dann über die Home Assistant API oder über Home Assistant im Interface, kann ich jetzt, lass mich mal kurz gucken,
Andrej: die weißes, wo ist Canon? Da, Canon.
Andrej: Ich kann den Autofokus hinzufügen, ich kann die Aspect Ratio
Andrej: anpassen, wie das Foto gemacht wird.
Andrej: Ich kann den Auto Power Off konfigurieren, ich kann einschalten, ob das
Andrej: Display von der Kamera aktiv ist oder nicht.
Andrej: Ich kann den Blitz ein- und ausschalten, ich kann die Qualität des Images, also des Bildes
Andrej: bestimmen, welche JPEG-Qualität, ich kann bestimmen, ob das ein RAW-Foto ist, ich kann Fotos schießen, ich sehe, wie viel Batterie, wie viel
Andrej: Platz auf der SD-Karte noch ist, ein Estimated, wie oft ich noch Fotos mache.
Andrej: Also voll geil, das hat er alles gemacht, wobei ich einfach essen war und das ging nur mit Opus, muss ich sagen.
Thomas: Nice.
Andrej: Das habe ich am Anfang mal mit Sonnet probiert und Sonnet hat das einfach komplett kläglich daran gescheitert, das war so kaputt.
Andrej: Und da ist es geil. Ich habe ein Hardware-Produkt, das hat eine API. Ich habe Home Assistant, mit dem ich das integrieren möchte. Ich habe
Andrej: Home Assistant über MCP halt für das Modell verfügbar gemacht
Andrej: und er konnte es also validieren. Das heißt, er hat auch Logging eingebaut. Ich habe im Home Assistant im Vorhinein extra Debug-Logging für
Andrej: die spezifische Integration aktiviert. Das kannst du machen in der Config. Kannst einfach sagen, Logger, Doppelpunkt, bitte folgende
Andrej: Modus Debug.
Andrej: Da läuft nicht alles im Debug bei Home Assistant,
Andrej: weil das ist ein bisschen zu viel.
Thomas: Ja.
Andrej: Ja, und er hat dann getestet, getestet, hat dann auch gefunden,
Andrej: dass er irgendwie ein Polling-Problem hatte mit der API.
Andrej: Die Kamera kann nicht so oft gepollt werden.
Andrej: Am Anfang war die Implementierung
Andrej: viele verschiedene Get-Requests
Andrej: für jede Entity. Das hat die völlig
Andrej: überfordert. Dann hat er einen großen Get-Request
Andrej: gemacht, daraus ein JSON. Mega geil.
Andrej: Genauso hätte ich es halt auch gemacht.
Thomas: Ach ja. Ich hatte die Tage,
Thomas: hatte ich ja erwähnt,
Andrej: Happy war ich.
Thomas: jetzt glaube ich dir,
Thomas: hatte ich die
Andrej: Komm, so hoch ist fertig.
Andrej: Hat gemacht.
Thomas: Tage, da habe ich mich mit Freunden getroffen,
Thomas: wir hatten wieder intensive
Thomas: Diskussionen über KI und
Thomas: weil, es waren
Thomas: halt alles ITler und einschließlich
Thomas: ich Softwareentwickler und die Meinungen
Thomas: divergieren doch so
Thomas: zwischen Nützlichkeit und
Thomas: validen Argumenten, ob das halt alles so
Thomas: nachhaltig ist und was das alles so
Thomas: bedeutet für die Umwelt und so. Aber
Thomas: das ist für dich auch, alles kommt
Thomas: vollkommen valide Diskussion. Ich bin ja nun selber
Thomas: auch
Thomas: schon einige
Thomas: Jahrzehnte in der Softwareentwicklung
Thomas: und
Thomas: was
Thomas: ich halt wirklich toll an dieser
Thomas: Entwicklung finde, es gibt einfach viele Dinge, die hätte ich
Thomas: nie angegangen.
Andrej: Allein der Aufwand, einfach darüber nachzudenken.
Thomas: Ja, Podcast
Thomas: Nachbearbeitung zum Beispiel. Also
Thomas: Also diese Einzelschritte, die dazu erfolgen, also ich meine, das ist halt
Thomas: nicht durchautomatisiert per se, aber es gibt halt einfach gewisse Schritte, die müssen immer wieder erfolgen
Thomas: und die lassen, also ob das jetzt ein, also quasi, es ist nicht so, dass die KI
Thomas: eigenständig die Podcast-Nachbearbeitung macht, das definitiv nicht, vor allem nicht das Editing, das ist sowieso, das ist ein sehr, das ist ein manueller Schritt, aber
Andrej: Noch nicht.
Thomas: noch nicht.
Thomas: Ja, genau, noch nicht, absolut, aber das ist ja einer der Gründe, weshalb ich überhaupt die Podcast Recording Plattform
Andrej: Ich bin gespannt, ja.
Thomas: gebaut habe, weil eben
Thomas: die Alternativen, das was wir vorher benutzt haben, um es jetzt mal nicht namentlich zu nennen, damit war ich halt sehr sehr unglücklich
Thomas: und da war der Push ganz klar, alles nur noch KI Features, aber die Basics haben nicht gepasst.
Thomas: Es hat einfach keine Freude gemacht, damit zu arbeiten und alles, was von KI gemacht wurde, klang scheiße. Es klang wirklich wie Grutze.
Thomas: Da gibt es Qualitätsunterschiede. Es gibt ja hier auch den deutschen Dienstleister Auphonic, der ist sehr beliebt in der Podcasting-Szene.
Thomas: Vielleicht kriegen sie es einfach potenziell besser hin und vielleicht sollte man nicht alle
Thomas: Filter verpönen,
Thomas: aber
Thomas: zumindest ein Learning, was ich persönlich so aus dem HiFi-Bereich und auch dem Heimkino-Bereich habe, ist,
Thomas: mehr Technik, mehr Filter ist nicht unbedingt gut.
Andrej: Ich
Thomas: In vielen, vielen Fällen macht es das Ergebnis per se erstmal schlechter.
Thomas: Und es ist meistens der bessere Ansatz hinzugehen und die wirklichen Probleme zu lösen des Raumes, statt
Thomas: mehr und mehr Filter draufzuschmeißen, die versuchen die Probleme des Raumes zu kaschieren.
Thomas: Aber egal, das ist ein komplett anderes Thema. Worauf ich eigentlich hinaus wollte ist,
Andrej: wollte gerade sagen, wo bist du denn abgedriftet?
Thomas: passiert schon mal. Nein, was wollte ich eigentlich sagen? Es gibt halt einfach vieles, was im Podcast so danach passiert,
Thomas: da brauchst du halt Skripte für. Und diese Skripte kann man sich halt super mit so einem Cloud oder so bauen lassen.
Thomas: Also ob es halt so Tools sind wie,
Thomas: vielleicht sind das sogar einmalige Probleme, die du hast. Ich habe dieses Mal
Thomas: Probleme mit meinem, keine Ahnung, Transkripten und ich muss die Probleme lösen und ich muss vielleicht mehrere, weiß ich nicht, entweder muss ich mehrere
Thomas: Einzelsubs miteinander mergen oder ich muss vielleicht einen Timedrift
Thomas: korrigieren, weil da aus irgendeinem Grund in den Transkripten etwas falsch drin ist.
Thomas: Dann kann dir die KI für solche Fälle meistens mit sehr wenigem Aufwand
Thomas: schon sehr gute Ergebnisse erzielen und Skripte bauen, die du einfach immer wieder verwenden kannst. So ein bisschen wie mit
Thomas: dem Ansatz von, wie hieß das noch gleich? Nicht OpenClaw, sondern
Thomas: das mit H. Ja, genau. Hermes, ne? Genau.
Andrej: Hermes?
Andrej: Hermes, der Agent.
Andrej: Ja, damit habe ich mich noch gar nicht beschäftigt.
Andrej: Das interessiert mich noch total.
Thomas: Ich auch noch nicht im Detail, das habe ich tatsächlich eher so von anderen Podcasts aufgeschnappt,
Thomas: aber wenn ich das richtig verstanden habe, ist einer der Vorteile, die Hermes macht, ist eben, er baut sich
Thomas: selbst dynamisch wiederverwendbare Skripte, damit du halt auch eine gewisse Verlässlichkeit drauf hast, hat einmal funktioniert, funktioniert beim nächsten Mal genauso, weil das ist ja mit KI und
Thomas: wenn es immer wieder von vorne losarbeitet, ist das ja nicht immer diese
Thomas: Garantie, die du am Ende hast, aber Hermes baut dir dann halt die Skripte
Thomas: und die warnt,
Thomas: die dir helfen, das Problem zu lösen
Thomas: und die helfen dir aber auch, das Problem
Thomas: wiederkehrend zu lösen. Finde ich interessant.
Thomas: Müsste man sich mal anschauen.
Andrej: Ja, und es geht halt autark los.
Andrej: Aber da
Andrej: habe ich ein bisschen Schiss vor der mehr oder weniger nicht deterministischen
Andrej: Fähigkeit von solchen Sachen.
Andrej: Dass du nicht das gleiche Ergebnis erwarten kannst.
Thomas: Ja,
Thomas: genau.
Thomas: Ja,
Thomas: spannend.
Thomas: MCP.
Andrej: Ja, aber wie geil ist das denn für sowas wie Home Assistant?
Andrej: Sie haben ja so eine Kamera.
Andrej: Ich brauche die Kamera dann auch nicht mehr.
Andrej: Ich schicke die ja weg.
Andrej: ich habe keine Canon-Kamera.
Andrej: Ich werde das jetzt als Integratoren
Andrej: deswegen in HACS reintun,
Andrej: falls jemand da Bock drauf hat,
Andrej: dann kann er sich das runterladen.
Andrej: Ich kann es halt nicht maintainen,
Andrej: weil ich habe keinen physischen Zugriff
Andrej: auf die Kamera,
Andrej: aber jemand anderes kann,
Andrej: ich werde das in eine freie Lizenz reinpacken
Andrej: und dann off you go.
Andrej: Und wenn es nicht funktioniert,
Andrej: dann kann ich halt immer noch
Andrej: lokal vor Ort beim Kunden was machen,
Andrej: aber ich kann auch einfach sagen,
Andrej: nee, das ist eine lokale Instanz,
Andrej: die geht nicht ins Internet,
Andrej: die update ich jetzt erstmal einfach nicht.
Andrej: Das ist ja auch eine valide Methode,
Andrej: so dass das Projekt halt funktioniert
Andrej: und ach, ist das geil, also
Andrej: ich finde, wie viel Zeit ich allein da schon
Thomas: Ja,
Andrej: reingesteckt hätte. Gut, man muss auf der
Andrej: anderen Seite auch sagen, ich hätte
Andrej: niemals alle Endpunkte integrieren müssen,
Andrej: hätte ich nicht. Ich könnte auch sagen,
Thomas: das ist...
Andrej: stell alles von der Kamera ein,
Andrej: off you go, ne, was ich zum Beispiel auch nicht implementiert
Andrej: habe, ist, die WLAN-Settings über API
Andrej: zu machen, weil,
Andrej: ja, du kannst
Andrej: mehrere WLANs an der Kamera hinzufügen, ich glaube
Andrej: zwei oder drei kannst du, SSIDs und so, ne,
Andrej: aber wie hinrissig ist das über API, was du
Andrej: konfigurierst, wenn du keinen Zugriff auf die API hast, ne,
Andrej: das ist halt so, das sehe ich halt nicht
Andrej: sinnvoll dann ein.
Thomas: Ja,
Thomas: stimmt.
Thomas: Ja, spannend.
Andrej: Oder
Thomas: Was da alles noch kommt.
Thomas: Es gibt ja auch
Thomas: eben vereinzelte Tools, die
Thomas: mit der Zeit erst irgendwelche APIs bekommen
Thomas: und genau für sowas ist es
Thomas: natürlich dann gut. KI ist nicht die Lösung für
Thomas: alles, ne? Also, aber
Thomas: kann einem das Leben schon deutlich einfacher
Thomas: machen, an gewissen Stellen.
Andrej: das ist ja bei den vielen Linux-Tools,
Andrej: war es ja früher mal, dieses typische
Andrej: POSIX-Thema war einfach Text-Input, Text-Output.
Andrej: So, dann musst du da immer
Andrej: manuell parsen mit AWK und was weiß ich nicht
Andrej: alles. Mittlerweile haben die fast
Andrej: alle über die Jahre einen JSON-Endpunkt
Andrej: bekommen, oder nicht Endpunkt, einen Output.
Andrej: JSON, YAML, whatever, ist ja egal.
Andrej: Aber so maschinenlesbar,
Andrej: strukturierte Daten, egal was für ein Format.
Thomas: Das
Andrej: Und das finde ich spannend.
Andrej: Das merkst du auch immer mehr.
Thomas: Interessante an
Thomas: LLMs ist ja an der Stelle sogar,
Thomas: selbst wenn der Output
Thomas: nicht maschinenlesbar ist, in der Regel kriegen sie es ja
Thomas: trotzdem gut hin, den Output zu
Thomas: validieren oder zu
Thomas: interpretieren. Einer der Stärken,
Thomas: weil sie halt einfach das quasi
Thomas: wirklich dynamisch machen.
Thomas: Klappt nicht immer.
Thomas: Ich hatte das letzte so ein Anwendungsfall,
Andrej: Manchmal kriege ich auch so richtig dumme Sachen.
Thomas: da hat der echt,
Thomas: da hat der irgendwas total fehlinterportiert.
Thomas: Egal, verinnerle mich nicht mehr.
Thomas: Ja, schön. Cool. Bin
Andrej: Ja, MCP, ich finde es geil.
Andrej: Probiert es mal aus.
Andrej: Und vor allem, wenn ihr nicht-technische Freunde habt
Andrej: und die sagen, hey, mich interessiert das rum,
Andrej: ist das ein Thema mal.
Andrej: Und die haben sich zumindest mal mit KI ein bisschen beschäftigt
Andrej: und die kriegen das hin, jetzt so einen Link in Claude Code
Andrej: oder wo auch immer, bei ChatGPT haben die auch zu hinterlegen
Andrej: als Connector oder wie auch immer das dann bei ChatGPT heißt.
Andrej: Ja, das ist, da kannst du einfach als Mensch fragen,
Andrej: Wie funktioniert Automation denn hier jetzt?
Andrej: Nee, das finde ich aber doof.
Andrej: Mach das mal ein bisschen anders.
Andrej: Und dann kriegst du, dann macht er das einfach.
Andrej: Und dann,
Thomas: mal gespannt, wozu das führt, dauerhaft betrachtet. Wir haben auch ein Projekt auf Arbeit, wo die KI praktisch ihr
Thomas: eigenes Repo pflegt und
Thomas: das ist schon auch teilweise ganz schön Kraut und Rüben, muss man sagen.
Andrej: ja, das stimmt.
Thomas: Naja, aber dann gibt es ja auch immer noch die Möglichkeit, das Ganze einfach mal refactoren zu lassen. Das ist
Thomas: ja auch ein valider Schritt.
Thomas: Und an der Stelle muss man natürlich auch immer das Risiko abwägen, was ist denn, wenn es der User selber macht, mit der mangelnden Erfahrung, die er vielleicht hat.
Thomas: Ist das ein besseres Ergebnis? Lerneffekt, sei mal dahingestellt, das ist einfach eine komplett andere Diskussion, aber
Thomas: ob das Ergebnis besser ist, das ist Frage.
Andrej: Ja, das stimmt.
Andrej: Das wird noch dauern, bis es da eine Antwort drauf gibt.
Andrej: Falls überhaupt.
Thomas: Soll
Thomas: ich mal ein anderes Thema aufmachen?
Andrej: Mach.
Thomas: Okay,
Thomas: so.
Andrej: IQUNIX MG75, was?
Thomas: Das ist meine Tastatur.
Andrej: Ach so.
Thomas: Die reiße ich ganz kurz an.
Thomas: Ich hatte ja mal
Thomas: das IQUNIX
Thomas: MG65
Thomas: Keyboard,
Thomas: was halt ein 65% Keyboard ist.
Thomas: Und dann kam irgendwann später das IQUNIX
Thomas: MG75
Thomas: raus.
Thomas: Und noch ein 96er
Thomas: oder sowas, mit Nummer im Block.
Thomas: Und ich hatte mir dann doch nochmal das
Thomas: 75er gegönnt, weil ich einfach
Thomas: ein
Thomas: bisschen weniger
Thomas: hier so
Thomas: Key-Modifier nutzen
Thomas: wollte. Hat halt eine F-Row
Thomas: und hat halt eine dedizierte Tilde-Taste
Thomas: sozusagen. Also da, wo die Tilde normalerweise
Thomas: drauf liegt. Vorher bei dem 65er war es halt
Thomas: eine Escape-Taste. Und Tilde braucht man halt
Thomas: häufig, wenn man Software entwickelt
Thomas: oder Markdown-Files schreibt oder sonst was.
Andrej: Wenn man nach Hause will.
Thomas: Das hatte mich.
Thomas: Hause? Achso, ja, Home.
Thomas: Stimmt.
Thomas: Ja, dann hatte ich mir das 75er gegönnt und dann
Andrej: No place like Tilde, ne?
Thomas: hier
Thomas: mal kundgetan, dass ich fand, dass der Druckpunkt sich deutlich unterschieden hatte und das
Thomas: Tippgefühl, wenn man es erstmal einnudelt, ist alles gut.
Thomas: Also das war so als Feedback, weil das war auch in Reviews tatsächlich drin, hatte ich dann festgestellt,
Thomas: dass zwischen den drei Modellen der Tastendruck nicht bei allen gleich ist
Thomas: und die 75er war da tatsächlich die, die sich am meisten unterscheidet von den anderen und das hatte ich sofort auch gespürt, das stimmt, aber
Thomas: wenn du sie erstmal eingetippt hast, irgendwann merkst du das nicht mehr.
Thomas: Und es ist eine klasse Tastatur, die einen großen Mangel hat, aber das ist auch der einzige, den ich sehe.
Thomas: Die hat VIA, also VIA, V-I-A, um sie programmierbar zu machen, das Layout programmierbar machen.
Thomas: Aber du musst da so eine Custom-JSON-Datei hochladen und irgendwie ist da was komisch mit dieser JSON-Datei.
Thomas: Und du müsstest, glaube ich, wenn ich das richtig verstehe, damit du die
Thomas: Custom-JSON nicht brauchst,
Thomas: müsstest du die Firmware flashen und es gibt nur eine Windows-Software dafür.
Andrej: Och, Leute.
Thomas: Das ist so dumm, ey.
Thomas: Ja,
Andrej: Ach, das ist nervig, sowas.
Thomas: ja, gut, wenn man davon absieht, ich habe gerade, glaube ich, eine Taste umprogrammiert bei mir jetzt noch, bei der ersten, bei der 65er waren es ein paar mehr wegen der Tilde und so,
Thomas: aber jetzt habe ich wirklich einfach nur die Funktionstaste auf eine andere Taste gelegt, weil die Funktion- und
Thomas: Option-Tasten für mein Gefühl verwirrend war und ansonsten ist alles
Thomas: default und alles ist gut.
Thomas: Also,
Thomas: Kaufempfehlung. Eigentlich wollte ich über meinen Arbeitsplatz reden.
Thomas: Du hast vorhin schon den Office Walker geteasert, ne? Also, Interview mit Johannes,
Thomas: eines unserer ersten Folgen, können wir ja nochmal verlinken.
Thomas: Superspannend, finde ich, gerade weil Hardwareprodukt und groß
Thomas: und schwer ganz andere Challenges als Software ausliefern oder PokyPow.
Andrej: Sehr groß, ja.
Thomas: Genau und irgendwann geht es ja los. Du bist ja in der allerersten Charge wahrscheinlich drin, wenn ich das richtig
Thomas: sehe.
Andrej: Nehme ich an, aber ich weiß das natürlich nicht, ne?
Thomas: Du hast ja auch noch den niedrigsten Preis, ne? Dir glaube ich geklickt.
Andrej: Früh geklickt.
Andrej: Yes.
Thomas: Und ich habe halt ein paar Stunden glaube ich gewartet, um mich da durchzuringen
Thomas: oder um da durchzuklicken und dann bin ich schon nicht mehr in dieser Preiskategorie gewesen.
Thomas: Aber sei es drum. Es geht ja eigentlich mehr darum, so die Lieferung steht jetzt irgendwann dann tatsächlich mal an.
Thomas: Er hatte, glaube ich, ursprünglich mal sowas gesagt mit, keine Ahnung, frühestens Juli, August oder so.
Thomas: Ich meine jetzt mit ein paar Lieferverzögerungen beziehungsweise Delays, die auch einfach dadurch entstanden sind,
Thomas: dass halt irgendwelche in den Tests, die er erfährt, also er selber und das Testlabor,
Thomas: irgendwas auch aufgepoppt ist.
Thomas: Und dann müssen halt irgendwelche Toleranzen korrigiert werden und neue
Thomas: Hersteller, Lieferanten, irgendwas getestet werden und und und. Kann ich total gut verstehen.
Thomas: Und
Thomas: ich glaube, also ich rechne mal damit. Ich hoffe, dass es noch dieses Jahr kommen wird.
Thomas: Dann bin ich schon happy.
Thomas: Genau. Und ich bin jetzt aber einen Schritt weiter, weil was wir nämlich auch in der Folge besprochen haben ist,
Thomas: naja, so ein Laufband für die Arbeit macht natürlich nur dann Sinn, wenn du auch einen Stehschreibtisch hast.
Andrej: Ach stimmt, das hattest du
Andrej: noch gar nicht, das Thema, ne? Ja.
Thomas: Genau und ich bin fündig geworden an der Stelle
Thomas: dank der
Andrej: Ja,
Thomas: Kollegen, nee diesmal nicht, nein dank der Kollegen vom AudioDump Podcast, weil
Thomas: es gab glaube ich, wenn ich das richtig erinnere, bei der Freakshow wurde das dann irgendwann nochmal thematisiert
Thomas: und dann auch noch mal im AudioDump Podcast und der Tipp da war
Thomas: Gold wert.
Thomas: Und der Hersteller heißt, glaube ich, Flexispot oder so.
Andrej: die sind
Andrej: sehr bekannt für ihre
Andrej: Werbung
Andrej: und für ihre Tische. Also Werbung, weil die
Thomas: Yes.
Andrej: super viel sponsern, ne?
Thomas: Ja.
Thomas: Und ist halt auch, ich meine, es ist ein amerikanischer Hersteller,
Thomas: die
Thomas: von der Marketingstrategie wieder mal einer von der Sorte sind.
Thomas: Die haben, glaube ich, einfach mehr oder weniger immer Angebote.
Andrej: Ja.
Thomas: Und ein Countdown.
Andrej: It's only sale.
Andrej: Ja.
Thomas: Die Strategie mag ich ja gar nicht.
Thomas: Aber man kann am Ende des Tages nicht moppern.
Thomas: Ich habe jetzt halt so ein, warte, ich gucke mal, wie das Modell heißt.
Thomas: Das ist, glaube ich, jetzt auch da immer wieder erwähnt worden, wie ich dann festgestellt habe.
Thomas: E7 W,
Thomas: nee, E7 Plus. Das W war, glaube ich, für weiß.
Thomas: Also E7 Plus, das ist halt die vierbeinige Variante.
Thomas: Ich habe, glaube ich, um die 430 bezahlt.
Thomas: Der UVP ist irgendwas 500, schlag mich tot.
Thomas: Aber man kriegt das anscheinend immer wieder so um die 400 Euro rum.
Thomas: Und dann stand es drei Monate lang bei mir im Flur.
Thomas: weil das Ding ist scheiße schwer.
Andrej: Der Klassiker.
Thomas: Ja.
Andrej: Schön.
Thomas: Alle sagten,
Andrej: Wir haben auch seit, weiß ich nicht, einem Monat
Thomas: das
Andrej: oder so einen Ständer für eine Gitarre.
Andrej: Irgendein Bild steht noch
Andrej: hinter der Tür, was wir eigentlich aufhängen wollten.
Andrej: Ich glaube, das Bild steht auch seit
Andrej: anderthalb Jahren schon. Aber die Tür
Andrej: ist halt meistens zu, das sieht man dann nicht.
Thomas: hilft.
Thomas: Bei mir stand es in Stolperweite.
Thomas: Aber es musste jetzt einfach mal sein.
Thomas: Ich wollte es nicht ewig hinziehen,
Thomas: bis wenn dann der Laufband kommt.
Andrej: Man muss auch echt,
Andrej: dafür muss man auch echt Muße haben für den Tisch, weil
Andrej: erstmal brauchst du den Platz, das ist ja riesig.
Thomas: Ja.
Andrej: Da musst du den ja drehen, zu zweit ist das echt
Andrej: wesentlich einfacher als alleine.
Thomas: Ja.
Andrej: Und dann musst du ja deinen alten Tisch
Andrej: den Scheiß da runterstellen, den neuen Tisch
Andrej: da hinschieben.
Thomas: Oh Gott.
Andrej: Das ist ja Heidewitzka.
Thomas: Mit allem drum und dran.
Thomas: Mit der Monitorhalterung,
Thomas: alles runter,
Thomas: Lautsprecher runter,
Andrej: Kabel.
Thomas: Verkabelung.
Thomas: Boah.
Thomas: Verkabel ist eh das Schlimmste von allem.
Thomas: Also,
Thomas: naja, ich habe mich dann durchgerungen, das vor ein paar Wochen jetzt mal zu tun.
Thomas: Frau war in Reichweite, konnte dann hin und wieder mal mit anpacken.
Andrej: Hast
Thomas: Weil man kriegt vieles alleine hin tatsächlich, auch wenn die Dinger
Thomas: wirklich verdammt schwer sind.
Thomas: Aber
Thomas: an ein paar Stellen sollte man zu zweit anpacken, sonst
Thomas: gibt es...
Andrej: du schon
Andrej: aufgebaut?
Thomas: Ja, ich sitze dran. Ich kann hoch und runter fahren.
Andrej: Naja. Oder das
Thomas: Ach, Träumchen. Ja, ja, ja.
Andrej: Sackstabier, wenn du das hochstellst mit vier Beinchen?
Thomas: Der Monitor hängt an einem Arm bei mir und ist ein 32 Zoll.
Thomas: der wackelt auch eh schon. Also der Arm ist
Thomas: eh schon den Wackelfaktor bedingt.
Thomas: Also ist nicht perfekt.
Thomas: Und ja, natürlich, wenn du dann, wenn der
Thomas: im stehenden Modus ist und du
Thomas: so richtig ordentlich hämmerst, ja, dann wackelt
Andrej: So,
Thomas: natürlich der Monitor immer noch. Genau.
Thomas: Ganz vermieden kriegst du es
Thomas: nicht, aber es ist wirklich
Thomas: total stabil. Also gibt es gar nichts dran zu meckern.
Andrej: ich bin, also ich wollte es auch eigentlich klicken jetzt als SimSaver oder so, aber ich habe gesagt, ach komm, ich probiere es erstmal aus mit dem Tisch, den ich,
Thomas: Läuft auch super.
Thomas: Läuft ja nicht weg.
Andrej: ja, der Tisch ist ja jetzt hier und der ist gut, aber ich bin zufrieden damit, aber
Thomas: Ja.
Andrej: wenn es halt, wenn es halt notwendig ist, dann muss ich den halt verkaufen und kaufe mir den mit vier Beinen
Andrej: oder zwei pro Seite.
Thomas: Du wirst auch am Anfang, wenn du die Pakete auspackst
Thomas: und dann mehrere dir kommen,
Andrej: Ja.
Thomas: Dann bist du auch erstmal so ein bisschen überwältigt, weil du auch denkst, oh verdammt viele Bauteile und überhaupt, aber irgendwann stellst du halt fest, ja ist halt einfach spiegelverkehrt. Also das sind halt einfach
Andrej: Ja, das ist doppelt.
Thomas: alles mal zwei. So, dann ist es auf einmal auch gar nicht mehr so wild. Dann weißt du halt einfach genau, okay, jetzt habe ich einmal den Fuß zusammengebaut, den zweiten, das geht halt ruckzuck von der Hand.
Andrej: Ja, ja.
Andrej: Ja.
Thomas: Ja, also ich bin total begeistert bis jetzt. Die Steuerung, ich meine,
Thomas: ich habe gerade kein Bedürfnis, da irgendwas smart zu machen, aber das hat halt so ein
Thomas: Steuerpanel, wo du einfach so rauf runterfahren kannst und dann kannst du halt nochmal vier Programme einspeichern.
Thomas: Das Ding geht, glaube ich, auf 1,30 Meter mindestens hoch. Ich habe die Limitierung vorher festgestellt, als mein Lautsprecher in der Decke hing.
Andrej: Weil der 1,30 Meter
Thomas: Also,
Andrej: ist das Minimum. Ist ja nicht so hoch.
Thomas: nee, 1,30 Meter wäre das Maximum.
Andrej: Äh, ist ja nicht so niedrig.
Thomas: Ich weiß nicht, vielleicht ist es höher.
Thomas: Kann auch 1,35 sein.
Thomas: Das Ding ist halt, vorher war der Lautsprecher
Thomas: der limitierende Faktor auf seinem Lautsprecherständer.
Thomas: Der knallte dann in meine Dachschräge rein.
Thomas: Dementsprechend habe ich dann auch
Thomas: neuen Lautsprecherständer besorgt,
Thomas: die einfach ein bisschen tiefer sitzen,
Thomas: weil der Gelegenheit auch schöner sind.
Andrej: Rattenschwanz.
Andrej: Zwei
Thomas: Also, das war so ein bisschen der Auslöser,
Thomas: nochmal zu Hause ein bisschen am Schreibtisch zu optimieren.
Thomas: Und es hat Spaß gemacht am Ende.
Thomas: Also, der Tisch ist toll.
Thomas: Ich
Thomas: habe mir dann noch deswegen auch Auslöser zum Optimieren, Lautsprecherständer nochmal neue geholt, die auch schön massiv sind und günstig.
Thomas: Also das ist jetzt gar nicht so was super hochwertiges, aber die tun ihren Job so massiv.
Thomas: Man kann sie mit Sand befüllen, alles gut.
Thomas: Und der Lautsprecher landet nicht mehr in der Decke.
Thomas: Dann große Empfehlung.
Thomas: Ich habe ja meinen Arbeitsplatz an einer Steckdose, die ich ein- und ausschalten kann, damit halt alles mit Strom versorgt ist oder nicht.
Thomas: Und in der Vergangenheit habe ich das immer geschaltet am Lichtschalter. Ich
Thomas: komme hier rein morgens mit Laptop, Trinkflasche, Lesebrille neuerdings.
Thomas: Und
Andrej: diese Brillen.
Thomas: dann vergesse ich natürlich immer den Arbeitsplatz einzuschalten. Ich lege dann erstmal alles ab, dann muss ich wieder aufstehen, zum Arbeitsplatz gehen, den einschalten. Das hat mich so genervt.
Thomas: Schade, ich kann jetzt schlecht dir mit der Kamera zeigen, aber ich kann es vielleicht schicken.
Andrej: Den Pockers hilft's auch nicht.
Thomas: Ein Podcast hilft es nicht, ich beschreibe es.
Thomas: Wir haben ja vor ein paar Monaten nochmal so ein bisschen bei Ikea uns ausgetobt.
Thomas: Und da habe ich nochmal so ein paar Bilresa bestellt.
Thomas: Bilresase.
Thomas: Bilresas.
Andrej: Die Doppelknöpfe oder den
Andrej: Drehknöpfe?
Thomas: Er hat sich herausgestellt, an dem Abend war ich zu müde.
Thomas: Ich habe versehentlich die falschen gestellt.
Thomas: Ich habe die mit dem Drehregler bestellt.
Thomas: Die finde ich nicht so toll, muss ich sagen.
Thomas: Sind aber okay.
Thomas: Also waren aber nicht für diesen Use Case geeignet.
Thomas: Und da hatte ich nochmal ein paar nachbestellt später.
Thomas: Jetzt habe ich welche, die Doppeldinger meinte ich tatsächlich.
Thomas: Ich finde das so, das ist so dumm, dass die beide einfach Bilresa nennen.
Andrej: Ja, das da.
Andrej: Ha. In fünf Jahren
Andrej: wird sich jeder immer drüber ärgern.
Andrej: Und warum ist das denn jetzt schon? Weil
Andrej: das hat das gleiche Gerät.
Andrej: Total nervig.
Thomas: Total.
Thomas: Ich habe ein cooles Modell gefunden.
Thomas: Also ich habe mehrere coole Modelle gefunden.
Thomas: Also ich finde die Dinger mittlerweile richtig gut, diesen Schalter.
Thomas: Was ich nicht mochte war, wenn ich den einfach nur an die Wand hänge,
Thomas: so wie er von Ikea kommt, hat er hinten so eine Stahlplatte.
Andrej: Ja,
Andrej: Klebeding, ne?
Thomas: und dann klebe ich es und dann
Thomas: pustest du an die Wand und dann kannst du den da draufsetzen.
Thomas: Ich finde den dann viel zu wackelig,
Thomas: weil der Gummi, der quasi
Thomas: den Sitz
Andrej: Der Fuß ist nicht groß genug für die
Thomas: macht, der ist mittig.
Andrej: äh,
Thomas: Genau. Der ist nicht breit genug.
Thomas: Und das Ding ist halt abgerundet. Dann rutscht er dir
Thomas: seitlich weg und dann fällt er vielleicht hin oder sowas.
Thomas: Ziemlich dumm.
Andrej: MakerWorld.
Thomas: So.
Thomas: Genau. Maker auf ins
Thomas: Internet, wie du so schön sagst.
Andrej: Das ist von Scrubs,
Thomas: Ja.
Thomas: Sehr gut.
Andrej: glaube ich.
Thomas: Ich habe Scrubs in letzter Zeit
Andrej: To the Internet.
Andrej: Oder
Thomas: sehr gut. Ich habe es vor kurzem nochmal komplett
Thomas: durchgesuchtet und es ist mir
Thomas: da nicht aufgefallen. Wo ist denn
Andrej: ich lüge. Kann auch sein.
Thomas: jetzt dieses...
Andrej: Kurzer Einschub, hast du die neue Scrubs-Staff schon gesehen?
Thomas: Ich habe es ja angefangen, ja.
Andrej: Okay, lohnt.
Thomas: Würde ich auch sagen.
Andrej: Thema Ende.
Thomas: Ich war skeptisch
Thomas: vorher, ob das was wird.
Thomas: Bin aber sehr
Thomas: zufrieden.
Andrej: Hat er sich einfach nicht daran gehalten. Ich habe Thema Ende gesagt.
Thomas: Ja, so.
Thomas: Das ist untergegangen, weil
Andrej: Für
Thomas: ich ja gleichzeitig hier am Scroll...
Thomas: Ach, ganz oben.
Thomas: Viel zu einfach. So. Ich schicke
Thomas: Link.
Thomas: Wo? Browser.
Thomas: Da Browser. Da
Thomas: Link. Jetzt clickable.
Thomas: Ähm,
Andrej: mich?
Thomas: ja, hier in, ähm,
Andrej: Ach, im Chat?
Andrej: Ich dachte, du packst das direkt ins Dokument für die anderen Leute.
Thomas: ach so, ja,
Thomas: sehr viel zu einfach.
Andrej: Das mache ich. Ach, so hast du auch schon gemacht.
Thomas: Danke.
Thomas: Also, ja, dann, Ikea, Bill, Resa, ich nenne es mal Mount.
Andrej: Ah ja, cool. Das ist ein bisschen so wie so ein angeschrägter Knopf,
Thomas: Bums.
Andrej: den du an deinen Tisch dann tütteln kannst.
Thomas: Effektiv ist das genauso wie das Panel von dem Stehschreibtisch, was angeschraubt wird.
Andrej: Ja,
Thomas: Das heißt, das ist so nach vorne gewinkelt, in einer Schräge, so 45 Grad oder sowas.
Thomas: Und da knackst du einfach den mit, wie nennt sich das, Pressure Fit oder sowas.
Thomas: Packst einfach den Bill Resa rein.
Andrej: Pressfit.
Thomas: Und dann kannst du den halt einfach programmieren und, keine Ahnung, Double-Tap macht dir halt den Strom an und wieder aus und Single-Tap macht dir halt das Licht an oder sowas.
Thomas: Mega geil.
Thomas: Nicht nur, dass er damit gut bedienbar ist, weil der halt auch fest sitzt, sondern er ist halt auch,
Thomas: es wirkt einfach so, wie es, so soll es sein.
Thomas: So was gibt mir, da werde ich rollig.
Thomas: Das ist schön.
Thomas: Genau, und bei der Gelegenheit habe ich dann noch einen anderen Halter gefunden für so einen Bereser, wenn man den als Lichtschand da irgendwo an die Wand macht, damit der stabil sitzt.
Thomas: der mir auch gut gefallen hat, den packe ich auch nochmal rein.
Thomas: Das Ding ist, ich habe den dann ein bisschen geremixed,
Thomas: weil wenn man den nämlich so wie das Ding designt ist,
Thomas: den Bill Reza da reinplöppt, kriegst du den dann nicht mehr raus.
Andrej: Weißt du mal, so eine kleine Nut, wo man mit dem Finger kann
Andrej: Oder von hinten drücken oder sowas, ne?
Thomas: Ja, genau, das hinten hat er, aber wenn das Ding halt irgendwo an die Wand klebst,
Thomas: wenn du die Batterie wechseln willst, musst du das erstmal abmachen von der Wand.
Andrej: Ah,
Andrej: das ist blöd.
Thomas: Und ich habe das dann so remixed, dass du quasi Schraublöcher hast,
Thomas: wenn du schrauben möchtest.
Thomas: Immer noch einen kleinen Punkt, wo du durchdrücken könntest,
Thomas: Aber auch an der Stelle, wo der diese Klappe, diese Nut hat für die Klappe, da ist jetzt auch bei dem Modell ein Loch.
Thomas: So, das Problem ist nur, der Autor hat es reingestellt mit einer Lizenz, die
Thomas: keine Remixes erlaubt.
Thomas: Das ist kacke.
Andrej: Ich
Thomas: Jetzt kann ich es nicht veröffentlichen.
Thomas: Ich werde ihn mal anschreiben und fragen, ob er das nicht vielleicht ein bisschen aufweichen möchte.
Andrej: wollte gerade fragen, warum hast du es nicht hochgeladen?
Andrej: Aber ich verstehe, wo sieht man die Lizenzen bei MakerWorld?
Thomas: Bei Lizenz.
Thomas: Kurz unter dem Download-Button.
Andrej: Ah, da.
Andrej: The user's content is licensed under the MakerWorld exclusive license.
Andrej: Top,
Thomas: Das gibt es auch noch, das ist auch so absurd.
Thomas: oh, diese Footlöcher, dann geben sie dir eine Maker World Exclusive Lizenz.
Andrej: warte, warte, warte, warte, Thema, Thema, Thema, Thema.
Andrej: Das können wir gleich, äh,
Andrej: Lizenzen.
Thomas: Ja,
Andrej: Lizenzen mit S, ne?
Thomas: weil du
Andrej: Ja, genau so.
Thomas: kannst dir ja aussuchen, was für eine Lizenz du machen möchtest,
Thomas: aber, und darunter, dazu zählen dann halt auch so Remixbar oder nicht,
Thomas: da pushen die dich auch nicht in irgendeine Richtung.
Thomas: Aber es gibt halt auch dieses Maker World Exclusive
Thomas: und wenn du das wählst, kriegst du mehr Bonuspunkte.
Andrej: Ah, und dann, ah, ja, ja, ja, ja, ja, das ist ja doof.
Andrej: Dann kannst du es aber nicht bei Printables und was weiß ich nicht für alle Plattformen hochladen, ne?
Thomas: Genau,
Andrej: Ah, das ist ja ärgerlich.
Thomas: das ist, also, ich finde das...
Thomas: Es gibt Leute natürlich, die machen mit Maker World einiges an Knatze
Thomas: oder finanzieren sich damit ihre Filamente und so.
Andrej: Ich habe einen Kollegen, den kennst du auch,
Andrej: der sich seinen Drucker so finanziert.
Thomas: Ja,
Thomas: irgendwo ist das ja auch nett, dass man das kann.
Thomas: Aber
Thomas: diese
Andrej: Aber ich sehe hier kein Remix-Verbot.
Thomas: Standardlizenz hat schon Remix vermut.
Andrej: Nee, steht hier nicht.
Thomas: Warte, warte.
Thomas: Ich lese vor.
Thomas: Das
Thomas: heißt, ich darf nicht teilen.
Andrej: Okay, das steht hier auf der Seite bei der
Andrej: MakerWorld-Exklusiv-Lizenz steht das nicht so drauf.
Thomas: Achso, das kann natürlich sein, dass die Exclusive-Lizenz ist.
Thomas: Aber da gibt es vielleicht eine Variante von der Exclusive-Lizenz,
Thomas: die auch Remixes nicht erlaubt oder sowas.
Andrej: Garantiert.
Thomas: Ich muss sagen, ich kenne das jetzt eher von
Thomas: Printables,
Andrej: Software.
Thomas: wo du halt auch auswählen kannst, was für eine Lizenz du möchtest
Thomas: und mit Remix erlauben oder nicht Remix erlauben und so weiter.
Andrej: Ja.
Thomas: Es ist schade, weil es halt einfach Mehrwert stiftet.
Thomas: Dass ich es nicht verkaufen darf, kann ich ja verstehen.
Thomas: Also finde ich auch fein, muss auch nicht sein.
Thomas: Ich will, also ist ja jetzt ein bisschen wie,
Thomas: oder wenn man es verkauft, verkauft, verkauft,
Thomas: dass man dann halt auch,
Thomas: dass man dann zumindest auch so ein bisschen wie bei einer GPL
Thomas: halt den Source auch bereitstellen muss, das Modell.
Thomas: Das wäre auch noch fein, aber ich will ja kein Geld damit machen.
Thomas: will es ja einfach nur, ich will ja den Mehrwert, den
Thomas: ich jetzt nur für mich erreicht
Thomas: habe, den möchte ich den anderen halt ja
Thomas: dann auch mitteilen.
Thomas: Naja, Bill Resen.
Andrej: Aber das Thema Lizenzen finde ich praktisch,
Andrej: weil ich beschäftige mich da gerade massiv mit.
Andrej: Wegen dem Dashboard-Assistenz-Projekt.
Thomas: Okay, dann lohnt
Thomas: sich das Kapitel, der Kapitelmarker, ja.
Thomas: Danke.
Andrej: Nächste oder übernächste Woche
Andrej: mache ich sogar ein Seminar mit.
Andrej: Es gibt nämlich vor, so eine Frau,
Andrej: Heather Meeker heißt die,
Andrej: aus US, die sehr viel mit Open-Source-Lizenzen
Andrej: und Open-Source-Businesses gearbeitet hat.
Andrej: Und ich finde das, also ich habe mir ein Hörbuch von ihr angehört,
Andrej: drei Stunden, mein Gott, das ist echt harter Tobak teilweise.
Andrej: Das ist ja einfach nur Recht.
Andrej: Und jetzt lese ich mir gerade so ein Buch von ihr durch,
Thomas: Ja,
Andrej: das kann man kostenfrei auf ihrer Webseite bekommen.
Andrej: Das ist auch ganz interessant so von der Geschichte her,
Andrej: wie das entstanden ist mit GPL und Linux
Andrej: und der Free Software Foundation, dem Stallman und so.
Andrej: Das sind ja auch viele verrückte Menschen auch.
Andrej: Verrückt im Sinne von auch positiv verrückt.
Thomas: aber ja.
Thomas: Also wenn du dir da ein paar Interviews mal von den Leuten
Andrej: Beides, beides.
Thomas: teilweise anhörst.
Andrej: Und ich habe auch auf der FrOSCon extra das Thema angesprochen.
Thomas: Das
Andrej: Auf der FrOSCon war jetzt klar,
Andrej: dass da die Free- und Open-Source-Fanatiker sind.
Andrej: Und Fanatiker meine ich auch gar nicht irgendwie schlimm,
Andrej: sondern die meinen, dass man das schon machen sollte.
Andrej: Und ich wollte einfach nur die Meinung hören,
Andrej: wie kommt das an, wenn man
Andrej: das Thema anspricht?
Andrej: Denn es gibt ja
Andrej: Leute, die sagen, nee, das muss immer komplett offen sein.
Andrej: Das geht gar nicht, wenn das nicht ist.
Andrej: Ja, ich finde, das kommt immer darauf an, was man
Andrej: halt vorhat. Lizenz
Thomas: ist ja im Grunde
Andrej: hat ja auch einen Sinn.
Thomas: angrenzend an die Diskussion, was
Thomas: uns damals Michael erzählt hat, ne, vom
Thomas: EVCC. Die haben ja auch ein
Thomas: Modell gefunden, wo sie eben
Thomas: die Entwicklung finanzieren,
Thomas: aber
Andrej: Und ich habe mit Michael gesprochen. Ich habe mit ihm telefoniert
Thomas: mhm,
Andrej: vor ein paar Wochen.
Andrej: Einfach, weil wir seinen Input haben.
Andrej: Und da ging es auch darum, dass
Andrej: er wollte, die haben ja MIT-License,
Thomas: mhm,
Andrej: außer, sie haben so
Andrej: exklusiv, steht dann irgendwo in einem Ordner,
Andrej: die Sponsoring-Dinger, also
Andrej: die Wallboxen, die die entwickelt haben
Andrej: in dem Sponsormodell und
Andrej: du darfst auch nicht den Lizenzchecker
Andrej: ausbauen.
Thomas: mhm,
Andrej: Alles andere ist
Andrej: MIT, aber das nicht. Und das
Andrej: ist nicht Open Source,
Andrej: laut
Andrej: Definition der OSI.
Andrej: Und das fand ich dann auch ganz interessant.
Andrej: Ja, aber wer bestimmt das denn?
Andrej: Ja, die OSI. Ja gut, wer ist die OSI?
Andrej: Fanatiker, plus minus.
Andrej: Nee, ich
Thomas: Banadiger ist vielleicht ein harter Begriff,
Andrej: finde das auch gut.
Thomas: aber sie haben ihre
Andrej: Ja, das ist,
Andrej: die haben voll die Berechtigung, das ist auch total
Andrej: wichtig und ich sehe das gesellschaftlich auch
Andrej: als super wichtig an. Sonst wäre das alles mit
Andrej: Linux und Co. nicht passiert, wenn die
Thomas: mhm,
Andrej: Lizenz proprietär gewesen wäre.
Andrej: Aber ich glaube, eine Lizenz, da war ja
Andrej: die hatten dann auch gar kein Ziel.
Andrej: Ich meine, Linus'
Andrej: erste E-Mail war ja auch, hey, ich habe
Andrej: hier was entwickelt, nichts Großes, kannst du ja mal gucken.
Thomas: mhm,
Andrej: Nichts Großes ist jetzt auch
Andrej: sehr Understatement, würde ich mal behaupten.
Thomas: mittlerweile, oh ja,
Andrej: Das hier war jetzt auch vor kurzem Geburtstag,
Andrej: 35 Jahre. Also es geht auch so sehr ein bisschen
Andrej: auf die Geschichte ein, wie das entstanden hat.
Andrej: Ich versuche mal gleich den Link raus, dann könnt ihr euch
Andrej: die PDF mal runterladen finden. Das ist ganz interessant.
Andrej: Wenn einen das interessiert.
Andrej: Ja, aber wenn du halt eine Lizenz hast,
Andrej: und du was machen möchtest, fand ich das
Andrej: auch interessant. Sagen wir mal, du hast
Andrej: ein Businessmodell, du hast deine Software, du
Andrej: entwickelst die und dann sagst du, okay, ich hoste
Andrej: das jetzt auch.
Andrej: Dann
Andrej: möchte man ja meinen, dass du derjenige
Andrej: bist, der das auch am besten hosten kann.
Andrej: Bietest den besten Software-Support an,
Andrej: weil du halt das Produkt kennst und auch
Andrej: den Einfluss hast auf
Andrej: die Entwicklung. Aber, und das fand ich super
Andrej: spannend, habe ich in irgendeinem Podcast gehört,
Andrej: Du hast viel mehr Kosten als jemand,
Andrej: der nur Support anbietet.
Andrej: Denn du musst auch die Entwickler bezahlen.
Andrej: Und dadurch hast du einen
Andrej: Marktnachteil.
Andrej: Und ja,
Andrej: ich habe sofort deinen Klick
Andrej: im Moment gesehen. Ja,
Andrej: stimmt. Oder kann sein. Muss ja nicht
Andrej: immer so sein. Kann es ja trotzdem besser sein.
Andrej: Oder günstiger. Und das fand ich super
Andrej: spannend. Und deswegen finde ich
Andrej: die Diskussion ein bisschen
Andrej: nuancenbehafteter.
Andrej: Ja. Und
Andrej: finde ich einfach super, super spannend.
Thomas: interessant, wirklich so habe ich da nie
Thomas: drüber nachgedacht. Ich habe bis jetzt immer nur diese
Thomas: Kompetenz im Vordergrund gesehen,
Andrej: Ja.
Thomas: die Kompetenz und wenn du halt beim
Thomas: Hersteller direkt kaufst,
Thomas: nenne ich es jetzt mal,
Thomas: dass du natürlich auch am ehesten
Thomas: damit die Weiterentwicklung förderst
Thomas: und
Thomas: vielleicht auch dann Feature-Requests effektiv auch, sagen wir mal, triggern kannst eher,
Thomas: weil sie landen halt bei den Leuten, die das Produkt am Ende verantworten.
Thomas: Ghost nehmen wir jetzt mal als Beispiel.
Thomas: Die bieten ja eine SaaS-Lösung an bei dieser Content-Management-Plattform oder Blogging-Plattform.
Thomas: Aber ähnlich auch bei WordPress.
Thomas: Die haben ja auch das Problem gehabt, dass einer der verbreitetsten Hoster, meine ich, nicht sie selber waren
Thomas: und sie sich damit ein bisschen schwer tun.
Andrej: WP Engine, ja.
Thomas: Automatic und
Andrej: WP
Thomas: versus, wie auch immer sie hießen.
Andrej: Engine,
Thomas: WP Engine. Ah ja, ja, ja.
Andrej: ja, genau.
Thomas: Stimmt.
Andrej: Die haben ja wordpress.org, das ist alles Open Source,
Andrej: kannst du runterladen, kannst alles machen, dies, das, jenes.
Andrej: Und dann wordpress.com,
Andrej: das ist das offizielle Angebot von denen.
Andrej: Und ich glaube, das ist auch super spannend
Andrej: in der Zeit zu sehen, denn früher,
Andrej: Software-Licenses bezieht sich ja häufig auf Source-Code,
Andrej: nicht auf Binaries, auf Source-Code.
Andrej: Weil früher war es hart,
Andrej: Sachen zu kompilen oder kompilierte Sachen
Andrej: zu bekommen und die dann laufen zu lassen.
Andrej: Das Problem existiert heute eigentlich gar nicht mehr.
Andrej: Ich meine, wenn jetzt ein Chrome-Compiler oder ein Firefox,
Andrej: na gut, dann wartet es mal zwei Wochen, aber auf dem Laptop.
Andrej: Aber
Andrej: so jetzt so eine Web-Applikation,
Andrej: so ein WordPress jetzt von Source zu bauen,
Andrej: vor allem, weil es ja sowieso PHP ist und sowieso Runtime
Andrej: hat
Andrej: und interpretiert, genau, ist es gar kein Problem mehr.
Thomas: Interpretiert wird, ne?
Andrej: Und das heißt, die Lizenzen, die damals geschaffen wurden
Andrej: für den Linux-Kernel, die haben gar nicht das Problem gelöst,
Andrej: dass man halt diese Verbreitung halt irgendwie,
Andrej: Dass man sagt, okay, Source-Code
Thomas: Interessant,
Andrej: ist halt nicht mehr das Problem. Und dadurch gab es dann auch wieder andere Lizenzen, die dann das anders gelöst haben.
Thomas: ja.
Thomas: Ja.
Thomas: Bist du denn für dich
Andrej: Und die andere,
Thomas: schon weitergekommen? Oder
Andrej: nee, also ich tendiere zu zwei, einmal nicht Open-Source, das wäre eine Polyform-License, heißt das. Da gibt es mehrere von, die,
Thomas: Wirtability?
Andrej: mir ist es wichtig, dass der Source-Code verfügbar ist.
Andrej: Das ist mir super wichtig, weil ich würde mir auch nicht irgendeinen Betriebssystem von irgendeinem Dude aus dem Internet, der
Andrej: Podcast hat und 86 Stunden mit seinem Kollegen da irgendwie rumquatscht,
Andrej: installieren und dann sagen, ja, cool. Also finde ich einfach
Andrej: nur von der Auditierbarkeit, Auditierbarkeit,
Andrej: dass du da reingucken kannst.
Andrej: So, finde ich das, finde ich schon wichtig, weil theoretisch könnte ich ja irgendein Software installieren, das ganze Netzwerk scannen, irgendwelche Secrets holen von Home Assistant, ich habe Home Assistant in Zugriff,
Andrej: das heißt, ich könnte, ich könnte die ganzen API-Tokens, dein Google-Kalender, könnte
Thomas: Ja, stimmt. Du erstellst User
Thomas: dynamisch und alles.
Andrej: ich alles auslesen, das möchte ich nicht oder anders, das möchte ich auch nicht, aber ich möchte auch nicht, dass
Andrej: ihr sagen müsst, ich vertraue dir, das finde ich doof, du kannst einfach sagen, mach es nicht, weil es ist ja nicht im Code.
Andrej: Das ist mir wichtig, aber
Andrej: das heißt ja nicht, dass ich es komplett Open Source
Andrej: machen muss, weil dann kann ja irgendjemand kommen und sagen,
Andrej: ja, das verkaufe ich
Andrej: jetzt als ein Gerät. Und dann stehe
Andrej: ich da als jemand, der alleine
Andrej: das Projekt weitermachen möchte und es könnte
Andrej: jemand kommen und das einfach verkaufen und ich kriege
Andrej: Support-Tickets ohne Ende. Da habe ich ein bisschen Angst.
Andrej: Ob die begründet ist, sei mir jetzt dahingestellt,
Andrej: aber das ist einfach Gedanken, die ich mir mache.
Thomas: Das ist aber ein interessanter
Thomas: Gedanke, weil wahrscheinlich
Thomas: hast du da wieder den,
Thomas: dieses
Thomas: Ja. Viele Leute
Thomas: werden dir vielleicht dann sagen, ja, aber
Thomas: ist halt dann ja, natürlich ist das kein
Thomas: Open Source und
Thomas: ich habe
Thomas: meinen Gedanken verloren.
Andrej: Ja, ist auch okay. Es gibt ja auch Leute, die sagen,
Andrej: ohne Open Source mache ich es nicht und zwar nur OSI Open Source.
Andrej: Dann ist das so. Also ich
Andrej: tendiere zwischen AGPL und halt
Thomas: Jetzt
Andrej: diese Polyform-License. AGPL wäre
Andrej: halt, schützt mich aber nicht in meinem Fall,
Andrej: weil AGPL schützt sich davor,
Andrej: wie war das, wenn ich das jetzt hab
Andrej: und ein Hersteller vertreibt das, hat
Andrej: das geändert, dann muss der den Source-Code freigeben,
Andrej: aber an die Person, die das Gerät
Andrej: gekauft hat.
Andrej: Das hilft mir nicht. Gut, ich
Andrej: könnte jetzt das Gerät kaufen und mir den Source-Code
Andrej: dann holen, aber es würde
Andrej: mir nicht helfen, weil ich hätte das
Andrej: gleiche Problem wie vorher. Ich hätte immer noch
Andrej: jemanden, der auf meiner Arbeit
Andrej: Geld verdient, was auch zu einem Teil
Andrej: okay ist.
Thomas: habe ich auch mein Argument wieder.
Thomas: Ich führe es mal kurz aus, aber
Andrej: Okay,
Thomas: weil, ja, natürlich ist es
Thomas: dann kein Open Source und für viele ist das vielleicht
Thomas: ein K.O.-Kriterium, aber man darf halt
Thomas: auch nicht vergessen,
Thomas: es ist ja auch, das ist ja
Thomas: am Ende, man fördert einen Entwickler
Thomas: damit. Also man fördert die
Thomas: Weiterentwicklung. Es gibt Open Source
Andrej: das ist überhaupt
Andrej: gibt.
Thomas: Projekte. Ja, also ich meine,
Thomas: Guck dir, XZ, also hier dieser Kompressionsalgorithmus, war ja jetzt das
Andrej: Ja,
Thomas: prominenteste Beispiel davon, dass Open Source Entwickler das
Thomas: klassische Modell von, man macht das halt rein aus Hobby und kriegt das nicht bezahlt und man ist halt
Thomas: ausgelaugt vielleicht schon, weil man hat ja auch noch seinen
Thomas: täglichen Job und so und muss dann nebenher das wuppen.
Thomas: Und heutzutage mit KI,
Thomas: Fehlermeldungen, Backmeldungen und sowas macht es das auch nicht leichter.
Andrej: genau.
Thomas: Ich finde das vollkommen legitim, das Argument zu sagen, ja, es ist aber jetzt ein Projekt, das
Thomas: möchte ich auch weiterentwickeln, aber dazu brauche ich Zeit.
Thomas: Und
Thomas: dann ist es halt ein monetäres Projekt.
Andrej: Und es gibt ja diese
Andrej: typischen Lizenzen, die sind halt
Andrej: für SaaS super easy.
Andrej: Nicht alle davon sind so
Andrej: Open-Source definiert, es gibt aber einige, die sind
Andrej: so ein bisschen nicht. Die schützen einen davor,
Andrej: nee, sind sie nicht. Wenn eine
Andrej: Lizenz etwas verbietet, wie kommerzielle
Andrej: Nutzung oder Hosting,
Andrej: früher Elasticsearch und so,
Andrej: der, was habe ich jetzt gesagt?
Andrej: Ich habe nur WhatsApp gelesen währenddessen, das ist
Andrej: schlecht.
Andrej: Man sieht, ich habe nur einen Thread.
Andrej: Ne, genau, es gibt Lizenzen, die haben ja dann, die sind source available, die erlauben dir auch alles, das zu verändern, alles gut,
Andrej: aber du darfst kein Hosting anbieten.
Andrej: Und da ist halt die Diskussion mit den Hyperscalen der ganz interessante.
Thomas: Die
Andrej: Überleg mal, wie viele Leute da arbeiten, wie viele tausend, die einfach entlassen, die
Andrej: entlassen mehr Leute, als Elasticsearch jemals eingestellt hatte zum Beispiel, bei Elasticsearch.
Andrej: Und Elasticsearch hat sich halt so gefühlt,
Andrej: das ist richtig, das weiß ich jetzt nicht,
Andrej: aber die haben sich halt so gefühlt,
Andrej: dass deren Markt geklaut wurde
Andrej: und deren Hosting-Angebot nicht genutzt wurde,
Andrej: worüber die mehr Geld machen als,
Andrej: nehme ich mal was anderes an.
Andrej: Und deswegen haben die dann die Lizenz geändert zu,
Andrej: hey, du darfst halt nicht selber hosten.
Andrej: So, und dann wurde es gefolgt.
Andrej: Elasticsearch ist, glaube ich,
Andrej: letztes oder vorletztes Jahr wieder zurück
Andrej: zu einer Open-Source-Lizenz.
Andrej: Aber ja,
Thomas: kämpfen wahrscheinlich da mit Abwanderung und natürlich auch mit Entwicklerpower, die dann abwandert,
Thomas: aber auch Userbase.
Thomas: Und
Andrej: es ist echt ein super interessantes Thema, finde ich.
Andrej: Grafana macht es anders.
Andrej: die haben AGPL auf alles,
Andrej: also die haben auch die Lizenz gewechselt auf AGPL.
Andrej: Das ist halt die strengste
Andrej: Lizenz,
Andrej: was Open-Source-Lizenz, glaube ich, angeht,
Andrej: weil du halt source-sharen musst, wenn du was änderst.
Andrej: Ja, aber es ist halt immer, du musst ein Problem lösen.
Andrej: Und das Problem ist, bei Hardware gibt es sowas nicht.
Andrej: Wenn ich, egal was für eine Open-Source-Lizenz ich nehme,
Andrej: oder zumindest das, was ich gefunden habe,
Andrej: es gibt ja hunderte Lizenzen.
Andrej: Es gibt nur sechs wichtige,
Andrej: aber es gibt hunderte und aberhunderte Lizenzen,
Andrej: Die sechs wichtigen sind MIT, Apache, Mozilla und die drei GPL-Varianten.
Andrej: GPL 2, ja, die BSD, genau, die ist auch noch.
Thomas: die BSD. BSD würde ich auch noch nennen.
Andrej: Und nichts hilft dir in dem Hardware-Thema bei Open Source.
Thomas: Interessant.
Andrej: Weil wenn du etwas verbietest, wenn du kommerzielle Nutzung oder sowas verbietest,
Andrej: dann ist das wieder eine Einschränkung und dann geht das nicht als Open Source.
Andrej: Und Michael hatte auch erzählt von EVCC, die haben gefragt,
Andrej: hey, wir haben so ein cooles Projekt, wollt ihr das bei euch nicht listen?
Andrej: Und wegen dieser Mini-MIT, aber wegen der Klausel, dass du den Lizenzchecker nicht rausbauen darfst und das distributen. Du darfst den rausbauen und privat benutzen. Da wird ja keiner klagen. Das kann ja niemand. Die Software darfst du verändern. Du darfst es nur nicht verteilen ohne den Lizenzchecker.
Thomas: Achso, das ist eine Einstrengung. Okay, dann habe ich das falsch verstanden bis jetzt.
Thomas: Interessant.
Andrej: Die Veränderung erlaubt Lizenz. Du kannst das alles machen. Das Compilen.
Andrej: Du kannst es auch zu Hause machen, aber das Verteilen eines Docker-Images, wo der Lizenzchecker ausgebaut ist, das
Thomas: Okay.
Andrej: geht halt nicht. Das wollen die nicht. Und das ist deren Geschäftsmodell.
Andrej: Und wenn da einer kommt und das einfach nur Schaden verursacht dadurch, das finde ich halt da nicht fair.
Andrej: Du hast dich nicht an die Lizenz gehalten und du schadest dem Projekt noch, was du selber nutzen möchtest. Das verstehe ich dann halt nicht.
Thomas: Ja,
Andrej: Und da hat er gesagt, wollten die sich irgendwo listen lassen, in so einem
Andrej: Repo oder so eine Seite, wo er Projekte auflistet. Und dann ist der
Andrej: Herr wohl ein bisschen, nee, das ist ja gar nicht open source. Okay, okay, ist völlig fein. Haben wir gar keinen Stress mit.
Andrej: Dann ist es halt so.
Thomas: interessante, schwierige Diskussion.
Andrej: Aber dadurch, dass du es nicht Open Source machst, kannst du halt auch Verbreitung vielleicht verhindern.
Andrej: Also geht in beide Richtungen.
Thomas: Ja.
Andrej: Deswegen gehe ich mal auf das Seminar von der Heather Meeker und höre mir das mal an, was es zu erzählen gibt,
Andrej: um früh eine Entscheidung haben
Andrej: zu können, die mir nachher nicht Aue macht, dass ich mich da nicht drüber ärgere.
Andrej: Und von einer restriktiven Lizenz kann ich immer noch auf eine freie draufgehen.
Andrej: Andersrum geht es halt nicht.
Andrej: Habe ich Rechte gegeben, kann ich die nicht entnehmen.
Thomas: Dann wird geforkt.
Andrej: Ja,
Thomas: Ja, weil dein Beispiel gerade mit Elasticsearch,
Andrej: und ich betreibe...
Thomas: das gibt es ja vielfach.
Thomas: Ich glaube, Mongo hat das auch gemacht.
Andrej: Ja,
Thomas: Redis hat sowas gemacht.
Thomas: Terraform von HashiCorp.
Thomas: Die haben auch wegen irgendeiner Lizenzänderung
Thomas: plötzlich Forks bekommen.
Andrej: die sind jetzt auf Business Source, glaube ich, gegangen.
Andrej: Was auch immer die Nummer verbietet.
Andrej: Ich glaube, du darfst keinen Dienst darüber anbieten.
Thomas: Der
Andrej: Oder damit, mit dem Tooling.
Andrej: Aber
Andrej: gesellschaftlich verstehe ich das total.
Andrej: Und ich möchte auch das so haben, wenn ich dann keinen Bock mehr auf das Projekt habe,
Andrej: dann mache ich es halt ums Haus.
Andrej: Aber dann kann ich das explizit machen.
Andrej: Oder schreibe es in mein blödes Testament.
Andrej: Und es gibt eine GitHub-Action, die das automatisch macht,
Andrej: wenn ich mich 300 Tage nicht einlogge oder sowas.
Thomas: Deadman-Switch.
Thomas: Alles wird Open Source.
Thomas: Das Geld wird verteilt in der Welt.
Andrej: Das
Andrej: ist ja witzig, aber das Problem ist,
Andrej: ich dachte so, wie cool wäre das denn?
Andrej: Du machst eine GitHub-Action, wenn du dich irgendwann nicht einloggst,
Andrej: dann wird die Lizenzdatei einfach verändert.
Andrej: Aber wer garantiert mir, dass diese Action in 20 Jahren noch läuft?
Thomas: Ja, genau.
Andrej: Weil das immer auf Node.js gebaut ist.
Thomas: Und dann einmaliger Ausführungsfehler.
Thomas: Bam.
Andrej: GitHub down oder GitHub gibt es nicht mehr.
Thomas: Oder halt versehentlich automatisch getriggert oder manuell.
Andrej: Das wäre richtig böse. Das kannst du ja nicht testen.
Andrej: Es
Thomas: Ja, genau.
Thomas: Ja, interessant.
Thomas: Interessant, interessant.
Andrej: gibt ja auch diese, wie heißt
Andrej: sie denn? Ich weiß nicht, ich glaube die BSL
Andrej: ist es auch. Ne, es gibt so eine Lizenz,
Andrej: die geht, die ist am
Andrej: Anfang restriktiv und
Andrej: nach spätestens vier Jahren
Andrej: wird dein Produkt open source.
Andrej: Damit du vier Jahre Zeit hast,
Andrej: ein Produkt market fit zu finden.
Thomas: Das ist interessant.
Thomas: Das habe ich noch nie gehört.
Andrej: Ist das die BSL?
Andrej: Ne, die war
Andrej: das nicht.
Andrej: License
Andrej: that will go open source
Andrej: after four years.
Thomas: Ja, Springing-License.
Andrej: Doch, die Business Source License.
Thomas: Anscheinend nennt man das Springing-License.
Thomas: Wechseldatum.
Thomas: Interessant.
Andrej: Also es ist schon echt ein krasses Thema.
Thomas: Ja.
Thomas: Und da auch gesellschaftlich, wie du sagtest,
Thomas: es ist total valide, dass man da verschiedene Ansichten hat.
Thomas: Und da schlagen auch bei mir, ehrlich gesagt,
Thomas: zwei Herzen einer Brust.
Thomas: Also auf der einen Seite will man das,
Andrej: Ja, bei mir auch.
Thomas: will man da auch selber kontributieren,
Thomas: aber es gibt halt auch gewisse Dinge, da muss man sagen,
Thomas: man muss auch von was leben und
Thomas: kann nicht nur von Support
Thomas: für irgendwelche Software leben,
Thomas: es funktioniert halt auch nicht.
Andrej: Ja, und von Spenden ist
Andrej: auch mega risky.
Thomas: Und Software
Thomas: ist auch ein Produkt, ich meine,
Thomas: da gibt es ja diese interessanten Vergleiche,
Andrej: Rezepte
Thomas: das ist ja, ein Rezept
Thomas: teilt man ja auch umsonst,
Thomas: ja gut, aber es ist halt auch ein Produkt
Thomas: und Produkte werden halt
Thomas: auch verkauft und werden von
Thomas: Unternehmen hergestellt und
Andrej: auch, by the way.
Thomas: es ist übrigens, auch, ja, stimmt,
Thomas: Und das ist halt auch wertvoll.
Andrej: Es hat Kochbücher.
Thomas: Amerikaner müssen das ja auch gerade auch irgendwie nochmal lernen,
Thomas: dass sie halt mit ihren ganzen Zöllen
Thomas: anderes Thema haben.
Thomas: Genau.
Andrej: Ich, bevor ich es
Andrej: vergesse, hole ich mir mal die Webseite von
Andrej: Heather Meeker. Die hat auch ein tolles Audiobook
Andrej: dazu.
Andrej: Kann ich auch mal verlinken.
Andrej: Fand ich einfach relativ spannend.
Andrej: Kann auch sehr trocken sein, das Thema.
Andrej: Das Audiobook, was ich gehört habe, ist
Andrej: From Project to Profit.
Thomas: Okay.
Andrej: Machst du Kapitelmarke für...
Andrej: Ich muss auch eigentlich schon... Oh, wir müssen ein Ende machen.
Thomas: Na, was ist los, ne?
Andrej: Ja.
Thomas: Dann sind wir gezwungen, nicht wieder die längste Folge aufzunehmen.
Andrej: Du wolltest ja später aufnehmen.
Thomas: Das stimmt.
Thomas: Schön.
Thomas: Das Gute ist, es ist einiges an Themen übrig geblieben.
Thomas: Wir können direkt den nächsten Termin suchen und finden.
Andrej: Hast du noch Munition?
Thomas: Naja, ist noch Munition da.
Thomas: Cool, aber du bist ja jetzt...
Andrej: Sehr gut.
Thomas: Warte, wann ist die IFA?
Andrej: Nächste Woche Donnerstag.
Thomas: Das ist ja schon...
Thomas: Ach, jetzt ist das ja schon direkt.
Thomas: Hör mal, geht es weiter.
Andrej: Ja, ja.
Thomas: Schön, bin ich total gespannt, was du da berichten wirst.
Andrej: Ja, das wird, glaube ich, auch
Andrej: ganz eine lustige Erfahrung mit der Open Home Foundation.
Andrej: Mit den Leuten da abzuhängen
Andrej: und den anderen
Andrej: Community-Leuten.
Andrej: Da
Andrej: hab ich schon Bock drauf.
Thomas: Du
Andrej: Wird auch sehr anstrengend.
Andrej: Das ist die ganze Zeit...
Thomas: bist direkt von Donnerstag bis Sonntag?
Thomas: Also,
Andrej: Nee, von mit...
Andrej: Warte mal. Kalender.
Andrej: Kalender.
Andrej: Also ich bin
Andrej: nächste Woche, Mittwoch fahre ich,
Andrej: nee, Donnerstag fahre ich rüber.
Andrej: Am 4. fängt es an, aber am 3.
Andrej: abends ist auch schon ein Event.
Andrej: Und ich bin wieder da am 9.,
Andrej: also am Mittwoch. Ich bin im Endeffekt
Andrej: eine ganze Woche.
Thomas: was?
Andrej: Die Messe geht bis Dienstag einschließlich.
Thomas: Geht die so lange?
Thomas: Wow, das
Thomas: wusste ich nicht.
Andrej: Und ich habe mir gedacht,
Andrej: gib mir die
Andrej: volle Breitseite. Und dann vielleicht nie wieder,
Andrej: wer weiß.
Andrej: Das wird richtig
Andrej: anstrengend.
Thomas: Schön.
Thomas: Na dann,
Andrej: Dann machen wir ab Moderation.
Thomas: wollen wir mal in die Abmoderation?
Thomas: Okay.
Thomas: Schön, dass ihr euch...
Thomas: Nö, nicht ihr euch.
Thomas: Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt, weil
Thomas: das war es nämlich für heute.
Thomas: Wie wir vorhin schon sagten, wir freuen uns über jegliches Feedback
Thomas: über die üblichen Kanäle.
Thomas: Das kann per E-Mail sein an podcast.smarthuette.de oder an unseren Mastodon-Account,
Thomas: den ich immer vergesse,
Thomas: @smarthuette@podcasts.social
Thomas: oder so.
Thomas: Oder auch die Bewertung auf irgendeiner
Thomas: der Podcast-Plattformen, die es halt so gibt.
Thomas: Das ist toll, das hilft.
Thomas: Aber ansonsten auch einfach,
Thomas: wenn euch der Podcast gefällt,
Thomas: darüber reden, dann finden
Thomas: ihn vielleicht auch noch weitere.
Thomas: Und das macht Spaß.
Thomas: Gut,
Thomas: bis zum
Thomas: nächsten Mal.
Andrej: Bis zum nächsten Mal und habt noch einen schönen Tag.
Thomas: Genau. Ciao zusammen.
Andrej: Tschö.