Born & Kepler is named after the mathematician and scientists Max Born and Johannes Kepler. This bilingual podcast, offered in both German and English, dives into the expansive world of Artificial Intelligence (AI), exploring its foundations, evolving technology trends, academic search, and its impact on businesses and society.
Born & Kepler will feature a diverse lineup of experts from academia, venture capital, private equity, journalism, entrepreneurship, CTOs, and policymakers. Each guest offers unique insights into how AI is reshaping their sectors and what we might expect in the future.
Our goal is to provide a deep understanding of the core principles and breakthroughs in AI, enabling you to stay updated with the latest advancements in AI technologies and how they are transforming industries. During our episodes, we will explore how AI is influencing business strategies, optimizing operations, and driving innovation. We will also explore the ethical, social, and regulatory aspects of AI in everyday life.
Andreas Deptolla (00:01.386)
Armin, viele Grüße nach Berlin. Ich freue mich, dass es geklappt hat.
Armin (00:04.128)
Vielen Dank Andreas, freu mich auch.
Andreas Deptolla (00:06.382)
Amin, du hast ja relativ viel Erfahrung in Berlin gesammelt in der Start-up-Szene. Vielleicht starten wir da mal eine kurze Vorstellung, wo du herkommst und was auch gerade die aktuellen Themen jetzt bei Asamundo sind.
Armin (00:24.373)
Ja, ich bin Armin, bin der CPO von Thermondo. Wir sind der größte Heizungsbauer oder der größte Wärmepumpeninstallateur Deutschlands, wie wir uns jetzt nennen. Und genau zu meinem Hintergrund. Ich bin seit sehr gut 15 Jahren in der Produktentext-Szene unterwegs hier in Berlin als Produktmanager. Ich habe in mehreren kleinen Start-ups gearbeitet. Ich war dann Mitte der 2010er bei Foodpanda. Das war ein Rocket Internet Venture.
Ich dann mit der ganzen Firma zu der Deferiro gegangen, als sie uns quasi gekauft haben. Ich habe dann da eine Zeit lang gearbeitet und habe mir dann so den Traum eines jeden Produktmanagers erfüllt, mal in einer amerikanischen Firma zu arbeiten, Management mal von der anderen Seite zu sehen, die gefühlt uns immer so fünf bis zehn Jahre voraus ist. Dann war ich bei Wayfair, die damals hier in Berlin einen Tech Cup aufgebaut haben.
Ich habe da wahnsinnig viel gelernt und mitgenommen, wie man Produktmanagement auch noch mal viel kommerzieller und businessorientierter machen kann. Und bin dann von da wieder zurück in die Start-up-Szene. Am Ende der Pandemie habe ich mich noch mal versucht im Fick-Commerce-Bereich, was dann leider nicht so ganz so gut funktioniert hat. Und als ich dann an so einem Scheideweg war, wo ich dachte, okay, ich habe jetzt Essen verkauft, ich Möbel verkauft, ich habe Lifestyle-Produkte verkauft.
Was mache ich eigentlich mit dem, was ich gut kann? Und bin halt auf ja, auf Climate Tech und Energiewende gestoßen, habe mich sehr mit dem Bereich beschäftigt und bin so bei Termondo gelandet.
Andreas Deptolla (02:02.354)
Du hast gerade bei einem amerikanischen Unternehmen gearbeitet, vielleicht mehr Fokus aufs Kommerzielle. Was waren so die Take-Aways, die du, sage ich mal, da mitgenommen hast, die du auch, sage ich mal, heute anwendest? Wie würdest du die Unterschiede beschreiben zwischen der typischen deutschen Arbeitsweise und den Amerikanern?
Armin (02:22.363)
Ja, ich glaube, in Deutschland war sehr lange, dass diese Idee des Product Owners vorherrschen, der im Prinzip die Requirements des Business einsammelt und zu Tech übersetzt. Im Prinzip so eine Art technischer Produktmanager, der im Prinzip die Lösungen baut, die das Business braucht. Die amerikanische Sicht, die unterscheidet sich ganz groß. Das ist eher, du hast die Möglichkeiten, Probleme zu lösen und du musst sie so lösen, dass sie halt
Mehrwert bringt fürs Business, also Geld. Und du musst sie so lösen, dass sie halt eine gewisse Kundenexperience oder eine gewisse Customer Satisfaction liefern. Und das ist halt fundamental anders, weil es sehr viel mehr Empowerment geht. Du musst das Business dafür aber auch viel besser verstehen und du musst viel mehr Verantwortung übernehmen. Und ich glaube, wir haben uns, glaube ich, lange durch diese Kultur in Deutschland, wie so Start-ups auch
gebaut wurden, sehr darauf verlassen, die eine Person in der Business-Virtual wissen, was wir machen müssen. Und ich glaube, der amerikanische Ansatz ist so bisschen anders. Du bist verantwortlich dafür, dass das am Ende funktioniert, dass das Geld einbringt und dass es halt mehr Wert für den Kunden hat.
Andreas Deptolla (03:38.926)
weißt, vielleicht so bisschen zwischen Zeilen lese bei dem amerikanischen Modell fast so wie der Mini CEO als Produktmanager, der viel mehr Verantwortung vielleicht hat und auch irgendwie holistisch verstehen muss, wo geht es hin, welche Entscheidung kann ich treffen. In dem Kontext vielleicht nochmal deine Einschätzung so zum Produktmanager als
letztendlich im Organisation, es verändert sich ja im Moment wahnsinnig mit AI. Da gibt es ja, sag ich mal jetzt viele schon sagen, der Produktmanager muss jetzt auch programmieren können und dies und das. Wie ist so deine Einschätzung, wo letztendlich der typische Produktmanager und die Position hingeht?
Armin (04:24.373)
Ja, das ist natürlich eine wahnsinnig spannende Frage und da debattiert ja die gesamte Szene drüber. zwei, drei Wochen gab es einen sehr schönen Beitrag in Lenni's Podcast von Marc Andresen, der meinte, Produktdesign, Produktmanagement und Software Engineering ist in einem Mexican Standoff. Jeder hat zwei Pistolen gezogen und Last Man Standing bis der letzte Mann steht.
Ich glaube, die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Ich diskutiere auch sehr viel mit meinen Kollegen über diese Frage. Ich habe da auch verschiedene Antworten. Ich glaube, kleinen Firmen wird auf jeden Fall dieses Triangel von Design, Produktmanagement, Software, Engineering viel mehr zusammengehen und teilweise auch einfach in einer Person vereinen, dem Product Engineer, der dann alles kann.
genauso wie Marc Andries es auch beschrieben hat. Ich sehe aber schon in größeren Firmen, dass es immer noch eine gewisse Spezialisierung braucht, weil irgendwann hast du zum Beispiel sehr großen Kommunikations-Overhead. Den hast du halt als Produktmanager und dann machst du halt weniger von den anderen Sachen. Also ich glaube schon, dass wir in größeren Firmen auch da sehen werden, dass die Ways of Working verändern. Das sehen wir auch bei uns sehr stark, dass die Ways of Working sich verändern. Auf den Produktmanager nochmal zurückzukommen, also in meiner Definition ist der Produktmanager ein Problemlöser.
Und ich glaube, dein Wert als Produktmanager ist, dass du Probleme löst für das Business. Und zwar so, dass sie systemisch gelöst sind, sprich, dass sie halt recurrent value schaffen können. Und ich glaube, in der Definition, die geht aus meiner Sicht nicht weg. Es kann sein, dass der Titel sich verändert, dass du halt dann eher ein Product Engineer bist oder dass du einen anderen Titel hast. Aber ich glaube, diese Rolle an sich, die braucht jedes Business, weil jedes Business hat halt, wenn es wächst, wenn es gedeiht.
oder auch in anderen Situationen Probleme, die gelöst werden müssen. ich glaube, daher werden wir einen Aufruf an alle Produktmanager, sich als Problemlöser zu verstehen und sich halt im Rahmen von AI so zu positionieren, dass man Technologie nutzt, Probleme zu lösen. Und dann sehe ich eigentlich für die Rolle jetzt nicht so die große Gefahr. Ich sehe auch ganz spannend. Ich glaube, wir werden eine unglaubliche Vervielfältigung von Software sehen. Durch AI und I-Coding wird Softwareentwicklung
Armin (06:47.773)
immer billiger, was aber auch heißt, wenn Softwareentwicklung immer billiger wird, wie stellen wir eigentlich sicher, dass die Software Sinn macht? Das ist auch teilweise wieder so eine Funktion des Produktmanagers, aber auch etwas natürlich, was ein Engineer und ein Produktdesigner können muss. Aber ich bin eigentlich ganz positiv und in den 15 Jahren, wo ich Produktmanager war, hat sich die Rolle auch extrem verändert und
Das wird sich in 15 Jahren auch wieder verändern. Aber ich glaube, das Grundprinzip macht schon Sinn und das wird nicht weggehen. In meinem ersten Job als Produktmanager war ich übrigens auch Produktdesigner. Da gab es halt nur den Engineer, also die Engineers und mich. Engineers waren halt Software, QA und Scrum und ich war halt Produktdesigner und Produktmanager. Und so hat man sich quasi diese fünf Rollen aufgeteilt, die ja irgendwann sieben Leute gemacht haben und damals waren wir halt zu zweit.
Andreas Deptolla (07:23.244)
Hm.
Andreas Deptolla (07:37.96)
Jetzt sprachst ja an, dieses Dreieck zwischen Produkt, Entwicklung und Design. Jetzt wäre mal so die Annahme wahrscheinlich jemand, der zwei von diesen drei Sachen gut besetzen kann, wird wahrscheinlich sehr erfolgreich sein. Jemand, alle drei hat vielleicht nochmal irgendwie einen Vorteil. Siehst du das auch so oder wie nimmst du das wahr?
Armin (07:57.494)
Ja, auf jeden Fall. Ich glaube, du wirst immer diese Extremtalente haben. Und das ist wahrscheinlich auch das, was Silicon Valley immer anziehen wird. Die Leute, die dann extrem talentiert sind, die alles gut können und die dann auch extrem viel Geld verdienen. Ich glaube, du musst wahrscheinlich alles Dreies mit einem gewissen Grad covern können. Du musst wahrscheinlich in einer Sache sehr gut sein und die andere gut können. Das ist immer so das Setup, was ich sehe, wo es wahrscheinlich hingeht. Und...
Ja.
Andreas Deptolla (08:31.342)
Du hattest ja gerade auch beschrieben, letztendlich Software verändert sich. Und wir haben das ja gerade in letzten paar Wochen hier auch gesehen, was die ganzen SaaS Unternehmen, klassisch Adobe, Salesforce, die wurden ja alle extrem abgestraft vom Markt. Also 30-40 % Einbrüche.
Jetzt kann man natürlich auch argumentieren, so eine Salesforce aus einem Unternehmen raus zu reißen, ist erstmal eine schwierige Sache. Es viele Creme, die da zustimmen müssen, etc. Und letztendlich müssen die ja auch aus meiner Sicht, eine Salesforce, profitieren. Die werden ja sicherlich auch dann eher anwenden, haben die ganzen Daten.
Auf anderen Seite klar, was du gerade gesagt hast, es wird natürlich viel einfacher diese Sachen zu Coden, Vibe-Coden, vielleicht Margin-Druck. Was ist so deine Einschätzung, wo es Saas hingeht?
Armin (09:29.141)
Auch spannende Frage, ich habe da mehrere Pothesen zu. glaube, auf der einen Seite ist SARS total unter Druck. Die AI-Feature, die sie liefern müssen, können sie oft nur rappen. Sie sind dann quasi auch nur ein LLM-Rapper. Ich habe so eine Statistik gesehen letztens, dass das klassische AI-Feature für eine SARS-Company nur halb so profitabel ist, wie das klassische Feature. Also definitiv Margendruck.
Andreas Deptolla (09:43.694)
Hm?
Armin (09:56.61)
durch dadurch, dass es einfacher ist, glaube ich, so Competition hochzuziehen. Jetzt ist es einem Sales Force vielleicht eher schwieriger, aber sehr gute Nischenprodukte, die dann immer wieder gewisse Customer-Segmente ansprechen. Da hast du definitiv Wettbewerbsdruck auf deine Preise. genau, also gleichzeitig werden sie aber auch AI-Coding adaptieren. Ich war vor...
auf einem Salesforce Event, wo der CTO erzählt hat, dass sie auch schon 30 Prozent ihres Codes über AI schreiben. Also sie werden es auch adaptieren. Sie werden auch natürlich versuchen, Salesforce mit Agent Force, also wir sind eine Salesforce Company, deswegen kenne ich es auch gut, natürlich ihre eigenen Agents und ihre eigenen Agent-Systeme an den Start zu bringen. Also es ist so bisschen ein Arms Race. Ich glaube, die innovativen Firmen werden wie immer gewinnen und die agilen Firmen und die, die sich darauf nicht einstellen können, die werden verlieren.
Andreas Deptolla (10:52.136)
Jetzt würde ich gerne aber in das Hauptthema einsteigen. haben ja schon irgendwie viele Sachen besprochen. Thermondo, vielleicht kannst du uns mal ganz kurz erklären, mit welcher Idee ist das Startup gestartet und wie habt ihr euch bis heute entwickelt und was ist heute so der Fokus?
Armin (11:09.941)
Gerne. Also, Thermondo wurde 2013 gegründet mit dem Ziel, im das Handwerk im Heizungsbau zu skalieren. die ursprüngliche Mission war, dass man schon Handwerk und Technologie kombiniert, das war immer in der DNA von Thermondo drin. Und dass man dem Kunden einen Mehrwert bietet, indem man zum einen moderne Heizungen
natürlich immer viel weniger Kosten haben als alte Heizungen. Das war auch bei Fossil und Gas so. Das ist auch bei Wärmepumpen so. Und zum anderen natürlich dann CO2-Emissionen einsparen kann. Und Einsparungen im Gebäudebestand sind ja, wie man die Debatte letzten Jahres verfolgt hat, eines der wichtigsten Ziele, die wir ja in dieser Klimastrategie verfolgen. genau, und so hat sich Thermondo dann von einem 2013 gegründeten Start-up relativ zügig entwickelt.
wurde der größte Heizungsbauer Deutschlands, wobei Heizungsbau natürlich ein unglaubliches Longtail-Geschäft ist. Wir haben 30.000-40.000 SAK-Betriebe in Deutschland und heute eine Installationsbasis von über 55.000 Anlagen. Wir nennen uns immer den Möglichmacher der Energiewende. Da gibt es natürlich noch viele andere, aber mit dieser Nummer sind wir natürlich auch eines der größten Clean-Tags in Europa.
2021 kam für uns noch mal ein ganz entscheidender Punkt. Da haben wir die Werbungpumpe gelauncht. Lange vorbereitet, auch immer wieder mit der Idee gespielt, hat dann länger gedauert. Das ist dann 2022 mit der Ukraine-Krise, die die Gaspreise und hat explodieren lassen. War das so bisschen wie Öl ins Feuer gießen. Hat das abgehoben und innerhalb von ...
quasi im halben Dreivierteljahr war das auf einmal der Hauptrevenue Treiber der Firma und dann kam die Entscheidung, wir machen jetzt Wärmepumpe only. Wir sind dann so Schritt für Schritt aus Öl und Gas ausgestiegen, installieren keine Öl-Gas-Heizung mehr, haben seitdem über 13.000 Wärmepumpen installiert und haben dann den Schritt gemacht, im Prinzip zu einem Full Sortiment Player, der dir als quasi Hausbesitzer
Armin (13:33.51)
im Prinzip das komplette Sortiment der Elektrifizierung anbieten kann. Wir haben ein eigenes Home Energy Management System gelauncht, auf dem wir Wärmeoptimierung machen, also Optimierung der Wärmepumpe, können wir nochmal darauf eingehen später, mit der die Kunden ganz konkret einfach Heizkosten sparen können. Das ist so das Core Produkt, die Wärmepumpe und unsere Wärmeoptimierung mit dem HEMS.
haben eine PV-Firma dazu gekauft, die Febesol 2024 und haben es dann noch natürlich mit den anderen klassischen Komponenten, Batteriespeicher, EV-Charger erweitert und können so den Kunden ein vollständiges Segment anbieten. Genau, sind heute 1.002 Mitarbeiter, davon über 600 Handwerker und Handwerkerinnen und 120 Leute, die im Vertrieb arbeiten.
Und ich glaube, wo wir auch stolz drauf sind, wo wir uns wirklich differenzieren wollen, ist eigentlich der Qualitätsführer sein. Wir haben Trustpilot Rating nehmen wir immer so als den Vergleich. Und da haben wir ja 4,4, 4,3 Sterne ist so ein kleines bisschen Jahreszeit abhängig. Und ich glaube, für uns ist dieser Anspruch nicht für der größte zu sein, aber auch die beste Qualität für den Kunden zu liefern ganz wichtig. Genau.
Andreas Deptolla (14:55.134)
Vielleicht nochmal ganz kurz zu verstehen, was bildet ihr denn genau vom Business Model ab? Also die Konzipierung, die Herstellung der Wärmepumpen, die Installation auch oder arbeitet ihr da mit Partnern zusammen? Also was macht ihr noch in Haus und was ist mit Partnern letztendlich abgebildet?
Armin (15:11.093)
Genau. Also wir bilden im Prinzip die gesamte Wertschöpfungskette ab. Im Prinzip von der Lead-Generierung über den Beratung, den Vertrieb, Planung, das gesamte Fulfillment, die Installation und dann auch Wartung, Reparatur und Service. Weil eine Heizung hast du ja nicht nur irgendwie gekauft, sondern die hast du für 20 Jahre und wenn die ausfällt, das erinnert mich immer so bisschen an meine Zeiten Food Delivery, da hatten wir die Hangry Customers.
die hast du, die Heizung ausfällt. Da will halt niemand warten. ganz konkret haben wir im Prinzip wieder diese Funktion auch in der Firma drin. In der Installation sind wir mittlerweile übergangen dazu, ausgewählten Partnern zu arbeiten, was aber eher daran liegt, dass du immer so Spitzen hast und es einfach effizienter ist, wenn du Spitzen halt über ein Partnernetzwerk ausgleichen kannst, als wenn du natürlich immer
für alles und jeden Fall jemanden einstellen muss.
Andreas Deptolla (16:11.328)
Und der Sales, also Distributionskanal ist klassisch dann Überwerbung oder irgendwelche anderen Kanäle. Schaut ihr euch Privatkunden an, die eine Werbung hochbauen oder andere Sachen installieren wollen.
Armin (16:23.989)
Wir waren wahrscheinlich auch einer der ersten Firmen, die das so gemacht haben. Da gibt es jetzt viele mehr. der Sales geht eigentlich zum größten Teil über eine klassische Liedform im Internet, was Leute dann über verschiedene Möglichkeiten stoßen. Wir haben ein relativ gutes SEO-Ranking, also irgendwie 13 Jahre im Heizungsbereich zum Beispiel. Das Kunden anzieht natürlich Performance Marketing. Wir haben auch ein paar Partnership-Modelle, mit denen wir rumprobieren. Aber genau.
Andreas Deptolla (16:34.286)
Hm.
Armin (16:51.909)
Im Endeffekt versuchen wir, den Interessenten zu identifizieren und machen dann ein kurzes Einmalgespräch. Und wenn das quasi von beiden Seiten positiv ausfällt, dann vereinbaren wir Beratungstermin mit einem unserer Außendienstler oder mit unserem in-house Inside-TLS-Hels-Team. glaube, der große Differenciator ist, wir haben einen relativ großen Außendienst.
Andreas Deptolla (17:12.974)
...
Armin (17:21.285)
Wärme insd. eine Wärmepumpe ist ein komplexes Produkt, das ist ja auch ein sehr emotionales Produkt geworden dank der Debatten, wir 2022, 2023 geführt haben. da gibt es dann auch natürlich ein Element, wo wenn du halt etwas für 30 oder mit der PV zusammen für 50.000 Euro kaufst, dass jemand, der mit dir am Küchentisch sitzt und da Schritt für Schritt mit dir durchgeht, das natürlich eine gewisse Verbindlichkeit erzeugt, die du jetzt in einem
online Vertriebskanal oder auch Telefonbetriebskanal so nicht hinbekommst.
Andreas Deptolla (17:56.616)
Jetzt bespaßt ihr ja schon an, sehr komplexes Produkt. wahrscheinlich nicht nur von der Wartung zum Verstehen, sondern auch diese ganzen Fördermaßnahmen und ich schaue ja unheimlich viel drin. Vielleicht mal so den Sprung zur KI. was war, gab es irgendwie so einen Moment für euch, wo ihr gesagt habt, Mensch, hier ist eine Riesenmöglichkeit. Dass das mal gesehen hat, was können wir machen, wo können wir wirklich Mehrwerte schaffen?
Armin (18:25.973)
Ich habe darüber nachgedacht in der Vorbereitung. Ich glaube, so den einen Moment gab es nicht. Aber das war so ein Prozess, der sich halt ziemlich doll in der ersten Hälfte des letzten Jahres abgespielt hat. Dadurch, dass wir schon so alt sind, wir auch eine relativ alte Tech-Plattform. Und wir haben uns halt Gedanken gemacht, wie müssen wir eigentlich diese Tech-Plattform erneuern, unser Business zukunftsicher aufzustellen. Die wurde mal im Prinzip für Öl- und Gasheizung entworfen und jetzt sind wir eine Energiefirma geworden.
Was bedeutet das? Was müssen wir verändern? Und da kamen dann auch immer die Fragen auf. Was machen wir denn mit AI? Der CEO hat gefragt, das Board hat gefragt, die Mitarbeiter haben gefragt. Und uns war eigentlich schon klar, das muss irgendwie AI ready sein, was wir da machen. Und ziemlich schnell wurde aber eigentlich dann auch die Erkenntnis draus, wir müssen eigentlich das so bauen, dass das mit AI arbeiten kann. Auf allen verschiedenen Arten und Leveln. Und ...
Das ist so bisschen der Next Step, Digitalisierung 3.0, wo wir jetzt hingehen, dass wir wirklich so vernetztes Systeme bauen und unsere Plattformen da jetzt auch nochmal auf die moderne Anforderung der Zeit heben.
Andreas Deptolla (19:37.366)
Hast du denn einen gewissen Blick jetzt oder so ein Framework im Kopf oder sagst du, okay, das sind irgendwie die verschiedenen Stufen oder sagst du, wie können wir unseren Mitarbeitern im täglichen Alltag helfen? Vielleicht die nächste Stufe, wie kann ich letztendlich irgendwelche Prozesse, sage ich mal, aufsetzen und dann was kann ich auf dem Application-Lehr machen? Wie schaut ihr euch so die Themen strategisch an, dass man auch vernünftig priorisiert?
Armin (20:03.701)
Ja, also ich glaube, haben das, wir haben das so bisschen. Wir sind auch natürlich insofern eine klassische Organisation. Wir haben eine Business Organisation und wir haben die Produkt-Tech Organisation, die ich leite. Im Produkt-Tech ist die Debatte natürlich ein bisschen weiter.
bisschen mehr auch, sag ich mal, nach vorne verschoben. Und wir sind sehr beschäftigt, unsere Plattform zu modernisieren, genau, sag ich mal, RL-Capabilities oder grundlegende Capabilities für NIA zu enablen. Und das ist so bisschen eigentlich der Top-Layer, den ich sehe, dass wir mit einer moderneren Plattform auch dahin kommen werden, dass wir selbst Agents bauen oder, sag ich mal, bestehende Third-Parties.
so sinnvoll anschließen können, dass wir im Prinzip Third-Party-Ages nutzen können. Das ist uns immer eine sehr gute Build-or-Buy-Decision. Da sind wir dann auch relativ flexibel. Das ist der Top-Layer, wo es natürlich viel darum geht, wie schauen wir auf die gesamte Value-Chain-Kette und wie können wir das Business insgesamt optimieren. Das war eine lange Reise. Das haben wir auch gemerkt letztes Jahr. Wir wollten nicht
sagen, okay, AI ist Produkt und Tech und wir warten jetzt mal alle ein Jahr, mit was die die Ecke kommen, sondern wir waren uns irgendwie ziemlich schnell einig, im Führungszirkel AI ist die Zukunft und wir müssen unsere Firma dafür aufstellen und das geht natürlich unsere Plattform und auch im Produkt und Tech, aber es geht die ganze Firma und haben eigentlich dann so drei verschiedene Stufen definiert. Also ganz oben
irgendwie AI for Techies, wo wir selbst im Prinzip Asians bauen oder im Prinzip Gentics das Thema einbinden. Die Stufe darunter, das haben wir genannt AI for Business Experts und darunter die Stufe haben wir genannt AI for Everyone. Und ich muss sagen, ich fand das wirklich auf eine Art sympathisch, weil es mir auch wirklich Spaß gemacht hat, daran mitzuarbeiten mit vielen Kollegen.
Armin (21:57.974)
Bei uns in der Firma auf dem AI for everyone Level haben wir uns dann ziemlich schnell darauf fokussiert, was sind eigentlich so die Basic Skills jeder braucht, AI in seinem Arbeitseintrag einzubinden und haben mit unserem Learning and Development Team ein Programm dafür entworfen, wo es darum geht, unsere Leute im Prinzip auf sowas wie Prompting erstmal abzuskillen. Und das macht mittlerweile mega Sinn, weil mehrere Tools, wir haben, haben schon ihre eigenen Agents.
Wir bauen mittlerweile Agents noch nicht auf der Scale, wo wir irgendwann mal hinwollen. Aber unsere Business Experts haben auch schon damit angefangen. Und ich finde es mega sympathisch als Firma zu sagen, wir bringen jetzt mal alle irgendwie aufs Next Level und helfen ihnen, diese Zukunftsanforderungen zu erreichen. Und das war auch relativ offen. Da kamen Leute aus dem Feld, also die Leute, in der, die, die, die
die Handwerker oder Vertriebler kamen in diese Sessions rein und Leute aus dem Office und das war sehr spannend zu sehen, auf welchen unterschiedlichen Niveaus die Leute sind, aber wie auch jeder eigentlich das erstmal aus einer sehr interessierten Art und Weise, ok, ich muss jetzt mal rausfinden, was hier für mich drinne ist, angegangen hat. Dann haben wir dieses AI für Business Experts Layer, da haben wir uns sehr viel mit beschäftigt, ein No-Code, Low-Code Toolset einzuführen.
was im Prinzip mit unserem Gemina integriert, was es dann auch sehr schön und datenschutzkomfort macht, weil das im Prinzip Teil unseres Contracts mit Google ist und haben im Prinzip über dieses persönliche, effiziente Arbeiten hinaus, die versucht zu empowern, automatisiert mal Businessprozesse.
die mit denen ihr viel Zeit verbringt, die, sag ich mal, eher cumbersome, also cumbersome im Sinne von muss ich immer wieder machen, aber hat nicht so viel Value, ich nenne es gerne die Busy-Work. Oder auch Sachen, wo wir wissen, da sind wir mit Prototec in einer, zwei Jahren nicht. Also das fängt erst mal damit an und dann sehen wir immer noch, wie wir damit hingehen. Und das hat dann ein bisschen länger gedauert, schon so drei, vier Monate, aber so Ende letzten Jahres, also ab.
Armin (24:08.689)
letzten dreiviertem Quartal haben wir dann gesehen, dass das auch anfängt zu funktionieren und dann, sag ich mal, ein Set von Knowledge-Workern, Business-Developer, Business-Manager, Produkt-Manager auch, Produkt-Designer auch teilweise, einfach anfängt diese Tools dann zu nutzen und damit Sachen zu bauen. Genau, das ist so bisschen das Framework, was wir uns überlegt hatten und was wir so...
mit der letzten Jahresbewegung geschoben haben.
Andreas Deptolla (24:40.206)
Ja, super spannend. Ich würde vielleicht gerne nochmal in die erste, das war diese Everyone Kategorie einsteigen, wo man wahrscheinlich auch schon diesen Hebel hat. Wie kann man sich das vorstellen? Also ihr habt euch dann überlegt, was ist so ein Curriculum? was wollen wir letztendlich kommunizieren? Gab es einen Workshop? Wie sagt er da wirklich Vorgang? Und dann würde mich nochmal interessieren, letztendlich auch, weil irgendwie positiv von den Leuten auch so die Resonanz.
Armin (25:01.967)
Ja.
Andreas Deptolla (25:10.661)
Was habt ihr denn eigentlich hinterher gesehen? Dann vielleicht auch ging die Tokenutilisation hoch oder was die Leute benutzt haben? Das will man ja eigentlich wahrscheinlich.
Armin (25:21.465)
Ja, das ist eine sehr gute Frage. Also da muss ich auch sehr ernsthaft gekredet an mein Learning and Development Team kommen, weil die haben eigentlich diese grundlegende Strategie entwickelt. Ich war eher so der Inputgeber, hey, wir sollten das mal machen. Und sie haben einen Promptathon entworfen. Das war so der allererste Workshop, mit dem wir in der zweiten Hefte letzten Jahres an unsere quasi Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen ran getreten sind. Und auch das war wieder eigentlich so sehr schön gemacht. Wir haben erst mal zehn
10 oder 15 Leute in der Firma als Trainer trainiert. Wir haben durch alle Departments geschaut und gesucht und gesagt, wir wollen euch zum Prompt-A-Ton-Trainer ausbilden. Und die haben erst mal einen Workshop bekommen von unserem Learning and Development Team und quasi ein, zwei externen Experten, die sie noch dazugezogen hatten und haben im Prinzip auf einem Workshopkonzept, was von dem Team entwickelt wurde, wurden die trainiert.
und haben auch nochmal selbst Input reingebracht und haben das dann im Prinzip durch die Trainer an die Masse ausgerollt. wurden Workshop im Prinzip Reihen in der Firma ins Internet gestellt. Die Leute konnten sich registrieren, konnten dahin gehen. Die Manager wurden angehalten. Hey, bitte gebt euren Leuten im Prinzip diesen halben Tag Zeit, diesen Workshop zu gehen.
Und der Workshop bestand dann im Prinzip aus so sehr praktischen Beispielen. Es gab, ich glaube, sechs bis acht verschiedene praktische Beispiele. Die Leute konnten sich kleinen Gruppen ein Beispiel aussuchen und konnten das jeweils umsetzen. Das war halt irgendwie von ich entwerfe eine Marketing Kampagne mit AI oder ich versuche, meine E-Mails besser zu beantworten mit AI. Und dann geht natürlich jeder so ein bisschen in die Richtung, die ihn interessiert hat. Aber es war sehr hands-on. Und dann ging man so durch zwei Runden.
Quasi eine erste Runde des Kennenlernens und eine zweite Runde des Verfeinerns mit dem Ziel, das im Prinzip mal mit so einem kleinen H-Effekt rausgeht. guck mal, das war jetzt einfach, das muss ich vielleicht mehr anwenden. Und genau, wir sind eine Firma, die auch immer mit OKRs ihre Ziele nachhält. Und wir hatten überlegt, unser Ziel war eigentlich die Gemina Adoption Rate. Das hatten wir gesagt, Gemina ist unser firmeninternes Tool.
Andreas Deptolla (27:37.486)
Mhm.
Armin (27:39.798)
Das ist in unserem Google-Account drin. Ich kann leider die Zahl nicht mehr top of my head, aber wir hatten so was wie 18%, wenn wir gestartet haben. Und am Ende des Jahres waren wir bei 35%. Also irgendwie knapp. Natürlich immer noch nicht everyone. Das haben wir auch gemerkt. Dann, dass du nicht alle erreichst, dass nicht jeder in dieses Format kommt, dass die Leute das dann einmal nutzen und das dann noch nicht relevant genug war. Und jetzt hat unser Team, sag ich mal, neue Follow-up.
Andreas Deptolla (27:51.566)
Okay, das war schon eine deutliche Steigung.
Armin (28:09.493)
Workshops auch entworfen, die Leute quasi A, bei der Stange zu halten, aber auch nochmal auf andere Art Weise reinzubringen, sich dieses Themas anzunehmen. Ganz witziger Side-Effect ist so ein kleiner Gemini Open AI Battle bei uns entbrannt, wo die Leute dann, also geht es so, ich sehe das auch an den Screen manchmal, die Leute auf dem Gemini oder Open AI und es ist außen da sage ich mal,
Andreas Deptolla (28:27.417)
Aha.
Armin (28:38.293)
Als Complyance-Sicht sind wir eine Gemini-Firma. A ist es viel günstiger für uns, weil das Teil unseres Accounts B können wir da alle personenbezogenen Daten reinfieten und es ist GDPR-konform. Aber wenn du ganz viel mit Open-AI gearbeitet hast und damit Gemini arbeitet, ist es einfach anders. Ich glaube eher, dass die großen Firmen ihre Modelle direkt darauf trainieren, dass sie so eine Art Persönlichkeit haben. Das Switching ist nicht so gut. Wenn du mal wirklich so reingehst, dann kommst du ganz oft auf so
Andreas Deptolla (29:07.032)
Extrem ähnlich wahrscheinlich von der Performance.
Armin (29:08.693)
Dann kommst du auf Argumente, die halt eher menschlich sind als Fakten. Und dann hast du halt so Leute gesehen, ich hab mal bisher mit Gemini gemacht, mit Open AI gemacht, aber jetzt hab ich mal Gemini probiert und eigentlich ist es auch gut. Genau.
Andreas Deptolla (29:23.924)
Also das ist ja extrem dynamisch jetzt. Wie lebt denn diese Initiative weiter? Gibt es irgendwelche, dass irgendwie die Promps gechaert werden oder wenn neue Features rauskommen, dass ihr dann nochmal sagt, okay, wir schulen nochmal nach oder was wird der Ansatz?
Armin (29:43.322)
Ja, also das ist jetzt wirklich in der Hand unseres LND Teams und zum einen werden halt diese Workshops wie gesagt fortgesetzt. Es gibt definitiv die Idee, dass wir so eine Art Shared Prompt Library aufbauen oder Prompt Use Cases aufbauen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, wo wir da stehen. genau das nächste, das hast du schon angesprochen, natürlich diesen Newsletter, den wir auch immer alle kriegen, nochmal für die Firma aufzubereiten und vielleicht den Leuten auch nochmal zur Verfügung zu stellen.
Da haben wir jetzt noch nicht Next Steps gemacht. Ich sehe es aber auch noch quasi als eine viel größere Firmenverantwortung, dass man jetzt eigentlich anfangen muss, die Erwartungen gegenüber Mitarbeitern neu zu setzen. Sprich, wir machen natürlich auch einen halbjährlichen Feedback- und Entwicklungszyklus, dass man da noch mal reingeht und natürlich sagt, auf folgenden Leveln ist eigentlich AI-Anwenden eine Voraussetzung ab jetzt oder eine neue Forderung.
Andreas Deptolla (30:38.158)
Klar.
Armin (30:39.963)
Es ist nicht mehr ein nice to have. Man hat jetzt sehr viele Möglichkeiten geschaffen. Ich glaube aber auch, dass man jetzt so bisschen die Erwartungshaltung an Mitarbeiter dann auch nochmal neu setzen muss, weil das natürlich auch im Endeffekt Competitiveness der Firma sein wird irgendwann.
Andreas Deptolla (30:57.518)
Du hast ja auch gesagt, ich glaube die jetzt hat aber 35 % Usage, das heißt die anderen 65 % werden die dann auch direkt in den Gesprächen angesprochen sagen hier, warum nutzen wir das denn noch nicht?
Armin (31:12.172)
Also wir können es noch gar nicht runterbrechen auf einem Employee-Level, aber das wollen wir eigentlich insofern nicht. In den 65 % sind natürlich auch viele unserer Handwerker mit drin, die jetzt wirklich mal diesen ganz konkreten Prompting-Use-Gas haben, weil sie natürlich sehr mit ihren Händen an den Heizungen arbeiten.
Ich glaube, wird sich für die Level und die verschiedenen Drives bei uns sein. Wir haben einen Drive im Office, wir haben den Handwerks-Drive und wir haben den Sales-Drive. Das wird sich dann wahrscheinlich ein bisschen unterschiedlich ausprägen. Aber zum Beispiel unsere Seller, die auch draußen im Außendienst sind, die haben eine relativ hohe Prompt Adoption, weil sich unser Sales-Ops-Team hat im Prinzip einen Co-Pilot gebaut für die Seller.
Ich glaube, ist auch etwas, nochmal mit Adoption helfen wird. wir jetzt nicht nur irgendwie hier ist eine LM und fragt das irgendwas, sondern wirklich so ganz spitze, spezifische, also Gems heißen die ja bei Gemini haben oder Co-Pilots haben, die den Leuten dann wirklich ganz konkret mit Fragen weiterhelfen können. Ich glaube, es ist eine Equation der Usefulness des Ganzen. Also wenn du es für dich als nützlich considerst, dann wirst du es auch mehr nutzen.
Und das ist so mal mehr den Track, auf den ich uns sehe. Ich glaube, das ist jetzt nicht nur irgendwie Peitscher, sondern das ist, ich glaube, hier sind die Möglichkeiten nicht zu trainieren. Wir setzen die Erwartungen neu. Natürlich müssen wir jetzt auch durch Produkt, Tech, aber auch quasi die Business Experten den Leuten Sachen liefern, dass einfach sinnvoll ist, für die mit EI zu arbeiten.
Andreas Deptolla (32:45.166)
Ja, und gerade für die Mitarbeiter sollte es ja auch positiv sein für die Karriere, auch außerhalb von euch, wenn es da irgendwie weitergeht. Da ist ja die Education immer sinnvoll.
Armin (32:51.769)
Ja, so haben wir sie eigentlich auf den Vorderen getramt. Ich glaube aber wirklich, es ist das tiefste Eigeninteresse der Firma, dass du das machst und deine eigene Competitiveness stärkst. Und mit dem positiven Side-Effect, dass die Mitarbeiter sich im Prinzip in total wichtigen Careers gelangen
Andreas Deptolla (33:06.318)
Jetzt hattest du gerade angesprochen, Sales Bereich gab es Co-Pilot. Ist das dann schon die zweite Kategorie, das Business Experts, glaube ich, nanntest das, wo dann, ja vielleicht kannst du nochmal, also wie funktioniert das genau? Sind das dann letztendlich, macht ihr da irgendwas mit N &N oder Make oder wie kann man sich das vorstellen?
Armin (33:16.821)
Nein.
Armin (33:30.427)
Genau, also das sind dann die Business Experts, die im Prinzip sag ich mal an Advanced AI Use Cases arbeiten. Genau, ich ja erwähnt, wir haben dieses Toolset eingeführt von No Code, Low Code Tools. Das ist Make.com, das ist N8n. Da haben wir noch eine kleine Differenzierung drin, wo wir auch selbst eigentlich gerade noch lernen.
Ich hätte beides vor Nachteile. Noch so ein paar zusätzliche Tools. Einen Airtop, das so Web-Browser-Agent, der Web-Sachen machen kann. Das Ganze integriert super in unsere Google-Suite. Wir können es über Webhooks an Luca oder an Salesforce anbinden, über die API. Und natürlich auch an Gemini. Und das ist, glaube ich, jetzt, wo wir zum einen diese AI-powered-Workflows
sehen, die immer mehr ins Leben kommen. der anderen Seite auch die im Prinzip auf Gemini basierenden Pro-Piloten, die wir jetzt für zwei Funktionen schon haben, die so ein bisschen eigentlich als Knowledge Base, die du immer über Fragen kannst, agieren. Genau, das ist eigentlich jetzt, was wir haben und was wir sehen. Da sind wir aber auch immer dran, dann noch mal zu schauen, was gibt es Neues, was sollten wir noch aufnehmen? Wir haben auch ein wöchentliches Mieterab für diese Gruppe ins Leben gerufen.
Das nennen wir The Makers Guild. In dieser Makers Guild tauschen sich die Leute auch einfach raus, zeigen, hey, guck mal, das hab ich gebaut, um dieses Problem zu lösen. Oder auch, das hab ich ausprobiert, hat nicht geklappt. Oder hier ist ein neues Tool, habt ihr damit schon mal rumgespielt. es auch ein... Also, da gehen ja keine zwei Wochen, dass da nicht irgendwas Neues kommt. Also, es ist auch wirklich schwierig für mich, irgendwie dran zu bleiben.
Andreas Deptolla (35:17.926)
Was sind denn genau da die Use Cases, wo du sagst, okay, dass das funktioniert, da haben wir Erfolge, da gibt es Mehrwert und dann gibt es vielleicht so ein paar Use Cases, wo du sagst, das haben wir ausprobiert und hat auch nicht funktioniert. Da haben wir irgendwelche Learnings rausgezogen.
Armin (35:34.197)
Ja, also ich glaube, wir sehr schnell und gute Erfolge gesehen haben, im Prinzip simple, deterministische Businessprozesse, die wir jetzt mal so aggregiert gesprochen, die wir damit automatisieren konnten. Ich überlege gerade, was ein gutes Beispiel ist.
Andreas Deptolla (35:58.05)
Du hast ja gerade gesagt im Sales Bereich, kann ich mich da vorstellen, die Follow-up zu schreiben oder irgendwelche, wir hatten ja glaube ich am Anfang gesprochen über Förderungen etc. Also gibt es da irgendwelche Agents, die schon einen gewissen Mehrwert haben und solche Sachen, die ja immer wiederkehrend sind, die sage ich mal schnell und sauber auszuführen.
Armin (36:21.377)
Ja, genau, kann ich mal ein paar Beispiele geben. Also, zählt konkret unser quasi Zelt-Co-Pilot. Der hat im Prinzip das gesammelte Wissen von Thermondo, wie wir Wärmepumpen und so weiter installieren wollen, was wir konkret verkaufen, auch was wir nicht verkaufen. Das ist sehr wichtig. Also was ist baubar, was ist nicht baubar? Durch uns, durch andere ist es baubar, aber einfach nur, was ist unser Standard?
und können dann konkret vor Ort, wenn Sie Nachfragen haben, die normalerweise in die Zentrale gehen würden, können Sie das selbst lösen. Sie können Fotos von Zählerschränken machen, eine kurze Analyse kriegen, ob das jetzt, wo da jetzt wahrscheinlich Probleme auftreten würden, technische Planung. Sie können sich natürlich auch Zusammenfassungen schreiben lassen des Termins, Sie können sich E-Mails schreiben lassen. Also das ist alles so.
was in diesem ProPilot drin steckt und was du eigentlich so relativ mit so einem Customized Gemini eigentlich relativ gut abbilden kannst. Der kann jetzt noch keine Aktion machen. Das ist halt noch jemand, der jetzt noch nicht was für dich macht. Das ist so der Next Step. Wir wahrscheinlich dann so von den Business Experts einen Schritt nach oben gehen müssen oder vielleicht auch nochmal, dass unsere Systeme noch ein anderes System adaptieren müssen. Aber das funktioniert schon gut. der anderen Seite mit Make.com oder mit dem Gemini zusammen oder auch diesem Airtop Agent haben wir
ein paar wirklich krude administrative Flows abgedeckt. Also wir müssen bei einem unserer Wärmepumpenhersteller immer ins Portal gehen und akzeptieren, dass diese Wärmepumpe jetzt unserem Firmenaccount zugeordnet wird, damit wir die jetzt monitoren können. Das ja ein Teil natürlich der Value Proposition ist, dass du auch remote auf diese Wärmepumpe gucken kannst, wenn unsere Serviceleads sagen können, okay, was ist das Problem, müssen wir rausfahren, können wir das remote lösen und so weiter.
haben wir so viele Wärmepumpen installiert, hat das leider eine Person sehr busy gehalten, dann haben wir jetzt so einen kleinen Agent für gebaut, der in diese Portalgäten-Diale akzeptiert. Oder ein anderes schönes Beispiel, wir mögen sehr gerne Komplexe in Deutschland, anstatt einen Messstellenbetreiber zu haben, haben wir 890, mit der wir auch ziemlich einzigartig in Europa sind. Und weil das noch nicht komplex genug ist, mappen die nicht auf Postler-Zahlencode, sondern sind einfach nur random Polygons.
Armin (38:31.797)
Und es gibt eigentlich so richtig keine API, wo du diese Daten abfragen kannst. Aber es gibt eine Webseite. Also haben wir einen kleinen Agent gebaut, jetzt eine Adresse, der läuft los, findet den Netzbetreiber raus und gibt dir das im Prinzip als einen JSON-Response zurück. Dann hast du eigentlich so eine weirde, asynchrone API, hast aber irgendwie diesen Use-Case, wo wirklich eine Person für jeden einzelnen Kunden den Netzbetreiber herausfinden muss, erstmal weg automatisiert. Und das sind halt wirklich keine, also das sind auch keine schönen Tätigkeiten.
Das sind auch Tätigkeiten, die dich in so einem Produktionsfloh immer aufhalten. Wenn der Netzbetreiber nicht da ist, dann kann das wieder nicht losgehen und so weiter und so fort.
Andreas Deptolla (38:59.982)
Klar.
Andreas Deptolla (39:09.59)
Du hattest gerade angesprochen, dieser Agent, letztendlich eure gesamten Produktinformationen hat, das ist ja auch schon Riesenmehrwert, dass die Leute, jetzt draußen sind, schnell Fragen stellen können, die auch vernünftig beantwortet. Kannst da vielleicht noch mal bisschen erzählen, wie genau ihr das aufgebaut habt, auch technisch? Ist da eine Datenbank, ist das ein Rack oder wie habt ihr das Ganze aufgebaut, dass der sich die ganze Information zieht?
Armin (39:34.006)
Genau, das ist, ehrlich gesagt, wirklich ein simpler ProPilot-Case. Der kann noch nicht lernen. Der kann auch noch keine Aktion machen, wie gesagt. Aber was unser Sales of Team gemacht hat, die haben im Prinzip das gesamte Wissen in einem Leitfaden zusammengefasst. Und zwar nicht als Datenbank, sondern als wirklich sauber aufgeschriebenes Das geht, das geht nicht.
Andreas Deptolla (39:54.862)
Okay.
Armin (40:02.919)
und haben dann sehr viel Prompt Engineering gemacht, den Systemprompt so hinzukriegen, dass er natürlich nur mit diesen Daten arbeitet und dass er nicht traditioniert und keine falschen Informationen rausgibt. Der große Challenge ist natürlich, ein Handwerker kann alles bauen. Das ist ja nicht die Frage. Das ist ja das Geile am Handwerk. Das Problem ist, was bauen wir? Das ist der große Unterschied. Und im Internet lust du natürlich jemanden finden, der sagt, ich kann das bauen.
Andreas Deptolla (40:24.888)
Aber klar.
Armin (40:29.799)
Aber das ist nicht, was wir unbedingt anbieten. Und das ist dann schon extrem wichtig am Point of Sale, dass du den Kunden klar sagen kannst, was geht und was geht nicht.
Andreas Deptolla (40:37.108)
Und das zweite Thema, was ich mir gerade so aufgeschrieben habe, ganz, du sagtest ja, dass die Mitarbeiter oft in Terminen sind. Wie ist denn so die, eure Erfahrung, also ist es für die Kunden oft okay, dass die Termine mitgeschnitten werden und die Telefonate oder wie reagieren so die Kunden in Deutschland darauf?
Armin (40:57.045)
Also unsere Sales Termine schneiden wir nicht mit. das ist das, wir den Agents empfehlen, ist nach dem Termin einmal ihre Gedanken in diesen Copilot zu notieren. Der strukturiert das einmal alles in einem einheitlichen Format und kann man dann von da ziemlich gut ins CRM übernehmen. Auch später noch kann man direkt nach dem, wenn man raus beim Verhalten setzt sich ins Auto, diktiert das kurz rein, ist es drin und wenn man dann am Freitag seinen Home Office Tag hat, kann man im Prinzip all diese Sachen sauber ablegen.
Telefon ist sehr klassisch ehrlich gesagt. Du wirst gefragt, wir dir erlauben, wir mitschneiden dürfen und das ist dann genau was passiert. Das ist auch so ein Use Case, den wir auch mit Make gebaut haben, dass wir diese Aufnahmen einmal auswerten, dass wir im Prinzip quasi einen Transkript aus der Aufnahme erstellen, dass wir dann dieses Transkript durchprompten.
Andreas Deptolla (41:38.094)
Klar.
Armin (41:52.854)
und haben im Prinzip ein Qualitätsmanagement auf jedem der Telefonate, wo du früher, sage ich mal, Stichproben gemacht hast, kriegst einfach jetzt auf jedem Telefonaten eine Auswertung. Was natürlich unglaublich noch mal hilft, so Trainings von den Leuten zu machen, den Pointer zu geben, aber auch so Kundenreaktionen noch mal zu sehen, Kunden-Trends zu sehen und so weiter.
Andreas Deptolla (42:16.366)
Jetzt hattest du ihr gerade angesprochen, dass ihr Make und NNN im Einsatz habt. Und vielleicht für die Zuhörer, auch so bisschen vielleicht selber was starten wollen. Du sagtest ja, dass das für einige Use Cases das eine oder das andere besser. Was sind so eure Erfahrungen mit den beiden Plattformen?
Armin (42:35.541)
Ja, also ich habe beide ausprobiert, ganz am Anfang auch, wo wir so bisschen die Auswahl getroffen haben und wir arbeiten und hatte mich entschieden, dass wir lieber mit Make starten sollten. Das ist jetzt meine persönliche Meinung, weil es glaube ich für Leute, die nicht sehr tech-affin sind, Sinne, meinem Sinne nicht sehr tech-affin, die natürlich irgendwie schon total affin sind, im allgemeinen Sinne, aber jetzt nicht so aus einer techie Seite kommen, ist es more accessible. Es ist alles so ein bisschen einfacher anscheinend zu verstehen.
Wenn du so grundlegende Engineering vorkennst, das Kenntnisse hast, ist wahrscheinlich NLN besser für dich. Wir haben jetzt mehrere Flows, die wir direkt in unsere Systeme einbauen. Die bauen wir eigentlich lieber auf NLN, weil wir das dann in unserem eigenen Count haben und besser monitoren können und so weiter. Das kriegst du bei Mac auch alles hin.
Genau, wir sind jetzt echt zunehmend, dass wir jetzt noch bisschen aufpassen müssen, wenn wir es live schalten, wo ist das eigentlich live und wie halten wir das nach. Aber im Prinzip sind beide Tools gut und ich würde einfach jedem empfehlen, du findest 30 Minuten YouTube Videos zu beiden Tools, die dir in 30 Minuten zeigen, wie man einen Agent baut. Das einfach mal zu machen. Das war für mich so ein ganzer Tag am Wochenende, wo meine Kinder und Frau nicht da waren. Ich habe es einmal durchprobiert und nachdem hat
Andreas Deptolla (43:58.19)
gemacht.
Armin (44:00.363)
Ich glaube, da habe ich so viel gelernt wie in vier Wochen. Wir debattieren überall einig.
Andreas Deptolla (44:07.246)
Jetzt sagt es wieder, euer höchstes Level war ja dieses Detect Agent. Habt da Cloud Code im Einsatz? Wo habt ihr da angefangen? das so Sachen wie Code Evaluations oder Testing oder Security Assessments? Was macht ihr da genau?
Armin (44:22.677)
Genau, das ist alles noch, das sind jetzt momentan noch intern genutzte Agent durch unsere Engineering Teams. Wir haben es aber auf der Roadmap, dass wir auch quasi, sag ich mal, Agents für Kunden oder das Business bauen. Wir sind aber gerade dabei, sehr viel diese Grundlage überhaupt zu schaffen. Unsere ganze Plattform erst mal ready zu machen dafür, dass dann Agents da mitarbeiten dürfen. Und unser Tech Team arbeitet auf Cloud Code. Und
Wir sind oder unser, mein VP Engineering ist da relativ liberal im Sinne von, wir haben so eine Palette von Tools zu führen gestellt und erstmal gesagt, könnt alles nutzen und ausprobieren und irgendwie was für euch besser funktioniert, macht das erstmal, weil es besser ist, als gar nichts zu machen. Aber so Claude Code ist schon so das, glaube ich, wo wir die meisten Adaption sehen. Wir nutzen aber auch Cursor. Unsere Designer nutzen immer mehr Cursor. Wir haben jetzt so einen, wir sehen jetzt den Trend, dass im Prinzip so der, aus letzte Woche
diskutiert, der neue Design Engineering Handover und Pull Request sein könnte. So im halben Jahr von heute eigentlich nur noch so hier bitte. Produktmanager, das sind natürlich auch irgendwie Cursor und lovable, mehr dieser Vibe Coding Tools. Und haben natürlich da noch GitHub Copilot und sowas wie Code Review Agents, das steht alles auf der Roadmap, da ist unser VP Engineering dran.
Das Spannende ist aber auch, dass sich Ways of Working extremst verschieben sehen wir jetzt schon und ich glaube wir sind eher am Anfang der Journey und dass ich das unglaublich interessant und auch motivierend finde so nach 15 Jahren eigentlich so eine gesamte Profession noch mal am Schiff zu sehen.
Andreas Deptolla (46:11.406)
Du sagtest ja gerade, damit diese Sachen überhaupt funktionieren, man so gewisse Grundlagen schaffen. Kannst da vielleicht nochmal auswohlen?
Armin (46:20.469)
Ja, das sind so, genau, dass wir uns überlegt haben, wir müssen unsere Plattform modernisieren, sind wir so ein paar Core Prinzipien gekommen, die im Prinzip alle auf, sag ich mal, einzahlen. Das eine ist API First, also jegliche Aktion, also every action you can do und jeder Datensatz muss eigentlich über eine API verfügbar sein, sodass du das mit dem MCP-Server zum Beispiel für eigene Agents oder auch für Prinzip andere Agent-Systeme verfügbar machen kannst.
Schwierige Businessprozesse müssen orchestriert sein, insbesondere bei uns, weil du im Prinzip in der Lage sein musst, Komplexität an einer gewissen Stelle immer gering zu halten. Und ich glaube, dass das der dritte auch ausschlaggebende Grund für uns war, noch mal so eine große technische Modernisierung im Sinne von
unsere engineers enable mehr full stack zu arbeiten und im prinzip die technologien dafür auszuwählen so dass sie durch durch backend und frontend quasi arbeiten können und nicht und wir weniger handoffs haben weil das auch wenn du dem agent arbeitest wieder eher schwierig ist ich habe jetzt diesen backend teil gemacht jetzt gibt mal dem anderen den frontend teil dann der aber der agent dann muss das wieder ist wird zu komplex und das deswegen ist der dritte teil eher
wie wir Full-Stack-Arbeiten enablen können.
Andreas Deptolla (47:51.306)
Und du hattest ja gesagt, ihr habt für diese anderen Module auch mit externen Experten gearbeitet, die euch so ein Pulse gegeben haben. Gibt es das für die Tech-enabled-Agent auch, dass jemand von Atropic oder irgendwer, der so einmal am Monat reinkommt und sagt, sind so die großen neuen Trends oder wo holt ihr euch das Wissen ab?
Armin (48:17.617)
Das wäre geil, wenn ein Tropic zuhört, bitte gerne einmal die Woche bei uns vorbeikommen oder einmal im Monat und uns helfen. Nein, ist ehrlich gesagt sehr viel learning by doing. In unseren Netzwerken quasi Austausch vorantreiben, was funktioniert bei euch, was habt ihr gemacht. Das mache ich auf der Produktseite, das macht Pedro und MDP Engineering auf der Engineering-Seite sehr stark. Immer wieder die Impulse ins Team geben.
Wir haben eine AI-Cooking-Show. Wir haben im Prinzip so verschiedene Formate gehabt und es hat sich jetzt alles kondens zu AI-Cooking-Show, wo die Leute einmal in der Woche zeigen, was sie mit AI bauen. Und da sind mittlerweile nicht nur Engineers präsenter, sondern auch Produktmanager und Designer. Also wieder dieses Show-and-Tell-Format, was wir auch ehrlich gesagt in anderen Ebenen gesehen haben. Und sehr viel Podcasts hören.
oder wie auch Marc Andresen gesagt hat, es ist eine Zeit, wo du jeder Freibücher in der Zeit verwendet solltest, zu lernen, wie die Technologie funktioniert und was du damit machen kannst. das ist ein Teil davon. Ich sitze dann abends manchmal zu Hause oder natürlich auch viele andere von uns und probiere einfach Sachen aus und komme am nächsten Morgen ganz stolz, guck mal, ich habe diesen Prototypen gebaut. Genau. Das Schöne ist aber auch, dass natürlich mit Communities im Internet viele Sachen viel zugänglicher sind.
Und das dümmste ist dann einfach die LLM selbst fragen, wenn es nicht geht. Ich habe jetzt das versucht, ging nicht. Was soll ich denn anders machen? Erinnert mich wirklich sehr an die Start-up seit 15 Jahren, wo alles so bisschen hands-on war und das auf einmal wieder so wird.
Andreas Deptolla (49:48.664)
Hm.
Andreas Deptolla (49:53.036)
Super spannende Zeit. Hast du denn von deinen Entwicklern schon Feedback bekommen, dass sie sagen, okay für bestimmte Prozesse jetzt, ob es das Code Review ist oder was auch immer, habe ich eine Einsparung von 30%, 50 % oder kann man das irgendwo schon festmachen, was der Leverage ist?
Armin (50:12.533)
Also kann man sicherlich, also gefühlt sind wir schneller. Ich würde es mal so beschreiben. Ich bin eigentlich jemand, auch immer fast den Leuten versucht den exakten Datensatz rauszukriegen. Wir halten uns damit gerade nicht auf. Weil ich glaube so, das jetzt zum messen ist zum Teil auch schwierig. Wir beschäftigen uns eher damit, die Inputmetriken hochgehen. Also wir schauen darauf, viele Leute nutzen das? Wer nutzt das wie viel?
Andreas Deptolla (50:18.062)
Hm?
Armin (50:40.085)
Wir schauen, wer kommt in die Cooking-Shows. Wir versuchen erst mal, diese Nutzung voranzubringen. Wir sehen definitiv, dass unsere besten Engineers, die mit der Arbeit, schneller sind. Das jetzt zu beziffern, da haben wir keine Zeit für. Wir versuchen, das so schnell wie möglich voranzutreiben und zu lernen.
Andreas Deptolla (50:55.629)
Hm.
Armin (51:07.573)
Und ich glaube momentan halten sich die Token-Costs noch im Rahmen, wir mal abgestimmt haben im Budget. Und solange glaube ich sind wir noch auf einem guten Track. Ich glaube, wenn sich das nochmal verdreider, vervielfachen sollte...Dann muss man da sicherlich auch nochmal mehr Metriken hinter setzen. wird dann auch Finance und Controlling kommen und sagen, guck mal, er gibt jetzt hier
20.000 Euro für Anthropic aus jeden Monat. Lass mal darüber reden.
Andreas Deptolla (51:39.95)
Was ist der Mehrwert? Nach Formel gerichtet, die nächsten 12, 18 Monate, was sind die entscheidenden Themen für dich und dein Team?
Armin (51:53.142)
Da gibt es einige, ehrlich gesagt. Ich glaube, unser wirklich großes Thema ist, hat sich schon ein paar Mal erwähnt, wir bauen unsere Plattform neu. Wir wollen den ersten großen Malenstein bis Ende des ersten Quartals liefern und dann darauf weiter aufsetzen und im Prinzip diese Journey hin zu einer AI und Agent First Business Plattform machen für unser Business. Das ist, glaube ich,
Das wird auch in zwölf Monaten noch ein Thema sein. Da werden wir immer weiter drauf bleiben. Ich glaube, das zweite große Thema, was ich wirklich sehe, ist Ways of Working. Also nach sechs Monaten in dieser Journey verschieben die sich schon sehr und das wird uns beschäftigen. Da wird es, glaube ich, auch zum Teil Territorialkonflikte geben, wie wir schon eingangs besprochen hatten.
Da wird es auch zum Teil einfach, sage ich mal, Sachen geben, die nicht funktionieren, wo man dann sehen muss, wie setzt man das jetzt auf. weil Teil dieser Effizienzen werden sich auch nur ergeben, wenn man seine Ways of Working ändert. Das ist sicher das zweite große Thema, mit dem wir uns beschäftigen. Vielleicht nochmal so auf unser Produkt geschaut. Also ich gehe zum einen davon aus, dass wir
noch mal mehr und bessere Nutzerinterfaces bauen können und dass auch Teil dieser Nutzerfaces einfach agentic werden oder teilweise sein werden und dass dann teilweise auch dieses klassische Nutzerinterface einfach nicht mehr da ist. Oder dass dein erster Punkt ist mit dem Agent zu reden und der dir dann irgendwas visualisiert oder irgendwas zeigt. Das sehe ich so ein bisschen so am coming horizon, dass ich einfach auch so die Produkte komplett verschieben, die wir bauen.
Aber davor ist wahrscheinlich eher so Pro's and People, mit denen wir uns erstmal beschäftigen.
Andreas Deptolla (53:54.542)
würde ich das vielleicht als letzte Frage nochmal so mit reinnehmen. Da müsste es ja auch mit KI riesen Mehrwerte geben oder Hebel, was für diese ganze Energieeffizienz angeht. Also wenn ich das dann irgendwie füttere und sage, so und so ist das Haus aufgebaut und hier sind irgendwie auch unsere Gewohnheiten etc. Gibt es da aktuell schon irgendwelche Anwendungen, die ihr euch da konzentriert?
Armin (54:20.815)
Ja, absolut. Das ist ja im Endeffekt unsere Wärmeoptimierung, die auf unserem Home Energy Management System läuft. Und bisher haben wir viel über LMS geredet. Das ist eigentlich ganz klassische AI, das ist Machine Learning. Wie du es gesagt hast, was die Daten des Hauses nimmt, was die Daten der Asset nimmt, die angeschlossen sind im Haus, was die Wetterdaten nimmt, was Daten vom Strommarkt nimmt.
und im Prinzip daraus für den Kunden versucht, die optimale Heizstrategie oder die optimale Stromstrategie zu berechnen. Also kurze Erklärung, wir haben die Wärmepumpe, das ist ein IoT Device und das ist ein relativ dummes IoT Device, weil es hat einfach nur eine Temperaturkurve. Die wird einmal eingestellt und dann ist die so. Und was wir machen, ist über das Home Energy Management System greifen wir im Prinzip auf die Steuerung der Wärmepumpe zu, haben im Prinzip einen
einen Data Science Algorithmus, der on top läuft und der dem HEMS sagt, wie er die Wärmepumpe einstellen soll. Und da passiert dann ganz viel in diesem Algorithmus, total viele tolle Sachen und am Ende kommt so eine relativ langweilige Tabelle mit Zeiten und Vorlauftemperaturen raus und die kriegt dann die Wärmepumpe. Und das ist eigentlich eine ganz coole Sache, weil wir damit die Heißkosten des Hauses um 15 bis 40 Prozent senken können, je nachdem wie das Setup dieses Haus ab. Ob es eine BV-Anlage gibt, ob es einen Anschluss an den digitalen Stromtarif gibt oder ob es im Prinzip standalone ist.
Armin (56:15.247)
Und das ist glaube ich auch so bisschen einzigartig. Da sind wir glaube ich einer der einzigen im Markt, die das so anbieten können. ich glaube damit werden wir natürlich auch weiter optimieren und weitere Ideen reinbringen. Sei es natürlich bidirektionales Laden, was jetzt immer mehr in den Fokus gerät, je mehr wir auch EVs quasi im Umlauf haben.
sei es ein Virtual Power Plant, wir nochmal unsere, sag ich mal, vielen Anlagen zusammenschalten können und über quasi Handel von Lasten nochmal im Prinzip Kostengewinne rausholen können für den Kunden. Genau.
Andreas Deptolla (56:59.854)
Ja, super spannend. Ihr habt natürlich auch extrem viele wertvolle Daten. Armin, ich sehe schon, wir müssen dich in zwölf Monaten vielleicht nochmal einladen. können wir da nochmal, also gerade so die Themen wie, entwickeln sich die Profile weiter von den Mitarbeitern, euer Produkt. Ja, super spannend. Vielen herzlichen Dank heute für deine Zeit und die Einblicke.
Armin (57:22.687)
Vielen Dank Andreas und ich komme gerne wieder. Lass uns das gerne nochmal machen.
Danke, ciao.