elephas – der Elefant im Raum

Ein Fußballverein lebt von Menschen, die deutlich mehr einbringen als ihre Freizeit. Was das im Alltag bedeutet und warum Vereinsarbeit heute anders funktioniert als noch vor zehn Jahren, darüber spricht Mathias mit Jan Herrmann, Abteilungsleiter Sport der Fußballabteilung beim VfL Pfullingen.
Es geht um die Philosophie, nach der im Verein gearbeitet wird, und um die Jugend. Wie schafft man es, Kinder und Jugendliche über Jahre für den Sport zu begeistern, wenn Ehrenamt, Zeit und Betreuung überall knapper werden?
Ein zweiter Schwerpunkt sind die Herausforderungen, vor denen Vereine gerade stehen, und die Frage, was sie trotzdem stark macht. Dazu kommt das Thema Sponsoring: was Vereine tatsächlich brauchen und wie sich Unternehmen so einbringen können, dass am Ende mehr entsteht als ein Logo auf der Bande.
Die Folge gibt einen Einblick, wie ein Verein von innen funktioniert, und macht greifbar, woran sich erkennen lässt, ob eine Partnerschaft für beide Seiten trägt.

Macher und Gäste

Gastgeber
Mathias Krause

Was ist elephas – der Elefant im Raum?

elephas – der Elefant im Raum ist ein Podcast über Immobilien, Markt, Unternehmenskultur und Arbeit – und über die Themen, die dabei oft im Raum stehen bleiben.
Wir sprechen über die Immobilienbranche und ihre Zusammenhänge, über Makleralltag, Entscheidungen und Verantwortung. Gleichzeitig geben wir Einblicke in unsere Arbeit bei elephas: wie wir arbeiten, wie wir Zusammenarbeit verstehen, was uns als Team beschäftigt und wie wir auf Unternehmenskultur, Marketing und Entwicklung schauen.
Der Podcast ist unser Kanal, um Dinge einzuordnen, Perspektiven zu teilen und komplexe Themen verständlich zu machen – ruhig und praxisnah.
Es gibt drei wiederkehrende Formate:
Immowissen
Wir erklären Begriffe und Themen aus der Immobilienwelt so, dass man sie nachvollziehen kann – ohne Vorwissen, aber mit Praxisbezug.

Inside elephas
Hier geht es um uns: unsere Firma, unsere Kultur, unsere Sicht auf Arbeit, Marketing und Zusammenarbeit.

Elefantenrunde
Gespräche mit Experten aus unserem Netzwerk. Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Themen – offen und ohne feste Agenda.

elephas. der Elefant im Raum.
Für alle, die Immobilien, Markt und Arbeit besser verstehen wollen – und Lust auf ehrliche Gespräche mit Haltung haben.

Mathias:

Ja, liebe Zuhörer, herzlich willkommen zu 1 neuen Podcastfolge. Heute mal wieder mit 1 Elefantenrunde hier bei uns in unserem schönen Elephas Studio beziehungsweise Büro in Pfullingen. Wir haben heut einen tollen Gast bei uns zu Besuch und zwar den Jan Herrmann. Grüß dich, Jan. Hallo zusammen in die Runde.

Mathias:

Und wir möchten heut über etwas sprechen, worüber wir schon ein paarmal geredet haben, nämlich die Verbindung von unserer Firma und der lokalen Wirtschaft zum Thema Sport, in diesem Fall ganz konkret zum VFL Fulling. Und Jan als Abteilungsleiter Fußballaktive beim VFL Fulling ist da wirklich der perfekte Ansprechpartner. Und da möchten wir heut ein bisschen mit dir reden, was deine Aufgaben sind, wie Du die Situation im Ehrenamt siehst, was den VFL Pfullingen auszeichnet und vielleicht auch son bisschen darüber, wie wir uns kennengelernt haben bei dem Thema und was eigentlich unsere Verbindung ist. Genau, von dem her noch mal herzlich willkommen, dass Du hier bist. Danke, dass Du dir die Zeit nimmst.

Mathias:

Und ich würde tatsächlich sagen, stell dich doch einfach mal grob vor, dass die Leute wissen, was Du so machst, wenn Du nicht grade deine ganze Freizeit für den VFL opferst.

Jan:

Ja, also erst mal vielen Dank für die Einladung. Freut mich sehr. Ja, ich bin Jan Herrmann, bin 35 Jahre alt und beruflich seit über 10 Jahren in der Versicherungsbranche tätig, auch hier in Pfullingen, gefühlt hauptberuflich seit letzten Jahr ab 1 von 4 Abteilungsleiter Sport beim VFÖ Pfullingen Fußball und ja, hab 2 Kinder, wohne im auf der Schwäbischen Alb in Engsting und ja, mein Leben besteht aus Arbeit, Fußball und Familie und ja, das ist so mal mein mein Gang.

Mathias:

Ist auf jeden Fall ein schönes Dreieck, also fast schon so gut wie das magische damals beim VfB.

Jan:

Fast so gut. Kann noch viel besser werden, aber es ist natürlich brutal anspruchsvoll, weil wir halt einfach über den Fußball deutlich mehr machen müssen als vielleicht kleinere Vereine.

Mathias:

Seit wann bist du denn jetzt auch früher als Spieler beim VfL beziehungsweise warst du schon immer bei Pfullingen oder bist du irgendwann dahin gekommen? Wie lief das?

Jan:

Bei Pfullingen kam ich zum ersten Mal in der D-Jugend. Beim damaligen FC Liechtenstein, genau. Und das war dann schon auch immer so, dass es dann mehr und mehr mein Verein wurde, war dann zwischenzeitlich aber auch mal noch kurz bei bei anderen oder bei einem anderen Verein dann beim TSV Holse fing aktiv und bin dann aber relativ schnell wieder zurückgekommen. Und hab dann dort schon relativ früh mit mit 25 26 die 1. Aufgabe übernommen im Ehrenamt als Spielleiter der damaligen zweiten Mannschaft.

Jan:

Ja, und seither ist es halt auch absoluter Herzensverein und deswegen auch das Engagement in der Form mittlerweile.

Mathias:

Cool. Ja und ich weiß noch, als wir uns das 1. Mal unterhalten haben, hab ich das damals auch schon gesagt. Also mancher, der zuhört, weiß es ja. Ich hab jetzt so meine Fußballkarriere eher in den in den Kreisligen sozusagen dieser Region verbracht, hatte auch ein Haufen Spaß dabei, am Ende auch vor allem bei Hommelsbach.

Mathias:

Aber ich hab schon immer in der ganzen Zeit beobachtet und wahrgenommen, weil Du hast also deine Vereine, bei denen Du irgendwie ein Bild im Kopf hast und dann manche, wo Du jetzt nicht viel weißt. Schon vor 20 Jahren fand ich, war's so, dass der VFL Pfullingen einfach irgendwie diesen Ruf hatte, das ist ein besonderer Verein, das ist ein guter Verein, auch mit den Fragen verbunden so, wo geht man denn vielleicht mal hin, wenn man mal einfach ein guter Kicker ist? Was ist vielleicht auch, ja, Sprungbrett klingt jetzt negativ, aber wo werden dir halt Möglichkeiten geboten und wo gibt's aber auch so gewisse Werte irgendwie? Das war immer so der Eindruck von außen. Und jetzt, seit wir auch uns kennengelernt haben, muss ich sagen, bestätigt sich das auch so zu' sehr großen Teil von dem, was man wahrnehmen kann.

Mathias:

Was würdest Du sagen, was ist denn deiner Meinung nach so die die DNA vom VFL Pfullingen? Weil ich glaub, viele, die zuhören, gucken's jetzt vielleicht mal nach. Ich schätze die Chance mal zu sagen, was macht den Verein denn eigentlich so besonders?

Jan:

Ja. Also was ihn schon immer besonders gemacht hat, schon zu meiner Zeit, aber ich glaube auch schon davor und was es heute wieder ist, ist einfach der der große Zusammenhalt, geschuldet durch die vielen Persönlichkeiten, die es einfach gibt. Wir haben einen unglaublichen guten Zulauf von den von den Albvereinen im Jugendbereich, aber auch von von der Stadt und dieser Mix passt bei uns hervorragend. Klar, als Fußballabteilung haben wir auch eine schon eine lange Tradition. Wir feiern nächstes Jahr 120 Jahre Fußball und aus dieser Tradition heraus hat man einfach ein ordentlich bisher sehr gutes Fundament geschaffen im Jugendbereich, aber auch bei den Aktiven.

Jan:

Und das Besondere ist es einfach, dass es sehr, sehr familiär ist, trotzdem wir sowohl den Leistungssport im Amateurbereich wie aber auch noch den Breitensport anbieten. Und da ist es dann einfach so, dass wir unglaublich viele Fußballer haben, im Jugendbereich knapp 400, bei den Aktiven knapp 70, bloß viele, viele Ehrenamtliche und dies, ja, dieses Zusammenspiel macht's dann halt auch ein Stück weit besonders, dass man hier wirklich die Breite anbieten kann und das ist auch weiterhin das Ziel und aber trotzdem wir sagen, wir möchten im Jugendbereich und bei den aktiven einfach auch gehobeneres Amateurleistungs Leistungsfußball haben, ja.

Mathias:

Und was sind so die die Rückmeldungen der Eltern? Weil jetzt kann ich mich da ja auch reinversetzen, hab ich's ja angesprochen, Du hast auch 2 Kinder, ich ja auch, wie Du weißt und hab ja ähnliche Gedankenspiele. Wo gehen die Kinder mal irgendwann hin, wenn sie denn Lust haben, Fußball zu spielen? Habt ihr da Rückmeldungen von den Eltern? Das sag ich mal, weil Werte sind ja immer das, was man selber über sich sagt und auch das, was man irgendwie von außen dann auch bestätigt kriegt.

Jan:

Ja, also die Rückmeldung ist ist weitestgehend positiv. Natürlich gibt's auch immer mal wieder was, was was nicht ganz so passt, aber ich find, bei der Masse ist es auch was völlig Normales. Uns geht's dann hauptsächlich immer drum zu schauen, welche Spieler wann nach Pfullingen wechseln sollen, den nächsten Schritt auch zu gehen. Und wir empfehlen oder beziehungsweise ich hab oder ich bin da dort auch oft der Meinung, dass Kinder erst mal Spaß haben sollen bis zu' gewissen Punkt, den nächsten Schritt zu gehen und dann über den VFF Pfullingen vielleicht dann noch zu' größeren Verein gehen kannst. Aber ich glaub, beim ersten Mal ist es wichtig, dass Kinder Spaß haben.

Jan:

Das ist das Wichtigste und dann irgendwann mal, wie gesagt, in diesen Leistungsbereich kommen. Und da sind wir dann halt aufgrund auch der Erfahrung ein gutes oder ein gutes Sprungbrett als nächster Step sozusagen und dementsprechend, ja, ist die Rückmeldung der Eltern meistens dann positiv, bis sie dann halt oder bis die Kinder dann halt merken, in welche Richtung es gehen soll.

Mathias:

Wenn du es jetzt ansprichst Leistungsbereich, ab wann würdest du sagen, geht es da los? Also weil ich meine, es gibt ja Vereine, die sortieren schon sehr früh aus.

Jan:

Ja, also ich ich sag so ab der D-Jugend Okay. Kann man sich da mal Gedanken machen oder wirklich Gedanken machen zu sagen, so, jetzt kann ich eventuell den nächsten Schritt gehen, sofern das auch vom Spielerprofil passt beziehungsweise auch dann die Eltern diesen Aufwand betreiben möchten. Aber ab der D-Jugend geht's dann auch langsam in die Details und da kann man dann schon den nächsten Schritt gehen.

Mathias:

Okay. Und wenn Du jetzt mal versuchst, irgendwie zusammenzutragen, was Du an Zeit auch in deine Rolle jetzt reinsteckst? Ich mein, was was gehört da alles dazu? Klar, ich hab ein bisschen was schon mitgekriegt und gesehen, aber ich war jetzt zum Beispiel nie selber Funktionär, wenn man das so möchte in' Fußballverein. Da war ich glaub nicht der Typ dafür.

Mathias:

Was was fällt da alles rein? Also was machst du an Zeitopfern oder auch an Themen?

Jan:

Ja, also Zeit, wenn ich's mir aufschreiben müsste, ich glaube, ich hätte unheimlich Ärger daheim, wenn man's so nimmt, aber

Mathias:

Dann schalten wir jetzt weg. Ja. Jetzt hätte

Jan:

ich mir zuhören sollen. Nee, also es ist es ist mittlerweile schon ein richtig großer Apparat, den wir gemeinsam bewältigen müssen. Meine Hauptaufgabe ist es natürlich, die die Kaderplanungen und die Spielergespräche, Trainergespräche, also alles rund die aktiven Mannschaften. Darüber hinaus bin ich jetzt auch im Bereich Marketing tätig, also das heißt Sponsorenpflege, neue Sponsoren akquirieren, diese ganzen Geschichten Und dann ist es halt ganz viel der Tagesablauf so. Auch wenn's die Kleinigkeiten sind, ob's dann nachher das Grillteam ist, das irgendwie spontan einspringen muss oder ob's Klamotten sind für die Spieler und so weiter.

Jan:

Also es ist schon viel Arbeit, aber es ist auch Arbeit, die Spaß macht, vor allen Dingen dann, wenn man vorankommt und das ist auch unser Ziel oder war auch damals mein Ziel, wo ich mich hab aufstellen lassen zum Abteilungsleiter, dass wir einfach was bewegen möchten, nach vorne kommen wollen, moderner werden wollen und auch sportlich, ja, das Maximale rausholen, was möglich ist.

Mathias:

Und das, was du grad ansprichst, ist ja auch natürlich auch Thema von heute, auch Thema Sponsoring. Das haben wir uns ja auch kennengelernt dann vor, ich weiß gar nicht, eineinhalb Jahren, würd ich jetzt was sagen. Ja. War total supersympathisch und auch irgendwie interessant, weil wir auch aus unserer Sicht, ja, haben ja schon oft angerissen, son bisschen über den Zufall eigentlich nach Pfullingen auch reingekommen sind hier in die Und aber alle, die hier sind, sagen, das fühlt sich hier total gut an. Obwohl's jetzt auch wenige gibt, die jetzt gebürtige Pfullinger sind.

Mathias:

Und unser Eindruck ist ja auch von der Stadt Pfullingen, dass das superpositiv alles funktioniert. Ich bin gestern an' Wochenende, das hab ich's auch nicht so wahnsinnig oft gemacht, meiner Familie nach Pfullingen gegangen zum, Essen, weil's einfach schön ist vom Marktplatz so. Ja. Also an alle aus Reutlingen, die zuhören, ihr wisst, ich wohne nicht in Pfullingen, aber ich mag beides. Und welche Rolle spielt jetzt in sonem Thema bei euch zum Beispiel die Stadt Pfullingen?

Mathias:

Also weil es ist ja schon auch so, a, jeder Bürger ist ja Teil der Stadt. Die Kinder sind wahrscheinlich überwiegend Pfullinger, kann ich mir vorstellen, die die jetzt zumindest mal am Anfang zu euch kommen. Welche Rolle hat denn die Stadt in diesem ganzen Thema, dass son Verein überhaupt so dastehen kann, wer da Also

Jan:

ich bin ja eigentlich vom Wohnort her ein Außenstehender und ich muss sagen, die Stadt Pfullingen hat das Besondere, dass es eine 1 Stadt ist, aber es ist trotzdem sehr, wie soll ich sagen, sehr, ja ähnlich ähnlich wie aufm Dorf dann trotzdem. Man kennt sich. Es ist auch immer so, dass der Austausch zwischen den einzelnen Abteilungen ganz gut ist. Ob die Handballer uns mal besuchen, die Fußballer, dann wieder die Handballer.

Mathias:

Ja, ist cool.

Jan:

Das macht's hier son Stück weit besonders und wir hatten jetzt auch vor 2 Wochen unser Weinfest und da ist auch immer dieser Tenor, diese dieses dieser Pfullinger Vibe son Stück weit, der lebt einfach, wenn man was tut und ich glaub, das macht Pfullingen besonders mit der Tradition der der des Vereins. Also ich spreche auch bewusst vom Gesamtverein VFF Pfullingen. Es gibt eine 1 riesengroße Turnabteilung. Es gibt die Handballabteilung und noch viele andere Abteilungen. Aber ich glaube, es ist trotzdem sehr für die für die Größe der Stadt ist es trotzdem sehr familiär in Anführungsstrichen.

Jan:

Und das macht's hier schon auch sehr besonders, glaub, ja.

Mathias:

Okay, schön, klingt gut. Aber es ist auffällig. Also ich find, das ist das, was man zurückgespiegelt kriegt ganz Und ja, können wir als Firma auf jeden Fall auch bestätigen.

Jan:

Ich glaub auch so, man man sieht es auch oft an an Events in der Stadt, also unabhängig auch von unsere Events, ob das Weinfest oder wenn wenn Weihnachtsmarkt, da kommt die Stadt dann schon zusammen und das ist es schon was Besonderes, glaube auch für die Größe der Stadt, dass es trotzdem noch sehr, ja, wie aufm Dorf irgendwo ein Stück weit ist.

Mathias:

Ja, ja, schön. Das klingt gut. Wenn man jetzt mal Thema Mannschaften, Jugend und so weiter anspricht, ist ja eine Sache, die wir auch als ganz kleiner Teil der des Arbeitslebens sozusagen ja feststellen. Wir haben uns auch schon ein paarmal dazu intern unterhalten. Uns beschäftigt ja irgendwie alle, mit denen man redet.

Mathias:

Ich denke, in der Firma genauso und in allen Kunden, die ihr habt, dieses Thema junge Generation. Ich sag jetzt mal oftmals ja mit' negativen Beigeschmack irgendwie angesprochen. Ich bin selber so mit 37 voll zwischen diesem ich lebe mit Technik und ich bin aber aufgewachsen ohne. Ja, das ist eine total spannende Situation. Also die die merkt man auch jeden Tag mindestens einmal, glaub ich, hier.

Mathias:

Und was was glaubst du oder wie nimmst du's wahr, wenn du so an deine Jugendmannschaften denkst und an die Jugendspieler? Ist es berechtigt, dass diese Generalkritik, hey, die Jugend von heute, die ist faul, die hat keinen Bock mehr auf Sport, die engagiert sich nicht mehr, die hängt nur am Handy. Ich muss die praktisch zum Jagen tragen. Sind ja Dinge, die betreffen ja sowohl den Sport als auch, sag ich mal, Unternehmen. Wie ist denn deine Wahrnehmung jetzt, sag ich mal, aus dem Vereinsinneren heraus?

Mathias:

Klar, auch nur für den VFL jetzt erst mal gesprochen.

Jan:

Ja, also so ganz unter Generalverdacht würde ich's würde ich's gar nicht mal stellen. Die Welt hat sich dahingehend verändert mit Digitalisierung, mit Handys, mit dem Ganzen. Aber ich sehe es nicht so ganz krass, wie viele auch oder wie viele es auch behaupten. Dass eine Änderung da ist oder eine Veränderung da ist, erkennen wir natürlich auch. Wir sehen ja, wie oft die Jungs beziehungsweise Mädels nach dem Training sofort am Handy sind, dass sie während den Spiele oder wenn sie Spiele zuschauen, viel am Handy sind.

Jan:

Das ist so, aber prinzipiell sage ich trotzdem, der Fokus trotzdem nicht ganz verloren und wir merken's dann auch in den älteren Bereichen der Jugend, dass es trotzdem so ist, dass die darüber hinaus über das Fußballspielen auch trotzdem viele andere Themen mit uns beziehungsweise mit den Trainer besprechen, ob's Ausbildung ist, ob's schulische Themen sind et cetera. Also, dass sich da was verändert hat, sehen wir alle. Ich glaube auch, wir haben viele, viele Vorteile daraus, aber so ganz krass, wie es oft dargestellt wird, finde ich's jetzt noch nicht.

Mathias:

Okay, es hat auf jeden Fall keinen Einfluss auch auf dieses ganze Thema Mannschaftsgröße, habe ich genug Spieler? Weil ich glaub, ihr habt ja Wartelisten auch teilweise, gell, wenn ich das richtig

Jan:

So, muss dazu sagen, wir sind natürlich bei uns in der Abteilung beim VFÖ Pfullingen noch sehr gut unterwegs, was das Thema Spieleranzahl betrifft. Wenn man mal über den Tellerrand hinausschaut, werden ja auch viele Vereine immer mehr zu' SGM oder beziehungsweise müssen sich ganz auflösen.

Mathias:

Ja, genau. Das kriegt man echt gut.

Jan:

Das ist schon auch ein Thema, das uns beschäftigt. Zum einen deshalb, weil wir natürlich auch auf der auf der Hut sein müssen, dass uns das nicht widerfährt. Aber zum anderen natürlich auch der Gedanke, warum das überhaupt so weit kommt, dass Vereine, dass die keine Mannschaften mehr stellen können, dass sie sich zum Teil abmelden müssen, ist natürlich ein 1 ja überhaupt kein positiver Gang, muss man ganz klar sagen. Und die Frage, die sich immer halt stellen muss, wie kann man das verhindern? So, was können wir den Kindern und Jugendlichen bieten, damit wir weiterhin ein Hotspot im Bereich Fußball bleiben in der Region?

Jan:

Und das ist dann unsere Aufgabe und da gehört halt dann mehr dazu wie zweimal die Woche Training anbieten oder dreimal bloß Wochenende ins Spiel, sondern was können wir als Verein noch tun, damit die Kinder, Jugendliche hier sich wohlfühlen, gerne hier sind, aber auch am Ende des Tages nicht nur fußballerisch was dazulernt, sondern auch einfach fürs Leben und das menschlich. Und das ist eigentlich so die Aufgabe, die wir uns groß auf die Fahne schreiben möchten, neben dem Fußball auch die Jungs und Mädels zum Teil begleiten, ja.

Mathias:

Ist ja auch ein Grund, kann man ja klar sagen, kommen wir nachher noch kurz dazu, warum wir ja auch gerne 1 der Sponsoren sind beim VFL, wo wir auch dankbar über die Möglichkeit sind. Also vielleicht erst mal vorweggestellt, weil das ja auch immer ein gegenseitiges Gegen und Nehmen ist. Und klar, ist am Ende so, dass Du als als Unternehmen irgendwo eine Repräsentationsfläche suchst und natürlich auch die Marke ein Stück weit verbreiten und bekannter machen willst, gerade auch in der Phase, in der wir sind. Aber das ist ja das, was einen schon auch zufrieden stimmt von Anfang an, wenn man weiß, dass, sage ich mal, irgendeine Art von Wertesystem dahinter ist. Weil das ist uns auch wichtig, dass man da halt sagt, hey, das ist jetzt kein Verein, wo man jedes Wochenende irgendwie liest, wer sich wieder irgendwie mit wem gekloppt hat.

Mathias:

Also ich habe das ja aus eigener Erfahrung auch regelmäßig mitgekriegt und das finde ich echt gut. Also das ist so, das ist eine gute Sache, die man echt beibehalten sollte.

Jan:

Ja, also auch an der Stelle, wir sind natürlich unheimlich dankbar auch für Sponsoren wie euch und die alle anderen auch, weil es ist einfach de facto so, es wird ohne diese Unterstützung gar nicht gehen in diesem Ausmaß. Und auch diese Frage, die uns ja immer auch irgendwo ein Stück weit wir selber uns stellen müssen, wie lang können wir das noch durchhalten? Und leider zählt da halt immer dieser finanzielle Aspekt auch mit hin hinzu, das muss man ganz klar so sagen. Ob das nachher über die Hallenmieten sind oder über Trikots et cetera, das kostet leider immer auch mehr Geld, das muss man sagen und deswegen ist es natürlich für uns auch ein extrem wichtiger Punkt, Sponsoring, Marketing. Zum einen, wie können wir neu generieren, aber in dem Zuge auch zu sagen, wie können wir die Firmen, die Unternehmen dann unterstützen?

Jan:

Und das ist son Thema, wo wir aufgegriffen haben und uns jetzt einfach hier besser aufstellen wollen und ja, einfach uns noch attraktiver zu machen.

Mathias:

Und ich glaub, das ist ein guter Ansatz jetzt, das Thema von vorhin mit den, es ist nicht alles schlechter geworden, nur durch die neuen Medien, wenn man's nennen Die meisten, die zuhören, denken, was redet er eigentlich jetzt wieder mit seinen neuen Medien? Also für mich ist es immer noch nicht die seit 30 Jahren etablierten Medien, aber wir haben uns ja auch schon ein paarmal dazu ausgetauscht. Und ich glaub, das ist echt was, was man auch verstehen muss. So geht's mir. Die Chancen, die sich dafür ja als Verein auch bieten können, wenn man's gut macht, für Unternehmen Werbefläche zu sein, die sind ja exponentiell gestiegen, find ich.

Mathias:

Dadurch, dass du jetzt in Social Media auch durch interessanten Content, den ja sowohl Spieler selbst, weil ich hoffe, ich darf's mal sagen, du hast mal gesagt, die Spieler sehen sich gerne, wenn sie mal ihr Tor gemacht, haben,

Jan:

das Ding

Mathias:

den Winkel reingestopft wird, das kann man schon nachvollziehen. Ja, wieso nicht? Ich mein, ich glaub, ihr lasst auch filmen wahrscheinlich die Spiele, oder mit

Jan:

der Genau.

Mathias:

Mario, wüsst jetzt, wie die Kamera heißt, weil der spielt noch.

Jan:

Darf ich hier Werbung machen? Natürlich. VEO Kameras, genau.

Mathias:

Es ist keine Werbung, es ist immer eine Aussage.

Jan:

Ja, wir nutzen die VEO Kameras, wo wir hauptsächlich den Nutzen dahinter haben, dass wir die Spiele analysieren und auch noch mal anschauen können, weil es einfach in der Aufbereitung vor dem Spiel, Nachbereitung nach dem Spiel einfach den Jungs ein 1 wichtiger Hilfetool ist.

Mathias:

Das ist schon top.

Jan:

Aber klar, Spiel ist aus, wir gewinnen, schießen 3, 4 Tore und innerhalb' Stunde kommt die 1. Nachricht, wann das Video hochgeladen wird. Ja. Wenn man's dann halt sehen will. Also auch hier ist es so, auch hier hat sich, ja, da haben sich die neuen Medien entwickelt.

Jan:

Gab's ja früher nicht, dass die Spiele so gefilmt wurden und ja, am Ende ist es dann auch wieder eine Möglichkeit, über diese ganze Tools auch einfach die Firmen zu präsentieren, die uns unterstützen, weil ich sag's so, diese, jeder kennt sie ja, diese Banden in' Fußballstadion beziehungsweise auf' Sportplatz, Die gibt's, die sind auch weiterhin unheimlich wichtig und wenn der Sponsor das auch so möchte, natürlich jederzeit, weil's auch ein schönes Erscheinungsbild gibt und aber am Ende des Tages erreichen wir natürlich über Social Media deutlich mehr Leute, andere Altersgruppen zum Teil auch und durch das, dass es ja alles messbar ist auch, ist es natürlich eine Plattform, die die einfach unheimlich viel hergeben kann. So und das ist dann nachher unser Punkt, wo wir halt Stück für Stück jetzt ansetzen möchten und deswegen bin ich euch auch da unheimlich dankbar, weil auch wir durch euch unheimlich viel dazugelernt haben, auch in der kurzen Zeit jetzt, was es bedeutet, ja, Social Media zu nutzen, sich selbst zu präsentieren, aber auch die Unterstützer zu präsentieren. Und deswegen glaube ich, dass das auch einfach die Zukunft in dem Bereich sein wird.

Mathias:

Danke für den Ritterschlag. Und wenn ich vor 3 Jahren gesagt hätte, dass das jemand in dem Podcast, den wir bei uns im Büro machen, sagen wird, dann hätt ich gesagt, hey, das ist cool, das klingt gut. Ja. Das machen wir. Nee, vielen Dank.

Mathias:

Also wir sind da ja auch, weiß Gott nicht, die Allwissenden, aber wir versuchen viel und haben ja, haben, denk ich, auch jetzt ganz gute Erfahrungswerte gesammelt. Aber wissen wir zu schätzen wirklich.

Jan:

Ja, ja, ist ja, sagt man beim VfL gesagt, die Firma LFAS haben ja das Marketing erfunden, so ein Stück weit.

Mathias:

Also wenn wenn, dann hat's Alissa erfunden und ich hab dann mich dahingestellt und hab das dann auch gesagt.

Jan:

Ein großes Lob an Alissa. Nee, aber es ist ja, ja, das ist einfach eine Entwicklung und wenn Du da als selbst als Amateurverein nicht aufspringst, wirst Du halt irgendwann mal eingeholt und

Mathias:

Ja.

Jan:

Deswegen war es auch gut vor einem Jahr, dass unser Abteilungsleiterteam etwas verjüngt wurde, wo wir gesagt haben, darauf wollen wir mehr Wert legen, Social Media Präsenz einfach zum einen uns als Verein attraktiv zu machen. Also das hat auch viel damit zu tun, andere Spieler zu locken, die das dann auch sehen. Das ist ja dann nachher so. Ja. Aber letztendlich trotzdem auch zu unseren Sponsoren und Unterstützer zu zeigen, hey, hier können wir euch präsentieren.

Jan:

Hier haben wir so viel Likes, Views, was auch immer. Ja. Und das hat schon einen riesengroßen Mehrwert, ich glaub. Und die Erfahrung, die wir jetzt gemacht haben im letzten Jahr, ist durchaus positiv mit dem Wissen, dass wir noch deutlich mehr machen können und auch irgendwo ein Stück weit müssen. Aber auch hier ist es halt Ehrenamtler, das muss jemand machen.

Jan:

Ja. Und ja, da müssen wir uns einfach noch breiter aufstellen und deswegen,

Mathias:

ja. Aber es sind 2 gute Punkte, die Du ansprichst. Punkt 1, gute guter Moment, den Kanal von euch sozusagen mal zu bewerben. VFL Frühling Fußball. Genau.

Mathias:

Ja, Instagram.

Jan:

Instagram und ja, VFL Frühling Fußball unterm Schönberg auf Facebook, Instagram, wo wir präsent sind. Dann haben wir mittlerweile ein Whatsapp Kanal, der noch son bisschen in den Kinderschuhen steckt. Ja, einfach

Mathias:

Draufklicken, folgen, mal schauen.

Jan:

Folgen, mal schauen, auch Kritik hinterlassen, was nicht so gefällt. Überhaupt kein Problem. Wie gesagt, wir wollen uns sehr weiterentwickeln. Ja, es ist Cool. Viel möglich auf den Plattformen, aber man muss es halt so bespielen, dass es auch den Menschen Spaß macht, da zuzuschauen.

Mathias:

Und ich finde auch mal, es muss halt authentisch sein, aber das das macht ihr auch so, finde ich. Also ich erinnere mich jetzt an das Fest zurück vor Kurzem mal an diese Sonderöffnung, wo ihr die ganzen Mannschaften, dass ihr auch jede einzelne Mannschaft vorgestellt habt, find ich jetzt zum Beispiel als ehemaliger Fußballer echt verrückt. Ich mein, ich hab nie in sonem großen Verein gespielt. Das zeigt halt auch eine Wertschätzung gegenüber jedem. Also dass jeder Spieler ja mit seiner Mannschaft sichtbar war und hier und da ein pinker Elefant irgendwie ihn rumstand, war auch ganz nett.

Mathias:

Aber nee, im Ernst, also das das war schon war schon sehr cool und das hat man aufm Social Media Kanal gut gesehen, find ich. Das sah irgendwie einfach sympathisch aus. Also ich kann jeden nur ermutigen, mal draufzugucken bitte. Würde uns auch freuen. Ist ja auch für jeden, der da Arbeit und Zeit reinsteckt, toll, wenn da was zurückkommt.

Mathias:

Also Schock dann immer da vorbei. Und das 2., was Du angesprochen hast, Thema Ehrenamt, son bisschen die Frage, woran fehlt's typischerweise im Verein? Ich mein, über Geld, klar, glaub ich, kann jeder reden. Mehr ist immer gut. Klar.

Mathias:

Mehr Sponsoringeinnahmen sind gut. Die kommen, denke ich, wenn die Firmen alle an der Stange bleiben. Und ich glaub auch, umso mehr ihr diesen Kanal noch ausbaut, umso mehr Möglichkeiten bieten sich nachher. Aber woran fehlt's jetzt noch vor allem? Was was ist so typischerweise das, wo man sagt, oh, da haben wir viel zu wenig davon?

Jan:

Ja, letztendlich sind's die Ehrenamtler, die die vielen Ja. Die die wir einfach benötigen, gewisse Dinge umzusetzen, ganz klar. Es fängt ja nicht nur an bei der bei der Planung oder das, was wir in der Abteilungsleitung machen, sondern wir haben an dem normalen Wochenende sind's 10 Jugendheimspiele plus 2 aktiven Heimspiele. Wir haben mit den 400 Kinder brutal viel Aufgaben damit zu bewältigen. Klamotten als Beispiel, wie lauft die Bestellung, wer kümmert sich darum, etc.

Jan:

Aber natürlich dann auch in den Bereiche hier mit Marketing, wo wir einfach sagen, da musst du breit aufgestellt sein, weil du einfach die Kontakte auch irgendwo ein Stück weit benötigst und alleine beziehungsweise in' kleinen Team wird's dann einfach auch schwierig. Ja. Das ist das ist Fakt, aber am Ende braucht's einfach Leute. So, es braucht Leute, die ihre Freizeit, ich sag, ich will gar nicht sagen opfern, aber die ihre Freizeit nutzen, hier dem Verein was zu bewegen. Und das ist ein Trend, der leider empfinde ich es immer weniger wird, weil niemand so gern mehr Verantwortung übernehmen möchte.

Jan:

Und die die Gründe, warum es dann doch nicht so ist, das erschließt sich mir jetzt nicht, aber ich ticke da auch ein Stück weit anders, weil ich halt einfach auch das das dann leb, was ich da tue und ich auch 1 bin, der sagt, wir anpacken ist deutlich besser als zuzuschauen. Aber letztendlich sind's dann nachher die Leute, die wir einfach brauchen in allen Ebenen. Wir sind gottfroh, dass wir auch dieses Jahr wieder knapp 60 Jugendtrainer stellen können, die zum Großteil alle im Ehrenamt

Mathias:

tätig sind. Ist ein Haufen

Jan:

Holz, ja. Das ist ja ein richtiges, das

Mathias:

ist ein

Jan:

richtiges So und davon braucht es halt ja einfach einfach mehr, damit wir einfach mehr Manpower haben, das ja nach vorne zu treiben.

Mathias:

Und was denkst du, was was müsste jetzt passieren, dass das Ehrenamt Ehrenamt sich, sag ich mal, stärker aufstellt, dass mehr Leute freiwillig... Weil ich ich glaube, wir reden ja immer über Freiwilligkeit. Opfer ich jetzt meinen Abend oder mein Wochenende für den Verein oder sitze ich jetzt mal übertrieben gesprochen aufm Sofa, mache halt mein eigenes Ding. Was es hat ja irgendwie ein Grund, warum das so nachlässt, strukturell.

Jan:

Ja, also wenn ich ihn wüsste, hätte ich glaube, nee.

Mathias:

Du weißt ihn auch

Jan:

nicht, oder? Ich kann's ich kann's nicht zu Lukić sagen. Wir haben ja, wir führen ja viele Gespräche auch mit anderen Vereinsfunktionäre und die Thematik ist nahezu überall die gleiche. Das muss man das muss man so sagen. Aber diesen entscheidenden Grund, warum die Leute da nicht mehr so tätig sein wollen, das erschließt sich noch niemanden von uns.

Jan:

Kann natürlich auch viel mit Beruf, Familie, Sonstiges zu tun haben, aber ich glaub, ja, ich glaub, da geht's dann wirklich Verantwortung zu übernehmen, wo sich dann halt ja, ich will's nicht ganz so drastisch aus, dass sie sich wegducken, aber ja, son bisschen lieber lieber motze ich zweimal, bevor ich selber was mach und das ist son Stück weit, was wir schon auch merken. Und ich glaub auch, dass mit' Erfolg auch wieder mehr dann drauf steigen Ja. Würden. Aber ja, es ist unheimlich schwierig.

Mathias:

Aber Du musst ja wahrscheinlich, wenn Du jetzt auf dich guckst, Du steckst wahnsinnig viel Zeit rein, als Positivbeispiel auch mal. Was kriegst du denn zurück? Also es muss ja irgendwie so, ja, weil das ist ja immer die Frage. Also gibt ja ganz viele Tätigkeiten, da steck ich wahnsinnig viel Energie rein und krieg mehr zurück oder gleich viel. Und dann gibt's Tätigkeiten, da steckst du Energie rein und bist nur gefrustet und kriegst keine Energie zurück.

Mathias:

Aber was was kriegst du denn, wenn du Ehrenamt machst? Weil ich glaub, das ist son bisschen der Appell, geht ins Ehrenamt. Zum Beispiel, wenn ich jetzt ein Mario zitiere, der jetzt auch Leute unterstützt, das Ehrenamt macht das, der ist ja auch im Verein total aktiv, ne, und bei seiner Mannschaft ein Dursling. Was ist so das, was Du an an Währung, die nicht monetär ist, zuhörigst?

Jan:

Ja, ich glaub, der Zuspruch der Leute, die dir bestätigen, dass was vorangeht, so. Also es ist dann nachher nicht, wie ich hab's schon hundertmal, glaub auch, in der Presse gesagt, ich werd nicht mehr hier Manager beim VfB Stuttgart oder sonst irgendwas. Das ist auch überhaupt nicht das Ziel, aber wenn man was bewegt, dann soll's auch irgendwo sichtbar und spürbar sein. Und diesen Zuspruch dann zu bekommen, das wundert einen natürlich auf. Es gibt aber natürlich auch unzählige Beispiele, wo ich abends daheim hocke und sag so.

Mathias:

Jetzt hast wieder mit dem Krause telefoniert.

Jan:

Das sind immer sehr positive Momente. Nee, aber es tatsächlich gibt's auch viele Punkte, wo ich abends dann wirklich da hab und sag, warum mache ich das eigentlich? Ja. Ja. Und das ist aber trotzdem noch lange nicht so viel wie wenn's wenn's Spaß macht und wir vorankommen und Cool.

Jan:

Sportlich klar immer ist es auch nachher unser unser Hauptthema Sport, Fußball Erfolg und dort was aufzubauen und dann auch eine Entwicklung zu beobachten. Das ist halt so ein Stück weit dann auch auch der Antrieb und warum ich das dann damals so gemacht habe, dass ich gesagt habe, ich lass mich jetzt aufstellen, war wirklich zu sagen, hey, lass uns hier was bewegen, lass uns hier ein bisschen Veränderung reinbringen. Aber am Ende des Tages soll es uns allen Spaß machen und wenn das halt dann gar nicht mehr gegeben ist, dann wird's eng. Und ich glaub, das ist auch das Hauptproblem bei vielen im Ehrenamt, weil sobald halt relativ Kritik kommt, dass sie dann sagen, okay und das vielleicht auch ein Stück weit zurecht, warum mache ich das hier eigentlich? Wenn hier bloß nur negativ oder Ja.

Jan:

Dann ist es nachher so. Und das ist auch ein Grund, warum, glaube ich, viele Ehrenamtler es nicht mehr so gibt, Ja. Wie es mal war.

Mathias:

Ja, da kannst Du nur so machen, bitte neue Bundestrainer.

Jan:

Ja. Und sagen, wenn ihr

Mathias:

mir irgendwann mal quer fragt, dann bin ich weg.

Jan:

Kein Bock. Sehr cleverer Move erst mal.

Mathias:

Sehr stark.

Jan:

Erst mal von Anfang an kurz gezeigt, Kurz

Mathias:

gleich Rock reingesetzt. Nee. Und ich glaub, was auch ein Thema ist, dass Du einfach auch an jeden, der das hört, natürlich auch sagen muss, dass das immer ja ein Thema ist mit Familie und Unterstützung für die Zeit, die man dann nicht für andere Sachen hat.

Jan:

Also das ist das Hauptding. Also Du brauchst die Unterstützung der Familie, sonst geht's gar nicht und da bin ich auch ganz froh, dass es so ist. Darfst Du auch jemanden grüßen, wenn Du willst jetzt übrigens. Ja, darf ich. Also dann grüß ich doch glatt mal hier die Familie.

Jan:

Nee, es ist einfach so, dass die die Kinder machen das gern mit, die kommen gern mit auf den Sportplatz. Ja, das schon. Und das ist schon mal viel wert. Aber ansonsten, ja, Du brauchst den Rückhalt in diesem Ding, weil Du hast immer noch ein eigentlich einen ganz normalen Job, der auch an oder anspruchsvoll ist und dann noch dir 2, 3, viermal die Woche abends irgendwas mit Fußball oder wie wir uns auch Gott sei Dank in den Mittagspausen oftmals dann treffen. Ja.

Jan:

Aber ja, das ist, ja, du brauchst einfach den Background, dass es klappt. Ja, auf jeden Fall.

Mathias:

Aber man merkt auf jeden Fall das Grundelixier ist, dass du dafür brennst und das find ich immer toll. Also mich beeindruckt der immer, wenn jemand für eine Sache brennt. Ganz gleich, ob das jetzt Fußball ist, der Sport, dem ich ja immer schon immer sehr nahe bin und der mich auch nie loslassen wird. Oder ob's was anderes ist, ob jemand sagt, ich bin im Eishockey, ich bin in der Kunst, ich bin ich sammle irgendwelche Sachen. Also ich find so Leidenschaft zu finden und die dann auch auszuleben, das ist, glaub ich, schon was, was einen echt glücklich macht.

Mathias:

Und wenn's dann Vereine gibt, die das möglich machen, dann umso schöner. Und wenn wir jetzt mal über ein Thema Sponsoring drüberschauen über das Thema. Also aus unserer Sicht ganz runtergebrochen ist halt so, wir sind jetzt, sag ich mal, offiziell seit etwas mehr als einem Jahr Teil des Sponsoring, der Sponsoringlandschaft beim VFL Pfullingen mit vielen anderen. Und was für uns toll ist, das vorweggeschickt, dass wir Gedanken entwickeln konnten, was wir machen wollen und dass wir sone Art, ja, fast schon, ich will nicht sagen freies Geleit, aber maximale Unterstützung auch hatten von dir. Das fand ich echt richtig cool.

Mathias:

Und das ist auch der Grund, warum das dann hier in der Firma bei uns, auch bei allen Mitarbeitern total Bock macht, weil jeder merkt, hey, wir können da was was Cooles machen und es macht Spaß und wir können mal ein paar Ideen entwickeln. Was natürlich son bisschen jetzt für alle, die zuhören, auch die Frage mit sich bringt, auch vielleicht Leute, die in anderen Firmen sind, was kann ich als Sponsor beim VFL denn mitgestalten? Das finde ich, ist schon was was Außergewöhnliches ist bisher.

Jan:

Also letztendlich, was was kann man mitgestalten? Wie du es gesagt hast, wir sind da relativ offen und ich hab's eingangs schon gesagt, wir haben uns auch in dem Bereich einfach neu aufgestellt, einfach einfach daraus resultierend, wo wir gesagt haben, Sponsoring soll nicht einfach eine Einbahnstraße sein, so wie können wir wen in welcher Form unterstützen, so. Und ein Sponsor kann jederzeit oder beziehungsweise wir versuchen auch mit den Sponsoren Dinge voranzutreiben in Form von über Social Media, ob wir hier was tun können, aber jetzt auch wie mit euch am elften neunten Freitagabend zum Derby gegen SGM Deading Glambs haben wir

Mathias:

Ganz genau.

Jan:

Unseren großen Sponsoren. Spieltag mit euch. Da hier gleich mal Werbung, elfter neunter, 19 Uhr. Werbung. Kommt da vorbei.

Jan:

Euch erwartet Toller Fußball, aber auch ein schönes Rahmenprogramm gemeinsam dann mit euch. Ja, für uns ist es wichtig, dass wir Sponsoren auch unterstützen, so. Ob das danach über übers reine, über die reine Werbeflächen sind oder über andere Dinge, ist es mal egal. Wie gesagt, wir sind da offen. Wir haben natürlich den Vorteil, dass wir extrem viele sind.

Jan:

Damit meine ich bewusst viele Jugendliche auch in der heutigen Zeit mit Azubis et cetera, wo es ja auch immer wieder Probleme gibt, überhaupt welche zu finden. Und da kann ich immer bloß appellieren, kommt da auch auf uns zu. Wir haben Finde ich eine sehr gute Aussage tatsächlich. Wir haben genug Spieler, auch im aktiven Bereich, die auf Jobsuche sind, auf Ausbildungssuche sind und das ist mal das eine und das andere ist natürlich auch irgendwo ein Stück weit, wo wir jetzt auch im im so Richtung Herbst angehen möchten, einfach auch ein Stück weit noch mal das die Vernetzung unserer Sponsoren. So, da haben wir bis jetzt tatsächlich nicht ganz so viel gemacht und ich glaube, das ist wichtiger Punkt auch Sponsoren zu vernetzen.

Jan:

So, wer macht hier überhaupt was, wer steckt hinter welcher Firma? Das weiß man ja oft auch gar nicht. So und das kann man dann letztendlich auch schon ein Stück weit bei uns erwarten, dass das jetzt einfach vorangetrieben wird, Stück für Stück natürlich. Wie gesagt, wir sind da auch im Aufbau, aber ja, diese Punkte haben wir für uns erkannt in der Wichtigkeit und so wollen wir es jetzt auch Stück für Stück halt umsetzen.

Mathias:

Bei dieser Vernetzung der Sponsoren, was ich übrigens total genial finde, weil es auf dieser sportlichen Ebene stattfindet und jetzt nicht auf' also mal mein Horrorszenario immer aufzumachen, das weiß ich der mich kennt. Da wirst Du in irgend son Raum gesteckt und dann heißt so jetzt, toll, dass ihr da seid und dann klatscht 1 und sagt so und jetzt Netzwerk bitte. So, das ist so, da fehlt so der gemeinsame Nenner irgendwie, der auch eine gewisse Normalität mit sich bringt. Und habt ihr da schon was vor konkret oder ist das, sag ich mal, noch in den in den Startlöchern?

Jan:

Nee, also ein bisschen kann man's ja schon sagen, was wir vorhaben. Letztendlich wollen wir ein ganz gechillten Abend veranstalten für unsere Sponsoren, für die Unterstützer. Ich sage oder ich gehe schwer davon aus, jeder Sponsor, der bei uns was macht, ist auch mit dem Hintergedanke, uns zu unterstützen. Zum einen wollen wir an dem Abend auch ein Stück weit mal was zurückgeben, aber ein Stück weit auch jedem Einzelnen mal einfach aufzeigen, was wir machen, für was wir das machen, warum wir das machen. Weil ich glaub, das ist ein ganz wichtiger Punkt auch für ein Sponsor einfach mal zu erkennen, okay, was passiert hier eigentlich und warum ist es so?

Jan:

Aber auch unsere vielleicht Sorgen oder auch unsere positiven Aspekte, die wir angegangen haben, zu vermitteln. Und wir haben ja unheimlich viele langjährige Sponsoren bei uns im Pool, also wirklich wahrscheinlich schon länger als ich alt bin. Aber und die gilt es halt einfach mal wieder abzuholen. Einfach zu sagen, so wo wollen wir hin, was sind denn unsere Ziele, wo können wir Unterstützung gebrauchen und daraus soll sich dann einfach so ein Stück weit was ergeben. Zum einen die Sponsoren gemeinsam dann zu sagen, hey, da wäre ich bereit, irgendwas zu machen oder und da geht's nicht mal finanzielle Dinge, aber ob das jetzt nachher wieder unsere wie jetzt unsere neu geschaltete Minitribüne ist, die wir selber gebaut haben.

Jan:

Ja. Da benötigt's jetzt ein Dach so weiter und so fort. Und da wollen wir einfach, ja, noch mal direkter, persönlicher werden mit unsere Sponsoren und Unterstützer. Und darüber hinaus dann natürlich auch zu sagen, okay, Firma x y hier mal gegenseitig vorstellen, wer kann vielleicht vom anderen profitieren und das soll so ein Stück weit das Ziel des Abends dann auch werden.

Mathias:

Klingt gut.

Jan:

Und ja, mal schauen, wie's ankommt. Aber wir wir freuen uns da drauf und ich glaube, das wird da noch ein großer Schritt.

Mathias:

Es ist aber auch gutes gute Idee einfach. Ich glaube, dass das auf der Basis auch super stattfindet und Du hast gerade auch was angesprochen. Ich glaube, das ist so auch das, was wir uns oft fragen. Kannst du als Firma eigentlich von den Vereinen lernen? Oder was können alle Unternehmen von Vereinen lernen?

Mathias:

Weil viele waren ja nie in' Verein. Das muss man ja auch mal sagen. Weil du und ich wissen, wie son Verein von innen aussieht mit all den schönen Dingen, mit den schwierigen, mit den normalen im Alltag, sag ich jetzt mal. Also als Spieler siehst Du das natürlich ganz anders als wie jetzt als Funktionär. Ich bin nie über dieses Spielerthema hinausgekommen, weil ich nicht der Typ dafür war, glaub ich.

Mathias:

Hab's aber aber mega respektiert und hab auch gemerkt, wie viel Elan und Zeit da einfach reingeflossen ist von den Leuten. Gibt's was, wo du sagst, das ist wirklich was, was 1 Firma, egal ob du jetzt an deine denkst oder an andere, die du kennst, lernen kann von' Verein und wenn ja, was?

Jan:

Ja, also ich ich glaub, wenn ich ein Punkt hätte, wo man wo man viel lernen kann, ist es so ein Stück weit auch die die Geduld vielleicht. Klar, geht im Geschäft immer ums, ja ums ums Business, ums Geld verdienen. Das ist immer so, das ist auch völlig legitim. Aber wenn ich es vergleiche jetzt mit Mitarbeitern, ein Stück weit diese Geduld mitzubringen, zu sagen, okay, ich hab jetzt jemand, der hat zwar schon eine Ausbildung hinter sich, wechselt jetzt aber zu mir, wie schnell funktioniert er und so. Das ist ja beim Fußballspieler genauso.

Jan:

Ja, das stimmt. So, wenn ich ein Spierungsspieler hole, weiß ich, der braucht, dass ich dann eventuell in ein, 2 Jahren mehr von ihm hab und dieses Geduldspiel ist natürlich in der in der Wirtschaft draußen nicht ganz so einfach, aber ich glaube, gute Leute zu generieren, braucht's ab und zu Geduld und das ist glaub so ein Stück weit das, was ich so sagen würde, darauf kann man vielleicht dann nicht lernen, aber ein Stück weit vergleichbar und dann halt doch lernen, weil wir in Pfullingen halt mit vielen, vielen jungen Spieler arbeiten und diese auch bei uns die Schritte gegangen sind, jetzt zum Teil in der Oberliga unterwegs zu sein. Und das ist son Punkt, wo ich sag, da kann man dann vielleicht lernen.

Mathias:

Das finde ich, hab ich nicht gedacht, dass das die Antwort ist, sag ich mal, aber die ist sehr stark. Also find ich echt gut, weil ich glaub, das passt auch sehr gut in unsere Zeit grade und in alles, was schnelllebiger wird. Und ich sag das witzigerweise auch selber ab und zu so, Geduld jetzt auch mit den Kindern. Mhm. Ne, fängt ja bei so kleinen Sachen an wie, hey, du kriegst es nachher, wenn du fertig bist.

Mathias:

Giltul klären, das ist, glaub ich, echt eine Tugend, die echt wichtig ist, weil... Und das das bestimmt ja, wo du's jetzt sagst, das passt voll zu euch. Auch so dieses Spieler entwickeln wollen, jetzt nicht nur sportlich, sondern auch drum rum. Und nicht immer gleich das nächste Angebot annehmen und wechseln. Wir haben ja gerade in unserer Zeit so ein bisschen so diesen Spirit, also wer sich auf LinkedIn austobt, weiß wovon ich rede.

Mathias:

Dieses mach dich schnell zu 1 noch besseren Ressource und dann wechsel und kapitalisier dich nach oben und das jedes Jahr gefühlt. Weiß nicht, ob's gesund ist auf Dauer. Und finde ich einen sehr coolen Punkt tatsächlich.

Jan:

Also, ja. Ich glaube auch nicht, dass es gesund ist, weil es auch überhaupt, also die Nachhaltigkeit geht komplett verloren und ich glaube halt, ja, was möchte, ist immer die Frage, was möchte ich denn auch erreichen, sowohl sportlich als auch beruflich und ich glaub nicht jeder Schritt, vermeintlich aussieht wie der bessere schnellere Schritt ist dann nachher auch der richtige und deswegen ja das Thema Geduld und das ist im Fußball wie im Beruf auch und man kann in dieser schnell ewigen Welt aktuell oder wie es wie es so ist, man kann nicht immer gleich erwarten, dass es von 0 auf 100 geht und das ist ja auch so, was ich immer mal wieder beim einen oder anderen dann sehe beruflich, wenn er nach 3, 4 Monaten dann erzählt, ja, es läuft doch nicht so oder ein Stück weit Geduld mitbringen. Und ich glaub, dann kommt man auch anders voran noch mal.

Mathias:

Sehr cool. Ja, schöne Themen wirklich, find ich super. Ich glaub, wir könnten uns da noch stundenlang drüber unterhalten oder machen wir bestimmt auch noch zur gegebenen Anlass. Wenn du jetzt die Möglichkeit hast und noch nutzen willst, kannst du gerne noch mal oder andersrum gesagt, gerne noch mal für Verein auch ein bisschen sprechen. Für die, die jetzt niemanden kennen dort oder natürlich auch für all die, die ihn kennen und umso besser wissen, was Du meinst.

Mathias:

Gibt's irgend eine Rolle im Verein, wo Du sagst, hey, der die wurde noch nie irgendwo gesehen, gehört, zeigt sich nicht, weil im Hintergrund unterwegs, den sollte man aber unbedingt mal irgendwie nennen, also ohne dass man dadurch jetzt die anderen schwächt, weil jeder irgendwo seinen Teil beiträgt. Gibt's so jemanden, wo Du sagst, Mensch, der hätt's echt mal verdient, dass man sagt, der macht schon seit vielen Jahren echt ein 1 super Job dort?

Jan:

Ja, also wir sind viele, viele, die hier einen guten Job machen. Das ist einfach so.

Mathias:

Also wenn du jetzt einen nennst, dann bin nur ich schuld, weil ich

Jan:

will das

Mathias:

nur einen nennen. Du kannst auch 2 nennen oder 3.

Jan:

Ja, ich glaube, wer für lange, lange oder wer das VfL Gesicht ist der letzten ja fast schon Jahrzehnte muss man sagen, ist der Timo Schiska.

Mathias:

Timo

Jan:

hat glaub oder ist schon seit Ende der achtziger, Anfang der neunziger glaub schon in diesen Ausschussthemen mit drin und ist halt ja, Fahrfeld Pfullingen durch und durch Fußball, hat viel bewegt, hat viel oder hat viele Dinge umgesetzt bekommen, war immer so ein Stück weit Mädchen da für alles und das sind ja natürlich Persönlichkeiten, die son Verein auch über die Zeit jetzt geprägt haben. Ja, den würde ich jetzt einfach mal mal da hervorheben, aber es gibt natürlich unzählige Menschen, wo jahrelang dort tätig waren und ja, ob das ein Betreuer ist, der jetzt letztes Jahr nach 12 Jahre aufgehört hat, der Oliver Leuze, Lollek, viele Fußballer kennen die natürlich noch und ja, das sind Menschen, die den Verein geprägt haben oder immer noch prägen, jeder auf seine Art und Weise, aber heute steht der Verein da, wo er steht, auch wegen diesen Menschen und da gab's mit Sicherheit schon weit vor mir viele, viele Menschen. Es gibt sie immer noch und es wird sie auch noch nach mir geben. Wichtig ist halt, dass es ja diese Abteilung auch so weiterhin lebt und dafür braucht's einfach Menschen, die da Bock drauf haben, die dafür brennen, die nach nach vorne kommen möchten damit und ja, deshalb viele, viele, aber Timo ist so ein Stück weit schon auch der

Mathias:

Ist stark.

Jan:

Bester VFF Frühling.

Mathias:

Sehr cool. Dann Grüße an den Timo auf jeden Fall. Ja. Vielleicht noch zum Abschluss, wenn wir jetzt mal von uns als Sponsor und Firma, Verein noch mal zurückgehen auf einfach eine persönliche Frage noch dazu. Wer war der unterschätzteste Spieler, mit dem du zusammen gespielt hast oder deine letzten Jahren beim VfL war, den du aber persönlich sehr gut fandest?

Mathias:

Also wer hat nie den Reward gekriegt als Spieler, bei dem du aber fandest? Der war ein sehr guter. Da gab's natürlich... Also Jan Herrmann vielleicht natürlich ganz klar.

Jan:

Ja, immer sowieso. Auch unverständlich, dass er es nicht zu mehr gebracht hat. So, da gab's, da gab's ganz, ganz viel. Also tatsächlich würde ich da, wenn ich mal sagen würde, tatsächlich Lukas Früh. Oh.

Jan:

Ja, du kennst ihn ja

Mathias:

auch noch. Darf ich kurz betonen, dass es nicht abgesprochen ist?

Jan:

Nein, ist nicht abgesprochen.

Mathias:

Also das muss man wirklich sagen. Ja. Okay. Hätte es, bin gespannt.

Jan:

Aber weil er aufm Feld oder auch drum rum das Herz am rechten Platz hatte, also Platz hatte für den Verein, das zu leben, war dann immer wieder durch Verletzungen geplagt, nicht richtig drin. Aber das ist so 1, wo ich sag, wenn er topfit geblieben wäre, auch verletzungstechnisch, wär das sicher noch ein Stück weit mehr gegangen. Aber ja, in der großen Masse ist es auch immer schwierig, aber so speziell fällt mir immer eher ein, weil da war's extrem schade.

Mathias:

Er hatte viel zu kämpfen, gehabt. Ja,

Jan:

aber rein von von den Qualitäten und vor allen Dingen auch die Mentalität, wie er dann auch so im Verein gelebt hat als Spieler, würde ich Ihnen das glaub ich, schon Stark. Erwähnen,

Mathias:

ja. Dann liebe Grüße auf jeden Fall an an Luki, wenn Du zuhörst. Also kannst Du dem Jan, glaube ich, haben wir grade gesagt, Kasten Bier spendieren für die Kabine. Gerne. Genau und dann noch vielleicht so zum Ende so was, was wünschst Du dir für die für die neue Saison, die jetzt ja begonnen hat?

Mathias:

Wir haben, hast Du ja vorhin schon angesprochen, haben auf jeden Fall mal auch von unserer Seite aus eine gewisse Präsenz, sagen wir's mal so, am elften Neunten zu Hause. Könnte so richtig schönes Frühherbstwetter, Spätsommerwetter werden, Freitagabend. Ich mein, was gibt's eigentlich Besseres? Also eigentlich müsste nur noch Sky Sports auftauchen und auftauchen und das Ding übertragen. Aber wir werden auf jeden Fall da sein.

Mathias:

Und was ist deine Prognose und dein Wunsch für die Saison?

Jan:

Also hauptsächlich, ich hab's ja auch erwähnt, wir stehen ja für für eine Ausbildung und wir uns ist es wichtig mal intern, dass wir die die beiden Teams so entwickeln, dass sie a besser werden als letzte Saison. Muss dazu sagen, unsere 2. Mannschaft spielt ja auch relativ, also sie spielt in der Bezirksliga oben mit, also ist eine Topmannschaft in der Bezirksliga.

Mathias:

Ja, wär als eigenständige Mannschaft eine Topadresse.

Jan:

Also als 2. Mannschaft und ja, in erster Linie steht die Entwicklung der Mannschaften und der Spieler im Vordergrund, aber natürlich auch so den nächsten Schritt gehen. Und unser Ziel ist es schon, mit beiden Mannschaften oben anzugreifen. Ja, und wichtig ist uns eigentlich noch Fußball zu spielen, den man sofort wiedererkennen kann. Also dazu haben wir auch mit dem Benny Hübner und dem Dennis Zipperle in der zweiten Mannschaft 2 Toptrainer, die dafür auch stehen.

Jan:

Mit dem Albert Lennart und seinem Trainerteam Patrick Bleven, Mathias Düngel auch 2 Trainer oder ein Trainerteam in der ersten Mannschaft, die das auch perfekt umsetzt. So und wir wollen einfach begeistern mit unsere Spieler, mit junge Spieler, mit Pfullinger Jungs ein Stück weit, weil knapp, ja, ich hab vorher extra mal reingeschaut, wir haben knapp 85 Prozent unserer Spieler im aktiven Bereich waren oder sind direkt aus unserer Jugend gekommen. Zum Teil waren manche über über Umwege dann wieder zurück. Ja, es ist schon auch ein Stück weit unsere DNA und die wollen wir halt noch verfeinern und im Idealfall natürlich so erfolgreich wie möglich zu sein. Und das ist ja unser Ziel für diese Runde und sportlich ist es das und drum wollen wir uns einfach noch professionell aufstellen mit euch, mit allen Sponsoren, dieses ganze oder diesen ganzen Pool ausbauen, verbessern, dass es einfach weiterhin auch attraktiv ist, auch im Fußball was zu machen, weil ja, wir brauchen die Unterstützung und nicht nur für die 1.

Jan:

Mannschaft, dort ja, wie es ja oft so bisschen heißt, so die Gehälter und hin und her. Das soll es immer gar nicht sein, sondern irgendwie ist da viel mehr Rahmenbedingungen zu schaffen für die Mannschaften, die so professionell sind auf dem Niveau, sag ich mal, dass der Spieler sich wirklich fünfmal überlegen muss, wenn er ein finanziell besseres Angebot bekommt, ob er dann tatsächlich wechselt. Und das ist so unser Anspruch, dass wir das dort beim VFÖ Frühling so aufziehen wollen, dass es wenig Gründe gibt, Verein zu verlassen, sondern dass wir hier nachhaltig was aufbauen.

Mathias:

Sehr schön. Also das finde ich richtig gut. Ihr schafft praktisch genau das, was eigentlich, das es geht bei Firmen, eine Kultur, damit du gar nicht anfällig bist im Prinzip. Auch wenn man weiß, dass, glaube ich, die besten Spieler wahrscheinlich nachher auch woanders sein könnten.

Jan:

Ja, das soll ja auch immer so So geht's

Mathias:

vielen Firmen, so geht's euch als Verein. Ja. Und ich denk, das sind auch Dinge, die man spürt, wenn man mit mit dir spricht, wenn man mit anderen Leuten vom VfL spricht, wenn man mal dort war. Genau, von dem her kann ich mich nur bedanken, auch für deine Zeit heute, dass du dich mal trotz diverser anderer Termine, die du alle immer wieder hast, sowohl privat, beruflich als auch fürn Verein, dass du hierher kommst und dir die Zeit nimmst. Ich fand's megainteressant und hoffe, dass jeder, der zuhört, einen frischen Blick auf dieses Vereinsgeschehen bekommen konnte und auch den Appell gerne so annehmen darf und seinen Bekanntenkreis streuen kann, dass es sich lohnt, sich im Ehrenamt zu engagieren, weil's irgendwie ja auch vielen zugutekommt und weil sehr viele Leute was davon haben, für die auch son Halt in sonem Verein sehr viel bedeutet.

Mathias:

Deswegen finde ich das richtig toll, was ihr tut. Und ich möchte mich da auch im Namen von uns allen bedanken, dass ihr uns diese Bühne auch gebt, unsere durchaus ja hier und da etwas anderen Sponsoring Ansätze auch ausleben zu können. Das ist auch nicht selbstverständlich. Das ist total cool, macht uns Riesenspaß. Und ja, wir freuen uns auf den auf den elften Neunten und Freitagabend Flutlicht.

Mathias:

Ihr müsst halt schauen, dass ihr da ein Feuerwerk abzündet und ein Heimsieg reinholt. Also deswegen... Ist das

Jan:

Ziel, ja.

Mathias:

Bitte alles geben. Und genau, hoffentlich werden die ein oder anderen Zuschauer, ja, lange anhaltende Fans dadurch. Und ich wünsch euch jetzt aus Firmensicht trotzdem einfach auch sportlichen Erfolg dieses Jahr, aber auch, dass der Weg genauso weitergeht. Und ihr wisst, wir stehen da für jede Beratung und jeden Austausch immer zur Verfügung. Macht Riesenspaß mit euch.

Mathias:

Vielen Dank, Jan, dass Du dir die Zeit genommen hast.

Jan:

Also auch vielen Dank von meiner Stelle an euch, dass ich mal hier sein durfte, Stück weit was Kund geben durfte innerhalb oder von vom Kern des Vereins und auch an der Stelle vielen Dank für die Unterstützung für heute und ich sag's bewusst nicht nur finanziell, sondern auch ihr habt uns doch ganz viel Input gegeben, was wir ändern können und uns ein Stück weit auch positiv getrieben Dinge umzusetzen. Und deswegen, ja, ist auch die Partnerschaft was Besonderes in meine Augen, in unsere Augen. Ja, und wie gesagt, am elften Neunten schauen wir, dass wir ein Feuerwerk abbrennen und wir gemeinsam dann drumherum mit eurer Unterstützung und dann ja, kann ich alle bloß einladen dazu elfter Neunter 19 Uhr am Jahrenhaus oben zum Derby. Und darauf sehen wir uns da hoffentlich. Auf geht's.

Mathias:

War ein schönes Schlusswort. Vielen Dank fürs Zuhören an alle, die zugehört haben. Und wie immer, wenn ihr bis zum Ende zugehört habt, seid ihr wahre Fans. Ich danke euch. Bis zum nächsten Mal.

Mathias:

Tschau, tschau und bye bye.

Jan:

Danke. Tschau.