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dein Körper vergisst ja nichts. Alles ist in deinen Zellen abgespeichert. Auch wenn wir vom mentalen Herdenken, naja, ist ja viel Zeit vergangen. Ich habe das ja vielleicht jetzt losgelassen, ich habe das verarbeitet, sage ich mittlerweile immer
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komm mal in die Breathwork und lass uns mal gucken, was wirklich da ist. Weil in dem Moment, und das ist eine ganz spezielle Atemtechnik, die wir da anwenden, zeigt dein Körper letztendlich,
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was wirklich unter der Oberfläche noch da ist,
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Spürst du ihn auch? Deinen Atem? Wir atmen. Es atmet uns. Und es passiert einfach so. In den meisten Fällen denken wir gar nicht drüber nach. Es geschieht eben unterbewussten. Es ist für uns ein Mittel zum Zweck Sauerstoffversorgung. Aber was ist es denn noch? Und was der Atem alles kann, dass er dich vielleicht befreien kann? Oder dass wir unseren Atem erst mal befreien können? Das sind die spannenden Themen dieses Gesprächs. Und ich freue mich riesig, dass du da bist. Und ich freue mich auch riesig auf Charlotte Karolina-Reimann. Liebe Charlotte, schön, dass du dir die Zeit nimmst für unser Gespräch.
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Ich freue mich von Herzenliebbarkeit. Ich freue mich auch, dass wir hier eine schöne Stunde haben, um uns intensiv mit dem Thema Atem und Breastwork zu beschäftigen. Ja, wundervoll. Ich freue mich auch, Charlotte. Und es ist so schön, weil wir sind ja alle immer wieder auf dem Weg unserer Entwicklung. Wir kennen schon viele, viele Jahre. Und du hast jetzt gerade für dich ganz neu, muss man sagen, oder im letzten Jahr, glaube ich, war das, die Ausbildungen zur Breastworkering gemacht. Das heißt also, das Ganze also wirklich als Therapieform, dass ich sage mal, das schnöde Atem ganz neu zu nutzen.
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Und am Ende geht es, glaube ich, auch um Bewusstwerdung. Du bist sensitiv mediale Begleiterin seit vielen, vielen Jahren. Und ja, begleitest Menschen in ihrer Transformation letztendlich. Und das Breastwork, die Technik, ist, glaube ich, ein ganz großer Hebel. Und deshalb freue ich mich, dass wir da heute mal tiefer eintauchen. Vielleicht kannst du erstmal mitnehmen uns, was muss ich mir darunter vorstellen, weil Atmen tun wir doch erstmal alle.
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Ja, das ist ein genialer Einstieg letztendlich. Und für mich ist tatsächlich der Atem schon viele Jahre im Unterbewussten ein Begleiter. Ich weiß noch ziemlich genau, dass meine Mutter, als ich gerade im Teenager-Alter war, mich darauf aufmerksam gemacht hat und gesagt hat, du, ich glaube, du atmist falsch. Und ich weiß nicht, ob man sich das so vorstellen kann, wenn man gerade im Teenager-Alter ist, denkt man sich so, oder will man nicht so gerne von den Eltern irgendwie kritisiert werden. Das habe ich so ein bisschen damals auch als Angriff wahrgenommen und habe dann eine sehr große Blockade entwickelt. Und habe erst mal gesagt, nee, nee, nee, also da mache ich nichts mit. Ich atme nicht falsch, ist alles wunderbar. Es hat dann ein bisschen gedauert ein paar Jahre und später habe ich wirklich herausgefunden, habe selber gemerkt, okay, ja, offensichtlich steckt da mehr hinter mich mit meinem eigenen Atem auseinanderzusetzen. Und letztendlich haben wir mit unserem Atem verschiedene Möglichkeiten uns auseinanderzusetzen. Wir haben im Yoga die bewusste Atmung. Wir können eben im Breathwork durch verschiedene Techniken, durch verschiedene Atemtechniken uns mit unserem Atem verbinden. Und ich glaube, das, was viele Menschen immer denken, so dieses, die Atemarbeit, das ist so, ja, kann man mal machen, ist vielleicht ganz interessant, muss aber auch nicht sein. Die Erfahrung, die ich gemacht habe, ist wirklich mittlerweile gerade eben auch, weil ich so viele Jahre schon in der Spiritualität, in der Arbeit der Transformation drin bin, ist Breathwork für mich mittlerweile das Tool, das Prüfungstool
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ja, zeigt sich ganz schnell, wo ich wirklich frei bin, wo ich wirklich befreit bin, wo ich in der Anbindung bin und wo ich vielleicht noch, ja, mit Anteilen identifiziert bin, mit alten Schmerzen, mit Traumata, die vielleicht da sind und die mich eben auch klein halten, die mich blockieren. Und das ist für mich wirklich magisch mittlerweile, da ein Tool zu haben, eben was wir nicht irgendwie erst, wir müssen irgendwo hinfahren, um das machen zu können. Wir haben es bei uns, das finde ich das Magische. Und für mich hat sich durch Breathwork ganz viel verändert in meinem Leben.
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Ja, cool, absolut. Also es ist ja dieses Bewusstes, hast du gerade schon angesprochen, und eher dieses Unterbewusstes. Also wir atmen und im Grunde genommen gibt es ja, glaube ich, so zwei Möglichkeiten daran zu gehen. Das eine ist man beobachtet erstmal den Atem und kann da mit, ja, abmessen, sozusagen, wo bin ich eigentlich, wo stehe ich, wie geht es mir gerade? Also ich selber habe das sehr, sehr intensiv erlebt, auch so, wie ich es noch nie erlebt habe, in der Panik-Situation, dass mein Atem so flach wurde, dass ich im Grunde genommen keine Sauerstoffversorgung mehr hatte. Und ich dachte, hey, wie geht so was denn? Also ich habe davor immer mal gehört, habe das selber aber gar nicht erlebt, und dann hatte ich so eine Situation, wo dann mir die Luft wegblieb, so zu sagen, richtig. Also ich habe ganz viel geatmet, aber es kam ja nichts an. Das heißt also, ich konnte sehen, okay, der Atem, der wirkt sich aus oder andersrum, die Panik wirkt sich auf dem Atem aus, dann kann man ja sehr tief atmen, sehr langsam, das schließt dann eher darauf, man ist eher ausgeglichen in der Ruhe. Also das ist ein Gradmesser, und auf der anderen Seite, wie du ja gerade schon angedeutet hast, ist es aber wirklich auch ein bewusstes Atmen, was dann etwas initiiert letztendlich. Also bis hin, was wir sicherlich gleich noch beleuchten werden, auch Blockaden zu lösen. Also das ist ja ein Riesenfeld im Grunde genommen. Wie kann man selber erstmal vielleicht auch mit dem Atem so gucken, wo stehe ich hier? Gibt es da so Kategorien, die du vielleicht benennen kannst? Also ich habe jetzt eine gehabt mit dieser sehr flachen Atmung, also ich sage mal Panikatmung. Gibt es das überhaupt? Ja, definitiv. Und das ist total schön, dass du das ansprichst, weil letztendlich ist das der schönste Weg, sich mit dem Atem erstmal zu verbinden, in einen eigenen Check-in zu gehen und zu schauen. Okay, wie atme ich eigentlich gerade? Also ein Bewusstsein für den Atem zu bekommen, wie du gesagt hast, wir atmen am Tag die ganze Zeit und das meistens unbewusst. Das ist uns gar nicht bewusst, dass da permanent etwas in uns atmet. Hast du ja auch so schön im Intro gesagt, es atmet durch uns durch. Und letztendlich ist es genau das, also das, was du als Zuschauer jetzt auch machen kannst, wenn du hier zuguckst, ist wirklich mal in dem Moment zu spüren, wie dein Atem durch dich hindurch fließt. Und das heißt, du kannst mal wahrnehmen und das ist im Ersten, je nachdem, wie vertraut du mit deinem Atem bist, manchmal auch gar nicht so leicht, weil wir dann in dem Moment auch schon oft denken, wie wir es so hören, du atmest jetzt mal ganz tief, dann versuchen wir die Lungen zu füllen und den Bauch zu füllen. Und das ist aber manchmal auch sehr anstrengend. Das heißt, im ersten Moment möchte ich dich wirklich einfach nur bitten, deinem Atem mal nachzugehen, ohne ihn zu kontrollieren, ohne ihn zu steuern. Ich mal zu beobachten, wann kommt ganz natürlich der nächste Einatemzug.
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Manchmal merkt man dann auch, wie wir so eine kleine Pause haben nach der Einatmung und dann wieder ausatmen.
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Dann in die ruhige Pause, kurz mal so eine Millisekunde gehen und dann wieder einatmen.
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Und dann kannst du auch mal beobachten, atmest du vielleicht gerade eher hier im Bustkopf, hier oben. Oder atmest du sehr tief, fließt die Atmung in den Bauch. Manche Menschen können, je nachdem, wie lange wir in der Atmung auch drin sind, können ihre Atmung am Steißbein wahrnehmen, können ihre Atmung in den Füßen wahrnehmen. Also können ihre Atmen an Orten wahrnehmen, das ist der Wahnsinn. Und dadurch kannst du letztendlich auch bewusst sein, in jeder einzelne Zelle bringt, dann das Körper.
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Und das alleine, diese Technik, wenn du dich mal 10 Minuten auf den Boden legst und einfach nur deinen Atem beobachtest und ich weiß, es fällt vielen Menschen schwer, weil dann kommen die Gedanken, dann kommt der Anteil der sagt, das könntest du auch was Besseres machen, vielleicht das Zeitverschwendung, aber alleine diese Technik mal den Atem zu beobachten und zu spüren, in welchen Areal nehme ich den Atem gerade wahr. Das ist Medizin für deinen Körper, für deinen Geist und für deine Seele. Ja, absolut, das ist sehr schön. Und das zu fühlen, das ist glaube ich das Entscheidende, was du gerade gesagt hast. Und dann merkt man sehr schnell, dass es keine Zeitverschwendung ist, sondern eine Investition in mein Wohlbefinden. Wir hatten früher beim von unserem Yoga-Lehrer eben auch die Prana-Atmung vermittelt bekommen. Und da ist es eben mehr als Sauerstoff aufzunehmen, sondern es geht am Ende auch um die Energie zu strömen, also auch letztendlich wirklich in den Bauch hinein zu atmen, also die Energie auch über den Atem zu verteilen. Und dann ist es tatsächlich so, wie du sagst, dass sich den Atem bis in die Zehnspitze spüren kann und sogar darüber hinaus. Also das heißt, wo ist für dich hier die Verbindung zwischen einmal diesen physikalischen Sauerstoff und dann dieser feinstofflichen Ebene, wie bringst du das zusammen? Was ist da für dich die Komponente? Wie würdest du das beschreiben? Weil erstmal würde man sagen, wenn man jetzt mit Mediziner spricht, ja, man atmet halt da irgendwie Sauerstoff ein. Das ist aber auch nur ein Luftgemisch. Also das ist ja mehr als das, oder? Total. Also was wir im Klassischen in dem ceremonial breathwork, was ich praktiziere, immer machen vor jeder Atemsitzung, die ungefähr eine Stunde geht, ist tatsächlich, dass wir in der Intention wählen. Und diese Intention ist letztendlich auch das, was dich mit etwas hörem verbindet. Das heißt, du kannst die Intention wählen Verbindung, du kannst die Intention wählen Liebe, du kannst die Intention wählen Mut, Kraft, Gesundheit, was auch immer für dich deine Intention ist. Und diese Intention ist es für mich letztendlich auch, die uns mit dem Hören, mit Spirit, mit Gott, mit dem Universum, mit den höheren Kräften verbindet und das zu sagen, ja, wie durch unseren Körper durch fließen lässt. Also letztendlich sind wir in dem Moment Kanal für diese höhere Frequenz, die wir wählen. Und der Atem ist für mich da eine Möglichkeit, eine Option, mich mit dieser ganz gezielten Energie in Verbindung zu setzen.
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Ja, absolut. Und ich finde es auch, wenn man sich darauf einlässt, wie du das vorhin schon gesagt hast, dann geschieht das auch vom selbst. Also das Wesentliche ist, glaube ich, nicht zu wollen, sondern es wirklich zuzulassen, weil es ist ja immer da. Also für mich ist so dieses Atmen eigentlich ein göttlicher Prozess. Man sagt ja auch, es atmet mich. Das heißt, das Göttliche durchströmt mich durch den Atem, der Atem Gottes sozusagen.
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Und alles, was da ein Blockaden ist, ist ja dann eher vom Menschen gemacht. Also das sind natürlich dann auch Blockaden, die sich ja körperlich niederschlagen, aber von der Sache her erstmal, von der Züche, von Traumata. Also wie weit geht hier das Repertoire, was sich aus deiner Erfahrung jetzt auch auf die Art und Qualität oder das Atmen dann auswirkt? Wo fängt das an, wo hört das auf? Ja, es gibt einen schönen Spruch von meiner Mentorin und sie sagt immer, die Art, wie du atmest, ist die Art, wie du lebst.
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Und ich finde, da steckt ganz, ganz viel Wahrheit drin. Das ist genau das, was ich auch von meiner Mutter damals so aufgenommen hatte, dass sie gesagt hatte, ich glaube, du atmest falsch. Und ich dann immer dachte, nee, nee, ich atme richtig, was willst du denn? Und sie offensichtlich schon etwas in mir gesehen hat damals, dass sie dahin gebracht hat, dass sie gesagt hat, hey, beschäftige dich mal näher mit deinem Atem. Und gerade, wenn wir in der Kindheit oder in der Jugend Dinge erleben und ich glaube, da muss es gar nicht um traumatische Erlebnisse gehen, sondern einfach, wie wir aufwachsen, die Glaubenssätze, die wir entwickeln, das sind alles Dinge, die in unserem Atem ablesbar sind. Das heißt, es gibt Menschen, die wir gerade schon angesprochen haben, die atmen sehr flach. Es gibt Menschen, die können sehr tief atmen, die haben eben viel Anbindung mit dieser Lebensenergie, die haben eine sehr große Kapazität, vielleicht auch extrovertierte Menschen, die stehen stabil im Leben. Ja, dann gibt es Menschen, das siehst du auch in diesen Atemsitzungen, gibt Menschen, die haben eine Pause beim einen und beim Ausatmen. Das heißt, die halten ihren Atem, wieder eben bei der Einatmung oder bei der Ausatmen. Es gibt verschiedene Atemmuster, in die wir gehen können, die eben immer auch einen Rückschluss darauf ziehen lassen können, wo wir im Leben gerade blockiert sind. Weil wir vielleicht eben eine Erfahrung gemacht haben in der Kindheit, also in einer traumatischen Erfahrung, vielleicht auch die noch nicht wirklich abgeschlossen ist. Und das, was ich mittlerweile so wertvoll finde, auch an dieser Körperarbeite, die Spiritualität zu verbinden mit dem Körper, also wirklich auch mal in den Körper zu schauen ist,
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dein Körper vergisst ja nichts. Alles ist in deinen Zellen abgespeichert. Auch wenn wir vom mentalen Herdenken, naja, ist ja viel Zeit vergangen. Ich habe das ja vielleicht jetzt losgelassen, ich habe das verarbeitet, sage ich mittlerweile immer ja. Und wenn du aber mal auf der Matte bei mir liegst, dann zeigt sich sozusagen wirklich, was da ist. Die tollsten Menschen, die sagen, ich habe 30 Jahre Spiritualitätserfahrung, ich habe ganz viel Heilarbeit gemacht. Wenn ich sage, komm mal in die Breathwork und lass uns mal gucken, was wirklich da ist. Weil in dem Moment, und das ist eine ganz spezielle Atemtechnik, die wir da anwenden, zeigt dein Körper letztendlich, ja, wie, also was wirklich da ist, was wirklich unter der Oberfläche noch da ist, an Anspannungen, an Schmerzen, an Dingen, die wir nicht verarbeiten konnten.
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Und das hat für mich ganz, ganz viel mit der Vergangenheit zu tun, hat aber auch viel für mich mit dem hier und jetzt zu tun. Weil letztendlich das Leben passiert immer. Das Leben vom Leben können wir uns nicht schützen. Das heißt, ich kann heute rausgehen auf die Straße und das kann irgendetwas passieren, wo mein Nervensystem sagt, boah, das war total viel, das muss ich jetzt erstmal verarbeiten. Und das ist für mich auch das Tolle, dass wir mit diesem Tool eine Möglichkeit haben, immer wieder zurückkehren zu können zu uns selber und zu schauen, wie kann ich mir jetzt gerade diesen Raum nehmen, um diesen Prozess, um dieses Leben ja durch mich hindurch fließen lassen können wieder. Dass es wieder fließen kann. Weil das, was oft passiert in meiner Erfahrung ist, an irgendeinem Punkt, auch wenn wir schon ganz viel unsere Vergangenheit aufgearbeitet haben, an irgendeinem Punkt kommt, dass unser System, unser Körper, unser Energiefeld wieder in Widerstand geht mit dem Leben. Weil irgendetwas vielleicht passiert, wo wir das Gefühl haben, okay, das erinnert mich jetzt wieder an ein vergangenes Ereignis von damals.
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Und das ist für mich eben das Tolle, dass wir wieder in diesen Lebensfluss kommen können mit dem Atmen. Wir können wieder beginnen das Leben in uns reinzulassen und verarbeiten zu können auch. Ja, sehr schön. Also du hast gerade im Schnellersnervensystem angesprochen. Der Atem hat ja auch die Fähigkeit, also wenn ich mich wirklich darauf einlasse und tief atme, auch auf das Nervensystem letztendlich einwirken. Das heißt also, den Vargusnerv zu stimulieren und damit mich wieder mehr in eine Gleichgewichtssituation zu bringen. Wie wirkt das zusammen? Wie muss ich mir das vorstellen?
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Ja, meinst du jetzt im Allgemeinen den Atem zu nutzen oder sprichst du konkret von der Atemtechnik, die ich verwende? Ja, vielleicht erstmal allgemein und dann aber auch genau die Atemtechnik. Also weil ich gehe ja davon aus, dass das Pressworking diese speziellen Atemtechniken, die wir uns auch noch anschauen können jetzt, ja nicht das Alltagsatmen sind. Aber wenn ich dann im Alltag atme, kann ich ja auch darauf achten, dass ich eben eher im parasympathischen Bereich stimuliere und den Stress, die Hektik und so weiter ein bisschen rausnehme.
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Genau, das ist letztendlich genau das, was du sagst. Also durch die tiefe Atmung, durch eine bewusste Atmung, durch das Zurückkommen überhaupt erstmal, und das ist auch ein ganz wertvoller Tipp hier für unsere Zuschauer, in Stressmomenten, wenn wir dazu neigen, sehr flach zu atmen oder in diese panische Atmung zu gehen, von der du gesprochen hast, dann sind wir eben sehr in dem sympathischen Ton von unserem Nervensystem. Das heißt, wir merken sofort, da ist ein Alarm, da ist ein Stress, wir kommen in Hektik, wir müssen schneller machen, der Körper spannt sich an. Und am Ende des Tages liegen wir im Bett und denken, jetzt kann ich nicht mehr schlafen, warum? Genau deswegen, weil wir unser Leben mittlerweile permanent in diesem Stresston leben. Und das, was mit unserer Atem bewirken kann, wenn wir wieder mal in gerade solchen Momenten, und ich weiß es ist total schwer, aber in genau solchen Momenten mal innehalten, wenn wir gestresst sind. Also immer dann, wenn wir denken, ich muss jetzt überreagieren, ich muss jetzt schnell irgendwo hin rennen, ich muss jetzt schnell noch die Spülmaschine ausräumen. Ich habe jetzt einen Konflikt, der mich belastet. In dem Moment mal ganz bewusst zu sagen, ich leg jetzt mal gerade eine Hand auf mein Herz oder vielleicht eine Hand auch auf den Bauch. Ich nehme den Moment, ich setze mich mal kurz hin vielleicht und atme einfach. Es bringt dich direkt runter. Du wirst direkt merken, wie dein System runterfährt, wie du automatisch auch wieder in die Anbindung gehst. Wie automatisch du, du merkst, dass du aus diesem Stress rauskommst. Und meine Meinung ist auch, wenn wir beginnen, wieder mehr in dieser Anbindung zu leben, wenn wir beginnen, wieder mehr in dieser Atem, in dieser hohen Atemfrequenz, also in der lichtvollen Atem und im lichtvollen Atem zu atmen, dass wir ganz schnell eine ganz andere Welt hier hätten. Weil das mit Bewusstsein wieder beginnt. Weil das wieder damit beginnt, dass jeder bei sich selber anfängt, dass jeder den Fokus zu sich lenkt in dem Moment. Und das, was der Atem eben berührt, bewegt genau das Nervensystem letztendlich, dass wir wieder mehr Sicherheit spüren, dass wir wieder mehr Geborgenheit auch in dem Moment spüren. Dass wir wieder auch merken, eigentlich sind alle Antworten in uns.
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Ja, sehr schön, absolut. Es ist das, was wir so so machen, aber unbewusst letztendlich umzukehren, in das Bewusstsein und damit zu atmen, aber zu arbeiten, aber es auch geschehen zu lassen. Also das ist ja so eine Mischung letztendlich. Vielleicht kommen wir nochmal auf diese wirkliche Strukturen der Anwendung des Atems, so wie du es dann nutzt im Breathwork. Wie muss ich mir das vorstellen? Ist das eher ein Hyperventilieren oder ist das ein sehr tiefes Atmen oder sind das verschiedene Atemtechniken?
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Wie läuft das so etwa ab? Ja, also in dem Breathwork, das ich praktiziere, das ist das Conscious Connected Breathing, also im Deutschen die bewusst verbundene Atmung. Und das bedeutet letztendlich, dass wir, ich erkläre es immer ganz gerne so, dass wir eine bewusste tiefe Einatmung einnehmen. Das ist so ein bisschen die männliche Energie, die einströmt. Und in dem Moment, wenn wir einatmen, halten wir den Atem nicht, sondern atmen direkt wieder aus. Das heißt, dass diese Atemtechnik passiert auch im Liegen, das heißt, unser Körper ist komplett entspannt. Wir nehmen einen tiefen, ja wir sagen im Englischen, full, vibrant Inhale, also einen sehr tiefen Einatmungszug und atmen direkt wieder aus. Das heißt, wir nehmen die Lebensenergie auf in uns und in dem Moment, wenn sie drin ist, also es ist wie so ein Seufz und wir lassen es direkt wieder los. Und genau das ist auch das, was letztendlich passiert im Körper und was für viele so diesen emotionalen Release, wo wir vielleicht auch gleich nochmal hinkommen, fördert. Dass durch die Ausatmung, durch dieses Loslassen auf einmal Prozesse in unserem Körper, energetische Prozesse losgetreten werden können, von denen wir vielleicht keine Ahnung hatten, dass wir jahrelang diese Themen, diese Anspannung, diesen Schmerz mit uns getragen haben. Und das ist eine Atemtechnik, die wir praktizieren, das ist wie ein Lupen des Atems. Das Schöne ist, dein Körper übernimmt diese Atemtechnik irgendwann von alleine. Das heißt, du steuerst es gar nicht mehr über deinen Kopf, sondern dein Körper beginnt eigenständig in dieser Technik zu atmen. Das ist ein permanentes Einatmen und Wiederausatmen. Wieder einatmen und wieder ausatmen. Und dadurch kommen wir sehr schnell in einen sehr tranceartigen Zustand, wo sich eben unter anderem auch das Unterbewusstsein öffnen kann. Und eben genau solche Prozesse, das heißt unterdrückte Gefühle.
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Aber manchmal auch, es ist nicht immer, dass wir Dinge entladen, dass wir Blockaden lösen, sondern es gibt auch Atemsitzungen, die wir machen, wo wir bemerken, da ist die pure Freude da. Die wird zum ersten Mal ausdrücken können. Da gibt die pure Liebe da, die pure Anbindung, das pure Gehalten sein. Und das Schöne ist aber wirklich dein eigenes Nervensystem. Zeig dir, was da ist. Es zeigt dir, was entladen werden will. Es zeigt dir, was gefühlt werden will. Und das weiß es ist nichts, was kontrollieren kannst, was du steuern kannst. Du sagst, ich möchte jetzt bitte Liebe fühlen. Ich möchte jetzt bitte das fühlen. Sondern unser Nervensystem gibt uns wirklich das, womit wir arbeiten können, was vorhanden ist. Was wirklich da ist, was Realität ist für dich in diesem Augenblick.
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Es entsteht eigentlich ein Raum dadurch, damit das sich zeigen kann, was sonst immer schön kontrolliert und unter der Decke gehalten wird. Ganz genau. Das ist sehr schön. Und du hast es gerade schon den Seufzer angesprochen. Das kennt ja auch jeder. Wenn man weint und dann irgendwann kommt der Moment, wo man so ein Seufzer hat und das wiederholt sich. Und da ist für mich immer zu spüren, okay, jetzt gibt es eine Entspannung. Jetzt gibt es so ein, wie du sagst, das auch so ein Loslassen. Das ist so der erste Schritt eigentlich dann zu sagen, boah, jetzt löst es sich. Und der Druck geht raus. Also das ist eigentlich immer ein sehr schöner Moment.
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Das heißt, wir haben also nicht nur jetzt, der Titel war ja Befreie deinen Atem, aber am Ende können wir ja wirklich sagen, der Atem befreit dich. Also wenn das dieser Raum entsteht, von dem du gerade gesprochen hast, können Dinge sich eben zeigen und dann auch im Grunde genommen geheilt werden. Und ich glaube, so dieser Seufzer ist für mich immer der erste Schritt dann in die Heilung. Also die Annahme, dass da verarbeitet werden und daraus entsteht dann im Grunde genommen Heilung. Sind das die Prozesse, die am Ende dann auch diese Regulierung wieder im Nervensystem bringen, weil ich Dinge, sag ich mal, wirklich loslassen kann? Ja, definitiv. Also es ist genau das. Ich habe gerade noch ein Gedanken gehabt, jetzt ist er mir aber panthen gekommen, was du eben noch angesprochen hast. Atme nochmal.
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Ja, also genau von dem Seufzer hast du gesprochen. Von dem Seufzer. Da wollte ich ganz kurz noch darauf eingehen, weil ich das so wichtig nochmal finde, das eben auch anzusprechen. Letztendlich ist es genau das, was du sagst. Es ist in dem Moment, wenn wir das beobachten, teilweise auch bei Kindern oder auch bei Menschen, eben genau wie du gesagt hast, die weinen. Ja, und es ist ein Prozess da. Und das gibt ja meistens dann in dem Falle auch eine Person, vielleicht war es das du, vielleicht war das jemand anderes, vielleicht war ich das mal, die diese Person, die geweint hat, gehalten hat, die einfach vielleicht da war, die einfach zur Stabilisierung und zur Sicherheit, zur Korregulation, also von diesem Gefühl von, hey, ich bin gerade ganz bei mir, ich bin gerade ganz ruhig, ich bin gerade in der Anbindung mit mir selber. Ich halte dir den Raum gerade dafür, dass du durch deine Prozesse gehen kannst. Also dieser Raum hier ist gerade ganz sicher, das zu fühlen und das auch auszudrücken, was da ist, an Gefühlen und an Prozessen. Und dann kommt eben genau wie du gesagt hast, auf dieser Psy of Relief, also dieser Loslass-Seufzer. Und genau wie du gesagt hast, das ist ganz oft dieses Signal vom Nervensystem. Das könnt ihr alle auch mal in eurem Alltag beobachten, wie oft wir säufzen. Ja, und ganz oft halten wir das aber auch so ein bisschen zurück, weil man sich denkt, naja, ich muss mich ja kontrollieren, ne, und in der Gesellschaft und das muss schon alles so. Und eigentlich ist das aber ein ganz natürlicher Prozess des Nervensystems, dass die Selbstregulation einleitet, das eben zeigt, okay, hey, jetzt habe ich gerade ganz schön viel gerade gehalten, vielleicht an Energien, an Druck, an Stress, an Anspannung, an Gefühlen. Und jetzt kann ich das wieder loslassen, jetzt kann ich das rauslassen. Das heißt, auch selber das zu initiieren, dieses Seufzen, dieses ganz bewusstes Seufzen, kann dich sofort in die Entspannung führen. Und es ist genau das, was du sagst, letztendlich durch diese Atemtechnik und vor allem in meiner Erfahrung, durch das Zulassen von dem, was wirklich da ist, also durch das Auflösen des Widerstandes. Gegen die Emotionen, die wir haben, gegen die Prozesse, die in uns sind, gegen die Gedanken, gegen die Bilder vielleicht auch, die erscheinen. Wenn wir damit in den Frieden kommen können, also wenn wir wieder beim Frieden letztendlich, wenn wir damit in den Frieden kommen können und das entladen können, kehrt die Liebe automatisch zurück, weil am Ende, bin ich da meiner Meinung, alles um uns herum ist Liebe, wir sind geboren mit ganz viel Liebe. Nur das, was letztendlich dem im Wege steht, sind eben diese Blockaden, sind die Erfahrungen, die wir gemacht haben, die das Leben mit sich gebracht hat, die in uns Widerstände erzeugt haben, die in uns Schmerzen erzeugt haben, die in unserer Aura schwarze Punkte, schwarze Löcher kreiert haben. Und wenn wir dabei wieder zurückkommen, das hat auch für mich viel mit Mut zu tun, dass wir den Mut finden, diesen Schatten auch zu begegnen, auch ja zu sagen, zu dem, was schmerzhaft ist, dann kehren wir automatisch wieder zurück in die Liebe und das ist für mich ein ganz spannender und wirklich wunderschöner Prozess zu sehen. Wir leben auf einem Planeten der Dualität und da, wo die Liebe gelebt werden will, da ist auch der Schatten, da dürfen wir auch durch den Schatten durchgehen, da dürfen wir durch das durchgehen, was wir in den Schatten stellen, vielleicht auch. Und ja, das ist für mich tatsächlich eine Erfahrung, die ganz viel mit Lebendigkeit zu tun hat, die mit diesem Leben zu tun hat, also ja zu sagen, zu den Prozessen des Lebens, zu diesen vielen verschiedenen Farben, die wir erleben, den verschiedenen Emotionen und ja, am Ende wieder eben in der Liebe zu landen.
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Ja, ja, sehr schön. Und ich meine jetzt, dieses Breadwork ist ja wirklich, ich mache das, gehe zu jemanden, der mit mir diese Technik sozusagen anwendet.
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Was sind so deine Conclusions aus dieser Ausbildung und deiner Arbeit damit? Du begleitest ja andere Menschen für deinen Alltagsatm gewesen, weil das hat doch dann auch einen Impact auf das, wie du täglich atmest. Du hast das schon angedeutet, dass vieles dann im Unterbewusstsein ist. Was hat sich bei dir da verändert, gerade vielleicht auch in Ausnahmesituationen? Wendest du das dann selber gleich an, geschieht das sogar schon automatisch, wie du angedeutet hast und wie hat sich der Alltag verändert für dich? Ja, das ist eine wunderschöne Frage. Also überhaupt erst mal, dass was ich sofort beobachtet habe, als ich regelmäßig in diese Praxis reingegangen bin, ist, dass ich morgens aufgewacht bin, nachdem ich einen sehr erholsamen Schlaf hatte, dass ich morgens aufgewacht bin und mir dachte, wow, fühle ich mich voller Leben. Also ich habe wirklich gemerkt, meine Lunge hat so viel Kapazität und das ist letztendlich, ich weiß nicht, wie es dir geht, aber wenn du dir vorstellst, deine Lungen haben Kapazität, dann spürst du auch ganz viel weiter um dein Herz herum. Dann merkst du, du kannst dem Leben begegnen, du bist gut gewappnet, sozusagen, aber in positiven Sinne, du strahlst voller Energie. Und das ist etwas, was ich sofort gemerkt habe, nachdem ich das regelmäßig gemacht habe und eben auch durch viele Prozesse durch, ich bin viele Emotionen auch entladen habe, dass ich gemerkt habe, wow, ich strahle so richtig von innen heraus. Also diese Liebe, die ist so in meinem Herzen, die ist so in meinen Zellen präsent und spürbar. Das hat für mich persönlich einen ganz großen Impact gehabt auf meine Gesundheit. Also ich hatte jahrelang auch zu tun mit Darmproblemen, mit homonellen Problemen. Viele Frauen kennen das bestimmt auch. Gerade dann, wenn man auch Themen hat mit dem Bauch, mit dem Darmen oder vielleicht mit der Gebärmutter, also mit allem was, was so unterhalb des Brustkorps liegt, ist die tiefe Atmung wundervoll, weil sie die Durchblutung auch anregt, weil sie eben ganz gezielt die Energie in diesen Bereich des Körpers bringt. Auch mein Immunsystem konnte sich stabilisieren. Also das sind alles Sachen, die ich sofort gemerkt habe, wow, das hat sich massiv geändert. Das, was ich auch merke zum Thema auch, wendest du das direkt an in solchen brenzlichen Situationen? Absolut, gerade in Verbindungen mit anderen Menschen, in Momenten, wo man merkt, da kommen diese typischen Muster. Wir alle haben diese Muster, in denen wir agieren und reagieren. Und auch diese Muster, die wir leben, das haben wir für typische Muster, dass wir z.B. Dinge vermeiden, wenn irgendwelche Dinge auf uns zukommen. Wir sind mit einem Konflikt in Angesicht und rennen dann weg. Dieser typische Fluchtimpuls, der dann kommt, oder wir gehen in den Angriff und wir argumentieren und wir verteidigen uns. Jeder hat da so seine eigenen Mechanismen. Und auch diese Muster konnte ich bei mir persönlich in meinem Leben und sehe das auch bei Klienten, die kann man verändern durch den Atem. Weil die eben auch im Atem sichtbar sind. Und wenn wir diese Muster verändern, dann ist es auch einmal möglich, jeder kennt das, wir brauchen alle irgendwelche Muster, in denen wir reagieren, aber dann können wir diese Muster ersetzen mit neuen Verhaltensweisen. Und das ist für mich wirklich das Schöne auch, in meinem Leben mittlerweile zu sehen, dass Beziehungen viel liebevoller werden konnten, dass es viel mehr Verständnis auf einmal gab für mich selber, noch für meine Reaktion, aber eben auch wirklich in die Umprogrammierung zu gehen. Und zu sagen, wie will ich denn eigentlich handeln? Also auch da wieder, wie würde die Liebe denn eigentlich handeln, wenn die alten Verletzungen, wenn die alten Schmerzen nicht mehr da sind. Und ich glaube, das ist auch was, was viele Menschen immer wieder erleben. Und diese Frustration, die dadurch steigt, ich habe so viel an mir gearbeitet, so viel schon gemacht und ich lande immer wieder in diesen gleichen Mustern dran. Wie kann ich das wirklich verändern? Und gerade da habe ich für mich gemerkt, dass der Atem ein ganz wertvoller Begleiter ist, tatsächlich. Ja, weil und auch schön zu hören, wie du sagst, dann bin ich morgens aufgewacht. Und da ist diese Weite, weil ich ein ganz anderes Volumen habe. Also bewusster, dass Nutze, was eigentlich schon immer da war. Also tiefer Atme, mehr bei mir bin auch. Also für mich ist das auch so vom Gefühl, wenn ich eben eher flacher atme, also so in Angstsituationen, da sagt man ja auch, es macht alles eng. Dann bin ich halt so, oh, da ist ja gar nicht der Raum da. Und wenn ich dann aber in meine Präsenz komme, dann bin ich auch mehr bei mir. Also der Atem führt ja auch mehr ins Hier und Jetzt und in dieses Bewusstsein hinein. Also wie wirkt das aus deiner Sicht eben auch auf der seelischen Ebene, was die, wie soll ich sagen, die volle Präsenz im Körper angeht. Also wie würdest du das beschreiben? Und viele leben ja eher zurückgezogen. Du hattest diese ja Konfliktsituation angesprochen. Es gibt ja so viele Dinge, wo man sagt, oh, nee, eigentlich, ich will eher so nur für mich sein. Das wirkt sich ja auch auf den Atem aus, weil letztendlich ist die Lunge ja auch ein Kontaktorgan, sag ich mal. Das heißt also wir gehen ja in Kontakt mit der Außenwelt. Also ist da diese Weite auch eben, die man dann spürt, bringt die uns mehr in das Hier und Jetzt auch rein? Ja, definitiv. Und genau das, was du auch gerade angesprochen hast, die Seele, das finde ich auch so ein wunderschöner Aspekt.
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Ich bin der festen Überzeugung, dass was unsere Seele braucht, damit sie ihr volles Potenzial auch entfalten kann, weil wir sind ja alle hierhergekommen als Seelenwesen in diesem menschlichen Körper, um eine Mission nachzugehen. Wir sind ja nicht durch Zufall hier. Und das ist auch das, was ich für mich gespürt habe in dem Moment, wo ich angefangen habe, mit meinem Atem mehr zu arbeiten, egal ob jetzt in dem bewussten Sinne, im Alltag oder eben durch diese spezielle Technik, dass ich dadurch eine ganz andere Art von Verbindung und auch von Sicherheit, also auch wieder von Geborgenheit schaffen konnte, die wie die Erlaubnis, die Basis kreiert hat für meine Seele zu sagen, hey, du kannst hier wirklich in diesem Körper landen. Weil ich glaube, dass was ganz viel in dieser Welt auch passiert ist, das ist so ein Wort, das ich für mich irgendwie gut anfühlt oder Resonanz erzeugt. Die Körper, das ist das Wort auch weg, also letztendlich der Körper ohne Seele, die seelenlosen Körper, sagt man das so.
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Das ist so ein bisschen für mich das, was viel passiert gerade auf dieser Erde. Das heißt, wir haben viele Körper, die umherwandeln, aber die Frage ist, wo ist die Seele dieser Menschen? Wo ist die Seele der Körper? Ist die Seele wirklich da?
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Und das, was es braucht für ganz viele Menschen, ist diese Form von Sicherheit, diese Form von, hey ja, es ist sicher, dass ich mein volles Seelenpotenzial hier auch leben kann, dass ich hier mit meinem Seelen leuchten, aber vielleicht auch mit den Schattenaspekten der Seele, reilen kann, dass ich einen Ort habe, wo ich das selber halten kann, aber vielleicht auch wo das gehalten wird. Deswegen sehe ich auch die Arbeit von uns Lichtarbeiter, das, was wir hier auch im Tenderling-Kongress oder in eurem Vortal haben, und ich habe hier auch die vielen, vielen wundervollen Frauen und Männer, die für diese Seelen da sind, die ihnen zeigen, hey guck mal, hier ist ein Raum, wo du heilen kannst, das ist wertvoller denn je.
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Und genau deswegen bin ich der Meinung, auch gerade durch den Atem zeigen wir dem Körper und der Seele, du kannst hier sein, du kannst hier landen und du kannst dich hier entfalten, genau, der Moment auch von meinem eigenen Alltag morgens aufzuwachen, und ich habe das Gefühl, dass ich hier mit dem Atem zuhause habe, wow, ja, ich kann leben, ich kann atmen, ich kann hier mit allem sein, was da ist, das ist für mich ein ganz großer Teil des Sinnes Lebens, dass wir in Lebendigkeit leben können, dass wir hier nicht unser Leben absitzen und sagen, ja, wann ist es denn wieder vorbei, sondern dass wir hier das Beste draus machen können. Und ich bin mittlerweile tatsächlich aus meiner eigenen Geschichte super dankbar, dass ich mittlerweile ein Leben führe,
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weil ich mich jahrelang, genau wie du auch gerade angesprochen hast, sehr zurückgezogen gelebt habe. Sehr viel immer gedacht habe, nee, ich will keine Verbindungen haben, nee, ich mache das hier irgendwie alleine, ich brauche niemanden, aber gemerkt habe, das erfüllt mich ja auch nicht, das ist ja auch nicht der Sinn und Zweck meines Lebens.
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Na ja, wir gehen, denke ich, jeder so auf seine Art und Weise in gewisse Schutzzonen, in der Immigration, um halt wirklich irgendwie alles andere zu managen. Und das kann ich gut nachvollziehen, habe ich bei mir ja auch, man hat eben dann seinen Raum geschaffen, um mit diesen alten Verletzungen, mit dem, was da draußen auch abgeht, und gerade in der heutigen Zeit ist ja so viel Unruhe, du hast von Sicherheit gesprochen, findet man im Äußeren eigentlich gar nicht mehr. Umso wichtiger ist es eben diese Sicherheit, wie du so schön gesagt hast, eben auch in sich selber zu spüren. Und nur da ist sie wirklich eigentlich zu finden aus meiner Wahrnehmung und Erfahrung. Und da ist der Atem natürlich eine wundervolle Möglichkeit, bei sich wieder so anzukommen, im Grunde genommen. Mich würde noch interessieren, die Qualität dessen, was ich einatme. Also wir haben bisher jetzt über das, ich atme da irgendwie was ein, da kommt ja eh was hin, aber nun haben wir ja unterschiedliche Luftqualitäten. Ich denke mal an die überfüllte Innenstadt. Da ist eine Jogherschule mit offenem Fenster in einer Stadt. Oder ich bin auf dem Retreat irgendwo, was weiß ich, in den Alpen oder am Mittelmeer oder so. Hat diese Luftzusammensetzung auch einen Einfluss, also ich denke jetzt gerade an Tapene, die ich im Wald atmen kann, oder salzhaltige Luft am Meer, das ist ja auch eine Qualität. Spielt das eine Rolle? Ja, absolut, definitiv. Also wann immer ihr könnt, geht in die Natur. Sowieso. Also das, was du das Beste, was du machen kannst, ist dich zu bewegen in der Natur, weil das ist automatisch die Atmung. Menschen, die sportlich aktiv sind, die joggen gehen, die walken gehen in den Wald, in die Natur. Das ist das Allerschönste, was du machen kannst, definitiv. Also gerade wenn du in die Verbindung mit dem Atem kommen kannst, möchtest auf sportlicher Ebene, würde ich das auf jeden Fall bevorzugen zu der überfüllten Großstadt, die du gerade genannt hast und da sein Yoga zu machen, ist natürlich auch auf eine Art und Weise schön, wenn es um das Yoga geht, wenn es dir wirklich um deine Gesundheit geht und die Luft, die du einatmest, generell wirklich einfach große Herzensempfehlungen überhaupt, weil ich weiß, es wird immer weniger, dass Menschen sich wirklich in der Natur zu Hause fühlen, es werden immer mehr Beton, Klötze, wenn man das mal so sagen kann, gebaut. Unsere Natur wird immer weniger, immer rarer und deswegen, wann immer ihr könnt, geht in die Natur und atmet dort. Ja, schön, das ist wunderbar. Also ich hatte ganz zu Anfang unseres Gesprächs schon in einem Puls und wir haben das nicht abgesprochen, aber du hattest kurz über das Erleben des Atems hergesprochen. Und jetzt meine Frage und bitte, wenn es nicht geht, sag es auch klar, könnten wir vielleicht ein paar Minuten gemeinsam eine leichte Atemübung machen, die du anleitest für alle, die jetzt hier sind, weil ich finde es immer schön, wenn wir nicht nur miteinander reden, sondern auch gemeinsam was erleben können. Ich glaube, das ist viel nachhaltiger nochmal und vor allem eröffnet das eben ein Riesenfeld, eben ein Erfahrungsfeld, was vielleicht dann wirklich so einen schönen Impuls setzen kann. Ja, von Herzen gerne, sehr, sehr gerne und ich finde das auch immer sehr wertvoll, gerade was das Breathwork angeht, weil ich weiß, Theorie ist so das eine, dann hat man ein bisschen was gehört und es ist vielleicht ganz spannend für den Kopf und ich persönlich, ich bin aber ein ganz großer Fan, genau das zu machen, in die Praxis zu gehen, den Menschen erst zeigen, guck mal, so fühlt sich es an und dann kann ich euch auch was erklären. Und insofern, total gerne, wenn ihr jetzt bei euch zu Hause gerade seid, kann ich euch von Herzen empfehlen, euch hinzulegen dafür, du kannst gerne sitzen bleiben, lieber Kai.
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Und das, was wir letztendlich machen, ist eine ganz, ganz leichte Form jetzt von diesem Conscious Connected Breathing. Das heißt, ich habe es am Anfang schon erklärt, es besteht letztendlich aus zwei Teilen, ja, dem Einatm und dem Ausatmen und dazwischen sind nicht wirklich Pausen, sondern wir gehen in diese bewusste Ein- und Ausatmung. Das, was jetzt noch das Besondere ist bei dieser Übung, ist tatsächlich, dass wir das Ganze mit einem geöffneten Mund machen, das heißt, wir lassen den Mund leicht offen, ich mache es einmal gerade vor, aber man sieht es gut, und zwar nehmen wir den Einatm-Zug durch den Mund und den Ausatm-Zug direkt wieder hinterher. Also es ist wirklich ein verbundenes...
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Ja, und dein Einatm ist, ja, tief, also muss aber auch gar nicht so tief sein, es darf einfach ein Gefühl sein von, ich nehme das Leben in mich auf und sobald du es geführst, du hast genug Leben in dich aufgenommen,
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lass es wieder los in deiner Ausatmung und nimmst wieder deinen tiefen Einatm.
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Mach das ganz in deinem Temp, fühle da wirklich für dich rein, es kann auch schnell so sein, dass du es geführst, ui, das ist jetzt ganz schön viel Volumen, ganz schön viel Energie, ja, dann kannst du es auch langsamer machen und mit weniger Volumen.
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Und wirklich mal spüren dabei vielleicht auch, wie du deine Lunge spürst oder vielleicht spürst auch deinen Bauch dabei.
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Genau, wir nehmen noch drei tiefe Atemzüge.
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Sehr schön.
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Nein, dann kehrt gerne immer wieder zu deiner natürlichen Atmung zurück und nimm dir wirklich die Zeit auch noch mit geschlossenen Augen nochmal nachzuschwören, was alleine diese paar Atemzüge mit dir gemacht haben, je nachdem, ob sie jetzt sehr intensiv waren oder ein bisschen sanfter, kann es sein, dass du jetzt schon merkst, dass etwas passiert in dir.
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Genau, dann geh gerne auch jetzt nochmal einfach ganz intuitiv dann im Atem nach, dann in der natürlichen Nasenatmung
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und spür dann nochmal rein, ob die sich vielleicht verändert hat, zuvor, eine halbe Stunde oder vor zehn Minuten. Sehr schön. Dann kannst du gerne deine Augen auch wieder sich rein, wherever Sie sino nur Sie dran sind. Komm also her, wenn du mit der probably cruise CHAO Augen auch wieder öffnen. Das war jetzt wirklich nur ein ganz kurzes Reingehen, auch ganz bewusst nur kurz gemacht, weil wir sehr schnell mit dieser Art und Technik sehr tief gehen können. Wenn wir sehr schnell sehr tief gehen können, braucht das oftmals Begleitung von außen. Deswegen ist das auch ein Grund, warum ich solche Sessions im kompletten Nicht-Online mache, weil verschiedene Themen auch hochkommen können, weil Menschen merken, vielleicht da kommen Emotionen hoch. Es gibt unter anderem bei den Breithburg auch dann noch Körperarbeit. Das heißt, wir legen auch meine Hand vielleicht auf den Bauch oder eine Hand an den Kopf, um auch das Nervensystem zu unterstützen. Und deswegen einfach nochmal als Disclaimer mache ich das deswegen eben nicht in der gesamten Session online, sondern nur offline. Ja, ich weiß nicht, ob du irgendwas gefühlt hast. Ja, vielen Dank. Also ja, das ist natürlich sofort. Es ist ein anderes, also dieses Beobachten war dann bei mir da und damit wächst das Bewusstsein und plötzlich nimmst du die Lunge wieder wahr. Also zu Eingang habe ich ja schon gesagt, es atmet einfach so und das passiert ja eh, was will ich mich darum kümmern. Und das ist so schön, weil nur diese Kurzübung, die wir eben schon mit deiner Anleitung machen durften, hat bei mir eben wieder dieses Bewusstsein gestärkt. Hey, da strömt es in mich ein und wie reagiere ich gerade und es hat sich total verändert. Also danach war die normale Atmung eben viel weiter wieder, auch viel präsenter will ich mal sagen. Das ist wirklich so, als ob davor hätte ich gar nicht gesagt, ob ich atme oder nicht, weil es passiert ja sowieso nebenbei und plötzlich passiert es zwar auch automatisch, aber ich weiß, es atmet ja. Also alleine das war schon wirklich eine Steigerung, dessen diese Weite, von der du vorhin gesprochen hast, wahrnehmen zu können. Und ich glaube, es ist wirklich schon am Ende, sind es diese Kleinigkeiten, diese Stellschrauben, die ganz viel verändern können. Und wenn ich dann eben noch, wie du sagst, tiefer einsteige und da ist es, denke ich auch so, dass es immer gut ist, wie du schon sagst, es ja auch eine Begleitung zu haben, da kann man sich erst mal vorstellen, was da eigentlich alles für Potenzial drin liegt letztendlich. Richtig und genau das ist es für mich letztendlich auch, es ist eine Beschleunigung in dein eigenes Potenzial hinein. Aber wenn du dir mal vorstellst, du lässt all das los, was dich im Alltag zurückhält und kehrst wirklich zurück zu deinem Bewusstsein und das je mehr und mehr in deinem Alltag, dann merkst du, je mehr Bewusstsein du hast, desto mehr kannst du dein Potenzial auf einmal auch leben. Ja und ein Aspekt noch ist vielleicht auch wirklich die Achtsamkeit. Also das, was sonst so, ja, ich meine, wir gehen alle immer wieder über unsere Grenzen hinaus. Und gerade in der heutigen Zeit, wir hatten es über den Stress schon gesprochen, es sind die eigenen Ansprüche, es ist all das, was uns fordert. Ich habe auch das Gefühl, es steigert wieder mehr die Achtsamkeit der Atem führt uns dahin mehr Selbstfürsorge vielleicht auch zu leben, oder? Ja, total. Also letztendlich, wovon wir auch schon gesprochen haben oder bzw. was ich auch schon angesprochen habe mit dem Stress und eben die Frage auch, inwiefern reguliert der Atem auch unser Nervensystem, es ist genau das, wenn wir wieder in diese Regulierung, in die Entspannung kehren, in das Bewusstsein, in die Achtsamkeit, können wir uns besser um uns selber kümmern, können besser wahrnehmen, was ist vielleicht auch gerade zu viel, was ist vielleicht auch eine Energie, die gerade im Außen ist, die nicht mit mir matcht, wo ich nicht ja zu sagen kann, sondern vielleicht auch sagen kann, nein, das ist gerade gar nichts mit dem ich mich verbinden will. Also auch da die Ausrichtung wird ganz anders, dass du wirklich wieder mehr zu dir zurückkehrst und spürst, was will ich vielleicht eigentlich, wer bin ich eigentlich, ja, also auch auf höherer Ebene, was will ich hier leben, also da sind wir wieder bei dem Aspekt von was will deine Seele hier eigentlich ausdrücken, was will sie hier erfahren, was willst du und was willst du nicht, auch selbst für Sorge später eine ganz, ganz große Rolle. Ja und was du gerade sagtest, hat mich auch mit dem Wort Klarheit in Verbindung gebracht, ja, also es bringt innere Klarheit, kann man das so sagen? Definitiv und damit kommen tatsächlich auch viele Menschen in eine Sitzung rein mit dem Thema Klarheit, ja, weil durch den Alltag, durch den wir gehen und durch vielleicht auch verschiedene Energien mit denen wir in Verbindung sind, merken wir manchmal auch gar nicht, was ist wirklich unseres und durch den Arten haben wir ganz schnell eine Möglichkeit wieder zu uns zurückzukehren, zu, ja, unserer eigenen Seele, zu unserer eigenen Energie, zu unserem eigenen Potenzial.
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Was mich jetzt interessieren würde, ist natürlich, wie kann man das auch nutzen, vielleicht bei Kindern, also ich habe jetzt das Bild vor mir, Kinder in der heutigen Zeit, ich sag mal seit den letzten sechs Jahren hat das für Kinder wirklich teilweise ganz dramatische Ausmaße genommen, was die Folgen von dem sozialen Unruhefeldern um sie herum ausgelöst hat. Davor war natürlich der Stress für Kinder auch schon immer sehr hoch, er kann sowas auch bei Kindern Anwendung finden und sie eben wieder in so eine, ja, in diese innere Ruhe und in eine Ausgeglichenheit bringen. Ja, also sowohl beide Techniken, also wir haben ja einmal von der Technik selber gesprochen von dem, von der bewusst verwundeten Atmung und einmal von dem Atem an sich als ja, als sowieso Tatsache, die in uns da ist, wo wir einfach mehr Befußersang drauf lenken können, beides definitiv und ich kenne viele Kollegen auch von mir, die Kinder haben, die sagen, ich arbeite regelmäßig mit meinen Kindern, mache entweder die Technik, je nachdem wie alt die Kinder sind oder bringe ihnen von Anfang an bei, dass sie mit ihrem Atem ein ganz, ganz wertvolles Tool haben, um sich selber zu regulieren, um sich selber zu spüren. Also jeder, der da Kinder hat, ich habe auch viele Mütter in meiner Begleitung immer drin, die sagen, oh,
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ich selber überhaupt erstmal bin schon ganz überfordert, ich muss mich erst mal um mich kümmern und dann möchte ich das
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ganze gerne aber mit meinen Kindern machen, die sagen, das ist der Wahnsinn, die schlafen besser, die sind entspannter, die können besser über ihre Emotionen sprechen, die sind zugänglicher, ja, also das ist der Wahnsinn, das ist mir ein ganz großes Anliegen tatsächlich auch, gerade für Mütter oder auch gerade für Kinder, ja diesen Raum zu schenken von, ja, da ist ein Raum für euch da, da dürfen Dinge verarbeitet werden, genau was du angesprochen hast, die in diesen letzten Jahren passiert sind und das sehr, sehr viel auch dramatisches für Kinder passiert, viel Isolation vielleicht auch, gerade aber auch für die Mütter da einen Tool zu haben mit dem Atem sich zu verbinden, um wieder zurückzukehren, zum eigenen Ursprung, ja, wieder zurückzukehren in die Liebe, in die Freude, in die Verbindung, das ist ein unfassbar wertvolles Tool meiner Meinung nach. Ja, sehr schön, das hatte ich gehofft, sozusagen, weil da sehe ich auch ganz viel Handlungsbedarf und wenn man da etwas hat, was ein ja sowieso täglich begleitet eben den Atem, ist das glaube ich sehr wertvoll, das Wissen auch zu haben, wie kann ich das hier einsetzen. Nun gibt es ja auch noch extreme Situationen, dort ist das vorhin schon kurz angesprochen, aber wenn man so frisch in der Trauer ist oder so ja in Depressionen sich befindet, sind das da auch Möglichkeiten,
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weil das ist ja oft dann so, man gesteht sich selber diesen Raum ja gar nicht ein, also da habe ich vielleicht dann eher schon selbst die Blockade mir gesetzt, überhaupt für mich zu atmen sozusagen, ja. Wie kann das hier wirken in diesen Spezialgebieten? Also in meiner Erfahrung ist es so, alles was sehr akut ist, weil ich wollte das vorhin auch so schön angesprochen, das Nervensystem ist ja wahnsinnig guter, zu schützen, also eben diese Schutzmechanismen zu bringen und vielleicht dann auch zu sagen, hey, wenn gerade ganz frisch ein Trauerfall da war oder wenn ganz frisch etwas passiert ist, dass mein Leben massiv beeinflusst, dann ist es meiner Meinung nach auch völlig fein, wenn dieser Schutzmechanismus erst mal greift und wir sagen, hey, ich kann gerade gar nichts, ja, ich kann gerade wieder rausgehen, ich kann gerade keine Konversationen führen, ich will mich auch gar nicht damit beschäftigen, also ich will da gar nichts dran und in meiner Wahrnehmung oder meiner Erfahrung ist es wirklich so, die Menschen dürfen selber aus sich heraus sagen, ich möchte gerne das verarbeiten, also in dem Moment, wenn jemand in sich spürt, da ist was, was mich belastet, da ist etwas, was ich verarbeiten möchte und derjenige von sich aus da dann sagt, ich mache da jetzt was, finde ich das immer super, ich bin immer sehr vorsichtig, Menschen, also als Außenstehender jemandem dazu zu bringen, zu sagen, du bist jetzt traurig, du warst jetzt eine halbe Stunde schon in deiner Trauer, du musst jetzt da mal raus ungefähr, weil jedes Nervensystem hat sein eigenes Tempo, wenn wir das auch wieder ehren und sagen, hey, ich werde in mir spüren, wann es soweit ist, das verarbeiten zu können und werde mir ab dem Punkt dann vielleicht Hilfe holen oder ja, auf irgendeiner Ebene Hilfe holen, egal ob das jetzt online ist oder offline, egal mit welcher Technik, dann ist auch gerade Breathwork ein Wahnsinns-Tool, in die Verarbeitung zu gehen von jeglichen Emotionen, die da waren, von jeglichen Ereignissen, wo wir das Gefühl haben, da ist etwas passiert und ich habe aber das Gefühl, es ist noch nicht abgeschlossen, also da ist irgendwas noch offen und manchmal haben wir auch das Gefühl, das habe ich auch von einigen Klienten, die kommen, die sagen, hey, eigentlich lebe ich ein Leben und mir geht's gut, also ich bin erfolgreich in meinem Leben, ich habe eigentlich alles, was ich will und trotzdem ist da irgendwas, trotzdem habe ich das Gefühl da, ich kann es nicht greifen, ich kann nicht sagen, was es ist, aber da ist irgendwas und wenn wir dann in die Session reingehen in die Breathwork-Session, dann zeigt sich das meistens sehr, sehr schnell, ohne eben, dass wir darüber sprechen müssen, ohne dass wir in die Analyse reingehen müssen, ohne dass wir es erklären müssen, zeigt es sich eben sehr schnell auf körperlicher oder emotionaler Ebene, was da sein kann und die Erkenntnisse kommen meistens nach dieser Sitzung mit sich mit. Ja, wow, ja ein Riesenfeld, es ist so schön, wir haben über die Regulierung des Nervensystems gesprochen, Stressabbau, Heilungseffekte letztendlich bis hin zum Stärkung des Immunsystems und Verarbeitung von Traumata, in Riesenwerkzeug und wir haben täglich jede Sekunde wieder bei uns und wissen gar nicht darum, welche Kraft letztendlich in unserem Atem steht. Also wundervoll, dass wir das mal so intensiv beleuchten konnten. Du bist ja sehr aktiv eben gerade auf diesem Gebiet, bietest glaube ich Gruppenkurse an. Was ist bei dir gerade so aktuell dran? Also worauf fokussierst du dich mit deinem Atem? Ja, tatsächlich genau darauf, vielen Menschen offline zu begleiten in Breathwork-Sitzungen, man kann entweder bei mir eine Eins-zu-Eins-Sitzung buchen, das kommt immer so ein bisschen drauf an, wo die Menschen sind, ob in Österreich, der Schweiz, Italien, also wir sind ja mittlerweile alle ganz international geworden. Da bin ich halt sehr viel im Raum Deutschland oder zypern tätig, tatsächlich für all diejenigen, die sagen, hey cool, Deutschland ist dann ein super Anlaufsfeld. Gibt es auch verschiedene Gruppenprogramme, die ich anbiete in Circles das zu machen, das ist wirklich ein sehr zeremonieller Charakter, der da entsteht. Wir sagen auch beim ceremonial Breathwork, bei der Technik, die wir verwenden, dem Conscious Connected Breathing, gestalten wir diese Sitzungen wirklich als ist. Es ist ja auch wirklich etwas Heiliges, der Arten, der durch uns fließt und wir bereiten da unter anderem auch Kakao vor, eine Kakao-Zeremonien, die wir machen. Wir haben Räuchermaterialien, wir ehren die unterschiedlichen Elemente, Feuer, Wasser, Luft, Erde. Also das ist wirklich etwas, das ist eine Zeremonie letztendlich, die du da betrittst, wenn du dich auf diese Verbindungen einlässt mit deinem Atem. Und genau das ist eben mir ein ganz wichtiger Punkt nochmal mit dazu zu sagen, dass wir das Offline anbieten, dass es eben nichts online ist, was man machen kann, sondern eben gerne offline. Es gibt verschiedene Möglichkeiten natürlich auch mit mir zu connecten, wenn man sagt, ich möchte gerne mal einsteigen in dieses Thema Breathwork, nochmal mehr über den Atem lernen, habe ich auch ein kostenloses Webinar. Für alle die sagen, hey, da gucke ich mir gerne nochmal mehr Infos an oder mache nochmal ein paar praktische Übungen mit und mich dann nochmal mehr zu connecten. Und ja, also die Online-Welt ist mittlerweile so groß und ich finde das so toll, dass wir uns online vernetzen können. Das, wo es mich ganz, ganz stark aber ehrlicherweise hinzieht, ist das Offline-Arbeiten. Das wirklich, dass wir uns begegnen können, dass wir uns in die Augen gucken können, dass wir ja, dass ich den Körper berühren kann, dass wir uns Berührung schenken können, dass wir uns Halt schenken können. Und ja, deswegen eben momentan sehr stark der Fokus auf diese Begleitung offline im 1 zu 1 mit den Menschen oder in Gruppen. Ja, sehr schön. Und ich glaube gerade, was du ja auch beschrieben hast, ist eben dieses Beisammensein und dass du direkt Kontakt hast zu den Menschen, mit denen du arbeitest, natürlich hier ganz wichtig, weil da auch so viel Bewegung entsteht sozusagen, dass es immer gut ist, das direkt im 1 zu 1 dann also auch weiterentwickeln zu können. Ganz, ganz wundervoll. Ja, liebe Charlotte, wir sind ja durch den Atem gereist sozusagen und vielleicht wirklich schöne Impulse gegeben. Deshalb danke ich dir auch für diesen Eindruck, den wir erleben durften, durch diese Anleitung des Atmens nochmal, dadurch uns selber dessen bewusst dazu werden. Und es ist eben so viel Potenzial da drin. Ich glaube, das ist sehr, sehr deutlich geworden und deshalb ganz, ganz lieben Dank für dieses so wundervolle Gespräch. Ich freue mich jetzt schon auf unseren nächsten Kontakt und dann werden wir zusammen wieder atmen und dann sehen, was ich alles inzwischen dann getan hat. Liebe Charlotte, weiterhin alles, alles Gute. Vielen, vielen Dank für deinen Wirken und bis dahin. Alles Liebe Adé. Danke schön, lieber Kai. Bis dahin. Tschüss.
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Ja, es atmet dich, es atmet uns alle und der Atem, der kann uns befreien. Was für eine wundervolle Botschaft. Also, ich würde jetzt sagen, beginne doch gleich mal zu atmen. Das machen wir sowieso, aber ja, beginne doch mal bewusst vielleicht, den Atem wahrzunehmen und nutze diese Übung hier tiefer einzusteigen. Und wenn du Kontakt zu den Angeboten von Charlotte haben willst unter diesem Video, findest du die Website, die Social Media Kanäle und dann kannst du hier auch in eine wundervolle Begleitung eintauchen. Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und freue mich, wenn wir uns das nächste Mal wiedersehen, wenn es Inspirationen gibt hier im Rahmen des Channeling Portals. Bis dahin. Alles Liebe Adé.
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dein Körper vergisst ja nichts. Alles ist in deinen Zellen abgespeichert. Auch wenn wir vom mentalen Herdenken, naja, ist ja viel Zeit vergangen. Ich habe das ja vielleicht jetzt losgelassen, ich habe das verarbeitet, sage ich mittlerweile immer
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komm mal in die Breathwork und lass uns mal gucken, was wirklich da ist. Weil in dem Moment, und das ist eine ganz spezielle Atemtechnik, die wir da anwenden, zeigt dein Körper letztendlich,
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was wirklich unter der Oberfläche noch da ist,
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