elephas – der Elefant im Raum ist ein Podcast über Immobilien, Markt, Unternehmenskultur und Arbeit – und über die Themen, die dabei oft im Raum stehen bleiben.
Wir sprechen über die Immobilienbranche und ihre Zusammenhänge, über Makleralltag, Entscheidungen und Verantwortung. Gleichzeitig geben wir Einblicke in unsere Arbeit bei elephas: wie wir arbeiten, wie wir Zusammenarbeit verstehen, was uns als Team beschäftigt und wie wir auf Unternehmenskultur, Marketing und Entwicklung schauen.
Der Podcast ist unser Kanal, um Dinge einzuordnen, Perspektiven zu teilen und komplexe Themen verständlich zu machen – ruhig und praxisnah.
Es gibt drei wiederkehrende Formate:
Immowissen
Wir erklären Begriffe und Themen aus der Immobilienwelt so, dass man sie nachvollziehen kann – ohne Vorwissen, aber mit Praxisbezug.
Inside elephas
Hier geht es um uns: unsere Firma, unsere Kultur, unsere Sicht auf Arbeit, Marketing und Zusammenarbeit.
Elefantenrunde
Gespräche mit Experten aus unserem Netzwerk. Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Themen – offen und ohne feste Agenda.
elephas. der Elefant im Raum.
Für alle, die Immobilien, Markt und Arbeit besser verstehen wollen – und Lust auf ehrliche Gespräche mit Haltung haben.
Hallo.
Mathias:Da sind wir wieder. Hallo Alissa.
Alissa:Hallo Mathias.
Mathias:Wir freuen uns auf eine neue Folge Fragen.
Alissa:Fragen.
Mathias:Genau. Und haben ja nach der letzten Folge einiges an Zuspruch bekommen, weswegen wir uns jetzt freuen, dass wir noch eine 2. Folge davon aufnehmen.
Alissa:So dieses typische Influencer Denken, weil so viele gefragt haben, machen wir jetzt noch mal eine Folge. Aber es haben tatsächlich viele gesagt.
Mathias:Ja, und deswegen hoffen wir, dass auch diejenigen, die es nicht gut fanden, meldet euch dann halt nicht. Aber diejenigen, die gesagt haben, sie fanden es gut, uns auf jeden Fall bestätigt, dass das Format vielleicht Zukunft hat.
Alissa:Heute machen wir die Kategorie Fragen Fragen. Was tun wir? Wir bekommen zufällige Fragen aus der Regie von Einsendungen aus dem Team, bekommen die auf unsere Handys und wir beantworten sie beide. Das ist das ganze Konzept. Und wir versuchen uns kurz zu fassen, was teilweise nicht allzu einfach ist.
Alissa:Und wie in der letzten Folge schon beschrieben, kommt das Konzept dieser Folge aus unseren Mittagspausen. Das stimmt. Weil wir da dazu tendieren, irgendwelche tiefgründigen Diskussionen zu führen oder Fragen zu beantworten.
Mathias:Ja, absolut. Ich glaub, mehr kann man dazu nicht sagen. Und wir kennen die Fragen tatsächlich nicht. Es würde mich sonst kränken und keinen Spaß machen. Ich glaub, Alissa Gamingmentalität würde auch angekratzt sein deswegen.
Mathias:Ja. Also Gaming im Sinne von Wettkampf und hier Brettspiele und ne? Mhm.
Alissa:So. Also...
Mathias:Der Wett...
Alissa:Mein Ehrgeiz.
Mathias:Dein Ehrgeiz, okay. Lass uns einfach starten, oder? Es interessiert sich von selbst.
Alissa:Ich hab auch schon die Einstiegsfrage. Die da lautet, Du wachst 1 Morgens wieder als Kind auf, hast aber dein komplettes Wissen von heute. Was machst Du als Erstes? Boah. Mir fällt direkt ein, ich weiß nicht, wo das herkommt.
Alissa:Meine Hausaufgaben würd ich machen. Weil ich heute, ich würde meine Hausaufgaben machen.
Mathias:Das musst du kurz erklären.
Alissa:Ich hab das Das verschafft
Mathias:mir auch Zeit für die Antwort.
Alissa:Ja, das freut mich. Ich hab früher, sag ich mal, meine Hausaufgaben unregelmäßig gemacht, was mir überhaupt gar keinen Vorteil verschafft hat. Also ganz im Gegenteil, mir hat's vielleicht ein bisschen mehr Zeit verschafft mittags, aber natürlich keinen Vorteil. Ich hab aber nie verstanden, wie wichtig Hausaufgaben wären und wie viel einfacher die Schule durch Hausaufgaben wird. Ja?
Alissa:Ja, das war jetzt meine mein erster Reflex, das zu sagen, ich würde mit dem Wissen von heute würde ich meine Hausaufgaben machen.
Mathias:Okay, das ist eine sehr, wie soll ich denn sagen, konservative Antwort tatsächlich. Okay. Oder?
Alissa:Dafür bin ich bekannt.
Mathias:Ja, absolut. Also weit und breit. Ich muss kurz für die für meine Antwort wissen, ich bleib auch im Körper des Kindes und wachse entsprechend mit, oder?
Alissa:Mhm.
Mathias:Ja. Ich glaub, dass ich tatsächlich, es ist schlimm, dass es meine 1. Antwort ist, weil dann wird's ein richtig konservativer Ansatz jetzt für die 1. Runde. Mhm.
Mathias:Ich glaub, ich würde mein Taschengeld anlegen.
Alissa:Würdest du Bitcoin kaufen?
Mathias:Weiß nicht, ob's Bitcoin wär, aber ich glaub, ich würde auf jeden Fall gucken, dass ich in mein Geld... Ja, das... Jetzt wird ein Bild draus. Ich würde mein Geld weniger beim Sportplatz in eineinhalb Liter Pfannahistee und Gummischlangen und Center Shocks investieren. Vielleicht die Hälfte davon nehmen und auf sonen Fondssparplan oder, ja, in irgendeinen ETF reinwerfen, dass zumindest damit was wird.
Mathias:Weil wenn du so viel anfängst, dass du als Kind schon Geld anlegst, ist schon echt gut. Ja. Dann wird's auch leichter mit der ersten Immobilie. Es tut mir leid, aber es wäre tatsächlich aktuell meine Antwort.
Alissa:Christian Lindner
Mathias:wären Ich schäme mich auch ein bisschen für die Antwort, aber es ist das 1., mir jetzt tatsächlich einfällt.
Alissa:Ah, und Friedrich Merz wäre auch sehr stolz auf dich. Das ist ja...
Mathias:Danke, das das ist dann wohl
Alissa:so. Ja.
Mathias:Das ist dann wohl so.
Alissa:Das ist okay. Na, die Antwort wäre natürlich eine andere gewesen, wenn ich als ich Kind war in dem Jahr dann auch wieder aufwache. Weil dann würde ich Bitcoin kaufen.
Mathias:Dann das wäre eine super Idee gewesen, aber dann hättest Du den Leuten auch erst mal erzählen müssen, dass es irgendwann Handys gibt, wo man mit denen man seine Freunde direkt anrufen kann, ohne dass man die Eltern anruft und fragt, ob da so und so da ist. Ja.
Alissa:Aber es gab ja schon Bitcoin. Konnte man ja, konnte man ja Ja,
Mathias:ist richtig.
Alissa:Waren supergünstig.
Mathias:Vielleicht war aber auch dein Jugendbild, das ist noch mal ein Tick weiter als meins. Ja. Ich glaub, weiß nicht, ob's mir schon Bitcoin gab.
Alissa:Na klar gab's bei dir.
Mathias:Wann wann gab's Bitcoin?
Alissa:Also Anfang der Zweitausender gab's auf jeden Fall Bitcoin schon. Ich hab ich kann kein Jahr nennen. Ich weiß nicht, ob's
Mathias:Ja, okay.
Alissa:Vor 2000 schon Bitcoin gab.
Mathias:Also ich glaub, die Zeit, an die ich jetzt denke, ist zwischen 4004. Das wär jetzt so meine kleine Kindheit so zwischen, keine Ahnung, ne, 11 bis 15 Jahren.
Alissa:Mhm. Aber da gab's Bitcoin schon.
Mathias:Ja, ich hab keine gekauft. Ich hab, wie gesagt, beim Tatzmeier in Reutling mein Geld ausgegeben. Für Süßes. Okay, ja, gut. Ich würd sagen, Frage 1 beantwortet, oder?
Mathias:Ja. Zufriedenstellend, hoff ich. Ja. Wenn, zumindest ehrlich.
Alissa:Sehr ehrlich, ja. Sehr reflexhaft bei mir.
Mathias:Ja. Ja. Und auch zu erwarten von jemand, der Immobilien verkauft. Schaut doch auch gerne auf unserer Website. Ja, alles klar.
Mathias:Okay, dann machen wir mit der zweiten Frage weiter. Die hab ich soeben geschickt bekommen. Die da lautet: welcher völlig unnötigen Sache bist du viel zu ehrgeizig? Ist schon gut, dass du die kriegst.
Alissa:Also, ich möchte vorneweg sagen, dass es wirklich schon viel besser geworden ist. Aber wenn es Gesellschaftsspiele geht, hab ich einen sehr großen Ehrgeiz. Und da ist es mir früher, möcht ich sagen, auch sehr schwergefallen zu verlieren. Wenn's kein reines Glücksspiel ist. Aber auch da, wenn's unrealistisch war, dann, ähm, konnt ich mich da schon, sag ich mal, mehr aufregen, als man's eigentlich tun sollte.
Alissa:Mhm. Also, ich würde sagen, mein Ehrgeiz bei Gesellschaftsspielen
Mathias:ist krankhaft.
Alissa:Nicht mehr. Nicht mehr. Ich ich hab, glaub ich, ein ganz gutes Maß gefunden. Ich nehm's nach wie vor ernst und ich gewinn wahrscheinlich wie die meisten auch ziemlich gern dann, aber es es ist in geregelten Behandlung, würd ich sagen. Okay.
Alissa:Sehr schön.
Mathias:Ja, äh, scheint scheint sehr plausibel zu sein. Also fühlt sich vertraut an, das zu hören von dir.
Alissa:Ja. Ja. Und wie ist es bei dir?
Mathias:Ich glaub, dass es die gleiche Kategorie ist. Aber mit so gewissen Einschränkungen. Mhm. Also, äh, ich glaub, ich bin auch kein super beliebter Gesellschaftsspielteilnehmer, weil mich halt eigentlich nur Spiele interessieren, wo's so ein bisschen kreativ ist. Und also ich kann einfach schlecht so Würfelspiele und so was ertragen.
Mathias:Es macht mir einfach keinen Spaß. Weil ich, glaub ich, das Gefühl hab, dass es nicht an mir liegt, ob ich gewinne oder nicht oder verliere. Ich brauch schon so dieses absolute 50 50 Prinzip, dass ich immer da gewinne oder verliere. Und weiter werden bei so was ist dann halt schlecht. Aber jetzt der Klassiker, so dieses entspannte Kniffelspielen am Ufer des Gradersees, das ist irgendwie schon auch nachvollziehbar und ich verstehe, dass es vielen gefällt, aber das ist für mich nicht so das, was mir Spaß macht.
Mathias:Ich brauch schon was, wo ich irgendwie was ausdenken muss oder irgendwelche Fallen legen muss, damit jemand reintritt und irgendwelche, ja, weiß ich nicht, Antwortmöglichkeiten, die nicht vorgegeben sind und so weiter. Und wenn ich dann nicht gewinne, dann tut's mir ganz arg weh. Und vor allem tut's mir weh, wenn ich dann das Gefühl hab, dass es den anderen nicht genauso wichtig ist wie mir.
Alissa:Und sie trotzdem gewinnen.
Mathias:Und sie dann so beiläufig gewinnen. Mhm. Oder sie auch, ja, genau. Oder sie aber auch nicht gewinnen, aber halt es mit Halbgas spielen und sich nebenher noch unterhalten und so. Und da bin ich ganz ungesund, glaub ich, was das angeht.
Alissa:Ja, okay. Also ladet uns zu eurem nächsten Spiel einfach Auf Fall.
Mathias:Ja, doch. Also Team Elephas ist, glaub ich, super, was das angeht. Wobei ich auch tatsächlich festglaub, dass die Konstellation hier jetzt am schlechtesten wär.
Alissa:Ja, ich glaube auch. Ja. Ich glaube auch. Aber wie gesagt, ich möchte noch mal betonen, es ist besser geworden. Ich bin mir, ich bin mir das Problems bewusst.
Mathias:Das ist schon mein erster Ansatz. Das sagt man ja nicht umsonst. Einsicht ist der 1. Schlüssel zur Ja.
Alissa:Doch. Und würd sagen, ich befinde mich auf' guten Weg.
Mathias:Das wünsche ich dir
Alissa:auch. Danke.
Mathias:Dass es besser wird
Alissa:noch. Dankeschön. Ja.
Mathias:Schön, okay. Dann sind wir schon bei Frage Nummer 3, die jeden Moment vermutlich auf alles aufs Handy eintrudelt. Insofern die Regie grade nicht an der Kaffeemaschine steht.
Alissa:Okay. Du darfst einen Tag lang bei einem historischen Ereignis dabei sein, aber nichts verändern. Wohin gehst du?
Mathias:Wow. Das ist echt eine gute Frage.
Alissa:Das ist eine sehr gute Frage.
Mathias:Also, jetzt muss ich mal kurz überlegen, was für ein Thema wär's? Ich glaub, die einfache Antwort wäre, dass ich irgendwas mache, was mir heute noch Spaß macht, nur halt damals. So, also ein Sportereignis. Ist es auch historisch wahrscheinlich?
Alissa:Ja, würd ich schon sagen, ja.
Mathias:Ja. Also, das ist, glaub was, was ich... Das wär die einfache Antwort. Aber ich glaub, das würd ich nicht wählen, weil ich dürfte nur 1 wählen. So irgendwie zurückreisen in einen tollen Tag, wo irgendwas Besonderes im Sport war, wo irgendwie was...
Mathias:Ja. Nee, mach ich nicht. Ich glaube, ich wähle vor allem wegen meiner eigenen Biografie den Tag des Mauerfalls.
Alissa:Das wollt ich auch sagen.
Mathias:Wirklich?
Alissa:Ja. Echt? Wollte den Mauerfall sagen, ja.
Mathias:Ja, okay. Was machen wir jetzt?
Alissa:Ich weiß es nicht.
Mathias:Ja, okay, dann unterhalten wir uns einfach drüber. Ja. Weil ist ja auch interessant, weil du ja, also du bist ja auf der anderen Seite der Mauer Ich bin
Alissa:noch nirgends gewesen, genau genommen.
Mathias:Aber ist cool, find ich aber toll. Also das eigentlich hab ich jetzt nicht gedacht, dass wir beide die gleiche Antwort haben bei dem Thema.
Alissa:Ja, aber ich glaube, dass es... Es muss ja irgendwas sein, was nur positiv zu bewerten ist, dass man jetzt nicht das Bedürfnis hat, irgendwas zu ändern. Ja. Wenn man nichts verändern darf. Ja.
Alissa:Und dann irgendwas mit Euphorie, mit viel Gewicht. Ja. Dann Ja. Ist es schon der Mauerfall, oder? Mir ist auf jeden Fall nichts anderes eingefallen.
Mathias:Mir ist grad aufgefallen, dass ich bei der Frage gar nicht drauf geachtet hab, dass ich nichts verändern darf. Das hätte ja mit anderen Events jetzt eher schlechte Wirkung erzeugt.
Alissa:Ja, genau. Weil also wenn der Zusatz nicht dabei gewesen wäre, dann hätte man ja auch rangehen können und sagen, wo wär ich gern dabei gewesen, hätte irgendwas verändert, dass es anders gelaufen wär.
Mathias:Ja. Ich glaub, was ich gemacht hätte, wenn ich was hätte verändern dürfen, dann wär ich wahrscheinlich Richtung, ja, NSDAP Zeit und so weiter. Und ne, also auch jetzt ganz schwieriges Thema, ich weiß. Ja. Will da jetzt gar nicht so arg rein.
Mathias:Klammer auf, ich hätte gerne mal erlebt, wie das damals war. Also, grad bei diesen Aufmärschen und so weiter, halt vielleicht auch in Zeiten wie unseren tatsächlich zu erleben, wie es war und nicht nur zu hören, wie so was lief.
Alissa:Ja, grade weil Zeitzeugen ja auch nach und nach rar wären.
Mathias:Also diese extreme, beängstigende Wucht, die ja damals stattgefunden haben muss, das hätt ich, glaub ich, sonst gemacht. Aber Thema, ähm, eigene Biografie. Ich glaub, Mauerfall wär für mich echt was, was ich supergerne erlebt hätte. Ähm, weil einfach meine ganze Herkunft und diese ganzen Lebenszufälle darauf basieren irgendwie, dass das passiert ist. Ist ja absurd, ist ja ein Ereignis, was dazu geführt hat, dass wir jetzt auch hier sitzen.
Mathias:Ja. Weil sonst würde jetzt halt Mario hier sitzen mit dir. Na ja, aber also ist schon krass. Also weil das einfach leider Gottes, muss ich sagen, in der Schule am Ende nicht mehr so thematisiert wurde wie die ganzen anderen Themen, wo ich heute nichts mehr von weiß im Da hieß es dann irgendwann, der Lehrplan ist leider so, dass wir das nicht mehr schaffen bis zum Ende. Und eigentlich sage ich immer, das relevanteste Thema für unsere heutige Zeit, für viele Leute, die sich begegnen konnten, irgendwie bei mir kaum in der Schule stattgefunden hat.
Mathias:Also auch da schade an den Lehrplan oder an die Art, wie viele Jahre man sich mit irgendwelchen Kaisern beschäftigt hat, die alle schon... Wo ich heut noch sag, die haben damals bestimmt auch nicht gedacht, das interessiert sie, was 500 Jahre vor ihnen passiert ist. Aber so diese letzten 20, 30 Jahre irgendwie, die sind ja so wichtig für jeden Einzelnen zu Lebzeiten. Ja. Und ja, meine Familie heute noch in den neuen Bundesländern, was auch immer so schön klingt, Für die ist es superpräsent.
Mathias:Für uns, bin mit 10 Jahren hier in den Süden gezogen, superpräsent. Ich weiß auch noch, in der fünften Klasse, das war ja die 1. Schule, Schulklasse, in der ich praktisch eingeschult wurde, dann hier im Gymnasium. Da hab ich noch gemerkt, wie die ganzen Schüler so blödes Zeug geredet haben, so, ja, du bist ja da von drüben und so. Also, obwohl sie ja selber nicht wussten, was sie
Alissa:Ja, wurde das thematisiert?
Mathias:War schon ein Thema. Nicht jetzt ständig, aber du hast einfach gemerkt, okay, was wird so zu Hause besprochen? Und da war der Mauerfall ja 11 Jahre her. Ja. Also, glaube, ich bin 99 oder 2000 in die 5.
Mathias:Klasse gekommen. Zweitausendste Ich
Alissa:könnte gar nicht sagen, ob das jetzt in der fünften Klasse, ob ich das hätte einordnen können.
Mathias:Konnten die auch nicht. Ja. Konnten die auch nicht. Die haben's halt gesagt, als zu Hause gesagt wurde. Aber das fand ich schon krass.
Mathias:Also, ich hab dann schon gemerkt, okay, ist ein bisschen was anders. Mhm. Und hier auch diese ganzen Themen mit Religionsunterricht, ja, nein. Und das gab's bei uns damals nicht, weil die Kirche nicht die Riesenrolle gespielt hat in der DDR. Und bis heute zu Themen wie, was passiert bei der Wahl?
Mathias:Warum gibt's die und die Meinung, grade jetzt im Osten, ich darf das ja sagen, ich bin ja selber ausm Osten. Ich kann das schon nachvollziehen zu vielen, also viele Punkte, die da einfach als Kritik so genannt werden von sie wurden vergessen.
Alissa:Gut, weil du Lebensrealitäten kennst, die ich... Also, ich kenn niemanden, der jetzt heute im Osten Da hast du schon einen anderen Zugang.
Mathias:Ja, und mehr halt mitgekriegt. Also, ich hab da jetzt auch nicht irgendwie 1000 Leute, mit denen ich jetzt in Kontakt bin, logischerweise. Aber ein Teil von meiner Familie wohnt dort. Und ich selber bin ja mitm Herzen nach wie vor sehr stark in Leipzig und deswegen... Das ist schon ein krasses Erlebnis gewesen.
Mathias:Ich glaub, diese Wucht und Dynamik und diese ganzen... Diese extreme Befreiung zu spüren, wo Menschen komplett egal, ob sie sich vorher schon mal gesehen haben oder nicht, Armen lagen, was das für eine Generalveranstaltung war, wo jeder Teil davon war. Da ging's ja jetzt nicht irgendein singuläres Thema. Das ging ja, hat ja alle betroffen. Ja.
Mathias:Und dann zack.
Alissa:Ich glaube auch, dass es ganz wenige Ereignisse gibt, bei denen alle in diesem Moment schon wussten, okay, das ist ein historisches Ereignis. Das ist total krass. Und die Euphorie direkt da war.
Mathias:Ja. Ja, Wahnsinn. Also das... Also kriegt man auch immer nicht dabei, war immer Gänsehaut, finde ich, wenn solche Berichterstattungen kommen. Ja.
Mathias:Auch als dann diese ersten Reden von den Politikern gesprochen wurden, dass die Grenze geöffnet wird und dann glücklicherweise auch David Hänselhoff den Weg nach Deutschland gefunden hat, die Mauer vollends einzureisen. Möchte ich an der
Alissa:Stelle auch Die tragende Rolle.
Mathias:Ja, spannend, aber krass.
Alissa:Mhm.
Mathias:Und warum hättest du's gewählt?
Alissa:Na ja, weil mir kein anderes Ereignis eingefallen ist, das jetzt so, wo ich nichts ändern muss, dass es euphorisch und positiv ist und so monumental war, dabei gewesen zu sein. Ist mir nichts Vergleichbares eingefallen.
Mathias:Ja, wahrscheinlich gab's das auch einfach nicht mehr seither. Ja. Zumindest hier in Deutschland nicht. Ich möchte auch noch als Anmerkung der Redaktion hinzufügen, dass ich ja dabei war theoretisch. Also nicht an der Mauer, aber ich war 7 Monate alt, als es passiert ist.
Mathias:Wir können nur spekulieren, wo ich mich da grade befand. Also in irgendeiner Trage oder in irgendeinem Wohnzimmer von meiner Oma vielleicht oder von meiner Mutter irgendwo, die vielleicht aber auch dabei war und gesagt hat, hier, passt mal auf den Kleinen auf. Ja. Schon sehr spannend, ja. Ja, cool.
Alissa:Du warst auf jeden Fall nah dran.
Mathias:Nah dran, genau. Ja. Und was man auch nicht vergessen darf, geschichtstechnisch auch sehr relevant, ist ja die Nikolai Kirche in Leipzig, falls es mal jemanden jetzt zur Wikipedia Seite verschlagen sollte, die ja für diese stille Revolution damals sehr, sehr wichtig war. Weil dort hat man sich während des DDR Regimes getraut, ja, ich sag mal, zu verabreden und zu formieren als Widerstandsprotest. Was dann ja auch in diesen friedlichen Montagsthemos damals auch ausgeartet ist, die ja der Anstoß waren auch, diese politische Wende in Gang zu bringen.
Mathias:Also Menschen haben sich trotz größter Ängste und Sorgen getraut, auf die Straße zu gehen, für eine bessere Sache zu demonstrieren. Und das war schon echt herausragend. Also wenn man das mitkriegt, was da Leute auf sich genommen haben.
Alissa:Ja, und trotz diesem systemischen Druck, den man sich, glaube ich, heute gar nicht vorstellen kann. Also Ja.
Mathias:Das waren Menschen, die hatten wirklich, also um's auf die Spitze zu treiben, ihr Leben zu verlieren. Ja. Weil wer mal mitgekriegt, dass Flüchtlinge, also ne, DDR Flüchtlinge an der Grenze dann halt auch erschossen wurden, wenn sie's probiert haben. Ja. Gibt ja x Geschichten.
Mathias:Das war schon nicht ganz so witzig, da sich einfach in die Öffentlichkeit zu stellen und zu sagen, hey, ich ich geh jetzt demonstrieren für ein besseres Leben.
Alissa:Ja, und auch für Das ist schon krass. So selbstlos irgendwie, weil natürlich steht man auch für sich selbst ein, aber man man riskiert so viel für sein eigenes Leben herum und auch seine Angehörigen herum, dass man wirklich eigentlich das große Ganze sehen musste, glaub ich.
Mathias:Ja. Und deswegen, also... Coole Frage auf jeden Fall.
Alissa:Ja, coole Frage, die ist auch heavy geworden, aber...
Mathias:Die ist echt heavy geworden, ja.
Alissa:Schauen wir mal, was kommt.
Mathias:Schauen wir, was kommt. Vielleicht kommt er bei Frage 4. Okay, Frage 4. Find ich gut. Was ist etwas, bei dem du heute bewusst sagst, das muss ich niemandem mehr beweisen?
Mathias:Vielleicht sollte ich das auch noch mal mit erfahrenerer Stimme irgendwie. Das ist etwas, bei dem du heute bewusst sagst, das muss ich niemandem mehr beweisen.
Alissa:Wow, da muss ich lange überlegen. Hast direkt eine Antwort parat?
Mathias:Ja, ich glaub, ich hab tatsächlich eine.
Alissa:Ja? Ja. Erzähl mal.
Mathias:Also ich schaff kurz den Kontext. Ich bin 37 Jahre alt. Bin auch dabei heute hier. Nee, was ich tatsächlich, glaub ich, was mir sofort einfällt, weil, ähm, das etwas ist, was ich finde, was heutzutage, als wenn man als junger Kerl und als Jugendlicher, als Mann so ins Leben kommt und irgendwann älter wird und irgendwie sich versucht, ja so seinen Weg im Leben irgendwie zu bahnen, ist so das Thema Männlichkeit tatsächlich. Mhm.
Mathias:Also als Überthema. Und, ähm, gar nicht im Sinne von, ähm, dass es ein Riesenproblem war. Aber ich glaub so dieses Bild von, wie hat ein Mann zu sein, wie muss man sein, wenn man ein Mann ist, so dieses ganze Alte von früher, man muss hart sein, man darf eigentlich nicht Schwäche zeigen, man sollte eigentlich auch nicht über Gefühle reden, weil irgendwie macht man das nicht. Es ist ja glücklicherweise so, dass ja unsere Gesellschaft sich, was das angeht, echt weiterentwickelt hat. Also jetzt kann man jetzt nicht behaupten, dass das weiterhin noch der Standard ist.
Mathias:Aber wahrscheinlich viel öfter auch, als man denkt. Immer noch son Ideal ist, dem man nachhechtelt. Also, bin ich wieder bei meinem Lieblingsthema, Social Media. Wenn du nicht mit Morgenroutine und, keine Ahnung, 20 Kilogramm Muskelmasse plus durchs Jahr gehst, dann bist du halt kein Mann und so weiter. Ähm, und ich finde tatsächlich, dass das was ist, was ich nicht mehr beweisen muss, vor allem mir selbst gegenüber, weil ich glaube, dass man, also ich persönlich meinen Weg gefunden hab zu, in den Momenten, wo ich glaube, wo es wichtige Dinge gibt, Mann sein zu können, jetzt auch mit Kindern und so, und auch wie ich zu anderen Dingen im Leben stehe, die nichts mit' Stereotypbild von' Mann zu tun haben.
Mathias:Aber früher dachte ich das. Also, früher hätte ich auch viel oder hab auch viel gemacht, irgendwelchen typischen Männer Verhaltensmustern so ein bisschen nachzurennen. Genug zum Glück erkannt, dass es nicht wichtig ist, aber ist auch nicht leicht gewesen. Ja. Also, das klang jetzt, glaub ich, sehr deep, so mein ich's gar nicht.
Mathias:Aber das ist mir jetzt als Erstes eingefallen.
Alissa:Ja. Ja, aber ich verstehe, was du meinst, dieses, ist wahrscheinlich hauptsächlich im Teenie Alter sowieso so eine Findungsphase ist. Und dann verkennt man das, glaub ich, dass es für Jungs in dem Alter auch total schwer ist.
Mathias:Ja. Aber es endet auch nicht im Teenie Alter. Es endet auch, finde ich, eher so Richtung... Du bist jetzt so in deinem ersten Job und du hast dein Studium hinter dir. Weil auch da ist es noch so gewesen.
Mathias:Also auch da bist du in dem Umfeld, also bei mir war es so, und ich klammer da jetzt meine guten Freunde aus vom Studium, mit denen ich heute noch wirklich supereng befreundet bin. Du kommst halt in so eine Männerdomäne irgendwie rein. Also, so Immobilienwirtschaft Master. Ja, aber bist du jetzt ein krasser Hengst, weil du jetzt bei denen und denen arbeitest und kannst mir das Projekt kurz nennen, an dem du arbeitest oder nicht. Da hab ich schon gemerkt, okay, da bist du eher so der Außenseiter, wenn du sagst, ja, das juckt mich jetzt eigentlich nicht, was du machst.
Mathias:Ja. Ist manchmal auch schwierig, aber diese Oberflächlichkeit, dieses, was damit einhergeht. Ja. Das hab ich relativ früh dann einfach gemerkt, das ist immer noch da. Das bräuchte ich jetzt heute echt nicht mehr so.
Mathias:Also mich zu erklären, was man jetzt alles geschafft hat und so weiter, ist eigentlich gar nicht mehr mein Ding.
Alissa:Ja. Ich wär tatsächlich jetzt auch bei diesem Rollenbilder Thema und Stereotypen. Weil ich würde sagen, bis vor ein paar Jahren hätte ich jedem, der mir einfach nur, weil ich eine Frau bin, Inkompetenz unterstellt oder weniger Kompetenz unterstellt als jemand anderem. Dem hätte ich das beweisen wollen und das hätte mich nicht losgelassen. Ja.
Alissa:Und da bin ich heute so weit, dass wenn ich erkenn, dass jemand diese Ansichten so verinnerlicht hat, dass ich an dieser Situation nichts ändern werd und ich ihm auch nicht klarmachen werde, dass dass seine Vorurteile falsch sind oder dass seine Ansichten veraltet sind, dass ich da dem dann nichts mehr beweisen muss. Also es ist anders, wenn ich denk, es ist es ist son bisschen gelerntes Verhalten und das ist jetzt nicht der feste Glaube, den jemanden hat. Dann hab ich das schon noch, dass ich denk, okay, ich ich merk jetzt grade, ich muss dir mehr beweisen oder Du hast Vorurteile oder Du Du unterstellst mir erst mal Inkompetenz. Und dann denk ich, okay, ich ich bin bereit, das jetzt zu beweisen, weil's irgendwie sein muss.
Mathias:Mhm.
Alissa:Aber nicht mehr pauschal tatsächlich. Also ich wäge ab, ob ich diesen... Kampf ist ein bisschen ein starkes Wort, aber ob ich das jetzt eingehen muss oder nicht.
Mathias:Ja, ich hab die Situation ja auch schon miterlebt. Ja. Also nicht du gegenüber mir, aber halt gegenüber anderen.
Alissa:Mhm.
Mathias:Ja. Und da kann man ja auch ehrlicherweise sagen, das ist ja was, wenn wir über Arbeitswelt sprechen, ich weiß nicht, also ich will, da kann man ja jetzt Tage drüber reden. Aber mein Standpunkt ist auf jeden Fall, ich hab in den letzten Jahren auch erkannt, jetzt nicht nur seit Elephas, auch schon früher, ob man's will oder nicht, man hat's schwerer als Frau, wär mein Standpunkt. Ja. Das hab ich...
Mathias:Also, kann mir erzählen, wer will. Das ist einfach nicht... Es ist einfach schwieriger als Frau. Ich merk's oft genug. Und es ist oftmals gar nicht begründet.
Mathias:Viel zu oft nicht begründet. Und... Aber ich glaub, mein Thema ist wirklich so, ich hab akzeptiert und verstanden, dass es so ist.
Alissa:Ja. Ja, ich glaub so, das Bild, dass dass es am besten beschreibt, also wenn man sich vorstellt, man kommt als Mann an einen Tisch mit ausschließlich Männern, dann wird einem erst mal Kompetenz unterstellt in der Berufswelt.
Mathias:Mhm.
Alissa:Würde ich sagen. Und man muss was tun, dass diese Kompetenz infrage gestellt wird. Und wenn man als als Frau an diesen Tisch kommt, dann wird einem Inkompetenz unterstellt. Nicht immer, aber oft und auch manchmal niedrigschwellig, manchmal sehr offensichtlich.
Mathias:Mhm.
Alissa:Und man muss was dafür tun, dass dass diese Inkompetenz infrage gestellt wird. Ach, kann die vielleicht doch was? Also es ist jetzt, das ist nicht sehr, krasses Bild und natürlich ist es nicht immer so und ich hoff, dass es auch immer weniger wird, aber es ist oft genug jetzt vorgekommen.
Mathias:Ja, ja, es stimmt. Und ich mein, gibt ja Gründe, äh, ohne Ende, warum man ja auch immer wieder auch erwähnt, was alles, was mit Elefant zu tun hat, nicht an mir oder an Mario liegt, sondern auch zu einem sehr hohen Grad an dir. Und der Grund ist ja nicht, dich zu protegieren, sondern um's einfach auch mal zu kommunizieren, weil's einfach... Mhm. Ja, phänomenal ist, was du ja auch für ein...
Mathias:Für ein Skillset, würde man heut sagen, wahrscheinlich mitbringst. Von dem her, ja. Aber also, Ich find's schade, dass es so ist. Aber ich behaupte auch, es ist einfach leider so.
Alissa:Ja, auf jeden Fall. Aber wie gesagt, ich bin inzwischen so weit, dass, ähm, immer nicht erkenne, da ist nichts zu machen. Da ist Hopfen und Malz verloren. Dann bin ich nicht die Person, die die da irgendwas verändern will.
Mathias:Stehst ein bisschen über der Sache und lässt jemanden dann in seinem in seiner Bubble.
Alissa:Ja, genau. Ich versuch's.
Mathias:Aber Nee, okay.
Alissa:Wir reden da ja sehr viel drüber hier. Das stimmt. Was ich auch wichtig und richtig finde. Ja. Und was aber auch für alle Beteiligten cool ist.
Mathias:Ja, das stimmt. Cool. Ähm, so, die nächste Frage trudelt gleich rein.
Alissa:Ja. Für welche Erfindung, Entdeckung würdest du dich entscheiden? Den Transistor oder den Kaffee? Die andere würde dann nicht existieren.
Mathias:Man versucht mich auf jeden Fall mit einfachen Mitteln aufs Glatteeis zu führen.
Alissa:Die Frage ist für dich formuliert. Also ich muss sagen, dass der Transistor wichtiger ist, sonst bricht mein Berufsfeld in sich zusammen.
Mathias:Außer außer sie Pausen. Ja.
Alissa:So wie ich's jetzt kenne, wär mein Berufsfeld stark angeschlagen, wenn's denen nicht geben würde.
Mathias:Ja. Klares ja. Also ich vermute mal, dass die Antwort auch... Ja. Ich wollte nur kurz...
Alissa:Also falls das nicht klar ist, der Transistor Falls
Mathias:es Menschen gibt, die zu Ende nicht gleich sofort wussten, was der Transistor ist.
Alissa:Ist für die Datenverarbeitung zuständig. Das heißt, alles, was wir heute an Digitalisierung haben, gibt's nur dadurch. Kann man mit laienhaftem Wissen, glaub ich, sagen.
Mathias:Ja, spannend ist ja die Frage, wie die Welt wäre, wenn's das nicht gäbe. Ja. Es wär auf jeden Fall eine Welt voller Kaffee Enthusiasten vermutlich. Aber realistisch gesehen, so gern ich Kaffee trinke und so gern ich da auch irgendwie ein Faible dafür hab, also die Antwort kann ja einfach nicht sein Kaffee. Es wär dann halt schade, weil es schon auch wichtig für mich ist.
Alissa:Ja, aber für dich auch gar kein Problem, weil es gibt ja trotzdem Matcha. Und alle hier wissen, was für ein Matcha Enthusiast du bist.
Mathias:Stimmt. Weil Matcha ist auch nicht austauschbar mit irgendwas anderem. Weil Matcha könnte man nicht ersetzen. Zum Beispiel durch Fußballtraining im Herbst bei Starkregen, wenn man Flugkopfballübungen macht und der nasse Rasen einem ins Gesicht weht oder auch mal auf die Zunge.
Alissa:Mhm.
Mathias:Und man dann das Gefühl hat, Mensch, son frischer Rasengeschmack jetzt einfach mal so abends 9.
Alissa:Mit ein bisschen Hafermilch?
Mathias:Ja, den kriegt man eigentlich sonst nicht. Ja. Aber da kam irgendjemand auf die Idee, hey, lass das doch mal ein Getränk einfach machen. Und dann gab's das auch mal bei uns im Büro. Das stimmt.
Mathias:Nee, da gibt's keine Alternative. Da hast du völlig recht. Oder? Ja. Ja.
Mathias:Also, ich glaub, wir sind ganz klar Team Transistor, weil... Unsere Welt, wie du sagst, würde nicht anders funktionieren. Das kann ja nicht die Antwort Kaffee sein. Es wär schon echt schade, weil wenn man keinen Kaffee hätte, hätten ganz viel Termine und Gelegenheitsverabredungen einen anderen Aufhänger. Lass mal.
Alissa:Oh ja.
Mathias:Was wär dann passiert? Was wär denn, wenn's Kaffee nicht gäbe, zumindest in Großteilen der Weltbevölkerung, in diesen, also in den Kulturen, wo Kaffee eine große Rolle spielt? Was es ja fast in den meisten tut.
Alissa:Ja, vielleicht hätte sich dann der schwarze Tee aus Großbritannien durchgesetzt.
Mathias:Das kann gut sein. Und gewisse Nationen wären mit Kaffeeexport nicht wirklich wohlhabend geworden, zumindest für den Teil der Bevölkerung, Ja. Die Kaffee exportiert haben.
Alissa:Kommt Schweizer Tee aus Indien?
Mathias:Schweizer Tee.
Alissa:Schwarzer Tee.
Mathias:Ah, ich vermute stark Also, verbinde ich schon stark mit Großbritannien.
Alissa:Du kommst pro Die ist konstatieren. Aber wo kommt das her? Ist die Frage.
Mathias:Also in meinen Augen ist ja alles, was irgendwie aus der Richtung kommt, aus Richtung Asien vom Okay,
Alissa:also wissen wir nicht. Reichen wir...
Mathias:Aber wir hätten einen anderen Aufhänger gehabt. Wahrscheinlich auch Wir hätten gesagt, komm, da können wir doch mal drüber sprechen. Treffen wir uns doch mal, vervollständige bitte den Satz, auf eine Tasse. Tee. Club Matte.
Alissa:Club Matte. Auch gut.
Mathias:Oder einfach, vielleicht hätte sich's ja auch durchgesetzt, dass man einfach ein Glas Milch trinkt zusammen. So auch, wenn dann große Meetings stattfinden, dann kommt jemand mit der Milchkanne.
Alissa:Aber da bleibt der Effekt aus.
Mathias:Stimmt, man muss es ja irgendwie so herstellen und kredenzen, Oder, ja, ist echt schwer.
Alissa:Vielleicht würde dann die alte Schokolade, die die aus dem, oh, ich weiß es nicht genau, ersten, ich glaub, Unzweiten Weltkrieg gab's die, die Kokablätter drin hatte.
Mathias:Oh, stark.
Alissa:Die eigentlich, also so gesehen, wir... Ich weiß nicht, ob die ob die Wirkung genauso wie Kokain ist, sehr ähnlich. Aber vielleicht war auch Kokain drin. Es war Kokain drin. Zwar nicht nur die Kokablätter.
Mathias:Ich fühl mich grad völlig unterlegen, was meinen Wissensstand angeht. Aber ich hab auch weniger Bücher gelesen, die damit zu tun hatten. Aber was ich mir vorstellen könnte, ist, dass die Welt mehr rauchen würde.
Alissa:Wenn es keinen Kaffee
Mathias:gäbe. Ja, ich glaub schon, dass Kaffee für sich treffen und einen Kaffee miteinander trinken, ist ja schon so ein bisschen so ein Ersatzprodukt für die, die sagen, man raucht zusammen. Man geht mal eine rauchen. Das ist jetzt eher kurzweiliger und spontan, weil man schon zusammen ist. Aber wir wissen's nicht.
Mathias:Wir wissen nur, wenn wir Kaffee hätten und keinen Transistor, dann würde dieser Podcast jetzt so klingen.
Alissa:Stark, ja. Ja. Sehr gut. Für für unser für unser Modell, wie wir dieses Unternehmen hier Ja. Vor allem durch die Kanäle, die wir nutzen, platzieren, wär der fehlende Transistor fatal.
Mathias:Das ist richtig. Würd ich sagen, machen wir für heute ein Haken dran. Ja. Es war eine sehr abwechslungsreiche Fragen Fragen Folge. Ich find anders als beim letzten Mal.
Mathias:Ja, doch. Deswegen gern auch Feedback und Kritik. Wir haben das wie immer hervorragend gemeistert.
Alissa:Selbstkritisch können wir sagen. Wir haben's absolut gut gemacht.
Mathias:Okay. Und jetzt würd ich sagen, beenden wir die Folge noch mit 1 Grußbotschaft. Weil wer bis jetzt drangeblieben ist, wie wir alle wissen, ist ein großer Fan. Vielen Dank dafür. Ja.
Mathias:Wem willst Du heut grüßen, Alissa?
Alissa:Ich möchte gerne die Ute grüßen.
Mathias:Boah, das ist ja richtig lieb. Ja. Warum?
Alissa:Weiß ich nicht. Ist mir vorher so eingefallen.
Mathias:Das ist aber nett. Ja. Okay.
Alissa:Ute als als treuen Fan.
Mathias:Das find ich cool. Ja. Find ich cool. Dann grüß ich deine Brüder. Okay.
Mathias:Ja. Die sind auch immer sehr korrekt, wenn man sie trifft. Ja, also Und einfach gute Menschen.
Alissa:So machen wir's.
Mathias:Grüße an Robin und Patrick. Bis
Alissa:zum nächsten Mal.
Mathias:Bis zum nächsten Mal. Vielen Dank. Tschau, tschau. Tschau.