Markentisch

Wie vermarktet man Musik in einer Welt voller Streaming, Social Media und künstlicher Intelligenz? Die neueste Markentisch-Folge gibt spannende Antworten. Dieses Mal teilen Oliver Rosa, Managing Partner von Gadget Entertainment, und Roman Camenzind, Gründer und CEO von HitMill, ihre Perspektiven auf modernes Musikmarketing in der Schweiz. 

Oliver Rosa zeigt, wie Gadget jährlich über 500 Shows auf die Beine stellt, Künstlerinnen und Künstler wie Hecht oder Dabu Fantastic begleitet und was ein erfolgreiches Festival von einem guten Konzert unterscheidet. Roman Camenzind verrät, wie bei HitMill Hits entstehen, warum sie konsequent auf Mundart setzen und wie Marken und Musikproduktionen kreativ zusammenfinden. 

Freut euch auf spannende Einblicke, persönliche Erfahrungen und praxisnahe Learnings aus der Welt der Schweizer Musik- und Entertainmentbranche.

What is Markentisch?

Zwei Marken, ein Tisch. In diesem Podcast sitzen zwei Marken, welche aus der selben Branche stammen, zusammen. Es wird jedoch nicht gegessen, sondern über Marketingstrategien diskutiert. Die beiden Marken werden von der Agentur Tincan zum Marketing ihrer Firmen befragt. So wird den Zuhörern ein spannendes Gespräch geboten, welches Einblicke in das Innere der Unternehmen offenbart.

Fragen, Feedback oder Inputs? Kontaktiere uns unter hello@tincan.ch. Wir freuen uns von dir zu hören!

Speaker 1:

Komm nicht mit dem stärksten Bild am Schluss, das war Old School, so haben wir das früher gemacht. 1, du musst jetzt mal auf das grosse Bild bringen.

Speaker 2:

Wir sind gezwungen, wenn wir keine Schraube kaufen, sondern 1 emotionales Gut, die Geschichten auf eine gute Art weiter zu erzählen und das machen wir seit vielen vielen Jahren und machen das immer mehr zusammen mit Marken.

Speaker 3:

Das ist der Markettisch, der Podcast, in dem wir jeden Monat spannende Gäste haben und sie zum Thema Marketing befragen. Mit Untertiteln von SWISS TXT Herzlich willkommen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, zur heutigen Ausgabe von Marketisch. Schweizer Musik schafft Emotionen und bewegt die ganze Schweiz. Aber hinter dem grössten Hit oder der vollsten Halle steckt nicht nur Talent, sondern auch cleveres Marketing. Wie vermarkten man Künstlerinnen und Künstler erfolgreich?

Speaker 3:

Und wie verändert Streaming oder künstliche Intelligenz Strategien in der Schweizer Musikbranche? Deren und weitere Fragen wollen wir heute im Markettisch zusammen angehen. Mein Name ist Raphael Willi, ich bin Managing Partner bei tinkan und ich freue mich sehr, dass ich Euch 2 spannende Persönlichkeiten aus dem Schweizer Musikbusiness bei Euch darf begrüssen, gemeinsam in die Welt von Musikmarketing einzutauchen. Zum einen ist es Oliver Rosa, Managing Partner und Director Artist and Brands bei Gadget Entertainment und zum anderen Roman Gamensen, Gründer und CEO von Hütmille. Herzlich willkommen bei uns am Markettisch.

Speaker 2:

Hoi, da sind wir noch bei Thilo Brand.

Speaker 3:

Vielen Dank, euch beiden, dass ihr heute den Einblick in die Schweizer Musikbranche gebt und was es heisst, Marketing dafür zu machen. Als kleines Dankeschön überreiche ich Euch gerne zum Start dieser Folge noch unser Marketistnotizbuch zusammen mit einem Übersetzungsgutschein von TransLingua im Wert von 300 Franken. Merci, dass Sie dabei sind!

Speaker 1:

Danke für die Einladung!

Speaker 3:

Bevor wir zur Frage gehen, habt ihr zuerst Gelegenheit, eure Unternehmen und eure Aufgaben in unserem Würfelspiel vorzustellen. Ihr habt je nachdem 10 sechzig Sek. Zeit, je nachdem welche Zahl ihr würfelt. Roman, möchtest du anfangen?

Speaker 1:

Selbstverständlich, mache ich gerne. Dann würfelt und 3, dreißig Sekunden. -

Speaker 3:

dreißig Sekunden.

Speaker 1:

Mein Name ist Romo Gamenzind, ich bin Liederschreiber und Musikproduzent und Geschäftsführer der Firma Hittmil. Wir produzieren Musik im Auftrag von Künstlern, aber auch von Werbefirmen. Wir haben seit knapp 10 Jahren 1 eigenes Label, in dem wir auch selber Künstler Künstler Künstler, Mundak Künstler aufbauen in der Schweiz. Die versuchen, etwas erfolgreich zu machen.

Speaker 3:

Sehr cool. Merci viel mal, Roman.

Speaker 2:

Wie fest war er neben?

Speaker 3:

Super und Time, 1 Sekunden noch.

Speaker 2:

Crazy.

Speaker 3:

Kannst du, Lieber?

Speaker 2:

Wow, zwanzig Sekunden.

Speaker 3:

Musst du 1 bisschen schneller reden, in diesem Fall.

Speaker 2:

Okay, sag einfach weniger.

Speaker 3:

Oder weniger. Sag 1 vorbei. Verant. Let's go.

Speaker 2:

Ja, mein Name ist Oliv Rosa von Gadget. Titel hast ja Du schon gesagt, für Ihre Zeit. Wir machen Konzert, mehrere 100 pro Jahr. Wir machen sechs Festivals, das Open Stück Gallen kennt man am besten, und wir arbeite auch mit Schweizer Künstlerinnen und Künstler als Managementagentur und begleitet sie auf ihrem Karriereweg.

Speaker 3:

Top, hey, danke noch beide schon mal für den ersten spannenden Einblick. Dir wäre Sinn, was ihr macht. Jetzt kann mir aber natürlich noch 1 bisschen ins Detail geben und 1 bisschen mehr über eure beiden Firmen erfahren. Oliver, euer Slogan ist: Everything Music. Ihr versteht euch als dreihundertsechzig Grad Agentur in der Schweizer Musik- und Eventbranche und ich möchte unvergleichbare Liveerlebnisse schaffen.

Speaker 3:

Ihr macht Events und Festivals, wie du gesagt hast, zum Beispiel Openair Stück Gallen, ihr habt auch 1 eigenes Label, also 1 sehr breites Angebot, das ihr macht. Wo drin liegt für dich da der grösste Mehrwert von diesem dreihundertsechzig Grad Ansatz?

Speaker 2:

Es hat verschiedene Facetten. Zum einen ist der Schweizer Markt, der nicht riesig ist, wo die Wege kurz sind, wo man 1 Netzwerk recht schnell beleben kann

Speaker 3:

kann und

Speaker 2:

ich glaube, da sind wir auch 1 guter Dienstleister, wenn wir die ganze Wertschöpfung könnte spielen und ich glaube, dass unsere Künstlerinnen und Künstler Freunde profitieren. Man Know how in den verschiedensten Bereichen von dieser Wertschöpfung und könnte das ausspielen und rein im Dach. Ich glaube, das ist für die Aktion auch für unsere Brandpartnerin 1 großer Vorteil.

Speaker 3:

Und Roman bi Hittmilieu haben ja schon über 3000000 Tonträger verkauft und schon Dutzende Gold- und Platin Auszeichnungen bekommen. Was hast du das Gefühl, was was macht eure Musikproduktionsfirma so erfolgreich?

Speaker 1:

Die Idee ist bei uns immer, eine Schnittstelle zu finden zwischen dem Künstler und dem Markt. Ich versuche, rauszustellen, welche Facetten des Künstlers als Mensch, aber auch als musikalischen Arbeit, hat Potential, einen möglichst grossen Markt zu finden. Das dann musikalisch, aber auch im ganzen Marketing im Verkauf zu erzählen.

Speaker 3:

Wenn wir das Thema Marketing haben oder wie ihr aufgebaut seid, wissen wir, wie gross ist euer Team insgesamt und wie viele Leute kümmert sich die ganze Marketing Promotion Geschichte, Roman, von der Natur?

Speaker 1:

Bei uns sind es insgesamt vierzehn Leute und Marketing Promotion sind 4 Leute, die sich darum kümmert.

Speaker 3:

Und bei dir, Oliver?

Speaker 2:

Wir haben mit Inhouseagenturen, wo man wie Partnerin zusammen arbeitet 75 Leute bei uns und im Marketing, wenn man Sales mit dir rechnet, es nutzen Leute.

Speaker 3:

Eure Firmen sind beide sehr vielseitig im Musikbusiness tätig, haben aber auch Gemeinsamkeiten, nämlich dass ihr beide 1 eigenes Label auch habt, das ihr Künstler nicht nur managt, sondern auch ihre Musik selber veröffentlicht und promoten. Bei Hitmers sind das zum beispiel Bands wie Stauden Gang, Heimweh oder Megawatt. Bei Gadgets sind Bands wie Hecht, Pegasus oder Double Fantastic. Wenn ihr an die Vermarktung von den Künstler zum beispiel denkt: Was funktioniert bei euch am besten? Welche Kanäle sind da am erfolgreichsten?

Speaker 1:

Beim Marketing und bei den Promost eines Künstlers probierst du, möglichst viele Kanäle zu bespielen, eine möglichst breite Bevölkerung zu erreichen. Grundsätzlich bei einer Lancierung von einer Band ist Musik sicher das Hauptprodukt, welches möchtest du den Leuten zeigen? Es eignet sich Formate wie Radio und Social Media besser als zum Beispiel der Print. Print eignet sich gut, den Band oder den Musik am Profil zu geben, damit man als Mensch kennenlernt. Radio ist mittlerweile relativ schwierig.

Speaker 1:

Die Formatierung der Radios ist schwierig, dort hineinzukommen. Viele Radios spielen zum Beispiel keine Mundrappband. Wir sind sehr stark mit Mundrappband. Das heisst Social Media wurde für uns 1 immer wichtiger Kanal, wo wir auch sehr viel investieren und auch sehr viel Kompetenzen aufbauen können in den letzten 5 bis 10 Jahren.

Speaker 3:

Okay, bei mir ist das bei euch eigentlich?

Speaker 2:

Ähnlich. Ich glaube, bei uns ist das nicht angefasst. Wir haben die genannten Bands im Label, wir machen ja aber auch Artist Management, eigentlich vor allem Artist Management für insgesamt rund 10 Bands und so ist immer 1 bisschen von Profil zu Profil anders, je nach Künstler. Es gibt Acts wie Pegasus, so sehr starkem Radio stattfindet. Dann gibt es aber auch Acts, die aus dem Hip Hop Bereich kommen, wo Social Media sicher das wichtigste Tool ist.

Speaker 2:

Vermarktung ist 1 weiter Begriff, bedeutet für uns auch, dass wir mit Marken zusammenschaffet, mit den Künstler und Künstlerinnen, versucht umzusetzen über die Wege mit ihnen zu erzielen und versuchen, dort auch Geschichte zu erzählen und am besten Fall kann man das miteinander verbinden und zwar Reichweite erreichen und so versuchen wir sehr tälermade von Hack zu Hack anders zu arbeiten.

Speaker 3:

Okay, auch spannend. Also aber auch so etwas zielgruppenspezifisch in dem Fall auch, je nachdem wie das Profil von einer Band aussieht.

Speaker 2:

Ich glaube das ist unabdingbar. Es ist ja so, dass Konsumenten wollen ja nicht Band oder eine Nackt als als kommerzielles Produkt anschauen, sondern es ist letztendlich Kunst. Es geht darum, dass Leute sich mit dieser Künstlerin identifizieren und das ist manchmal 1 feiner Grad, den man in der Vermarktung beachten muss. Da hilft Erfahrung und eben für den richtigen Eck auch das richtige Tool zu finden.

Speaker 3:

Wie wichtig sind Musikvideos heute noch? Das visuelle Storytelling, das früher recht wichtig war? Mit dem MTV zum Beispiel? Ist das heute auch noch?

Speaker 1:

Es ist sicher nicht mehr so wichtig wie es zu Zeiten von MTV oder Viva, aber ich finde es nach wie vor wichtig, weil es gibt ja die Möglichkeit, gleich während einem Musikvideo auch den Künstler visuell zu profilieren und zu positionieren. Es ist aber natürlich so, dass du heute mehr Views auf kurzen Ausschnitte auf dem Videoclip auf den Social Media hast als auf dem gesamten Clip. Aber trotzdem, den ganzen Clip produzierst, hast du noch entsprechende Videos, die du kannst in Kurzformate abfeuern auf den Social Media Kanälen, wo die Aufmerksamkeitspanne natürlich nicht unbedingt zulassen, dass die Leute 3.5 Minuten lang einen Videoclip schauen wollen.

Speaker 3:

Aber sie sehen dann vielleicht einen kurzen Clip, findest es Lego cool und gehen es nachher noch auf Spotify gelassen oder so?

Speaker 1:

Ja, das siehst du schon. Du siehst auch, dass die Songs auf Spotify gelöst werden, auch Videoclips auf YouTube geklickt

Speaker 3:

werden. Ja, das im Verhältnis, okay, cool.

Speaker 2:

Also ich bin beim Roman ich glaube Bewegbild wurde aber grundsätzlich eher wichtiger. Ich glaube aber, das mittlere Format von einer Songlänge ist tatsächlich nicht mehr so entscheidend. Aber was wir jetzt haben dürfen merken, dass auch lange Formate – eben Dokumentationen über eine Band, wegen der Dok, auf SRF, das Abo hat eine Dok gehabt. Das sind Formate, die funktionieren, weil sie halt einen Einblick hinter die Kulisse vor den Acts gestattet und dann sowohl im linearen Fernsehen funktioniert, aber auch on demand und über längere Zeit eine Band zugänglich zu machen. Insofern ist Bewegbild in meinen Augen wichtiger geworden als früher, einfach nicht in dem 3 zu dreißig Format.

Speaker 3:

Ja, ich habe da auch gesehen, von Pegasus, das cool, einen Blick in die Kulisse zu bekommen dort. Ihr habt ja neben dem eigenen Label auch das ganze Live Entertainment, eben Festivals und Eventmanagement. Wie unterscheidet sich das vielleicht im Vergleich zu, wenn jetzt 1 neues Album rauskommt in der Vermarktung, gibts den Unterschied oder ist das eigentlich recht ähnlich?

Speaker 2:

1, das ist total anders. Ich glaub es sind verschiedene Disziplinen. 1 Festival ist jetzt eigentlich 1 Brand, wo man pflegen muss, vielleicht ähnlich wie eine Marke aus einem anderen Bereich. Das ist eine Identifikation, wo die Leute dann haben mit mit der Marke. Das lebt nicht nur von einem Line-up von Künstlern, sondern halt auch von Erlebnissen, von was passiert mit mir während den 3 Tagen, was was kann ich sehen, wer treffe ich?

Speaker 2:

Und vielleicht vergleichbar mit einem Hotel oder einer Reisedest Nation in der Vermarktung, du musst den Brand hochhalten. Klar, Künstlerinnen und Künstler auftreten, das ist 1 entscheidender Punkt, aber weitaus nicht der einzige, wo wir, wo wir in der Vermarktung berücksichtigen müssen. Und Shows ist eigentlich eine Bekanntmachung, dort zählen aber auch natürlich Kanäle der Künstler selber - sehr wichtig

Speaker 1:

-

Speaker 2:

wo ihre Leute über die bevorstehenden Shows informieren und wir versuchen, das zu multiplizieren und ja, es unterscheidet sich sehr, währenddessen neben einem Künstler und die Karriere vom Künstler viel langfristigere, immer anwährende Marketingthematik ist.

Speaker 3:

Ja, ja. Und wie früher fängt jetzt so bei euch die Promotion an für einen Event?

Speaker 2:

Und dort darauf war eine kleine Show in einem Club mit 100 200 Leuten, natürlich nicht die gleiche Marketinganspannung dahinter wie e Show wie Taylor Swift im letzigen Grund. Dort haben wir achtzehn Monate gearbeitet auf die 2 Shows hi in der Vermarktung und wie gesagt, e Clubshow ist dann pflicht 2 Wochen vorher, wo man 1 bisschen intensiviert.

Speaker 3:

Und Roman, bei euch, bei Hittmer, wie geht ihr zum Beispiel vor, wenn ihr eine neue Band ins Label aufnehmt? Habt ihr da gewisse Zielgruppe, die ihr bewusst wollt erreichen wollt und sucht eine passende Band dazu? Oder ist es umgekehrt?

Speaker 1:

Also ja, wie gesagt, wir überlegen uns natürlich schon vorher: Gibt es auch einen Markt für die Musik oder für die Band, die wir machen. Unser Firmenname ist Hittmille und das ist auch 1 Markenversprechen. Also wir sind sehr popmusikorientiert, sehr kommerziell orientiert, auch in der eigenen musikalischen Vorlieben vom Team und von mir. Und das sind schon natürlich wichtige Gedanken, die wir aber auch offen mit den Künstler besprechen und Musikszene weiß eigentlich, was wir in dieser Art und Weise arbeiten. Ich glaube, jeder Mensch und jeder Musiker hat sehr viele Facetten oftmals.

Speaker 1:

Musiker machen automatisch das, was naheliegend ist. Also wenn jemand selbst eine rockige Stimme hat, dann macht der Rock. Wenn jemand gerne Hip Hop hört, macht er Hip Hop. Und Man überlegt sich vielleicht gar nicht unbedingt, was könnte man sonst noch machen mit seinen Talent? Wir verstehen das als Sparringpartner.

Speaker 1:

Schon vorher, also vor dem wir angefangen, Musik zu machen, reden wir sehr lange und intensiv mit den Künstler, ihn kennenzulernen und herauszufinden eben, wo gibt es noch einen Aspekt von ihm, wo so noch nicht erzählt worden ist.

Speaker 2:

In

Speaker 1:

der Musik kommen pro Tag, das letzte Mal gehört, zehntausend neue Songs auf den Markt. Also es ist wahrscheinlich der übersättigste Markt, den es überhaupt gibt, ist der Musikmarkt. In unserer Meinung muss irgendetwas anbieten im übersättigten Markt, das einzigartig ist und nicht schon hundertfach oder tausendfach gibt. Das ist bei Mundart deutlich einfacher als beim Englischen. Englisch wird sehr schnell sehr irrelevant.

Speaker 1:

Aber auch beim Mundart muss man überlegen, was kann ich machen. Was verkörpert der Künstler? Wo ist seine Geschichte interessant? Wie kann ich diese Geschichte musikalisch hervorheben? Ich glaube, wenn du das schaffst, das ist unsere elementare Stärke, dann ist nachher auch das Marketing und Promotion einfacher.

Speaker 1:

Du weisst nachher, du hast nachher die Geschichte, du weisst was erzählst, du weisst was, was, ja, über welche Kanäle und was ist der Inhalt deiner Geschichte und das setzt sich durch über die Visuals, über die Musik natürlich, über den Künstler. Das kommt ja vom Künstler raus. Das macht den ganzen weiteren Schritt

Speaker 3:

vielleicht einfach. Die Markeidentität schaffen für den Künstler?

Speaker 1:

Ja, das passiert automatisch. Der Hintergedanke ist nicht: Wir schaffen jetzt eine Markenidentität. Ich versuche, etwas Spezielles, Künstler zu extrahieren und Musik daraus zu machen, gibt das nachher alles alles weitere Wert vor. Im Zentrum steht der Künstler und was er mit sich bringt. Jeder Mensch hat mehrere Facetten, das wissen wir auch.

Speaker 1:

Die Frage ist dann einfach: Welche Facetten willst du in der Musik eigentlich hervorheben? -

Speaker 3:

Okay spannend. Und neben den eigenen Künstlern habt ihr auch Firmen, bei denen Werbeproduktionen machen. Weil da läuft da so eine Quiz. Kommt die automatisch davon, weil sie es schon kennen? Geht die aktiv auf Sie zu?

Speaker 3:

Wie sieht das aus?

Speaker 1:

Das war am Anfang, dass viele Agenturen von uns zugekommen sind. Die erste Agentur war Rat, der für einen Unfall, für die Slow Down Take Easy Kampagne von uns zu ist. Und die haben auch von uns gehört, weil wir die Erfolg hatten mit Baschi und mit Lovebox damals und so weiter und Adrian Stern. Und so sind wir eigentlich in der Werbung gekommen. Die Werbung ist uns angegangen.

Speaker 1:

Das hat sich über Mund zu Mund Propaganda immer grösser worden.

Speaker 3:

Okay, also nicht aktiv von euch angezogen, sondern einfach so entstanden? Ja. Okay, cool. Was habt ihr das Gefühl, war es in den letzten paar Jahren 1 Best Practice Beispiel oder eine erfolgreiche Aktion, bei der wir gemerkt haben, das, was wir dort gemacht haben, das hat megaviel uns gebracht an Zuschauern, an neuen Hörer oder Käufer von Tickets.

Speaker 2:

Ich glaube, in unserem Fall haben wir jetzt an die Künstlervermarktung gedacht, sicher die Beispiele, die ich vorhin schon erwähnt habe, die die Dokumations auf dem linearen unten, eben auch Un Demand TV, die aber eine große Reichweite haben, wo eben dann eine Band nahbar machen. Ich glaube, das ist etwas, wie ich über den Daily Social Media Feed hinaus in einer Breite behaupten kannst. Und das soll die Wichtigkeit von Social Media überhaupt nicht schmälern, aber Du kannst eben aus dem Ganzen austreten. Roman hat die Zahl vorher gesagt, er hat zehntausend neue Songs jeden Tag, das muss man sich mal vorstellen. Natürlich ist dann in der Schweiz dieser Mensch kleiner, aber auch da wird man jeden Tag mit so viel Content konfrontiert, dass so 1 bisschen über dieser Nebelgrenze etwas, was vielleicht auch Old School wie so 1 TV Format tönt, schon eine grosse Reichweite erreichen kann.

Speaker 3:

Das Thema Anzahl Content nehme ich gleich kurz auf. Mit den neuen KI Tools wird das wahrscheinlich noch zunehmen, dass pro Tag noch viel mehr Leader raus kommen? Wie seht ihr das als Risiko oder eher als Chance, die KI Tools selbst zu nutzen? Was ist die Vor- und Nachteile für Euch?

Speaker 1:

Im Moment überwiegen Ihnen die Vorteile, dass es KI Tools gibt, die bei uns den Produktionsablauf verschnellert. Also im Studio gibt es noch nicht riesige KI Tools die wir einsetzen können. Natürlich gibt es ja jetzt schon viele Songs, die gänzlich auf KI gemacht werden. Aber das spielt keine Rolle, ob 10'000 neue Songs pro Tag raus kommen oder 100'000. Das ist gar nicht mein Markt.

Speaker 1:

Mein Markt ist nicht der englische Markt. Mein Markt ist der Mundort Markt. Bis wir uns so weit sind, dass gute Songs in Dialektschreiber sind, dann bin ich vielleicht bald mal pensioniert. Das heisst, ich habe noch 1 bisschen Zeit. Aber ich sehe dort die Bedrohung für unser Business Case nicht.

Speaker 3:

Wie siehst du?

Speaker 2:

Ich glaube, da ist es 1 effizientstool im Moment noch, aber natürlich auch 1 Kreationenstool. Das kann man nicht von der Hand weisen. Aber ich bin gerade wieder mal auf eine MTV Unplugged Aufnahme von Max Herren, den Joey an der Laune gestossen, da Freundeskreis damals, und hab mir schon gedacht, es gibt einfach Sachen, die so gut altert, weil es eben wirklich Kunst sind. Und ich bin überzeugt, dass KI 1 kreatives Potenzial hat, aber ich glaube, aus dem Ganzen raussteche dann Leute, die eben nicht etwas reproduzieren, wo eine success Story hat, sondern wo etwas aus sich heraus schaffen. Und ich glaube, das ist der kulturelle Approach, wo unsere Branche halt ausmacht und darum sehe ich Ihnen die Vorteile der Effizienzsteigerung und mache mir jetzt nicht so Sorge, dass das der Mensch in seiner künstlichen Kraft einschenkt.

Speaker 3:

Ja, okay, spannend. Und eine andere Technologie, die es schon länger gibt, ist der ganze Streamingbereich. Der hat ja auch die ganze Musikszene stark verändert in den letzten paar Jahren. Wie fandet Sie das Gefühl, dass es der Einfluss des Streamings auf die Marketingmassnahmen oder das Marketing für den Künstler gab? Es

Speaker 1:

hatte einen grösseren Einfluss auf die gesamte Business Case der Künstler. Früher hatte der Vertrieb Musik von Musik aus dem Verkauf von CDs, Kassetten oder Platten, die Hauptdynamikquelle. Heute war die Hauptdynamikquelle der künstlerische Live Spielen. Das ist weniger skalierbar. Eine CD ist natürlich hochskalierbar und du kannst mehr drucken, aber in der Regel kannst du nicht mehr als 1 Konzert pro Tag spielen.

Speaker 1:

Das hat der ganze Business Case etwas verändert. Das hat auch in der ganzen Wertschöpfung einer Band eigentlich Plattenfirmen, so wie man sie früher kennt, etwas weniger relevant gemacht und das Booking und das Management wichtiger gemacht.

Speaker 2:

Das ist noch alles was Roman gesagt hat, würde ich bei Pflicht, aber ich glaube, das war noch radikaler, als man es so sehen würde. Ich glaube, Streaming hat ja auch Zugang simplifiziert. Also, das heisst, während man früher einen Händler finden musste, der an das Produkt geglaubt hat und sagte: Ich nehme jetzt das in meine 3 Laufmeter in der Filiale XY, ist man automatisch demokratisch eigentlich bei den Konsumenten und das hat sehr vieles verändert. Das führt etwa zu der hohen Anzahl und so verteilt sich halt das Geld auch Typ bereit, für Musik ausgegeben, auf viel viel mehr Künstlerinnen und Künstler und das hat dazu geführt, dass die Mehrheit sich so verändert hat. Und wiederum hat das natürlich einen großen Druck auf die Live Branche geübt, weil die Gagen entsprechend stärker Druck werden veranschlagt, muss so sagen, die sind exorbitant gestiegen.

Speaker 3:

Dass alle abhängig sind davon?

Speaker 2:

Weil es die primäre Einnahmequelle ist, ja, und das hat auch schnell aufgemacht, für die ganz großen Künstler positiv, weil die verdienen wirklich sehr gut zu gelten damit, aber am Anfang einer Karriere werden so viel Anteile von einem Budget, einem Festival oder allgemein von einem Live Veranstalter auf die großen Acts gelegt, dass die kleinen Acts immer weniger verdienen. Und wenn dann die Namen weggehen vom Recorded Business und im Live Business viele Jahre eben hingenügen, Kosten zu decken, dann wird Musik immer mehr zum Investment und jungi Talent werden das Investment immer weniger selber können stammen und ich bin mir nicht sicher gesund die Entwicklung ist.

Speaker 3:

Aber für junge Künstler, zu meinen positivstreaming, weil viele einen einfachen Zugang haben, aber den Sprung zu schaffen oder diese Schwelle zu erreichen, das ist eine Challenge.

Speaker 2:

Es gab Streaming hat die Rekorde Branche gerettet. Ich glaube, alles andere wäre falsch. Ich habe lange bei einem Label geschafft. Ich bin genau in der Zeit, wo Streaming sich angefangen etabliert bei Warner Music gewesen. Insofern muss man diesem Phänomen auch Respekt sollen.

Speaker 2:

Ich glaube, die erste Branche, die sich digitalisiert hat im weitesten Sinn. Aber Vergütigungen sind sehr schlecht, Künstlerinnen und Künstler werden schlecht vergütet für Streamingplattformen und das ist sicher 1 erster Punkt den man vielleicht mal ansetzen könnte.

Speaker 3:

Wenn ihr jetzt hervorschaut, eben in den nächsten paar Jahren eben keine Themen, haben wir schon 1 bisschen besprochen. Gibt es irgendwie andere Trends jetzt in der Musikbranche oder Herausforderungen, die Sie sehen und auf Euch zukommen?

Speaker 1:

Ich glaube, die grösste Herausforderung ist, dass sich eigentlich die Kommunikation Marketing Promotion ist eigentlich Social Media das, was Spotify im Vertriebsmarkt war. Das ist auch eine Demokratisierung. Ich bin nicht mehr als Band von 3 4 Medienhäusern abhängig, die einen Door keeper zuhalten können und niemand wird jemals meinen Sohn hören und von mir hören. Sondern ich kann über Social Media selber Lärm machen und auf mich aufmerksam machen. Das ist sehr wichtig.

Speaker 1:

Das ist bei uns 1 wichtiger Teil von unserer Firma, wo wir Zeit und Geld investieren. Das ist Social Media. Wo wir jetzt auch sehr grosse Stärke aufgebaut haben in den letzten Jahren im Bereich Künstlermarketing über Social Media. Was dort aber die Herausforderung ist, dass sich die Trend ständig verändert. 1 Trend ist auch sehr schnell ausgespielt.

Speaker 1:

Wenn du einen Trend feststellst, wie Künstler oder andere Künstler etwas machen, wie sie Social Media Posts und Ramakurg aufgebaut, wenn du dann das Gefühl hast, ich habe noch in 2 Monaten gekommen, dann wird es schon übergestrichen,

Speaker 2:

weil die

Speaker 1:

Leute haben es schon gesehen und erkennen und durchschaut schon. Das heisst, du musst auch immer etwas antizyklisch Oder wenn du einen Trend aufsch schnappst, musst du schnell schnell aufschnappen. Musst du ihn zuerst erkennen und musst auch selbst Konsument sein, diesen Trends zu erkennen und dann auch umsetzen zu können. Das hat zum Beispiel nur schon alleine die Dauer, wie lange 1 Song geht, ist massivst kürzer worden, weil die Aufmerksamkeitsspanne von den Leuten kürzer wurde. Du hattest früher in der Regel so 3.5 Minuten Songs.

Speaker 1:

Oftmals hast du noch irgend einmal mit dem zweiten Refrain, hat sich den Song nochmals geändert, hat auf den Text- und musikalisch Ebene nochmal eine neue Facette gebracht, ist am Schluss nochmal zurück im Refrain. Ist eine klassische Songwriting Struktur. Das machst du heute nicht mehr. Nach zweieinhalb Minuten ist der Song fertig, es geht gar niemand mehr weiter. Und Du musst sehr schnell auf den Punkt kommen, sowohl in der Musik als auch in der Kommunikation.

Speaker 1:

Wenn wir Texte schreiben, es muss von Beginn an Bullet Points ganz am Anfang sein. Wenn wir einen Song schreiben, Bullet Points am Anfang, Bei einem Videoclip, einem Social Media Post, hocke am Anfang. Also, das ist Ich finde das mega spannend. Da kannst du wirklich zusehen. In dem Moment, wo du das für Social Media machst, ist es, wenn du deine Reichweite vergrösserst.

Speaker 1:

Komm nicht mit dem stärksten Bild am Schluss. Das war Old School, wir haben es früher gemacht. Man hat eine Dramaturgie aufgebaut, die Schicht erzählt und am Schluss hat man dann 1 grosses Bild gebracht. 1, du musst jetzt mal wieder das grosse Bild bringen. Nicht zu lange, sondern musst es dann auch wieder wegnehmen, damit die Leute zuschauen, wie es entsteht.

Speaker 1:

Das ist ganz anders, wenn wir in diese Formate laufen. Finde ich mega spannend. Aber das ist auch wirklich eine Herausforderung. Das ändert sich ja im Wochen oder spätestens im Monatstakt.

Speaker 2:

Wenn ich mir Roman zulöse, ist es die Bestätigung für meinen Gedanken, den ich mir gemacht habe, als du diese Frage gestellt hast. Ich glaube, ich kann darauf hinweisen hinweisen, dass wir als Entertainment Branche eigentlich sehr gute Storytelling sind und dass mir eigentlich auch als Agenturen interessant sind Brands zu helfen, Stories zu erzählen, weil ich pflicht dem Roman total bei. Und wir sind gezwungen, wenn wir keine Schraube verkaufen, sondern 1 emotionales Gut, die Geschichte auf eine gute Art weiterzuerzählen. Das machen wir seit vielen, vielen Jahren und machen das immer mehr auch zusammen mit Marken. Weil ich glaub, wir können da von mehr Erfahrung als vielleicht andere Branchen zerren.

Speaker 2:

Eben A) wegen der Digitalisierung, die in der Musik sehr früh gekommen ist, B) weil Social Media von Content Owner natürlich stark bespielt worden ist, ganz am Anfang, und wir Know how haben können in dem Bereich gewinnen. Und wenn ich jetzt einen Trend im MAD mit unseren Schweizer Künstlerinnen und Künstlern anschaue, ist es sicher der, dass wir in den Brand Partnership immer stärker sind und dass wir dort auch die Hand bieten für Marken, die eben das feine Know how sich gar nicht aneignen können, das wir haben, eine Geschichte so zu erzählen, dass sie eben glaubwürdig und emotional ist.

Speaker 3:

Kannst du noch 1 Beispiel erzählen von so einer Brand Partnership?

Speaker 2:

Wir haben viel so Themen, wir haben mit dem Stress eine Postkampagne gemacht, wo es Nachhaltigkeit von wenig Food Waste in den Kühlschenkeln. Klingt total trocken, ist am Schluss 1 emotionaler guter Clip worden, der dann über 2 Jahre bespielt worden ist und von diesen Beispielen gibt es viele und soll aber nicht nur bei Acts bleiben, gerade auch bei Aktivierungen von Marken an Festivals. Natürlich kannst du einfach die Fläche mieten und irgendein paar Katalog dort verteilen, wie man es seit achtziger Jahren gemacht hat, und das funktioniert heute eben nicht mehr. Du musst ja deine Aktivierung noch abzählen, du musst sie bei Social Media nochmal erzählen, neu, und dort haben wir als Branche viel Erfahrung und ich glaube, wir sind gut beraten, diese Erfahrung halt auch für Dritte zu monetarisieren.

Speaker 3:

Sehr cool. Jetzt, wenn jetzt jemand zuhört, wo junge Künstler, junge Künstlerin ist, was muss er machen, dass ihr auf ihn aufmerksam oder sie aufmerksam werdet?

Speaker 2:

Ich glaube, man muss schon viel früher Aufmerksamkeit gewonnen haben, bevor wir es merken. Also ich glaube, 1 Akt in Kontakt mit einem Akt zu treten, wo nicht schon Social Media Community hat, wo nicht schon erste Shit gemacht hat, ist meistens 1 schwieriges Unterfangen. Weil es zeigt ja eigentlich, wie viel Eigendynamik in so einem Künstler steckt und wenn die Eigendynamik nicht da ist, wenn man jetzt selber bereit ist, den Karren zu fahren, blöd gesagt, dann können wir auch nicht helfen. Und ich glaube, das ist so die Nadel im Heuhaufen, der jetzt besonders Talent hat, das gibt's. Ich glaube, das ist die Ausnahme.

Speaker 2:

Mir könnte helfen, jemand auf dem Weg das zu multiplizieren, wie die Person kann.

Speaker 1:

Ja, ich könnte höchstens das sagen. An einem Künstler würde ich einfach als Input geben. Er soll sich fragen, mache ich das, was mir naheliegend ist oder mache ich das, was mir wirklich entspricht? Entspricht diese Musik dem, wenn ich mich als Mensch sehe und mein Umfeld mich als Mensch sehe? Auch dort gibt es manchmal Unterschiede, wenn man sich selber sieht und wie das Umfeld wahrnimmt.

Speaker 1:

Mehr hinterfragen was man als Musiker macht. Man ist jung, man hat seine Idole. Man versucht sich auf der Musik, in denen man hört. Irgendeinmal ist man dort drin gefangen und überlegt sich gar nicht mehr, ob das eigentlich wirklich einem entspricht. Man entwickelt sich in einem Leben und hat vielleicht mit fünfundzwanzig einen anderen Bezug zum Leben als mit fünfzehn, als mit dem angefangen hat.

Speaker 1:

Das ist noch wichtig. Wenn ich jetzt eine Stimme habe und alle sagen mir, ich habe eine Stimme mit Damy Winehouse, wie fest macht es Sinn, dass ich Musik mache mit Damy Winehouse? Weil es gibt ja schon Damy Winehouse. Das sind so Sachen. Probiere dich zu hinterfragen, künstlerisch ganz essenziell.

Speaker 1:

Und dich zu fragen was kann ich dazu beitragen künstlerisch in einem Markt, wo zehntausend neue Songs pro Tag und jetzt so verschiedene zwanzigtausend neue Songs pro Tag rauskommen.

Speaker 2:

Ich könnte höchstens einen Aufruf machen, weniger einen Rat, ich rufe junge Frauen auf, getrauet euch, machen Musik, wenn wir eine Schweizer Mehrheit, gerade Mundart, ausser im Urban Bereich entfernt Hip Hop oder nah bei Hip Hop, gibt es kaum Frauen, wo das machen. Und es gäbe 1 Riesenmarkt dafür und es ist auch wichtig, dass junge Frauen auch als Rollmodel für die nächste Generation Musik machen in der Schweiz und ja, das, das würde ich gerne anregen.

Speaker 3:

Ja, 1 Kurzschluss Schlusswort.

Speaker 1:

Guter Punkt.

Speaker 3:

Merci, wenn wir. Wir sind langsam am Schluss der heutigen Folge angelangt und damit auch bei unserer Abschlussfrage. Die stelle nämlich nicht ich, sondern ihr euch gegenseitig. Was gibt es, was euch noch wundern würde vom anderen?

Speaker 2:

Hütmild steht, wie eben das Marktversprecher, den Roman ich ja erwähnt, für Popmusik, verbreitete Musik, wo Roman ich auch sagt, er hat selber Lust und ich weiß, das stimmt. Und dass er sicher 1 Musiker hat, Musikalischer für etwas wirklich Wirers. Mich würde wundern, was das ist.

Speaker 1:

Ich habe früh Metal, 1, das war wirklich schwierig. Ich hatte Metal Phase, ich hatte meine Hip Hop, Eiste Boys, Randy MC Phase, meine Teppest Mode Phase. So richtig weird, wenn es richtig abgedreht ist, höre ich es selbst nicht. Es gibt schon so Projekte, die ich gemacht habe, aber selber zu wenig Ja, die Frage an dich ist: Was ist das letzte Konzert, das du warst, das dich richtig begeistert hat?

Speaker 2:

Gut, ich bin 1 grosser Tweets Fan. So groß, dass obwohl mir Street veranstaltet, ich es lieber im Ausland gehen gehen, weil das einfach intensiver ist. Ich bin Manchester in den Street schauen, wo die Leute durchaus schon Bier oder 2 getrunken haben und still sicher jedes Wort mitgesungen haben. Und es sind ja viele Wörter, die so einem Streetskonzert fallen. Das ist so mein, ja, das ist so mein Lieblings Act und ich würde das Beispiel ziehen.

Speaker 1:

-

Speaker 3:

Okay, spannend. Vielen Dank für die gegenseitigen Fragen und natürlich fürs Gespräch insgesamt. Es war sehr spannend, einen Einblick in die Marketingwelt der Schweizer Musik Branche zu bekommen und was es so braucht, erfolgreich zu sein. Danke schön durfte ich euch zum Start schon überreichen und dann wünsche ich euch weiterhin alles Gute und viel Erfolg mit euren Firmen, eurer Musik, eurer Künstler und eure Events. Hoffentlich bis bald.

Speaker 1:

-

Speaker 2:

Danke euchfalls. - Danke, Raffael, Merci für die Einladung.

Speaker 1:

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Speaker 3:

Und auch zuhause, vielen Dank fürs Zuhören und Dabeisein. Ich würde mich freuen, wenn ihr den Markettisch auf Eurer Lieblingspodcast Plattform bewertet und abonniert, damit Ihr in Zukunft keine Folge mehr verpasst. Alles Gute und bis zum nächsten Mal! Das war's mit der heutigen Folge von Market Tisch. Heute mit Raphael Willi in der Moderation und Nicolini Neichchen in der Produktion.

Speaker 3:

Der Market Tisch wird produziert von Tinken für Missione, wo begeistered.