Der stoische Pirat ist auf der Suche nach dem Schatz des guten Lebens. Er trifft auf seiner Reise auf philosophische, psychologische und politische Fragen. Die Absicht der stoischen Piraten ist es zum kritischen Nachdenken anzuregen und zu mehr Menschlichkeit, Grossmütigkeit und Zivilcourage zu motivieren. Die Piraten gaben sich nicht mit den herrschenden gesellschaftlichen Normen zufrieden, sie stellten in Frage und versuchten neue Wege zu gehen. Der Podcast richtet sich an offene Menschen, an Querdenker, an solche, denen die heutige Streit- und Diskussionskultur zu einfältig, rechthaberisch und politisch korrekt geworden ist.
Laura Müller: Der Punkt ist wir jeden Tag funktionieren aufgrund von Mustern. Ansonsten wäre unser Gehirn völlig überlastet. Das meiste sind unterbewusste Muster. Wir sorgen nicht dafür, dass unser Herz schlägt, dass das Blut von A nach B transportiert wird Usw. Ja, und Muster halten uns am Leben und Muster lassen uns natürlich auch sozusagen den Zugang zu dem, was wir leisten bzw was wir bewirken können. Gefällt mir besser. Erlauben Sie uns? Ja und unsere Muster erlauben uns aber in dem Sinne sozusagen nicht, darüber hinaus zu wirken, wenn wir diese Muster nicht brechen. Manche Muster dienen uns für eine gewisse Zeit, vor allem in jüngster Kindheit, wo die meisten Muster sich etablieren. So kommen wir sozusagen werden wir am sichersten. Erwachsenen überleben wir am sichersten. Irgendwann. Aber, als Erwachsene gibt es bestimmte Muster in uns, die funktionieren immer noch weiter. Muster von unseren Eltern, Mustern aus der Schule, Mustern, die wir in unserer Gesellschaft gelernt haben. weil man das hier so tut. Aber weil man etwas so tut, heißt das noch lange nicht, dass es der beste, der effektivste oder der sinnigste Weg nach vorne ist. Und gerade wenn wir das Thema Innovation, was ja heute von rechts nach links, nach oben, nach unten bewegt wird, mal wirklich anschauen, Was heißt denn Innovation? Das ist wirklich neu und neu kann nicht von Altem kommen. Es geht nicht. #00:00:00-0# - #00:01:20-0#
Der stoische Pirat: Liebe Piraten, Philosophen, Ketzerdenker und Humanisten, herzlich willkommen auf dem Schiff des stoischen Piraten und auf unserer Suche nach dem Schatz des guten Lebens. Mein Name ist Matt und ich bin der Gastgeber des Podcasts, der stoische Pirat. Und in der heutigen Folge sprechen wir über Leadership. Ich habe nämlich einen Gast bei mir. Eine ganz faszinierende, inspirierende Frau. Es ist Laura Nicole Müller. Bereits in ihren 20er Jahren durfte oder musste sie zwei Unternehmungen führen. Wir hören dann mehr darüber. Heute ist sie die Inhaberin der Unternehmensberatung Holistic Consult. Ist das richtig? #00:01:26-0# - #00:02:09-0#
Laura Müller: Laura Das ist richtig. #00:02:09-0# - #00:02:10-0#
Der stoische Pirat: Es freut mich, dass du hier bist, Laura. Und ja, ich habe es gesagt. Eine inspirierende Person voller Energie. Auch heute habe ich das Gefühl, du hast du. #00:02:11-0# - #00:02:20-0#
Laura Müller: Absolut. Ich freue mich sehr, mit dir heute hier zu sein. In Bern. Und ja, ich. Was auch immer kommt, darf sich zeigen. #00:02:20-0# - #00:02:28-0#
Der stoische Pirat: Gut, ich habe es gesagt. Im Intro. Du hast bereits als. Ja, in jungen Jahren. Du warst Mitte 20. Hattest du schon die Möglichkeit, eine ein oder zwei Unternehmung zu führen? Ich habe gesagt, du musst es auch führen. Erzähl uns mal, wie kam es dazu? #00:02:29-0# - #00:02:48-0#
Laura Müller: Genau. Gerne. Es war damals, als ich ganz klassisch unter Unternehmensberatung unterwegs war und dachte, ich plane hier so meine Konzernkarriere. Es geht ein Schritt nach dem nächsten und dann kam das Leben dazwischen. Mein Vater ist damals relativ überraschend verstorben und ich war dann in der Lage, dass ich mehr oder weniger über Nacht zwei Stahlrohrmöbel Produktionen mit 60 Mitarbeitern an zwei Standorten in Ostdeutschland übernehmen musste. Und ich werde nie vergessen, wie um 16:00 am 8. November 2016 das Telefon klingelte und Sie Hallo Frau Müller, hier ist der Produktionschef aus Stendal. Unser Beileid. Wie geht es denn jetzt weiter? Das war sechs Stunden, nachdem wir uns auf der Intensivstation verabschiedet hatten, und ich hatte keine Ahnung, wie es weitergeht. Ich wusste überhaupt nicht, wie es weitergeht. Ich wusste nur einen Schritt nach dem anderen. Und die einzige Antwort, die ich damals geben konnte Ich bin nächste Woche bei Ihnen vor Ort. Und dann? Dann gehen wir weiter. Und dann reden wir. Und das war der Beginn von einer sehr spannenden Zeit. Von unternehmerischer Führung. Wirklich? Vor Ort. Mit allem Drum und Dran. Und was mir damals von Tag eins klar war und ich glaube auch was, was ich irgendwie aus Intuition weiß ich nicht, was man damals alles so zur Verfügung hatte und auch in diesem ganzen Trubel und Trauer und alles gleichzeitig. Mir war wichtig und ich wusste, wenn ich die Menschen nicht mitnehmen auf diese Reise, dann komme ich nirgendwo hin. Weil ich wusste ich, ich komme. Eine unternehmerisch hoch. Heikle Situation. Es waren zwei krisengebeutelte Unternehmen, Stahlrohrmöbel. Produktion ist jetzt nicht unbedingt die Branche, die in Deutschland boomt. Damals nicht und heute erst recht nicht. Das hieß okay, was können wir machen, damit wir überhaupt überleben können? Und überleben war das Stichwort. Jeden Tag. Und Überleben fängt immer mit den Menschen an, wenn ein Mensch nicht mehr glaubt, einen Grund zu haben, für was aufzustehen, für was seine Arbeitskraft sein, seine Lebensenergie herzugeben, dann passiert auch nichts. Und dementsprechend. Als ich dann damals zum Ersten Mal im Vorort wieder war, war mir ganz klar die unsere Versammlung findet in der Produktion an der Maschine statt, weil hier wird kreiert, hier wird erschaffen und hier habe ich auch den Großteil der Mitarbeiter sitzen. Und für mich war auch klar, wir können nur auf eine Art nach vorne gehen, nämlich einig und zusammen. Und es herrschte natürlich große Uneinigkeit zwischen Verwaltung und Produktion und wer sich so ein bisschen in die Richtung auskennt. Es war einfach noch sehr dieser ich sag mal, ein gewisser kommunistischer Spirit, ein bisschen aktiv im Sinne von na ja, die Aufträge kommen schon, die kamen doch immer, aber sie kamen halt schon lange nicht mehr und da braucht es ein Miteinander. Und dieses Miteinander wieder zu erzeugen war für mich damals der die ja der wichtigste, absolut wichtigste Punkt. Und das sukzessive aufzubauen ist bis heute die Basis jeder Führung, die ich vermittle, im Rahmen meiner Beratung aber auch, die ich selber mit mir handhabe. #00:02:48-0# - #00:05:56-0#
Der stoische Pirat: Aber ich fasse jetzt vielleicht noch einmal zusammen. Also, wenn ich es richtig verstanden habe Dein Vater ist gestorben. Sechs Stunden später bekommst du ein Telefon. Wie geht es weiter von der Unternehmung? Eine Woche später triffst du die Leute in der Halle mit, sprichst mit ihnen. Aber was? Was ist in dir vorgegangen? Also, wie hast. Also hattest du eine Ahnung von der Stahlmöbelproduktion, oder was war deine persönliche Probleme? Fassung. Du hast es gesagt. Das Wichtigste sind die Menschen. Du musstest die Menschen mitnehmen. Das hat die. Das heißt, das war wahrscheinlich Intuition. Auch das wusstest. Du. Musst die mitnehmen. Aber ich stelle mir das jetzt wirklich so vor. Da kommst du. Wie alt warst du damals? #00:05:57-0# - #00:06:40-0#
Laura Müller: Ich glaube, knapp 27. #00:06:40-0# - #00:06:42-0#
Der stoische Pirat: 27 Jahre alt. Du hattest keinen Bezug zu diesen Leuten. Und du kommst hin. Du stellst in der Werkhalle 60 Leute oder so und sagst Was machen wir jetzt? Wo? Wie? Was für was? Was gab es Widerstand? Was geht hier vor in diesem Moment? Ich stelle mir das schon noch besonders vor. #00:06:42-0# - #00:07:03-0#
Laura Müller: Ja, es war besonders. Das war ein Moment außerhalb der Zeit, würde ich heute sagen, weil auf eine Art es war ich musste ich wie funktionieren, weil ich natürlich persönlich unglaublich mitgenommen war. Und gleichzeitig war klar, wenn ich ich muss die Leute mitnehmen, ja, das heißt, ich muss mich selber irgendwie zusammenreißen, aber nahbar sein, weil ich und ich konnte das nicht nicht ausschalten, wie es mir ging. Und das war, glaube ich, gut. Vielleicht als Hintergrund hierzu. Also ich kam aus der Unternehmensberatung und gerade aus der Restrukturierung Beratung auch. Das heißt, ich habe viel restrukturiert, viel Sanierungen mit begleitet und hatte ein gewisses, sage ich mal, eine gewisse Toolbox zum Thema Wie biege ich was wieder? Gerade jetzt kam ich in eine Situation, da war. Musst du dir vorstellen, ein unternehmerisches Durcheinander von finanziellem grenzwertigen Grenzwertigkeit irgendwo bis aber auch zu operativen Verschlingungen, Vermessungen, um erstmal sich einen Überblick herzustellen. Und die Menschen? Ich kannte die von Erzählungen und von als ich mal mit 16 dort in der Produktion in den Ferien geschafft hatte. Und dann hieß es Ach die. Dass die Laura Mensch kleines Kind von damals, nur dann war halt kein kleines Kind mehr da. Und womit ich konfrontiert war, war vor allem Hilflosigkeit in der Produktion und bei manchen natürlich auch ein großes Fragezeichen mit. Jetzt kommt da die Tochter von. Das hat nicht geholfen. Ja, ich bin nicht wirklich da auf diesen Aspekt eingegangen, obwohl der mit dem Raum stand. Aber was ich damals gemacht habe, war. Ich wusste, ich kann jetzt. Ich muss jetzt ganz ehrlich sein. Ich muss. Ich muss die Hosen runterlassen. Und trotzdem. Eine gewisse Stärke vermitteln, die sagt Hey, wir sind nicht hilflos und was weiß ich. Ich erinnere mich, da wir, wenn es gestern gewesen wäre, als ich damals dann da unten stand und auf diese ganzen hilflosen Gesichter hin nämlich angeschaut haben Ja, was machen wir denn jetzt? Was passiert denn jetzt? Wie geht es weiter? Machen Sie den Laden zu. Bleiben wir hier am Standort. Fragen über Fragen. Ja, und ich habe damals das Einzige gesagt. Das würde ich heute genauso wiederholen, das für mich damals ging nämlich Es wird sich was verändern. Und wir schauen uns das ganz in Ruhe an und ich werde euch mitteilen, was sich verändert, sobald ich es kann. Und ich werde so transparent sein, wie es möglich ist. Und wir dürfen uns auf was einstellen, was wir vielleicht noch nicht kennen, aber ich kenne es auch noch nicht und wir werden es gemeinsam rausfinden. Und ich bin so oft ich kann hier. Es gab zwei Standorte. Das heißt, ich war nicht immer am gleichen Ort. Und wenn ihr Fragen habt, hier ist meine Telefonnummer. Habe sie an die Wand geklebt. Das würde ich heute anders machen, will ich eine zweite Nummer nehmen. Muss aber. Ich wollte sagen Hey, redet mit mir, ich bin hier und ich bin ein Mensch. Und ihr schafft seit 40 Jahren in dem Laden. Ihr kennt die Details viel besser als ich. Helft mir, dann kann ich euch helfen. Und dann gehen wir, so gut wir können, vorwärts. Und ich tue mein Möglichstes, damit wir lange wie möglich weitergehen können. Und welche Form das nachher hat, das finden wir raus. #00:07:03-0# - #00:10:20-0#
Der stoische Pirat: Also, du hast einerseits. Du wolltest transparent sein, Du hast versucht, so transparent wie möglich zu sein. Du hast offen kommuniziert, bist auch offen gewesen, dass Leute mit dir kommunizieren, also auch Fragen stellen, dass die deine Telefonnummer preisgegeben. Und du hast gezeigt, dass du vulnerabel bist. Also du hast deine eigene Schwäche gezeigt und gesagt Ich brauche euch, Das macht alles Sinn. Aber ich stelle mir jetzt noch einmal. Ich stelle mir das vor. Du bist 26 oder 27, da stehen 60 wahrscheinlich meist das meiste. Männer? Ja, stehen da vielleicht in grauen Anzügen usw, haben 40 Jahre, 30 Jahre oder was auch immer schon dort gearbeitet. Und jetzt kommt das junge Mädchen von dir. Vielleicht noch Unternehmensberatung gemacht, noch studiert und jetzt kommt die und will uns hier führen und wir haben keine Ahnung, wie es weitergeht. Glaube ist da kein Widerstand oder wie hast du das Vertrauen gewonnen von diesen Leuten? Das ist schwierig, als junge Frau so irgendwohin zu kommen. Wie hast du es geschafft? Oder wie hast du es gemacht? #00:10:20-0# - #00:11:28-0#
Laura Müller: Ja, Transparenz. Ich habe erstens gesagt, wie es mir geht. Ich habe gesagt, was ich tun werde. Und ich habe vor allem. Ich habe mich nicht über sie gestellt. Ich habe jeden Tag, wenn ich dort war, es waren an jedem Standort 30 Mitarbeiter, habe ich immer in der Produktion angefangen und ich habe mir für jeden je nach meiner Nach Zeit Möglichkeit ein paar Minuten genommen, um. Wie geht es dir persönlich? Wie geht es deiner Frau, die im Krankenhaus liegt? Wie geht's? Hey, herzlichen Glückwunsch zum neugeborenen Enkel. Was beschäftigt dich gerade? Und so haben Sie gemerkt, das ist ehrlich. Und ich habe mir auch kein extrem hohes Gehalt ausgezahlt, sondern einfach das, was okay war. Und wenn eine Diskussion dazu kam, weil die kam natürlich auch, bin ich eines Morgens reingelaufen und dann hörte ich die Sekretärin oder die Empfangsfrau oben sagen Ja, also Frau Müller, Ihr Gehalt müssen wir jetzt ja auch noch zahlen. Wir sollen das hier überhaupt weitergehen. Da musste ich dann schon ein oder ein Mal tief einatmen, weil Gehalt Unternehmensberatung versus Dann ist man Unternehmerin War halt überhaupt nicht die, die die Sache nach außen, sondern Jeder Pfennig wird umgedreht oder jeder Cent oder jeder Rappen mehr. Und da zu sagen, Wenn wir was verändern wollen, dann müssen wir auf eine Hand, auf eine Hand bisschen Geld auch in die Hand nehmen und das und was bewegen. Und gleichzeitig müssen wir aber dafür sorgen, dass wir uns optimieren intern. Und ich glaube, was die Leute gemerkt haben, ist. Am cutting the bullshit. Und das habe ich sehr radikal gemacht. Und egal auf welchem Niveau. Und es gab damals in der Situation dort eine sehr hohe Feindseligkeit zwischen Verwaltung und Produktion. Und für mich war ganz klar Die schaffe ich ab, die schaffe ich ab. Ich bin nicht Teil der Verwaltung, ich bin mittendrin. Und dafür habe ich gesorgt. Und als die, die gemerkt haben in der Produktion, die ist eine von uns, die, die setzt sich für uns ein und nicht nur für irgendwelche Zukünfte, sondern jetzt praktisch. Ich habe gefragt Was braucht ihr heute, was ist schon lange liegengeblieben? Wir bräuchten wirklich mal dringend neue Schutzkleidung. Wieso habt ihr das nicht? Kann ja nicht sein. Ja, Fragen Sie mal die Käuferin. Habe ich gemacht. Ja, so was hat die Reden. Also, hören Sie mal, wenn ich das sehe und so, das bestehen Sie jetzt. Fertig. Aus, Ende. In der nächsten Woche hatten die neue Schutzkleidung. Das waren so kleine Sachen, über die ich unglaublich dankbar war, weil ich sie tatsächlich umsetzen konnte. Es war einfach sozusagen in diesem ganzen nicht Machbaren und möglichen Großen war das einfach. Und das hat den Leuten aber gezeigt, sie hört zu. Das ist nicht nur bla bla bla, sondern die hilft uns wirklich. Wenn. Wenn wir einen großen Auftrag hatten, habe ich mich selber mit unten hingestellt und habe mit Style zusammengebaut. Ich habe da geholfen, wo ich helfen konnte und das hat mir Achtung und Respekt gegeben. Natürlich gab es Widerstände und der eine oder andere hat auch gesagt ja, die Idee, da können wir jetzt hier hinten rum und. Und immer wenn ich es mitbekommen habe, habe ich es gestellt, Nie jemanden fertig gemacht, aber gestellt und geklärt und Konsequenzen gezogen. weil ich wusste, wenn ich das nicht tue, verliere ich Respekt, verliere ich Standing. Und du musst dir vorstellen, das ist das Areal, auf dem das dort war. Das ist. Das waren 900.000 Quadratmeter. Und das war in den 20er Jahren mal Europas größter Stahlrohrstahl. Möbelproduzent. Sie waren riesig. Und heute sind das noch kleine, zerschmetterte Buden. Da ist der Autodienst und sonst was. Und was in diesem uralten Gebäude wirklich zwischen wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Dieses Dealen mit den Unmöglichkeiten des Alltags zwischen. Internationale Kunde aus Korea will die Orchestermöbel Auswahl besuchen kommen. Okay, alles muss tipptopp sein. Dann heißt es plötzlich um 16:00. Frau Müller, kommen Sie nach hinten, Da wird gerade einer von den Arbeitern. Will was stehlen. Aus der. Aus der Galvanik. Das müssen wir live jetzt beobachten. Dann rennste gefühlt einen Kilometer in die eine Richtung nach hinten, um ihn auf frischer Tat zu ertappen. Das sind so Sachen, wo du denkst, oder Dann bekommst du eine SMS, weil man eben dann die private Nummer hingehängt hatte und die einzige hatte mit. Ja, also ich glaube, ich kann morgen nicht zur Arbeit kommen, weil mein Fußnägel ist wieder eingewachsen. Da denkst du dir, das ist nicht dein Ernst, Kollege. Das ist einfach nicht dein Ernst. Und solche Sachen haben Waren auf einer Art Comedy und Satire. Und ich wusste manchmal nicht, wo mir da der Kopf steht. Und ich habe manchmal einfach meine Bürotür zugemacht und mich nur auf den Boden gesetzt. Möge dieser Kelch an mir vorbei gehen. Aber gut. #00:11:28-0# - #00:16:07-0#
Der stoische Pirat: Was hast du für die Grundausbildung? #00:16:08-0# - #00:16:10-0#
Laura Müller: Ich habe Internationale Betriebswirtschaft studiert, mit Schwerpunkt Organisationsentwicklung und auch Psychologie immer wieder mit drin und habe dann eben vor allem. Ich habe danach meinen Bachelor in Entrepreneur Management in London gemacht. Um alles, was unternehmerisches voranbringen sozusagen als Kern hat. Ist mein Thema gewesen, schon immer, bis heute. #00:16:11-0# - #00:16:32-0#
Der stoische Pirat: Hat dir das geholfen in dieser Situation? Wie du sagst, ist eine Mischung aus Comedy und und Realsatire usw. Hatte das wirklich etwas geholfen? Oder was würdest du sagen? Was war das? Was ist das wichtigste Element gewesen, damit du Erfolg hattest? #00:16:33-0# - #00:16:48-0#
Laura Müller: Mein Herz? #00:16:49-0# - #00:16:49-0#
Der stoische Pirat: Und hast du das gelernt in der Schule? #00:16:50-0# - #00:16:53-0#
Laura Müller: Hahaha. Sagen wir mal so ich glaube in uns, in unserem leider noch. Ich hoffe, es wandelt sich. Gerade unserem klassischen Ausbildungssystem lernen wir, wenn wir mit offenem Geist und Herzen in irgendeiner Art und Weise hinhören, lernen wir eher, wie es oft nicht geht fürs Herz. Was mir aber geholfen hat, mein Herz zu öffnen und in dem Sinne um deine Frage zu beantworten Ja und nein. Also auf eine Art hast du einen gewissen Toolkasten, den kannst du. Auf der grünen Wiese kannst du den nach Lust und Laune einsetzen. In der Simulation nimmst du dir Cash hier und da. Aber wenn du in der harten Realität ankommst und es hat kein Cash, es hat keine motivierten Leute, es hat keinen zukunftsfähigen Markt, dann. Dann hast du nur noch den Mensch. Und wenn du nur noch den Mensch hast, dann hast du auf eine Art die größte Gelegenheit, aber auch die die größte Herausforderung. Weil du auf eine andere Art und Weise jetzt rangehen kannst. Gerade wenn wir, sage ich mal, mit der, mit dem, mit dem geschichtlichen Hintergrund in Ostdeutschland hinschauen. Da war ja einfach abspulen. Ja. Nächster Auftrag Gleiches Auftragsvolumen digital. Wir spulen ab, wir funktionieren. Das ist alles da. Das klappt, lalala. Da ging es überhaupt nicht um den Einzelnen, sondern immer nur wir funktionieren ja. Und dieses diesen Spirit irgendwo wach zu kitzeln, dann ein echtes vier Gefühl für ein Wir stehen für was nicht, wir tun was für was anderes, sondern wir können nach außen was was geben, was was hinterlässt. Und dafür ist jeder, jede jede Handbewegung relevant. Und die Chefin selber stellt sich mit dahin und schraubt die Schrauben rein. Das haben die noch nie gesehen gehabt. Und für mich war das selbstverständlich, weil ich dachte, also wenn da nachher unser Logo drauf ist, dann. Dann muss ich auch dafür stehen können. Und ich möchte allen zeigen, dass es schön ist, was wir hier tun. Und ich sage aber auch Hey, wenn wir so weitermachen, dann geht es nicht mehr weiter. Und das habe ich auch gesagt. Ich habe klar kommuniziert. So nicht. Und nicht nur schön, weil natürlich haben die, die haben die Grenzen mit mir ausgetestet Guck, wie weit kann ich gehen? Ja, die Galvanik ist leider heute Nacht gelaufen. Ja, wofür denn? Ach, für die ganzen privaten Teile, die für eure Motorräder verchromt hat. Ach so, let's talk about it. Ja, und natürlich gibt es viele Dinge, die würde ich heute noch mal mit einer größeren Menschenkenntnis oder auch emotionaleren Reife als vor zehn Jahren anders angehen. #00:16:53-0# - #00:19:30-0#
Der stoische Pirat: Maus Zum Beispiel. #00:19:30-0# - #00:19:31-0#
Laura Müller: Ich würde mir nicht so viel bieten lassen. Ich wäre heute. Ich würde heute noch mehr Bullshitkarten, schneller sozusagen. Aber im Sinne von Ich glaube, ich könnte heute das Ganze besser noch balancieren. Ich habe mich damals war das wie der Auftakt sich wirklich auf die Einzelnen einlassen und habe immer mehr und mehr dadurch gelernt Wie halte ich die Gruppe? Heute kann ich das. Heute weiß ich okay, hier habe ich die, hier muss ich mehr in die Richtung kalibrieren, hier muss ich mehr in die. Und ich habe auch von meinem Wording und von den ganzen Zusatzausbildungen, die ich nachher weitergemacht habe, kann man sozusagen besser den Menschen greifen und gezielter mit denen den denk mal den theoretischen Tools praktisch einweben. #00:19:32-0# - #00:20:12-0#
Der stoische Pirat: Wie ist die Geschichte ausgegangen? #00:20:12-0# - #00:20:14-0#
Laura Müller: Ha, Die Geschichte ist folgendermaßen ausgegangen. Die eine Firma konnten wir stabilisieren. Die gibt es auch bis heute noch. Die andere gibt es zwar auch noch, aber die haben wir dann im Rahmen der Sanierung in Eigenverwaltung verkaufen können. Und ich habe so sauber. aufstellen können, dass wir. Wir konnten den Standort erhalten. Wir haben 50 % der Mannschaft erhalten und den Rest in einer Sozialgesellschaft aufgefangen, mit Sozialplan, Betriebsrat, Verhandlungen. Ich sags dir. #00:20:14-0# - #00:20:39-0#
Der stoische Pirat: Und ich habe gelesen, ein Motto, das du hast, ist Nur wer alte Muster bricht, erreicht das nächste Level. Inwieweit hat. Also erklär mal dieses, was du damit genau meinst und vielleicht auch in Bezug auf ist das auch etwas mit dem zu tun, was du dort gelernt hast in dieser Phase? #00:20:42-0# - #00:20:59-0#
Laura Müller: Ja, danke für die Frage. Was meine ich damit? Der Punkt ist wir jeden Tag funktionieren aufgrund von Mustern. Ansonsten wäre unser Gehirn völlig überlastet. Das meiste sind unterbewusste Muster. Wir sorgen nicht dafür, dass unser Herz schlägt, dass das Blut von A nach B transportiert wird. Usw. Ja, und Muster halten uns am Leben und Muster lassen uns natürlich auch sozusagen den Zugang zu dem, was wir leisten bzw was wir bewirken können, gefällt mir besser. Erlauben Sie uns? Ja, und unsere Muster erlauben uns aber in dem Sinne sozusagen nicht, darüber hinaus zu wirken, wenn wir diese Muster nicht brechen. Manche Muster dienen uns für eine gewisse Zeit, vor allem in jüngster Kindheit, wo die meisten Muster sich etablieren. So kommen wir sozusagen werden wir am sichersten. Erwachsenen überleben wir am sichersten. Irgendwann. Aber, als Erwachsene, gibt es bestimmte Muster in uns, die funktionieren immer noch weiter. Muster von unseren Eltern, Mustern aus der Schule, Mustern, die wir in unserer Gesellschaft gelernt haben. Weil man das hier so tut. Aber weil man etwas so tut, heißt das noch lange nicht, dass es der beste, der effektivste oder der sinnigste Weg nach vorne ist. Und gerade wenn wir das Thema Innovation, was ja heute von rechts nach links, nach oben, nach unten bewegt wird, mal wirklich anschauen, Was heißt denn Innovation? Das ist wirklich neu und neu, kann nicht von Altem kommen. Es geht nicht. Ich kann nichts Neues, wahrhaft Neues erdenken auf der Basis des Alten. Das hat Albert Einstein schon gesagt, in seinen eigenen Worten. Und wenn ich damals zum Beispiel ganz klassisch weitergemacht hätte, dann hätte ich die letzten Ressourcen erschöpft, erschöpft, wir wären die Arbeitskräfte weggefallen. Vor allem, sobald klar war, hier findet ein Verkauf oder eine Veränderung statt, hätten die Leute mich krank gemacht, weil das war immer die alte Politik, ewige Krankheitstage und was ich eben aber in diesen zweieinhalb Jahren, bevor dann diese Verkaufsthematik anging, etablieren konnte, war Vertrauen. Und ich hatte keine Ausfälle in dieser Zeit, obwohl die Leute wussten, hier passiert was. Ein Teil von uns muss gehen und wir werden verkauft. Keiner hat mir krank gemacht und das war unglaublich. Das war somit die die größte messbare Entwicklung, die du sehen konntest in der Zeit, in der ich da war. Und Muster brechen heute heißt für mich radikal hinschauen. Was? Was ist denn auf dem Tisch da? Einmal auf der rationalen, strategischen Ebene Was sehe ich denn? Was wird denn hier immer wieder wiederholt? Zum Beispiel wenn wenn man eine Geschäftsleitung anschaut wie läuft immer wieder was ab bei euch? Wie sind die Abläufe? Und aber dann eben nicht nur. Aber uns läuft das rein technisch ABC ab, sondern auch menschlich. Welches Miteinander habt ihr? Welche Muster sehe ich in der Kommunikation? Wie wird hier schriftlich kommuniziert? Wie wird verbal kommuniziert? Aber wie wird auch gefühlt kommuniziert? Was spüre ich da jedes Mal? Entsteht hier immer ein Dominanzgehabe oder sind wir hier wirklich auf Augenhöhe unterwegs? Oder im Gegenteil, keiner traut sich nach vorne. Und immer wenn wir ein Muster erkennen, haben wir die Chance, es zu brechen, zu brechen. Klingt vielleicht bisschen hart, aber was damit gemeint ist, ist es zu prüfen Dient es mir noch, wenn ich jetzt wirklich mal wenn du es wie so dimensional anschauen würdest. Ich drehe es mal von jeder Seite. Was heißt es in die Richtung? Was heißt es denn? In die Richtung? Und was wäre, wenn es nicht da wäre? Und erst dann kommen wir wirklich auf wirklich einen neuen Green Screen. Irgendwo können wir wirklich er schaffen, ohne nur weiter zu bewegen. #00:21:00-0# - #00:24:37-0#
Der stoische Pirat: Aber ist es nicht auch schwierig, eben Muster wie du sagst zu brechen, wenn man gar keine Not dazu hat? Also wenn es die Unternehmung läuft, die Organisation funktioniert, wieso soll man dann Muster hinterfragen? Es läuft ja. Also ich denke, die Innovation kommt ja oftmals aus der Not heraus. Ist ja interessant. In der Geschichte sieht man die größten Innovationen passieren in Zeiten der Krise. Also The Great Depression war so eine Zeit. Oder die Weltkriege, wo ganz viel Innovation passiert, wenn keine Not ist. Wie bringst du die Leute dazu, eben ihre Muster zu hinterfragen? #00:24:38-0# - #00:25:16-0#
Laura Müller: Das ist eine fantastische Frage. Und die Antwort ist ganz simpel Wir als Menschen ändern nur aufgrund von zwei Dingen was. Das heißt, nur dann habe ich ein Interesse. Und das ist entweder Running away from pain oder running to pleasure. Das heißt entweder die Situation, also in Anführungszeichen Die Scheiße steht mir bis zum Hals und ich muss hier weg, weil es ist nicht mehr aushaltbar, Dann bewege ich mich. Das ist beim Großteil der Menschheit der Haupthebel, auch wenn wir uns politisch umsehen usw. Es muss so wehtun, bis du sagst Naja, vielleicht ja doch genau so kennen wir alle. Kennen wir auch von uns persönlich. Ja, es ist wie der letzte Schubser und das andere ist da fasziniert mich was da? Da reizt mich was und da will ich hin und es reizt mich so stark, dass das, wo ich bin, nicht mehr interessant ist. Und das sind die Visionäre. Das sind die Pioniere. Das sind die, die sagen, Da drüben glänzt was. Und hier spüre ich was. Und hier bin ich nicht mehr richtig. Und das ist meistens zuerst ein Gefühl. Und ich? Ich spüre, da hinten ist was. Dass es heller ist. Größer. Und ich meine jetzt gar nicht unbedingt materiell, sondern das, was jetzt ist, ist nicht mehr für mich. Und auf der Ebene bewege ich mich dann freiwillig nach vorne. Und das ist natürlich die schönere Motivation, in der Regel auch die viel nachhaltigere. Wir kennen alle die Running Away from Pain Motivation, die im Dezember viele Fitnessstudios dann im Januar füllt und dann wieder leert, ab März. Das ist oft nicht nachhaltig und leider arbeiten immer noch sehr viele Unternehmen trotzdem damit. Man muss sozusagen warten, bis es so fies wird, bis die Bewertungen so schlecht sind, dass man dann sagt ja, vielleicht, wir machen mal ein Budget und dann macht man ein in der Regel viel zu kleines Budget, weil man denkt, drei Wassertropfen werden es schon richten und weil das immer Strategie ist, aber noch so viel wichtiger als der Mensch irgendwo. Aber der Mensch ist ja im Zentrum der Strategie. Und wenn ich, wenn ich merke, mir fangen die Menschen an wegzufliegen, dann bin ich zu spät. Und dieses zu spät bezahlen wir doppelt und dreifach und dementsprechend. Dann bewege ich was. Und das sind Hebel, die wir immer mehr erkennen dürfen und und wann? Als Führungskraft jetzt zum Beispiel. Wann weiß ich denn. Running away from pain all running what's pleasure? Ja, das ist eine Frage unserer Bewusstheit. Und was meine ich mit Bewusstheit? Bewusstheit meine ich. Ich sehe klar, ich bin in der Lage, wirklich alle, alle, alle mir möglichen Karten auf den Tisch zu ziehen, zu holen und auch das das Ungewohnte zu tun. Ich Ich schaue wie aus jeder Perspektive. Ich drehe mich einmal in jede Richtung und und ich bin vor allem auch mir nicht zu schade, dahin zu schauen, wo ich selber vielleicht ein bisschen Ups verspüre. Ein bisschen Ah, hier könnte ich auch besser werden. Und das setzt natürlich voraus ich will besser werden. Und dann ist die Frage, was das besser heißt, besser. Ich muss mich nur ich hab keine Ahnung, ich muss mehr Überstunden machen. Heißt besser, ich muss härter mit meinen Mitarbeitern sein. Nein, besser ist so ein Wort, das so mit Leistung verknüpft ist, in unserer Gesellschaft noch aber besser heißt, oder? Ich möchte es gern durch wirksamer ersetzen. Das heißt, ich nutze das, was mir zur Verfügung steht an Energie, an Kraft, egal aus welcher Ressource in Anführungszeichen, ob das technisch, ob das operativ, finanziell, menschlich ist. Ja, es ist egal, weil es ist Kraft. Und ich würde gerne hier aufgreifen den Punkt, dass viele sagen Oh Laura, du kannst doch jetzt nicht allen Ernstes hier laut sagen Menschen als Ressource. Ja, aber darum geht es nicht. Ich finde jemand, der sich da, der da so ein Problem mit hat, der schaut das Thema nicht richtig an, weil was heißt denn Ressource? Ressource heißt Kraftquelle. Wir als Mensch sind die größten Kraftquellen, die wir haben. Also sind wir auf eine Art rein technisch aus der Wort, aus dem Vokabular gesprochen eine Ressource. Es kommt Kraft aus uns und die zu nutzen und die effektiv zu nutzen und effizient, um diese ganzen Wörter zu benutzen. Ja, das ist doch letztlich das, wo unser Interesse sein darf. Und dann wird Wirtschaft nicht nur menschlich, weil es dann den Menschen in den Mittelpunkt automatisch stellt. Wenn wir die Kraftquelle sind, dann wird es auch nachhaltig und dann können wir uns diesen ganzen Schmarrn an Diskussionen, den man oben links und rechts haben, einfach mal sparen, weil cutting the chase und zum Punkt kommen. #00:25:16-0# - #00:30:04-0#
Der stoische Pirat: Du hast gesagt Running from pain running towards pleasure. Jetzt ist es aber so und du hast gesagt, Die, die running to pleasure machen, das sind die Visionäre. Jetzt sind aber längst nicht alle Menschen gleich, oder? Ich finde, das ist ganz spannende Überlegung. Und es stimmt natürlich, was du sagst. Aber gibt es nicht einfach Menschen, die sagen Mir ist es wohl, wenn ich keinen Schmerz habe und andere sagen ich will mehr? Ich glaube, da ist noch mehr. Und die rennen eben pleasure. Es ist aber das Running to pleasure ist verbunden mit Schmerz. Und ich, ich, ich. Ich habe jetzt gerade, ich weiß nicht, ob die die Serie gesehen hast. 1803 ist ein Prequel von Yellowstone Hervorragende Serie, wo es darum geht, um im Jahre 1883, wo Pioniere eben in den USA mit ihrem Treck unterwegs sind, mit den, mit den MIT und es sind deutsche Einwanderer usw und und und. Das genau das. Je weiter weg sie von der Zivilisation kommen, desto größer wird der Schmerz, aber desto größer wird auch die Freiheit. Und eben sie sehen. Sie sehen dort hinten etwas leuchtend, also das ist dort wo sie hinwollen. Und das ist aber längst nicht für jeden gemacht. Für alle Menschen. Wie nimmst du die Leute mit? Ich habe das. Ich bin auch. Ich habe das Gefühl. Und ich bin auch jemand, der hat Vision. Ich. Ich. Ich möchte. Neue Horizonte entdecken und Sachen ausprobieren. Passiert aber immer wieder, dass man auch wieder fällt, den Kopf an schlägt oder auf Widerstand stößt. Vor allem von der Umgebung. Ja, gewisse. Die wollen auch nicht, dass man neue Horizonte New Frontier entdeckt und nicht jeder will mitkommen auf den Weg. #00:30:05-0# - #00:32:00-0#
Laura Müller: Ja. #00:32:00-0# - #00:32:00-0#
Der stoische Pirat: Wie gehst du damit um? Wie bringst du die Vision, die du hast, an die mitarbeiten? An die Leute, die eben seit 30 Jahren tot sind, also sie wollen am Ende im Monat den Lohn bekommen und sonst gar. Es ist ihnen völlig egal. Sie wollen nicht. Keine Vision. Die wollen den Lohn. That's it. Die sind zufrieden mit dem. Die wollen keinen. Keine Schmerzen, weil sie irgendwo noch weiter rennen wollen. Die sind zufrieden mit dem. Wie nimmst du diese mit? #00:32:01-0# - #00:32:27-0#
Laura Müller: Das sind jetzt ganz viele verschiedene Punkte, die du aufgreifst. Danke. Das erste, worauf ich eingehen möchte, ist auf eine Art Ja, der Glaubenssatz und Wahrheit ist ein bisschen eine Mischung. Das Wachstum heißt Schmerz. Wir haben auch in unserem Vokabular das Wort Wachstumsschmerz. Letztlich ist es eine Ausdehnung unseres Bewusstseins in das Unbekannte. Und weil das Unbekannte für uns oft emotional ungemütlich ist leer The Void, wird das Wort Schmerz damit assoziiert. Das ist aber eine Glaubenssache. Weil Visionäre und übrigens keiner von uns ist nur das eine oder das andere. Also Gott, wie oft bin ich schon Running away from pain also. Und immer wieder in Kleinigkeiten. Auch die Frage ist, wo setze ich meinen Fokus? Und ein Visionär, um jetzt das Wort einfach noch mal aufzugreifen dem tut das nicht weh. Das ist kein Schmerz, das ist eher das ist genau das Gegenteil Für jemanden, der der Running towards pleasure geht, für den ist es eine Süße. Das ist süßer Schmerz, dass es das gibt, was diesen diesen liebt, nach vorne zu machen. Und das ist viel befriedigender für das Nervensystem. Und hier kommen wir zu dem Punkt. Wir haben hier ein Nervensystem, das anders funktioniert. Und unser Nervensystem kann konditioniert werden. Und Führungskräfte vor allem, ich sage jetzt mal Great Leaders. Die machen das jeden Tag. Die konditionieren ihr Nervensystem um, bis sie diesen Threshold erreicht haben, wo sie wissen, Programming done. Ja, das Neue ist für meine nervlichen Zellen, für mein neuronales Netzwerk deutlich attraktiver als das alte. Und wenn dieser Switch in dir mal gemacht wurde, dann gibt es kein No way back. Und die Mitarbeiter, um es jetzt mal pauschal so zu nennen. Jeder von uns hat einen Visionär in sich. Für den einen ist der Garten ja, wo er sagt Ich sehe die Vision der Sonnenblume, die irgendwann wächst. Und für den anderen ist es, wenn das Motorrad glänzt und man dann Freiheit verspürt. Und ich glaube, das Wichtigste ist und darum, das ist auch mein Fokus, wenn ich mit Menschen arbeite und es ist völlig egal auf welchem Level, ob Geschäftsführung oder wirklich Produktionsebene ist völlig egal. Wir alle haben Wirkhebel. Und wenn ich Menschen bewegen darf und will, dann muss ich Wirkhebel identifizieren. Und jeder von uns hat ein. Und wenn ich die Energie habe, dann kann ich eine gemeinsame Brücke gestalten. Und ich glaube, das ist so ein bisschen Kunst und Privileg in dem, was ich tue, wo ich selber wieder an meinen Herausforderungen wachse. Weil, wie du völlig richtig sagst, wieso soll ich denn das mitgehen? Lass mich doch einfach meinen Job machen. Jesus Christ oder wer auch immer ist egal. Und ich glaube, das für mich ist immer das Wichtigste, den Menschen zuerst zu sehen. Ja klar, diese Diskussion aufzumachen, Wieso solltest du mitgehen? Und dann aber auch zu fragen Wann würdest du mitgehen? #00:32:27-0# - #00:35:41-0#
Der stoische Pirat: Und ich glaube, genau dies komme ich auf deine heutige Unternehmung zu sprechen. Holistic Consult, die du gegründet hast. Da geht es aber denke ich eben darum, dass man eben diesen Switch den Schalter umschalten kann, genau wie du es vorher gesagt hast. Wie kam es dazu, dass du der Holistik Consulting gegründet hast. Was war deine Vision und was machst du heute genau mit Was ist das genau? Was ist doch alles die Consultja. #00:35:42-0# - #00:36:09-0#
Laura Müller: Also ist eine Unternehmensberatung, die ganzheitlich operiert. Und warum habe ich das gemacht? Und was ist das? Gebe ich dir gerne Details zu? Ich habe, nachdem ich das Unternehmen verkauft hatte, damals mich sehr ganzheitlich selber weitergebildet. Was heißt denn ganzheitlich ganzheitlich? Heißt für mich, ich nehme sowohl mentale geistige Aspekte mit, ich nehme aber auch emotionale Aspekte mit. Und ich nehme vor allem den Körper mit, weil du als Mensch Du funktionierst nie isoliert, du hast immer deine Hülle, deinen Körper, die dir dieses Menschsein ermöglicht. Dann hast du Gefühle und dann hast du dein Denken. Um es jetzt mal grob zusammenzufassen. Die meisten von uns sind aber nur in ihrem Denkapparat unterwegs und das so ist auch unser Ausbildungssystem aufgebaut. So ist unsere Wirtschaft bis heute aufgebaut. Denken Ratio Entscheidungen zack, zack, zack, zack, zack Logik. Und das ist aber so, wie wenn du sagst das Fußballspiel. Das mache ich mit einem Spieler. Ein Spieler schießt die Tore, verteidigt, greift an und ist der Trainer und es die Ersatzbank. Immer tausendProzent. Genau. Du lachst. Würde kein Mensch machen, würde jeder sofort sagen Völlig bescheuert. Was machen wir denn als Mensch? Die meiste Zeit versuchen wir ein Fußballspiel alleine zu bestreiten und die Frage ist warum nutzen wir nicht die Ersatzbank, die voll ist? Oder die Wartebank? Ja, wer sitzt denn da? Da sitzt unser Körper Gedächtnis. Da sitzt unsere Intuition, da sitzt unsere emotionale Weisheit. Übrigens interessanter Punkt. Wir haben zwei haupt elektromagnetische Zentren in uns, die massiv Radiator sozusagen weiß, welche das sind, bestimmt, dass das eine ist unser Gehirn, wo jeder sagt Ja, logisch. Aber weißt du, welches das Größere ist? Ist unser Herz und es ist wissenschaftlich mittlerweile bewiesen. Elektromagnetisch messbar sind die Signale, die unser Herz aussendet. 50 bis 5000 mal stärker als die unseres Gehirns. Was heißt das? Das heißt, dass wenn wir dieses Zentrum, was auf gut Deutsch gesprochen, was wir fühlen. Ja, das hat nichts mit spürst mich zu tun, sondern einfach das, was meine Emotion, mein emotionaler Zustand ist, hat einen massiven Einfluss auf, wie ich denke und entscheide. Es ist neuro wissenschaftlich bewiesen, dass bevor ein Gedanke geformt wird, leuchtet ein emotionales Areal in unserem Hirn auf. Das heißt, jeder, der behauptet, es ist irrelevant, was du fühlst, liegt falsch. Und das ist ein Punkt, der für mich ganz wichtig ist, weil wir fühlen so viel wir fühlen, jeden Tag und in dem Moment, wenn ich hinschaue zum Gefühl und nicht weg tue, sondern sagt Was sagt es mir denn dann hole ich den zweiten Spieler und zwar eigentlich meinen stärksten Mann, meine stärkste Frau von der Bank ins Spiel. Und wäre es nicht viel entspannter, wenn wir als Mannschaft mit all unseren Ressourcen, mit unseren Kraftquellen ein Spiel bestreiten könnten? Gemeinsam. Und das gilt nicht nur für uns als einzelne Person, sondern das gilt auch für uns als Organisation mit unseren Mitarbeitern, mit unseren Vorgesetzten, mit unseren Geschäftspartnern. Und wenn ich hier anfange, über die Funktion hinauszuschauen, sondern zu sehen okay, gut, wo kann ich sozusagen welchen Regler weiter hochschieben, damit wir auf maximale Kraft kommen können? Dann haben wir einen anderen Level und das ist der Switch, der meines Erachtens nach noch extrem unterschätzt wird von vielen. Immer mehr Unternehmen kommen und sagen Ja, stimmt. Nur wir haben noch keinen richtigen Bezug. Wie soll ich das machen? Und da herrscht in der Branche noch ein bisschen eine gewisse Unsicherheit. Und ich glaube, hier darf man Baby Steps gehen. Also ich sage okay, lass es uns anschauen, aber lass es tun, weil jeder Moment, wo wir es nicht tun, fallen uns Leute hinten runter. Und das sind die Kraftquellen, die wir haben. Und auch sehr spannend übrigens. Du kannst sagen, im Zeitalter von AI. Ja, Intelligenz baut sich auf. Kannst du trainieren. Zack, das Geistigkeit. Ja, aber was ist mit Herzlichkeit? Kannst du das über eine Theorie auch anlernen? Aber was ist mit den elektromagnetischen Signalen? Wird die ein Roboter jemals aussenden können? Oder braucht es dafür unsere Physis, unser Menschsein? Und wir können natürlich jetzt alle Theorie, alle Ressourcen reinschmeißen, um das rauszufinden, ob es der Roboter jemals kann. Oder wir können auch einfach sagen bis dahin lass es uns doch selber tun. Ja. #00:36:11-0# - #00:40:50-0#
Der stoische Pirat: Genau. Also du sagst konkret dass die Menschen sind sehr emotionale Wesen, also viel weniger rational, als wir das annehmen. Du sagst in diesem Sinne auch, dass man sagt, es sei der Homo oeconomicus. Also sagst du in diesem Sinne eigentlich, den gibt es gar nicht jetzt, so wie ich es verstehe. Also wir sind nicht rational, wir glauben es aber zu sein. Ja, und es gibt da übrigens auch eine spannende Studie aus Israel, die ich gelesen habe über Richter, da, wo man geschaut hat, Sie haben genau den genau gleichen Fall, haben sie ganz verschiedenen Richtern vorgelegt und sie haben geschaut, wie sie was für ein Urteil, das Sie fällen. Und Richter sollten ja die Menschen sein in unserer Gesellschaft, die völlig rational handeln. Und interessant war, dass es ganz verschiedene Faktoren gab, die einen Einfluss auf das Urteil hatten, und zwar das Wetter. Also bei schönem Wetter fielen die Urteile bedeutend weniger streng aus. Es hatte einen Einfluss. Ob es am Abend oder am Morgen war. Je später im Tag, desto strenger das Urteil, weil der Richter natürlich auch müde war und langsam nach Hause wollte. Und ganz spannend fand ich natürlich auch eben vielleicht zu Hause Ärger mit der Partnerin oder der Frau oder den Kindern. Strenger Es gibt ein strengeres Urteil. Und ganz spannend fand ich einen großen Einfluss hatte, ob die Lieblings fußballmannschaft am Wochenende gewonnen hatte oder nicht. Wenn sie gewonnen hatte, waren die Urteile sehr milde. Wenn sie verloren hatte, waren sie strenger. Also das zeigt eigentlich, dass wir eben. Wir sind emotional. Aber wie nutzt du jetzt dieses dieses Wissen in der Führung, im Leadership? Also wo ist jetzt? Wo kommst du jetzt rein? Mit der Konsole? Was ist es da? Was hilft jetzt dieses Wissen den Leuten? Und was konkret machst du mit, wenn du Beratungen machst? Jetzt? #00:40:50-0# - #00:42:56-0#
Laura Müller: Ja, genau. Ich bin vor allem in der Organisationsentwicklung, in Change und Transformationsphasen mit dabei. Erstens ist es das, wo ich wirklich von der Pike auf gelernt habe und zweitens natürlich auch extrem viel, gerade in diesen Sanierungsjahren und unternehmerischen Wandlungsjahren noch mal sehr tief gehen durfte. Und das ist das, wo ich auch von meinem Gespür sagt, das schlägt der Puls der Zeit heute, weil wir sind mitten in einem Umbruch. Wir sehen es nicht nur auf der weltpolitischen Ebene, wir sehen es auch in den Menschen, im Denken, in egal in welches System, in welche Kaste du reingehst, es verändert sich gerade radikal ganz viel und wir kommen nicht mehr wirklich weiter mit dem, wie wir gearbeitet haben bisher. Das heißt, immer wenn ein Umbruch in einem Unternehmen stattfindet, bin ich in der Regel diejenige, die dazukommt, um menschlich zu supporten, aber eben alle Fäden Zusammenzuhalten. Wo sind wir? Auf der Strategielinie unterwegs. Wie soll es im Business Development ganzheitlich weitergehen? Was ist denn? Wo wollen wir denn hin? Was ist denn der Plan? Und dann vor allem Was für Menschen habe ich denn an Bord? Und was ist die größere Vision, mit der ich vorwärts möchte? Für mich ist klar Es gibt nur ein Füreinander. Aber dafür muss ich erst mal miteinander herstellen. Ja, vorher geht es nicht. Und in der Regel arbeite ich entweder direkt mit der Geschäftsleitung oder eben mit verschiedenen Führungsebenen. Ob jetzt im Trainingsbereich oder im Weiterentwicklungsbereich oder ganz konkret im Change Management und Change Management. Das ist leider auch so ein plattes Wort mittlerweile geworden ist. Ach ja, der Change und alles ist Transformation. Aber was ist denn eigentlich Transformation? Wandel? Und was ist Wandel? Wandel ist der Zustand zwischen zwei Zuständen und letztlich, dass sich alles immer bewegt. Könnte man sagen. Wir sind dauernd im Wandel? Ja, und wenn man ein bisschen rauszoomt, ist es natürlich okay. Es gibt ein bisschen größere, messbare Dinge, für das es Zustand A Und das ist Zustand B und für mich ist es wichtig zu schauen okay, wo wollt ihr denn hin? Und dann schaue ich mir an, okay, aus meiner Brille. Passt das mit dem, was mir gegeben wird oder habe ich hier einen Input zu geben? Natürlich maße ich mir nicht an, das Unternehmen besser zu kennen. Sicher nicht. Aber ich habe ein gewisses Gespür für Was ist möglich mit den Menschen und vor allem den Liedern, die in Place sind, zu bewegen? Und wenn ich mit Führungskräften arbeite, egal ob im eins zu eins, was ich manchmal ab und zu auch noch mache, wenn es passt oder eben im Projekt, in der Organisation, dann schaue ich mir immer an, was sind das für Menschen und ich fange immer Inside out an, weil wenn ich ein Mensch nicht kenne, weiß ich nicht, welchen Wirkungsgrad er oder sie noch haben kann. Und wenn ich mich selbst nicht kenne, dann dann kann ich auch andere nicht bewegen. Und ganz viele Lieder sind zwar per Funktion, Lieder aber sind da entweder reingestolpert oder reingeschmissen worden oder einfach rein gewachsen. Haben aber nicht unbedingt trotz operativer Exzellenz. Nachher haben sie aber nicht unbedingt das Handwerkszeug oder das Fassungsvermögen, andere mitzunehmen. Es gibt großartige Experten, Das sind aber keine Lehrer. Ja, und was sind wir auf eine Art als. Als Leader? Ich weiß, das ist eine riesige Diskussion. Und es geht nicht darum, andere zu belehren, sondern sie zu ermächtigen, vorwärts zu bringen. Und ich kann aber nur andere in ihre Kraft bringen, wenn ich selber weiß, wie das bei mir geht und eine gewisse ein Verständnis von Menschen habe. Wer tickt wie? Ja wo habe ich die Wirkhebel wieder? Wer rennt in welche Richtung? Und ganz klar auch wer es vielleicht nicht mit auf dabei auf der Reise. Es sind ganz wichtig wichtiger Punkt Oder brauche ich einen neuen Steuermann? Ja, darf jemand neues dazukommen? Den, den ich essenziell brauche, damit ich vorwärtskommen? Und das ist für mich immer die Basis, die wirklich alle Karten auf den Tisch. Und so kommuniziere ich es auch. Und ich stelle die unbequemen Fragen. Und ich gehe aber vor allem in die Persönlichkeiten auch. Und da gibt es meistens sehr, sehr schnell bestimmte Dinge, die man identifizieren kann, wo man merkt Oh, das hier ist ein Weg, Ich sehe hier eine Tür, hier ist eine offene Tür und autsch! Jetzt rennt er zum zehnten Mal gegen diese vernagelte Türe. Dabei ist da oben das Fenster. Ja, und das ist so ein bisschen mein Job. #00:42:56-0# - #00:47:09-0#
Der stoische Pirat: Also das Wichtigste in der Führung oder in Leadership, wenn ich das richtig verstehe, ist erstes Mal kenne ich selbst ja das. Was haben schon die alten griechischen Philosophen gesagt. Und das zweite ist Kenne deine Mitarbeitenden. Ja und wie sollen das wie, wie, wie? Wie machst du, dass die Leaders sich selber kennenlernen Und was Rat Welchen Ratschlag gibst du ihnen, damit sie ihre Mitarbeitenden Kennenlernen, weil die meisten Chefs haben irgendwo ein Büro und sagen, sie waren es. Sie sagen zwar Ich habe Open Door Policy, aber. Und dann beklagen sie sich, dass niemand ins Büro kommt und sagen Ja, die Leute kommen ja gar nicht. Also so lernt man die Leute ja nicht kennen. Also was? Was gibst du für Ratschläge oder was machst du damit? Sich die Leaders selber kennenlernen? Weil diese Ideale von sich selber meist sehr überzeugt. Und sie kennen sich ja perfekt und sie wissen, sie sind gut. Das kommt ja noch dazu. Und das zweite ist Wie machst du, dass sie bereit sind, die Leute kennenzulernen, über den sie wie und das Diplom und den Schulabschluss hinaus? Ja. #00:47:10-0# - #00:48:19-0#
Laura Müller: Wenn wir Führungs woanders. Wenn wir sagen Open Door policy. Dann heißt das oft leider nicht Open heart Policy. Aber The door way in ist hard und nicht the door. Und das ist das eine. Wenn. Wenn du möchtest, dass andere in deinen Raum auch in deine energetischen, deine Machtsphäre eintreten, in der du dominant bist, in der Regel. Oder es ist etwas anderes, wenn du dich aus deiner Sphäre bewegst und die der anderen gehst. Das heißt, um deine zweite Frage zu beantworten Wie lernst du Mitarbeiter besser kennen oder wie gibst du ihnen auch die Chance, dich zu kennen? Weil das ist das Bindeglied zwischen deinen zwei Fragen, indem du raus gehst aus dem Büro, im räumlichen Sinne, aber auch raus vielleicht aus deiner Komfortzone oder raus aus deiner Powerzone. #00:48:25-0# - #00:49:16-0#
Der stoische Pirat: Das Büro ist natürlich auch ein Komfortzone. #00:49:16-0# - #00:49:18-0#
Laura Müller: Logisch. #00:49:18-0# - #00:49:19-0#
Der stoische Pirat: Genau. #00:49:19-0# - #00:49:19-0#
Laura Müller: Genau. Und ich nehme noch mal das Beispiel von Vom Beginn unserer Unterhaltung an der Maschine. In der Produktion war nicht meine Komfortzone, Überhaupt nicht. Da war ich nicht der Lehrling. Und ich habe mir das manchmal auch zeigen lassen. Weil, wenn ich lerne Erstens bin ich sehr neugierig und ich und möchte immer gerne was dazulernen. Aber natürlich gibt es dem anderen auch ein Gefühl, gesehen zu werden. Das heißt, und das ist übermenschlich. Hörst du mich? Siehst du mich? Fühlst du mich noch? Für viele, ja. Das bleibt nur oft unausgesprochen. Ja, aber wenn ich jemanden wirklich sehe, und zwar nicht nur optisch, dann lasse ich auch zu, dass die Person mit allem, was sie gerade ist und dazu gehören auch ihre Gefühle, ja mir nahe kommt. Und das heißt nicht, dass ich das übernehmen muß oder dass ich das gutheißen muß. Das verstehen viele nicht oder sind dann unsicher. Ja, das heißt einfach nur Ich nehme es wahr und damit ist es wahr. Und damit erlaube ich dem anderen zu sein und bewerte nicht. Sondern ich gebe jemandem Raum, dass das, was gerade ist, das ist, was ist. Mehr nicht. Und ganz oft braucht's auch nicht mehr. Und das ist nicht Magie oder sonst was, oder? Und? Weiß ich nicht. Nein, es ist. Es ist einfach menschlich. Weil, wenn. Wenn ich ein Anliegen habe oder wenn ich tagtäglich meine Arbeitskraft, meine Lebenszeit in einem Unternehmen einsetze, dann ist es selbstverständlich, dass es mir dabei besser geht, wenn ich gesehen und gehört werde. Und jetzt kennen viele hier den was, das diesen Briefkasten mit der Ombudsmann und da schmeiß mal rein. Das ist schön und gut, aber es ist was anderes, wenn mir jemand in die Augen guckt und wenn mir jemand sagt Danke, ich höre dich. Und vielleicht noch eine Frage stellt und dann merkt man auch das ist aufgenommen worden und jemand aber auch ehrlich damit umgeht und sagt Wie meinst du das denn? Weil man weiß, im Unternehmen wird auch viel weiß. Da gibt es auch viel Plattitüden rechts oben, links unten, sowohl von der Chefetage oder Führungsetage als auch von den Mitarbeitern. Das sind wir alle gleich. Ja, und da sind wir bei Bewusstheit in der Sprache. Das heißt, wenn ich als Führungsperson meine Mitarbeiter kennenlernen möchte, dann geh raus, sprich ihre Sprache Und wenn du sie nicht verstehst, frag. Erlaube dir dumm zu sein in Anführungszeichen. Es gibt kein dumm unwissend. Erlaube dir, lernfähig zu sein. Das ist dein Switch in dem Fall. Und wie lerne ich mich selber kennen? Erstens dadurch, weil ich merke, wie fühle ich mich denn jetzt gerade dabei? Fühle ich mich gerade vielleicht wie ein kleines Schulmädchen oder ein Schuljunge jetzt, wenn ich mal nichts weiß? Oder muss ich vielleicht fragen wie geht das? Und habe das seit 30 Jahren eigentlich nicht mehr gefragt, weil ich eigentlich immer allen sage, wie es geht. Zum Bling Das ist gut. Ja, dann lerne ich auch. Wie gehe ich mit Konflikten um in solchen Situationen? Weil manche Mitarbeiter zum Glück kennen ja nichts und sagen Ja, wieso machst du nicht und oder. Ja, ja. Und das, was natürlich noch viel tiefer geht und was ich mit allen Führungskräften Kräften, wenn ich, wenn ich die Gelegenheit bekomme, mache, ist ein bewusstes Reflektieren und auch ein sehr, sehr kritisches Analysieren und Hinterfragen Wie wirkt jemand? Wie reagiert jemand? Wie kommuniziert jemand und wie handelt und entscheidet jemand? Und diese Punkte mit jemanden Neutralem, den ich in der Regel dann bin, sehr ehrlich zu reflektieren und manchmal auch ungemütlich. Ob jetzt in einer kleinen Gruppe oder in einer in wirklichem eins zu eins. Das sind Game Changer. Wenn ich bereit bin, nicht nur hinzuhören, sondern auch nachher zu sagen was bedeutet das? Da habe ich natürlich verschiedene Arbeits Herangehensweisen, die man dann im Miteinander nutzt und anwendet und diese, dieser Spiegel irgendwo und aber nicht nur der Spiegel zum Hingucken, sondern zum Eintauchen. Das ist immer eine Möglichkeit für uns alle voranzukommen. Und wir haben jeden Tag die Gelegenheit, über uns irgendwo hinauszuwachsen. Und die Wirkhebel haben wir vorhin schon angesprochen, dürfen wir letztlich selber legen. Klar, manchmal kommt der Vorgesetzte und sagt Das wird jetzt so gemacht. Ihr macht jetzt dieses dieser Fortbildung oder das Training oder weil ich habe das entschieden, dann wird uns manchmal zu unserem Glück verholfen. Aber was wir dann nachher tun, draus machen, liegt letztlich bei uns. Gehe ich mit einem Mindset rein? Das weiß ich doch alles schon. Und wie kann mir überhaupt jemand was erzählen? Weil wie du vorhin gesagt hast, dem Zivi habe ich 30 Jahre mehr Erfahrung und es geht nur schief. Und überhaupt harte Fakten. Lass mich mit dem ganzen Chichi in Ruhe und am Ende wird es noch esoterisch. Lass mich bloß allein. Dann finde ich immer super spannend, weil wenn, wenn man sowas hört. Ich bin sehr dankbar, wenn jemand so offen seine Widerstände und seine Ängste ja letztlich formuliert. Und esoterisch finde ich aber das beste Wort. Dann weißt du, was Esoterik eigentlich heißt. Hier Voodoo. Weiß ich nicht, was alles soll. Keine Ahnung. Sterne lesen, denke ich. Ja, okay, lassen wir doch mal die alten Künste beiseite. Esoterisch heißt von innen heraus That's it. So also hätten wir geklärt. Fertig. Und ich finde, manchmal darf man einfach auch radikal über diese Dinge rübergehen. Weil wir kommen nicht mehr weiter, wenn wir sagen Guck mal, wir haben doch irgendwann mal behauptet, die Erde sei flach und deswegen halten wir uns daran fest. So ein Schmarrn. Wir können ja immer nur mit dem arbeiten, was wir jetzt aktuell haben und was ich persönlich überhaupt nicht brauchen kann. Wenn mir jemand sozusagen immer wieder die Wissenschaft von anno dazumal wiederholt und ich aber sage okay. Nach Erkenntnissen gar nicht neuesten, sondern seit Jahrzehnten und manche vielleicht seit zehn Jahren, manche seit zwei Jahren, seit Jahren hochwissenschaftlich ist, belegt das. Können wir uns bitte damit beschäftigen? Lass uns doch damit arbeiten. Lass uns doch aufhören, über Dinge zu reden, die vielleicht vor 300 Jahren aktuell war, weil das sicher nicht innovativ. Und ich persönlich bin gerne am Puls der Zeit und am liebsten einen Schritt voraus. Wie sieht es bei dir aus? #00:49:19-0# - #00:55:25-0#
Der stoische Pirat: Sprechen wir über die Widerstände und den Dein Ansatz etwas esoterisch angesprochen usw. Interessant bei dir ist ja dein Coachingansatz kombiniert. Ja, Business. Knallharte Business Fakten mit mit eben unkonventionellen Methoden auch. Also eine Mischung. Schon fast ein wenig. Und das kommt dir natürlich zugute, dass du selber auch knallhart im Leben gestanden bist in der Unternehmenswelt. Das macht dich natürlich unglaublich glaubwürdig. Aber dein Ansatz kombiniert Business Fakten mit unkonventionellen Methoden, wie zum Beispiel Piano Musik. Was habe ich noch aufgeschrieben? Körperarbeit. Achtsamkeit. Ein Wort, das man heute enorm viel hört. Niemand weiß richtig, was es ist. Wie reagieren? Du hast es schon gesagt, Das gibt Widerstände. Aber wie reagieren jetzt? Sagen wir mal so Ein Manager, der in Sankt Gallen studiert hat oder was auch immer. Und jetzt kommst du mit Piano oder Körperarbeit und Achtsamkeit? Wie? Wie reagieren die Leute darauf? #00:55:26-0# - #00:56:35-0#
Laura Müller: Das Beste ist, dass Hochschulen gerade wie die HSG zum Beispiel heute auch mit ganzheitlichen Ansätzen arbeiten. Ich hatte dort selber mal das Vergnügen, einen Workshop zu geben. Also das ist einmal die gute Nachricht. Das heißt, wenn jemand von der HSG kommt, bin ich schon fast optimistisch. Nein, deine Frage ist sehr gut. Natürlich geht es immer darum, was ist mein Kontext? Es ist. Es ist eine. Eine. Eine Überfahrt auf hoher See. Auf eine Art? Welcher Wind weht hier? Ja, kann man hier. Mit welchem Boot gehe ich raus? Mit welchen Routen? Ruderschlag usw? Welchen Kurs setze ich? Das heißt, natürlich bekomme ich, nutze ich nie alle meine Möglichkeiten? Ja, und vielleicht, dass das irritierend ist für manche Zuhörer jetzt vorwegzunehmen. Was meint er jetzt mit Piano? Wie hat denn das was damit zu tun? Das ist wirklich was. Da setze ich sehr selten ein. Und wenn, dann auch im eins zu eins Kontext und vielleicht zwei, drei Sätze nur kurz dazu. Wir schwingen alle. Wir wissen das. Wir haben alle eine gewisse Frequenz, sozusagen. Warum reagieren wir alle so intensiv auf Musik? Sehr unterschiedlich. Weil das ist die direkteste Berührung mit Schwingung, die wir haben können. Unser Körper besteht aus 99,999999999 % leerem in Anführungszeichen Raum. Das heißt, wir sind ein Resonanzkörper par excellence und wir können Schwingung nicht nur aufnehmen, sondern wir können uns auch durch Schwingung verändern lassen. Und wenn wir ihn In der Energiesphäre miteinander. Sind das jetzt wirklich Triple Advanced? Dann kann man diese Sphäre vertonen. Das heißt, wenn. Wenn ich jetzt mit dir arbeiten würde und dich schon ein bisschen kennen würde, dann habe ich Möglichkeiten, mich mit deiner Sphäre, deinem, deinem Klangkörper, deinem Resonanzkörper zu verbinden und den sozusagen dir akustisch als Schlüssel zurückzugeben, so dass in dir sich was alle eint. Und das geht egal über welches Instrument. Für mich ist es das Klavier. Das geht auch mit Gesang. Das ist egal. Es geht darum, wie einen harmonischen Schlüssel in dein System zu finden. Das ist eine sehr alternative Arbeit. Ich kenne auch niemanden, der das praktiziert. #00:56:36-0# - #00:59:03-0#
Der stoische Pirat: Ich frage mich also, das tönt so wie du. Du findest den Soundtrack, der zu meiner Person passt. Ja. #00:59:04-0# - #00:59:11-0#
Laura Müller: Also anders gesagt, du gibst mir den Soundtrack, den du jetzt geradeaus sendest. #00:59:12-0# - #00:59:17-0#
Der stoische Pirat: Okay. Was sende ich jetzt gerade aus? #00:59:17-0# - #00:59:20-0#
Laura Müller: Gib mir ein Klavier, Dann. Lazarus. Aber das ist ein Aspekt, auf die anderen einzugehen. Du hast das Wort Achtsamkeit in den Raum geschmissen. Was heißt denn Achtsamkeit? Mindfulness im Englischen. Für mich gibt es nur eine Antwort, das heißt Präsenz. Das heißt Präsenz. Präsenz heißt Ich bin mit allen meinen Kraftquellen im Hier und Jetzt. Nirgendwo anders. Meine Gedanken sind nicht Welchen Zug nehme ich nachher? Meine Gedanken sind nicht. Wie? Was? Wie? Was mache ich heute Abend in der Chorprobe? Ja, egal. Ich bin jetzt hier bei dir. Und zwar nicht nur mit meinem Gehirn. Mit meinem Mind. Ja, sondern auch mit meiner Emotion. Mit meinem Fühlen, Mit meinem Wahrnehmen. Was ist jetzt gerade wahr? Jetzt mit dir? In diesem Gespräch, in diesem Raum, in dieser Zeitlosigkeit, in der wir uns gerade befinden. Und wenn ich das anwende, dann bin ich achtsam und interessant. Die deutsche Sprache hier finde ich fast interessanter als die englische acht. Die liegende Acht, die Balance, die Ausgeglichenheit. Das heißt alles fließt ineinander. Und damit ist ganz simpel gemeint. Du hast kein Leck oder Energie. That's it. Das heißt achtsam No lake of energy, being present fully now. #00:59:20-0# - #01:00:49-0#
Der stoische Pirat: Okay. Und ein anderes Thema, das du ja hast, ist Die möchte ich auch ansprechen. Die weibliche Führung ist ein Herzensthema von dir. Jetzt. Was unterscheidet weibliche Führung von männlicher Führung? Also sind Frauen jetzt eben achtsamer? Sind sie mehr präsent? Haben sie mehr Energie? Was? Was? Was macht weibliche Führung aus? Und wieso ist die gemäß dir heute so wichtig? #01:00:49-0# - #01:01:21-0#
Laura Müller: Ja, Warum ist sie wichtig? Sie ist wichtig, weil sie zu kurz gekommen ist. Und was mir ganz wichtig ist zu sagen ist es gibt hier kein. Es muß jetzt nur noch weibliche Führung geben. Oder es. Die Männer müssen weiblicher. So ein Bullshit. Ich würde mich unendlich freuen, wenn wir erleben dürften, dass Männer ganz aus ihrer Männlichkeit führen, aber echter Männlichkeit und nicht angelernten Verhaltensweisen. Und Frauen aus ihrer weiblichen Energie, Das ist eine andere Art von von Leadership. Und das greift vor allem ineinander. Und nichts ist besser als das andere. Möchte ich wirklich betonen. Wir haben einfach eine große Balance gesehen und alles, was außer Balance ist, kippt irgendwann und wir sind im Kippen gerade. Und deswegen dürfen wir das eine wieder stärken bzw überhaupt auch neu kennenlernen. Weibliche Führung Warum ist es für mich wichtig? Also erstens bin ich natürlich eine Frau und mir geht es aber nicht, dass irgendwelche Quoten irgendwo erfüllt werden. Das finde ich ganz traurig, dass das so angegangen wird. Ich glaube, es ist fast eine Art Hilfeschrei. Wie sollen wir denn das irgendwie machbar machen? Ja und? Aber letztlich geht es doch darum, dass wir miteinander bestmöglich die uns verfügbaren Kraftquellen nutzen können. Und jetzt wissen wir nicht nur aus der Basis jeden Tag, sondern auch aus den uralten Philosophien und Weisheitslehren. Männlich und weiblich ist in uns allen. Ich habe männliche Aspekte, Du hast weibliche Aspekte und das ist gut so, sonst wären wir super eindimensional. Und natürlich sind wir, je nachdem, in welchem Körper wir sind, sind wir, neigen wir, sage ich mal dazu, mehr zu dem einen zu tendieren oder zu dem anderen. Wir kennen alle Frauen, die sind sehr männlich. Wir kennen alle Männer, die sind sehr weiblich. Ja, und letztlich geht es nicht darum, dass alle Männer super männlich sein müssen, alle Frauen super weiblich, das sind wieder Etiketten, sondern es geht darum. Wenn wir mehr. Ich greife mal zwei Punkte raus, die, glaube ich einfach nachzuvollziehen sind. Das Männliche auch im Führungsalltag im Sinne von sehr gerade, sehr vorne raus, sehr zack. #01:01:23-0# - #01:03:29-0#
Der stoische Pirat: Zack, zack, zack, zack. #01:03:29-0# - #01:03:30-0#
Laura Müller: Zack, mal höher, weiter, schneller. Um es mal grob zusammenzufassen Das Weibliche hat nimmt alle mit. Das rennt nicht alleine voraus. Das ist ein anderer Teamgeist. Damit will ich nicht sagen Männer haben keinen Teamgeist oder? Oder Frauen können nicht schneller, weiter, größer. Natürlich können wir das auch. Also deswegen lasst uns dieses das Ganze einfach mal gar nicht so teilen. Es geht um das die Energie, dass wenn weibliche Energie zugelassen wird, dann ist es oft einfacher miteinander zu bewegen. Weil wenn wir allein aus den Formen der alten Sprache schauen, das männliche, auch das phallische Symbol und das weibliche, das umarmende Symbol, das greift ineinander, das ist Miteinander am stärksten. Das kreiert zusammen das Neue. Und so ist auch in der Führung und das mag für den ein oder anderen sehr weit hergeholt klingen, aber letztlich ist es die Basis. Ja, warum funktionieren Partnerschaften, wenn sie, wenn sie funktionieren, so gut? Weil wir ineinander greifen? Wenn wirklich männliches Haltendes auf Weibliches und Fließendes trifft, dann kann gegeben, genommen, erschaffen und losgelassen werden. #01:03:31-0# - #01:04:51-0#
Der stoische Pirat: Also ein Miteinander und nicht ein Gegeneinander, sondern ein Nutzen der jeweiligen Stärken. Ist das auch situationsabhängig? Gibt es Situationen? Ich habe das einfach überlebt. Das hat gerade vorwärts und so könnte ich mir vorstellen, jetzt zum Beispiel in einer Krise könnte man sagen eine Krise, vielleicht dieses was du männliche Führung sagst vielleicht besser, weil man da klar geradlinig usw und vielleicht eben den im Normalfall das umfassende wo man alle mitnimmt oder oder wie? Wie würde ich sagen, wie, wo kann ich was einsetzen? #01:04:52-0# - #01:05:28-0#
Laura Müller: Lass mich anders fragen Ist es in der Krise nicht essentiell, alle mitzunehmen? #01:05:29-0# - #01:05:33-0#
Der stoische Pirat: Natürlich, es kommt. Natürlich müssen wir alle mitnehmen auf die andere Seite Sind wir auch vom Zeithorizont. Wir müssen entscheiden, müssen entscheiden. Wir müssen schnell sein. Ja. #01:05:33-0# - #01:05:41-0#
Laura Müller: Ich. Ich höre, was du sagst. Und die Antwort ist Ja und nein. Es. Wir sind wir. Wir kommen wieder zum Fußball. Fußballfeld. Würdest du gerne die beiden Mitspieler einsetzen oder müssen wir uns immer entscheiden? Und die Frage ist, warum müssen wir immer entweder oder denken, wenn wir miteinander ist, ist für ganz viele der nächste Level. Aber das Ziel ist füreinander. Für einander Und das heißt, dass ich überhaupt miteinander mich mal bewege. Das heißt, ich lass es zu, dass dein Krisenbeispiel zu nehmen in dem Moment. Ich sehe die Option rechts links. Ja, aber wenn ich als Player, als Entscheider auch hier mein größtes elektromagnetisches Feld mit in diese Entscheidung reinnehme, habe ich deine bessere Entscheidung nachher. Oder schlechter? Wahrscheinlich besser. Und hier ist eben die Frage Was definieren wir denn als was? Und ich glaube auch so lange. Und das ist eigentlich Herzstück meiner Arbeit. Solange wir immer noch denken, es muss entweder oder sein. Ich als Mann kann nur Mann sein, wenn ich so handle. Ich als Frau kann nur Frau sein, wenn ich so handle. Dann sind wir falsch, weil dann sind wir immer noch beim Ich finde mich ja und nicht beim Ich kenne mich sicher nicht beim Miteinander und auch ganz weit weg vom Füreinander. #01:05:42-0# - #01:07:08-0#
Der stoische Pirat: Na, Wie siehst du das? Es gab jetzt gerade kürzlich Studien, die rausgekommen sind, wo gesagt haben, dass gerade Frauen nicht sehr positiv reagieren, wenn Frauen in der Führungsrolle sind. Also die, dass die Arbeitszufriedenheit tiefer ist bei weiblichen Führungskräften, also dass die Arbeitszufriedenheit tiefer ist bei weiblichen Angestellten, wenn es weibliche Führungskräfte sind. Ist das vielleicht. An was liegt das? #01:07:08-0# - #01:07:37-0#
Laura Müller: Ich kenne die Studie nicht, die du nennst. Ich kann nur spekulieren an der Stelle. Und meine Gedanken dazu sind folgende. Viele Frauen, die sich in Führungspositionen gekämpft haben. Kampf ist schon mal eher eine männliche Energie. Sie sind nicht ganz in ihrer weiblichen Energie und das ist was, was natürlich für. Vor allem im Gefühl bei Frauen Ein komisches Gefühl hinterlässt. Weil wenn wir uns als Frauen ermächtigen, auf weibliche Art und Weise, dann stärken wir uns. Dann machen wir uns nicht klein. Es gibt natürlich Frauen und ich will nicht sagen, dass das in der Studie so war. Dafür kenne ich es einfach nicht. Die können sehr, sehr hart und allein ihren Weg an die Spitze gehen, um dahin zu kommen. Wir kennen solche Beispiele. Das ist männlich, also männliche Energie in der Frau. Das ist nicht gesund für die Frau und kommt nicht gut im Umfeld. #01:07:38-0# - #01:08:41-0#
Der stoische Pirat: Ich finde es ganz spannend, dass du sagst, weil ich habe immer etwas den Eindruck, dass viele Frauen in Führungspositionen Kopien von Männern sind und man sieht das auch. Ich frage mich immer rein symbolisch Warum tragen Frauen Frauen Anzüge als Führungskräfte? Warum nicht das Weibliche eben zeigen. Ich verstehe das nicht. Das ist einfach eine Kopie eines eines typischen Männermanagers. Und ich bin nicht überzeugt, dass das wirklich das Gute ist, was man kopieren muss. Also wieso nicht eben das Neue, das andere Ebene reinbringen, das weibliche Element reinbringen und nicht versuchen, ein knallharter Manager zu sein, Weil das so das Bild ist, das man hat, Weil die sind oft eben gar nicht so gut. Ja. #01:08:43-0# - #01:09:34-0#
Laura Müller: Ja, ich höre dich. Ich muss da selber schmunzeln, weil als ich in der Unternehmensberatung anfing, nach meinem Studium. Pferdeschwanz, hochgeschlossene Bluse, dunkler Anzug, that's it. Und relativ schnell war mir das irgendwie zu blöd. Und warum bringe ich das Beispiel? Als ich dann einmal mit dem roten Kleid und den offenen Haaren kam mein Chef hat mich gar nicht erkannt. Gesagt Wer sind Sie? Und dachte ich Hui, uiuiui. Lass es mich so angehen. Wenn du in ein fremdes Land gehst und du weißt, sie sprechen nur Sprache und du wirst nur gesehen, wenn du Sprachexmit Umhang Mix trägst. Was machst du dann? Du lernst Sprache und du trägst Umhang. Was ist denn? Der Anzug. Ist eine Uniform. Der Anzug ist ein. Sieh mich an! Hör mich. Und was ist Die Sprache ist der Ton. Das heißt, vor Jahrzehnten, als sich mal, ich sag mal, die Business Welt in dem Sinn überhaupt aufgetan hat. Für Frauen erst ja, war natürlich die Frage, Wie kann ich überhaupt mitsprechen? Wie werde ich überhaupt gesehen? Und es gab ganz wenige Frauen, die gesagt haben Es geht ja um mich und nicht um das, was ich repräsentiere. Also nicht das meine Hülle deswegen. Ich will gehört werden. Und jetzt sind wir leider natürlich auch in der Gesellschaft. Die, die gerade die das Weibliche aus, ich nenne es jetzt mal ungesunder männlicher Sicht runter macht oder benutzt oder auch ausnutzt und dem vorzubeugen. Was macht eine Frau sich zum Mann? Ja genau, weil das kannst du nicht brauchen im Business Kontext. Als Frau ist es unglaublich entwürdigend, auch wenn du reduziert wirst. Ich habe da selber leider die unschönen Erfahrungen mit gemacht, deswegen. Ich kann das absolut nachvollziehen, wie sich das anfühlt, wenn du selbst so eine Bluse an hast. Du wirst dann darauf angesprochen, wie sehr der Knopf vorne spannt oder nicht oder was. Ja und dann denkst du dir auch Oh really, dafür hab ich studiert. Wahnsinn. Ja, und das ist natürlich was. Dem kann man mit gewissen Umhängen, gewissen Sprachen im metaphorischen Sinne vorbeugen. Und wir kommen immer mehr in eine Zeit, wo Echtheit die höhere Währung ist. Halleluja. Ja, Echtheit auch in ihrer Perfektion. Auch im Männlichen. Ich meine, warum müssen wir Männer immer einen Anzug anhaben? Ja, das heißt jetzt ja nicht, dass Männer in Kleid schlüpfen sollen. Darum geht es nicht, sondern einfach, dass jeder gehört und gesehen wird als der und die. Wir sind als Menschen eben zuerst nicht in unserem Geschlecht. Unser Geschlecht ist erst eine Variante dieser Weltlichkeit. Punkt. Ja, aber unser Sein. Es hat beide Anteile in sich. Männlich. Weiblich. Es ist einfach nur. Wir haben dem Etiketten gegeben. Wir haben dem Namen gegeben. Weiblich, männlich, Frauenkörper, Männerkörper. Ja, aber letztlich geht es darum, Welche Kraftquellen können wir zusammenbringen? Und. Als Frauen glaube ich, es ist wirklich ein ganz großer Appell PL aktuell Frau sein zu dürfen. Und dazu gehört aber auch und so braucht es manchmal vielleicht auch einfach Mut oder im besten Sinne wirklich Sisterhood. Und das meine ich jetzt auf absoluter Augenhöhe zueinander zu stehen und einander auch zu helfen. Und auch und da gehören Männer dazu. Männer, echte Männer, die sagen Hey Kollege, den Spruch einfach nicht. Und nicht dann, wenn man zusammen im Grüppchen steht doch drüber lachen, sondern sagen Wieso sagst du das? Und vielleicht auch wirklich hinterfragen? Weil ganz viele reflektieren halt doch noch nicht. Und das gleiche gilt für Frauen unter Frauen. Wenn Mann der typische Zickenkrieg oder? Mein Bruder sagte, er hat mir erst vor ein paar Monaten diese Frage gesagt. Laura Ich erlebe das oft viel schlimmer unter Frauen. Viel rabiater als ich es mit meinen Männern kenne, weil kein Vertrauen da ist. Und das ist was, was wir wieder aufbauen dürfen. Und das heißt natürlich auch wir als Frauen, uns zu unterstützen, gegenseitig als Frauen zu unterstützen, sichtbarer zu werden und aber auch auszusprechen, was nicht in Ordnung ist. Und das Weibliche dem müssen, wenn man will, dass das Weibliche im Unternehmerischen, im Führungsalltag, im Miteinander zur Geltung kommen darf und damit meine ich auch wirksam werden kann. Das heißt, dass wir alle profitieren können und nicht, weil wir irgendwie sagen, wir müssen das jetzt mal machen, wegen welchen Kennzahlen sonst kriegen wir welchen Ärger? Nein, wenn wir das wirklich wollen, dann müssen wir dem Raum geben. Wer? Wenn ich was keinem Raum gebe, dann kann es auch nicht sein. Dann kann es nicht leben. Und es ist extrem schwierig. Und ich glaube, das hat bei vielen Frauen auch zu hoher Frustration geführt. Ist, dass man sagt, man soll so sein, aber dann hast du so viel Bewegungsspielraum oder du kassiert, du kassierst Kommentare wegen deiner Frisur, deines Aussehens, deiner Augenfarbe, Frag mich bitte nicht. Und du denkst ja auch so Bitte was? und das. Und dann soll man nicht abhärten, sondern weich bleiben. Das ist eine Frage der Bewusstheit und natürlich aber auch eine Frage des Raums, der uns gegeben wird. Und da können wir alle dran schaffen und mitwirken, dass es für alle schöner wird. #01:09:35-0# - #01:15:12-0#
Der stoische Pirat: Du hast am Anfang gesagt oder muss durchbrechen. Und ich bin wirklich der Meinung, du kannst mir sagen, ob ich richtig liege oder falsch, aber es wäre für. Ich sage Frauen Brecht Muster Seid authentisch, seid weiblich. Seid nicht Kopien von Männern. Weil wenn man etwas kopiert, dann zeigt man eigentlich, dass man das als etwas Erstrebenswertes anschaut. Und man muss nicht kopieren, was Männer tun. Im Gegenteil, vielleicht können, was Frauen anstreben müssten. Und jetzt sehen wir wieder Running towards Pleasure. Bessere Menschen sein. Sie soll nicht bessere Männer sein oder bessere oder Kopien von Männern, sondern eben besser sein, ihre Qualitäten einsetzen. Und ich denke wirklich, die Mann soll die Fähigkeiten nutzen, die einem gegeben sind. Und Frauen haben Fähigkeiten, die Männer nicht haben. Männer haben Fähigkeiten und die die Frauen nicht haben, die können wir einsetzen. Aber ich sage ihnen Kopiert nicht Männer. Da macht ihr den zweiten Frauen. Seid. Seid Frauen. Ich bin fest davon überzeugt. Und nein, es ist auch so Die Frauen sind das erfolgreichere Geschlecht, wenn man die Evolution ansieht. Es ist so, es ist so, weil die Männer sind ersetzbar. Es ist so, man kann es evolutionspsychologisch anschauen. Männer sind das weniger erfolgreiche Geschlecht. Man sieht das auch in der Reproduktion nicht nur wenig. Nicht jeder Mann hat Nachfolger. Vielmehr viel mehr Frauen geben ihre Gene weiter als Männer. Männer sterben früher. Das war immer so, also die Frauen sind Evolution. Von der Evolution her gesehen das erfolgreichste Geschlecht, weil sie eben auch Strategien haben, die erfolgreich sind. Also nutzt die Ein und kopiert nicht Männer, weil es nicht alles gut, was wir machen. Vieles ist auch dumm. #01:15:13-0# - #01:17:15-0#
Laura Müller: Matthias Was ist denn für dich weibliche Führung? Was sind denn für dich weibliche Führungskräfte? Also du sagst bitte seit Frauen und nicht jetzt habe ich dich als einen sehr, sehr ausbalancierten Mann kennengelernt, soweit ich dich kenne. Ja, aber was ist denn? Was heißt denn das für dich? Wohin geht denn dein Appell konkret an die Frauen in der Führung? #01:17:17-0# - #01:17:38-0#
Der stoische Pirat: Also keine Kopie eines Mannes zu sein, wenn nicht, wenn man sagt, ein Mann ist eben gerade so diese Stereotypen oder forsch, stark, geradeaus oder physisch stark usw. Eine Frau muss das nicht kopieren. Frau ist vielleicht überlegter, habe vielleicht vielleicht mehr Empathie. Es gibt auch viele Männer, die Empathie haben, aber vielleicht etwas mehr Empathie, vielleicht etwas überlegter, etwas zurückhaltender. Männer sind eher sagen wir mal, die stürmen mal rein. Das sind die Entdecker, die usw die so das. Und fallen dann auch um Männer haben sind etwas weniger vorsichtig usw. Das muss man nicht kopieren, das bringt das rein, das Empathische, das Überlegte vielleicht auch, vielleicht auch das Sympathische, also das diesen dieses vielleicht mal eben ruhiger etwas zu sagen, vielleicht nicht mit lauter Stimme, wie das eben Männer tun. Und nutzt eben diese Stärken. Und noch einmal Also einfach unter uns eine Frau, die. Sagen wir es mal als Frau daherkommt. Die Männer machen ja fast alles. Wenn eine Frau etwas verlangt, die muss nicht befehlen. Wenn eine Frau anständig von einem von etwas verlangt. Die Männer machen es. Da bin ich überzeugt davon. Also, ich meine jeden Mann, Wenn der auf. Wenn ich sage jetzt mal, wenn du auf der Straße bist und eine Frau sagst. Tragt, trägt zwei Taschen. Und sie schaut den Mann an, sagt Können Sie mir helfen? Jeder Mann hilft das. Das ist so und da muss die Frau uns nicht einmal befehlen, oder? Weißt du, was ich meine? Wir haben eine andere Art der Kommunikation. Vielleicht. Wir sollten. Und wir sollten diese Stärken einsetzen, um gemeinsam. #01:17:39-0# - #01:19:36-0#
Laura Müller: Ich finde, ich. Ich hör dich. Und ich weiß, was du zum Ausdruck bringen möchtest. Ich glaube, wichtig ist zu sagen, dass man hier nicht in Stereotypen hineingerät, weil du kannst auch als weibliche Führung kann auch stark sein, muss nicht vorsichtig sein und männliche Führung kann auch ruhig sein. Ja, also ich glaube, das ist ganz wichtig, dass wir nicht sagen, man ist laut. #01:19:36-0# - #01:19:59-0#
Der stoische Pirat: Und absolut. #01:19:59-0# - #01:20:00-0#
Laura Müller: Einfach. Ich möchte das einfach im Rahmen reinnehmen. Und das zweite ist sicher und das finde ich wunderschön, dass du das so rüber bringst, das ist eine. Wir haben eigentlich alle Sehnsucht. Die Männer haben Sehnsucht, Mann sein zu dürfen und mit Frau sein zu dürfen. Und Frauen haben Sehnsucht, mit dem wirklich dem gesunden Männlichen zu sein und selber im Gesunden weiblich zu sein. Wir haben vergessen, welches Vokabular und welches Verhalten in einem Businesskontext dazu gehört, weil auf eine Art ist es fast wie ein kastriert sterilisiertes, lebendiges Organ, so ein Businessmann. Man soll da als Mensch rein. Aber bitte ohne die Hormone. Das ist. Das ist absurd. Das geht nicht, weil. Wir zwicken uns nicht irgendwas ab zu Hause und gehen ins Business. Sicher nicht. Und ich glaube, darüber dürfen wir auch mal lachen. Nämlich sagen Oh. #01:20:00-0# - #01:21:01-0#
Der stoische Pirat: Mein Gott. #01:21:01-0# - #01:21:02-0#
Laura Müller: Haben wir versucht, uns in irgendwelche enge Neoprenanzüge geschlechtslos zu zwingen und wissen gar nicht mehr, weil wir eigentlich sind. #01:21:02-0# - #01:21:12-0#
Der stoische Pirat: Authentisch bleiben? #01:21:12-0# - #01:21:13-0#
Laura Müller: Genau. Und jeder von uns darf bitte genau so sein, wie er oder sie will. Aber bitte seid dann auch so und versucht eben wie gesagt nicht kopieren, sondern findet überhaupt mal, wer du bist. Und ich denke, das ist auch für mich bei Führung essentiell. Ich muss Know yourself. #01:21:13-0# - #01:21:29-0#
Der stoische Pirat: Genau. Kommen wir zum weiter. Du bist es ja nicht, nur Coaching on und du organisierst auch Events. Ja, und einer dieser Welt ist im Juni ist der Wake up Leadership Day. Sagen Sie etwas zu diesem Wake up Leadership Day. Man findet es statt. Was ist es? Wie oft hast du ihn schon gemacht? Und was ist die Idee dahinter? #01:21:30-0# - #01:21:56-0#
Laura Müller: Ja, sehr gerne. Jeder schiebt. Ja. Also neben meiner Arbeit in der Organisationsentwicklung und eben im eins zu eins der Führungskräfteentwicklung ist das so ein Event, der mir sehr ans Herz gewachsen ist. Und zwar begann das Ganze vor über vier Jahren, fast fünf, als die Idee zum Ersten Mal aufkam. Mit der Zeit damals nämlich. Führung braucht ein Miteinander und nicht über über den Screen, sondern hier in Person. Ich will dich nämlich spüren können, weil nur wenn ich was spüre, kann ich was bewegen. Und das ist egal, was das nachher ist. Natürlich gehören auch Zahlen und Co und das ganze andere dazu. Da muss man nicht diskutieren. Aber es geht darum, wenn wir wirklich Menschen bewegen wollen, dann müssen wir Menschen spüren können. Und das heißt, wir müssen selber wieder einen Bezug dazu bekommen. Das heißt, für mich war damals die Idee, wie können wir das Ganzheitliche in uns, sprich Körper, Geist und Herz oder Emotion Seele sagen andere. Mit ihnen miteinander an einem Tag bringen. Ein Tag des Ausbrechens, des Vorwärtskommens. Also im Prinzip eine Fortbildung für Leader Leader, einen völlig out of context Pattern Interrupt. Ja, und so entstand damals die Idee. Heute dachte ich Mensch, wake up, leadership, day, wake up. Ja, wir brauchen ein Wake up und zwar im Sinne von Aufwachen und nicht im Sinne von Du bist doof oder? Oder Du hast gepennt. Nein, sondern lass uns hinschauen, hinschauen, wo wir wirklich stehen, wo wir hinwollen. Und bitte lass uns aber auch einander anschauen. Wer steht mit mir? Wer ist hier, der auch in die Richtung gucken möchte? Wer möchte auch sagen, wo es lang geht? Lass es uns mal anders versuchen. Und das war so die Grundidee. Und jedes Jahr hat der Tag so ein bisschen ein anderes Motto. Bzw. In anderen Themen Rahmen der der Nachhall das hält und auch der Grund ist, warum welche Speakers Bikerinnen zusammenkommen dürfen. In diesem Jahr findet am 27. sechste Ende Juni statt. Sein Freitag am ganzen Tag ist das Motto der Themenrahmen Visionen lebendig machen der Schlüssel jeder Transformation. Warum? Weil jeder ist gerade irgendwo im Umbruch. Ich höre an allen Ecken Wandel. Wandel. Wir sind im Change. Wir versuchen es. Wir wollen im Change sein. Es gelingt uns aber nicht, oder? Ich habe meine eigenen Themen und kommen wir nicht vorwärts als Wandel Themen. Und was ich vor allem auch höre ist viel bla. #01:21:57-0# - #01:24:41-0#
Der stoische Pirat: Bla bla bla bla bla. #01:24:41-0# - #01:24:43-0#
Laura Müller: Bla und irgendwann kriegt Kopfschmerzen und ganz viele andere kriegen auch Kopfschmerzen und ich weiß vor allem das diese Kopfschmerzen die machen. Tick tack, tick, tick, tick tack. Und jedes Mal bei jedem Tick verlieren wir Geld. Um es jetzt mal ganz wirtschaftlich auf den Punkt zu bringen. Zeit, Lebenszeit und Geld, das interessiert leider doch die meisten noch am meisten. Also red mal drüber. In dem Moment, wenn ich aufhöre, darüber zu reden und und was in die Realität bringe, wird was manifest. Dann wird was wirklich greifbar. Und um in dieses Greifbare zu kommen, brauchen wir eben nicht nur unseren meint, sondern auch unseren Körper, unsere, unser, ja, unsere anderen Spieler auf der Bank. Und dazu dient der Wake up Leadership Day solchen Tag für Führungskräfte, die sagen Ich bin bereit, die Perspektive mal zu drehen, für mich weiterzukommen, praktische Tools aber auch an die Hand zu bekommen. Es ist kein reiner Vortragstag. Es ist auch kein Seminartag in dem Sinne. Jeder, der schon mal dabei war, weiß es. Wir sind immer mitten in der Natur, trotzdem in einem gewissen Gebäude. Dieses Jahr ist es ein alter Flugzeughangar. Sehr spannend mit Blick auf die auf den Zürichsee und die Alpen, um rauszukommen, zu brechen per Interrupt. Ich kann nur dann Neues formen, wenn ich nicht auf dem alten Rum mache. Das heißt, die schlechteste Idee, um innovativ zu sein, ist an deinem Schreibtisch ist die schlechteste Idee. Ja, und deswegen war für mich ganz klar Wir gehen in die Natur, wir machen ein Break hier und im Zuge dessen, was ich gerade gesagt habe, die verschiedenen Aspekte, sind auch die Speaker ausgewählt. Weil du hattest mich neulich mal gefragt Laura, wie kommst du eigentlich dazu, dass das der kommt? Die kommt. Und dieses Jahr haben wir ja einen sehr, sehr interessanten Mix auch. Und warum ist es so? Warum bringen wir zum Beispiel einen Bob Spence, einen Unternehmer und international bekannten Comedian eine Führungskräfteweiterbildung. Warum arbeiten wir mit euch mit der Schweizer Armee dieses Jahr zusammen? Um ja wirklich zu sagen? Hey Leute, wir müssen unsere Augen aufmachen. Unsere Augen auf unsere Ohren, auf unser Hirn. Auf bitte. Und unsere Herzen. Auf unsere Körper präsent, damit wir das sehen und umsetzen können. Und um jetzt auf die zwei Beispiele einzugehen. Wir wissen neurowissenschaftlich, dass Humor einer der stärksten Parameter ist, die wir in unserem Nervensystem haben können. Und das stärkste mit wir unser Immunsystem. Ja, was sehen wir im Alltag, im Mitarbeiteralltag nach den ganzen Gallup Studien und was weiß ich? Burnout. Hoch, hoch, hoch, hoch, Hoch! Demotivation an Anteil. Ich glaube, was sind. 17 % der Leute sind wirklich destruktiv. Aber wenn ich als Führungskraft lerne Humor gezielt einzusetzen. Das ist mein Nervensystem. Verändert und das meine Mitarbeiter. Dann habe ich einen riesen Wirkhebel. Und das wird keine Bespaßungsveranstaltung bekommen. Kleine Comedyeinlage. Alle mal kurz lachen und dann machen wir wieder wie vorher weiter. Nein. Beim Wake Up Leadership Day geht es darum. Wir wenden an, wir gehen direkt auf eure Bedürfnisse ein und ihr kriegt konkrete Tools mit, die ihr morgen heute Abend, wenn ihr wollt, einsetzen könnt. Und so webt sich der Tag und in unserem Gespräch werden wir darauf eingehen. Auch was, was die neue Vision der Schweizer Armee ist. Führen mit Herz und Methodik. Das sind. Das ist ja schon allein ein Interrupt, der schon bei vielen Interessenten dafür gesorgt hat. Sagt ja fast wie die Armee jetzt hier her, das ist ja ganz was Neues aus. #01:24:43-0# - #01:28:19-0#
Der stoische Pirat: Ist nicht so neu, aber ist nicht so neu, weil man kann nur erfolgreich führen über das Herz und man muss ganz ehrlich sein die nirgends haben schlecht hat schlechte Führung derart brutale Konsequenzen wie im Militär? Weil dort sprechen wir nicht von Konkurs oder von Unternehmensschließungen, sondern wir sprechen von Menschenleben, von Tod und Vernichtung. Und das ist dann schon ein ganz andere Stufe. Noch einmal von der Führung. Da braucht es wirklich auch viel Herz, um die Leute motivieren zu können. Aber jetzt noch einmal zurück. 27. Juni Wo genau findet es statt? Der Ort. #01:28:19-0# - #01:29:03-0#
Laura Müller: Wir sind dieses Jahr im Zürcher Oberland, ungefähr zehn Minuten von Rapperswil entfernt, am Bach in einem alten Flugzeughangar im Landgasthof Hasenstrick Areal. #01:29:04-0# - #01:29:13-0#
Der stoische Pirat: Also beim Bach Del. Ein schöner Ort. Wo? Im Zürcher Oberland. Also, wenn wir jetzt am 27. Juni, findet dieser Wake up Leadership Talk statt beim Basteln in einem Flugzeughangar. Wunderschöne Ortschaft ganz viele verschiedene Keynote Speakers ein. Ein sehr interessanter oder sagen wir ein vielseitiger Anlass. Wie sieht der Anlass konkret aus? Wer kommt alles? Wie viele Leute nehmen teil? Wie viel Plätze hat es und wieso soll man kommen? #01:29:14-0# - #01:29:52-0#
Laura Müller: Also wer teilnimmt, sind Führungskräfte vom Mittelmanagement bis wirklich zur GL Ebene oder Unternehmensinhaber und führer selber? Jeder im Prinzip, der Führungsverantwortung trägt und das Thema Führung auch in sich trägt, letztlich und weiterentwickeln bringt und auf den aufs Next Level bringen möchte. Es ist eine Community, die jedes Jahr wächst. Menschen, die seit dem ersten Mal dabei sind. Wir machen es dieses Jahr jetzt zum vierten Mal den Event. Das ist wunderschön zu sehen, wie auch miteinander da nicht nur Geschäfte entstehen, sondern wirklich auch Sparringpartner auf Augenhöhe. Also sehr, sehr berührende Geschichten. Kleine Anekdote Es gibt tatsächlich auch ein. Paar, das in den letzten Jahren entstanden ist. Aber das nur so am Rande. Also man weiß nie, wen man trifft, sozusagen. Also Führungskräfte Mittelmanagement bis wirklich hoch zur GL Ebene. Wir sind in der Regel zwischen 50 und 80 Leuten. Also ein Rahmen, wo man wirklich noch miteinander sein kann, auf Augenhöhe das persönliche Gespräch auch suchen kann und trotzdem Community, Spirit und Feeling entsteht und ich auch merke, hey, da sind andere, die ticken ähnlich oder hier kann ich mal dann nachher privat oder in Zukunft mal ein Gespräch suchen, eine Beratung auf Augenhöhe. Es muss ja nicht immer alles gleich geschäftlich Kontakte sein, es dürfen ja auch Freundschaften oder ja Learnings miteinander irgendwo entstehen. Das einmal so zum. Ach so, du hattest noch einen letzten Frage. Hilf mir doch mal, bitte. #01:29:53-0# - #01:31:30-0#
Der stoische Pirat: Was stellen wir uns jetzt vor? Also wie genau und wieso sollen die Leute kommen? Genau das hast du gesagt. Das Wieso? Man kann sogar vielleicht eine Partnerin finden. Aber das ist ja nicht das Ziel. Aber wie sieht der Tag konkret aus? #01:31:31-0# - #01:31:44-0#
Laura Müller: Genau. Wir beginnen um 9:00 mit unserem Programm und werden. Wir haben verschiedene interaktive Keynote und Workshops, die uns durch den Tag begleiten mit verschiedenen Speakern. Unter anderem haben wir dieses Jahr mit den CEO von der Swiss vom Swissmedic prämierten Unternehmen der örtliche Instrumente AG. Hier geht es. Die haben einen sehr, sehr intensiven Cultural Change, aber im Rahmen der Digitalisierung hinter sich, der nur funktioniert hat, weil wirklich Menschen mitgemacht haben und mitgezogen haben. Und der CEO gibt uns da ganz wunderschönen Einblick. Der Thomas Bossert, den wir nachher auch interaktiv diskutieren werden. Dann haben wir auch zum Thema Menschenleben, wie du es schon erwähnt hast, Die Orsina Paola. Sie ist die Direktorin vom Kantonsspital in Nidwalden und Verwaltungsrätin. Dort also auch sie, wo ein grosser Fusionsprozess gerade stattfindet, entscheidet jeden Tag letztlich darüber, wer wer überlebt. Was hat das für einen Einfluss auf unsere Patienten, wenn wir durch so einen Change gehen? Und wie geht das, dass wir die alle mitnehmen können und wählen? Wie kommt man dann überhaupt mit Und wie balanciere ich diese, diesen Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und Menschlichkeit im Gesundheitswesen? Ja, dann haben wir einen sehr spannenden Jungunternehmer aus Zürich da, der wirklich vom Lehrerbrecher zum Multiunternehmer in wenigen Jahren gegangen ist. Der sagt Entweder du findest einen Weg oder eine Ausrede. Das heisst, wie bringe ich was wirklich in die Wirklichkeit und bleibt nicht nur in der Theorie? Und dann haben wir schon gehört Robbens Also bricht das Ganze mit ein bisschen Humor auf und ich selber werde zum Thema Was sind denn wirklich die, die effektiv eine Game Changer im Bereich Transformation versprechen und dann werde, freue ich mich extrem auf die Diskussion mit Dir und Lorena im Rahmen der neuen Version der Schweizer Armee und was das eigentlich bedeutet und vor allem auch für die Privatwirtschaft. Das heißt, wir erleben ein Potpourri an Themen aus verschiedenen Industrien, aus verschiedenen Feldern, der aber letztlich immer wieder aufs gleiche Konto einzahlt, nämlich Was heisst Change und wie bewegen wir uns von A nach B und was heisst das Miteinander? Und diese Vorträge sind sehr viel mehr als ein Vortrag oder eine Keynote, sondern wirklich sehr interaktiv. Und gerade die Führungskräfte, die dann die anwesend sind, wollen ja wissen Ja, wie mache ich denn das jetzt bei mir? Sage Hey, guck mal! Also bei mir sieht es gerade so aus, wie kannst du mir ein Input geben? Ja, genau darum geht es, dass dieser Input gegeben wird. Ob jetzt im persönlichen Gespräch, beim Networking, Lunch mit Panorama Sicht oder beim anschließenden Barbecue miteinander. Wer noch bleiben möchte, am Abend und den Abend ausklingen möchte. Direkter Zugang zu den Speakern. Miteinander? Ganz selbstverständlich. Wir haben hier keine Trennung. Wir haben hier kein VIP Paket XY. Du bist besser als der andere. Nein, wir sind hier auf Augenhöhe unterwegs. Wer hier kommt, spielt schon ganz oben mit. Das ist schon ein VIP Event. Ja, das. Das ist auch die mein Anspruch an das Event. Wir begegnen uns hier auf einer hohen Flugebene. Und diese Flughöhe zu halten mit den Menschen, die da sind und mit den Gesprächen, da freue ich mich extrem drauf. Und das ist natürlich nachher auch der Mehrwert. Du kriegst nicht nur konkrete neue Tools also, die du für dich gerade anwenden kannst. Und ich meine, für den einen ist das eine neue, für den anderen das andere. Es ist immer ein Blumenstrauß. Was nehme ich jetzt gerade für mich mit? Ja, oder eine Werkzeugbox Vielleicht für den anderen. Was passt gerade bei mir rein? Oder welcher Schlüssel dreht in meinem Schloss? Ja, und das so anzubieten, macht mir immer sehr große Freude. Letztes Jahr sagte ein Geschäftsführer aus dem Technikbereich Wenn du es zulässt, kann der Tag alles verändern, weil ich hocke nicht an meinem Schreibtisch und gehe wieder ABCDE durch. Ich bin in einem komplett anderen Setting und dadurch denke ich anders. Und erst wenn ich anders denke, kann ich anders entscheiden und entscheide entscheiden. #01:31:44-0# - #01:35:34-0#
Der stoische Pirat: Es ist toll, nach einem sehr unterhaltsamen, lehrreichen Tag viele ganz unterschiedliche Referenten. Es ist auch interaktiv. Ich glaube, das ist ganz wichtig, dass man das auch. Es ist ein interaktiver Tag, es gibt auch Essen, Verpflegung, alles ist da. Wie kommt man zu Tickets? Wenn jetzt jemand hier Zuschauer und sagt Ich möchte dorthin gehen, wie kommt man zu Tickets? Wie? Wie viel kostet das? Wo findet man mehr zusätzliche Informationen? #01:35:35-0# - #01:36:05-0#
Laura Müller: Ja, gerne. Es gibt verschiedene Wege, dabei zu sein. Also entweder vielleicht kann jemand hier einen Link hinterlassen, dann gehen wir direkt auf ihn oder sie zu. Dann entweder über mich bei LinkedIn. Laura Nicole Müller Einfach mit mir vernetzen. Ganz einfach und sagen Bitte, ich möchte beim Wake up Leadership Day dabei sein. Dann organisiere ich das oder auch über meine Webseite. Es ist auch möglich, dass es die Holistic Consult. Und dann einfach auf Events klicken. Da findet man den Wake up Leadership Day und den Ticketbutton. Dann kommt man auf die Event Frog Webseite. Kleiner Hint hier für alle unsere Zuhörerinnen und Zuhörer heute mit dem Code Pirat gibt es noch einen Special Rabatt, der vielleicht den ein oder andere noch motiviert, dabei zu sein. Ich habe es gesagt, das ist ein VIP Event als solches und wird in der Regel für die Führungskräfte als ein Weiterbildungstag über das Unternehmen abgerechnet. Das normale Ticket liegt bei 699 Franken. Und ja, wer eben noch ein bisschen Piratentum involvieren möchte, der darf gerne diesen Code anwenden. Es gibt auch das Better Together Ticket gerade noch, das heißt, wer zu zweit kommt, kriegt auch noch mal einen Rabatt. Also zusammen, miteinander, füreinander. Es lohnt sich. #01:36:06-0# - #01:37:16-0#
Der stoische Pirat: Okay, cool. Also dann geht auf die Webseite von Holistik Consult, geht auf Tickets, dann kommt ihr auf Eventseite, wo ihr die Tickets bestellen kann. Und dann gebt eben den Code Pirat ein. Herzlichen Dank an dieser Stelle. Dann gibt es noch einen kleinen Rabatt für das Ticket, also macht das. Würde mich freuen, euch dort natürlich auch zu sehen. #01:37:16-0# - #01:37:41-0#
Laura Müller: Kleiner Input noch, weil das gerade sagst für alle, die das wirklich regulär als Weiterbildung über ihre Firma laufen lassen möchten, bitte schreibt mir eine Nachricht, könnt ihr auch über die Webseite machen, dann stelle ich euch eine Firmenrechnung aus über Event Frog. Sehr gut. Wirklich nur die Privatzahler aller anderen Firmen. Rechnungen direkt über mich. #01:37:41-0# - #01:37:59-0#
Der stoische Pirat: Sehr cool. Also ich freue mich auf jeden Fall auf den 27. Juni. Jetzt. Wir haben es vorher angesprochen. Du hast, du gibst, du machst auch Coachings. Du sagst immer auch Leaders Masterclass wie dass du noch an das möchte ich auch noch sprechen. Was sind diese Leaders Master Class, die du anbietet. #01:37:59-0# - #01:38:19-0#
Laura Müller: Gerne. Nicht jeder traut sich gleich einen eins zu eins für und manchmal auch gar nicht die Zeit. Das eins zu eins ist wirklich ein intensiver Prozess, der alles maximal schnell nach vorne bringt. Für jemand, der sagt Die Zeit habe ich gerade nicht. Laura das geht vielleicht nächstes Jahr oder keine Ahnung wann. Aber ich will trotzdem. Ich möchte vor allem auch profitieren von einer kleinen Gruppe in einer kleinen Gruppe. Und das ist eben diese Leaders Master Class. Dass maximal zehn Leute wirklich absolut Maximum haben, kann ich sehr auf individuelle Bedürfnisse eingehen. Und trotzdem haben wir diesen Benefit von Gruppen Synergien. Ich weiß, okay, gut, jemand steht hier individuell mit seinem Case in der Firma, mit seinen persönlichen Herausforderungen, gerade hier und jemand anders hier und hier kann man das, kann sich gegenseitig befruchten, das kann sich gegenseitig ernähren und und weiter wachsen dadurch. Und meine. Mein Anspruch ist vor allem, das auf eine Art und Weise zu moderieren, dass das sozusagen immer immer größer wird, also größer für die Teilnehmer, nicht von der Teilnehmeranzahl, sondern dass der maximale Mehrwert herauskommt. Und in einer kleinen Gruppe kann ich eben sehr, sehr, sehr gezielt auf die einzelnen Bedürfnisse eingehen und trotzdem das, was jeder jedem geben kann, also sehr effektiv bringen und sagen okay, was ich hier weiß oder was hier kommt, ist jetzt für dein Case gerade extrem relevant. Und ich kann natürlich auch für die Gruppe ganz gezielt deren Bedürfnisse als Gruppe treffen. Was mir jetzt zum Beispiel an einem Wake up Day. Da kann man auf Themen wie ein Blumenstrauß eingehen und vielleicht den ein oder anderen kann man weiterhelfen im Sinne von ganz persönlichen Themen. Aber wir wissen alle, wenn wir wirklich ganz, ganz ins Eingemachte gehen wollen, dann will das erstes nicht jeder teilen auf so einem großen Event. Dann braucht es einen gewissen Safe Space und das ist die Gruppe auch. Das ist wirklich ein ganz klarer Ort, dass alles, was hier ist, das bleibt hier genauso wie bei eins zu eins. Und ich bin aber sicher, dass ich trotzdem maximalen Mehrwert mitnehmen kann. Das ist die, die Master Class. #01:38:20-0# - #01:40:29-0#
Der stoische Pirat: Okay, cool. Also ich denke, wenn jemand Interesse hat, dann eben besucht deine Webseite. Ich werde sie auch. Sie ist unten dann auch verlinkt, sei es auf YouTube oder auf den Podcast. Oder ihr findet dann den Link und den dorthin. Oder auch auf meiner Webseite www.. Müller Matthias Müller mit UE und Matthias mit einem T und H geschrieben. Dort findet ihr auch sämtliche anderen rund 155 156 folgendes Storchenpiraten. Und dann eben auch diese Folge, wo ich auch immer ein wo sie auch das Transkript oder ein Ausschnitt, eine Zusammenfassung des Gesprächs findet und auch die weiterführenden Links. Also besucht auch meine Webseite. Wir haben sehr viel besprochen. Wir haben ein ganzes Potpourri an Themen angesprochen. Eine letzte Frage habe ich noch. Ich habe es zu Beginn gesagt. Du bist eine Frau mit sehr viel Energie. Du hast viel Ausstrahlung. Du? Ja. Wie? Wie schaffst du es selber? Was machst du selber, dass du diese Balance finden zwischen Unternehmerin, Beraterin und immer noch selbst diese Energie hast, für die du ausstrahlst? Was? Was ist dein Rezept? Dein Geheimnis? #01:40:29-0# - #01:41:45-0#
Laura Müller: Wahrheit mit mir selber. Das ist was, was ich in den letzten Jahren ganz, ganz stark vertiefen durfte. Und da spielt auch das Thema Weiblichkeit mit rein. Nämlich Was stimmt für mich jetzt nicht? Was sollte ich jetzt tun, sondern was stimmt für mich jetzt, damit man damit ich sein kann, wie ich bin. Damit ich sozusagen maximal strahlen kann, muss ich mir auch, darf ich mir eingestehen, wenn ich gerade nicht strahlen möchte und mich dann sozusagen im Schatten auszuruhen und nicht im Sinne von Schatten dunkel, sondern erfrischend nährend. Und das durfte ich auch lernen, dass ich nicht immer High Power sein muss und auch sagen kann, wenn, wenn ich mich, gerade wenn ich Unterstützung mir wünschen würde. Und ich denke, das ist zum Beispiel auch was, was, was eigentlich bei uns allen irgendwo auf Erleichterung stößt, wenn wir merken, wir müssen nicht immer nur so oder jemand nimmt dich im Außen so wahr, dann ist die immer so Nee, echt nicht. Und dieses echte Ich, ich habe auch manchmal keine Energie, aber dann ist das okay und dann kenne ich mich mittlerweile gut genug, um zu wissen, was gibt sie mir wieder? Selfcare irgendwo auch. Und Selfcare kann ein Power Workout sein. Aber Selfcare kann auch einfach sein, dass ich mich zum Beispiel für mich am nächsten an meinem Herzen an mein Klavier setze und mich dem hingebe, was kommt. Das ist für mich extrem erholt. Und so haben wir alle Kraftquellen, die je nach Zeitfenster uns mehr nähren und speisen. Und ich glaube, wenn wir alle mehr hinhören, was es jetzt war, jetzt in dem Moment, und wir dem dienen und eben nicht dem Gedanken zuerst, sondern der Intuition. Für uns. Nur für uns. Das kann eine Sekunde sein, eine Sekunde des Augen schließens. Es kann aber auch ein Jubel Jauchzer sein oder die Entscheidung, den Podcast heute mit dir zu machen. So werbe ich. Lebensenergie und das ist letztlich das, was wir ausstrahlen und andere spüren, wenn das stimmig ist. Und dann berühren wir Menschen und sind mit uns selber irgendwo im Einklang. Ich glaube, dass das, was wir alle tun können. #01:41:48-0# - #01:44:18-0#
Der stoische Pirat: Herzlichen Dank. Ich hoffe, wir hatten unsere Zuschauer, den Zuschauer und Zuhörer etwas berühren können. Herzlichen Dank, Laura, dass du hier warst in meinem Podcast Der stoische Pirat. Ich wünsche dir alles, alles Gute für die Zukunft. Auch privat natürlich Und natürlich viel Erfolg. Das wünsche ich uns beiden. Am 27. Juni beim Wake Up Leadership Day. Herzlichen Dank. #01:44:18-0# - #01:44:41-0#
Laura Müller: Danke, Matthias. #01:44:41-0# - #01:44:42-0#
Der stoische Pirat: Das war's vom heutigen stoischen Piraten. Ich hoffe, dass Laura und ich euch ein wenig inspirieren und vielleicht auch etwas zum Nachdenken anregen konnten. Wenn ihr wie gesagt die weiterführenden Quellen nachschauen wollt, dann geht auf meiner Webseite www.. Müller Matthias Müller mit UE, Matthias mit einem T und H geschrieben. Und wenn euch dieser Podcast gefällt, dann teilt diesen und liked diesen und bewerteten Podcast. Der stoische Pirat auf Spotify, Apple Podcasts oder wo immer ihr den Podcast hört. Natürlich mit der maximalen Not, denn sonst lasst ihr es einfach sein. Und natürlich nur, wenn es euch wirklich auch gefällt. Und wenn ihr mich wirklich noch etwas mehr unterstützen wollt, dann könnt ihr das, indem ihr ihr mir ein, zwei oder noch mehr Kaffees spendet. Auf www.ime coffee dot com slash stop the pirate. Und an dieser Stelle herzlichen Dank an all die vielen Spenderinnen und Spender, die das schon gemacht haben. Und auch herzlichen Dank an all jene, die mir Geschenke schicken, Bücher oder Emails. Das motiviert enorm, das motiviert extrem. Herzlichen Dank! Bin auch gespannt auf euer Feedback zu dieser Sendung. Also das macht es gut. Bis bald. #01:44:43-0# - #01:46:03-0#