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Der Podcast von Thomas Kovacs, dem Sparkojote: Aktien, Dividenden und Unternehmertum aus der Schweiz.
Herzlich willkommen zur Finanzrudel Audio Experience, einem Podcast für alle, die sich das Thema persönliche Finanzen, Unternehmertum und Minimalismus zu Herzen nehmen. Hier lernst du wertvolle Tipps und Erfahrungen, die du in deinem Leben praktisch anwenden kannst. Mein Name ist Thomas Brandon Kovacs, auch bekannt als Thomas der Sparkojote. Ich bin Unternehmer und führe den grössten Schweizer Finanz-YouTube-Kanal und Finanzblog sparkojote.ch.
Guten Abend und herzlich willkommen zum Dividendendonnerstag, zur größten, besten Dividendendonnerstag-Live-Show im gesamten DACH-Raum und auch der interaktivsten. Dank euch, herzlich willkommen zurück und wunderschön, dass ihr wieder eingeschaltet habt. Hallo, wir haben heute wieder ein Portfolio aus der Community, und zwar das liebe Portfolio vom lieben Sun. Er hat das schon zum fünften Mal eingeschickt, oder respektive seit fünf Jahren macht er das schon jährlich. Und bevor wir aber reinspringen in sein Portfolio, grüßen wir erstmal die Leute. Wir haben Crypto Fibonacci mit am Start, Powerboy, der Accountant auch mit dabei, DJ Sonjo Official, Jessis Textildesign und mehr.
Seid gegrüßt, guten Abend! Ich hoffe, ihr hattet alle einen coolen Börsentag, falls man sich dort gesehen hat. Das war ziemlich cool. Und ansonsten würde ich sagen, springen wir ohne großes Drumherumreden ins Portfolio vom lieben Sun. Gerne, gerne. Also erstmal wunderbar, schon das fünfte Mal. Ich habe es natürlich gefeiert. Jedes Jahr einmal das Portfolio einreichen, definitiv, darf zur Routine gehören, zur jährlichen. Von daher, ich freue mich. Er schreibt: Moin, das ist jetzt das fünfte Jahr, in dem ich mein Depot einsende. Das letzte Mal war hier mit Link.
Von mir selbst muss ich nicht mehr viel erzählen. Mittlerweile wisst ihr genug über mich und mein schlechtes Deutsch. Jetzt komm, mach dich nicht so rund, Herr Sun. Wir haben natürlich mittlerweile auch sowas wie KI, da schicken wir das einmal durch und lassen es einmal in fließendes Deutsch verwandeln. Davon merkt man jetzt nämlich gar nichts mehr. Mein Ziel ist immer noch dasselbe: Mit fünfundfünfzig Jahren will ich aufhören zu arbeiten. Dieses Mal schicke ich nicht nur mein Depot, sondern auch das, was ich in sieben Jahren Jahren gelernt habe. Also, wir haben hier auf jeden Fall den San, der will mit fünfundfünfzig Jahren aufhören zu arbeiten. Ganz wichtig,
sich das vorweg zu merken. Jetzt kommen wir zu seinen Learnings. Zinsen und Aktienkurse. Mir ist oft aufgefallen, dass Finanz-YouTuber ständig vom Zinseszins sprechen und alles damit durchrechnen. Meiner Meinung nach ist das falsch. Was sind Zinsen? Zinsen sind der Preis für Geld. Wenn du Geld verleihst, zum Beispiel der Bank bei einem Tagesgeldkonto, bekommst du Zinsen als Belohnung. Wenn du dir Geld— also genau, da oben, wenn du Geld verleihst, bekommst du Zinsen vom Tagesgeldkonto. Wenn du dir Geld leihst, zum Beispiel für einen Hauskauf, musst du Zinsen als Gebühr bezahlen.
Was sind Aktienkurse? Ein Aktienkurs ist der aktuelle Preis für einen Anteil an einem Unternehmen an der Börse. Wenn du eine Aktie kaufst, gehört dir ein winziges Stück dieser Firma, zum Beispiel von Apple, Volkswagen oder Allianz. Mein Depot. Jetzt zu meinem Depot. Im Laufe der Zeit habe ich einige Dinge festgestellt, und ich, und die schicke ich euch zum Diskutieren. Kann sein, dass ich damit richtig liege, kann sein, das kann auch sein, dass nicht. Das Ganze gilt nur für Deutschland. Alle anderen Länder haben andere Steuern und eine andere Politik.
Mein Ziel sind ca. zweitausendfünfhundert Euro netto im Monat, eintausendfünfhundert Euro zum Leben und eintausend Euro, um weiter zu investieren. Also in seinem Ziel ist sozusagen noch mit einkalkuliert, dass er weiter investieren möchte. Sogar auf diesem Bild sieht man die Stärken und Schwächen meines jetzigen Depots im Vergleich zu den anderen besser. Man sieht ja auch gut, wie es aussieht, wenn die Börse fällt und danach schnell wieder steigt. Ich habe auch durchgerechnet, was gewesen wäre, wenn ich alles nur in den Vanguard FTSE All-World investiert hätte.
Dann hätte ich jetzt nur zweihundertdreitausend Euro im Depot, Steuern noch nicht abgezogen. Das ist der echte Kursverlauf des Vanguard FTSE All-World, keine Annahme mit irgendeinem Zinseszins. Mit genau denselben Einzahlungen und meiner eigenen Strategie ist mein Depot zweihundertvierundvierzigtausend Euro groß, und ich bekomme zum jetzigen Zeitpunkt rund zwanzigtausend Euro Ausschüttungen im Jahr. Und hier mein jetziges Depot bei meiner Depotbank, Zeitraum neunundzwanzigster neunter zwanzig zwanzig bis neunzehnter neunter sechsundzwanzig.
Der Zeitraum beginnt dort, weil die Depotübertragung am neunundzwanzigsten neunten zwanzig zwanzig war. Und die Entwicklung im Jahr zwanzig sechsundzwanzig zeigt er uns auch noch mal. Ich habe, also ich vermute, das Gelbe soll sein Depot sein und das Dunkelblaue der Vanguard FTSE jetzt in diesem Bild, wenn ich das richtig verstanden habe. Und dann noch eine Auflistung seiner ETFs mit Ausschüttung. Da haben wir einmal den Global X,
also Global X NASDAQ einhundert ETF, Global X, ich glaube Ist das nicht das investierte Kapital zu dem Zeitpunkt, oder bin ich jetzt komplett los? Das ist— ich habe es auch nicht direkt gecheckt, muss ich ehrlich sein. Ich habe das einfach nur so vermutet, aber sicher war ich mir nicht. Wertentwicklungsberechnung heißt es für Ihren gewählten Zeitraum. Ja, stimmt, dann ist das, dann ist das nicht Vanguard und, und sein Portfolio im Vergleich, sondern wie viel Gewinne einfach gemacht. Also das, das dazwischen, zwischen Gelb und Was ist das so? Grau, Grün, Blau, whatever. Das müsste leider Gewinn sein. Ja, also das, oder die Einzahlung halt, ne?
Das Dunkelblaue irgendwie, was so dazwischen, das genau, das dazwischen, genau, das dazwischen ist der Gewinn, das Delta. Das Blaue ist seine Einzahlung, genau, das stimmt, weil die gehen so insgesamt hoch, und genau, das Gelbe ist der Marktwert. Perfekt, haben wir ja schon was gelöst. Und die Grafik da drüber ist auch eine Wertentwicklungsberechnung. Genau, bezieht sich nur auf von zwanzig zwanzig bis heute. Ja, es sieht doch großartig aus mit diesen Einzahlungen da, wie das da so treppchenweise hochgeht. I love it, I love it. So, so darf das aussehen, Sun. Großartig, weitermachen.
Ja, das war es soweit mit seinem Anschreiben. Was ich vielleicht noch als einleitend noch mal bringen kann, weil er ist jetzt das fünfte Mal da, vielleicht so ein kurzer Umriss oder Abriss, wie sagt man, was wir in der letzten Folge, also als wir ihn hatten letztes Jahr, besprochen hatten. Da war die Ausgangslage, er war siebenundvierzig damals, also vielleicht hat er jetzt aufgerundet, ich weiß es nicht, vor einem Jahr, oder es war irgendwie eine andere Jahreszeit, verdiente zweitausendsechshundert Euro und hatte zweihundertzehntausend Euro aufgerundet bei der Commerzbank.
Ausschüttungen von rund eintausend Euro im Monat deckten schon seine Ausgaben. Ich erinnere mich sehr gut, er hatte, weil das ist schon was Besonderes, also auch wenn jemand seine Ausgaben decken kann, und zumal mit eintausend Euro, die, die echt überschaubar waren. Er hat den ganzen Lohn investiert, dementsprechend Ziel mit fünfundfünfzig aufhören, zweitausendfünfhundert Euro im Monat aus dem Depot. Das also glaube ich gleich geblieben, das Ziel. Was ihr gut, also was ihr gut fandet, ist jetzt meine Zusammenfassung, und was aber, was wir gut fanden, im Prinzip der interne Zinsfuß von knapp dreizehn Prozent.
Mit vierhunderttausend bis vierhundertfünfzigtausend Euro wäre das Ziel erreicht, haben wir gesagt. Das schafft er in sieben bis acht Jahren. Großer Respekt fürs Durchziehen. Die Pain Points waren Covered Calls, zahlen Optionsprämien, keine Dividenden. Alle ETFs sind erst zwischen zwanzig zweiundzwanzig und zwanzig fünfundzwanzig aufgelegt. Die Historie sagt wenig, also sie sind halt sehr jung, einfach als Hinweis wahrscheinlich gesagt. Und fraglich, wie lange acht bis zehn Prozent bei den Superdividend-ETFs und bei BAT halten. Stimmt, er hat auch eine große British American Tobacco, ne?
Das war, das war das, genau, British American Tobacco war mit knapp zwanzig Prozent nämlich ein Klumpen. Thomas hätte die Wette in der Größe nicht gemacht. Er hatte den Vanguard All-World schon abgestoßen. Euer, also unser Vorschlag: Lieber den All-World High Dividend mit drei bis vier Prozent. Was wir geraten haben, konkrete Anweisungen gab es keine. Der Tenor war: Passt zum Ziel, weiter so. Die Gegenfrage: Wachstum mit, Wachstum und mit fünfundfünfzig umschichten, haben wir selbst schon beantwortet und gesagt, das ist in Deutschland steuerhässlich.
Weil, ne, ist halt, ja, fallen dann Steuern an entsprechend, wenn man verkauft. Was er seitdem gemacht hat: British American Tobacco hat er im Februar komplett verkauft. Danach ist er noch tiefer in Covered Calls eingestiegen, in Klammern Euro Stoxx fünfzig und Rex Tech, oder R E X Tech. Die machen jetzt neunundsechzig Prozent des Depots aus, und der interne Zinsfuß ist von knapp dreizehn Prozent auf zehn Komma fünf gerundet gefallen. Unsere vierhunderttausend bis vierhundertfünfzigtausend von damals reichen nach seiner eigenen Brutto-Netto-Rechnung nicht mehr.
Wegen Krankenkasse und Steuern braucht er rund fünfhundert bis fünfhundertachtzig K. Das ist so noch, ja, einmal rückblickend und was sich jetzt getan hat zusammengefasst. Jetzt habe ich mich aber beeilt, oder? Hat man gemerkt, ne?
Er hat jetzt tatsächlich wirklich nur noch fünf, nee, sechs ETFs, halt eben immer noch sehr hohe ausschüttende, teilweise Dividenden-ETFs oder eben Covered-Call-ETFs. Ja, zum Beispiel auf den NASDAQ einhundert Covered Call hat er was, einen JP Global Premium Income Global X Super Dividend, das ist halt wirklich ein Dividenden-ETF, und dann noch mal ein Euro Stoxx fünfzig Covered-Call-ETF. Und dann noch mal ein Global X European Superdividend und noch mal ein Premium Income von RexTech, oder RexTech Innovation Premium Income ETF.
Das sind, so wie ich das sehe, zum Großteil immer noch die Covered-Call-Strategie, die er fährt. Das hat er hier auch sauber mit etwa siebzig Prozent Optionsprämien und ungefähr dreißig Prozent vom Cashflow in Form von Dividenden. Was man halt so ein bisschen sieht, ich meine, er hat halt wirklich, also dieses Ziel, er hat noch sechs Jahre Zeit. Also er ist jetzt neunundvierzig, bis fünfundfünfzig möchte er davon leben können. Er hat jetzt ja knapp, was sind das, nicht ganz, also sechzig Prozent bis zum Ziel hat er jetzt schon fast. Ja, es fehlen ihm noch so vierzig Prozent.
Um halt die zwei Komma fünf zu erreichen, die er monatlich im Durchschnitt braucht. Er ist ja gerade aktuell bei siebzehntausendfünfhundertfünfundzwanzig, und das ergibt halt ungefähr eintausendvierhundertsechzig pro Monat. Ich weiß es nicht, vielleicht hört man uns leise, muss man vielleicht refreshen. Ich habe uns eigentlich nicht geändert, also wir sind eigentlich schon, ich weiß jetzt nicht, eigentlich schon laut genug, zumindest im Regelsichtfeld. Bei mir ist normal. Genau, einfach mal vielleicht refreshen. Ja, also ich meine,
es ist jetzt deutlich, also er hat jetzt die Einzelposition in dem Sinn das Klumpenrisiko rausgenommen, und er geht da ja schon gezielt vor. Auf die NASDAQ einhundert hat er Covered Calls, auf Euro Stoxx fünfzig dann allgemein noch mal ein Global X European Superdividend. Das heißt, er guckt schon, dass er verschiedene Regionen mit reinnimmt, auch bei der Covered-Call-Strategie. Dass man da halt zu einem gewissen Grad auch etwas diversifizierter bleibt. Ich meine, als auch dieser JP Morgan Global Equity Premium Income, auch der, wenn
man sich mal die Verteilung anschaut, hat noch mal zehn Prozent Japan, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Schweiz, der hat alles ein bisschen mit dabei, wie die meisten, aber natürlich trotzdem sechzig Prozent hier, fast zweiundsechzig Prozent natürlich USA weiterhin. Ist generell bei jetzt Optionen oder Optionsprämien schon immer so der Fall, dass du halt schon sehr US-lastig sowieso dann auch automatisch bist. Bei dem NASDAQ einhundert ja sowieso. Darum finde ich es eigentlich ganz gut, dass er eben sowas wie den Euro Stoxx noch hat. Die Frage ist halt so ein bisschen die, je nach Marktlage ist natürlich schon so, dass
sich da auch die Prämien durchaus stärker verändern können. Ja, es ist ja eine Covered-Call-Strategie im Normalfall, diese ETFs, die jetzt Cashflow erzeugen. Ich bin jetzt so ein bisschen der Meinung, ich meine, in den nächsten sechs Jahren, was haben wir da, die Sparquote, sechs Jahre, ich rechne das mal aus. Also mit der Rendite könnte das schon hinhauen, reinvestiert er jetzt zum jetzigen Zeitpunkt, so wie ich verstehe, das ja noch alles Ich meine, so aus meiner Sicht würde ich dann schon trotzdem auch sagen, die Opportunität ist halt immer da.
Man hätte jetzt auch sagen können, hey, ich habe trotzdem Wachstum drin, um einfach mitzunehmen und dann umzuschichten. Aber das wieder steuerliche Aspekte, das heißt, er ist eh schon so nah dran, dass man auch sagen kann, hey, das macht jetzt wahrscheinlich mehr Sinn und gibt am Ende des Tages auch etwas mehr Sicherheit. Oder Sicherheitsgefühl. Ja, bei einem Punkt, wo ich noch so ein bisschen reingrätschen möchte, hat er geschrieben, dass eigentlich bei Aktien dieser Zinseszins nicht direkt stattfindet. Und dort muss ich halt schon noch mal so ein bisschen vielleicht ausholen. Also du hast ja den Aktienanteil, das ist ja schon korrekt.
Nehmen wir mal an, ich habe jetzt eine Aktie und von der kriege ich jetzt eine Dividende. Das ist ja ein Teil vom Gewinn, das ist aber nicht Equity, okay. Also Equity würde bedeuten, ich besitze die Aktie, okay. Und Dividende bekommen kann bedeuten, dass ich eine Aktie besitze und dafür Dividende bekomme. Aber nach der Dividende, was eigentlich passiert ist, oder zumindest hier aktuell an der Börse, du hast diesen sogenannten Dividendenabschlag. Das heißt, eine Aktie, die hundert Franken wert ist und sie zahlt einen Franken Dividende, ist de facto in der Theorie nachher neunundneunzig Franken. An der Börse und auch in der Praxis. Aber sehr oft wird dieser,
dieser Sprung nach unten direkt wieder aufgefedert mit einfach Kaufnachfrage, ja. Und das heißt, du hast immer noch gleich viel Equity, also Anzahl Unternehmensanteile, hast jetzt aber einen Teil in Cash ausgeschüttet bekommen. Jetzt kannst du allerdings mit diesem einen kleinen Anteil, mit diesem Franken, wieder vielleicht ein Prozent Anteil über einen Sparplan kaufen. Dann hast du jetzt nicht mehr nur oder halt ein, also null Komma null eins Aktien davon kaufen. Jetzt hast du nicht mehr nur eine Aktie, sondern null Komma null eins Aktien.
Jetzt einfach als Beispiel, wenn ich diese Dividende eins zu eins reinvestiere, und was du eigentlich schon machen tust, und das ist halt de facto so, du compoundest oder halt hast den Zinseszins auf die Anteile der Aktien, die du halt mit der Zeit erwirtschaftest. Das heißt, du kriegst ja dann nachher im nächsten Jahr die Dividende von null Komma null eins Aktien, nicht von einer Aktie. Und das ist eigentlich dieser Zinseszins, der jetzt in diesem Fall jetzt bei der Dividendenstrategie grundsätzlich gemeint ist. Und beim Kursgewinn ist es natürlich auch so, auch da,
das Unternehmen macht Gewinne, ein Teil der Gewinne, bevor es als Gewinn überhaupt verbucht wird, wird wieder reinvestiert in, von mir aus, mehr Belegschaft, mehr Effizienz, Maschinen und so weiter, Investments. Also CapEx, Capital Expenditure, wird es wieder reinvestiert, um damit dann hoffentlich auch wieder mehr Umsätze und wiederum mehr Gewinne zu generieren.
Also auch da wird reinvestiert und sozusagen eine Art von Zinseszins generiert, weil der Gewinn genommen wird, der Gewinn wieder ins Unternehmen reinvestiert wird innerhalb des Unternehmens, und so eigentlich die Compounding-Maschine funktioniert und letztendlich das dann als Kapitalgewinn, also sprich als Kursperformance, sich dann äußert und nicht in Form von einer hohen Dividende. Das sind halt zwei Approaches. Und Zinseszins ist einfach ein schlechtes Wort. Auf Englisch würde es Compounding heißen, das ist etwas neutraler, hat jetzt nicht mit immer direkt mit Interest, also Zinsen, zu tun. Bei uns ist einfach das Wort Zinseszins an sich
halt leider Zins auch noch ein anderes Nomen oder ein anderes Wort. Im Englischen ist es halt etwas sauberer mit Compounding, aber Zinseszins lässt sich praktisch übersetzen mit Compounding. Also wenn man das übersetzen würde, darum verstehe ich das so ein bisschen, wenn man halt auf das Wort sich fixiert, Zinsen. Nein, das sind keine Zinsen, egal in keiner Form, verstehe ich. Aber am praktischen Beispiel, wie Compounding funktioniert, ändert das nichts. Unternehmen machen genau das, egal ob es mit Kursgewinn oder mit Dividende ist. Ja, und letztendlich gibt es ja auch den Effekt, wenn eben, wie du gesagt hast, Unternehmen macht Kursgewinne, dadurch steigt ja, steigen Kurse.
Und du profitierst ja von diesem Anstieg plus dem, was du ja selber auch wieder investierst. Also das addiert sich ja dann gegenseitig so. Und ohne dass du jetzt vorher investiert hättest, also dann wärst du mit deinem jetzigen Investment nicht so weit, ne, wie du mit gewesen wärst. Ist jetzt glaube ich kompliziert ausgedrückt, aber es heißt halt einfach, man profitiert von den Investments von früher, weil die sind ja auch schon an Wert gestiegen. Und das ist so ein bisschen dieser Zinseszinseffekt. Ich habe auch gerade noch mal geguckt, es gibt wirklich kein besseres Wort.
Deswegen sprechen wir immer, ja, über, und alle über Zinseszins. Genau, was, was, ja, wo man sagen könnte, das sind dann eher tatsächlich die Zinsen damit gemeint. Ja, was, was natürlich schwierig ist sprachlich in Deutschland. Ja, ich finde es, ich habe mir auf jeden Fall gedacht, also wenn ich es voll drauf abgesehen hätte, jetzt möglichst schnell finanziell frei zu werden mit Cashflow, ich glaube, dann ist schon durchgekommen in manchen Folgen, dann würde ich wahrscheinlich auch so eine
Covered-Call-ETF-Strategie fahren, einfach weil die am meisten haben. Halt würde ich wirklich es drauf anlegen, ne. Aber was ich aktuell ja nicht tue, sondern ich möchte noch ein bisschen Gewinne also Kursgewinne auch mitnehmen. Und jetzt, ich setze nicht auf diese Strategie aktuell, sieht man ja auch, also auch halt die Nachteile. Ich meine, es gibt viele Vorteile, definitiv Cashflow. Nachteil ist, die Kurse stehen halt mehr oder weniger still. Da kann man jetzt nicht so viel erwarten, weil halt ziemlich viel einfach ausgeschüttet wird.
Also ich habe das jetzt irgendwie durch, durch Claude vorhin gejagt, die die ETFs, und er sagt, das ist bei minus neunhundertfünfundzwanzig, hat er, ist ja jetzt mit den Kursen rausgekommen. Ich habe das jetzt nicht überprüft, aber so aus Erfahrung, ne, du hast öfter auch mal gesagt, nee, nee, ist ja gar nicht so schlecht und so. Ich, ist einfach nur meine Erwartung, wäre da jetzt auch nicht hoch bei den Kursgewinnen, sondern Die Gewinne kommen dann über den Cashflow, über die Dividenden, oder wie man eben Ausschüttungen aus Optionshandel bezeichnet.
Also ja, es wären Prämien, aber weil es halt in einem ETF-Produkt ist, ist es eine Ausschüttung. Aber letztendlich sind es Prämien. Und im Normalfall, jetzt auch in der Schweiz, weil es viele interessiert, eigentlich sind Prämien, also wenn man es richtig über Optionen macht, weil es Kursgewinne sind, grundsätzlich, wenn man nicht gewerblicher Händler ist, steuerfrei. Natürlich keine Steuerberatung. Dividende hingegen sind nicht steuerfrei. Genau, also das noch mal außen vor. Also Optionsprämien, also wenn du jetzt hier,
keine Ahnung, jetzt nicht Daytrading betreibst oder irgendwie mit Leverage agierst, wenn jetzt du eintausend Franken Optionsprämie bekommst, dann ist das grundsätzlich steuerfrei, weil es Kursgewinne sind. Wenn du direkt diese Prämie bekommst und nicht über den ETF, wo es dann wieder als Dividende gelabelt wird, oder? Ich bin mir jetzt bei den ETFs jetzt gerade gar nicht sicher, aber das sind grundsätzlich eigentlich keine Dividenden. Okay, ich bin mir jetzt aber nicht sicher. Ich werde— ich habe meine Steuererklärung bekommen fürs letzte Jahr. Ich habe letztes Jahr auch angefangen mit dem Global NASDAQ Covered Call einhundert ETF.
Und ich müsste dann in der Steuererklärung sehen. Ja, genau. Ja, das sind solche spannenden Details, wo ich jetzt nicht gerade— ich bin auch ja kein Steuerberater oder so, aber das ist immer ganz spannend hier in der Schweiz. Ja, hier schreibt auch der Günther Mohr, die Strategie ist vielleicht für die Entnahmephase ganz gut. Ja, also ich finde grundsätzlich, wie machst du es? Also in Deutschland wird es ja sowieso versteuert, glaube ich, so oder so, kommt ja nicht drauf an.
Ja, du willst halt nur nicht verkaufen müssen, alles, wenn du dann deine Strategie änderst, ne? Und dann sagst, jetzt gehe ich von Wachstumsphase komplett in Ausschüttung über, und dann hast du ein Riesensteuerevent. Ist halt hier ein bisschen doof, wobei er jetzt hier ja kein Steuerevent hätte, teilweise ist ja Break-Even mit den Investments. Du meinst jetzt Sun? Ja, also hier ist ja sowieso ausgelegt auf Cashflow, auf den Cashflow schon direkt steuern, so grundsätzlich. Richtig, richtig, oder so. Genau, ja, stimmt.
Also ich finde jetzt so das Portfolio, also ich meine, er hat jetzt eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs ETFs drin, also sehr überschaubar. Es ist Cashflow-orientiert, er hat es schön auf die Länder verteilt. Wenn man sich anguckt, hat er hier USA halt extrem stark noch mal Gewicht, und im Weltanteil ist halt USA auch noch mal zu sechzig Prozent dabei. Hier hat er Europa mit fünfundzwanzig Prozent. Also wenn man es halt runterbricht, ist halt so fünfzig, fünfundfünfzig Prozent USA Minimum drin. Das ist eigentlich auch vollkommen in Ordnung.
Blöde gesagt, also ist eigentlich grundsolide, sage ich jetzt mal, für das, was er jetzt halt machen will mit der, also mit diesem Cashflow, den er ausmaximieren möchte. Weil man muss sich überlegen, wenn er nachher mit ungefähr vierhundert K das Ziel erreicht und seine ungefähr ja dreißig K macht im Jahr, An Ausschüttungen. Nee, Entschuldigung, wie viel braucht er noch mal? Doch, zwei Komma fünf oder netto. Also seine dreißig K netto, das, das kommt ja ungefähr hin, oder? Weil das sind ja dann diese vier
Komma eins brutto, oder? Oder was hat man, dreißig, oder wie viel Steuern hat man in Deutschland? Geh so von siebenundzwanzig Prozent, letztendlich kann man rechnen. Grob. Ja, dann sind es, ja, also er wird, also ich sag's so, es ist machbar, aber ich glaube, es wird schon ein bisschen sportlich, glaube ich, oder? Man kann es ja ausrechnen, oder? Also er hat einen internen Zinsfuß immer noch von zehn Komma acht. Ja, aber der ist halt von zwölf, von dreizehn auf zehn, das ist halt schon ein Big Difference. Oder der interne Zinsfuß ist ja jährlich.
Also das heißt, wenn du jährlich innerhalb von einem Jahr, das muss ja letztes Mal gewesen sein, um was drei Prozent runter droppst, dann ist das halt im Schnitt pro Jahr jeweils je drei Prozent weniger und nicht nur einfach drei Prozent weniger. Das ist schon ein riesiger Differenz über die ganze Zeit, korrekt, jährlich. Aber ja, ja, ja, ja, ja, ja, das ist drei Prozent Compounding über halt sechs Jahre zum Beispiel, wenn er zwanzig zwanzig gestartet hat, die verloren gegangen sind. Okay, aber theoretisch, wenn man jetzt, ja, ja, aber ich meine jetzt theoretisch, wenn man das mal, wie sagt man, extrapolieren möchte, seine zweihundertfünfundvierzig K
auf sein Ziel mit zehn Komma fünf Prozent interner Zinsfuß, oder? Also ich meine, eine Verdopplung wäre dann ja in sieben Jahren jetzt mal über den Daumen gepeilt zu erwarten. So, oder ich gehe noch mal kurz— bin ich falsch? Also er hat ja zehn Komma fünf Prozent bei sechs Jahren, eintausendzweihundert Sparrate, zweihundertvierundvierzigtausend, dann kommt der auf— vor allem wenn er nichts mehr machen würde, genau, siebenhundertfünfzig K. Oder habe ich das jetzt richtig gerechnet? Doch, oder?
Das stimmt schon, ja. Fünfhundertsiebenundsiebzig K, Entschuldigung, falsch gesagt. fünfhundertsiebenundsiebzig K. Ja, genau. So, und von daher Ziel erreicht, oder? Also ich meine, sieben Jahre sind jetzt nicht sechs, stimmt. Aber bis zu fünfundfünfzig, aber ich glaube trotzdem, dass es sehr realistisch ist. Also ja. Jetzt können wir noch mal ausrechnen, wenn er jetzt noch die dreizehn hätte knapp, dann würde er auf sechshundertsechzig kommen.
Ja, ist natürlich ein Sparer, also sechshundertsechzig kommen, das ist halt schon noch mal eine Hausnummer höher, so hundert K mehr. Und ich meine eben, also das ist halt sehr kurzfristig, das heißt, es liegt auch wirklich einiges auch in der Sparquote, weil er würde ja auch noch mal direkt knapp neunzigtausend eigentlich davon beitragen in den nächsten Jahren, also nur mit der Sparquote alleine. Das heißt, auch die Sparquote, die er mit pusht, macht natürlich auch eine Riesenarbeit, blöde gesagt. Oder weil ohne, und bei zehn Komma fünf,
dann wäre er nur noch bei vierhundertfünfzigtausend Euro. Das wäre wesentlich weniger. Also Sprich, seine Sparquote trägt halt noch relativ viel dazu bei, dieses Ziel überhaupt zu erreichen in den nächsten sechs Jahren. Das will ich einfach damit sagen. sechsundachtzig K, sechsundachtzig Komma vier K trägt da dazu bei, definitiv signifikant. Das ist relativ viel jetzt auch noch, die, also auf das Portfolio gerechnet, also auf die Größe sozusagen. Das macht einen guten Unterschied aus. Genau, ja, aber es sei glaube ich auf gutem, gutem Weg.
Ich habe es auch schon in den Chat geschrieben, ihr könnt gerne auch eure Portfolien einsenden, einfach sparko.de, dann könnt ihr das einfach hier einsenden und dann kommt das hier beim Dividendendonnerstag vor. So wie schon zum fünften Mal in Folge, jährlich. Und irgendwann haben wir dann ihn finanziell frei, vielleicht auch schon mit vierundfünfzig. Das wäre dann ein Jahr vor seinem Ziel. Vielleicht wird das dann— aller guten Dinge sind zehn, dann gibt es das Jubiläumsportfolio und finanzielle Freiheit. Der Accountant hat ja auch kürzlich geschafft, auch sehr stark.
Das heißt, ich denke, wir werden über die kommenden Jahre noch einige Leute beglückwünschen dürfen, die dieses Ziel erreicht haben oder erreicht haben in dieser Zeit, und teilweise auch wirklich über Jahre oder dann auch über ein Jahrzehnt vielleicht auch den Dividenden Donnerstag oder Dienstag verfolgt haben. Ist auch irgendwie ganz cool, wenn man sich das mal überlegt. Ja, so geil. Ich könnte mir wirklich vorstellen, auch dass wir in fünf oder sechs Jahren dann hier wieder sitzen. Son hat wieder eingeschickt und gesagt, er hat sich finanziell frei, oder vielleicht sogar schon in vier Jahren, who knows. Das finde ich halt auch immer ganz cool, weil dann hast du auch so ein bisschen so eine
so eine Kontinuität, weißt du. Und ich meine, auch die Leute, die jetzt ja mit einschicken, denken sich noch, hey krass, das erste Mal habe ich vor zehn Jahren, vor fünf Jahren eingeschickt, da sah mein Portfolio, war noch so groß, weißt du. Das, das denke ich, ist auch schon ganz cool, das auch so zu sehen, also jetzt von der anderen Perspektive, glaube ich. Ja, schon ganz cool, auf jeden Fall. Also sendet gerne eure Portfolien ein. Heute eine eine etwas kürzere Runde. Ich weiß, ich weiß gar nicht, ob es, ob es einigen schon aufgefallen ist, also der Hintergrund, der ist komplett leer, noch schwarz.
Wir ziehen gerade das Büro um und es ist halt wirklich echt knüppelhart seit gestern. Morgen geht's dann weiter mit Umzug und bin dann froh, wenn es vorbei ist, bin ich ganz ehrlich. Das glaube ich. Und ich, als wir noch nicht live waren, habe ich gefragt, hier Thomas, aber hast du ein Umzugsunternehmen engagiert? Und er so, nein, das machen wir. Und ich denke Oh Gott, was tust du dir an? Naja, Respekt auf jeden Fall, Respekt. Das ist immer so. Ja, da hast du recht, das, so sehe ich das auch. Was gemacht ist, ist gemacht. Was gemacht ist, ist gemacht.
Und was auch gemacht wird, ist der Dividendendonnerstag nächste Woche, nämlich am achten Oktober. Sendet also gerne eure Portfolien ein. Und dann werden wir das Ganze zeigen. Und schreibt ja auch noch mal jemand, ach so, deshalb die vielen Schachteln in deinen Videos im Auto. Nee, das nicht ganz, aber grundsätzlich, ja, also ich bin froh, wenn wir vorbei sind mit dem Umziehen. Ich glaube, das geht jedem so. Ich glaube auch. Alles Gute dafür. Viel Kraft!
Dann würde ich sagen, hier schreibt noch Jessis, ich wollte es einschicken, oder habe ich nicht gecheckt, wie ich von PP ein PDF erstelle? Du musst von Portfolio Performance kein PDF erstellen. Also von Portfolio Performance kannst du noch die Datei schicken, und das PDF, das ist gemeint deine Vorstellung. Also das kannst du in Word schreiben, zum Beispiel deine Vorstellung zu dir, deiner Situation und Fragen oder alles, was da rein soll, und das als PDF. Portfolio Performance, einfach die Portfolio Performance Datei dass wir die lesen können, entweder ohne Passwort, oder wenn es ein Passwort halt drin hat, dann bitte einfach uns das sagen, weil sonst können wir die Datei nicht öffnen. Genau, aber dann würde ich sagen, sehen wir uns beim nächsten Dividenden Donnerstag.
Bis bald, bis dann, ciao!
Lieben Dank fürs Zuhören. Neue Finanzrudel Audio Experience Episoden gibt es jeden Montag, Donnerstag und Samstag 9 Uhr vormittags. Trete ausserdem dem exklusiven Finanzrudel Community Club bei finanzrudel.ch/club und tausche dich mit Tausenden Gleichgesinnten im Finanzrudel aus. Mehr über mich und meine Reise erfährst du auf meinem Blog www.sparkojote.ch. Interessiert dich, an welchen Projekten ich aktuell arbeite? Dann findest du mich auf Instagram at Sparkojote. Auf meinem YouTube-Kanal Thomas der Sparkojote findest du aktuelle Videos zum Thema persönliche Finanzen, Unternehmertum und Minimalismus. Bis bald.