A bavarian Stranded in Ireland - Tips und Tricks fuer Deutschsprachige zum Leben in Irland

 Episode 77 – Kaffeekultur im Teeland Irland?

Irland gilt bis heute als eines der größten Teetrinkerländer der Welt. Doch wer heute durch Dublin, Cork oder Galway spaziert, kommt kaum an der lebendigen Coffee-Shop-Kultur vorbei. Wie passt das zusammen?

In dieser Folge werfe ich einen Blick auf den Wandel der irischen Getränkekultur – von einem klassischen Teeland hin zu einer modernen Kaffeenation. Welche Rolle spielte der Celtic Tiger? Warum entstanden plötzlich überall Cafés? Und weshalb trinken die Iren heute deutlich mehr Kaffee als noch vor wenigen Jahren, ohne dabei ihre Liebe zum Tee aufgegeben zu haben?

Außerdem geht es um:

☕ Die Entwicklung der irischen Kaffeekultur seit den 1990er-Jahren
☕ Den Einfluss des Celtic Tiger auf den Alltag
☕ Den Boom von Coffee Shops und Specialty Coffee
☕ Irische Kaffeeröstereien wie 3FE und Badger & Dodo
☕ Warum Kaffee heute für viele Menschen mehr als nur ein Wachmacher ist
☕ Meine persönlichen Beobachtungen aus mittlerweile zehn Jahren in Irland

Am Ende zeigt sich: Tee und Kaffee stehen in Irland heute nicht in Konkurrenz – vielmehr erzählen beide gemeinsam die Geschichte eines Landes im Wandel.


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What is A bavarian Stranded in Ireland - Tips und Tricks fuer Deutschsprachige zum Leben in Irland?

Weil man immer wieder von Deutschen und anderen Deutsch-Muttersprachlern liest die sich fuer die Grüne Insel sehr faszinieren und sich einen Ausgedehnten Urlaub, einen Studienaufenthalt oder ein Ganz neues Leben in Irland vorstellen können aber oft nur schwer oder teilweise Infos finden, möchte ich hier fuer alle Interessierten Einblicke zur Vorbereitung und zum Start hier in Irland (Arbeits- und Wohnungsmarkt, Sozialversicherung, Infrastruktur etc) sowie zum Alltagsleben bieten - Genauso möchte ich euch aber in meine eigenen Einblicke und Eindrücke mitnehmen, Land, Leute, Kultur und Ausflugsziele (inklusive und über die weltbekannten Attraktionen) und vieles weitere, eventuell finden wir ja auch im weiteren Verlauf fuer die ein oder andere Episode eine(n) Gesprächspartner/in. Wenn Ihr also Fans des Landes von Joyce und Connolly, des schwarzen Biers und der Grünen Wiesen seid, würde ich mich freuen wenn Ihr einschaltet und den Podcast euren Freunden und Bekannten weiterempfehlt

Speaker 1:

Hallo, servus und guten Tag liebe Irlandfreunde. Ich begrüße euch auch heute wieder ganz herzlich zu 1 neuen Folge A Bevarianz Stranded in a Island und werde euch in den nächsten Minuten mitnehmen auf eine kleine Reise rund die Insel von grünen Wiesen, steilen Klippen und schwarzem Bier. Und damit heiß ich euch herzlich willkommen zu Folge 77 von Bewehrian Stranded Ireland. Und heute geht's was, was mit 1 Annahme, die relativ weit verbreitet ist, zu tun hat beziehungsweise damit, was davon überhaupt noch übrig ist und wie weit diese denn zutrifft. Wenn ich heute durch Dublin oder auch irgendeine andere irische Stadt gehe, komm ich innerhalb von paar Minuten an mehreren Cafés vorbei.

Speaker 1:

Bunte, kleine, inhabergeführte Läden mit detailverliebter Einrichtung genauso wie große, nüchtern gehaltene Cafés von internationalen Deckenketten. Menschen sitzen mit Flatwhite oder Cappuccino auf der Terrasse, arbeiten am Laptop oder treffen sich mit Freunden. Es wirkt irgendwie selbstverständlich, war's aber lange Zeit überhaupt nicht. Vor rund 30 Jahren war Irland noch ein absolutes Teeland und die Annahme ist häufig, dass es heute genauso aussieht. Unser Thema ist jetzt, wir schauen uns an, wie sich die Dinge denn entwickelt haben.

Speaker 1:

Ich habe es gerade schon mehr oder weniger vorweggenommen. Bis in die Caltic Tiger Jahre, also bis Anfang, Mitte der Neunziger war es definitiv so. Irland war ein absolutes Teeland, wahrscheinlich mit bedingt durch die kolonialisierte Vergangenheit, so hatte die britische Krone in in ihrem Kolonialportfolio doch zahlreiche Teeanbaugebiete. Etwas, das zu Beginn die britisch geprägte Aristokratie in Irland und später auch die allgemeine Bevölkerung erreichte. So waren Teestuben im Stadtbild und Tee zum Frühstück das allgemein vorherrschende Bild.

Speaker 1:

Wo es den Kaffee gegeben hat, war es meistens ganz einfach entweder schnöder Instantkaffee oder wenn aus frischen Bohnen, dann Filterkaffee. So Kaffeedelikatessen, wie sie heute dominieren und wie man sie an jeder Ecke angeboten bekommt, waren weitgehend unbekannt. Folglich waren auch klassische Kaffees, die diese anbieten hätten können, absolute Mangelware. Weder als reiner Ort des Kaffeegenusses noch als sozialer Faktor spielten sie groß eine Rolle. Soziale Begebenheiten spielten sich entweder zu Hause oder im Papp-up, aber dass man sagt, man trifft sich Sonntagnachmittag im Café, war zu der Zeit noch wirklich nicht gegeben.

Speaker 1:

Das Bohnenheißgetränk selbst war also noch kein Genuss- oder Lifestylefaktor, sondern wo vorhanden ein rein funktionales Getränk als Wachmacher oder einfach als ritualisiertes Standardgetränk anstatt des Tees. Die Saltic Tiger Jahre, die mit diesem zeitlichen Rahmen begannen, haben dann aber vieles verändert. Zum einen natürlich steigende Einkommen in den Haushalten. Damit einhergehend der Spielraum, dass man sich über Lifestyle oder Genussprodukte wesentlich mehr Gedanken machen konnte und sich diese auch leisten konnte. Diese steigenden Einkommen waren eine direkte Folge von internationalen Unternehmen und den darin entstehenden zunehmenden mehr Büroarbeitsplätzen, sprich einem durchgetakteten Leistungsumfeld, in dem Kaffee als ritualisiertes Standardgetränk, aber eben auch als eine Substanz, die mit Leistungsgedanken, mit Leistungssteigerung in Verbindung gebracht wurde.

Speaker 1:

Wichtiger Schritt ganz einfach dahingehend, dass Kaffee ein instrumentaler Bestandteil des Alltags im Leben vieler Menschen wurde. Dass die Leute mehr finanziellen Spielraum hatten, führte auch zu immer mehr Reisen ins Ausland. Und diese wiederum dazu, dass man mit neuen Ess- und Trinkgewohnheiten in Verbindung kam. Gerade im Mittelmeerraum, namentlich Italien, sah man so etwas wie eine Kaffeehauskultur, eventuell auch der eine oder andere einen Besuch Wiens, der einen ganz anderen Bezug zum Produkt Kaffee, ja, also bislang in Irland bekannt war, hervorbrachte, Wo die Menschen dann wiederum sagen, ja, es ist doch viel mehr als der morgendliche Wachmacher, ist damit auch eine gewisse Lifestyle- und Genusskultur verbunden. So etwas geht uns auf unserer grünen Insel bis heute ab.

Speaker 1:

Ein Mangel, der nicht lang so bleiben sollte. Neunzehnhundertundsiebenundneunzig eröffnete die 1. Filiale von der Insomnia Coffee Company, was eine Initialzündung darstellen sollte, wenn's den Beginn irischer Coffeeshopkultur geht und als Kette mit heute mehreren 100 Kaffees auch so nicht nur der Anstoß war für Kaffees im Allgemeinen, sondern auch die 1. Von etlichen Ketten, die man eigentlich in allen Städten des Landes sieht, etablierte. Heißt, mit dem Grundstein Insomnias im Jahr 97 verbreiteten sich zum einen Ketten, aber auch viele unabhängige Cafés quer durchs Land.

Speaker 1:

Von 1 wahrhaftigen Explosion spricht man dabei mit Beginn des neuen Jahrtausends. Mehr internationale Ketten wie das britische Costa Coffee, genauso wie das amerikanische Starbucks eröffneten Filialen im Lande. Gleichzeitig sahen sich aber auch viele Menschen bemüßigt, selbst etwas aufzuziehen, kleine, individuelle, bunte Cafés zu eröffnen, so wie man sie heute in vielen Städten und Dörfern des Landes sehen darf. Und die oft neben Kaffee als solches auch mit Spezialitäten ihrer ganz eigenen Interpretation köstliche Backwaren anbieten. Diese Individualität ist auch der Ausdruck von etwas, das wir speziell seit Ende der Nullerjahre sehen, das mit der Gesamtentwicklung ganz gut zusammenpasst.

Speaker 1:

So setzte der Boom von einheimischen Kaffeeröstereien und Spezialitätenkaffees aus Single Origin mit 1 eigenen Note ein. So gibt es zum Beispiel seit dem Jahr 2008 die Rösterei Badger and Dodo in Kork, die auch in der Stadt am River Lee ein eigenes Kaffee betreibt, Besuch empfohlen. Im Jahr darauf entstand in Dublin 1 der ikonischsten Röster des Landes, 2009 gegründet, betreibt heute neben 1 Rösterei, in der Bohnen aus Fair Trade Anbau aus vielen unterschiedlichen Ländern weiterverarbeitet werden, auch eine Reihe an Cafés. Ich glaube, in der Hauptstadt sind es ungefähr 8 Locations, die das Unternehmen betreibt und in denen man neben dem hauseigenen Bohnensud auch eine Reihe gebackener und gekochter Spezialitäten verköstigen kann. Eine gute Location für Brunch oder Frühstück.

Speaker 1:

Genauso hat aber 3FE auch einige etablierte kommerzielle Partnerschaften, beliefert Inhouse Baristas von Techunternehmen und hat einen sehr präsenten Onlinehandel. Folge all dieser Dinge ist, dass heute etwa 75 Prozent der Iren regelmäßig Kaffee trinken und von diesen Kaffeetrinkern wiederum 70 Prozent mehr als eine Tasse pro Tag zu sich nehmen. Wer jetzt im Kopf mitgerechnet hat, kommt zu der Erkenntnis, dass mehr als die Hälfte aller ihren 2 und mehr Tassen Kaffee pro Tag in sich hineinleeren. Ganz schön viel für ein eigentliches Teetrinker Land. Interessant ist in dem Zusammenhang auch die Beobachtung, dass allein seit 20 18, also in den letzten etwa 7 bis 8 Jahren ungefähr 20 Prozent mehr Kaffee getrunken wird.

Speaker 1:

Also es scheint so, als ob wie in vielen anderen Dingen hier auch die dazwischenliegende Pandemie noch mal einen ordentlichen Zuwachs produziert hat, weil ich jetzt gerade wieder davon berichtete, dass Irland ja eigentlich ein Teeland ist. Was passierte denn mit diesem wunderbaren pflanzlichen Getränk? Das ist der wahrscheinlich interessanteste Teil der gesamten Beobachtung, denn natürlich ist der Tee nicht ins Bodenlose verschwunden. Im Gegenteil. Irland ist auch heute noch eine der größten Teetrinkernationen.

Speaker 1:

Da sprechen wir ungefähr von 2 Kilo Tee. Es gibt da Quellen, die nach unten oder nach oben bisschen abweichen. Also ich habe auch was von 2.32 0.4 Kilo pro Kopf gelesen. Ist aber was, was für die Kernaussage nicht unbedingt wesentlich ist, denn der Pro Kopf Konsum ist im absoluten Spitzenbereich. Also auch hier sind die Quellen etwas abweichend, aber so Platz 2 bis 3 in der Welt konstant davor liegt die Türkei.

Speaker 1:

Aber auf dem Treppchen landet Irland auch, wenn es ums Thema Teetränken geht bis heute. Welche Erkenntnis führt der Desnuns Tage? Früher war der Tee praktisch konkurrenzlos, heißt aber nicht, dass er heute verdrängt wurde. Es sieht wahrscheinlich in der Realität oft eher so aus, dass viele Menschen morgens Kaffee trinken, gegen Nachmittag vielleicht einen zweiten, sich aber dann am Abend weiterhin, so wie sie es schon immer gemacht haben, eine Tasse Tee gönnen. Heißt, wie schon gesagt, dass wir da nicht von dem Verdrängungskampf sprechen, sondern sich das Angebot der Alltagsgetränke einfach den Faktor Kaffee erweitert hat.

Speaker 1:

Werfen wir vielleicht grad aber auch noch mal 'n Blick auf die Gründe der Entwicklung. Also ganz gewichtiger ist, was ich schon mit angedeutet hab, Kaffee als Teil der Arbeitsplatzrealität. Diese hat sich seit den Certic Tiger Jahren doch noch mal weiterentwickelt in Richtung der Laptop remote first Kultur, die in manchen Arbeitsfeldern auch zu 1 Art always on Kultur wurde. Gibt's nicht im Extremen, aber doch merklich. Und dabei eben Kaffee als akzeptierte und teilweise ritualisierte Leistungsdroge einfach ein untrennbarer Bestandteil davon wurde.

Speaker 1:

Mit Sicherheit eine genauso große Rolle spielt aber einfach das Produkt und der Lifestylefaktor dahinter. Wie ich vorhin schon meinte, war es vor 20, 30 Jahren einfach noch so, dass Kaffee ein rein funktionales Getränk war. Heute aber hat man nicht nur eine steigende Qualität im Gesamten, sondern halt auch wirklich fancy coffeyshops an vielen Orten und lokale Röstereien, die mit FairTrade und eben Lokalität beziehungsweise Regionalität werben und sagt, es wird direkt vor Ort geröstet. Und so entstand ganz nebenbei eine Instagram freundliche Art und Weise, lokale Produkte zu unterstützen. Und zu guter Letzt auch der soziale Faktor dahinter.

Speaker 1:

Durch die Dinge, die wir schon nannten, sind einfach Cafés als soziale Institution, als gesellschaftlicher Treffpunkt neben den Pub absolute Normalität geworden. Unterstützt wird dies noch dazu, dass in Teilen von den Millennials zu einem ganz großen Teil, aber von der Gen Z weniger Alkohol getrunken wird als noch von den Generationen zuvor, was fast zwangsläufig zu 1 weiteren Alternative zum Pub in sozialer Hinsicht drängte. Auch Borded Bear, die Irische staatliche Lebensmittelagentur, sieht diesen Aspekt, das Gesundheitsbewusstsein der jüngeren Generationen hier ganz stark im Vordergrund. Bevor wir zu so was wie einem Fazit kommen, möchte ich aber auch meine eigenen Beobachtungen hier noch mal etwas mit einspielen. Als jemand, der mit 1 Unterbrechung seit 20 16 in Irland lebt, habe ich doch einen beträchtlichen Teil des Kaffeezeitalters selbst mit beobachten können.

Speaker 1:

Ich bin der Ansicht, dass sich die Anzahl der Kaffees in den letzten 10 Jahren noch mal drastisch erhöht hat, dass also der allgemeine Lifestyle gerade der jüngeren Generationen Leistungs- und Gesundheitsgedanken dahinter der Öffnung gegenüber Kaffeespezialitäten und deren reichhaltiges Angebot durchaus freundlich gesinnt waren. Was mir besonders stark beobachtet im zeitlichen Verlauf ist, dass die Dominanz von den allgemein bekannten Ketten vor 8 bis 10 Jahren wahrscheinlich sogar nochmal stärker war als heute. Klar sind diese weiterhin in Stadtzentren und Malls wesentlich präsenter und an Orten weithin sichtbarer, wo man kaum dran vorbeilaufen kann. Ich persönlich finde aber, dass dazwischen kleine Independent Coffeeshops immer sichtbarer werden und auch in ihrer Außendarstellung, ja, ich würde jetzt mal behaupten, selbstbewusster sind, als es noch vor 10 Jahren war. In meiner unmittelbaren Umgebung fiel mir dies insbesondere durch so Roadside Coffeeshops auf, also mehr so kleine Kaffeestände, sei es in Anhängen oder provisorischen Holzhütten aufgebaut, die sich während der Pandemie plötzlich als ganz selbstverständlich präsentierten, und zwar in 1 Art und Weise, als wären sie seit und je Teil der Community.

Speaker 1:

Ein allgemeiner Unterschied, der mir noch zur bayerischen Heimat auffällt, ist, dass Kaffee wesentlich häufiger ein, ja, wirklich dominantes Produkt ist. So sehe ich in bayerischen Innenstädten, ich weiß nicht, ob's wirklich so ist oder ein subjektiver Eindruck meinerseits, aber viel häufiger Bäckereien, die neben ihren herzhaften oder süßen Gebäck Gebäckstücken, Kuchen und Snacks, Kaffee als eine Art Seitenprodukt und zum Verzehr der beiden Dinge einige Sitzplätze anbieten. Hier in Irland sehe ich viel häufiger wirkliche Coffeeshops, die Kaffeespete- und Teespezialitäten als Kernkompetenz anbieten. Gebäck, Sandwiches, Törtchen und sonstige Dinge, die man eben zu sich nehmen kann, wenn man während 1 Mittagspause oder einem Nachmittagsspaziergang für einen Moment verweilen möchte. Besonders gut gefallen mir dabei Cafés, die mit 1 Heimeligkeit und fast Vertrautheit einladen, also nicht wie die großen Ketten nach außen hin weit mit 1 Corporate Identity schreien, kommt hier rein, sondern die man oft erst auf den zweiten Blick entdeckt, in denen man aber sofort die Liebe zum Produkt sieht und mit dem ersten Schluck oder dem ersten Bissen schmeckt.

Speaker 1:

So erinner ich mich sehr gerne an ein Kaffee, das ich letztes Jahr nach einem Besuch der Trimmcastle unweit deselbig an einem Dezembertag besuchen durfte und das mit leckerem, liebevoll in 1 getöpferten Tasse angerichteten Cappuccino und 1 ausgebackenen SassageRoll aufwartete. Und dieses Bild passt eigentlich ziemlich gut in mein Fazit. Am Ende des Tages hat der Celtic Tiger nicht nur die Wirtschaft Irlands verändert, er hat auch den Alltag auf dieser Insel nachhaltig in ein anderes Bild versetzt. Aus einem klassischen Teeland, so wie man's vor 30, 35 Jahren noch war, ist heute ein Land geworden, in dem Heißgetränke unterschiedlicher Art friedlich nebeneinander koexistieren. Und wenn man heute irgendwo auf der grünen Insel jemanden fragt, gönnt's dir Kaffee?

Speaker 1:

Dann gehört diese Frage inzwischen genauso selbstverständlich zu Irland wie früher die Einladung auf eine Tasse Tee. Schließen möchte ich das Thema mit 1 Empfehlung an euch, meine lieben Hörer. Und zwar für diejenigen, die guten Kaffee zu schätzen wissen und gerade für die irische Hauptstadt Dublin eine Begeisterung haben, habe ich eine Buchempfehlung. Und zwar hat der ehemalige Fußballprofi Petti Kirch denjenigen, die den irischen Fußball verfolgen, am ehesten durch seine Zeit bei den Boseinbegriff, Ende letzten Jahres einen Coffeeguide für Dublin veröffentlicht. Das Buch ist im irischen Buchhandel für 24 95 genauso wie online zu erhalten und echten Kaffeeliebhabern, wie gesagt, auf alle Fälle ans Herz gelegt.

Speaker 1:

Als weitere Randnotiz dazu, Patti weiß dabei genauestens, wovon er spricht, nicht nur als Kaffeekonnaisseur, sondern auch als mittlerweile selbst Mitinhaber 1 Coffeeshops. Das war's aber nun wirklich von mir für heute. Ich hör jetzt besser das Reden auf, bevor mir mein Kaffee noch kalt wird, möchte nur noch mal kurz darauf verweisen, dass sämtliche Bezüge zu Marken oder Produkten auf keiner kommerziellen Verbindung zu den Anbietern und Urhebern ruhen, sondern reinen Informationsgehalt haben. Werben möchte ich nur noch mal ganz kurz in eigener Sache und zwar für den passenderweise bei mir a coffeelink. Passt ja heute wie die Faust aufs Auge.

Speaker 1:

Die meisten von euch wissen darüber bereits bescheid. Es ist eine einfache, unkomplizierte Möglichkeit, bei Varian Stranded Ireland zu unterstützen, was die Arbeit an inhaltlicher Qualität, aber auch mögliche Hardwareprojekte angeht. Niemand sollte sich dadurch verpflichtet fühlen. Unterstützung in egal welcher Höhe ist aber natürlich gern gesehen. Für jede Unterstützung in dem Rahmen möchte ich mich natürlich genauso herzlich bedanken wie dafür, dass ihr auch heute wieder zugehört habt.

Speaker 1:

Damit wären wir auch schon wieder am Ende 1 Folge Bavariance Stranded Ireland angelangt. Ich hoffe, diese Episode hat euch gefallen. Wenn ja, lasst bitte auf dem Streamingdienst, über den ihr den Podcast hört, eine positive Bewertung da und abonniert den Kanal. Erzählt auch gern anderen Irlandbegeisterten in eurem Umfeld von. Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr mich gern jederzeit über die sozialen Netzwerke oder per E-Mail kontaktieren oder auch gern über das Kontaktformular auf der Webseite.

Speaker 1:

Lasst's euch gut gehen, bleibt gesund und wir hören oder sehen uns bald auf der grünen Insel oder bei Irland. Bis dahin, tschau, servus und auf Wiedersehen. Sagt euer Bayer auf der grünen Insel.