Weil man immer wieder von Deutschen und anderen Deutsch-Muttersprachlern liest die sich fuer die Grüne Insel sehr faszinieren und sich einen Ausgedehnten Urlaub, einen Studienaufenthalt oder ein Ganz neues Leben in Irland vorstellen können aber oft nur schwer oder teilweise Infos finden, möchte ich hier fuer alle Interessierten Einblicke zur Vorbereitung und zum Start hier in Irland (Arbeits- und Wohnungsmarkt, Sozialversicherung, Infrastruktur etc) sowie zum Alltagsleben bieten - Genauso möchte ich euch aber in meine eigenen Einblicke und Eindrücke mitnehmen, Land, Leute, Kultur und Ausflugsziele (inklusive und über die weltbekannten Attraktionen) und vieles weitere, eventuell finden wir ja auch im weiteren Verlauf fuer die ein oder andere Episode eine(n) Gesprächspartner/in. Wenn Ihr also Fans des Landes von Joyce und Connolly, des schwarzen Biers und der Grünen Wiesen seid, würde ich mich freuen wenn Ihr einschaltet und den Podcast euren Freunden und Bekannten weiterempfehlt
Hallo, servus und guten Tag liebe Irlandfreunde. Ich begrüße euch auch heute wieder ganz herzlich zu 1 neuen Folge A Bavarian Stranded in a Island und werde euch in den nächsten Minuten mitnehmen auf eine kleine Reise rund die Insel von grünen Wiesen, steilen Klippen und schwarzem Bier. Und damit ganz herzlich willkommen zu Episode 76 von der Bavarian Stranded Ireland. Heute mal in einem gänzlich ungewohnten Format. Es passiert heute etwas, das es in dieser Form bei Bavarian Stranded Ireland so noch nie gab.
Speaker 1:Wir haben einen Interviewgast und es ist jemand, der der ja Szene an deutschen, die sich für und deutschsprachigen Leuten, die sich für Irland interessieren, oftmals wahrscheinlich kein Unbekannter sein dürfte. Ich hab mich mit Chris vom Podcast Erlebnis Irland unterhalten. Er gemeinsam mit seiner Frau betreibt seit vielen Jahren einen sehr sehr fundierten Podcast rund unterschiedliche tiefgehende Themen, was die grüne Insel angeht. Sind da wirklich kulturelle Deep Dives, mythologische Themen und alles, was einen sonst noch über die grüne Insel interessieren könnte, was über den klassischen Input aus dem Reiseführer hinausgeht. Der ein oder andere geneigte Zuhörer meines Formats dürfte sich auch daran erinnern, dass ich letztes Jahr bei den beiden zu Gast war.
Speaker 1:Im Sommer haben wir schon mal gemeinsam ein Interview aufgenommen, das in Erlebnis Irland erschienen ist. Umso mehr habe ich mich gefreut, als Chris letzte Woche, nachdem wir kurz im Austausch waren über Whatsapp, vorgeschlagen hatte, ja, wir könnten doch eigentlich mal wieder was gemeinsam machen und damit etwas angeboten hat, was ich mir und vor allem euch natürlich nicht entgehen lassen wollte und auf alle Fälle von ihm wissen wollte, was er denn so zu erzählen hat. Zum einen das einzige Format Erlebnis Irland herum, als auch was er sonst so an Anekdoten zur grünen Insel, dem einen oder anderen Tipp an euch und allgemein Irland und was ihn damit verbindet, zu erzählen hat. Ich möchte aber eigentlich gar nicht allzu viel vorwegnehmen, sondern lieber mit euch direkt ins Interview springen, dass ich euch hier in voller Länge präsentiere. Los geht's.
Speaker 1:So, an der Stelle noch mal servus, herzlich willkommen Chris, schön, dass du dir die Zeit nimmst. Genau, Chris vom Podcast Erlebnis Irland. Bevor wir einsteigen, möchtest Du dich vielleicht unseren Hörern noch mal ganz kurz vorstellen. Wer bist Du? Was machst Du?
Speaker 2:Ich bin der Chris, also der Christoph Schoder. Ich komm ausm schönen Bad in Württemberg in Deutschland. Wir haben, meine Frau und ich, haben so circa vor 15 Jahren unser Hochzeit Irland verloren. Ursprünglich waren wir als Journalisten unterwegs und haben für verschiedene Zeitungen Artikel geschrieben, bis wir dann festgestellt haben, oh, wir wir würden das gerne direkter machen. Und ein Medium war dann wäre Youtube gewesen, war uns dann aber mit dem Video so aufwendig, das hat irgendwie nicht funktioniert.
Speaker 2:Dann haben wir gesagt, wir machen nur Audio. Und so ist dann unser Podcast Erlebnis Irland geboren worden. Der ist jetzt, glaub ich, 14 Jahre alt. Eine Zeit lang war er ziemlich Ruhe, aber in letzter Zeit haben wir wieder mehr Möglichkeit, mehr Zeit, uns mit dem Thema Irland zu befassen. Und es geht bei uns hauptsächlich jetzt Reisen und alles, was den Deutschen an Irland interessieren könnte.
Speaker 2:Und es gibt eine ganze Serie Erlebnisserie zu verschiedenen Themen. Also Irland ist 1, dann gibt's noch auch für Spanien Reisepodcast. Es gibt einen für Venedig. Es sind eigentlich Gegenden, wir haben eigentlich Podcasts zu Gegenden gemacht, in denen ich als Fotograf unterwegs war und auch teilweise Workshops gemacht hab. Einfach, den Menschen die Gegend dort näherzubringen.
Speaker 1:Genau, wunderbar. Ja, klingt auf alle Fälle sehr, sehr spannend, gerade wenn Du eben auch sagst, so wie ich's eben letztendlich auch schon kannte, dass jetzt Erlebnis Irland ja 1 von mehreren Formaten der Erlebnisreihe, wie Du sagst, ist. Du hast jetzt mehr oder minder schon vorweggenommen, ihr beide habt euer Herz an Irland verloren. Das wär jetzt eben auch so meine nächste Frage gewesen. Neben Venedig, der weißen Küste und was ihr sonst noch an Formaten habt, was ist der Reiz an Irland beziehungsweise warum spezifisch das Irland Format?
Speaker 1:Ich mein, Du
Speaker 3:hast jetzt da schon von deinem fotografischen
Speaker 1:von deinen fotografischen Erlebnissen dann eben wahrscheinlich auch in Verbindung mit Irland gesprochen, aber wo woher kommt die Faszination?
Speaker 2:Ganz am Anfang, mich hat eine Englischlehrerin von mir auf der Realschule angetriggert, weil die ist immer jede freie Minute nach Irland gereist. Und damals war's noch nicht ganz so, ich will mal sagen, safe wie heut. Da gab's noch Anschläge und so diese ganze Geschichte.
Speaker 3:Und
Speaker 2:irgendwann hat's mich dann, ja, war dann die Zeit reif, mal selber sich das Ganze anzugucken. Und vor allem, was was mich sehr, ja, immer sehr freut, ist, sind die Menschen dort, ja. Wir fahren mit der Fähre nach Irland. Und immer, wenn wir auf die Fähre gehen und die hat irische Zeit, eigentlich im Prinzip schon, wie wenn man wie wenn man daheim wär und wenn man in die Rezeption läuft, wie wenn man ins Wohnzimmer daheim läuft, ja. Das hat so was Heimeliges.
Speaker 1:Ja, glaub ich, geht's vielen Menschen, die irgendwie so irgendwann mal so einen Bezug zu Irland gefunden haben, so oder sehr ähnlich, wahrscheinlich auch sehr vielen von euren und auch von meinen Hörern. Und ich kann mich da auch selber nicht ganz ausnehmen, also von dem her mehr als nur nachvollziehbar. Genau, zu dem, was Erlebnis Irland eigentlich ist in dem Sinne, was ihr den Hörern vermitteln wollt. Da hast Du jetzt grad ja schon bisschen was dazu gesagt. Wenn Du da sagen würdest, was bedeutet es denn?
Speaker 1:Ich mein, ich selber hab jetzt schon den größten Teil eurer Vollen gehört, aber vielleicht auch noch mal fürs Publikum hier, was würdest Du sagen, bedeutet es inhaltlich, wenn man's knapp zusammenfassen müsste? Was sind so die Inhalte, die einen bei euch erwarten?
Speaker 2:Na gut, also eigentlich probieren wir, das zu zeigen, was Irland für uns ist. Das sind ja viele Facetten. Das sind zum einen natürlich die architektonischen Geschichten oder die Sites. Dann haben wir aber auch die Menschen als Sieg, ja. Das hast Du ja auch übers Leben in Irland zum großen Teil, bei dir geht's so eher ums Alltägliche bei uns.
Speaker 2:Soll eher so eine Art Bedienungsanleitung sein. Also wir kennen die Iren nur als sehr großartige Menschen. Mir fällt da immer dann Anekdote ein, dass wir irgendwo im Nirgendwo aufm Acker gestanden sind und uns überlegt haben, können wir jetzt dahin oder nicht? Und dann hielt Bauer an und hat gesagt, da würd ich jetzt nicht hingehen. Der der Eigentümer, der ist da bissel, ja, der mag keine Touristen.
Speaker 2:Aber wenn er gegenüber auf das Feld geht, da gibt's auch so was. Und da ist der Besitzer schon vor einiger Zeit verstorben. Da könnt er gefahrlos hin. Und da drüben bei mir natürlich auch, ne. Und wir haben aber gar nichts gar keine Hilfe angefordert.
Speaker 2:Nicht, die ist spontan gekommen, ja und wo kommt er denn her und bla. Das passiert uns öfters, ne. Oder dass wir in Dublin waren und wir haben eine Pizzeria für jemand mit Glutenunverträglichkeit gesucht. Und wir hatten noch keine Chance, auch nur die den Plan damals gab's noch 'n Plan aus Papier auszupacken und schon stand ein Jahr und hat gefragt, ja, wo kommt ihr her? Wo wollt ihr hin?
Speaker 2:Aha, ja, da müsst ihr jetzt da runter zu der Pizzeria, dann rechts und noch mal links und dann seid ihr da. Also ich hab noch nie so viele angenehme Menschen auf einem in einem Land gesehen und wir reisen relativ viel. Das ist das Nächste, also so so die die Person. Und was für uns höchst spannend ist auch die Geschichte, dass es keine antike, römische Antike gab in Irland, dass die quasi das ausgelassen haben. Also da sieht man ja sehr viel, oder so.
Speaker 2:Das ist das ist das hat sich im Prinzip ganz anders entwickelt wie bei uns. Das Land, weil das ist auch sehr spannend, ne. Und auch, ja, was noch? Ist eine gute Frage, von auch noch was ein. Ja, ich find auch grad die ganze Kultur sehr spannend.
Speaker 1:Absolut.
Speaker 2:Es mag von dem Vorige kommen, aber nehmen wir mal der Sport oder so, die haben das ist die haben zwar auch Fußball in Irland oder ihr habt auch Fußball, aber es gibt auch ganz Dinge, die bei uns komplett anders funktionieren oder die es gar nicht gibt. Und das ist ja auch immer sehr faszinierend.
Speaker 1:Das auf alle Fälle erst, also im Großen und Ganzen, dass man letzten Endes irgendwo kulturell ganz anders abgebogen ist.
Speaker 2:Ja, genau.
Speaker 1:Wie Du schon sagst, wo Du halt im Endeffekt in Mittel- und Westeuropa halt wirklich so die Spuren der römischen Welt siehst, ist halt hast Du halt wirklich den Teil der Geschichte komplett ausgespart und dann auf der anderen Seite eben wirklich extremen Fokus auf auf Wikingern, Amannen und eben die keltischen Wurzeln.
Speaker 2:Genau. Und da ja das Mystische auch zu Irland gehört,
Speaker 1:Ja.
Speaker 2:Die ja irgendwie ganz andere, in der gibt's eine ganz andere Sagewelt wie bei uns. Also ich versteh die zwar oft gar nicht, so Curcurren. Also wie spricht man richtig?
Speaker 1:Curcurren, ja.
Speaker 2:Ja, genau. Also diese ganze Mythologie, die versteh ich nicht oder hab ich zunächst nicht verstanden mit der mit der Kuh und diese ganzen Sachen, dass für die Kelten damals Kühe einen Riesenreichtum dargestellt hat. In der antiken Mythologie haben wir Götter und Helden und Herkules und der kämpft gegen Löwen und so Zeug. Aber dass auf einmal ein Diebstahl von Kuh wichtig sein könnte und so, das muss man zuerst mal da muss man sich zuerst mal dran dran gewöhnen. Und die funktioniert ganz anders und das ist auch sehr spannend.
Speaker 2:Gehört auch zu Irland, also ist es natürlich auch in Irland ein ein Thema in unserem Podcast.
Speaker 1:Absolut nicht. Aber Sie sagen, das ist auch was, was mich immer wieder fasziniert bei euch, wie sehr ihr eben in so mythologische Welten und so auch gern mal eintaucht. Und ich sag mal, grad wenn wenn man so was dann eben in deutschsprachigen Format liefert, das find ich doch sehr, sehr stark, vor allem, weil's halt wahrscheinlich sehr vielen Leuten, die sich in irgend Form schon mal damit konfrontiert gesehen haben, so sehen, verstehen wir erst mal nicht und ihr bietet halt da wirklich einen ziemlich tollen Zugang, find ich.
Speaker 2:Wir probieren ein bisschen, das Ganze mundgerecht zu liefern. Aber es ist gar nicht so einfach, darum sind wir meistens dann auch zweisprachig unterwegs. Also wir machen viele Interviews auch. Und wir haben dann, wir bemühen uns dann eben entsprechende gegen irische Gegenstücke. Wir hatten jetzt vor Kurzem Interview mit Luke Eastwood.
Speaker 1:Das jetzt
Speaker 2:auch eher was Mythologisches. Da geht's die. Das ist wohl in sehr spannend. Also die, da haben wir wieder rauschen. Okay, die ist eine ägyptische Prinzessin.
Speaker 2:Und dieser Look Eastwood hat recherchiert und sehr nettes Buch oder relativ fundiertes Buch sogar geschrieben, wie das hätte da passieren können, dass die Schwester vom nach Irland gekommen ist und dort bei gelebt hat und dort auch beim Kampf ums Leben genommen von sonst. Das ist auch durchaus eine sehr spannende Geschichte auch, ne. Dann sind wir auch, haben das Grab von der besucht und da haben wir so richtige kleine Expedition, weil es gab zwar ein Schild, wo der Hinweisschild gab, in der Gegend ist das Grab, aber alles zugewachsen und also richtig richtig im Urwald. Und am Schluss haben wir uns dann noch die die Mitsches attackiert, ne. Also war schon vorgekommen wie im Amazon.
Speaker 2:Also auch das passiert. Und das sind halt so Dinge, die sehr spannend sind auch noch.
Speaker 1:Ja, auf alle Fälle klingt's spannend und dann diese amazonische Eskapade ist da natürlich noch mal son zusätzliches Level, das dazukommt. Du hast mir jetzt vorhin grad schon Stichwort gegeben, das mich direkt zu meiner nächsten Frage bringt. Du hast gemeint, es ist oft gar nicht so einfach, eben entsprechende Inhalte und Quellen zu finden. Du hast mir ja in der Vergangenheit, mein ich mich zu Ihnen, mal erzählt, dass ihr eigentlich jährlich so die Pfingstzeit zu Recherchereise in Irland seid. Ja.
Speaker 1:Wenn's jetzt eben so Themen geht, die ihr dabei abarbeitet und auch dann die Kontakte zu Leuten, mit denen ihr sprecht. Wie kommt ihr da üblicherweise dran?
Speaker 2:Es ist immer so, wie wenn man den roten Faden zu finden. Wir haben Thema, beginnen da zu recherchieren und meistens durch die Recherche, durch unsere Bekanntschaften, die wir schließen, kommt's dann
Speaker 1:zum Beispiel.
Speaker 2:So war das zum Beispiel jetzt das mit dieser. Also den Autor haben wir zwar schon, auf den sind wir in Deutschland aufmerksam gemacht worden, tatsächlich von Bekannten von uns. Aber so das ganze Drumherum, also dass wir dann probiert haben, dort noch einige Recherchen anzustellen, Das war dann natürlich dort. Also das hat sich dann ergeben. Das andere ist, wir haben auch verschiedene Kontakte zu Archäologen in Irland zum Beispiel.
Speaker 2:Und wenn wir dann ein Thema, wie soll ich sagen, aufgreifen, dann werden wir oft an weitere verwiesen. Letztes Jahr haben wir einen haben wir Shooting organisiert in Irland. Da ging's Irland und Rom. Und dann haben wir Darsteller gesucht und zufälligerweise war ein Darsteller der Anthony Kelly, der war nicht nur Model, sondern der kannte sich auch über die mit der irischen Mythologie aus und hatte ein riesen Netzwerk oder hat ein riesen Netzwerk an Bekannten. Dann haben wir jetzt zum Beispiel auch noch eine Episode zu den Bonfiers gemacht dadurch, weil er einen Freund hatte, der sich die historisch auch wieder auskannte und so weiter.
Speaker 2:Also es gibt bei uns meistens dann oft ergibt 1 andere.
Speaker 1:Okay, also sprich viel liegt dann wirklich am Thema Networking, wo er eben die letzten 15 Jahre dann dementsprechend schon sehr aktiv dran gearbeitet hat. Und der nächste Schritt ist dann eben letztendlich, dass, wie Du da grad schon angedeutet hast, dass dann oft thematisch das von einem zum nächsten führt.
Speaker 3:Genau. Oder wenn wir eine
Speaker 2:Idee haben, dann fragen wir mal in die Runde und dann kommt oft auch entsprechende Antwort. Ja, ich hattet ihr da den und den und frag doch da mal, ne.
Speaker 1:Mhm. Ja, nee, spannend. Also führt mit Sicherheit auch dazu, dass euch die Inhalte so schnell nicht ausgehen werden, wenn ihr sagt, ihr werdet dann weiterverwiesen.
Speaker 2:Ja gut, es ist natürlich auch so, für Deutsche oder für Ausländer sind die Sachen natürlich unbekannt oft. Also da sind auch Kleinigkeiten oft unbekannt. Jetzt Du, wenn Du da lebst, fällt dir das vielleicht gar nicht mehr so auf. Zum Beispiel gibt's ja immer, wenn Du durch die Städte oder Ortschaft fährst, diese Schilder Community Irland. Vorsicht, bis sie gedachbar oder so.
Speaker 2:Genau. Das gibt's ja bei uns nicht. Also das sind lauter Im Prinzip gibt's unzählige unendlich viele Themen, die Du aufgreifen kannst.
Speaker 1:Okay. Aber wenn Du jetzt sagst, ist oft für für Auswärtige unbekannt, heißt, eine Herausforderung, die damit auch wieder einhergeht, ist dann den richtigen Zugang dazu zu schaffen.
Speaker 2:Ja,
Speaker 1:genau. Verstehe, ja. Nee, gibt natürlich Dinge, die jetzt, ich sag mal, sie vielleicht dann auch, ja, über Vorwissen, dass ihr geschafft habt, dann auch innerhalb eures Katalogs an Episoden dem einen oder anderen, grad was jetzt eure Zielgruppe angeht, Vielleicht ihr halt den Zugang auch so schaffen, dass man sagt, im Rahmen der Arbeit, die ihr macht, öffnet ihr diesen Weg dann dahingehend auch, dass man jetzt sagt, man kann da auch unbekanntere Themen durchaus mal installieren oder damit sozusagen den Rückbezug. Thema Zielgruppe, das war jetzt auch son son Punkt, den ich noch mal kurz ansprechen wollte. Du hast es ja vorhin auch schon kurz angedeutet, als Du drüber gesprochen Wer seid ihr?
Speaker 1:Was macht ihr? Wie würdest Du aber letztendlich eure Zielgruppe sehen? Sagst, das sind wirklich grundsätzlich alle Menschen mit Interesse an an Irland als Land oder wer ist so euer typische höherer Personer, würdest Du behaupten?
Speaker 2:Ob's da typische höherer Personer gibt, weiß ich nicht. Aber aus unserer Sicht sind das schon Leute, die tiefer gehender in Irland interessiert sind. Das ist schon teilweise etwas Spezialwissen. Wir haben jetzt zum Beispiel ja eben das Thema, was jetzt grad aktuell durch die Medien geht, das gehört natürlich irgendwo auch dazu mit dem mit der Messerattacke. Aber es geht natürlich auch, was man ja nicht so oft hat, diese ganze Mystik, die ist uns deshalb wichtig, weil wir das wissen wollen, die Kultur zu verstehen.
Speaker 2:Ja, es geht jetzt nicht unbedingt ja, die neuesten Footballergebnisse oder so was oder Fußball, sondern es geht schon drum, Dinge zu beleuchten, die wirklich wichtig sind für die Kultur. Natürlich auch, wenn ich jetzt da hinreise im Zusammenhang damit, was kann ich mir wegen mir angucken?
Speaker 1:Heißt halt dann aber wahrscheinlich auch für Leute, die jetzt wirklich Irland vor Ort erleben wollen, eher so, ich hätt jetzt fast Wiederholungstäter gesagt als jetzt so das klassische Reiseführerpublikum, das einen Erstbesuch plant.
Speaker 2:Wie wär das? Du, dann, ich bin da, guck das an und fahr dann weiter. Das ist jetzt nicht gedacht. Also zu sagen, ja, Du hast das da jetzt Dumbing Castle und da findest Du die und die und Book of Cares in der in der Uni und so was. Das ist jetzt nicht so unbedingt unser Zielpublikum, sondern das sind echt Leute, die sich tiefer drauf einlassen wollen.
Speaker 2:Und das geht's eigentlich.
Speaker 1:Ich bin ja ohnehin in etwa das, was ich jetzt erwartet hätte, wo ich eben eure Inhalte so kenn. Aber um's eben da auch noch mal klar herauszustellen. Wir haben jetzt ja schon Stück weit von Orten gesprochen und es kommt immer wieder durch, dass ihr ja zu Accel Ireland auch einen ganz besonderen Bezug habt. Woher kommt das? Sind's da einfach Kontakte?
Speaker 1:Ist es wirklich als Landschaft oder was stellt da den Bezug her?
Speaker 2:Also tatsächlich bei ist es der der Leam Kelly, der da Atelier hat. Den haben wir tatsächlich auch bei Recherche kennengelernt. Und darum ist es jetzt. Aber was stimmt, ist der Irische Westen. Also wir sind eher im irischen Westen unterwegs, allerdings eher im Süden.
Speaker 2:Das ist eher unsere Gegend. Weiter nördlich kommen wir eigentlich eher, irgendwelche Freunde zu besuchen.
Speaker 1:Okay, also das ist dann wirklich mehr der soziale Aspekt.
Speaker 2:Wir haben auch in der Nähe von Freunde, die wir dann dann fahren wir auch dahin, aber in der Regel sind wir eher südwischen.
Speaker 1:Also eher so die untere Hälfte des Wild Outtlet Tracks sozusagen.
Speaker 2:Mhm.
Speaker 1:Definitiv eine sehr schöne Ecke des des Landes. Genau. Nee, nur sone Neugierdefrage, weil ich's eben so als wiederkehrendes Stichwort tatsächlich bei euch seh. Aber wie gesagt, in 15 Jahren bleiben ja auch solche Kontakte nicht aus und schön, wenn man die dann laufend pflegen kann. Wenn wir jetzt noch auf die Inhalte son bisschen zurückschauen, von dem her, was er bislang so gemacht hat, würdest Du sehen, sei es entweder komplette Serien oder einzelne Folgen und Interviews, wo Du sagst, das war was, was dir besonders am Herz liegt oder Spaß gemacht hat und was vielleicht auch für Hörer ganz besonderes Highlight ist?
Speaker 2:Ja, tatsächlich haben wir 2 Episoden in in der gemacht. Die waren für mich ein ganz persönliches Highlight, zumal ich auch meine Diplomarbeit vor unzähligen Jahren über die gemacht hab. Und was vor allem sehr schön war, in Kauf, in in in Kölnstown gibt's noch mal Titanicxperiments. Ich weiß nicht, ob Du die kennst. Das ist der komplette Gegensatz davon, von dem, was baufasst ist.
Speaker 2:In baufasst ist das auch so auf Effekt und auf Schau gemacht. Und in Kauf, die haben natürlich viel weniger Budget gehabt, das umzusetzen. Das ist alles mit irgendwelchen Artefakten, Briefen, Persönlichkeiten. Da geht's sehr viel die einzelnen Personen, die man dargestellt hat und die Geschichte dahinter, die man erzählt hat. Das gibt's zwar in fast auch, aber da gibt's alles von Art Geisterbahn, Achterbahn durch die Produktion, durch die, dass man das Schiff zusammengebaut hat.
Speaker 2:Das ist so Multimedia Show. Bis dann eben zum Schluss, wo man quasi die Fahrt von Cameron über das Schiff sieht, wie's aufm Grund liegt, ne. Während das andere ist viel bescheidener, aber es ist eben dadurch auch sehr beeindruckend, weil's eben immer die einzelnen Schicksale beleuchtet.
Speaker 1:Absolut. Das, wie Du sagst, gänzlich anderer Betrachtungswinkel. Ich hab tatsächlich auch beide schon gesehen, war tatsächlich in der Titanic Exhibition in Belfast, ja, schon mehrfach, definitiv. Ja, sehr eindrucksvoll, auch wie Du sagst aus dem heraus, was Du jetzt beschrieben hast, fast auch bisschen mit Hollywoodcharakter. Da ist halt die die das Erlebnis in Cove doch schon, ja, fast zwangsläufig durch den minimalistischen Approach ganz was anderes.
Speaker 1:Da muss ich sagen, in Cove war ich ja schon des Öfteren in der in der Titanic Exhibition leider nur auf meinem ersten Besuch vor etlichen Jahren mit relativ wenig Zeit definitiv was, wo ich sag, müsste man sich noch mal anschauen.
Speaker 2:Gut, ich wir haben natürlich im Vorfeld wegen unserem Podcast schon Kontakt aufgenommen. Wir hatten dort Ansprechpartner, und auch entsprechend bei beiden entsprechendes Hintergrundmaterial. Und das war natürlich dann noch mal spannend, weil man weil dann konnte man auch son bisschen was von der Ausstellungskonzeption und von der Geschichte der Ausstellung, also wie die entstanden ist, haben wir dann auch mitgekriegt. Ich find also beide gut, ja. Also ich guck beide gern an, ich besuch beide gern.
Speaker 3:Aber ich
Speaker 2:fand's halt beeindruckend, vor allem die die beiden Ansätze.
Speaker 1:Ja, ja, nee, absolut, wie Du gesagt hast, fast diametral gegensätzlich.
Speaker 2:Ja, genau. Das eine ist puristisch, klar, die haben auch das Budget gar nicht. Und das andere ist eben, wie Du sagst, sehr, die haben, ist sich sehr aufwendig anders.
Speaker 1:Auf jeden Fall ist er, glaube ich, auch eine der meistbesuchten Attraktionen der Insel, die bei ja.
Speaker 2:Ja, ja.
Speaker 1:Genau. Ja, Thema meistbesucht und Attraktion, Da gehen wir jetzt, ja, in bissel eine andere Richtung als euren klassischen Hörer. Wenn jetzt aber jemand Irland noch nicht besucht hat aus deinem persönlichen Blickwinkel, wie würdest Du dem das Land, sagen wir mal, in 3 Sätzen beschreiben?
Speaker 2:In 3 Sätzen?
Speaker 1:Ja, oder wir können auch gern hier sein, aber halt irgendwie in knappen Worten.
Speaker 2:Wir haben jetzt halt da schon festgestellt, es gibt verschiedene Perspektiven, wo man da drauf schauen kann. Wir sind Eltern, da gucken wir, wie wie kriegen wir das hin mit Kindern? Wo ist wie wie machen wir das, dass denen nicht langweilig wird und die nicht irgendwann meutern? Und dann gibt's die, ja, die Geschichtsbegeisterten. Und dann gibt's die Leute, die Ruhe suchen.
Speaker 2:Okay. Aber es gibt auf jeden Fall für jeden was, ja. Für für alles, für jedes Interesse, für jede Neigung gibt's was zu finden. Und wenn man wenn man nicht weiß, wo es ist, weil nicht alle Sachen so auffällig sind, einen gleich ins Auge stechen. Es gibt doch was, egal, was dich interessiert oder was Du machen willst.
Speaker 2:Das find ich auch schön. Du kannst ja einfach nur in der nächsten sitzen und gucken, was passiert. Das mach ich zum Beispiel gern, ja. Das ist Da lernst Du die Leute kennen, da kommt alles an dir vorbei. Und dann im entsprechenden Augenblick, dann musst Du dann halt zur Tat schreiten.
Speaker 1:Absolut. Ja, nee, das das macht Sinn. Und das zeig das, was Du jetzt gesagt hast zusammengefasst, zeigt eigentlich auch relativ klar, die unterschiedlichen Perspektiven, die Du jetzt aufgeworfen hast, lassen sich, glaube ich, auch für die meisten ganz gut da unter einen Hut bringen. Selbst wenn Du jetzt sagst, Du hast da vielleicht bisschen einen Spagat zwischen Kindern und historischem Interesse oder was auch immer noch an Interessen möglicherweise reinspielt oder wie würdest Du das erfahrungsgemäß bewerten?
Speaker 2:Also ich, da ich schon mehrere Leute mit nach Irland geschleift habe, also sprich, ich hab sie angetriggert, denk ich, das funktioniert. Also Du kannst historisch und Kindermuseum die kriegst schon unter den Hut. Genauso wie, dass Du sagst, ich hab's jetzt gern mal ruhig. Ich geh jetzt mal wandern. Ja.
Speaker 2:Da musst Du halt überlegen Also wir haben's so gemacht, wir waren dieses Mal eben aufn und sind dann mit den Kindern, weil's so schön warm war am Strand, abends.
Speaker 1:Ja, Klingt spannend. Und an einem gelungenen Tag?
Speaker 2:Ja, das Wasser war kalt. Die Kinder sind zwar gleich wieder raus, aber sie hatten ihren Spaß und am nächsten Tag, ja, wir wollen jetzt wieder an Strand. Also waren wir tagsüber unterwegs und abends wieder am Strand. Also geht auch. Gibt's auch Kinderspielplätze.
Speaker 2:In in fast jedem Ort gibt's da irgendwo 'n Spielplatz, wo wir mal kurz die Kinder sich abreagieren lassen können. Also das ist jetzt mal in diesem Zusammenhang, genauso geht's auch in anderen Dingen, nicht?
Speaker 1:Ja, also sagen wir so, ist ja relativ gängiger Zusammenhang und mit Sicherheit eine Herausforderung, vor der in vielen stehen grad entsetzt, sondern Erstbesuch planen, sag ich mal. Sind halt das oft so Problemzonen, die der ein oder andere dann versucht abzudecken?
Speaker 2:Kommt halt drauf an, wo man wo man startet. Also so traditionell beginnt man halt in Dublin und und macht so diese diese ganzen Highlights. Ja, kann man machen. Ist vielleicht stressig mit Kindern. War toll, wenn da wenn Du als Paar oder allein unterwegs bist, ne.
Speaker 1:Aber mit Kindern halt dann doch noch mal eine andere Herausforderung.
Speaker 2:Das ist deine Hausnummer.
Speaker 1:Genau. Wenn wir jetzt davon weitergehen, ist oft vielleicht auch im Zusammenhang mit Kindern dann eine Frage, die man sich stellen muss. Aber jetzt noch mal an dich ganz persönlich. An den schwäbischen Gaumen sozusagen, Wie würdest Du Irland kulinarisch bewerten?
Speaker 2:Na ja, es gibt Schwaben und es gibt Schwaben. Wahrscheinlich wie Bayern und Bayern, wie Fleisch, Käse und Wurstsalat oder Fleischkäse und Käsenudeln oder keine Ahnung. Jeden Fall Molltaschen. Also es gibt gewisse Dinge, die gehen immer, sprich, Irisches Breakfest, So das Typische, das ist immer das 1., was ich mir geh auf der Fähre morgens. Dann die Klassiker, der Ireland.
Speaker 2:Also das schmeckt normalerweise auch mal. Auch der, wie heißt's, Fischsuppe?
Speaker 1:Chauder.
Speaker 2:Chauder, Sefood Chauder. Das sind so die Sachen. Also die müssten auch mal Schwabe schmecken. Ansonsten das, was es gibt, ich find's sehr lecker. Die Küche find ich sehr lecker.
Speaker 2:Hab jetzt auch angefangen, Iris zu backen und zu kochen.
Speaker 1:Also oder
Speaker 2:Soda Brot und da gibt's ja auch eine ganze Latte davon und auch sehr spannend. Da bring ich vielleicht auch noch ein oder 2 Episoden zum Thema irisches Wasser, zumal es auch ganz gut zu historischem Backen passt. Also die Iren stehen ja auf woanders Stand wie die wie die restliche europäische Küche, weil die eben mit Buttermilch und Essig viel arbeiten, weil sie einfach eine günstige Alternative gebraucht haben, Brot zu backen, haben sie ihre eigene Art entwickelt. Und das ist natürlich auch sehr spannend.
Speaker 1:Auf alle Fälle, nee, Definitiv auch Thema, was inhaltlich einen deutlichen Mehrwert hat und wo ich sag, ja, freu ich mich da definitiv von zu hören. Ich muss jetzt sagen, was irisches Kochen und Backen angeht, ich hab auch tatsächlich meiner Mutter vor, ja, ich glaub, 2 Jahren war's zu Weihnachten irisches Kochbuch geschenkt geschenkt. Also das heißt, definitiv was, wo man sagt, da versucht man doch auch, die Leute Stück weit zu begeistern. Wie Du auch immer gesagt hast, ich muss auch sagen, es gibt so wirkliche Evergreens, wo ich sag, da merkt man tatsächlich doch eine größere kulinarische Vielfalt auch, wenn man sagt, wie unterschiedlich sie oft interpretiert werden, die viele gar nicht sehen würden.
Speaker 2:Ja, das gibt's durchaus. Und was man natürlich auf keinen Fall vergessen darf, ist natürlich Irelandische Inselfisch. Also es gibt natürlich erstklassige Restaurants, die Fisch anbieten. Es gibt aber auch welche mit Lasagne und Pommes.
Speaker 1:Absolut. Wie Du sagst, von bis. Und das ist auch grad sone sone Beobachtung, die man, glaub ich, macht. Weiß nicht, ob Du das teilst, dass grad so das Thema Fisch, weil man bekommt's gesagt und ich hab auch selber den Eindruck, dass es halt lange lange Zeit wirklich mehr Exportthema war. Es war's, was wirklich im Land abgesehen von, sagen wir mal so, fish and chips und dem klassischen Chauder kulinarisch an Wert gewinnt, wo man sagt, das war was, wo man sagt, da hat man sich lange wirklich an den 2, 3 Klassikern abgefrühstückt.
Speaker 1:Aber inzwischen hat man halt wirklich auch deutlich mehr an reinen Fischrestaurants und an mehr Fischgerichten, die halt wirklich so die Runde machen.
Speaker 2:Ich mein, es gibt ja sehr viele hochklassige Dinge jetzt in Irland mittlerweile. Bei uns jetzt gab's jetzt auch Schokolade. Also es gibt da bei der gibt's ja eine Schokoladefabrik. Wir haben letztes Jahr einen Chocolatier besucht, auch in der Nähe von Curry. Der hat speziell Nougat und diese ganzen Sachen selber hergestellt.
Speaker 2:Es war Franzose, der den's nach Irland verschlagen hat. Dann gibt's sehr viele Käse auch. Also es gibt sehr viele gute Käse mittlerweile. Natürlich jede Menge Whisky, Dingeldistillerie zum Beispiel, die haben wir auch schon interviewt. Also es gibt schon mittlerweile sehr viele hochklassige Dinge, Restaurants, die eben jetzt da sind und eben auch entsprechend hochwertige Ware essen oder was auch immer anbieten.
Speaker 1:Auf alle Fälle. Und ich muss sagen, eben das Gespräch mit dem Chocolatier, auf das Du grad angesprochen hast, es war genau auch der Hintergrund meiner Frage. Das hatte ich so noch im Hinterkopf, deswegen wollte ich diesen kulinarischen Aspekt auf alle Fälle aufgreifen.
Speaker 2:Ja, wir haben auch Käse, wie fällt jetzt noch an der Name nicht ein? Da kümmert sich meine Frau immer drum. Sie interessiert sich mehr für für die Kulinarik. Okay. Aber es, wie gesagt, also es da sind oft sehr viele europäische Preisträger dabei, bei denen, das glaubt man eigentlich gar nicht.
Speaker 1:Absolut. Und es sind eben dann nicht nur die Steakhouses von FXBockey. Also
Speaker 2:wir haben schon letztens mal auch leckeren Burger gehabt, aber meistens sind's eher andere Dinge, ja.
Speaker 1:Mhm. Ja, wie Du sagst, dann das eben in zunehmender Vielfalt, also von dem her definitiv spannendes Thema. Wir haben uns jetzt ja schon auch viel über Orte unterhalten. Gibt's da aber auch einen oder vielleicht auch 2 auf der Insel, wo Du sagst, das ist was, was für dich einen ganz besonderen Reiz macht, wo Du irgendwie so einen ganz persönlichen Bezug dazu hast, sei es wegen der Mystik oder einfach wegen der Schönheit des Ortes oder aus anderen Gründen?
Speaker 2:Leider noch andere Gründe. Wir waren auf unserer ersten Trip nach Irland sind wir an vorbeigekommen. Da hatt ich gleich mal auf meinem ersten, auf meiner ersten Reise nach Irland Unfall und hab da mal unsere Mietwagen verschrottet, nicht verschrottet, aber halt. Ja, und ich hab dann zu meiner Frau gesagt, nie wieder. Im Augenblick sieht's so aus, als ob wir da jetzt tendenziell eigentlich hintendieren und öfters dort sind.
Speaker 2:Kork ist jetzt nicht unbedingt so architektonisch und so mein Favorit, aber diese Gegend Richtung Bantry, das ist schon so wär jetzt so was, da könnt ich mich dran gewöhnen.
Speaker 1:Kann ich nachvollziehen von allem. Ich muss sagen, West Cork ist eine der Ecken der Insel, die ich bislang noch mit am wenigsten besucht hab, aber ich versteh den Reiz dahinter voll und ganz. Also definitiv was, wo ich auch den festen Vorsatz hab, in naher Zukunft bisschen mehr in die Richtung zu erkunden.
Speaker 2:Ich denke, also aus meiner Sicht ist der Westen oder der Südwesten noch eher am ursprünglichsten Richtung Irland. Also man hört es auch öfters oder auch Dinge und die Blascats und die heißen. Und das ist natürlich schon was. Und ich hab jetzt auch so langsam das Alter, da hat man's gern ruhiger und so, dann etwas außerhalb am Meer. Das ist dann hat dann schon was für sich.
Speaker 2:Kann schon schauen.
Speaker 1:Ja, klingt nach Wort. Und da muss man sagen, trotz diesem ursprünglich negativen Bezug und dieser negativen Haltung scheinen sich das Ganze dann doch versöhnlicher zu gestalten.
Speaker 2:Alles gut.
Speaker 1:Von dieser ersten Einschätzung nie wieder kork, bis Du dich dann tatsächlich damit angefreundet hast, wie lange hat's da gedauert?
Speaker 2:Also wir haben halt festgestellt, es hat uns immer wieder in die Gegend verschlagen.
Speaker 3:Also vor
Speaker 2:6 oder 7 Jahren war's dann jetzt Bantry Bantry Bay. Und ja und dann immer wieder nach. Also es war dann immer wieder was, was uns dann nach gezogen hat. Ich fotografier ja auch noch und das ist die nächste Stadt, wo es auch irgendwelche Locations und Models gibt oder die Möglichkeit gibt, Model aufzutreiben, dass man fotografieren kann. Weil weiter nach Westen kommen die nämlich nicht, weil das das geht zu lang, aber Korb geht noch.
Speaker 2:Also von daher gesehen sind wir immer da oder auch Interviews, die wir dann machen, die finden dann auch in Kork statt oder einfach durchfahren. Also da gibt's auch eine Fähre, ne, die fährt dann nach Roskow. Die kürzeste Fährverbindung, die es gibt mit, glaube ich. Und das ist für uns natürlich auch relevant, wenn wir normalerweise mit dem Wagen kommen und dann sind wir 3 Tage auf Anreise oder Frachtreise.
Speaker 1:Absolut. Und da ist natürlich dann entsprechend kürzerer Reiseweg auf alle Fälle interessant. Genau. Nee, also das heißt, von von der ursprünglichen Ablehnung folgen der Mietwagenpanne hin zu großen Begeisterung für Korg und insbesondere Westkorg. Schöne Geschichte auf alle Fälle.
Speaker 1:Du hast jetzt vorhin grad schon die, ja, Ereignisse jüngerer Vergangenheit angesprochen, so den Vorfall in Belfast aus der letzten Woche. Ich mein, Du hast mir jetzt im Vorgespräch ja auch schon gesagt, ihr seid nicht nur räumlich halt auch doch auch Stück weit davon weg. Aber weil ich jetzt auch mitbekommen hab, dass es doch in deutschsprachigen Medien sehr, sehr großes Thema war, Wie hast Du oder wie habt ihr das Ganze medial wahrgenommen? Beziehungsweise gab's da vielleicht dann auch sogar Austausch mit Kontakten in Irland? Oder wie war wie war jetzt dein Bezug dazu?
Speaker 2:Also bei dieser Geschichte hab ich jetzt noch keinen meiner Kontakte angeschrieben, also dieser Messerangriff in Irland fast, aber davor schon.
Speaker 3:Mhm.
Speaker 2:Und was mich halt schockt, ist immer immer wieder, wie wie oft das in letzter Zeit passiert und wie heftig dann die Reaktionen sind. Ich hab das auch mitgekriegt, aber bei mir ist natürlich so, ich guck schon, was in den Medien, in den irischen Medien geht. Ich monitore das schon und ich hab das, glaube ich, relativ früh mitgekriegt, also am nächsten Morgen. Und wenn das dann mal kurz drauf, es war, glaub ich, im Mirror oder ich weiß es nicht mehr, aber wenn das dann paar Stunden drauf in der Welt aufpoppt, ja, und dann bei der Tagesschau und Frankfurter Allgemeinen, dann kannst Du davon ausgehen, dass das schon eine Brisanz gewisse Brisanz hat. Und wie ich ja schon gesagt hab, also ich schätz eigentlich die Gastfreundschaft der hier.
Speaker 2:Und wenn das dann so dermaßen abgeht, dass es dann Krawalle gibt und Busse angezündet werden, Geschäfte, bla, dann ist das ist das natürlich schon eine ganz andere Hausnummer.
Speaker 1:Auf alle Fälle und vor allem mit dem Irland Bild, das wir ja alle irgendwo haben, macht's das, glaube ich, noch mal umso schockierender. Deswegen war eben auch so diese Außenwahrnehmung, wo halt aber dann auf der anderen Seite wenig räumlicher Bezug da war, sondern halt im Endeffekt eigentlich, so bekam's ich mit in deutschsprachigen Medien und in den Reaktionen darauf das Ganze halt eigentlich immer in den gesamteuropäischen Kontext gestellt wurde, umso schockierender. Was halt auf der anderen Seite auch zeigt, ja, welche welche Signifikanz das Ereignis hat über die Berichterstattung hinaus. Ja. Schon zumindest mein Gefühl.
Speaker 2:Das, ja, das könnt schon sein oder kann schon sein, Weil ich mein, das ist Thema Migration, das ganz Europa wohl hat oder ganz Europa hat. Das ist kein nationales Thema. Und es sind dann auch immer sehr heftige Ereignisse, die sehr sehr einschneidend sind, zumindest für für die persönlichen, für die Leute, für die persönlich, sowohl in Deutschland wie auch in Irland. Und dann natürlich gibt's dann gibt's eine Reaktion. Und gerade jetzt zum Beispiel in Irland hab ich halt festgestellt, dass die immer schon sehr massiv sind.
Speaker 2:Es gab in in Dublin was, es gab jetzt das in dann gab's noch mal davor was. Und das ist dann immer
Speaker 3:sehr, ja, ist dann immer sehr
Speaker 2:extrem. Kenn ich jetzt so aus Deutschland nicht oder ich krieg's zumindest nicht mit, ja. Nee,
Speaker 1:muss ich auch sagen. Klar, man bekommt eben Vorfälle mit, aber die Reaktionen drauf gehen halt dann nicht wirklich in sone Richtung. Ja. So oder so ist es heftig. Ich glaub, der Vorfall dazwischen, auf den Du jetzt angesprochen hast, das war letztes Jahr in Balimina, wenn ich mich richtig erinner.
Speaker 1:Genau. Nee, aber angesehen oder ab Ich mein, Du hast jetzt da grad noch mal auf auf die irische Gastfreundschaft im Positiven angesprochen. Hast Du die Befürchtung, dass Du sagst, nachdem das jetzt anders als die Vorkommnisse davor son extremes mediales Echo hatte, dass das dann auch vielleicht irgendwas in die Richtung macht, dass Du sagst, so der nachhaltige gesellschaftliche oder politische Impact ist noch mal größer? Dass Du sagst, es ändert da vielleicht was, wo man jetzt sagt, die so das Gesamtsentiment der Bevölkerung lässt sich vielleicht bisschen mehr davon anstecken?
Speaker 2:Ja gut, ich da ich da wir ja diese räumliche Distanz haben, kann ich das eigentlich schwer beurteilen. Ja. Was weshalb wer warum. Ich hab jetzt eigentlich keine Befürchtung, dass es da jetzt irgendwelche Entwicklungen gibt. Aber wie gesagt, ich ich ich kann's nicht beurteilen.
Speaker 2:Übrigens heißt's ja, das sind irgendwelche rechten Menschen, die da das Ganze initiiert haben. Ich weiß jetzt nicht, was in Irland rechts ist, ganz ehrlich. Ich weiß, was es in Deutschland ist oder was als Deutschland in Deutschland dafür bezeichnet wird. In Irland weiß ich's nicht. Gibt's da anderes Rechts wie das, was wir haben?
Speaker 2:Ist das ultrakonservativ oder was ist das? Keine Ahnung. Also ich kann schon mit der Begrifflichkeit jetzt nicht so viel anfangen. Das wäre eigentlich eher so meine Frage an dich gewesen.
Speaker 1:Ja, ja, nee, ist ist tatsächlich ist tatsächlich auch eine sehr berechtigte und wie Du schon sagst, wahrscheinlich was, was aus der Distanz einfach schwer einzuschätzen ist. Ich hab halt eben deswegen auch noch mal gefragt, weil's halt am Ende des Tages doch so ist, dass es dass es halt und so eben mein Gefühl sehr häufig eben in Kontinentaleuropa und gerade eben im deutschen Sprachraum dann eben auf diese politisch Rechte und die Migrationsdimension reduziert wird, wohin gehen halt auf der eigenen auf der anderen Seite da auch noch weitere Dinge wie eben zum Beispiel gesellschaftliche Spaltung. Da muss man eben sagen, es sind überwiegend, ja, Gegenden in mehrheitlich loyalistischer Hand, die da betroffen waren, was da eine Rolle spielt, genauso wie halt, sagen wir mal so, so die sozialpolitische Sache, dass Du sagst, soziale Frustration, was jetzt ja, soziale Chancen angeht, spielt halt am Ende des Tages wahrscheinlich auch eine Rolle von dem her, was man jetzt so aus Perspektive beurteilen kann, die doch auch räumlich näher dran ist. Und so was von dem her, was ich jetzt aus deutschen Medien mitbekommen hab, geht halt dahinter komplett unter. Und das bestätigst Du ja mehr oder minder, wenn Du sagst, Du kannst es nicht beurteilen, hast da auch jetzt weniger medial den Eindruck bekommen, dann ist das eigentlich genau das Bild, das ich jetzt auch hatte in die Richtung.
Speaker 2:Was ich vielleicht noch wahrgenommen hab, war das, dass sehr oft es in den deutschen Medien rüberkommt, dass das ein englisches Problem ist, also ein britisches von Großbritannien, von Irland und nicht von Irland. Ja, und das kann man, glaub ich, so nicht sehen. Ich denk schon, dass das vom von Gesamterland Problem ist, also von der gesamten Insel und nicht, dass man das von von Großbritannien trennen könnt, also
Speaker 1:Mit mit Sicherheit. Und aber genau der Cut wird halt so gefühlt oft gemacht.
Speaker 2:Ja. Ich mein, bei der in der Medienlandschaft bei uns hat man oft auch der hat der Eindruck, dass wir die Einzigen sind, die diese Problematiken haben. Und da wir aber viel unterwegs sind, auch in Spanien zum Beispiel eben und in Italien, dass das mitnichten so ist, ne, dass man über die Grenzen rausschauen muss, das die Problem lösen zu sehen. Spanien und ich würde auch sagen, Deutschland haben das Wohnungsproblem genauso, ne. Nur wird's vielleicht nicht so im Zusammenhang gesehen, ne, dass Migration, Wohnungsnot und so diese ganzen Kisten.
Speaker 2:In Spanien ist es auch so, da gibt's noch nicht nur die Migration, da gibt's noch die Touristen, die dafür verantwortlich gemacht worden, dass es eben zu wenig Wohnraum gibt. In Deutschland teilweise auch. Also da darf ich auch mein mein Eigentum, meine Wohnung nicht als Ferienwohnung vermieten, weil es eine Ferienwohnung ist und das angeblich die Wohnung dann vom Markt nimmt. Ja und so. Also das sind schon, also die die Problematiken sind, glaub ich, viel komplexer, ne.
Speaker 1:Auf alle Fälle.
Speaker 2:Auch im Gesamtkontext betrachten.
Speaker 1:Auf alle Fälle, ja. Genau, nee, wie gesagt, dann haben wir da, glaube ich, ganz gute gemeinsame Einschätzung gefunden insofern, dass das halt oft einfach nicht stattfindet.
Speaker 2:Ja, also Was halt? Nur irgendwelche Punkte, irgendwelche Einzelthemen, dann glaube ich, ist relativ selten das Gesamtproblem, ja.
Speaker 1:Ja. Nee, mit Sicherheit mit Sicherheit ist eben auch so. Und das, was Du jetzt eben gerade auch so zum Thema Touristen gesagt hast, ja, Spanien ist da gutes Stichwort. Man bekommt's ja gerade aus Katalonien oft mit. Genau.
Speaker 1:Zurück aber zum Thema Irland. Ich hätt noch eine letzte Frage an dich, Chris. Ich mein, Du kennst jetzt Irland extensiv als Reisender, warst über die Jahre oft dort. Und ich mein, klar, es ist zwangsläufig eine andere Wahrnehmung. Aber wo würdest Du sagen, verglichen zwischen jetzt deiner Perspektive und jemandem, der wie ich seit vielen Jahren in Irland lebt, dass sich der Blickwinkel unterscheidet?
Speaker 1:Also was würdest Du sagen, sind da die größten Unterschiede?
Speaker 2:Ja, ich glaub, ich seh's halt immer noch bissel als als Urlauber Tourist, wenn ich dahinfahr. Und bei dir ist's halt vielleicht eher Alltag. Ja. Also ich war lange in Spanien und hab dort gearbeitet. Und gewisse Dinge siehst Du dann halt anders.
Speaker 1:Auf der
Speaker 2:einen Seite hat das seine Vorteile, aber auf der anderen Seite seine Nachteile. Wenn Du wenn Du dort dein Leben bestreitest, hast Du auch andere Probleme wie ich. Ich geh wieder nach nach bestimmten Zeit und sag, ja, okay. Und wenn ich da wohn, da ja, wenn wenn meine Spülmaschine kaputt ist, muss ich mich drum kümmern, dass die repariert wird. Wenn meine kaputt ist in meiner Unterkunft, dann sag ich, die ist kaputt, mach mal, ja.
Speaker 2:Und so. Und was von daher gesehen, denk ich schon, dass es da andere Wahrnehmungen gibt oder gibt's da andere Wahrnehmungen.
Speaker 1:Mhm. Und Du sagst, die besteht eben tatsächlich in erster Linie draus, wie's halt immer und überall ist, dass letztendlich als Besucher der der Alltag fehlt sozusagen.
Speaker 2:Ja, es gibt keinen Alltag. Bei mir gibt's son bisschen Alltag, indem ich auch eben schon mal Shootings und so so Sachen gemacht hab. Ich hab auch, ich arbeite auch von Irland, aber nicht für Irland, sondern für Kunden, die ich hier hab. Das kann man so nicht vergleichen, ja. Denke ich nicht.
Speaker 2:Wenn Du Bekannte hast, die siehst nur, wenn Du tatsächlich dann da bist, ne. Also es gibt kein echtes, kein wirkliches Sozialleben oder so.
Speaker 1:Nee, ist definitiv so und ich sag mal, ja, auf alle Fälle ein sehr differenzierter Blick drauf, wo ich sag, ist wahrscheinlich so das Realistischste, wie man's beschreiben kann und ja, ist wahrscheinlich aber trotzdem gerade mit sonem langjährigen Bezug eine Frage, die sich viele stellen. Wie gesagt, war aus meiner Sicht die letzte Frage. Von dem her sage ich an der Stelle schon mal vielen Dank fürs nette Gespräch und für die Zeit, die Du dir genommen hast und würd dir jetzt einfach noch mal die Chance für ein Schlusswort geben. Irgendwas, was Du mit den Hörern teilen wollen würdest?
Speaker 2:Ich glaub, wir sind wir sind so weit hoch. Haben das ja am Anfang schon sehr ausführlich. Alles alles genau.
Speaker 1:Genau. Was ich auf alle Fälle mit euch als Hörerin teilen wollen würde, ist, dass ich euch noch mal 'n Link mitgeb auf den Podcast von Chris und Fee. Hört auf alle Fälle bei den beiden mal rein und sag auch an der Stelle vielen Dank fürs Zuhören.
Speaker 2:Ja, also danke für das schöne Gespräch oder für das tolle Gespräch Und hab mich auch gefreut, mal wieder mich mit dir zu unterhalten. Und vielleicht, wenn wir nächstes Mal nach rüberkommen, dann können wir uns vielleicht mal irgendwo in Dublin oder in Wiglows treffen.
Speaker 1:Unbedingt. So. Das war das Gespräch mit Chris Schoder vom Erlebnis Irland Podcast. Vielen Dank dir noch mal, lieber Chris, dass Du dir die Zeit genommen hast, mir so fleißig Rede und Antwort gestanden bist. Das weiß ich sehr zu schätzen und freue mich drauf, wenn wir uns nächstes Jahr auf eure kommenden Recherchereise sehen und hoffentlich davor noch mal hören.
Speaker 1:Auch noch mal vielen Dank euch, liebe Zuhörer, dass ihr bei diesem doch recht langen Gespräch mit dabei geblieben seid. Ich hoffe, hat euch das ein oder andere erzählen können, was durchaus interessant war. Ihr habt die Unterhaltung genauso genossen, wie ich es getan habe. Wie schon während des Gesprächs zugesichert, habe ich euch natürlich die Links auf Erlebnis Irland zum einen in die Shownotes dieses Podcasts, aber auch in die Posts im Whatsapp Kanal, wenn ihr da noch nicht drin seid, unbedingt beitreten und auf Facebook mitgepostet. So habt ihr direkten Zugang zu diesem wirklich tollen Podcast, dem ich auch selber gerne zuhöre.
Speaker 1:Und würde euch noch mal herzlich bitten, unbedingt bei den beiden ein Follow dazulassen, gern auf den sozialen medien aber noch wichtiger die den podcast über den kanal zu abonnieren über den ihr allgemein podcasts hört wie gesagt interessante Themen, wirklich Inhalte, die man sonst selten mitbekommt. Und was das Format ganz besonders kurzweilig macht, ist, dass man immer einen O-Ton dabei hat. Die beiden führen fleißig Interviews mit Leuten vor Ort, wo sie sich eben gerade aufhalten und geben so ein wirklich authentisches Bild ab. Also mit Sicherheit ein Format, das euch gepaart mit Aber Variance Stranded Ireland und im Wechsel gehört, ein richtig tolles Bild von eurer Lieblingsinsel mitgibt. Auch möchte ich euch noch mal ganz kurz auf den bei mir coffee link in den Shownotes und in den Social Posts verweisen.
Speaker 1:Wenn ihr die Arbeit von der Bavarian Stranded Ireland unterstützen möchtet, könnt ihr das darüber tun. Alle Inhalte bleiben aber natürlich weiter kostenlos verfügbar. Hören tun wir uns das nächste Mal zu unserer Hörerfrage des Monats. Wenn ihr eine Frage habt, die ihr da gern hören möchtet, schickt mir die einfach über die sozialen Kanäle oder per Email, gerne auch als Kommentar auf jeglichen Post in den Netzwerken zu und ja, dann seid ihr nominiert, dass eure Frage live beziehungsweise im Podcast beantwortet wird. Damit wären wir auch schon wieder am Ende 1 Folge angelangt.
Speaker 1:Ich hoffe, diese Episode hat euch gefallen. Wenn ja, lasst bitte auf dem Streamingdienst, über den ihr den Podcast hört, eine positive Bewertung da und abonniert den Kanal. Erzählt auch gern anderen Irlandbegeisterten in eurem Umfeld von. Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr mich gern jederzeit über die sozialen Netzwerke oder per E-Mail kontaktieren oder auch gern über das Kontaktformular auf der Webseite. Lasst's euch gut gehen, bleibt gesund und wir hören oder sehen uns bald auf der grünen Insel oder bei Irlands, Chaintville und Ireland.
Speaker 1:Bis dahin, tschau, servus und auf Wiedersehen. Sagt euer Bayer auf der grünen Insel.