A bavarian Stranded in Ireland - Tips und Tricks fuer Deutschsprachige zum Leben in Irland

Leben und arbeiten in Irland , ein Traum für viele - doch lohnt es sich am Ende auch, wenn man die Kosten mit den Gehältern vergleicht ? oder verschlechtert man sich vielleicht im Vergleich zu Deutschland wirtschaftlich ? Wie es sich mit diesen Dingen und alles Themen die dabei eine Rolle spielen verhält, besprechen wir heute

Dabei schauen wir uns die folgenden Aspekte an :

Mindestlohn - Basis für das Lohngefüge
Einkommenssteuer
Gender-Paygap
Lohngefälle innerhalb des Landes
Gehälter nach Berufen - Vergleich zu Deutschland

Relevant sind diese Quellen:

releasesandpublications/ep/p-gpii/geographicalprofilesofincomeinireland2016/incomeinireland/

https://www.cso.ie/en/releasesandpublications/ep/p-silc/surveyonincomeandlivingconditionssilc2020/income/

https://www.glassdoor.ie/index.htm
gehalt.de

Die Nennung der Unternehmen und Auflistung der Webseiten dient rein der allgemeinen Information, ich verfolge damit keine kommerziellen Interessen und habe mit keinem der Unternehmen eine Werbepartnerschaft. 

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What is A bavarian Stranded in Ireland - Tips und Tricks fuer Deutschsprachige zum Leben in Irland?

Weil man immer wieder von Deutschen und anderen Deutsch-Muttersprachlern liest die sich fuer die Grüne Insel sehr faszinieren und sich einen Ausgedehnten Urlaub, einen Studienaufenthalt oder ein Ganz neues Leben in Irland vorstellen können aber oft nur schwer oder teilweise Infos finden, möchte ich hier fuer alle Interessierten Einblicke zur Vorbereitung und zum Start hier in Irland (Arbeits- und Wohnungsmarkt, Sozialversicherung, Infrastruktur etc) sowie zum Alltagsleben bieten - Genauso möchte ich euch aber in meine eigenen Einblicke und Eindrücke mitnehmen, Land, Leute, Kultur und Ausflugsziele (inklusive und über die weltbekannten Attraktionen) und vieles weitere, eventuell finden wir ja auch im weiteren Verlauf fuer die ein oder andere Episode eine(n) Gesprächspartner/in. Wenn Ihr also Fans des Landes von Joyce und Connolly, des schwarzen Biers und der Grünen Wiesen seid, würde ich mich freuen wenn Ihr einschaltet und den Podcast euren Freunden und Bekannten weiterempfehlt

Speaker 1:

Vielen Dank fürs Einschalten auch zur einundzwanzigsten Folge unseres Podcasts. Ich hoffe, es geht euch allen gut und ihr könnt den heutigen Feiertag gebührend genießen, könnt ein bisschen die Füße hochlegen und Podcast hören, denn auch heute gibt's wieder ein ziemlich interessantes Thema, wie ich finde. Vielleicht 1, das euch an ein oder 2 vorangegangene Themen ein bisschen erinnert. Es kann auch sein, dass euch paar Stups vielleicht schon bekannt vorkommen. Gehen soll's heute das Gehaltsniveau in Irland.

Speaker 1:

Was könnt ihr denn eigentlich bei 1 Auswanderung oder allgemein so in Irland am Ende des Tages verdienen? Wir alle brauchen Geld und da ist doch dann doch nicht ganz unwichtig zu wissen, wie viel ihr hier auf dieser schönen Insel mit dem, was ihr so tagtäglich macht, wirklich rausbekommt. Wie gerade angedeutet, es kann natürlich sein, dass paar Stups dabei sind, die euch so oder so ähnlich vielleicht in der Lebenshaltungskosten oder in der Jobsuche Folge von Anfang letzten Jahres oder in der Folge zu Energiekosten und Mindestlohn aus dem letzten Herbst schon einmal in irgendeiner Form begegnet sind. Das heißt jetzt nicht, dass er diese Episode skippen soll, weil wir diese heute in einem anderen Blickwinkel betrachten und die Information darum herum noch mal deutlich ausweiten. Das Gehaltsniveau 1 Landes ist immer zu einem nicht unwesentlichen Teil durch den gültigen Mindestlohn auch mit definiert.

Speaker 1:

Deswegen werden wir uns noch mal kurz die aktuelle Situation des Mindestlohns anschauen. Genauso wie es das Grundkonzept der Einkommensteuer kurz gehen wird, sodass ihr son bisschen ein Bild zur Brutto Netosituation im Kopf habt, vor allem eben auch, weil diese doch gänzlich anders ist als in Deutschland. Dann sprechen wir kurz das Thema Gender Pay Gap an. Es wird uns aber nicht länger aufhalten, nur da vielleicht auch mal son bisschen Awareness zu schaffen, wie da die Situation in Irland auch so im europäischen Vergleich aussieht. Und dann haben wir noch 2 ganz nette Vergleichsübersichten.

Speaker 1:

Zum einen so die geografische Verteilung des des Einkommens. Das heißt, wo verdient er so am meisten, wo am wenigsten? Wie sieht's im Kontext damit dann so auf nationaler Ebene aus, sodass ihr wirklich auch bisschen im Blick habt, was ihr vielleicht so an Gehalt erwarten könnt, wenn ihr euch jetzt eine bestimmte Ecke des Landes ausgesucht habt. Und vielleicht als kleiner Spoiler vorweg, ja, es ist so und mit Sicherheit nicht wirklich überraschend, dass dort, wo das Leben am teuersten ist, auch tendenziell am meisten verdient wird. Und last, but not least hab ich dann noch eine kleine Aufstellung nach Berufen, wo ich einige gängige Berufe herausgepickt hab, wo ich da mal bisschen vorstelle, was er brutto und netto in den Berufen in Irland in etwa verdient.

Speaker 1:

Dann das Gleiche für Deutschland, also auch da jeweils die Brutto- und Nettojahreszahlen und aufgrund dessen errechnet dann so die typische Differenz zwischen Irland und Deutschland in dem, was er in diesen Berufsbildern netto rausbekommt. Das soll einfach einen kleinen Anhaltspunkt da hingeben, ob sich in eurem Berufsbild denn eine Auswanderung auch finanziell lohnen würde. Dann würd ich sagen, lasst uns auch gleich direkt mit dem Thema Mindestlohn einsteigen. Am selbigen macht sich meiner Meinung nach relativ schön bemerkbar, dass Irland inzwischen ein eigentlich ganz klassisches Hochlohnland ist. Der Mindestlohn liegt nämlich seit dem ersten ersten diesen Jahres bei 11 Euro und 30 pro Stunde.

Speaker 1:

Bei 1 Vierzigstundenwoche kommt man so auf ein Jahresgehalt von 23504 Euro oder auf den Monat heruntergebrochen auf neunzehnhundertneunundfünfzig Euro, Das sind jeweils die Bruttowährte. Nach Abzügen bleiben davon jährlich netto einundzwanzigtausendeinhundertneun Euro oder brutto 1759 Euro. Da wir hier auch schon die Begriffe brutto und netto hatten, damit direkt weiter zur steuerlichen Situation, nur noch mal ganz kurz zur Zusammenfassung. Grundsätzlich stehen einem Vollzeitarbeitnehmer ein sogenannter Taxcredit, also ein Steuerkredit von 3300 Euro jährlich zu, den sich dann die fällige Einkommensteuer vermindert. Das heißt im Umkehrschluss bei einem beim niedrigeren Steuersatz von 20 Prozent bedeutet das in der Praxis, dass ihr für diese ersten 16500 Euro, die ihr verdient, keine Einkommensteuer bezahlt.

Speaker 1:

Danach sind es bis zu einem Betrag von 40000 Euro jährlich 20 Prozent Einkommensteuersatz. Also ihr verdient oder ihr bezahlt, besser gesagt, zwischen dem 16500 und ersten und dem vierzigtausendsten Euro, den ihr einnehmt auf dieses Geld 20020 Prozent Einkommensteuer. Bei allen Einkommen über 40000 Euro sind es 40 Prozent Einkommensteuer. Das heißt, es ist relativ tiefer Schnitt, ein relativ großer Abstand zwischen den Steuersätzen. Es wird daher auch schon seit Jahren erwogen, ob nicht vielleicht eine dritte Progressionsstufe eingeführt werden soll, eben den Sprung der 20 auf die 40 Prozent abzufedern und damit auch mittlere Einkommen zu entlasten.

Speaker 1:

Der nächste Punkt, auf den ich kurz eingehen möchte, ist die viel zitierte Gender Pay Gap, also der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen bei gleicher Tätigkeit. Hier liegt der Unterschied im europäischen Durchschnitt bei 13 Prozent und ich kann euch ja erfreulicherweise mitteilen, dass diese Lücke in Irland geringer ist als im europäischen Durchschnitt. Diese liegt hier bei ungefähr 11.3 Prozent laut letzten Erhebungen aus dem Jahre 20 20, was somit ein, wenn auch klein anmutender Schritt in die richtige Richtung bedeutet. Damit wären wir auch bei der geografischen Verteilung bereits angelangt mit der Frage, wie verteilt sich denn das Einkommen innerhalb Irlands so? Vielleicht, eine Vergleichsbasis zu schaffen, erst mal ein Verweis auf das nationale Haushaltsnettoeinkommen im Median.

Speaker 1:

Also die Hälfte aller Haushalte innerhalb der Republik Irland verdiente mehr als diesen Betrag und die andere Hälfte schuf weniger Einkommen. Und da lag im Jahr 2020 laut dem CSO der Wert bei 43915 15 Euro jährlich, also ungefähr 3600 Euro monatlich, wenn man's so umlegt. An der folgenden geografischen Aufteilung seht ihr dabei recht schön, dass hier Gehaltsniveau und Lebenshaltungskosten doch sehr eng miteinander verknüpft sind. Laut derselben Statistik betrug nämlich in der an der Ostküste und in den Midlands das mediane Haushaltseinkommen im Jahr 20 20 50513 Euro. Viel davon, wie ihr euch vorstellen könnt, liegt natürlich an Dublin und seinem Ballungsraum.

Speaker 1:

Im Süden, also Cork, Waterford, Limrik und alles Drumherum, ergab einen Schnitt von 40640 Euro für das Jahr 2020, also etwas unter dem nationalen Wert und etwas abgeschlagen. Last, but not least bleibt dann der Norden und der Westen, also Donegal Mayos, Ligolidrum und alles darum herum. Und da kommen wir auf einen Wert von 35000 Euro und 76, also knapp unterhalb der 3000 Euro Marke. Also so viel nur mal zur Verdeutlichung, wie groß das Gefälle innerhalb des Landes tatsächlich ist. Der Norden und Westen erreicht dabei gerade mal 70 Prozent des Haushaltseinkommens, das im Osten und in den Midlands zur Verfügung steht, was sich aber natürlich auch in entsprechend niedrigeren Lebenshaltungskosten niederschlägt.

Speaker 1:

So ist davon auszugehen, dass der Wohnraum in Donegal beispielsweise doch 50 bis 60 Prozent günstiger ist als in Dublin, was damit nahelegt, dass den Menschen dennoch oft ein vernünftiges, verfügbares Einkommen übrig bleibt. Doch vielleicht auch noch mal eine ganz kurze Detailansicht. Ich habe ja schon so diese grobe Aufstellung gerade bekannt gegeben. Allerdings hat das CSO auch noch mal dargelegt, welche Count Countys innerhalb des Landes denn die mit dem höchsten Einkommen und die mit dem pro Haushalt niedrigsten Einkommen sind. Bitte entschuldigt, dass ich euch hierzu keine absoluten Zahlen nenne.

Speaker 1:

Der Hintergrund ist, dass der Artikel, ich verlinke euch natürlich beide CSO Artikel in den Shownotes, dass der Artikel zu dieser Aufstellung aus dem Jahr 2016 stammt und damit die Zahlen nicht mehr wirklich repräsentativ sind im Jahre 2023. Die Countys mit dem höchsten Haushaltseinkommen, die 2 ganz oben, es wird euch wahrscheinlich wenig verwundern, liegen dabei innerhalb Dublins. Da haben wir dann Larry, Rothdown und Fingow, also 2 der 4 Verwaltungseinheiten von Dublin und an dritter Stelle, ja zu einem ganz großen Teil wirklich Pendler ging, das auch für Dublin. Ganz am unteren Ende finden wir dem entgegengesetzt Longford auf dem drittletzten, Lead Trimm an vorletzter Stelle und abgeschlagen auf dem letzten Platz, wie vorhin bereits erwähnt, Donegal. Dazu sei vielleicht noch erwähnt, dass Donegal dabei gerade mal die Hälfte des Haushaltseinkommens erzielt, das dann Learie Ruffdown zur gegebenen Zeit hatte.

Speaker 1:

Ich glaube, hier hat sich leider, muss man fast sagen, an den Verhältnissen relativ wenig geändert, auch wenn in Bezug auf working from home und so weiter da die Pandemie noch mal Stück weit Katalysator sein könnte oder gewesen sein könnte. Weil aber das eigene Einkommen natürlich nicht nur vom Standort beziehungsweise Wohnort, sondern auch ganz gehörig von dem, was man denn beruflich macht, abhängt, hab ich euch hier noch mal paar Orientierungspunkte zusammengefasst. Ich hab mir 8 gängige Berufe, die auch mit vielleicht der Ausnahme des Krankenpfleges mit wenig Hürden aus dem Ausland kommend zu erreichen sind, zusammengefasst und hab euch da mal einen, ja, nationalen Querschnitt jeweils für Irland und für Deutschland zusammengestellt. Das heißt, ich bin hier wirklich nicht standortspezifisch, sondern jeweils für die gesamten Länder vorgegangen und habe mir für den jeweiligen Beruf den Bruttowert, der mehr als Durchschnitt für Irland angezeigt wurde, angesetzt und das Gleiche für Deutschland und dem jeweils gegenüber auch einen Nettowert gestellt, jeweils für eine alleinstehende Person. Heißt in Irland für einen Single und auch in Deutschland für jemanden der Lohnsteuerklasse 1 und das ohne Kirchensteuer, da weitere Konfusion durch Familienkinderfreibeträge und so weiter herauszuhalten.

Speaker 1:

Ebenso habe ich jeweils die prozentuale Differenz zwischen Irland und Deutschland dabei ausgerechnet, euch diese vorlegen zu können. Der erste Beruf, den wir unter die Lupe nehmen, ist ein Kundenservicemitarbeiter, für den ich für Irland auf ein typisches Brutto von 32000 Euro komme. Daraus ergibt sich ein Nettowert von siebenundzwanzigtausendeinhundertdreiundachtzig Euro. Für Deutschland stehen hierzu Buche 37200 Euro, Ergibt netto fünfundzwanzigtausendeinhundertsechsundsechzig Euro. Das heißt, hier könnt ihr im Durchschnitt 8 Prozent mehr verdienen in Irland.

Speaker 1:

Als Nächstes haben wir einen Sales Account Manager. Hier kommen wir in Irland auf durchschnittlich 43600 Euro brutto und 34700 und 57 Euro netto. Dem gegenüber stehen 51000 Euro und 32659 Euro in Deutschland, was daraus ein Plus von 6.4 Prozent in Irland ergibt. Darauf folgt ein sehr, sehr wichtiger Beruf, nämlich der des Krankenpflegers beziehungsweise der Krankenpflegerin. Dort stehen zu Buche 41000 Euro brutto in Irland, abgeleitet daraus ein Netto von 33428 Euro.

Speaker 1:

Für Deutschland sind die korrespondierenden Werte brutto 36500 Euro und netto vierundzwanzigtausendsiebenhundertunddreiundsiebzig Euro. Ihr habt's jetzt schon an den nackten Zahlen gemerkt, hier lohnt es sich unter Umständen richtig. Sprechen wir hier bei einem Plus für Irland von 34.9 Prozent. Danach haben wir wieder einen sehr gesuchten Beruf, gerade hier in Irland, Stichwort Silicandocs Europas. In Irland bekommt ein solcher im Schnitt 60000 Euro, was einen Nettowert von 43203 Euro ergibt.

Speaker 1:

In Deutschland ist auch hier das Brutto geringer. Hier haben wir 53000 Euro. Netto ergeben sich dabei 33600 und 94 Euro. Heißt auch hier ein deutliches Plus für Irland. Wir schreiben hier 28.2 Prozent zu Buche.

Speaker 1:

Da all diese Berufe in Gebäuden arbeiten, brauchen Sie auch Bauarbeiter. Ein solcher bekommt in Irland typischer typischerweise 40500 Euro brutto. Er gibt dreiunddreißigtausendeinhunderteinundsechzig Euro netto. Auch hier ein ganzes Stück mehr als in Deutschland. Hier schreibe ich nieder 34000 Euro brutto pro Jahr, macht nach Steuer 23362 und damit sage und schreibe 41.9 Prozent mehr in Irland, was der Höchstwert im Vergleich ist.

Speaker 1:

Damit gehen wir zu den Einzelhandelskaufleuten über. Hier habe ich herausgefunden, dass diese typischerweise die 26000 Euro brutto bekommen in Irland. Er gibt einen Nettoauszahlungsbetrag von 22893 Euro. Beim Blick Richtung Deutschland stehen hier 29000 Euro brutto zu Buche, was bedeutet, dass Einzelhandelskaufleute in Deutschland mit 20490 Euro netto nach Hause gehen, also in Irland 11.7 Prozent mehr als in Deutschland. Auch wollen wir alle von a nach b kommen?

Speaker 1:

Dabei nehmen wir die meisten von uns wahrscheinlich hin und wieder den Bus. Wichtiger Beruf, der Busfahrer. In Irland haben wir 38000 Euro brutto. Bei einem Netto von einunddreißigtausendvierhundertunddreiundsiebzig Euro stellt man fest, dass in Deutschland das Brutto fast dem entspricht wie dem Netto in Irland. In Deutschland haben wir ein Brutto von 32000 Euro, was bedeutet netto, der Busfahrer geht nach Hause mit 22000 Euro 22221 Euro.

Speaker 1:

Auch hier, ihr habt es wahrscheinlich geahnt, deutliches Plus auf der Seite Irlands. 41.6 Prozent sind's in dem Fall. Dann haben wir last, but not least den Erzieher beziehungsweise die Erzieherin. Auch dieser wird in Irland eher als idealistischer Beruf gesehen, nicht zuletzt durch den verhältnismäßig geringen Verdienst. 28000 Euro Vorsteuern haben wir hier.

Speaker 1:

Übrig bleiben tun dabei 24323 Euro. Und dann macht sich das doch deutlich unterschiedliche Steuersystem bemerkbar. Der Bruttobetrag von 35000 Euro in Deutschland hört sich deutlich höher an. Netto bleiben hier übrig 23929 Euro, was minimal unter dem irischen Wert liegt. Der Deutsche geht hier mit 1.6 Prozent weniger nach Hause, also auch hier ein leichtes Plus für ihr Land.

Speaker 1:

Mir ist absolut bewusst, dass dieser Vergleich nur bedingt repräsentativ ist, weil ich viele, viele Berufsbilder außen vor gelassen oder nur oberflächlich angekratzt habe dabei. Ich wollte euch nur einfach mal ein Gefühl für die Gesamtsituation geben. Ich hoffe, das ist damit gelungen. Ich habe am Ende auch aus allen Differenzprozentsätzen eine Gesamtdifferenz errechnet. Und hier komme ich auf durchschnittlich 21.79 Prozent, dass in Irland mehr verdient wird als in Deutschland.

Speaker 1:

Auch hier natürlich ein mäßig repräsentativer Wert, aber er, denk ich mal, gibt auch eine gute Einschätzung. Und was sich daraus ableiten kann, basierend darauf, dass man ja immer sagt, die Lebenshaltungskosten sind in Irland ungefähr 15 Prozent über denen in Deutschland, kann man sagen, ja, das Auswandern kann sich auch finanziell lohnen, aber man muss doch deutlich drauf schauen, wann und wo und was. Also das heißt, wo lasst ihr euch nieder und was macht ihr beruflich? Ihr habt's jetzt an diesem Vergleich aber recht schön gesehen. Die Unterschiede variieren doch deutlich zwischen einzelnen Berufsfeldern, wie sehr es sich am Ende des Tages lohnen kann.

Speaker 1:

Stichwort Lebenshaltungskosten, auch eine Folge dazu habe ich euch ja noch mal versprochen. Hier wird es aber allerdings noch mal etwas dauern. Ich hab da wirklich so die Studienzeiträume ein bisschen unterschätzt. Also in den nächsten Wochen wird's so weit sein. Ich werde aber vermutlich noch mal ein bis 2 weitere Themen dazwischen schieben.

Speaker 1:

Auch hier bin ich aktuell noch in der Planung, aber ihr wisst ja, ihr hört zeitnah mit entsprechenden News von mir. Damit will ich das heut heutige Thema auch bewenden lassen und bedanke mich recht herzlich, dass ihr auch zum Thema Gehaltsniveau in Irland wieder zugehört habt. Wenn ihr jemand im Freundes-, Verwandten-, Bekanntenkreis habt, der mit 1 Auswanderung nach Irland gedanklich spielt oder der sonst an ja ökonomischen Zusammenhängen oder an der grünen Insel interessiert ist, gebt's gerne weiter. Abonniert bitte auch selbst den Kanal, also sowohl die Social Kanäle als auch noch viel, viel wichtiger. Lasst Abo da auf Spotify, auf Apple Podcast, wo auch immer ihr zuhört.

Speaker 1:

Genauso natürlich Kritik in alle Richtungen, gerne in dem entsprechenden Feedback da lassen. Am liebsten natürlich 5 Sterne, aber auch wenn's konstruktive Kritik gibt, immer her damit. Entweder über die Social Kanäle, übers Kontaktformular auf der Website, per E-Mail. Denn nur so kommt der Podcast voran und ich kann euch noch mehr die Kundeninhalte anbieten, die