KlarSicht

In dieser Folge von KlarSicht geht es um das Thema Krisen als Chance. Der Coach Björn Bobach erklärt, wie man Krisen positiver sehen und als Chance begreifen kann, um gestärkt daraus hervorzugehen. Er spricht über wirtschaftliche, gesundheitliche und Beziehungskrisen und gibt Denkimpulse zu jedem Bereich. Anschließend nennt er vier wichtige Punkte, um Krisen besser zu bewältigen: Akzeptanz, Veränderung, Wachstum und Neuorientierung. Zum Schluss gibt er konkrete Tipps und Übungen, um Krisen zu überwinden.TakeawaysKrisen sollten akzeptiert und zugelassen werden, um sie besser bewältigen zu können.Krisen bieten die Chance zur Veränderung, zum Wachstum und zur Neuorientierung.Es ist wichtig, sich bewusst zu werden, welche Ressourcen in der Vergangenheit bereits geholfen haben.Ein Perspektivwechsel aus der Zukunft heraus und die Betrachtung anderer Vorbilder können bei der Bewältigung von Krisen helfen.Kapitel00:00 Einleitung02:27 Denkimpulse zu wirtschaftlichen, gesundheitlichen und Beziehungskrisen09:10 Wichtige Punkte im Umgang mit Krisen12:58 Tipps und Übungen zur Überwindung von Krisen19:42 Fazit+++Links &Kontakt:Ich freue mich über Anmerkungen und Themenwünsche in den Kommentarfunktionen. Natürlich sind auch – hoffentlich positive – Bewertungen toll ☺️Kontakt überbjoern@bjoernbobach.dehttps://bjoernbobach.de

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In dieser Folge von KlarSicht geht es um das Thema Krisen als Chance. Der Coach Björn Bobach erklärt, wie man Krisen positiver sehen und als Chance begreifen kann, um gestärkt daraus hervorzugehen. Er spricht über wirtschaftliche, gesundheitliche und Beziehungskrisen und gibt Denkimpulse zu jedem Bereich. Anschließend nennt er vier wichtige Punkte, um Krisen besser zu bewältigen: Akzeptanz, Veränderung, Wachstum und Neuorientierung. Zum Schluss gibt er konkrete Tipps und Übungen, um Krisen zu überwinden.

Takeaways


Krisen sollten akzeptiert und zugelassen werden, um sie besser bewältigen zu können.

Krisen bieten die Chance zur Veränderung, zum Wachstum und zur Neuorientierung.

Es ist wichtig, sich bewusst zu werden, welche Ressourcen in der Vergangenheit bereits geholfen haben.

Ein Perspektivwechsel aus der Zukunft heraus und die Betrachtung anderer Vorbilder können bei der Bewältigung von Krisen helfen.


Kapitel


00:00 Einleitung

02:27 Denkimpulse zu wirtschaftlichen, gesundheitlichen und Beziehungskrisen

09:10 Wichtige Punkte im Umgang mit Krisen

12:58 Tipps und Übungen zur Überwindung von Krisen

19:42 Fazit


+++

Links &Kontakt:

Ich freue mich über Anmerkungen und Themenwünsche in den Kommentarfunktionen. Natürlich sind auch – hoffentlich positive – Bewertungen toll ☺️

Kontakt über

bjoern@bjoernbobach.de

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Was ist KlarSicht?

KlarSicht ist der Podcast von Björn Bobach rund um Coaching, Selbstverbesserung und Team Themen. Im einzelnen beschäftige ich mich mit Coaching Themen die mir immer wieder in meiner Praxis begegnen. Beispiele sind hierfür:

👉🏻 Ziele und wie man sie erreicht
👉🏻 Mehr Ruhe und Gelassenheit finden
👉🏻 Das eigene Potential voll oder besser nutzen
👉🏻 Hindernisse und Blockaden aus dem Weg räumen

Dieser Podcast lebt von meinen Zuhörern! Ich freue mich über Vorschläge über die Kommentarfunktionen oder direkte Nachrichten an bjoern@bjoernbobach.de!

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge
von Klasich, dem Coaching -Podcast mit

mir, Björn Bobach.

Ich freue mich, dass ihr dabei seid.

Und in dieser Folge geht es um das Thema
Krisen als Chance.

Und das ist Teil meiner Jahresserie Ein
Bewusstes Jahr.

Und im Januar möchte ich damit
beschäftigen, wie man Krisen positiver

sehen kann und sie auch als Chance
begreifen kann, um am Ende gestärkt da

rauszugehen.

Vielleicht direkt zur Einleitung, warum
...

ich auf dieses Thema.

Nun, als Coach begegne ich mir das
natürlich sehr häufig, dass Menschen in

einer Krise stecken und nicht so richtig
wissen, wie sie da rauskommen und die

Verzweiflung ist dann riesengroß.

Und für viele sind Krisen dann ein
tatsächlicher Weltuntergang.

Das müssen die aber nicht sein.

Das hat sehr viel mit der eigenen
Perspektive daraus zu tun, mit dem

Erfahrungsschatz und natürlich auch mit
der Prägung, die wir erfahren haben.

Und genau darum soll es heute gehen.

Also,

Gedanken dazu, wie man Krisen bewältigen
kann, wenn sich eine Krise ankündigt oder

wenn sie schon begonnen hat, um daraus
etwas Positives zu ziehen.

Und vielleicht auch ganz klar gesagt, es
geht hier nicht um Beschönigend oder

Positivismus, das liegt mir sehr fern.

Dazu gibt es ja auch schon eine Folge, die
ich mit meinem Coaching -Kollegen Jan

Frankemai im Rahmen von Coach um Coach
gemacht habe.

Also positivistisch soll das hier nicht
sein, sondern es geht darum, wie man mit

Krisen

konstruktiv umgehen kann.

Um was für Krisen geht es heute
eigentlich?

Es geht vor allem um bestimmte persönliche
Krisen.

Ich rede nicht von Krisen, die wir in den
Nachrichten sehen, die uns im Moment ja

auch, wir sind im Jahr 2024, häufig
befeuern Dinge, die uns in den Nachrichten

es kriseln lassen, sondern es geht um
persönliche Krisen.

Und da gibt es vor allem die Bereiche
Beziehungskrisen.

Das muss nicht nur der Partner sein, das
kann auch familiär sein.

gesundheitliche Krisen, Krankheiten oder
einfach mangelnde Fitness oder Burnout

geht schon fast in die Richtung, wobei das
was klinisches ist, da bin ich als Coach

nicht ganz in der Lage zu helfen.

Und wirtschaftliche Krisen, also
finanzielle Krisen, Verluste machen,

wirtschaftliche Dinge verlieren oder wenn
die in Gefahr sind.

Und ich möchte jetzt zu diesen Bereichen
einfach erstmal Denkimpulse gehen, bevor

ich dann

im zweiten Teil des Podcasts um die vier
wichtigsten Punkte geht, die nach meiner

Meinung nach dazu führen, dass man mit
Krisen besser umgeht.

Aber erst mal vielleicht zu diesen drei
Bereichen, wirtschaftlich, gesundheitlich

und Beziehung, ein paar Denkimpulse und
ein paar Gedanken von mir.

Der wirtschaftliche Bereich.

Ich glaube, es ist sehr wichtig, wenn hier
etwas ins Wanken gerät, wirklich ganz

intensiv nach den Ursachen zu forschen und
das so weit zu treiben, bis man wirklich

die Wurzel gefunden hat.

Also sagen wir mal, ein Monat ist schlecht
gelaufen und dann ist das Konto im Minus.

Ist das dann die Ursache, dass der Monat
schlecht gelaufen ist?

Sehr wahrscheinlich nicht.

Da müsste man noch weiter zurückschauen.

Dann hat sehr wahrscheinlich keine
ausreichende Rücklagenstrategie dazu

geführt.

Also ein wirkliches Verständnis der
Ursachen.

Das muss jetzt natürlich nicht nur die
Kontoführung sein, das kann personelle

Gründe haben.

Das kann natürlich auch in einem Selbst
liegen.

Habe ich hier strategisch falsche
Entscheidungen getroffen.

Da sollte man sehr schonungslos sein, aber
gleichzeitig auch sehr sachlich und sehr

unemotional, denn diese Ursachen haben
meistens einen ganz sachlichen

Hintergrund, den man sehr praktisch ändern
kann.

Dann ein Gedanke, den ich bei
wirtschaftlichen Krisen immer habe, ist,

dass man sich nicht wie der Käfer auf den
Rücken wirft und mit den beiden strampelt,

sondern dass man möglichst sofort einen
Actionplan zur Überwindung der Krise sich

überlegt.

Dazu gehört wirklich ein Schritt für
Schritt Plan.

Also was ist jetzt als erstes am
allerwichtigsten und gleichzeitig am

eiligsten?

Die Eisenhower Matrix lässt da grüßen.

Also was ist wirklich Prior 1 und in
welchen Schritten kann ich diese

hinter mir lassen und aus ihr gestärkt
vielleicht sogar noch hervortreten.

Also wirklich einen Plan für die
Überwindung einer wirtschaftlichen Krise

machen.

Und auch wichtig, egal wie so etwas
ausgeht, wie so eine Situation

wirtschaftlicher Art am Ende ausgeht, ist
es wichtig, sich einen Lerneffekt zu

überlegen.

Also egal, ob man jetzt, ich sag mal,

als Verlierer daraus geht, auch wenn ich
glaube, dass man da nicht Verlierer sein

kann, weil man immer etwas lernt, sollte
man sich Gedanken machen, was bringt mir

das für die Zukunft?

Was habe ich daraus gelernt, um zukünftige
ähnliche Situationen entweder besser zu

bewältigen oder vielleicht sogar zu
verhindern?

Zum Beispiel nochmal, was ich eben schon
gesagt habe, wenn nach einem Monat die

Liquidität auf Null ist, nach einem
schlechten Monat die Liquidität auf Null

ist,

sollte ich mir eine nachhaltige
Rückhaltestrategie überlegen, also eine

Rücklage -Strategie, um das in Zukunft zu
verhindern, damit nicht einen Monat schon

alles ins Wanken bringt.

Es muss jetzt nicht nur ein schlechter
Monat sein.

Bei manchen ist es sogar ein Kunde, der
nicht zahlt, der schon das ganze Gefüge

auseinanderbrechen lässt.

Da sollte man sich dann überlegen, wie
kann ich das in Zukunft anders aufstellen.

Der zweite Bereich, gesundheitliche
Krisen.

Ja und das ist so eine Sache, da stecken
wir ja nicht immer selber drin.

Also manchmal wird man ja einfach auch
ernsthaft krank, ohne einen Beitrag dazu

geleistet zu haben.

Ich habe dann immer das Bild von jemandem,
den ich mal kannte, der wirklich mit

Anfang 40 kerngesund, supersportlich,
einfach tot umgefallen ist.

Also jemand, der wirklich mitten aus dem
Leben gerissen wurde.

Und manche trifft es dann halt auch, die
kriegen ernsthafte Krankheiten und haben

da eigentlich nichts zu beigetragen.

Aber bei allen anderen Dingen, die nicht
so unvorhergesehen kommen, sollte man sich

fragen, welchen Beitrag habe ich
geleistet?

Was habe ich getan, um jetzt in dieser
Situation zu sein?

Trifft bestimmt auf ganz viele
stressbedingte Sachen zu.

Also wenn ich zum Beispiel unter
Schlafstörungen leide, kann es sehr häufig

damit zusammenhängen, dass sehr
wahrscheinlich meine Stressbewältigung,

meine Resilienz nicht gut ausgeprägt war.

Wie kann ich das verbessern?

hat mir dieser Warnschuss, dieser
gesundheitliche Warnschuss vielleicht

etwas sagen wollen, dass ich an meinem
Leben etwas ändern sollte.

Das ist ein wertvoller Gedanke.

Und wie kann ich dann mein Leben
umgestalten, um gesünder zu werden oder

nachhaltig gesünder zu bleiben?

Im Bereich Beziehung sieht es ganz anders
aus, weil hier sind wir sehr viel mehr

selbst am Steuer, als wir eigentlich
glauben.

Ich erlebe das bei Klienten, dass die
sagen, ja, mein Partner ist so schlimm.

Also ich bin ganz toll und ich mache und
tue, aber mein Partner ist so und so.

Spannend ist, wenn man dann die Frage
stellt, wie es in früheren Partnerschaften

war und es sich dann alles wiederholt.

Also dass es immer wieder die gleichen
Probleme in jeder Partnerschaft gab.

Und dann sollte man sich selber fragen,
welches Muster bei mir führt denn

eigentlich dazu, dass eine Beziehung immer
so endet, dass ich mich immer wieder

darüber aufregen muss?

Vielleicht sollte ich meine Filter anders
gestalten, die ich für andere Menschen

habe, die ich in mein Leben lasse.

Das gilt dann ja nicht nur für den
wirklichen Partner, sondern vielleicht

auch für Freundschaften.

Und habe ich vielleicht selbst ein
Verhaltensmuster, das für eine

langfristige Beziehung schädlich ist?

Also kann es sein, dass ich ein Muster
habe, dass mein Partner dazu

sich auf eine bestimmte Art zu verhalten,
kann es sein, dass ich vielleicht der bin,

der das Ganze dann auf die Spitze treibt
durch mein Verhalten und der andere nur

noch reagiert?

Also natürlich kann man da jetzt nicht
pauschal sagen, es liegt immer an einem

selbst, aber was man glaube ich pauschal
sagen kann, ist es liegt immer an beiden.

Und da den Blick auf sich selbst zu
richten und sich zu überlegen, was habe

ich dazu beigetragen?

Was kann ich jetzt dazu beitragen, um das
zu lösen?

oder um es in Zukunft einfach nicht mehr
erleben zu müssen, ist ein sehr wichtiger

Gedanke.

Und dann ganz allgemein, wie kann ich eine
Beziehung vielleicht anders gestalten?

Und da geht es dann auch wieder um
Freundschaften und nicht nur um

Liebesbeziehungen.

Wie kann ich eine zukünftige Beziehung
anders gestalten, damit sie nachhaltig,

glücklich ist und ausgeglichen?

Und ganz grundsätzlich jetzt vier meiner
Meinung nach wichtige Punkte, die man

bedenken sollte, um Krisen als Chance zu
verstehen.

Und das Allererste ist die Akzeptanz.

Also Krisen muss man akzeptieren.

Krisen muss man zulassen.

Wenn sie da ist, bringt es nichts, sie zu
verleugnen.

Und das ist ein Phänomen, das hört man ja
zum Beispiel bei Menschen, die

hochverschuldet sind, dass die irgendwann
ihre Post nicht mehr öffnen.

Das ist nichts anderes als

Nachvollziehbar zwar, aber nicht wirklich
förderliche Vermeidungsstrategie.

Wir versuchen ja Schmerz zu vermeiden als
Menschen.

Das ist so ein Urtantrieb von uns.

Schmerz ist nicht gut, in dem versuchen
wir zu vermeiden.

Und in dem Beispiel jetzt wäre die Post so
ein schmerzgebender Faktor, in dem

versuchen wir zu vermeiden.

Wichtig ist, die Krise also zu
akzeptieren.

Das fällt vielen sehr schwer, weil wir das
nicht gelernt haben.

Da sind Glaubenssätze am Werk, die sagen,
du darfst nichts falsch machen.

darfst keinen Fehler machen.

Darauf bin ich ja schon in vielen Folgen
eingegangen.

Diese Art von Glaubenssätzen ist
erlöschbar, also ersetzbar wollte ich

sagen.

Löschbar und ersetzbar.

Das braucht ein bisschen Fleiß und
manchmal auch externe Hilfe.

Aber das ist möglich.

Und wenn man es geschafft hat oder
grundsätzlich schafft, eine Krise sofort

anzunehmen und ihr ins Auge zu schauen,
dann kann man sich auch sofort mit der

Lösung beschäftigen.

Das ist nämlich häufig das Problem,
dadurch dass ich eine Krise nicht

wahrhaben will und verdränge und zur Seite
schiebe, schiebe ich auch die Lösung immer

weiter in die Zukunft.

Das wird oft als Prokrastination
missverstanden, dann als Aufschieber

Rites, wie das so schön heißt auf Deutsch.

Aber das ist es gar nicht.

Es ist eigentlich eine Vermeidung.

Und da sind meistens Glaubenssätze am
Werk, die uns sagen, das darf dir nicht

passieren.

Du darfst keinen.

Fehler machen, keinen Fehler machen, du
darfst kein Verlierer sein und dem auf den

Grund zu gehen und dann einer Krise ins
Auge zu schauen, ist unglaublich

befreiend.

Dazu werde ich sehr wahrscheinlich auch
nochmal in einem YouTube -Video etwas

später diesen Monat drauf eingehen und ein
bisschen persönlicher über mich erzählen,

weil das ist auch ein Punkt, den ich
lernen musste, zu sagen, das ist jetzt ein

Punkt, wo ich sagen muss,

Jetzt habe ich eine Krise und jetzt muss
ich mir einen Weg daraus denken und nicht

so tun, als würde das nicht existieren.

Wie gesagt, da gehe ich in einer YouTube
-Folge später drauf ein.

Also Akzeptanz ist der allerwichtigste
erste Schritt und auch der erste der vier

Punkte, die ich ansprechen wollte.

Der zweite Punkt ist eine Krise als Chance
zur Veränderung zu begreifen.

Also es ist das gleiche Beispiel, wie ich
das eigentlich eben geführt habe.

Also was hat zu der Krise geführt?

Was kann ich daraus lernen?

Was wollte ich vielleicht schon immer
anders machen?

Und auch hier aus eigener Erfahrung kann
ich sagen, wenn man begreift, dass das,

was zu der Krise geführt hat, eigentlich
ein hemmender Faktor war und dass die

Krise eigentlich das Signal ist, hier, du
musst etwas verändern und das ist die

Chance, etwas zu verändern.

Eine Krise setzt quasi alles auf Null und
bietet eine weiße Leinwand, auf der man

dann malen kann, wie man möchte und wie
man…

seine Zukunft gestalten möchte und will,
ist das unheimlich positiv und ein

unheimlich schöner Antrieb und ein ganz
schöner Gedanke auch, eine ganz wunderbare

Perspektive darauf.

Also das ist eine Sache, die auch
natürlich wieder von dem Erfahrungsschatz

abhängt.

Und ich habe schon ein paar Krisen jetzt
in meinem Leben gehabt und weiß einfach,

dass jede Krise eigentlich in etwas
Besserem hinterher endete.

Also vorher war immer besser.

nachher war immer besser als vorher.

Und wenn man das ein paar Mal erlebt hat,
dann weiß man auch, also man ersehnt die

Krise nicht, aber man weiß einfach so,
wenn ich da jetzt ein bisschen Energie

investiere, verändert sich etwas und es
ist hinterher besser als es vorher war.

Der nächste Punkt ist die Krise als Chance
zum Wachstum zu sehen.

Nehmen wir ein Beispiel, das kennen wir
vielleicht einige von euch.

Eine nicht bestandene Prüfung oder eine
Absage für einen nicht bekommenen Job.

Da ist das Leid dann auch oft groß.

Das hat man sich vielleicht ersehen,
vielleicht ein Arbeitgeber, zu dem man

unbedingt wollte.

Und auch da verzagen hilft gar nichts,
sondern sich die Frage stellen, wie kann

ich jetzt wachsen?

um beim nächsten Mal hier erfolgreich zu
sein.

Den Fokus auf das Wachstum.

Also Gedanken wie, was ist mir jetzt
wirklich konkret schwergefallen?

Was, bei welchem Teil oder was ist etwas
gewesen, was ich mir hat, wo ich mich

unwohl beigefühlt habe?

Und warum habe ich mich unwohl gefühlt?

Da dem auf den auf den Grund gehen, nicht
nur, das war mir unangenehm, sondern warum

war mir das unangenehm?

Weil manchmal ist das, was mir unangenehm
ist, nicht mal das, was mir schwerfällt,

sondern etwas grundlegend.

Was konnte ich vielleicht einfach noch
nicht und wie kann ich mir das aneignen

oder trainieren?

Will ich das überhaupt lernen?

Na, das ist auch so ein Ding.

Manche studieren etwas und fliegen durch
eine Klausur, durch eine Prüfung nach der

anderen.

Vielleicht, weil sie das gar nicht machen
wollen.

Vielleicht wollen sie diesen Beruf gar
nicht lernen.

Vielleicht wollen sie dieses Studium gar
nicht wirklich.

Das sollte man sich fragen, möglichst
frühzeitig natürlich.

Und

Ein Gedanke ist auch hier, wer kann mir
helfen?

Also wer kann mich unterstützen, damit ich
mir dieses Wissen aneignen, damit ich

wachsen kann?

Wer kann ein Mentor sein?

Und der Mentor bringt mich auch dazu, zu
auf den vierten Punkt zu kommen, nämlich

die Krise als Chance zur Neuorientierung
zu sehen.

Nehmen wir das Beispiel einer Kündigung.

Und da ist es jetzt tatsächlich egal, ob
ich der Kündigende bin, also ob ich der

Arbeitgeber bin, der jemandem kündigt oder
ob oder auch der Arbeitnehmer bin, der

jemandem kündigt tatsächlich oder ob ich
der dem gekündigt wird, also als

Arbeitgeber oder auch als Arbeitnehmer.

Wichtigste Frage ist, was hat mir
persönlich denn an der aktuellen Situation

nicht gefallen?

Also sowohl auf den Seiten des Kündigenden
und der, der dem gekündigt wurde.

Was hat mir denn nicht gefallen?

Hätte ich jetzt vielleicht ahnen können,
dass da etwas im Argen ist?

Und jetzt, wo ich alle Optionen habe, was
ist es, was ich wirklich will und was zu

meinen Werten passt?

Über die Werte habe ich ja letzten Monat
schon gesprochen.

Also was will ich denn wirklich?

Wenn ich selbst gekündigt habe und mich da
einfach unruhig gefühlt habe, dann scheint

es hier ja einen Konflikt mit meinen
Werten gegeben zu haben.

Und das gilt dann auch wieder für
Arbeitgeber, die Kündigungen erhalten.

Wie finde ich denn Mitarbeiter, die
wirklich zu mir und meinem Unternehmen und

meiner Firmenphilosophie passen?

Und wie kann ich den Bewerberprozess so
gestalten, dass ich Mitarbeiter finde, die

langfristig bleiben?

Was für Fragen kann ich darstellen?

Kann ich meine Verträge entsprechend
anders gestalten?

Und in solchen Situationen, wenn man sich
da auf Neuorientierung konzentriert und

eine Kündigung, auch wenn man sie selber
erhält, nicht als um Gottes Willen, ich

schmeiß mich auf den Rücken, mir wurde
gekündigt, sondern als den Impuls sieht,

okay, hier war etwas nicht in Ordnung,
hier hat etwas nicht gepasst, ich muss

mich neu orientieren und ich muss es so
suchen, dass es beim nächsten Mal besser

funktioniert.

Das ist ein sehr befreiender Gedanke.

Ganz konkrete Tipps und Übungen noch, um
Krisen zu überwinden, möchte ich euch auch

noch an die Hand geben.

Und das sind ganz grundlegende Dinge.

Also gar nicht so sehr auf Beispiele
bezogen, sondern Dinge, die immer helfen,

wenn man sich in einer schwierigen
Situation befindet.

Und das ist das, der allererste Punkt,
alter Ressourcen bewusst werden.

Sich überlegen, was hatte ich in der
Vergangenheit schon für ähnliche

Situationen und was hat mir dabei geholfen
und vor allem

Wer hat mir dabei geholfen?

Wir werden viel zu oft dazu erzogen, nicht
nach Hilfe zu fragen.

Das muss man alleine schaffen.

Also man darf sich auch keine Blöße geben,
indem man sagt, ich brauche Hilfe.

Und aus meiner persönlichen Erfahrung auch
heraus ist es unglaublich, wenn man das

eine Weile so praktiziert hat, dass man
nicht um Hilfe gefragt hat, ist es

unheimlich wohltuend zu sehen, wie viele
Menschen um einen herum eigentlich in

schwierigen Situationen sagen,

kann dir helfen, möchtest du meine Hilfe?

Und wenn man die annehmen kann, ist einem
ja schon sehr, sehr viel geholfen.

Das heißt jetzt nicht, dass man seine Last
komplett auf andere abladen soll, aber mit

Hilfe geht vieles besser und ist auch
überhaupt nichts schändlich daran, Hilfe

anzunehmen.

Eine weitere Hilfe in schwierigen
Situationen ist der Perspektivwechsel aus

der Zukunft heraus.

Und damit meine ich jetzt nicht, guck nach
vorne.

Das hören wir ja ganz häufig, wenn wir
eine schwierige Situation haben.

Guck nach vorne.

In der Zukunft wird alles besser.

Was ich meine ist, sich zu überlegen, wie
werde ich in einiger Zeit, Zeitraum hängt

natürlich von der Situation ab, auf diese
Situation jetzt zurückblicken.

Was wird die für einen Stellenwert haben?

Was werde ich dann über diese Situation
sagen?

Was werde ich dann sehr wahrscheinlich
über diese Situation sagen?

Was sie mir gebracht hat?

Was ich daraus gelernt habe?

Das ist eine unheimlich befreiende Sicht,
um eine Krise als wirklichen

Wachstumsmotor zu sehen und auch zu
relativieren.

Weil wenn man sich das überlegt, was werde
ich in zehn Jahren zum Beispiel über diese

Situation sagen, dann scheint sie einem
schon gar nicht mehr so gut.

weil in zehn Jahren werde ich sehr
wahrscheinlich darüber denken, na ja, das

war eine schwere Zeit, aber die war ja
relativ schnell vorbei.

Und als letztes der Perspektivwechsel.

Was würden andere in dieser Situation tun
oder zu dieser Situation sagen?

Und da ist es natürlich entscheidend, dass
es jetzt nicht andere sind, die vielleicht

überhaupt keine Ahnung von der Situation
haben oder die das noch nie erlebt haben,

sondern Vorbilder.

Also was würden andere Mentoren?

in dieser Situation tun?

Was würde jemand, den ich sehr bewundere,
der ein sehr stabiles Leben geführt hat

oder der vielleicht wirtschaftlich
besonders erfolgreich war oder schon 40

Jahre glücklich verheiratet ist, was würde
der denn in dieser Situation machen?

Das kann sehr bereichernd sein und einem
super Impulse geben, um eine Krise positiv

zu bewältigen.

Ja, damit bin ich am Ende angekommen.

Ich hoffe, da war was für euch bei.

Mir ist das so eine Herzensangelegenheit,
dass man sich in schwierigen Situationen

halt nicht auf den Rücken wirft und nicht
in totaler Melancholie versinkt und sich

selbst zum Opfer deklariert, sondern dass
man da positiv und mit Aktionismus dran

geht.

Also nicht mit negativen Aktionismus,
nicht mit purem blindem Aktionismus,

sondern dass man sich da selber rauszieht.

Und das kann man, um es nochmal
zusammenzufassen, mit der Sicht darauf,

dass es eine wichtige Lernerfahrung ist,
dass die auch dazu gehört.

dass es ein natürlicher Bestandteil des
Lebens ist und dass es ressourcenbildend

ist für alle zukünftigen
Herausforderungen.

Damit, mit solchen Gedanken, kann man
Krisen sehr gut bewältigen.

Ich bedanke mich, wenn ihr bis hierhin
zugehört habt und würde mich natürlich

freuen, von euch zu hören.

Kontaktdaten wie immer auf meiner Homepage
björnbobach .de oder in den Notizen zu

dieser Podcast -Folge.

Ich freue mich, wie gesagt, von euch zu
hören, wenn ihr den Podcast auch noch

positiv bewertet werdet, dass das seine
Häufchen.

und ich freue mich auf die nächste Folge
mit euch.

Macht's gut, ciao!