A bavarian Stranded in Ireland - Tips und Tricks fuer Deutschsprachige zum Leben in Irland

Nach Irland ziehen und bis weit in die Rentenjahre bleiben ? - Dann stellt sich aber auch die Frage, wie sieht denn eigentlich das irische Rentensystem aus, und welche Möglichkeiten habt Ihr es zu Nutzen - darum kümmern wir uns heute

Dabei schauen wir uns die folgenden Aspekte an :

Staatliche Rente - wie was und wieviel
Private/ betriebliche Rente - wie was und wieviel

Relevant sind diese Quellen:

https://assets.gov.ie/34663/dd45122337794226b3da649bf273c9f2.pdf

https://www.citizensinformation.ie/en/social_welfare/social_welfare_payments/older_and_retired_people/state_pension_contributory.html

https://www.pensionsauthority.ie/en/lifecycle/useful-resources/pension-calculator/

https://www.pensionsauthority.ie/en/lifecycle/tax/tax_on_lump_sums_at_retirement/

https://www.zurich.ie/pensions-retirement/faqs/are-pensions-taxable-income/


Die Nennung der Unternehmen und Auflistung der Webseiten dient rein der allgemeinen Information, ich verfolge damit keine kommerziellen Interessen und habe mit keinem der Unternehmen eine Werbepartnerschaft. 

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What is A bavarian Stranded in Ireland - Tips und Tricks fuer Deutschsprachige zum Leben in Irland?

Weil man immer wieder von Deutschen und anderen Deutsch-Muttersprachlern liest die sich fuer die Grüne Insel sehr faszinieren und sich einen Ausgedehnten Urlaub, einen Studienaufenthalt oder ein Ganz neues Leben in Irland vorstellen können aber oft nur schwer oder teilweise Infos finden, möchte ich hier fuer alle Interessierten Einblicke zur Vorbereitung und zum Start hier in Irland (Arbeits- und Wohnungsmarkt, Sozialversicherung, Infrastruktur etc) sowie zum Alltagsleben bieten - Genauso möchte ich euch aber in meine eigenen Einblicke und Eindrücke mitnehmen, Land, Leute, Kultur und Ausflugsziele (inklusive und über die weltbekannten Attraktionen) und vieles weitere, eventuell finden wir ja auch im weiteren Verlauf fuer die ein oder andere Episode eine(n) Gesprächspartner/in. Wenn Ihr also Fans des Landes von Joyce und Connolly, des schwarzen Biers und der Grünen Wiesen seid, würde ich mich freuen wenn Ihr einschaltet und den Podcast euren Freunden und Bekannten weiterempfehlt

Speaker 1:

Hallo, Servus und ein ganz herzliches Willkommen auch heute wieder zu The Virens Trend it in Irland zur zwanzigsten Episode unseres Podcasts. Ich hoffe, ihr könnt genauso ein schönes Frühlingswetter genießen, wie ich es hier in Dublin gerade kann. Die letzten Tage sind wir echt verwöhnt, auch heute ist es wieder absolut phänomenal. Es hat heute ungefähr 17 Grad. Es überzieht sich zwar etwas, aber heute Morgen strahlender Sonnenschein.

Speaker 1:

Gestern war ich auf einem Tagesausflug in Limrick und hatte auch dort wirklich extremes Glück mit dem Wetter. Mit 19 Grad und Sonnenschein fühlte es sich fast schon sommerlich an. So viel nur als kleiner Einwurf zum angeblich so schlechten irischen Wetter. Soll heute aber natürlich nicht ums Wetter gehen, auch wenn wir uns vielleicht so in einem späteren Zeitpunkt mal etwas mit Geografie und Klima in Irland beschäftigen, soll es heute viel eher ein häufig angefragtes Thema gehen, das auch in Auswanderergruppen immer wieder heiß diskutiert wird und zudem ich auch schon mehrfach befragt wurde. Heute geht es das Thema Rente in Irland.

Speaker 1:

Dabei wollen wir uns mit 2 unterschiedlichen Themen befassen. Zum einen mit der staatlichen beziehungsweise gesetzlichen Versorgung, zum anderen privater Rente, dabei insbesondere soll es gehen von Arbeitgebern angebotene Rentenpläne. Diese sind ja doch ein absolutes Standardmodell, was viele Arbeitgeber betrifft. Also viele Arbeitgeber bieten da wirklich Pläne an. In beiden Fällen würden wir ein bisschen drauf eingehen, wie umfangreich ist so was, das heißt, wie viel Geld schaut dabei raus, zum anderen, was sind so die Zugangsvoraussetzungen, Eintrittsalter und so weiter und so fort.

Speaker 1:

Was geht die Auszahlung an und alles drum herum. Ich würde dann auch direkt und ohne Umschweife mit der staatlichen Rente beginnen und euch zunächst son bisschen was zu den Voraussetzungen erzählen. Was braucht man denn nun eigentlich, eine staatliche Rente in Irland beziehen zu können? Das Ganze ist an mehrere Voraussetzungen geknüpft. Zunächst mal muss man mit Beitragszahlungen begonnen haben, bevor man mindestens 56 oder bevor man höchstens 56 Jahre alt war in das irische Sozialsystem.

Speaker 1:

Es gibt da auch bilaterale Abkommen mit anderen EU Mitgliedsstaaten. Ich verlinke euch einen Artikel von Goff dot I e, der dazu bisschen was sagt. Genauso allgemein zum Thema Rente werde ich euch einen Artikel in die Shownotes packen von citizens information dot I e, der auf alle weiteren Quellen verweist. Eine weitere Voraussetzung wäre, dass man zum Bezug der Rente 66 Jahre alt sein muss, also das sechsundsechzigste Lebensjahr vollendet haben muss. Wer mit jüngeren Jahren in den Ruhestand eintreten möchte, wird auf andere Sozialtöpfe verwiesen.

Speaker 1:

Auch hier mehr im Citizens Info Artikel nachzulesen dazu. Das Zahlen von Beiträgen habe ich gerade ja schon angekratzt. Das ist natürlich eine Grundvoraussetzung, rentenberechtigt zu sein. Und zwar gibt es da eine Art Punktesystem, die bemisst, wie viel Rente man am Ende enthält, also vergleichbar mit dem deutschen System auf manchen Ebenen. Es gibt hier einen maximalen Rentensatz.

Speaker 1:

Diesen zu erhalten, muss man für mindestens 520 Wochen, sprich 10 Jahre zum Vollsatz in die Sozialversicherung einbezahlt haben. Klingt jetzt etwas kompliziert, aber ist es de facto nicht. Den vollständigen Satz an Sozialversicherung von 4 Prozent bezahlt man ab einem wöchentlichen Einkommen von 424 Euro brutto. Darunter gibt es entsprechend vergünstigste Sätze. Das heißt letztendlich, wenn Du während deiner gesamten Beitrags Zeit über 10 Jahre hinweg 22, 23000 Euro brutto im Jahr verdient hast, bist Du grundsätzlich erst mal berechtigt, den Maximalbetrag zu beziehen.

Speaker 1:

Dieser liegt übrigens Stand 2023 bei 265 Euro und 30 Cent die Woche für eine alleinstehende Person. Das entspricht aufs Jahr gerechnet knapp 13800 Euro oder anders ausgedrückt tausendeinhundertundfünfzig Euro im Monat ist die maximale staatliche Sicherung durch Rentenzahlungen für eine Einzelperson für einen einzelnen Beitragszahlenden. Klingt vielleicht erst mal gar nicht nach viel Geld, aber dazu gleich noch mal mehr. Bevor ich darauf eingehe, grad auch noch mal bisschen was zum Punkt ja Beiträge zahlen und ja, den Maximalanspruch erreichen mit 10 Jahren Beiträgen. Generell ist es so, dass diese 10 Jahre ausreichen würden.

Speaker 1:

Es gibt allerdings aber auch noch mal unterschiedliche Bemessungsstufen, die sich daran bemessen, wie viele Wochen oder wie viele Punkte man durchschnittlich jährlich eingezahlt hat. Das heißt, wirklich den maximalen Satz von 265 Euro und 30 zu erhalten, muss man während seiner gesamten Beitragszeit, während seiner Berufstätigkeit pro Jahr im Durchschnitt 48 Punkte gesammelt haben, sprich in 48 Wochen den Beitrag bezahlt haben. Das heißt, pro Jahr entfallen da 4 Wochen. Das heißt, in anderen Wochen, wenn man 52, also das Jahr durch 4 teilt, bleiben 13. Das heißt mit anderen Worten, alle 13 Jahre könnte man sich theoretisch ein Jahr Arbeitslosigkeit oder ein Jahr Karrierepause leisten, ohne aus dem Maximalanspruch herauszufallen.

Speaker 1:

Oder anders gesprochen, wenn man am Ende 39 Jahre berufstätig ist, wären das 3 Jahre beispielsweise Arbeitslosigkeit, die immer noch abgedeckt war. Für Personen, die weniger als 48 Punkte durchschnittlich pro Jahr gesammelt haben, verringert sich dann der Auszahlungsbetrag stufenweise. So erhält man, wenn man im Bereich von 40 bis 47 Wochen liegt, 260 Euro und 10 pro Woche, Bei 30 bis 39 Punkten, die die pro Jahr sind's 238 50 pro pro Woche. Bei 20 bis 29 wären's 225 90. Bei 15 bis 19 wären's 172 Euro und 90.

Speaker 1:

Und bei 10 bis 14 Punkten je Jahr sind's 106 Euro exakt pro Woche, die ihr als Grundsicherungsbetrag erhalten würdet. Das heißt, das wären im Monat ja ungefähr, ich würd jetzt mal sagen, 450 Euro, also auf Hartz IV Niveau. Daraus ergibt sich, je nachdem, wie viel Sie gearbeitet oder undoder einbezahlt haben, Rentner in Irland erhalten zwischen 450 und tausendeinhundertfünfzig Euro monatlich. Dieser Maximalbetrag hört sich wahrscheinlich erst mal nach nicht besonders viel Geld an. Wie bereits erwähnt, man darf aber nicht vergessen, dass Rentner darüber hinaus Anspruch haben auf eine sogenannte, also die staatliche Gesundheitskarte, die zum Beispiel von Behandlungskosten befreit, also somit quasi auch als Ersatz für eine private Krankenversicherung dienen kann, was natürlich gerade im Alter, wo man vielleicht ohnehin öfter mal einen Arzt braucht oder Ähnliches, schon eine gewaltige Erleichterung sein kann und damit doch eine wertvolle Leistung darstellt meiner Meinung nach.

Speaker 1:

Neben der Rentenzahlung und der bekommen Rentner dann auch noch zumindest ab dem siebzigsten Lebensjahr Energiekostenzuschüsse. Und ein ganz toller Benefit ist dann nach Meinung nach der freie öffentliche Verkehr. So können alle Personen, die das sechsundsechzigste Lebensjahr vollendet haben, bei entsprechendem Nachweis normalerweise durch die PPS Nummer beziehungsweise PPS Karte kostenfrei öffentliche Verkehrsmittel im gesamten Land nutzen, was eine Leistung ist, die ebenfalls mehrere 100 Euro im Monat wert sein kann. Wenn man dann aber wieder zurückschaut auf die rein monetäre Leistung, die doch nicht sehr üppig ist, ist damit auch historisch mitbegründet, warum die Eigenheimquote in Irland so besonders hoch ist. Es wurde schon seit Generationen immer als ein Teil der eigenen Altersvorsorge gesehen, was auch wirklich nur der Logik entspricht, denn mit diesen Rentenzahlungen ist in den seltensten Fällen wirklich Geld da, sowohl einen Lebens wandel zu bestreiten als auch Miete zu bezahlen.

Speaker 1:

Von dem her ermöglicht ein entsprechend schuldenfreies Eigenheim dann die Wohnkosten möglichst niedrig zu halten, sodass die Rente dann möglicherweise doch reicht. So viel zur staatlichen Rente. Ich würde dann auch direkt zur privaten Rentenkasse übergehen. Auch diese ist eine spannende und oft lukrative Angelegenheit, die für viele von euch mit Sicherheit ein Thema werden dürfte. Allein schon dadurch, dass je nachdem, wie euer Lebenswandel aktuell und geplant im Alter aussieht, es wirklich Sinn machen kann, neben dem ja neben der staatlichen Altersfürsorge letztendlich zusätzliches Einkommen zu schaffen.

Speaker 1:

Einen privaten Rentenfonds könnt ihr einrichten bei einem Lebensversicherung oder sonstigen Investitionsanbieter ganz privat. Oft wird so was aber mit entsprechender freiwilliger Zuzahlung durch den Arbeitgeber auch wirklich von Unternehmen angeboten. Da ist es dann auch nicht selten wirklich so, dass der Arbeitgeber einen bestimmten Anteil matcht. Das heißt, wenn ihr zum Beispiel 5 Prozent von euren Gehalt in den Rententopf einbezahlt, dann legt der Arbeitgeber von seiner Seite vielleicht auch noch mal 5 Prozent eures Bruttogehalts drauf. Ihr könnt natürlich in solchen Plänen auch jederzeit mehr einbezahlen als euer Arbeitgeber, quasi so mehr eures eigenen Einkommens für die Rente anzulegen.

Speaker 1:

Das heißt, wenn beispielsweise euer Arbeitgeber maximal 5 Prozent dazugibt, ihr aber wirklich einen zweistelligen Betrag haben wollt und der über 10 Prozent hinausgehen soll, kann es natürlich ist es natürlich denkbar, dass ihr im Endeffekt 7 Prozent eures Bruttogehalts abgebt zum Beispiel. Dann würde der Arbeitgeber seine 5 Prozent obendrauf landen. Heißt, ihr würdet im Endeffekt 105 Prozent Bruttogehalt bekommen. Es würden oder ihr habt im Endeffekt wirklich den Benefit von 105 Prozent Bruttogehalt in dem Sinne, dass ihr 93 Prozent Brutto bekommt. Diese 7 Prozent, die ihr einzahlen möchtet, direkt von eurem Brutto abgezogen werden und die 5 Prozent vom Arbeitgeber dann entsprechend auch mit einbezahlt werden.

Speaker 1:

Wenn euer Arbeitgeber eure Einzahlung matcht, wird das in den meisten Unternehmen so irgendwo zwischen 1 Deckelung von 4 Prozent und 8 Prozent, die das Unternehmen maximal bezahlt, liegen. Neben dem Umstand, dass ihr vielleicht von eurem Arbeitgeber finanziell unterstützt werdet, gibt es dann noch einen weiteren riesengroßen Benefit, den diese organisierten Rententöpfe haben. Es ist nämlich so, dass der Beitrag steuerfrei ist, ihr am Ende des Tages Steuern spart, weil sich durch eure Einzahlung, die direkt vom Brutto weggeht, euer zu versteuerndes Einkommen reduziert. Das wiederum ist was, was sich in jedem Fall wirklich lohnt, weil ihr ja so oder so damit quasi auch vom Staat noch mal Geld obendrauf bekommt. Insbesondere aber lohnt es sich, wenn ihr mehr als 40000 Euro brutto pro Jahr verdient, weil dort ja quasi die Abschnittsgrenze ist zwischen den Steuerprogressionen.

Speaker 1:

Das heißt, für Einkommen zwischen 16500 Euro jährlich und 40000 oder 39999 Euro bezahlt er ja eine Einkommensteuer von 20 Prozent. Ab 40000 Euro sind es dann 40 Prozent für jeden weiteren Euro, die er bezahlt. Das heißt, da verdoppelt sich dann noch mal der staatliche Anteil, den er wirklich am Ende des Tages rausbezahlt. Neben den, weil ja eure Zahlungen immer prozentual gesteuert sind, ihr natürlich auch selber in absoluten Zahlen noch mal mehr Kohle weglegt, aber ihr bekommt in Anführungsstrichen auch noch mal deutlich mehr davon vom Staat zurück. Ich möchte euch diese beiden Vorteile auch noch mal ganz kurz in dem Rechenbeispiel darlegen.

Speaker 1:

Ich hab da 2 Szenarien vorbereitet. Der Prozentsatz ist in beiden Fällen gleich, aber nur mal zur Verdeutlichung, dass ihr seht, wie viel Geld ihr da wirklich letztendlich aufs Haus bekommt zum einen und wie viel wirklich im Topf landet. Beispiel a ist ein Mitarbeiter, der jährlich 30000 Euro brutto verdient. Er zahlt selbst 5 Prozent seines Bruttoeinkommens in einen Rententopf ein und auch sein Arbeitgeber gibt ihm 5 Prozent obendrauf. Von den 30000 Euro gehen so also 1500 Euro automatisch ab in den Rententopf, was bedeutet, dass sich sein Bruttoeinkommen auf 28500 Euro verringert.

Speaker 1:

Heißt, es ist 1500 Euro niedriger. Er bezahlt somit auch auf diese 1500 Euro, die er sich spart, weniger Steuern. Bei einem Steuersatz von 20 Prozent für die Einkommensteuer wären das 300 Euro, die damit erspart werden. Diese sind zu addieren zu den 1500 Euro, die sein Arbeitgeber obendrauf legt. Das heißt, von den 3000 Euro, die letztendlich im Rententopf landen, bezahlt unser Mitarbeiter 1200 Euro wirklich selbst oder wird mit anderen Worten zu 60 Prozent durch Staat und Arbeitgeber gefördert?

Speaker 1:

Klingt doch schon mal toll, oder? Also von dem her definitiv was, was ich jedem, der's finanziell irgendwie einrichten kann und der Arbeitgeber seitlich die Möglichkeit hat, anraten würde. Damit zu unserem zweiten Beispiel. Hier haben wir einen Mitarbeiter mit einem Jahresbrutto von 50000 Euro, der ebenfalls jeweils 5 Prozent weglegt. Dies bedeutet, nach dem Pensionsabzug beträgt sein Jahresbrutto nicht mehr 50000, sondern 47500 Euro.

Speaker 1:

Es verringert sich diese 2500 Euro. Da der Betrag über die über die 40000 Euro hinausgeht, würde er hier einen Steuersatz von 40 Prozent bezahlen. Bei einem fraglichen Wert von 2500 Euro macht das 1000 Euro aus. Also unser Mitarbeiter erhält hier 1000 Euro staatliche Förderung. Hinzukommen dürfen wir nicht vergessen, auch hier die 2500 Euro vom Arbeitgeber.

Speaker 1:

Heißt, im Rententopf landen hier insgesamt 5000 Euro. Wer jetzt mitgerechnet hat, hat dabei festgestellt, dass der Arbeitnehmer von Staat und seinem ja Dienstherrn quasi insgesamt 4500 Euro Unterstützung bekommt. Heißt, von seinen 5000 Euro, die in die Rente wandern, bezahlt unser Mitarbeiter hier nur 1500 Euro selbst. Er wird mit 70 Prozent sage und schreibe gefördert. Und man muss sagen, dass ich bei dieser Berechnung jeweils noch die Sozialversicherungsbeiträge, die ebenfalls in die Berechnung mit einfließen, außen vor gelassen habe, was heißt, dass die praktische Ersparnis sogar am Ende des Tages noch mal Stückchen größer wäre.

Speaker 1:

Aber ich sag mal, wirklich 7 Zehntel seiner privaten Altersvorsorge quasi aufs Haus zu bekommen, ist, denk ich mal, für alle wirklich Anreiz. Wenn euch mein Beispiel jetzt zu schnell ging, hab ich euch in die Shownotes dazu auch noch mal einen ganz coolen Pension Calculator, also einen Rentenkalkulator von Pension Authority dot I mit reingepackt, wo ihr euch das Ganze vielleicht am eigenen Einkommen oder an einem fiktiven Beispiel auch noch mal mit ausrechnen könnt, was ihr so an Rentenzahlungen erzielen könnt. Was die Auszahlung der Renten betrifft, der privaten Renten gibt es unterschiedliche Modelle. Es besteht die Möglichkeit, sich die ersparte Summe quasi in 1 Einzelzahlung, 1 sogenannten auszahlen zu lassen, alternativ aber eben als monatliche Rente. Hier muss man jedoch aufpassen, da private Renten grundsätzlich ein zu versteuerndes Einkommen darstellen.

Speaker 1:

Es gibt hierbei bestimmte Freibeträge, die je nachdem, was für ein Vertragsmodell und welche Art von Rententarif es sich handeln, zwischen eineinhalbmal dem letzten Gehalt, einem Pauschalanteil von 25 Prozent der Vertragssumme oder einem Fixwert von 200000 Euro schwanken können. Ich hab euch auch hierzu noch mal Ressourcen von der Pension Authority und von Zürich dot I e, also vom gleichnamigen Finanzdienstleister mit angehangen, wo ihr dazu auch noch mal mehr nachlesen könnt. Wie eine Rente zu versteuern, es hängt davon ab, ob ihr noch weitere Einkünfte habt. Also das heißt, da würde ich pauschal erst mal von 20 Prozent eingehen, es sei denn, es ist extremer extrem hoher Beitrag oder Betrag, den er erzielt. Da gelten die ganz normalen von 16500 Euro beziehungsweise dann 40000 Euro und darauf wieder alles, was darüber liegt.

Speaker 1:

Genauso bezahlt er Sozialversicherungsabgaben auf Rentenzahlungen. Dies bezieht sich, wie gesagt, ausdrücklich jeweils auf die privaten Renten, nicht auf die staatliche als solches. Dabei wird es auch noch weitere Reformen geben in den kommenden Jahren, nur so als altaktuelles Status quo heads up in die Richtung. Damit auch die privaten Renten abzuschließen, seht ihr, also die Altersversorgung in Irland ist durchaus vielschichtig und beruht bei den meisten Arbeitnehmern auch wirklich auf mehreren Säulen. So standardmäßig ist natürlich die staatliche Rente, oft gepaart mit einem Eigenheim.

Speaker 1:

Wenn ihr dieses bis zur Rente abzahlen könnt und vielleicht noch etwas Geld auf der Seite habt oder über eben aber eine private Pension, dann seid ihr tatsächlich in der Regel relativ gut aufgestellt finanziell. Mit diesen Worten möchte ich das heutige Thema auch abschließen. Falls ihr weitere Fragen habt, kommt gern auf mich zu, entweder übers Kontaktformular auf der Website, gern ansonsten per E-Mail oder aber auch direkt über die sozialen Netzwerke, Facebook, Instagram, ihr wisst Bescheid. Das an dieser Stelle auch noch mal eine kleine Entschuldigung. Ich hatte ja in der letzten Episode eigentlich für heute den Lebenshaltungskostenvergleich angekündigt.

Speaker 1:

Dieser ist aber nun doch von der Recherche her wahnsinnig umfangreich, sodass ich ihn in der Kürze der Zeit nicht fertigstellen konnte, hatte aber unser Thema heute auch bereits in der Pipeline, sodass ich mir dachte, dann ziehen wir das vor. Ob wir nun wirklich dann in den nächsten beiden Wochen mit dem Lebenserhaltungskostenvergleich durchstarten können oder ob ich nicht doch noch ein oder gar 2 weitere Themen nach vorne ziehe, entscheidet sich relativ kurzfristig. Ich werde euch dahingehend auf dem Laufenden halten und mich dann mit entsprechend neuen Informationen bei euch melden. Wenn ihr für euch heute was mitnehmen konntet informativ und euch denkt, das ist für eure Familienangehörigen, für eure Freunde, Arbeitskollegen oder wen auch immer ihr im Kopf habt, vielleicht auch gut zu wissen, teilt's gerne mit ihnen, gebt ihnen Bescheid und lasst bringt sie mit auf den Kanal. Genauso, dass ihr keine weiteren Folgen mehr verpasst.

Speaker 1:

Abonniert diesen Podcast, wo auch immer ihr ihn hört, Spotify, Apple Podcast, Google Podcast oder wie sie alle heißen und lasst auch gerne eine 5 Sterne Bewertung da. Ich freue mich immer darüber. Genauso natürlich, wenn's konstruktiv gehalten ist, auch gerne negatives Feedback jeder teilen, nur so kommen wir gemeinsam vorwärts. In dem Sinne wünsche ich euch noch einen angenehmen, lauen Aprilabend und bedanke mich wie immer fürs Zuhören. Freu mich, wenn wir uns beim nächsten Mal hören.

Speaker 1:

Bis dahin, bleib gesund, tschau servus und bis bald sagt euer Max.