Weil man immer wieder von Deutschen und anderen Deutsch-Muttersprachlern liest die sich fuer die Grüne Insel sehr faszinieren und sich einen Ausgedehnten Urlaub, einen Studienaufenthalt oder ein Ganz neues Leben in Irland vorstellen können aber oft nur schwer oder teilweise Infos finden, möchte ich hier fuer alle Interessierten Einblicke zur Vorbereitung und zum Start hier in Irland (Arbeits- und Wohnungsmarkt, Sozialversicherung, Infrastruktur etc) sowie zum Alltagsleben bieten - Genauso möchte ich euch aber in meine eigenen Einblicke und Eindrücke mitnehmen, Land, Leute, Kultur und Ausflugsziele (inklusive und über die weltbekannten Attraktionen) und vieles weitere, eventuell finden wir ja auch im weiteren Verlauf fuer die ein oder andere Episode eine(n) Gesprächspartner/in. Wenn Ihr also Fans des Landes von Joyce und Connolly, des schwarzen Biers und der Grünen Wiesen seid, würde ich mich freuen wenn Ihr einschaltet und den Podcast euren Freunden und Bekannten weiterempfehlt
Hallo, servus und guten Tag, liebe Irlandfreunde. Ich begrüße euch auch heute wieder ganz herzlich zu 1 neuen Folge, A Beverians trendet in Irland und werde euch in den nächsten Minuten mitnehmen auf eine kleine Reise rund die Insel von grünen Wiesen, steilen Klippen und schwarzem Bier. Und damit sind wir angekommen bei Episode 75 von der Bavarian Stranded Ireland. Herzlich willkommen noch mal dazu. Ich möchte euch heute einen kleinen persönlichen Einblick, eine persönliche Perspektive bieten und zwar darauf, welches denn meine persönlichen Lieblingsstädte auf der grünen Insel sind.
Speaker 1:Nicht einfach nur von mir zu erzählen, sondern euch da auch noch mal bisschen Perspektive zu bieten, wo ihr vielleicht noch mal den ein oder anderen Blickwinkel seht auf Städte, die ihr kennt oder noch wichtiger, auf welche, die ihr so gar nicht auf dem Schirm hattet, die ihr vielleicht nicht kennt, außer vom Namen her oder so. Und genau damit möchte ich anfangen. So Geheimtipps oder Städte, die man auf der Liste vielleicht nicht erwartet hätte. Die 1., die hier bei mir auftaucht, ist Afloan, eine Stadt mit circa 22000 Einwohnern, die sich dadurch auszeichnet, dass sie ziemlich genau in der Mitte der grünen Insel liegt. Ganz einfach so, als hätte jemand gedacht, Irland sei eine Dartscheibe und hat einen Pfeil aufs Bullsei gefeuert Und dort, wo dieser stecken geblieben ist, steht heute das Städtchen Özloan.
Speaker 1:Tatsächlich dort entstanden, weil's ein wichtiger Standort am Ufer des Reverchannon, des längsten Flusses der Insel ist. Und ganz besonders durch seine Lage ist Aslone noch heute ein Verkehrsknotenpunkt, sowohl für Straßen als auch für die Eisenbahn. Und so bequem aus allen Richtungen besonders in Ost West Direktion von der Insel aus zu erreichen. So liegt sie zum Beispiel an den Intercity Bahnstrecken zwischen Dublin und Galway beziehungsweise Dublin und Westport. Und genau dadurch kam ich 2017 das 1.
Speaker 1:Mal auf den Trichter Özlown besuchen zu dürfen. Ich hatte ein paar Tage frei und war auf 1 Tour durchs Land und reiste von Dublin nach Westport und musste dabei in Aslone umsteigen. Etwas, das ich euch auch empfehlen möchte, wenn ihr mal die Chance habt, paar Stunden in dieser schönen Stadt zu verbringen, macht es. Auch wenn ihr jetzt vielleicht nicht gezielt das Ziel als Lohn hattet, es lädt immer zum Verweilen ein. Die schöne kleine Stadt hat neben Ufern Fluss Scheren, wie schon gesagt, an denen man sehr schön spazieren gehen kann, auch eine für seine Größe sehr lebendige Innenstadt mit zahllosen Einkaufsmöglichkeiten, 2, wenn nicht gar 3 Shoppingcentern gepaart mit 1 typisch bunten irischen Hauptstraße, die durch den historischen Kern der Stadt führt.
Speaker 1:Abgerundet wird das Ganze von 1 Burg, die natürlich besucht werden kann und 1 Kathedrale, beides weithin sichtbar und auch von der anderen Seite des Flussufers gut zu erkennen. Neben dem das allgemein sehr querlich ist, das doch für eine Stadt dieser Größe erstaunlich viel los ist, hat sie auch ein überraschend gutes Nachtleben und da noch mal ein ganz besonderes Highlight für alle, die die Pappkultur lieben. Mit Seans Bar befindet sich die älteste Bar, der älteste Pub Irlands in Aslone. Wenn ich's grad richtig im Kopf hab, im Jahr 900 angeblich eröffnet definitiv was, was sich auch lohnt, mal vorbeizuschauen, wenn man denn da ist. Also mit dem guten Nachtleben ergänzt sich ferner auch damit, dass Aslone mit der University of the Shenan, 1 Art FH, früher 1 Technological Instituts, ein Hochschulstandort ist.
Speaker 1:Nachdem wir in Ahlone unsere Zelte abbrechen, fahren wir gutes Stück nach Nordwesten und kommen nach geraumer Zeit in Derry raus. Dabei handelt es sich die zweitgrößte Stadt des politisch separaten Landesteils Nordireland. Derry, in dem vereinigten Königreich nahestehenden Kreisen auch als Landen Derry bezeichnet, hat in etwa 85000 Einwohner und liegt am Riverfoile. Der Fluss teilt dabei die Stadt, sie ist durch Unruhen in der Brandivell beziehungsweise Boxseitgegend Ende der sechziger Jahre Ausgangspunkt der Troubles in Nordirland gewesen, in den westlich des Flusses gelegenen katholischen beziehungsweise irisch republikanischen und auf der Ostseite des Flusses dem traditionell eher protestantisch unionistischen Teil der Stadt. Dadurch zeichnet sich schon ab, wie die Mehrheitsverhältnisse liegen.
Speaker 1:Hier sei aber gesagt, all dies durchmischt sich heutzutage deutlich mehr, als es noch vor einigen Jahrzehnten war. Und gerade das schöne Zentrum der Stadt. Es lohnt sich hier wirklich, sich etwas Zeit zu nehmen und einfach mal durchzuspazieren. Am besten auch den Dery City Walls einen Besuch abzustatten. Bei den inner Stadtbezirken handelt es sich wie gesagt ja Gegenden, wo die Durchmischung noch wesentlich ungezwungener ist, als dies sich über die letzten 20, 30 Jahre ohnehin anbahnt.
Speaker 1:Dass man sehr 1 Verständigung beider Seiten der Community zugetan ist, zeigt auch die sogenannte Peacebridge, eine Fußgängerbrücke, die die beiden Innenstadtteile der Stadt über dem Fluss hinweg verbindet. Zudem zeigt sich Derry als Zeugnis moderner Geschichte auch durch. Unter anderem das Freed Derry Monument, das eben quasi den Eingang zur republikanisch geprägten Boxzeitnachbarschaft einzeugt. Ein Graffiti beziehungsweise ein Gebäude mit einem Graffiti hunderttausendfach fotografiert, das man auch mal passiert haben sollte, wenn man denn in Derry war. Genauso lohnt es sich, wenn man die Zeit hat, einen Blick in das free Derry Museum zu werfen.
Speaker 1:Zu erreichen ist Derry besonders gut aus Richtung Belfast mit dem Zug beziehungsweise auch direkt über die Straße mit dem Auto oder dem Bus direkt von Dublin aus, wenn man nicht ohnehin vorhat, über Belfast anzureisen, der definitiv schnellere Weg. Auch lässt sich die Stadt wunderbar mit einem Besuch Donigalls verknüpfen. Doch fast direkt an der inneririschen Grenze gelegen ist man sogleich in Lifford und dann auch in Letter Canny und dann auch auf dem Küstenweg in Richtung dem Westen und dem Süden der Grafschaft Donegal. Man hat unter anderem zum Beispiel auch Expressverbindungen mit dem Bus nach Sligo und weiter nach Galway. Wer sich in der Nordwestecke des Landes aufhält, sollte also einen Besuch in Derry auf keinen Fall missen.
Speaker 1:Wir aber besteigen einen solchen Expressbus und verlassen Derry City in Richtung 1 weiteren Hidden Champs, den wir gerade schon erklärt haben. Auf der Liste stehen habe ich auch die schöne Stadt Sligo, circa 21000 Einwohner zählend und die Hauptstadt der gleichnamigen Grafschaft. Diese zeichnet sich für mich zuallererst durch ihre wunderschöne Lage aus. Direkt zwischen dem dramatisch grünen Hügel Ben Bolben mit seinem flachen plateauartigen Gipfel und dem küstenseitigen Vorort Stranded Hill direkt am Atlantischen Ozean, wo man traumhafte Strandspaziergänge unternehmen kann. Auch als Stadt selbst hat Sligo einiges zu bieten, ähnlich wie das fast gleich große Aslone eine sehr quirlige Innenstadt, noch etwas großflächiger angelegt und mit viel alter Bausubstanz.
Speaker 1:Auch gibt es hier großartige Möglichkeiten einzukaufen oder sich in einem Papp niederzulassen oder sich kulinarisch das eine oder andere schmecken zu lassen. Das LIGO lädt definitiv dazu ein, ob allein, als Familie oder mit Freunden einen Samstagnachmittag zu verbringen. Für mich, seit ich das 1. Mal dort, war im Jahr 20 17 definitiv ein absoluter Hidden Champ unter den irischen Städten. Und ich muss sagen, sofern's die Zeit erlaubt, bin ich gern und oft dort, mindestens aber ein bis zweimal im Jahr.
Speaker 1:Für mich bietet es sich gerade dann auch an, wenn der Bohemian Footballclub ein Auswärtsspiel dort bestreitet, dass LIGO nicht zuletzt auch Heimat des mehrfachen irischen Fußballmeisters LIGO ROvers ist. Auch verkehrsmäßig ist LIGO sehr gut zu erreichen, so wie wir's jetzt getan haben mit dem Expressbus von Bass Aran aus Richtung Doningal respektive Derry und dann weiter nach Galway. Wer die Strecke so mit dem Auto fährt, findet da auch mehr als genug Gelegenheiten für sehenswerte Zwischenstopps. In Richtung Osten ist die Stadt zudem sehr gut mit dem Zug angebunden, liegt sie doch am Endpunkt 1 Intercity Strecke, die über Longford und Molingaar nach Dublin führt und euch so in circa 3 Stunden mit der Eisenbahn in die Hauptstadt bringt. Nachdem wir mit unseren Hidden Champs nun fertig sind, kommen wir zu 1 Art Sonderfall, der aber auf alle Fälle auch auf die Liste muss.
Speaker 1:Eine Stadt mit vielen Vorzügen, die mich aber nicht restlos überzeugt. Und es ist, surprise, surprise, der andere enthält unserer Bahnfahrt von gerade eben Dublin, the big schmoke, die Hauptstadt Irlands. Diese zählt inzwischen sage und schreibe 1250000 Einwohnern. Als Hauptstadt und international bekannteste Stadt des Landes hat sie natürlich ihren Reiz in reichen kulturellen Angeboten mit Musik, Sport, diversen Museen wie zum Beispiel eben dem preisgekrönten Epic oder Kilmanham Chail Museen, genauso wie dem Nationalmuseum und vielen weiteren Dingen. Musikvenues und so weiter und so fort.
Speaker 1:Eine sehr abwechslungsreiche Erscheinung ist Dufling zudem mit vielen Stadtteilen, die oft eher wie eigene kleine Städte wirken und dabei noch sehr gegensätzlich sind. So habt ihr zum Beispiel das von viktorianischen alten Herrenhäusern geprägte Ballsbridge auf der einen Seite, auf der anderen Seite dann aber nicht enden wollende Reihenhaussiedlungen beispielsweise in Finglers West, die in den achtziger, Entschuldigung, in den sechziger oder siebziger Jahren als Sozialhäuser gebaut wurden. Definitiv sehr, sehr interessant und etwas, das gerade in den optisch ansprechenderen Fällen zum Erkunden einlädt. So macht es doch auf jeden Fall Spaß, sich in den verwinkelten Straßen unweit Stephen Screens zu verlaufen oder etwa unversehens mit einem Regenschauer in einem Café in Fipsburow zu landen. Die prächtigen Bauten aus gregorianischer und viktorianischer Zeit habe ich gerade schon angesprochen.
Speaker 1:Die findet man gerade auch in der südlichen Innenstadt, umgeben mit herrlichen Parks wie Stevenscreen oder dem Marion Square, die innerstädtisch so natürlich auch für sich eine Schau sind und die zum Verweilen einladen. Sei es entweder als Besucher, wo man sich vielleicht mal paar Meter vom städtischen Lärm entfernen will oder als Einwohner Dublins, der sich in der Mittagspause einfach mal vom Stress im Büro oder im Laden disconnecten will und einfach in Ruhe auf 1 Bank sitzen möchte. Zwischen den sehr diversen Teilen Dublins hin und her zu kommen ist, was das auch angenehm auffällt. Auch wenn manche Buslinien etwas indirekt sind und Verbindungen nicht immer pünktlich, muss man sagen, der innerstädtische Verkehr ist doch auch gut und die Anbindung ins Umland sind auch, weiß Gott, alles andere als schlecht. Und dieses Umland ist auch noch mal was, womit Dublin meiner Meinung nach ganz klar punkten kann.
Speaker 1:Du hast auf der einen Seite Berge und Hügel, die direkt am Rande der Stadt liegen, genauso wie Meer und Klippen, Strände, die auch entweder direkt in der Stadt oder in unmittelbarer Nähe zu ihr liegen. Etwas, das viele andere Städte weiß Gott nicht bieten können. Auch wenn das vielleicht bisschen als Widerspruch zum gerade Gesagten klingt, muss ich sagen, das Stadtbild im Ganzen überzeugt mich trotzdem nicht wirklich. Gerade im Zentrum ist es halt doch oft so. Man denkt, man sieht das ein oder andere ganz coole Gebäude und fast direkt daneben hat man da einen doch recht unansehnlichen sechziger oder siebziger Jahre Bau, ja, das Ganze zerklüftet und doch irgendwo dann eher Augengeraus als Augenschmaus darstellt.
Speaker 1:Gebäude ist gutes Stichwort, denn wir wissen, im ganzen Land ist die Wohnungssituation irgendwo bisschen angespannt, aber in Dublin definitiv nicht nur bisschen, da ist die Lage doch noch mal deutlich dramatischer als in den meisten anderen Teilen des Landes. Und das geht auch Hand in Hand mit einem weiteren Punkt, dass nämlich viele Strukturen nicht wirklich Schritt halten mit dem schnellen und steten Wachstum der Stadt. Das ist zum einen eben der Wohnungsmarkt, wie gerade schon gesagt, ist aber auch so das Thema Verkehrsinfrastruktur. Man merkt's zum Beispiel am, ja, Verkehrsaufkommen gerade im Stadtzentrum, wo stup und go doch gerade so zu Stoßzeiten eher die Norm als die Ausnahme ist. Auch ein Thema, wo man sagt, da kann die geplante U-Bahn nicht schnell genug kommen, die da vielleicht ein bisschen den Druck rausnimmt, aber auch damit ist es nicht getan, da muss sehr sehr viel passieren.
Speaker 1:Was mich ebenfalls stört und was insbesondere in der nördlichen Innenstadt ganz stark zu finden ist, ist das gerade von Jugendlichen praktizierte antisoziale Verhalten, sei es durch Vandalismus, sei es einfach dadurch, Leute einzuschüchtern oder was nicht noch alles so anfällt, oftmals leider auch noch schlimmere Dinge als das genannte. Trotz alledem muss ich sagen, Dublin hat definitiv einen Platz auf der Liste verdient, im Großen und Ganzen doch eine Stadt, die sehr, sehr viel bietet. Zu den Punkten, die ich gerade vorhin schon im Positiven genannt hab, hätte ich euch jetzt fast einen unterschlagen. Auch zu das Thema berufliche Perspektiven und Entwicklungen sind in dieser Stadt definitiv eine tolle Sache. Gerade wenn jemand im Tech- oder Finanzbereich zu Hause ist, sind oft ungeahnte Entwicklungsmöglichkeiten drin.
Speaker 1:Nach unserem Besuch in Balia Achaklea fahren wir wieder weit in den Westen der Insel und kommen in 1 Stadt heraus, die mich seit meinem ersten Besuch dort, der sich mit meinem ersten Irlandbesuch vor mehr als 10 Jahren ergänzte, in den Bann zieht. Ankommen tun wir umringt von Bergen gelegen inmitten 1 gleichnamigen Nationalparks, der einen See mit mehreren Inseln und eine spektakuläre Burgruine auf aufweist. Wer sich in Irland auskennt, weiß wahrscheinlich bereits, von welcher Kleinstadt mit circa 15000 Einwohnern ich hier spreche. Richtig, es geht Clarney in County Carrey. Ihren Reiz hat die Stadt zum einen durch diese unnachahmliche Lage, die ich gerade beschrieben hab.
Speaker 1:Genauso ist es eine wuselige kleine Stadt mit bunten belebten Straßen im Zentrum, im Sommer noch mal deutlich belebter, denn Kilani ist ein absoluter Touristenhotspot, der aber, soweit ich es als Besucher beurteilen kann, seinen ursprünglichen Charakter nie verloren hat und dadurch zu etwas ganz Besonderem wird. Durch die zahlreichen Pubs und Restaurants strahlt es eine geschäftliche Herzlichkeit aus, die sich bei mir auf alle Fälle festgebrannt hat. Und ich werde definitiv gern und bald Klarney wieder besuchen. Zudem und was es noch mal interessanter macht für viele Irland Urlauber, ist der Fakt, dass die schöne Stadt zum einen ein Tor ist zum Ring of Carrey, der ja ein häufiges Ziel darstellt, genauso für die nicht minder beliebte Dingle Peninsular, die ein logischer nächster Schritt auf der Reiseroute ist. Außer Richtung Osten ist Kilarney mit Auto, Bus und Bahn gleichermaßen gut zu erreichen.
Speaker 1:Unsere Reise durchs Land weiter fleißig hin und her, fahren abermals in Richtung Osten und kommen in 1 Stadt heraus, die in längst vergangenen Tagen gemeinsam mit Dublin Parlamentssitz war. Es handelt sich das rund 30000 Einwohner zählende KillCanny. Wer die Stadt erreicht, atmet unmittelbar den mittelalterlichen Geist ein, die durch die engen Gassen im historischen Zentrum Killkerneswehen. Wer über die Brücke ins Herz der Stadt geht, wird alsbald feststellen, dass diese historische Stadt nicht nur das Herz höher schlagen lässt, einfach durch ihre traumhafte Erscheinung, sondern auch dadurch, dass man relativ viel bergauf gehen muss. Der Aufstieg wird aber auf dem Weg in eine Abtei und Kathedrale mehr als belohnt, genauso thront hoch über dem Fluss, der die Stadt durchzieht.
Speaker 1:Eine Burg, die es ebenfalls zu besuchen lohnt. Wer auf dem Weg dorthin durch die Innenstadt gekommen ist, sieht, dass diese ähnlich wie viele der anderen Städte, über die wir schon gesprochen haben, sehr lebendig und gerne besucht ist. Genauso ist sie aber Heimat der am Flussufer gelegenen KillCanny Brauerei, die ihr weithin bekanntes Red aile in der Stadt seit vielen Jahren gebraut hat. So magerisch, wie ich euch beschrieben hab, so sehr es festzuhalten, sie ist erfreulicherweise nicht ganz so überlaufen wie viele andere touristische Hotspots, was einen Besuch für manch einen vielleicht noch mal begehrlicher macht. Trotzdem ist KillCanny sehr gut zu erreichen.
Speaker 1:Besonders gut eignet sich auch hierfür die Eisenbahn. Von der Hustonstation im Zentrum Dublins beispielsweise ist dies in anderthalb Stunden Anfahrt per Zug passiert. Für den letzten Stopp auf unserer Reise geht es noch mal westwärts und zwar in eine ebenfalls sehr, sehr alte Stadt. Es handelt sich die Hafen- und Universitätsstadt, die Metropole der Westküste Galway. Am Ufer beziehungsweise an der Mündung des Rivers Corrip in den atlantischen Ozean gelegen, war Galvei City gemeinsam mit dem kroatischen Ryeka im Covidjahr 20 20 die europäische Kulturhauptstadt und das meiner Meinung nach absolut zurecht.
Speaker 1:So ist Gaway nicht nur optisch echt eine Schau mit seiner urtümlichen Innenstadt, die sich lange zogen in Richtung des Ary Square über K-Street und Shoppstreet hinzieht, echt eine Schau. Eine Schau ist auch die dort beheimatete Straßenmusikszene. Man kann zu fast jeder Tages- und Nachtzeit wirklich guten Klängen lauschen von Leuten, die ihr musikalisches Handwerk in den meisten Fällen echt verstehen. So lädt es sich also wirklich ein, sich vom Latingquarter bis hin zum zentralen Platz, dem Arraysquare, treiben zu lassen einfach nur unterschiedlichsten Klängen zu lauschen, die sowohl eben auf den Straßen zu besten gegeben werden als auch aus den Pubs nach draußen quellen. Wer es etwas ruhiger mag und dabei vielleicht noch etwas sehen will, biegt dann seitlich ab, besucht die Garvey Cathedral ein monumentaler Steinbau, der einst ein Gefängnis und nun ein Gotteshaus ist, genauso wie den Campus der National University of Irland, die mit der Galway auch einen großen bedeutenden Standort hat und schlendert dann entlang dem Fluss Corrip mit seinen Stromschnellen und Wasserfällen zurück in Richtung der Atlantikmündung, sieht vielleicht auf dem Weg dorthin noch den ein oder anderen Kajakfahrer, der vorbeizieht in Richtung Mündung.
Speaker 1:Nachdem man sich für eine kleine Stärkung auf eine Portion Fish und Chips und ein Pint Galway Hocker bei McDonald's niedergelassen hat, geht es dann etwas weiter nach Westen in der Stadt. Man kann dann an einem schönen Tag einen Einkehrschwung halten über die künstliche Insel Matten Island, die mit einem Steg mit dem Festland verbunden ist, wo man sich noch mal etwas die Seeluft die Nase wehen lassen kann, den Wellen beim Schlagen und den Möwen beim Kreischen zuhören, bevor man sich dann mit einem Spaziergang über die Saltelpromenade wieder in Richtung Innenstadt bewegt und sich schlussendlich zur Ruhe setzt oder in einem der vielen bunten Pubs noch einen Peind genießt. So oder so ähnlich hat man die wichtigsten Dinge in Galwei im Schnelldurchlauf gesehen und vielleicht auch verstanden, warum ich von der Stadt sofort hellauf begeistert war, nachdem ich sie gemeinsam mit meinem mitreisenden Kumpel bei meinem ersten Irlandbesuch für einige Tage erleben durfte. Neben all dem ist noch ein zusätzliches Perk, was Gaway für mich wirklich besonders macht, auch die Lage, denn auch diese Stadt eröffnet ungeahnte Welten, so sind die Mounkrat artige Burnlandschaft genauso wie die Cliffs of Mower in südliche Richtung keine Weltreise entfernt und zugleich ist die Stadt das Tor zur Conemara, 1 wilden, mehrheitlich irischsprachigen Landschaft, die sich über einen großen Teil des westlichen County Galway und Teile des County Mayo erstreckt und dass man von Galway aus entweder mit Mietwagen mit gewissen öffentlichen Transportmöglichkeiten oder 1 geführten Tour erstklassig erkunden kann.
Speaker 1:Auch gibt es relativ einfache Möglichkeiten von Galway aus, die vorgelagerten Aron Irelands, die allesamt einen Besuch wert sind, aufzusuchen. Mit dieser Schwärmerei von der westlichen Metropole will ich mit meiner Aufzählung auch beschließen. Ich weiß, es gehen wahrscheinlich dem ein oder anderen noch ein, 2 Städte ab. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir mitteilt, welche Stadt ihr hier vielleicht weggelassen hättet oder welche für euch auf alle Fälle mit drauf gemusst hätte. Auch für mich muss ich sagen, es ist so, ich hatte noch 2, 3, 4 andere Städte mit im Sinne, wo ich gesagt hab, die könnte man da eigentlich mit draufpacken und hab auch daran gedacht, ob ich nicht einfach eine Top 10 meiner Lieblingsstädte in Irland mache.
Speaker 1:Dann hätte ich aber wieder den Konfliktpunkt gehabt, welche Stadt kommt vielleicht doch drauf und welche schafft's es nicht. Deswegen habe ich sie jetzt so aufgebaut. Unter den Städten, die für mich ansonsten noch hochgerankt hätten, wäre zum Beispiel auf alle Fälle auch Belfast gewesen. Nur da noch mal Beispiel zu geben. Aber wie gesagt, ich glaub, so ist das Rating auch ganz stabil.
Speaker 1:Ich hoffe, ich hab mein Ziel erfüllt, dass ich zu der einen oder anderen Stadt euch noch mal paar Insights hab mitgeben können. Bei Fragen meldet euch gern. Genauso wie gesagt, ich wär ernsthaft interessiert, wenn ihr mir bisschen was mitteilt, wie eure Topranks denn aussehen werden. Bevor wir's für heute gut sein lassen, noch mal ein kleiner Hinweis von mir in eigener Sache. Ihr habt's vielleicht schon mitbekommen, ihr könnt A Bevariant Stranded Ireland nun auch über Buy Me a Coffee unterstützen.
Speaker 1:Wer zu künftigen technischen Projekten, was Hardware und so weiter angeht oder was den Betrieb des Podcasts angeht, unterstützen möchte, schickt mir einfach eine Kleinigkeit über den Link. Ihr könnt über alle gängigen Bezahlmethoden dort bezahlen. Es muss sich natürlich keiner zu irgendwas verpflichtet fühlen. Der Podcast bleibt weiter selbstverständlich kostenfrei. Nichtsdestotrotz freu ich mich über jeden Cent, mit dem ihr dieses Projekt unterstützt.
Speaker 1:Vielen Dank dafür schon mal. Damit wären wir auch schon wieder am Ende 1 Folge Bavariance Stranded in Ireland angelangt. Ich hoffe, diese Episode hat euch gefallen. Wenn ja, lasst bitte auf dem Streamingdienst, über den ihr den Podcast hört, eine positive Bewertung da und abonniert den Kanal. Erzählt auch gern anderen Irlandbegeisterten in eurem Umfeld von.
Speaker 1:Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr mich gern jederzeit über die sozialen Netzwerke oder per E-Mail kontaktieren oder auch gern über das Kontaktformular auf der Webseite. Lasst's euch gut gehen, bleibt gesund und wir hören oder sehen uns bald auf der grünen Insel oder bei Ireland. Bis dahin, tschau, servus und auf Wiedersehen. Sagt euer Bayer auf der grünen Insel.